Herbst in Frankfurt
Am Wochenende waren wir in Frankfurt und haben den Palmengarten besucht. Natürlich habe ich meine Canon EOS 40D ausgeführt und es sind jede Menge schöne Bilder dabei entstanden. Dieses Bild ist zum Anfüttern, später gibt es mehr.
Zuviel des Guten

Wenn man nicht weiss, was eine Abkürzung bedeutet, dann kann man schon mal Sülz an den Wagen pinseln - "OBU on Board". Zur Auffrischung: OBU = On-Board-Unit.
Damit steht hinten auf den LKWs - "On-Board-Unit on Board". Naja, manche Dinge kann man einfach nicht überbetonen ;)
Meine Vorschläge an die Marketingleute von Mercedes CharterWay sind "OBU installiert" oder "OBU dabei". Klingt aber nicht so Englisch.
Aktueller Wetterbericht aus Jena
Die Flut ist auf dem Weg. Es regnet seit 20h und damit besteht erstmals seit 10 Jahren die Gefahr, dass die Leutra vor meinem Haus aus ihrem Bett springt. Sie stand noch nie so hoch, obwohl es schon deutlich stärkere Niederschläge in der Vergangenheit gab.
Vor meinem Haus ist ein Miniwasserfall, ca. 50cm. Das normale Rauschen ist momentan zu einem tosenden Orkan angeschwollen und macht es unmöglich, das Fenster offen zu lassen. Man kann einfach nicht einschlafen. Bin gespannt, wo wir in einigen Stunden stehen, da es immer noch regnet und von den Bergen ringsum das Wasser erst zusammenläuft.
Ich will mehr Karten - die Flut

Nun bin ich Mitglied im Vielwohnerprogramm von Marriot und das zeigt man mir auch sofort. Im Wochenrhythmus kommen neue Karten. Lustigerweise nicht die gleiche Karte immer wieder, sondern sie kommen in absteigender Reihenfolge rein.
Jetzt fehlt mir nur noch Bronze... aber kommt bestimmt auch noch. Irgendwie warte ich schon auf die Kündigung, die wohl automatisch in drei Wochen kommt.
Bin gespannt, ob sie die Karte(n) überhaupt anerkennen.
Schulbücher so schlecht wie Fernsehen...
Schulbücher sind laut einer aktuellen Erhebung sehr fehlerbehaftet. Aus meiner Sicht ein weiterer Grund, endlich einheitliche Bücher für ganz Deutschland einzuführen. Man könnte die Kräfte bündeln und in Qualität investieren.
Kondome töten
Diese Theorie finde ich Klasse. Mal ein Bischof mit Ideen - Aids-infizierte Kondome. Wobei ich nicht weiss, wie viele Europäer zum Schluss nach Afrika ziehen würden, wenn unser Ausrottungprogramm erfolgreich war. Ausserdem wer putzt dann die Hütte und bedient mich am Tisch? So richtig durchdacht hat das der Bischof nicht. Europäer würden sich doch Sklaven halten wollen... Deutsche auf jeden Fall.
Aber vielleicht wollen wir Afrika ja zum Schluss auch nur billig an China vermieten.
Anlecken bald Pflicht

