Deutschland ist raus - tagesschau.de übt
Die Redakteure bei Tagesschau.de haben sich auf alles vorbereitet und dann doch irgendwie zu schnell Publish in ihrem CMS gedrückt. Und Marko K. hat es gesehen... Danke Marko.
Bin ich breit und hoch
Ich bin ab sofort total breit und damit kommt das Blog ab sofort am besten mit 1024er Monitoren oder noch breiter rüber. Da der IE6 sich gegen ein min-width sträubt, mache ich es halt statisch. Mag es jemand nicht?
So, auf Anregung bin ich jetzt auch gross geworden. Besser?
Alle schreiben schnöde Sätze...
...nur einer malt die Antwort und das auch noch sauwitzig: BeetleBum - Stöckchen jetzt auch für mich.
Preview Picture - Copyright by BeetleBum.de
Eine kleine Geschichte der Telekommunikation

Heute möchte ich Euch eine natürlich rein fiktive Geschichte über DSL erzählen. Die Namen aller Beteiligten wurden selbstverständlich anonymisiert.
Es war einmal in einem Land, nennen wir es einfach mal D., da gab es eine Stadt J. In J. gab es eine junge Firma X., dynamisch, aufstrebend und einfach sympatisch. Diese Firma X. hatte nun bei einer grossen Telekommunikationsfirma, nennen wir sie mal D-COM, einen DSL Anschluss bestellt und geliefert bekommen. Es war einer der tollen 6000er Anschlüsse.
Die Firma X. war eigentlich ganz glücklich, bis auf den Umstand, dass das WLAN-DSL-Router-Modem gelegentlich nur durch Neueinschalten, zur Wiederherstellung der Verbindungen zu bewegen war. Das Teil hörte auf den Namen Speedport W 500 V (das ist anonym genug ;-)
Was macht man, wenn sowas immer mal klemmt? Richtig, man schaut nach einem Firmwareupdate. Also hat der Mitarbeiter R. der Firma X. sich im Internet nach einem Update umgesehen und auch prompt auf der offiziellen Seite der D-COM die neueste Version 1.30 gefunden. Bisher krabbelte man mit 1.23 durchs Internet.
Bevor man von der Hotline zu hören bekommt, dass man mal das neueste Update probieren soll, bevor man den Router umtauscht, hat R. das Update in den Router reingedübelt. Das Ganze lief recht nett, bis auf den Umstand, dass Konfigurationsdaten in Binärformaten abgespeichert werden. Jeder Informatiker weiss, dass sowas unter inkompatible Totsünden fällt.
Sei es drum, R. hat das Update laut Handbuch gemacht und der Router kam auch locker mit Firmware 1.30 wieder hoch. Leider ging dabei sofort eine rote Lampe, beschriftet mit D-DSL, an. Jegliche Versuche mit Reset, Neustart oder Neueintragen der Konfiguration blieben erfolglos.
Am nächsten Tag hat der Mitarbeiter Ro. seinen privaten D-DSL Router (anderes Modell) mitgebracht. Ergebnis identisch. Da half nur noch die Störungsstelle und Alkohol...
Nach mehreren Weiterleitungen, Annahmecomputern, belegten Kundencentern und Kreuzverweisen zwischen den Firmen D-Com und D-Offline, konnte dann endlich jemand gefunden werden, der erkannt hat, dass er nix erkennen kann und einen Techniker schicken wird. Die Firma X. ist irgendwie auf das Internet angewiesen und so hat sie Nachdruck verliehen. 6 Stunden später stand der Techniker im Büro und hat gebastelt.
Fazit: Mit seinem Router (wieder ein anderes Modell) geht es, sofern der abgeschaltete D-DSL Port wieder aktiviert wird. Annahme: Das Update 1.30 des Routers Speedport W 500 V wurde nicht mit D-DSL über Opal getestet. Soll heissen, irgendwie geht es mit dem Glasfaser-Anschluss nicht.
Was nun? Der Techniker hat einen Zettel zum Umtauschen des Routers geschrieben und die Firma X. soll in den D-Punkt hirschen (eine sogenannte Servicestelle mit angeschlossenem Verkauf oder andersrum) und sich einen neuen Router ertauschen. Prompt schwang sich R. aufs Rad und versuchte sein Glück.
Leider darf ein D-Punkt sowas nicht tauschen, da die Technik nur den Kunden direkt(!) zugeschickt werden darf. Zeitweilige Austauschgeräte gäbe es auch nicht. Man versucht am nächsten Tag oder spätestens am Tag danach das Ding ins Büro zu liefern. Nun sitzen die Mitarbeiter von X. zu Hause und arbeiten über ihre lokalen Internetzugänge oder im Falle von Mitarbeiter R. über ein langsames D-ISDN mit der Welt.
Nachtrag: Techniker und Mitarbeiter im D-Punkt waren freundlich und bemüht, aber in den Fesseln ihres Brötchengebers D-Com gefangen. D-Com hat offensichtlich mehrere Millionen Ansagecomputer und Telefonannahmebearbeitungsweiterleitungsabwiegelungsmitarbeiter angestellt, die sich sehr bemüht gegenseitig die Arbeit zuschieben.
Inhaltliche Frage

Nun blogge ich schon eine Weile und weiss immer noch nicht, was meine Leser anspricht. Es gibt Einträge, da erwarte ich 100 Kommentare und nix passiert... andere Einträge dagegen waren einfach nur mal so hingeschmiert und es wird heiss diskutiert.
Was erwartet mein geneigter Leser und was mag er hier so sehen? Vorschläge und Kritiken willkommen. Ich treibe demnächst wieder ausländlisch mein Unwesen, kann also auch wieder versuchen, Fernblicke auf die Heimat oder Einblicke in ein anderes Land zu vermitteln.
Politisch korrekt: Selbstverständlich verstehe ich unter dem Begriff Leser beide Geschlechter und gebe keinem der beiden Geschlechter als Besucher eine verstärkte Preferenz... im sexuellen Sinne aber schon ;)
Der Satzanhängselwitz musste sein, der lag so nah am Strassenrand, den musste ich mitnehmen.
Gerolsteiner Naturell

