Dell, immer für einen Scherz gut

Dell

Die Dell-Webseite ist immer für einen Scherz gut. Man beachte bitte auch die Zahl auf dem Display des Notebooks.

Filmkritik: Jupiter Ascending

Eine Schnellkritik zu Jupiter Ascending. Wir haben ins den Film Samstag angetan. Schade ums Geld.

Ja, er ist bildgewältig, aber die Geschichte ist nicht schlüssig und runtergerattert. Einige Dinge sind total unverständlich und man muss nicht immer die Hauptprotagonisten am Ende als Paar enden lassen.

Die Geschichte hat Potential, wenn man es richtig machen würde, aber die Wachowski Geschwister haben, so glaube ich, ihren Zenit auch langsam überschritten. Mila Kunis reisst es leider auch nicht raus.

Fazit: Kino tut sich in den Zeiten von Netflix mit 10 Euro für alles mit 12.80 Euro für einen einzigen Film überhaupt keinen Gefallen.

Buchkritik: Frey - EXCESS: Verschwörung zur Weltregierung

Cover Excess von Michael Frey

Excess von Michael Frey war ein Zufallsfund auf Amazon. Ich weiss nicht mehr, was ich eigentlich gesucht habe, aber die Empfehlungen von Amazon haben geholfen.

Excess spielt in den USA und Europa. Es geht um ein geheimes Machtspiel, um die Weltregierung herbeizuführen. Viel Geheimdienste, viel Geld, viel Bürokratie, viel Militär und viel Medien. Alles was ein gutes Buch um Verschwörungen halt so ausmacht.

Fazit: Wie immer sei nicht viel verraten, aber es liest sich flüssig runter und man fühlt sich immer wieder an aktuelle politische Lagen und Intrigen erinnert. Nicht erst seit Snowden wissen wir, dass Geheimdienste und das Militär auch in Demokratien ein Staat im Staate sind. Also besorgen oder borgen und lesen. Übrigens, das Buch erschien im Selbstverlag!

Och nö... dann doch nicht

Nach einiger Bastelei ist mir die Selbige vergangen. Ich werde mein Thecus NAS3200PRO dann doch eher entsorgen oder unter das Volk streuen, als weiter zu versuchen, es mit einem aktuellen Linux wieder in Form zu bringen.

Die AMD Geode GX3 CPU mit 500MHz und die 512MB Hauptspeicher sind einfach nicht mehr genug, um ausreichend Spass zu erzeugen. Ich werde mir also noch ein zweites NAS bauen. Das dann allerdings kleiner aka kein FreeNAS, sondern entweder ein OpenMediaVault, aber wohl eher ein Experiment mit BTRFS und RAID-5 oder so. Das ist zwar noch unfertig, aber es ist ja eh nur das Backup vom Backup und jemand muss ja der Erste sein.

Wer also Bock auf ein Thecus-NAS3200PRO hat mit einer neuen ATI-PCI-Grafikarte (20 Euro) und einmal neu 512MB Speicher (10 Euro), der kann es gern für 30 Euro bekommen. Dazu gibt es den Altspeicher (256MB) und wer mag, auch die drei 1TB WD-Green Platten (zu je 15 Euro, die haben wenig Stunden auf der Uhr). Platten werden natürlich fachmännisch gelöscht vor der Übergabe. Originalverpackung haben wir auch noch.

Buchkritik: Felenda - Der Eiserne Sommer

Felenda - Der Eiserne Sommer Cover

Heute geht es um das Buch Der eiserne Sommer von Angelika Felenda

Der Roman "Der Eiserne Sommer" spielt in den Tagen vor Beginn des ersten Weltkriegs. Seine Handlung ist in München angesiedelt und deswegen geht es auch um König, Bürgertum, Militär und Bier. Es ist ein Krimi, kein Thriller, ein richtiger Krimi halt.

Tja, was schreibt man, wenn man nicht wieder alles verraten will? Naja, mir gefällt der erste Fall vom Kommissär Reitmeyer fast schon besser als der erste Fall von Kommissar Rath. Ja, es sind auch viele Personen beteiligt, aber es ist etwas weniger konfus und vor allem ist der Kommissär deutlich motivierter und weniger am Abrutschen in die Unterwelt.

Natürlich ist auch eine Frau mit von der Partie, aber es knistert weniger und wir werden wohl erst in den Fortsetzungen mehr über sie erfahren.

