Filmkritik: Up in the Air
Poster by Wikipedia under Fairuse
Diese Woche war ich noch im Kino. Ich musste unbedingt den neuen und viel gelobten Film Up in the Air im Original sehen.
Zur Geschichte, wie immer nur mit kurzen Worten beschrieben, denn Ihr sollt ja den Film im Kino sehen. George Clooney spielt einen Berater, der Mitarbeiter in fremden Firmen feuert, weil die eigentlichen Chefs nicht den Mumm dazu haben. Er fliegt quer durch die USA und Hotels sind sein zu Hause. Noch lieber ist er aber am Flughafen und in der Luft. Er sammelt Meilen und hat nur ein Ziel: Die Karte aller Karten. Familie und Partnerschaft gibt es in seinem Leben nicht, er lebt und liebt seine Reisetätigkeit. Aber dann kommen zwei Frauen dazu und seine Firma will Kosten sparen... und die Geschichte kommt in Fahrt.
Ich wurde nicht enttäuscht. Alle Kritiken stimmen und das Gesamtwerk ist stimmig. George Clooney ist charismatisch, witzig und auch Traurigkeit bringt er glaubhaft rüber. Seine beiden Filmpartnerinnen (Vera Farmiga, Anna Kendrick) sind perfekt ausgewählt und spielen überzeugend an seiner Seite. Der Regisseur Jason Reitman (von ihm stammt auch Juno) hat ganze Arbeit geleistet.
Fazit: Wenn es ohne Action und ohne Horror geht, dann ist Up in the Air die erste Wahl. Gut unterhalten mit Sinn für Humor und Feinheiten mit einer Portion Traurigkeit. Im Original ist der Film noch etwas besser, weil die Stimmen der Hauptdarsteller sehr angenehm bzw. sehr passend sind.
Eine interessante Randnotiz ist übrigens die Altersfreigabe. In den USA ist der Film R, also für unter 17 nur in Begleitung eines Erwachsenen. In Deutschland ist der Film FSK 0, also geeignet für alle Altersgruppen. Das R kommt bestimmt vom nackten Hintern (nicht von George) und einigen F-Worten. In Deutschland dürfte der Hintern auch zu sehen sein, aber das F-Wort ist bestimmt mit "Scheisse!" oder "Mist!" übersetzt.
tobi