Da es jetzt die letzten Tage recht heiss war, habe ich mir einfach mal Wasser gekauft, was praktisch zu tragen (Sechserpack mit Henkel) war und nett aussah. Ich hatte keine Lust Kästen ins Büro zu schleppen. Hier mein Kurzfazit zum Gerolsteiner Naturell Mineralwasser.
Gerolsteiner Naturell ist ein stilles Wasser. Es schmeckt sehr mineralisch, teilweise schon recht salzig. Aus diesem Grund empfinde ich es nicht als Erfrischung. Wenn man sportlich unterwegs ist oder schwer schuftet, dann mag es ok sein, dass man sich die Mineralien wieder zuführt. Für Bürohengste wie mich aber, halte ich es eher für ungeeignet. Es mag vielleicht sehr gesund sein (?), aber es macht eigentlich nur noch mehr Durst.
Was meint Ihr?
Der Untergang
Meine beste Freundin hatte heute Azubi-Sichtung für ihre Firma. Ihr erster Kommentar danach: "Gott, war die Ausbeute bei den Azubis schlecht."
Und nicht nur die Ausbeute bei Azubis ist schlecht, auch gute Leute zur Anstellung zu finden, ist problematisch.
Neue Fotos
Dezent möchte ich darauf hinweisen, dass in meinem Photoblog einige neue Bilder hinzugekommen sind, sowie in den nächsten Tagen hinzukommen werden. Danke fürs Langschauen!
Blogsüchtig - ein Kurztest
Bist ich blogsüchtig? Nein?! Oder doch? Man ist blogsüchtig, wenn… (meine Antworten gleich dahinter)
- ...Du Deine Blogstatistiken mehrmals täglich prüfst – auch mitten in der Nacht: Ja, ausser nachts.
- ...Dein Partner Dich verdächtigt eine Affäre zu haben, weil Du Dich selbst beim Küssen fragst, was Dein Blog gerade macht: Nein.
- ...Du bereits im Zug oder unter der Dusche über Bloggeschichten nachdenkst: Ja.
- ...Du weder Artikel lesen noch mit Freunden feiern kannst, ohne darüber nachzudenken, ob das eine Story hergibt: Stimmt.
- ...grün vor Neid wirst, weil ein anderer Blogger mit der Geschichte schneller war – und dafür auch noch über 40 Kommentare einheimst: Stimmt.
- ...Du vier bis fünf Artikel im voraus schreibst: Stimmt.
- ...Du Deine echten Freunde versetzt, um Deine Leser online zu treffen: Nein!
- ...Du denkst, dass Du damit jederzeit aufhören kannst: Stimmt.
- ...Mahlzeit jetzt Blogzeit ist: Nein.
- ...Du jemanden, den du gerade kennengelernt hast, nach fünf Minuten fragst: Bloggst du auch? Stimmt.
Gefunden im Waschsalon
Geheime Waffenforschung II - Wärmflaschenviren
Dem YetAnotherBlog war es bereits in der Vergangenheit gelungen, geheime Machenschaften von Industrie und Politik im Projekt Schwerfisch aufzudecken. Diese investigative Form des Journalismus wird nun erfolgreich fortgesetzt. Durch Zufall bin ich Augenzeuge der vernichtenden Wirkung einer neuen deutschen Geheimwaffe geworden.
Lesen Sie nun die Details in chronologischer Abfolge, entnommen aus den Unterlagen der Untersuchungskommision KXS, gemeinsam mit Kommentare und Gedanken des Autors. Alle Namen und Orte wurden zum Schutz der beteiligten Personen selbstverständlich geändert.
22. März 2006: Der Autor tritt eine seiner vielen Auslandsreisen an und lässt dabei einige seiner wichtigsten Lebensutensilien ungeschützt in seiner Wohnung zurück. Darunter befindet sich eine Standard-Gummiwärmflasche Rot für 9,99 DM. Deren Aufbewahrungsort ist das Bad im sechsten Stock (Wandhaken).
02. April 2006: In einem geheimen Waffenforschungslabor in Deutschland wird durch Unachtsamkeit ein vermeintlich nicht kontaminiertes Versuchsobjekt vom Typ Standard-Gummiwärmflasche aus einem Labor entfernt und zum privaten Zweck der Menstruationszyklenbeschwerdenentspannung eingesetzt. Damit ist das Unheil geschehen, denn die Standard-Gummiwärmflasche enthält Erreger des biologischen Kampfstoffes Gummus-Simplex-Desolvus.
13. April 2006: Im Umkreis des Labors in S. bei G. an der W. zerfallen auf mysteriöse Weise mehrere rote Standard-Gummiwärmflaschen. Da die meisten Haushalte nur ein Exemplar besitzen, fällt der Zusammenhang nicht auf und die Besitzer entsorgen ihrer Standard-Gummiwärmflaschen in den Hausmüll. Glücklicherweise wird der Hausmüll der Stadt S. bei G. an der W. komplett in einer nahegelegenen Müllverbrennungsanlage behandelt. Damit scheint der Erreger zunächst eingedämmt.
16. April 2006: Der Erreger taucht in mutierter Form wieder auf, da er Tage zuvor auf Sporen des gemeinen deutschen Gummischimmelpilzes getroffen war und spontan Teile dessen Erbgutes in seine virale DNS integriert hatte. Dadurch hat er die Möglichkeit der Luftverbreitung hinzugewonnen.
17. April 2006: Andreas F. in S. bei G. an der W. untersucht den Schimmel in seinem Badezimmer sehr intensiv. Einige Tage zuvor ist ihm der schwarze Streifen aufgefallen, als er seiner Frau Uschi eine Wärmflasche zur Linderung ihrer Regelbeschwerden bereitete. Dabei fiel ihm der Verschluss der Standard-Gummiwärmflasche aus der Hand und dieser kam knapp neben dem Schimmelbelag zum Liegen. Andreas F. holt laut stöhnend tief Luft und atmet damit Sporen des Schimmelpilzes ein. Einige Pilzsporen tragen den Virus in sich.
02. Mai 2006: Nach einiger Zeit der scheinbaren Ruhe taucht der Virus in Jena wieder auf. Die Universitätsklinik muss 142 Standard-Gummiwärmflaschen entsorgen, da diese porös, rissig und teilweise zerfetzt in einem Lagerraum vorgefunden werden. Allerdings kann niemand die Verbindung zum Virus herstellen. Man geht von zu langer Lagerung an einem warmen Ort mit teilweise direkter Sonneneinstrahlung aus. In der Rekonstruktion des Hergangs wird festgestellt, dass am 19. April 2006 Andreas F. aus S. bei G. an der W. in seiner Funktion als Wartungstechniker der Firma Z. aus F. bei G. nicht an der W. die Klimaanlage überprüfte. Bei einem Probelauf des Gebläses muss Andreas F. heftig husten. Hierbei gelangen Schimmelsporen mit viralen Gästen in die Umgebungsluft und werden weitflächig im Raum verbreitet.
10. Mai 2006: Ein Fehler in der Klimaanlage der Universitätsklinik führt zu einer Luftstromumkehr und die Viren gelangen in die Aussenluft und werden, bedingt durch das an diesem Tag herrschende Wetter, nur wenige hundert Meter weiter getragen und setzen sich auf einem Metalldach eines Wohnhauses ab.
15. Mai 2006: Bei einer Wohnungskontrolle beim Autor dieses Artikels wird das Badfenster kurzzeitig zur Lüftung geöffnet. Ein Windstoss trägt wenige Viren in das Bad und damit auch auf die Standard-Wärmflasche Rot, die ungeschützt platziert ist.
31. Mai 2006: Der Autor kehrt von seiner Auslandsreise zurück und findet seine Standard-Wärmflasche Rot zerstört vor. Anfänglich glaubt auch er nur an eine Alterung des Gummis unter Einfluss des Sonnenlichts bei gleichzeitigem Kontakt mit Seifenlösung, aber sein Instinkt und seine Erfahrung lässt ihn misstrauisch werden. Das nachfolgende Ereignis bestätigt seine Annahmen.
05. Juni 2006: Ein Klopfen an der Tür um 7 Uhr am Morgen lässt den Autor aufschrecken. Zwei Männer mit Sonnenbrillen und eine attraktive Brünette im Minirock stehen vor seiner Tür. Durch die hinterlistige Stoffarmut ist der Autor kurzzeitig abgelenkt und die Sonnenbrillenträger drängen in die Wohnung. Blitzschnell entdecken sie die Standard-Wärmflasche Rot, die der Autor unachtsamerweise Weise auf dem Tisch gelagert hat. Mit geübten Handgriffen tüten sie das Objekt ein und verlassen die Wohnung ebenso schnell, wie sie sie betreten haben.
An dieser Stelle endet der Untersuchungsbericht mit der Bemerkung, dass keine weitere Gefahr von Gummus-Simplex-Desolvus ausgeht, denn es kann sich nicht beliebig oft reproduzieren. Auch anfängliche Sorgen, dass der Virus Kondome angreifen könnte, erwiesen sich zum Glück als unbegründet.
Aber was bezweckt die Waffenlobby mit diesem Virus? Das Prinzip ist einfach. Das Fehlen geeigneter Wärmflaschen erschwert die Bekämpfung von Krankheiten und Beschwerden, speziell des Magen-Darm-Traktes. Hier lässt sich der Zusammenhang zum Projekt Schwerfisch herstellen. Die Wirkung von Schwerfisch wird beim gleichzeitigen Einsatz von Gummus-Simplex-Desolvus verstärkt, da eine wirksame Behandlungsmethode - Wärmetherapie - ausfällt. Vorhandene Rüstungskontrollmassnahmen greifen nicht, da die Zerstörung von Wärmflaschen nicht als kriegerischer Akt gilt.
Inzwischen wurden die Sicherheitsmassnahmen im Forschungslabor weiter erhöht und die entsprechende Mitarbeiterin hat eine neue Position in einer Auslandsniederlassung im Südpazifik bekommen. Die deutsche Wärmflaschenproduktion wurde inzwischen auf konventionelle Metallausführungen umgestellt.
Vom Stock getroffen
Fräulein Anna hat mich mit einem Stöckchen beworfen und ich fühle mich genötigt, es aufzuheben.
Welche 5 Städte/Orte möchtest Du in Deinem Leben auf jeden Fall noch sehen?
Tokio, Sydney, Antarktis, Kuba, Alaska
Welche technische Entwicklung willst Du in Deinem Leben unbedingt noch erleben?
Nur eine?! Die Besiedlung eines anderen Planeten.
Welche technische Entwicklung bisher stellt für Dich die Allerwichtigste dar?
Der Transistor ist recht cool, weil er den ganzen elektronischen Kram um uns herum erst möglich gemacht hat.
Wenn Du eine historische Person sein könntest, welche wäre das wohl?
Das ist schwer... vielleicht Casanova ;-) oder doch lieber Richtung Technik... Einstein / Edison / Siemens / Daimler? Oder eher Archimedes?! Denn zu seiner Zeit konnte man noch ordentlich entdecken und erfinden, zudem weiss ich ja jetzt, wann die Römer kommen...
Wie definierst Du persönlich die “absolute” Liebe?
Die Frage passt irgendwie nicht in die Liste der bisherigen Fragen: Wenn jemand immer da ist, ohne physisch dazusein.
Ich werfe den Stock mal weiter an Jeanette, Radio-G, auch wenn er nicht auf sowas steht und Schoko-Bella, damit sie gleich nach dem Urlaub was zum Bloggen hat.
Köstlich