Das Buch ist leichte Leselektüre, die durchaus einlädt, auch das nächste Buch zu lesen. Man spürt das bayerische Flair, auch wenn es nicht meins ist. Man fühlt die Überheblichkeit des Militär, sieht auch den Staub auf den Schulterstücken und ahnt die Blauäugigkeit am Beginn des Krieges.

Yeah... NAS3200Pro Update

Geschafft, ich habe das erste Mal ein Standard-Linux auf meinem alten Thecus-NAS-N3200Pro gebootet. Jetzt kann ich das Ding mit einem modernen OS aufsetzen, und wieder ein NAS zum Fliegen bekommen, was mir erlaubt, das alte NAS zum Backup des neuen NAS zu machen. Später sollte ich die Platten dann auch von 1TB auf 2TB upgraden können.

Natürlich beschreibe ich dann auch alle Schritte hier, falls jemand sein altes Thecus auch noch retten will. Sollte es einfach gehen, bitte ich den Dienst gern auch im Freudeskreis an. Bin mir noch nicht sicher, welche NAS-Edition ich installieren werden. Momentan denke ich über Rockstor nach, weil ich Btrfs mal dauerhaft probieren will. Ist ja nur das Backup. Ach, vergesst es gleich. Rockstor ist nur 64bit. Mein NAS hat noch einen alten ATOM drin. Also doch Server-Mint oder OpenMediaVault oder so... testen wir mal alles.

Die Wahrheit über Bitburger

Eben habe ich einfach mal richtig der Werbung zugehört und da man ja bekanntlich in der Werbung nur die Wahrheit sagen darf, weiss ich jetzt, wie Bitburger hergestellt wird.

Im Gegensatz zu Krombacher, das ja aus Felsquellwasser gebraut wird, wird Bitburger aus einem anderen Bier gemacht. Ich zitiere: "Wenn aus Bier Bitburger wird." Also wird Bitburger nicht gebraut, sondern durch einen geheimen Prozess aus einem wohl günstigeren Bier hergestellt.

Ich weiss nicht, was sie machen, aber ich könnte mir vorstellen, dass sie es über Kristalle laufen lassen oder mit Mondlicht bescheinen, vielleicht ersetzen sie aber auch nur die Kohlensäure durch eigene. Was es auch ist, wir werden es so schnell nicht erfahren. Ich bin gespannt, wann sich der Werbespruch ändert, damit das Geheimnis ein Geheimnis bleibt.

Puppenstubenmöbel und Kaufmannsladen

Puppenstubenmöbel und Kaufmannsladen haben ein neues Heim gefunden. Sie leben ab sofort im Erfurter Puppenstubenmuseum und werden die Fürsorge von Frau Rebettge-Schneider geniessen dürfen.

Wer mal in Erfurt ist, sollte unbedingt mal reinschauen. Die Sammlung ist mit Liebe gestaltet und der Detailreichtum der Puppenstuben, -küchen und Kaufmannsläden ist überwältigend. Man hört sich oft sagen: "Das kenne ich auch noch."

Vielen Dank an meine Leser für die vielen Hinweise.

Irgendwas, aber kein Lebensmittel

Mitten in der amerikanischen Einöde hatte ich Hunger und Kaffeedurst. Da lag es doch nahe, sich zum Kaffee noch ein kleines Gebäck zu kaufen. Es fand sich ein Himbeerplunder der Marke "La Francaise Bakery".

In dem Moment hätte ich eigentlich schon stutzig werden sollen. Wie kann Irgendwas im Nichts was mit Französisch am Hut haben. Ich nahm es trotzdem zu mir. Es war seltsam geschmacksneutral, trotzdem sättigend, irgendwie klebrig und feucht. Dann kam der Moment, wo ich die Rückseite lass. Leider hatte ich in diesem Moment schon 50% des Plunders (und jetzt erklärt sich der Name) verspeist. Rest blieb liegen.

Es ging wirklich nicht mehr in das Stück Gebäck rein, oder? Seltsam, dass man das alles irgendwie braucht... aber bestimmt ist es atomkriegstauglich. So wie die Twinkies. Da gibt es auch ein schönes Buch dazu: Twinkie Deconstructed.

