Zeitung kommentiert - Britney ist tot, Briten arm, Zucker out
Die Nachrichten-Agentur AP hat bereits einen Nachruf für Britney Spear geschrieben, um nicht unvorbereitet zu sein. Damals bei Anna-Nicole Smith waren sich nicht darauf vorbereitet, dass soll AP nicht nochmal passieren. Aber gibt es denn soviel zu Britney vorzubereiten? "Britney Spears, ehemals hübsches Mädchen, zeitweiliger Pop- und Medienstar, sowie traurigste Figur des frühen 21. Jahrhunderts, starb heute an einer Überdosis Schlaftabletten." Wäre damit nicht schon alles gesagt? Lasst sie doch wenigstens in Ruhe sterben, so tragisch wie es wäre.
Jeder erwachsene Brite hat eine ungesicherte Verschuldung von 5500 Euro, im Schnitt. Nachdem ich das gelesen habe, musste ich an einen Satz des Milliardärs Warren Buffet denken, den er als Antwort auf die Frage: "Welchen Rat geben sie jungen Leuten?" gegeben hat. "Sie sollen sich keine Kreditkarte anschaffen." Und das sagt der Mann, der einen hohen Prozentsatz an American Express Anteilen hält. Aber er hat recht. Zumindest sollte man eine Kreditkarte NIE als KREDITkarte benutzen, sondern nur als bequemes Zahlungsmittel.
Wenn übrigens die Nordzucker AG die geschlossene Zuckerfabrik in Güstrow abreisst, dann bekommt sie von der EU eine Prämie wegen der Rückgabe der Zuckerquote. Und alle Welt regt sich über Nokia auf?! Der Zuckermarkt ist subventioniert, reguliert und alles, nur keine Marktwirtschaft. Ich werde also ab sofort nur noch Rohrzucker aus fairem Handel verwenden, denn dann helfe ich wenigstens Menschen. Wie wäre es mit Zucker aus Rüben aus fairem Anbau in Mecklenburg-Vorpommern? Kann man das nicht fördern lassen?
Watson
David
toby
Rene99
Pepino