Zeitung kommentiert - Krieg, Kolonien und Kuba

Auch waren heute Meldungen über Krieg im Tschad und weitere Gewalt in Kenia in den Nachrichten. Manchmal denke ich, dass man die Entkolonialisierung eventuell über 50 bis 100 Jahre strecken hätte sollen und statt Chaos ein entwickeltes Land zurücklassen. Ich glaube, dass die meisten Menschen heute mit den Kolonialstaaten Frankreich, England, Holland, Spanien und vielleicht auch Deutschland mehr zufrieden wären, als mit ihren eigenen korrupten Regierungen. Zudem verbessert sich das Problem nicht, da ein Boykott des Regimes nicht dazu führt, dass es den Leuten besser geht, sondern schlechter. Ein reger Handel aber wiederum nur das Geld in die falschen Taschen spült. Wie löst sich das Problem dann? Eigentlich geht sowas nur durch Revolution, aber dazu sind die Länder in den meisten Fällen nicht in der Lage, weil es immer eine Volksgruppe gibt, die die andere mit Spass unterdrückt.

Dazu fällt mir auch noch die Kuba-Poltik der USA ein. Macht es Sinn ein armes Land wie Kuba weiterhin zu boykottieren? Kuba ist ja so kommunistisch und die Menschen werden so böse unterdrückt. Mag ja alles war sein, aber warum werden dann täglich Milliarden nach China überwiesen? Das Land ist nicht gerade für Demokratie und Menschenrechte bekannt. Auch sind Geschäfte mit den meisten afrikanischen Diktaturen absolut kein Problem. Naja, Kuba hat keine natürlichen Ressourcen. Grüne Orangen sind ja bei uns damals schon nicht der Renner gewesen... aber immerhin könnte man aus Zuckerrohr Ethanol machen. Der neue Hype von Mr. Bush.

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Ebola

sic!
2008-02-07 - 10:54:40 - Ebola

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