Heisser Milchschaum

Atommilchschaum

Beim letzten Besuch im McCafé an der Autobahn fiel mir zum ersten Mal auf, welche versteckte Botschaft in der Glastrennscheibe zum Café verborgen ist. Das Geheimnis für festen und heissen Milchschaum: Atommilchschaum.

Zwar mit einem Schreibfehler und auch einem Fotografierschutz, aber man soll ja nicht sagen können, man habe es nicht gewusst, wenn man in 20 Jahren herausfindet, dass Milchschaum Nebenwirkungen hat.

Sauf Dich reich

Sauf Dich reich

Nicht jeder Werbeslogan ist wirklich wohl überlegt. "Trinken mit Gewinn" und "Sauf Dich reich" liegen nur knapp nebeneinander.

Buchkritik: Kutscher - Der nasse Fisch

Kutscher - Der nasse Fisch - Cover

Ich habe begonnen, die Kommissar-Rath-Reihe von Volker Kutscher zu lesen. Ich weiss nicht mehr genau, wie ich zu den Büchern gekommen bin. Entweder hat die rothaarige Buchfachverkäuferin sie mir empfohlen und ich bin doch so einfach gestrickt ;) oder ich habe es zufällig selbst entdeckt, da ich auf der Suche nach einem guten Krimi war, der nicht den üblichen amerikanischen Blut- und Killerbüchern entspricht.

Meine Buchkritiken sind nicht sonderlich ausgefallen oder glänzen durch den umwerfenden Einsatz von Adjektiven oder Querverweisen zu Jahrhundertwerken, die eh keiner gelesen hat, deswegen sei mir gestattet, mit dieser einfachen Form fortzufahren. Hoffe es bringt Euch trotzdem was.

Die Bücher spielen ab 1929 in Berlin. Es geht um einen Kommissar bei der Kriminalpolizei Berlin, um Mord, Drogen, politische Intrigen und den deutschen Nationalismus. Etwas Liebe und Sex, etwas Romantik, viel Milieu und einiges Chaos sind auch enthalten.

Die Atmosphäre des alten Berlin wird gut eingefangen bzw. es erscheint mir so, denn ich war ja 1930 noch nicht auf der Welt und erst recht nicht in Berlin. Aber man glaubt, Berlin riechen und hören zu können. Das Klingeln der Strassenbahnen, das Hupen der Autos und der Zigarettenrauch in allen Restaurants und Etablissements. Man fühlt auch die Spannung zwischen Vergangenheit und Zukunft, denn Berlin hat sich noch nicht entschieden, wo es hingehen soll.

Die Hauptfigur des Kommissar Gereon Rath ist eher antiheldenhaft, zumindest stolpert er mir zu sehr durch die Gegend, als ein wahrer Kommissar oder Schnüffler zu sein. Ich habe auch nicht das Gefühl, dass Rath sich entwickelt. Er ist eher so da, als dabei. Ganz im Gegensatz zur Figur Charlotte Ritter. Vielleicht liegt das auch an meinem Geschlecht, aber man kann diese Frau förmlich strahlen sehen. Man sieht sie durch Berlin gehen, die Männer drehen sich um und die Autos hupen. Leider scheint Rath eher der Frauendilettant zu sein, aber ich habe ja noch zwei Bücher vor mir oder mehr, dass kommt auf Herrn Kutscher an.

Die ersten drei Bücher von fünf haben ich bisher gelesen. Die Qualität ist recht konsistent bisher. Andere Buchreihen tendieren ja zum schnellen Abfall. Sie sind hinreichend spannend und lesen sich gut. Allerdings habe ich oft so meine Probleme, den ganzen Figuren folgen zu können. Auch sind für mich viele Zusammenhänge nicht wirklich logisch schlüssig bzw. ich kann nicht nachvollziehen, wie Rath auf diese Spur gekommen ist.

Fazit: Insgesamt 3 von 5 Sternen bisher. Gut genug, um dran zu bleiben, aber gleichzeitig auch nicht perfekt genug, um alle Bände in einer Woche runterzulesen. Die Nummer Vier liegt schon etwas länger rum.

Kaufmannsladen und Puppenstubenmöbel abzugeben

Kaufmannsladen

Heute möchte ich alte Puppenstubenmöbel und einen alten Kaufsmannsladen bewerben und in liebevolle Hände abgeben. Meine Freundin hat damit gespielt und auch schon ihr Vater zuvor. Damit sollte das Herkunftsjahr ca. 1950 oder in der Drehe sein.