Diese Schreibhektik der ARD auf ihrer Webseite ist einfach köstlich. Die Schweden werden frühzeitig abgebockt. Wenn das mal nicht ein geflügeltes Wort wird ;-)
Fast Live
Heute gibt es ein Fast Live Bild aus der Public Viewing Area am Johannistor in Jena. Ihr sehr ein Bild vom Abpfiff der ersten Halbzeit beim Spiel Deutschland-Schweden und dem Stand 2:0.
Alles ist heute On Demand
Heutzutage kann man alles On Demand bekommen. Früher war sowas einfach eine schlichte Kaffeemühle.
Gefunden auf den Hightech-Kaffeemahlmaschinen im Cafe Markt 11 in Jena.
Kaffee in der Sonne
Jena ist schön. Man kann schön in der Sonne sitzen, den Markt überblicken und seinen leckeren Milchkaffee geniessen.
Dell... AHH!

Bei Dell muss man bei einer Online-Bestellung die Frage nach dem Einsatzzweck der Ware beantworten. Ich wollte schon immer mal Kernforschung machen ;-)
Die bisherigen Erfahrungen bei der Bestellung eines TFT-Displays bei Dell lassen sich ansonsten in zwei einfache Worte fassen: Dell sucks! Besonders der Online-Shop ist auf der Skala von 1-10 bei -3.
Mondos - Jugenderinnerungen
Als ich vor kurzem in einem Supermarkt in Halle war, wurde ich an meine Jugend erinnert und musste wahnsinnig breit grinsen. Mondos - der Inbegriff für Kondome in der DDR. Man ging nicht Kondome kaufen, sondern Mondos.
Wenn man in seiner Jugend mal peinlich berührt war, dann vom Begriff Mondos. Man hat gegrinst, getuschelt und die ganz Coolen haben die Dinger mit Wasser gefüllt und aus dem Klassenfenster geworfen. Das Wort Mondos war gleichbedeutend mit Sex. Leider zog die praktische Erprobung damals an mir vorbei. Muss wohl an meinem pickeligen Milchgesicht gelegen haben.
Ich habe dann später mit Londonern das Fahren gelernt ;)
Wir stellen ein
Eben beim Friseur gehört, dass die Chefin des Salons sofort drei Friseussen einstellen würde, aber keine findet. Nicht mal genug Auszubildende findet sie.
Wenn das wirklich so ist, dann ist hier was am System gehörig falsch. Wenn meine Firma keine Fachkräfte findet, dann verstehe ich es ja noch, weil in Deutschland Fachkräftemangel herrscht und eine Ausbildung lange dauert und wir momentan auch Leute mit Erfahrung suchen, die sich reisewillig zeigen und engagiert sind. Aber im Dienstleistungsgewerbe sollte es kein Problem sein.
Warum fahr ich in die USA?
Warum fahre ich eigentlich nach Boston, USA, wenn es quasi um die Ecke ein Cafe mit Boston Coffee gibt? Dieses Cafe habe ich in Gotha gefunden. Leider war es zu.
Mich stört nur, dass ein Boston Coffee - was wohl eher ein Boston Coffee Shop oder Boston Cafe heissen soll - explizit italienische Espressospezialitäten verkauft. Warum heisst das Ding dann nicht Rom Cafe?
ARD-Scherze

