Filmkritik - Der Tag, an dem die Erde stillstand
Gerade bin ich aus Der Tag, an dem die Erde stillstand gekommen. Da meine Freundin ihn total Scheis... findet und ich ihn schon fast als klassischen Science-Fiction Film sehe, möchte ich hier kurz einige Worte verlieren.
Ich kenne das Original aus dem Jahre 1951 nicht. Vielleicht denke ich deswegen einigermassen positiv über die Neuverfilmung. Wie immer sei natürlich hier nichts verraten, aber es gibt einige Spezialeffekte und man sieht auch, dass das US-Militär diesmal kein Originalmaterial zum Dreh beisteuern wollte, da selbst der einfachste Hubschrauber aus dem Computer stammt.
Man versteht auch sehr einfach, warum die Militärs diesen Film nicht als Werbeplattform missbrauchen wollte, denn es wird als schiesswütig und strohdoof dargestellt. Getreu dem Motto: "Erst schiessen, dann fragen." Dafür haben wohl Microsoft, Honda, LG und Citizen einen Dollar oder zwei springen lassen. Aber zurück zum Film.
Für mich ist es ein klassischer Science-Fiction Film, weil: a) die Aliens nicht böse sind, b) die Politik und das Militär unbeherrscht und schiesswütig agieren, c) es kein Happy-End gibt, d) das Kennenlernen der Menschheit zum Umdecken führt und e) der Film eine eindeutige Botschaft trägt.
Fazit: Unbedingt sehen, wenn man ehrlichen und klassischen Science-Fiction sehen will. Sein lassen, wenn man bisher nur Alien, Star Wars, Men in Black und Independence Day gesehen hat.
crosa
wiemi