Der Kaufmannsladen enthält jede Menge Lebensmittel und Packungen. Aus unerfindlichen Gründen gibt es besonders viel Geflügel. Aber auch Bananen und Orangen sind enthalten. Leider ist das Spee fast aus.

Puppenstubenmöbel

Die Puppenstubenmöbel sind nicht ganz komplett. Sie haben aber irgendwie Charme. Ich fühle mich an eine Gartenlaube mit alten Möbeln erinnert oder an eine alte Küche, die in einem Museum steht.

Natürlich ist es nicht mehr taufrisch, wurde bespielt, mal nachlackiert usw. Also anders gesagt: Es ist authentisch gealtert.

Am liebsten würden wir es an Freunde oder Bekannte abgeben bzw. an ein Museum oder einen Sammler, der seine Ausstellung der Allgemeinheit zugänglich macht. Vielleicht habt Ihr ja auch einen Hinweis für uns, wer sich dafür interessieren könnte.

Das ganze Fotoalbum dazu kann man sich bei Flickr ansehen.

Technisches zum Jahresende

Diesmal soll es einige technische Infos geben, denn ich habe die letzte proprietäre Softwarekomponente im Heimnetzwerk durch Open Source ersetzt.

Mein TP-Link TL-WDR4300 WLAN-Router war mir schon lange ein Dorn im Auge, aber ich habe mich nicht getraut, ihn zu flashen, weil ich Angst hatte, dass ich ihn in ein Stück tote Elektronik verwandele. Nachdem ich einige Zeit die zugehörige Seite des OpenWRT-Projektes beobachtet hatte und es wirklich einfach erschien, habe ich den Schritt gewagt. Und siehe da, es war einfach. Ging schnell und das gute Stück kam sogar mit einer guten Erstkonfiguration hoch. Einzig die WLANs musste man noch zuschalten.

Das gute Stück darf aber nicht allein mein Heimnetzwerk absichern, denn die kleine Firewall zwischen dem KD-Router und TP-Link wird von pfSense beherrscht. Ich hatte schon kurz darüber berichtet. Die FreeBSD-basierte Firewall Edition läuft auf einem lüfter- und plattenlosen Kleinstrechner und läuft klaglos. Das Beste ist aber, dass ich das Zeug verstehe, was man machen kann. Das pfSense-UI ist wirklich gut und erklärt viel. Deswegen dreht auch seit sechs Monaten ein grosser Hardwarebruder im Büro seine Runden.

Auf unseren Rechnern läuft Linux. Meine Freundin hat Ubuntu 12.04 laufen und ich 14.04. Beide mit Cinnamon-UI. Unsere Telefone sind Android, nicht wirklich 100% frei, aber in grossen Teilen. Nein, ich habe sie nicht gerootet.

Das Heimbackup-Gerät ist ein FreeNAS-basiertes RAID-Array. Einen grossen Artikel zur Hardware hatte ich schon gepostet. Gestern bin ich auf FreeNAS 9.3 gegangen. Ging auch gut, nur ein wichtige Hinweis: Geduld! Leider bliebt das UI-Update beim Unmount des In-Memory-Laufwerks hängen und so habe ich nach Studium des Logs auf gut Glück gebootet. Danach laufen zwei Update-Durchgänge des OS. Das dauert. Unbedingt wieder einen Monitor anschliessen, damit man die Console sieht und sich in Geduld üben kann. Es dauert bis zu 30 min oder mehr ohne das sich was tut, um den USB-Stick auf einen neue Version von FreeNAS zu heben. Danach bootet er nochmal und updatet die Config-DB und dann bootet er nochmal. Also, ruhig Blut.

Achso, noch eine kleine Randnotiz. Der TP-Link starb früher den Heldentod, wenn ich versehentlich via WLAN aufs NAS kopiert habe. Brauchte immer wieder einen Reboot. Jetzt stöhnt er nicht mal, aber natürlich ist trotzdem kopieren via Kabel besser als über WLAN, aber manchmal denkt man nicht dran.

Und Ende

Wieder ist der Kalender zu Ende und wir müssen einen neuen kaufen. Ich bin mir sicher, dass ist eine Verschwörung der Zeitkontrollindustrie, um uns zum Konsum zu zwingen. Guten Rutsch dann mal!