Die ARD versteht es sehr gut, auch nicht Fussballinteressierten das Spiel interessant zu machen ;-) Hier wurde einfach mal etwas mehr Schwung ins Ergebnis vermittelt. Gefunden auf ard.de um 16:49 Uhr.
Bloggen via w.bloggar
Das soll nur mal ein Test sein, ob ich w.bloggar nutzen kann und möchte, um Offline bzw. direkter zu bloggen. Hauptsache, das Programm gängelt mich nicht.
Kraftfahrzeugauffahrstämme
Der Radwechsel am Auto ist oft mit Anstrengungen verbunden. Speziell Fahrer von grossen und schweren Fahrzeugen werden ungern den Wagenheber ansetzen. Die Stadt Jena hat jetzt prototypisch Kraftfahrzeugauffahrstämme installiert.
In einem ersten Test mit einem 7er-BMW konnte sich die Fahrerin persönlich von der Eignung der installierten Lösung überzeugen. Leider gibt es mit der Freigabe des Stammes für nachfolgende Fahrzeuge noch einige Probleme. Am erreichten Hebefaktor muss auch noch gearbeitet werden.
10 Einsatzmöglichkeiten
Dieses Bild habe ich in Gotha vor einem Wäschegeschäft entdeckt und spontan fielen mir 10 Einsatzmöglichkeiten ein (für das Bild!).
- Als Abbildung in einem Physikbuch zum Thema "Antigravitation"
- Zur Rekonditionierung von Männer nach der WM, um dem Wort Ball wieder eine andere Bedeutung zu geben
- Als Abbildung in einem Designerbuch zum Thema "Formensprache"
- Im Wortspiel Wa(h)re(n) Körbe
- Als Illustration zum Thema "Gründe für Haltungsschäden bei Frauen" in der Orthopädiezeitung
- Als Werbebild, um Männern alles zu verkaufen
- Als Einband zum Buch "Meisterwerke der Schönheitschirurgie, Volume I"
- Als Verkehrsschild in verkehrsberuhigten Zonen
- Als Informatikererkennung beim Lügendetektortest - keine Ausschläge
- Als Werbeplakat für Frauenunterwäsche in Übergrößen
P.S. : Ja, ich bin ein Mann.
P.S. 2: Ja, mir wäre das auf Dauer zuviel.
Und sie leuchtet noch...
Und sie leuchtet noch, trotz ihres Alters - Narva Leuchtstoffröhre
Das 364-Tage Jahr

Was fehlt hier?
Gefunden bei der DAB-Bank im Online-Banking.
Pixar ist ungeschlagen - Ratatouille

Der nächste Streich von Pixar ist schon in der Pipeline - Ratatouille. Sieht gut aus und klingt sehr originell. Gott, ich will einen Job bei denen...
Hier geht es zu den Trailern.
Es hagelt Hagel
Heute hat es in Jena mächtig gehagelt. Hier mein Versuch, den Hagel im Bild festzuhalten. Zu sehen ist der Blick aus meinem Bad auf das Blechdach des Hauses.
10 Dinge an denen man erkennt... kommentiert

Bei Melles Welt habe ich eine kommentierte Version meines Artikels "10 Dinge an denen man erkennt, dass man in den USA ist" gefunden. Da sie in Colorado (der Staat in den USA, nicht die Tüte von Haribo) wohnt, gibt es reale lustige Kommentare zu jedem Punkt. Schaut einfach mal lang: Melles Welt - Lustig ...
Lächeln schadet wohl

Wenn ich in Deutschland auf der Strasse unterwegs bin und eine Frau anlächle, dann kommt im Regelfall nur ein Antwortblick mit dem Untertitel "Wichser!" zurück.
Warum? Ich habe nicht dreckig gegrinst, sie nicht in Gedanken ausgezogen und mein Schritt führt auch straff an ihr vorbei und nicht anmachend auf sie zu. In den USA lächelt doch auch jede zurück. Warum sind wir Deutschen anders? Meist ist es doch nur ein leises Hallo oder eine Entschuldigung, weil man ihr in den Weg gelaufen ist.
"Der kürzeste Weg zwischen zwei Menschen ist ein Lächeln." (unbekannt), "Jeder Tag, an dem du nicht lächelst, ist ein verlorener Tag." (Chaplin), "Das Lächeln, das du aussendest, kehrt zu dir zurück." (Sprichwort), "Ein Lächeln ist mehr wert als tausende Worte." (Sprichwort)
Patriotismus Edition

Darf ich stolz vorstellen: Die YetAnotherblog-Patriotismus Edition.
Ich weiss, man kann mehr machen, aber wir wollen hier nur eine klare Ansage fürs ehrliche, saubere und meist demokratische Deutschland machen. Möge uns die WM-Welle eine ganze Weile tragen und die übliche deutsche Trübsal wegwaschen.
Jetzt wäre es doch langsam an der Zeit, dass sich unser Vaterland zur heimlichen Weltmacht aufschwingt, und auf ehrliche und gewaltfreie Weise etwas Ordnung ins Chaos der Welt bringt.
Hilfreiche Tipps vom Hoster
Heute habe ich mal ne Anfrage an meinen Hoster zur Paketumstellung und Datenmigration gestellt. Hier die Antwort:
"...es sollte eigentlich möglich sein, die eMails aus dem IMAP Postfach in einen lokalen Ordner des eMail Clients zu kopieren und von dort dann nach der Umstellung in das neue Postfach zu verschieben..."
Danke für die umfangreichen Hilfestellungen.
Der A380 will nicht fliegen

