Küche und Protektionismus
Gestern ist meine neue Küche gekommen. Die Jungs haben von 9 bis 22:30 geschraubt. Alles super geklappt. Es fehlt nur eine winzige Steckdosenabdeckung und deswegen habe ich meine Wette verloren (Küche auf Anhieb i.O. versus da fehlt eh was). Nun muss ich Kuchen backen.
Ansonsten habe ich mich schon mal probehalber in Protektionismus geübt, denn eigentlich ist so gut wie alles "Made in Germany". Herd, Armaturen, Waschmaschine, Kühlschrank, Geschirrspüler etc. Überall habe ich den guten alten Satz gefunden, der ja in der Originalbedeutung eigentlich negativ gemeint war. Auch meine letzten Teile von IKEA (Schubladen- und Türeinschübe für Expedit) sind Made in Germany.
Als Ende des 19. Jahrhunderts neben dem Vereinigten Königreich auch andere europäische Industrienationen aufstrebten, begann man in Großbritannien, sich mit der Kennzeichnung importierter Ware gegen vermeintlich minderwertige Nachahmungsprodukte zu schützen. Diese Kennzeichnung betraf zunächst nur deutsche Ware und erfolgte durch die Bezeichnung Made in Germany
tobi
Rene
Birgit
Birgit
Rene