Zeitung kommentiert - Brände, Google, Kohle
"Schwelbrand im Kernkraftwerk Krümmel" lautet die Schlagzeile. Irgendwas ist daran falsch, eigentlich gibt es doch nur in Kohlekraftwerken Schwelbrände... naja, die werden schon wissen, wie man Strom erzeugt.
Google bietet Hilfe gegen die Übernahme von Yahoo durch Microsoft an. Versucht man hier nicht den Teufel mit dem Belsebub auszutreiben? Google ist zwar offener und näher an Standards als Microsoft, aber viele Bereiche sind ebenso monopolistisch und abgeschottet bzw. lassen den Nutzer sehr hängen. Ich sage nur AdSense und AdWords. Klicks lassen sich nicht nachweisen, man muss Google glauben in seinen Abrechnungen und schon einmal musste Google nachzahlen. Ich würde also gern einen Weissen Ritter sehen, der einspringt. Eventuell ein Zeitungskonzern, aber bitte nicht Murdoch. ATT wäre eine Option, aber ich glaube nicht, dass es funktionieren würde. Die Deutsche Telekom hat schliesslich auch noch nie eine Webangebot vernünftig hinbekommen.
Im Handelsblatt habe ich über weltweite Engpässe bei Kohle gelesen. China saugt alles auf und ist vom Exporteur zum Importeur geworden, gleichzeitig zieht der Preis von Kohle weiter an. Es reicht zwar immer noch nicht, um die deutsche Steinkohle rentabel zu machen, aber es führt jede Art von CO2-Diskussion in Europa ad absurdum. Die Politik macht Energie in Europa teuer und forciert damit den Import von Energie aus dem Ausland bzw. ganze Industrien wandern ins Ausland ab, um danach die "sauberen" Produkte wieder einzuführen. Klar, dass dann die CO2-Reduktion in Europa geschafft wird... dafür ersticken Asien und Afrika.
David
Ich gebe dir recht. In Bezug auf Yahoo ist tatsächlich die Frage, wer hier der "Gute" und wer der "Böse" ist. Als Monopolisten geben sich beide nichts..
Nkay
http://www.blaetter.de/arti...
"Insbesondere die Angebote von Suchmaschinen erwecken den Eindruck, ihre Dienste stünden den Nutzern ohne Gegenleistung zur Verfügung. Dabei vollzieht sich mit jeder Suchanfrage ein Tauschhandel: Der Nutzer erteilt, will er eine Antwort auf seine Anfrage erhalten, gleichsam – bewusst oder unbewusst – Auskunft über seine eigene Person.
Diese privaten Informationen wecken Begehrlichkeiten. Doch nicht nur staatliche Sicherheitsbehörden entwickeln derzeit eine beachtliche Sammelwut.2 Auch für den Daten-Multi Google, dessen Börsenwert gegenwärtig über 200 Mrd. US-Dollar beträgt, sind die persönlichen Informationen der Nutzer sprichwörtlich Gold wert, will er seine marktbeherrschende Position im Suchund Anzeigengeschäft ausbauen."
NKay