Scheisse, er will nicht rechtzeitig fliegen und dabei hatten wir uns doch alles so schön ausgemalt: Europa ist die führende Nation im Flugzeugbau. Vorbei! Aus! Das Ding will einfach nicht pünktlich in grossen Stückzahlen fliegen, sondern mag bei Mama im Hangar bleiben.
Ich habe dem Projekt bestimmt nichts Schlechtes gewünscht, aber mir war der Zeitplan schon immer suspekt. So ein grosser Vogel, soviel neue Technik, soviele Ländern und soviele Leute, dass schreit förmlich nach einem Projektgau. Die Leute bei Airbus werden schon die besten Projektmanager haben, die es gibt und sie konstruieren ja auch nicht den ersten Flieger. Aber vor dem Erstflug und vor dem Abschluss der Belastungstests definitive Lieferaussagen für nur ein Jahr nach Erprobungsstart zu geben, dass war mehr als verwegen.
Was nun? Ausser das Airbus in Deutschland keine ausgebildeten Ingenieure findet, weil das Bildungsniveau so mässig bzw. viele Leute nicht umziehen wollen, können wir uns als Land wenigstens keine Schuld geben. Da wir die Missmacher sind, kann der Liefertermin nicht von uns gewesen sein. Der Aktienkurs stürzt ab, in Seattle bei Boeing besaufen sich die Mitarbeiter momentan mit dünnem Budweiser und feiern schon den Verkauf der nächsten Boeing 747-800.
Eins steht fest: Keine Fluglinie der Welt wird sich von nur einem Hersteller abhängig machen. Nur der Wettbewerb wird den Fluglinien gute Technik und gute Preise sichern. Airbus wird vom momentan Kampf mit der Tücke im Detail nicht eingehen, aber bestimmt bald wieder Geld vom Staat bekommen.
P.S. Hat Deutschland vielleicht versehentlich Airbus ein Mautsystem zugeliefert?
Photo by stereoroid under CC-BY-SA-2.0
Und es gibt ihn doch...

Airbus kann angeblich den A380 nicht liefern. Deshalb sollten Singapure Airlines und Lufthansa einfach mal nach Deals bei EBay und become.com schauen. Hier gibt es alles ;-)
Danksagung

Aus gegebenem Anlass möchte ich mich bei den Erfindern und Produzenten des Minirocks, bei den Erfindrn und Produzenten von Hot Pants, bei den verwegenen Designern des Wonderbra und ähnlichen Hilfsmitteln, bei den Schneidern von tiefen Ausschnitten und freien Rücken, bei den Erfindern des halterlosen BHs, bei Rockherstellern und bei Produzenten von dünnen Blusen, Hemden und weissen T-Shirt bedanken. Nicht zu vergessen Kleider, speziell Schlauchkleiderhersteller.
Ganz besonders möchte ich mich aber bei den schönen Frauen von Jena bedanken, die viele oder wenige der obigen Kleidungsstücke während dieser heissen Junitage tragen und damit mein Leben versüssen. Traut Euch. Es sind Eure Waffen. Ihr dürft sie einfach so benutzen.
Viele Dank auch an meine Eltern, die mich mit einem X und einem Y-Chromosom ausgestattet haben.
Photo by Thomas Hawk under CC-BY-NC-2.0
Geschmacksmathematik

"Alle Frauen sind schön, allerdings hat der Geschmack der Männer die Form einer Gausschen Glockenkurve."
Kaum einer kauft nach 20 Uhr ein

Das Handelsblatt schrieb vor einigen Tagen, dass kein Schwein die langen Ladenöffnungszeiten jenseits der 20 Uhr Marke nutzt.
Ich fürchte, dass ist Wasser auf die Mühlen der Gegner, dabei ist die Begründung doch recht einfach, warum keiner einkauft: Wir sind es einfach nicht gewohnt! Der Tagesrhythmus der Deutschen braucht eine Weile, um diese Neuerung anzunehmen.
Also nicht gleich alles abschreiben und wieder miese Stimmung machen!
Ich habe den Artikel mal ein Stück nach oben geholt, weil die Diskussion so gut läuft.
Photo by Luca Zappa under CC-BY-NC-SA-2.0.
WM in HD-ASCII

Die Zukunft der Information liegt in weniger Information. Die Dings-WM dieses Jahr live und in HD-ASCII: http://www.ascii-wm.net/.
Via Beetlebum
Sieben Frauen und ein Mann...
Ich habe Euch nicht alles erzählt. Ich habe Euch Dinge aus meinem Leben verheimlicht. Aufregende und sinnliche Dinge mit viel Biss. Dinge, die bei manchen Leuten zum Vorspiel gehören... oder eigentlich ist zumindest der Verzehr zu Zweit oft das Vorspiel. ...ich habe in Boston einen Kochkurs besucht.
Hä? Du und Kochen? Na klar, kann ich Kochen. Zumindest kann ich prima Bratkartoffeln warmmachen.
Jetzt mal im Vollernst. Da ich in Boston weit draussen wohne und viele der Leute, mit denen ich arbeite kenne, wurde es höchste Zeit, einige native Ureinwohner kennenzulernen. Also habe ich die Idee von Mademoiselle K. aufgegriffen und bin mit ihr zu einem dreistündigen Kochkurs an eine Volkhochschule in der Bostoner Innenstadt gefahren. Der Kurs ging von 18 - 21 Uhr bzw. wie die Ureinwohner sagen würden: 6pm - 9pm.
Unsere Köchin hiess Caitlin und sie ist ausgebildete Köchin inkl. Erfahrungen in Asien. Normalerweise arbeitet sie für Partydienste - neudeutsch Caterer, aber gelegentlich macht sie auch diese Kochkurse an der Volkshochschule, quasi als Zweitjob. Wobei wir im Gespräch erfahren haben, dass es eigentlich schon der Viertjob ist. Jedenfalls war sie sehr nett und hat recht europäisch gekocht. Auch die Zutaten waren alle aus Europa bzw. das Fleisch vom kleinen Bioladen an die Ecke.
Die Küche lag im Keller und es ist nicht dass, was ein Europäer von einer Küche erwarten würde. Als Gefühl würde ich sagen, dass die Küche aus den frühen 80er Jahren stammte und seitdem unverändert in Betrieb war. Aber ich habe ja schon vorher gelernt, dass in den USA alles solange gequält wird, wie es Geld abwirft. Es muss nicht schön sein und ordentlich erst recht nicht, Hauptsache es geht. Selbstverständlich war ein Grossteil des normalen Geschirrs aus Plaste und zum Wegwerfen, aber Töpfe, Messer und Schnittbretter waren immerhin normale Küchenwerkzeuge.
Achso, besonders schön, vom Kochen mal abgesehen, war, dass unser Kurs aus sieben Frauen und einem Mann bestand und der eine Mann war ich. Die Damen entsprachen nicht den amerikanischen Standard, sondern waren durchaus nett anzuschauen. Ich hatte aber das Gefühl, dass die anderen Teilnehmer eher gekommen waren, weil sie nächste Woche verheiratet werden und bis dahin noch schnell lernen mussten, wie sie ihren zukünftigen Mann auch ausserhalb des Bettes satt bekommen.
Zubereitet haben wir: Lachsschnittchen mit selbstgemachter Creme, Garnellen gebacken mit Maisdipp, Pilz-Bohnen Pfanne und eine Fleischpfanne mit Rind. Letztere ging etwas daneben, da das Fleisch eher zäh wurde. Caitlin hat sich aber sehr dafür entschuldigt. Das machte die Sache mit dem Kochen glaubhafter und sie hat noch einen Rettungsversuch gestartet und man konnte es sogar noch essen am Ende. Achja, es gab noch ein Rhababer-Erdbeer-Blätterteig Dessert.
Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich mir die Rezepte nicht aufgeschrieben habe. Es ging mir halt nur um den Spass und darum, Leute kennenzulernen. Ich fand meine $58 Dollar sehr gut angelegt. Einige Vokabeln habe ich auch gelernt: rhubarb, parsley, puff paste und einige andere, die sich leider nicht permanent in meinem Erinnerungsvermögen festgesetzt haben. Leider hatten die anderen Teilnehmer nicht die Geduld bzw. das Ziel, sich auch gut zu unterhalten, so dass Mademoiselle K. und ich allein mit der Köchin noch einen Schwatz gemacht haben. Die anderen sind recht früh aufgesprungen und weggerannt.
P.S. Eigentlich wollten wir ja Fotokurse machen, aber die waren alle schon ausgebucht. Da hätte ich dann eher den Kundigen raushängen lassen können.
Podcast 06 - Der Versuch mit Musik

