Viel Zeit vergangen

Boote ich doch ein älteres Notebook und sagt es beim Update zu mir:

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Kam mir überhaupt nicht so lange vor...

Einweg-Pfandflasche

Hin und her

Beim Betrachten einer Wasserflasche fiel mir dieses unlogische Wort auf: Einweg-Pfandflasche.

Man weiss zwar, was uns die Industrie hier verkauft, nämlich die Rücknahme einer Wasserflasche, die nicht wiederverwendbar ist. Nochmals Glückwunsch an den Unweltminister für diese ausgezeichnete Wendung des Schicksals und für den hervorragenden Ausnahmekatalog, der uns ausreichend identische Flasche ohne Pfand beschert. Pfand zu 8, 15 und 25 Cent. Was wirklich wiederverwendbar ist, hat wenig Pfandgeld, der Rest viel... ok... soweit dazu.

Pfand steht für Rücknahme, Einweg für keine Rücknahme... was ist dann also Einweg-Pfand? Ein Wort, dem die Logik seine Existenzgrundlage entzieht. Wie kann etwas zurückgenommen werden, wenn es nicht zurückkommen kann, da ja der Rückweg der zweite Weg ist?

Zweiwege-Pfandflasche würde es also eher treffen.

Cinnamon 2.2 on Ubuntu 14.04

Gerade Cinnamon 2.2 Nightly auf Ubuntu 14.04 installiert. Endlich wieder Effizienz. Ich konnte einfach mit der Gnome-Shell nicht mehr arbeiten... Sorry Jungs. Danke für die ganze Mühe, aber das mit dem neuen Gnome war nix und wird auch nix. Gibt bestimmt Fans, aber ich finde nicht zurück.

Danke Clement Lefebvre für Cinnamon. Gleich nochmal 10 Euro gespendet.

Buchkritik: Drohnenland

Buchcover - Drohnenland

8 Stunden hat es gedauert und ich hatte Drohnenland von Tom Hillenbrand durch. Zügig zu lesen, spannend und wohl näher an der künftigen Zukunft, als uns allen lieb sein kann.

Totalüberwachung, Computer zur Vorhersage von Straftaten (wir lassen Dich verschwinden, weil Du es wahrscheinlich tun wirst, nicht weil Du es getan hast), Drohnen überall, Datenbrillen sowieso. Der Geheimdienst ist extrem geheim und nicht überwacht. Die Niederlande steht komplett unter Wasser und Großbritannien verlässt die EU. Die USA sind bedeutungslos und wenige Großkonzerne haben die Welt im Griff.

Der Rest sei nicht verraten, aber ich mag das Buch und den Schreibstil. Lesenswert.

Open Source Firewall zwischengeschoben

Nach den vielen Sicherheitsproblemen mit Routern, Fritzbox-Hacks, NSA beeinflusster Netzwerktechnik und Angriffen gegen alles und jeden, habe ich mir eine zusätzliche Firewall gegönnt und zwar eine Open Source Firewall: pfSense. Dahinter steht ein FreeBSD System.

Damit das gute Stück sauber läuft und nicht viel Strom braucht, ist das ganze System auf einem PC Engines APU.1C4 installiert. Zur Installation brauchte ich noch ein USB-Serial-Kabel, weil das Teil keine Grafikkarte hat.

Vor der Installation hatte ich etwas Bammel. Hardware selbst zusammenbauen (ohne Löten), System ohne Grafikkarte installieren und dann auch noch FreeBSD, das etwas anders als Linux ist.

Mit gtkterm als Terminalapplikation war ruckzuck der Output der Hardware auf meiner Linuxmöhre. 10 min später lief das ganze Ding und ich konnte mich ins Webinterface einloggen. Nochmal 10 min später habe ich die Firewall zwischen Kabel Deutschland Modem und TP-Link WLAN-Router gesteckt und nun fühle ich mich besser.

Die Hardware braucht ca. 6 Watt und ist lüfter- und plattenlos. Keine Geräusche.

P.S. Wenn man einfach mal das Firewall-Log anschaut, dann kann es einem schon schaudern, welche IP-Adressen versuchen, auf das eigene Netz zuzugreifen. Eine Firewall dieser Art (nur grösser) wird wohl auch demnächst die Firewall in unserer Firma ablösen. Ich kann die proprietären Systeme nicht mehr sehen, die schon seit Ewigkeiten kein Update mehr bekommen.