Heute sorgte ein neuer Vorschlag von Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble für Aufregung. Er schlägt vor, dass künftig das Anlecken von Briefmarken zur Frankierung von privaten Postsendungen und das handschriftliche Adressieren zur Pflicht gemacht wird. Damit wäre es den Ermittlungsbehörden schnell und einfach möglich, DNA- und Schriftproben zu erfassen und in eine zentrale Datenbank einzuspeisen.
Postdienste würden mit einem automatischen Werkzeug zur Datenaufnahme ausgestattet und jede Sendung wird mit diesen Gerät geprüft. Ein fälschungssicheres Hologramm wird danach aufgebracht, um die korrekte Erfassung der Sendungsdaten zu dokumentieren. Sendungen ohne handschriftliche Adresse oder geleckte Marke soll der Transport verweigert werden.
Die weiterführende Idee des Staatssekretärs Schmidt zur Einführung eines Unterschriftenfeldes auf der Postsendung wurde von Schäuble als Angriff auf den Datenschutz abgelehnt. Er könne sich aber vorstellen, Emails zu untersagen bzw. die Zweitzustellung auf dem Postwege zur Pflicht zu machen.
Der Auftrag zur Entwicklung des Postscanners wird wahrscheinlich einem Konsortium aus Price Waterhouse Coopers, der Daimler AG und der T-Systems übertragen. Damit dürfte die Markteinführung nicht vor 2034 erfolgen. Geschätzte Projektkosten ca. 24 Mrd. Euro, bis 2011. Danach muss eine Neuabschätzung erfolgen.
Photo by Tim Daniel under CC-BY-2.0
Langsam macht es Spass
Eine Schüssel mit Zucker. Freihändig beim Mittagessen.
Billigmond
Ich finde den Mond faszinierend. Also habe ich ihn gestern aus dem Handgelenk mal fotografiert. Mit Haushaltsmitteln halt ;) Kein besonders tolles Bild, aber die Faszination ist da. Wer richtige tolle Bilder sucht, der sollte hier mal langschauen.
Schritt 8 - Schärfevergleich
Hier ein einfacher Vergleich der Schärfe von Canon EOD 10D und 40D. Durch die höhere Auflösung ist der 40D Ausschnitt grösser. Das Ganze ist mit ISO 200 und einem EF 70-300 DO IS aufgenommen. 300mm Brennweite benutzt.
Natürlich ist es einfach nur so hingeworfen und soll nur mich selbst beruhigen, dass beide Kamera die gleiche Qualität liefern. Bitte nehmt es nicht als professionellen Vergleich, da gibt es bessere Tests im Netz.
Fazit: Es ist alles in Ordnung. Ich war einfach am Anfang viel zu erwartungsvoll und hatte ein Wunder erwartet.
Transrapid Kalkulation - meine Wette
Der Transrapid soll vom Bahnhof zum Flughafen München fahren. 37km für 1,85 Mrd Euro. Erstmal halte ich es für Humbug, diese paar Meter mit dem Transrapid zu überbrücken. Da wäre eine Express-S-Bahn wohl sinnvoller.
Da wir ja wissen, dass so gut wie kein deutsches Grossprojekt mit Staats- oder Landesbeteiligung jemals zeitlich wie geldlich im Rahmen geblieben ist, hier meine Schätzung für die Endkosten: 2,69 Mrd Euro. Verzögerung 1,5 Jahre. Zugleich wird der Zug nicht 400 km/h fahren können, sondern nur 250km/h. Grund Lärmbelästigung.
Schritt 6 - Bilder zeigen
Riesenrad-Details vom Herbstmarkt in Jena. Nur mit Frust draufgehalten.
Schritt 5 - Zu hohe Erwartungen erkennen
Gestern habe ich meine 10D gegen die 40D gehalten. Der Unterschied ist minimal in der Schärfe... es kann also sein, ich bin einfach mit viel zu hohen Erwartungen ran... diese Woche mache ich noch den Shootout zwischen beiden und mache die gleichen Bilder mit der gleichen Linse mit beiden Bodys.
Schritt 4 - Frust
Amazon kann die 40D nicht mehr liefern. Nächstes Lieferdatum 23. November 2007. So kann ich keine zweite 40D als Vergleich bestellen. Damit geht meine 40D morgen als defekt gegen Kohle zurück und ich warte bis November. Schade eigentlich, dann halt Indian Summer mit der 10D. Auch gut.
Das Oktoberfest ist nicht Deutschland