Heute gibt es den ersten Podcast mit Musik, damit es nicht so langweilig klingt. Die ganze Sache ist recht einfach produziert, ich hoffe, Eure Ohren halten es aus. Als Inhalt gibt es eine kleine Geschichte zur WM, zum Frühstück heute und zum Podcast und meinen Technikquälereien. Viel Spass damit.
Das Ding mit Musik (MP3, 6:10min, 4,4MB)
Music by Greg Baumount - Blue Star, Album Wood, under CC-BY-NC-ND 2.0
Worte zum Wochenende
Voll sinnlos und ins Unreine gelabert. Mir war einfach danach noch etwas zu sagen.
Voll in der Mitte
| Your Political Profile |
|---|
| Overall: 50% Conservative, 50% Liberal |
| Social Issues: 50% Conservative, 50% Liberal |
| Personal Responsibility: 50% Conservative, 50% Liberal |
| Fiscal Issues: 100% Conservative, 0% Liberal |
| Ethics: 0% Conservative, 100% Liberal |
| Defense and Crime: 50% Conservative, 50% Liberal |
Mein Ergebnis des Tests von How Liberal Or Conservative Are You?
Von und für Profis
Toller Service finde ich, da lasse ich mich auch mal gern pflegen. Als Informatiker bin ich hier einfach kleinlich und frage mal die begeisterten Deutschfans.
Muss es nicht eigentlich "Pflege durch Profis" heissen?
Schei... Software

Ich möchte echt mal wissen, wieviele Leute sich dank moderner Officesoftware, und ich denke hier besonders an Word, aus purer Verzweifelung das Leben genommen haben.
Chantall und die Bananen

Da ja scheinbar alle Frauen in Deutschland wissen, was mir fehlt, kommen natürlich reichlich Angebote per Email. Heute hat mir Chantall geschrieben. Besonders interessant finde ich übrigens die Bananen auf dem Bild ;-)
Schlaflos in Deutschland
Ich kann keine Nacht mehr schlafen weil ich mich so nach dir sehne. Ich liege stets wach mit den Gedanken, dass du doch bald neben mir liegen wirst. Ich mag dir einen Kuss geben und dir sagen, wie sehr ich mich freue, dass du bei mir bist. Ich habe eine gute Figur und gehe regelmässig in eins Fitnessstudio, denn nichts kommt von alleine. Ich mag gutes Essen und koche auch gerne. Sag mir doch, was du gerne isst und ich bereite es dir zu. Ich will einfach, dass du dich bei mir wohlfühlst. Ich werde alles tun, damit du zufrieden bist. Meine Ecken und Kanten habe ich auch aber wir wollen uns ja erst einmal kennen lernen. Du habe doch einfach den Mut und probier es mal mit mir. Ganz unkompliziert kannst du mich erreichen und gleich mit mir eine Verabredung treffen. Du brauchst nur eine Nummer zu wählen: 0900-DeinGeld (1,86 Eur/min. aus dem deutschen Festnetz) Du landest auf meinem Privatanschluss und wir können ein Date ausmachen. Bis gleich? (Was haben wir zu verlieren? Wir können nur gewinnen - vielleicht die grosse Liebe? Wer nicht wagt, der nicht gewinnt!!!)
Also ran ans Telefon !
Ach so, zwei Fotos von mir findest du im Anhang. Gefalle ich Dir?
Deine Chantall
Boykott

Hiermit erkläre ich die Fussball-Dingsmeisterschaft in Deutschland für nicht existent... zumindest für mich. Es wird hier also Gegenprogramm geben... so wie eigentlich immer.
Photo by Eagle Shooter under BY-NC-SA-2.0
Carnivair oder was einmal trist war
Vor einiger Zeit hatte ich eine Anfrage in meiner Mailbox, ob man mein Bild vom Frankfurter Flughafen für eine Designarbeit nutzen darf. Gefragt hat Boris Savitskiy vom Art Institute of Washington.
Da meine Bilder alle unter der Creative Commons License by Attribution 2.5 stehen, war es natürlich kein Problem und mir ein Vergnügen, ihm das Bild zu überlassen.
Hier also das Ergebnis seiner Arbeit, die er im Rahmen eines Projektes genutzt hat. Mir gefällt es und ich finde toll, was man aus einem tristen Terminal so alles machen kann. Fraport bitte melden!
Für alle Unkundigen, die die CC-Lizenzen nicht kennen, hier eine kurze Erklärung zur CC-BY-2.5 auf Deutsch:
"Sie dürfen den Inhalt vervielfältigen, verbreiten und öffentlich aufführen, Bearbeitungen anfertigen und den Inhalt kommerziell nutzen. Zu den folgenden Bedingungen - Namensnennung. Sie müssen den Namen des Autors/Rechtsinhabers nennen."
Carnivair Terminal Photo Copyright by Boris Savitskiy.
Lieblingscafe-Status aberkannt