Update: Ca. jede Minute versucht sich eine fremde IP an meinem Internetzugang.

Schnelldurchlauf

Hier der Schnelldurchlauf für Geeks. Von Ubuntu 12.10 auf 13.10 und dann auf 14.04 migriert. Hat fast zwei Tage gedauert, denn man kann nicht immer seinen Rechner bewachen, um jeder Ja-Nein-Frage sofort zu beantworten. Leider gibt es noch kein Cinnamon für 14.04, ich muss also mit Gnome Shell leben. Unity und Gnome haben mich erstmal hängen lassen. Irgendwas mit Compiz wollte nicht. Einmal alles weg und einmal alles drauf hat nix geändert. Jetzt habe ich Gnome Classic laufen... glaube ich zumindest. Ich kann mich nicht erinnern, welchen Menüpunkt ich ausgewählt hatte.

Die Kiste braucht jetzt weniger Strom, der Akku macht länger. Fixfoto habe ich gleich mit Wine zum Laufen bekommen und musste nicht über Crossover gehen. Die Lizenz verfällt dann wohl. UMTS ging auch gleich, VPN hat er auch nicht vergessen. Ton geht, Video geht.

Von der Qual mit dem Gnome Shell Dings mal abgesehen, bin ich wieder fit unterwegs. Mal sehen, was Multimonitor sagt. Update: Es geht natürlich nicht gut. Der angeschlossenen Monitor kommt manchmal nach einem Screensaver nicht mehr zurück. Man muss ihn erst abmelden und wieder anmelden. Abziehen und anstecken ist nur eine begrenzt gute Idee... eine X-Session ist weggeflogen.

Skype macht übrigens Probleme. Noch keine richtige Ahnung, was es ist. Mal geht es, mal geht es nicht. Alles andere mit Sound rennt wie Sau... ich glaube, das hier hilft Glitches, skips or crackling... mal beobachten.

Hühnerflug

Heute wird das Fliegen lustig. Ich habe einen Hühnerflieger. Jede Menge junge Mädchen fliegen für 9 Tage nach Deutschland in den Urlaub. Das habe ich von ihren Müttern erfahren, die besorgt hinterhergeschaut haben. Besser sind denken nicht darüber nach :) Von 20 Mädchen tragen übrigens 19 schwarze Yoga-Pants. Die Nummer 20 trägt die Dinger in Grau...

Ich sitze 50D und damit Gang, aber weit hinten. Hoffe, es wird trotz dem Fülle recht ruhig. Ich kann meinen Film hoffentlich zu Ende schauen, den ich auf dem Hinflug begonnen hatte. "Enders Game". Nicht der Kracher, aber ich hätte gern die Auflösung der Geschichte. Mir fehlen ca. 12 Minuten... bzw. mir fehlt der Ton dazu. Bild hatte ich.

Ich habe mir heute mal keinen Kaffee mehr geholt, zumindest keinen mit Koffein. Dazu einige Früchte, statt eines Sandwiches. Hoffe, dass ich damit besser schlafen kann und nicht wieder die Nacht wach bin. Ich gehe gleich nach einem Buch schauen, eventuell finde ich ja noch was zu lesen.

Ansonsten wird das Wetter in Boston genau dann schön, wenn ich in den Flieger steige. Die Woche war sehr frisch, gar frostig.

Achso, Buch war nicht. Der Buchladen am Terminal E in Boston hat zugemacht. Ist jetzt ein teurer Klamotten und Kosmetikschuppen.

Angekommen. Der Flug war heute wie vorausgesagt voll bis Anschlag. Ich habe beim Einsteigen heiteres Platztauschen mitgemacht, weil ein Paar gern zusammensitzen wollte. Das haben sie dann auch zum Dauerschnäbeln genutzt. Dabei bin ich leider auf einen Platz gerutscht, bei dem der Monitor kaputt war. Trotz 2x Rebooten und nettem Zureden blieb ich unterhaltungslos. Die Damen der Lufthansa haben sich sehr oft entschuldigt, mir einen Spiegel zum Lesen, eine Flasche Rotwein (zu) und ein Business-Class-Kulturbeutelchen gebracht. Ich habe es überlebt. Gibt Schlimmeres. Nach viel Lesen habe ich dann einige Minuten meinen Chinesisch-Sprachkurs gehört und mich später mit 2x "Wait Wait" von NPR über Wasser gehalten. Die beiden Folgen "Wait Wait" hatte ich mir vor Tagen schon mal runtergeladen. Achja, schlafen konnte ich natürlich nicht.

