Buchkritik: Dmitry Glukhovsky - Metro 2034
Wieder Moskau nach einem Atomkrieg und wieder haben wir in der U-Bahn, der Metro, überlebt. Glukhovsky schickt uns wieder in die endlosen Tunnel und Schächte und verspricht eine spannende Geschichte.
Obwohl ich Metro 2034 wie bereits Metro 2033 verschlungen habe, habe ich mir doch von 2034 mehr versprochen.
Es fängt alles nicht schlecht an, aber nach 40% des Buches wird es mau, und die Geschichte beginnt zu rennen. Noch mehr Kreaturen, noch mehr Mitspieler und das Buch im Buch ist eine interessante Idee, aber die Seiten habe ich meist übersprungen. Ja, ich habe Text-Springen veranstaltet, weil es langweilige und beitragslose Textstücke gibt und es werden zum Schluss immer mehr.
Ich finde, dass die Rolle des Hauptdarstellers im Laufe des Buches drei Mal wechselt. Das macht es nicht gerade leicht, sich zu motivieren, weil man ja gern Antworten haben möchte, diese aber meist nicht bekommt. Auch unser Held aus 2033 taucht kurz wieder auf, aber eher zusammenhanglos. Auch das Hauptthema von 2033 steht kurz an, wird aber nicht weiter diskutiert bzw. eher abgetan. Aber genau das interessiert, weil 2033 ja eher offen endet.
Mein Fazit: Kann man lesen, aber nur, wenn man 2033 richtig gut fand und sich noch etwas unter der Erde tummeln möchte. Ob ein 2035 besser wird?

Markus
Chris
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