Heute habe ich dem Black Bean in Jena den Status "Mein Lieblingscafe" aberkannt. Grund: Es ist eine Räucherhöhle und kein Cafe. Gastlichkeitsindex unter Null. Sorry!
Nach meiner Rückkehr aus dem Land der Rauchfreiheit und mit einer schnupfigen Nase merkt man besonders, was einem so auf den Keks geht in Good Old Germany. So, jetzt darf sich ein anderes Cafe qualifizieren.
Achso, ich überlege echt, ob ich nicht als Nebengeschäft ein eigenes Cafe eröffne oder ein Starbucks Franchise mache. Rauchfrei bzw. mit 100% garantiert abgetrenntem Raucherbereich.
Gelbe Schluckspechte
Jeder kennt die gelben Taxis in New York. Die Dinger prägen das Strassenbild. Die meisten Taxis in den USA kommen von Ford und sind Crown Victoria Modelle. Unter der Haube blubbert ein 4.6L V8. Auch die Polizei fährt die Dinger.
Soweit so gut. Aber da ja in den USA die Benzinpreise die 3 Dollarmarke umrunden, ist das Geschrei natürlich gross, weil ja jeder auf Benzin angewiesen ist. Besonders Taxifahrer spüren besonders, wenn die Galone auch nur um 10 Cent steigt, denn ein typisches Cab macht im Stadtverkehr im Schnitt 8 mpg bzw. 6 mpg mit laufender Klimaanlage. Umgerechnet sind das 29-39 Liter auf 100km.
Frage an die Taxifahrer in Deutschland: Was braucht Euer Wagen so?
Ich war im Kino...
...und zwar in den letzten Tagen zu den folgenden Filmen:
Poseidon: Der Aktionkracher von Wolfgang Petersen weiss mit gewaltigen Bilder und vielen Explosionen zu unterhalten. Leider ahnt man schon viel zu viel vorher und wer das Original von 1972 kennt, der weiss ohnehin, dass nur wenige Helden durchkommen. Bitte nie mit der Realität verwechseln... "Aber der kann doch nicht... würde ja nie gehen... wo kommt das X her..." Kann man Anschauen, muss man nicht.
The Sentinel: Ein Film mit Michael Douglas rund um den Secret Service und Pläne, den US-Präsidenten zu ermorden. Sehr spannend und bis fast zur letzten Sekunde bleibt vieles im Dunkeln. Empfehlenswert.
Da Vinci Code: Guter Film, sehr lang. Wer das Buch kennt, der findet ihn etwas langweilig und erwischt sich ständig bei: "Kenne ich, war im Buch anders, kann ich mich nicht dran erinnern... mmmm?" Aber sehenswert.
Over the Hedge: Ein Animationsfilm im Stil von Madagascar. Ich habe Tränen geheult vor Lachen. Der Film bekommt eindeutig ein Sehr empfohlen von mir.
Intershop Full-Service E-Commerce Geschäft
Wie wir ja alle wissen, ist Intershop vor einiger Zeit in das Full-Service E-Commerce Geschäft eingestiegen und bietet jetzt alles aus einer Hand an. Weniger bekannt sein dürfte, dass Intershop auch bereits das erste Geschäft eröffnet hat, um auch die Waren persönlich übergeben zu können... aus einer Hand sozusagen.
Spass mit Greyhound für nur 49 Dollar
Hier der versprochene spektakuläre Erlebnisbericht von unserer New York Reise am Wochenende.
Mit dem Auto nach New York zu fahren macht keinen Sinn. Die Stadt ist zu unübersichtlich und Parken ist unerschwinglich, zudem fährt man ungefähr 4h. Man kann auch von Boston aus den Zug nehmen, da ist man dann mit $144 Dollar hin- und zurück dabei. Oder man nimmt den Bus und löhnt nur $49. Die Fahrzeit ist vergleichbar, also auch ca. 4h. Es gibt noch einen ICE-ähnlichen Zug, der nur knapp über 3h braucht, aber der kostet noch etwas mehr. Man kann noch fliegen, aber kurzfristig ist es nicht wirklich eine Option. Wir haben also den Bus genommen und bekamen sogar ordentlich etwas geboten.
Nachdem wir schon mehr als 3.5 Stunden unterwegs waren und bereits durch New York Harlem fuhren, wollte der Bus nicht mehr so richtig. Er kroch plötzlich nur noch und der Busfahrer kämpfte mit dem Automatikgetriebe. An einer Kreuzung zog bereits eine riesige Rauchwolke quer über die Strasse. Dann kam auch schon die Ansage vom Busfahrer: "Wir haben Motorprobleme, eigentlich Getriebeprobleme. Deswegen werden wir nur langsam rollen, aber noch pünktlich im Bus Terminal ankommen. Ein Ventil klemmt scheinbar."
Wenige Minuten später qualmte es im hinteren Teil des Busses im Innenraum und die Fahrgäste wurden panisch. Wir hielten an und sprangen raus. In Geistesgegenwart habe ich meinen Fotorucksack mitgeschleift.
Mit einem lauten Knall explodierte etwas im Motorraum und eine brennende Öllache bildete sich unter dem Bus. Dichter schwarzer Rauch kroch aus allen Öffnungen und am Auspuff züngelten Flammen.
Schon stand der erste Streifenwagen der NYPD (New York Police Department) mit Blaulicht hinter uns und der Busfahrer kämpfte mit seinem Feuerlöscher gegen die Flammen im Motorraum. Sekunden später standen zwei Trucks der New Yorker Feuerwehr hinter dem Bus und blockierten die komplette Strasse für den restlichen Verkehr.
Relativ unaufgeregt schauten sich die Feuerwehrleute die Sache an, packten den Hochdruckschlauch aus und hielten in den Motorraum des Busses rein. Weisse Rauchwolken lösten die schwarzen ab und eine dicke ölige Schlammlawine lief in die Kanalisation. Die Jungs löschten bzw. kühlten mit Wasser, also war klar, dass keine Dieselleitung betroffen war und nur das heisse Öl aus dem Automatikgetriebe im Motorraum sich verteilt und an einem bewegten Teil entzündet hatte.
Minuten später dampfte unser Bus noch leicht und die Feuerwehr rückte wieder ab. Ich unterhielt mich mit dem Cop und erzählte ihm, dass wir in dem Bus sassen und aus Boston gekommen waren. Amerikaner lieben solche Geschichten. Ich muss aber ehrlich sagen, dass mein Englisch durch die Aufregung doch etwas gelitten hatte, jedenfalls ging es nicht so flüssig von den Lippen bzw. holperte sichtlich. Hier hätten wohl zwei Bier Wunder wirken können.
15min später stand ein Ersatzbus bereit und wir sind, inkl. dem Unglücksbusfahrer und dem Dispatcher von Greyhound, zum Terminal gefahren. Der Schrottbus blieb allein am Strassenrand stehen. Ihn wird wohl in der Nacht ein Abschlepptruck geholt haben. Im Bus haben wir alle noch Unfallteilnahmeformulare ausgefüllt und dann waren wir auch schon da.
Für 49 Dollar bekommt man bei Greyhound ordentlich was geboten. Da kann man echt nicht meckern. Ehrlicherweise muss man aber sagen, dass die Bahn (Amtrak) am Vortag eine vergleichbare Aktion für Reisende zwischen Washington und New York veranstaltet hatte. Dort sassen die Leute 3h ohne Strom in den Zügen und einige Glückliche durften diese Zeit sogar im Tunnel unter dem Hudsonriver verbringen.