Auto habe ich (BMW X1 Automatik) und jetzt haue ich mir gerade ein Frühstücksbrötchen mit Camembert rein und dazu einen Café au Lait.

Frohe Ostern!

Zeugs

Ich habe lange nichts mehr geschrieben, also Schreiben im Sinne von langen bedeutungsschwangeren Texten. Heute soll es mal wieder soweit seit. Ihr sollt natürlich nicht erwarten, dass es die Welt verändert, aber es verändert meine nächste Stunde und Eure nächsten vier Minuten.

Zuerst gehen Grüsse an meine Fanin (gibt es einen weiblichen Fan überhaubt?) in Neuseeland und die Beschwerdeführerin Watson. Hoffe Euch geht es gut? Natürlich sind die restlichen Leser jeden Geschlechts (man darf ja neuerdings nicht mehr beider Geschlechts sagen) herzlichst ge- und begrüsst.

Wie auch in den vorherigen 1000 Blogeintragen schon, wird heute wieder das ß mit Boykott belegt. Also nicht wundern.

Status: Ich sitze im Barnes &aml; Noble in Burlington. Es ist Freitagabend und es ist sehr wenig los. Neben mir steht ein Becher mit Früchten und ein Kamillentee. Kein Scheiss, denn ich hatte schon genug Kaffee heute. Zudem hoffe ich, dass ich nachher besser schlafen kann. Am Ende meiner Reise schlafe ich abends immer sehr spät ein (1 Uhr) und komme früh nicht aus den Kissen.

Mist, jetzt habe ich mich doch schon wieder 20 Minuten von Arbeit ablenken lassen. Wo waren wir stehengeblieben? Achso... ich war vorhin bei Slowbones - Modern BBQ essen. Neuer Laden und eine wahnsinnig tolle Inneneinrichtung. Holz, sehr warm im Eindruck und auch in der Temperatur. Endlich mal ein Laden, wo man nicht friert. Danach bin ich ins Starbucks einen Espresso nehmen. War laut und kalt. Die Qualität der Läden lässt mitlerweile sehr zu wünschen übrig. Zudem albern die Angestellten in einigen Läden hier am Ende des Tages mit einer Lautstärke rum, das geht auf keine Kuhhaut.

Aus purer Gewohnheit habe ich mir wie schon erwähnt eine neue 2TB Festplatte (extern) gekauft, um ausreichend Backups machen zu können. Nachdem meine interne Zweitplatte, eine 120GB SSD, in den letzten Tagen gezuckt und ich noch nicht rausgefunden habe, ob es die Platte oder der Einschub ist, habe ich einfach noch eine 1TB Platte gekauft, um die SSD rauszuwerfen und stattdessen eine langsamer Speichererweiterung für Backups und grosse Testdatenmengen zu haben. Geek ich. Btrfs wird das natürlich.

Das Wochenende werde ich mit Arbeit füllen, dann ich gebe Montag ein Training und das sehr spontan. Dafür müssen Inhalte produziert werden. Das es ein Training mit Anfassen wird (nicht von mir, natürlich), kann ich auch ohne grosse Präsentationen leben, muss aber die Inhalte festmachen und einmal ausprobieren. Wird nicht so schlimm, aber Starbucks wird an mir gut verdienen.

Montag soll es am Abend ins IMAX gehen - Avengers, the Winter Soldier. Bin gespannt. Die Bildqualität des IMAX ist der Hammer, da wirkt/wird jeder Film gut. Vorher Burger und Milchshake.

Mir fällt auf, dass sich kein einziges Buch diesmal gekauft habe. Vielleicht liegt das am Hotel, denn da gibt es jeden Tag (ausser am Samstag) das Wall Street Journal zu lesen. Da vergehen schon mal 30 min mit Blättern.

Links hat sich eine ältere Dame hingesetzt... mit einem Rasberry Pi Magazin. Das ist ja voll nerdig.

Zeitsprung. Sonntagmittag. Ich bin aus dem Panera raus und ins Starbucks North Reading an der 28 rein. Sehr schönes Café. Neu gemacht. Warme Ausstattung, recht aufgeräumt und nicht voll. Musik ist ausnahmsweise sogar mal noch gerade so ok in der Lautstärke.

Zeitsprung. Gerade bin ich bei "bgood" raus. Gab Salat und ein grünes Getränk mit viel Apfel. Alles sehr lecker. Burger mache ich erst morgen wieder. Bild war schon zwei Artikel vorher oder so zu sehen.

Am Espresso müssen die Starbucks-Leute noch arbeiten. Gibt auf meiner Espressogeschmacksskala nur eine 5 von 10. Ich habe allerdings nicht genug Adjektive zur Hand, um den Geschmack hinreichend zu beschreiben. Einfach nicht gut genug. Punkt.

Eben sind Nerd und Nerdette auf dem Parkplatz eingefahren. Sie haben einen bambusgrünen Fiat 500. Lustig, wie klein das Ding hier in den USA wirkt. Da merkt man erst einmal, dass sich Grösse durch Vergleich bestimmt im normalen Leben und nicht durch Zahlen.

Da wir schon mal bei Nerd sind... rsync rulez! Für alle Nicht-Nerds, hier ein Link, aber es wird nicht viel helfen: http://de.wikipedia.org/wiki/Rsync.

Zeitsprung und seit dem Beginn des Artikels sind 7 Tage vergangen... Mist. Nacht!

Kino 2.0

Kinosessel

Der Kinobesuch von Divergent hatte einen positiven Aspekt, denn ich konnte Kino 2.0 kennenlernen. Das Kino in Woburn hat riesige Sessel installiert. Kuschelig, viel Platz und man kann ihn langmachen, damit die Füsse entspannt lang liegen.

Ich denke, dass das nötig ist, um den Streamingdiensten noch etwas Paroli bieten zu können. Leute gehen weniger ins Kino, weil es einfach zu teuer und teilweise unbequem ist.

Schildkröte gerettet

Schildi

Meine gute Tat heute: Eine Schildkröte gerettet und über die Strasse getragen, bevor die grossen LKWs kamen.

Fütterung

Futter

Leckerer Salat und frisch gepresster Smoothie mit viel Apfel. War lecker und lässt Platz für ausreichend Sünde diese Woche, bevor es nach Hause geht.

Filmkritik: Divergent

Gerade aus dem Kino raus. Divergent gesehen. Seien wir mal freundlich und nennen es einen Ok-Versuch. Idee gut, CGI der Stadt der Zukunft gut, restliche Umsetzung eher ein Jugendfilm. Keine besondere Handlung, keine tiefen Konflikte, keine Überraschungen. Ein zweiter Teil sollte drin sein, da das Ende offen bleibt. Heldin und Held entschwanden in die Aussenwelt, böse Chefin blieb am Leben. Gesellschaftlichen Zustände sind unverändert.

Quasi die einfache Variante der Hungergames... und jetzt erst gelesen, dass es sich ja um die Verfilmung eines dreibändigen Romans handelt.

Vitamine ausser Kontrolle

Ich finde, dass der Zusatz von Vitaminen total ausser Kontrolle geraten ist. Davon mal abgesehen, dass ich hier in den USA nur schwer Milch ohne Vitaminzusätze bekomme, selbst Biomilch nicht, ist der Zusatz von Vitaminen zur Zahnpasta doch vielleicht etwas auf die Spitze getrieben, oder?

Der Zusatz von Vitamin A und D zur Milch ist in den USA Gesetz und geht auf die Zeit zwischen 1900 und 1945 zurück. Das Gleiche gilt für Nudeln, die auch nur mit Zusatzstoffen zu bekommen sind.

Fusswäsche

Nur die Hände

Da wollte ich mir doch beim letzten Mal die Füsse waschen, als wir im Restaurant gegessen haben. Hängt doch glatt ein Verbotsschild am Waschbecken.

Derweil wissen doch alle, dass man nicht mit dreckigen Füssen essen soll.

Zukünftige Produkte

Geheime Projekte

Auf der Verpackung von Reinigungstüchern für diverse Computerdinge hat sich entweder ein Druckfehler eingeschlichen oder man hat bereits ein zukünftiges Google-Produkte verraten.

Entweder es fehlt ein Komma (Googles, LCDs) oder ein Apostroph (Google's LCDs). Es könnte auch ein S (Google LCDs) oder zwei S zuviel sein (Google LCD).

Vom noch unpatentierten Glass Plastic mal ganz zu verschweigen...