Reisebericht
So, nun kommt mein Inflight Reisebericht. Live, aber nicht in Echtzeit, deshalb ein Mischmasch aus Vergangenheit und Gegenwart - Präsens und Präteritum.
We are airborne. Soll heissen, wir sind in der Luft. Diesmal bin ich echt mistig dran. Am Anfang hatte ich ein 13-Tage altes Baby neben mir und einen alten Mann, der mir seinen Ellenbogen in die Seite gedrückt hat. Zudem roch er nach Leberwurst.
Jetzt kam der Korb fürs Baby und für mich blieb kein Platz. Endlich hat die Stewardess auch Erbarmen und hat mich umgesetzt. Es ist zwar immer noch die Mitte, aber ohne Baby. Der Mutter war es sichtlich peinlich, da sie die Brust gibt. Ausserdem hatte sie mich schon vor dem Windelwechsel gewarnt.
Jetzt sitze ich zwischen einer Studentin und einem Engländer. Beide haben sichtlich das Gesicht verzogen, dann aber doch Verständnis geheuchelt.
Allerdings scheint der Sitz schmaller zu sein, als der andere, denn ich fühle mich gequetscht. Gerade läuft BBC World im Inflight-Entertainment. Leider kann ich nix hören, denn ich habe keine Kopfhörer. Die Stewardess war noch nicht in Rufweite.
Mein Palm muss jetzt wohl den ganzen Flug als Schreibmaschine herhalten, denn mein Notebook schmiert ständig ab und es ist ja eh kein Platz. Manchmal bereue ich meine Sparsamkeit. World Traveller Plus hätte mehr Platz und Business erst. Achja, diesmal sitze ich in einer Boeing 747-400 der British Airways. Der Flug geht nach London und später hopsen wir mit einem kleinen Flieger nach Frankfurt.
Das Alter der Flugcrew ist diesmal nicht zu hoch. BA ist ja berühmt für Rentermannschaften. Sorry, nix Persönliches. Ah... Das Essen pirscht sich langsam heran und gleichzeitig machen sich die versprochenen Turbulenzen bemerkbar.
Wissen: Eine Boeing 777 braucht ca. 7700 Liter (6.6t) Kerosin pro Flugstunde bei Reiseflughöhe und -geschwindigkeit.
Eben habe ich Kontakt mit meinen rechten Sitznachbarn gemacht. Wie das Leben so spült: QA Mann von Nokia auf dem Weg nach Indien. Sein Arbeitsplatz wird verlegt bzw. an Inder übergeben. Er muss also seinen eigenen Arbeitsplatz übergeben. Wir hatten eine nette Unterhaltung. Jetzt hat seine Schlaftablette meine Redseligkeit beendet.
Das Essen war da. Chicken mit Reis oder Beef Pasta. Da ich sowas nicht gern entscheide, habe ich wieder die Stewardess entscheiden lassen. Chicken. Wahl war ok. Der Salat dazu war Mist, genau wie der Mohnkuchen. Ich kann Mohn nicht ab.
Im Board-TV läuft Casanova und ein Stapel anderer Sachen. Nix, was mich interessiert... Nun habe ich mir doch X-Men II reingezogen. Auch wenn ich das Ding schon kannte. Scheisse ist das diesmal warm im Flieger. Sonst ist es eher immer zu kalt. Meine beiden Nachbarn versuchen zu schlafen. Ich traue mich wieder nicht, weil ich Angst habe zu schnarchen.
Ich habe doch geschlafen und da Natalie, so heisst die junge Dame neben mir, noch mit mir redet, kann es nicht so schlimm gewesen sein. Mike ist übrigens der Name des Indienreisenden.
Frühstück gab es auch gerade. Ein Stück Muffin, Orangensaft, Kaffee und Joghurt. Besser als die BA-Sandwiches mit dem Cheddar.
Noch 20min bis zur Landung.
Wir sind da. Der Flug war trotz des miesen Anfangs sehr gut. Ich habe geschlafen und mich mit Mike und Natalie gut unterhalten und auch sonst fühle ich mich ausgeruht.
Security und Terminaltransfer habe ich hinter mir. Jetzt sitze ich bei Pret A Manger und geniesse einen Latte, zwei Fruchtsmoothies und ein extrem leckeres Sandwich. Alles handgemacht und frisch. Allerdings 8,79 brit. Pfund. Wenigstens konnte ich meine Kreditkarte nehmen, denn meine Euromünzen habe ich irgendwo im Gepäck vergraben und das läuft auf langen Bändern unter mir lang.
Gerade habe ich erfahren, dass meine Mutter im Krankenhaus ist und ich sitze in London fest. So ein Schei... Hoffentlich ist es nichts wirklich Schlimmes. Werde wohl morgen früh gleich zu ihr fahren, nachdem ich einigermassen meinen Jetlag überwunden habe und fahrtüchtig bin.
Interessant ist, dass momentan das Notebook nicht abstürzt. Ich tippe ja auf thermische Probleme, so dass wohl demnächst wieder ein Servicecall bei Vor-Ort-Service nötig wird. Dafür hat man sowas ja gekauft. Mein IBM Thinkpad R50 ist jetzt 2 Jahre und 3 Monate im Einsatz und läuft teilweise rund um die Uhr. Es hat sich soweit ganz wacker geschlagen. Eine Grafikkartenfehler und eine Platte stehen auf der Schrottliste. Dank 24h Service aber alles schnell erledigt und gottseidank kein Datenverlust, durch häufige Backups und den Umstand, dass die Platte langsam die Hufe hochgerissen hat - S.M.A.R.T. sei Dank, denn da weiss man oft recht früh, wenn sich Probleme im Anmarsch befinden.
Noch eine Stunde bis zum Weiterflug nach Frankfurt. Wie immer wird das Gate erst in der letzten Sekunde angeschrieben. Man will die Leute halt lange im Duty Free Bereich halten.
Nun geht es weiter. Ein Kaffee und ein Fruchtriegel müssen reichen als Menü im Airbus 319 auf dem Weg von London nach Frankfurt. Am Anfang war noch Sonne... zum Schluss Regen und 12 Grad. Wäre ich doch bloss in Boston geblieben ;)
Aussteigen und Gepäckabholen verlief problemlos in Frankfurt. Einzig die Bundespolizei schaute bei der Passkontrolle wieder alle Leute dröge und unmotiviert an. HALLO Leute, ihr seit der erste Deutsche, den ein Besucher sieht. Lacht mal! Grüssen schadet auch nicht und einen schönen Aufenthalt wünschen kann auch nicht verkehrt sein. Kein Wunder, dass wir Deutschen als humorlos, unfreundlich und dauer muffelig international bekannt sind. Es geht ja schon an der Pforte damit los.
Vor einigen Minuten bin ich in Jena angekommen. Die Fahrt mit einem Europcar Opel Vectra 1.9 CDTI Automatik verlief problemlos. Durch die Automatik hatte ich auch mehr Zeit, mich wieder an den deutschen Verkehr zu gewöhnen und habe das Ding nicht gleich hopsend gegen die Wand gesetzt. Das kann ich mit meinem Signum morgen probieren...
Ich bin totmüde. Der Text ist nicht gegengelesen, mache ich morgen. Trotzdem danke fürs Lesen und dranbleiben für einen Abenteuerbericht aus New York mit spektakulären Bildern.