Gerade hat wieder das Oktoberfest begonnen und das ist ein guter Anlass, um mal klarzustellen, dass das Oktoberfest nicht Deutschland und Deutschland nicht das Oktoberfest ist. Die allgemeine Wahrnehmung von Deutschland, die mir im Ausland begegnet, ist: "Du kommst aus Deutschland? Ahhh... Oktoberfest."
Gern erinnere mich an meinen "ersten Kontakt" in Neuseeland. Ein Farmer am Strand. Bier war sein erstes Wort und das er zum Oktoberfest will. Tage später in einem Café - die Bedienung: "Ich will unbedingt mal zum Oktoberfest." An meinen ersten US-Trip erinnere ich mich nicht mehr, aber ich denke, dass mir das Oktoberfest oder zumindest Bier in 50% aller Fälle als erste Antworten entgegenschlagen. Und alle finden es toll. Super, wir sind der Inbegriff von Alkohol und Saufen.
Warum prägt das Dauersaufgelage eines kleinen zänkischen Bergvolkes im nicht-deutschsprachigen Raum der Bundesrepublik unser Deutschland so? Ich identifiziere mich nicht im geringsten mit dieser Tradition. Ach was soll es... dann muss ich halt der Botschafter des anderen Deutschland sein... ich mag übrigens Bier nicht ;)
P.S. Umgekehrt ist eine typische einfache Wahrnehmung der USA: New York, Texas, Grand Canyon, Hollywood. Was genauso falsch ist.
Photo by Mahmut under CC-BY-2.0
Schritt 3 - Ärgern
Meine Canon EOS 40D macht keine scharfen Bilder. Alle vier Linsen durchprobiert. So gut wie kein einziges Bild ist scharf. Ich habe schon den Back Focus Test gemacht... kein Ergebnis... überall unscharf. Nun bestelle ich mir noch eine 40D zum Vergleich. Ausserdem kommt morgen meine 10D zurück, dann wird verglichen. Soviel Stress kurz vor der USA-Reise...
P.S: Als Hinweis: Zuviel erwartet.
Schritt 2 - Sinnlos rumfotografieren
Wenn man seine neue Kamera das erste Mal auspackt und draussen ist es dunkel und drinnen gibt es keine schönen Motive... dann fotografiert man schon mal Punkte... hier Details einer Compactflash-Karte. Mit einem Tamron Macro 90mm aufgenommen.
Schritt 1 - Displays schützen

Noch vor dem ersten Bild mit meiner Canon EOS 40D steht die Aufbringung von Displayschutzfolien. Ich benutze dazu Displayfolien vom Palm IIIc, die ich noch rumliegen habe. Haben sich bereits bei meiner 10D bewährt.
Unverständlich, warum kein Hersteller sowas ab Werk liefert.
Aufregung

Sie ist da! Wäre sie auch schon gestern gewesen, wenn ich zu Hause gewesen wäre.
Gott verklagt

Vor einigen Tagen wurde eine Klage gegen Gott vor einem amerikanischen Gericht eingereicht. Ein US-Senator will damit auf die Missstände im amerikanischen Justizsystem hinweisen, wo jeder jeden wegen jedem Scheiss verklagen kann und dann auch noch recht bekommt. Aber darum geht es mir nicht, denn das US-Justizsystem funktioniert anders als das deutsche und daran mag ich mir jetzt nicht die Finger verbrennen. Mir geht es eher darum, dass ich mich gern der Klage anschliessen würde. Gott geht einfach sehr nachlässig mit den ihm Anvertrauten um - mangelnde Fürsorge nennt man sowas wohl.
Ansonsten nochmal frei zusammengeklaut, meist wohl Mittermeier:
"Auf die Frage, warum Gott dann nicht Morden, Rauben und Hunger verhindert, wenn er doch so mächtig ist, bekomme ich immer zu hören, Gott prüft uns... Eh Scheisse, wie lange will Gott uns denn noch prüfen? Selbst der unfähigste Berater wüsste doch schon lange, dass nix mehr zu retten ist. Da hilft nur noch wegwerfen und neu anfangen."
"Aber vielleicht ist Gott ja einfach nur faul? ... Och, die Schöpfung war so anstrengend. Total stressige sieben Tage und keiner dankt es einen am Ende. Alle nörgeln sie nur rum und wollen auch noch, dass man sich kümmert. Ein Stossgebet hier, eine Rosenkranz da... Eh, die Menschheit ist älter als 18 Jahre, also volljährig, da kann man wohl doch etwas mehr Selbstständigkeit erwarten, oder?"
Rassenunruhen in Jena
Ich habe nicht schlecht gestaunt, als ich diese Meldung gelesen habe: Rassenunruhen in Jena. Und derweil war doch hier erst Fest der Völker und der übliche Quatsch und sonst ist nix weiter aufgefallen... aber Jena gibt es halt nicht nur einmal, auch wenn wir im Original wohnen.
Mügeln, Nazis und der übliche Rotz sind halt keine deutsche Erfindung und schon recht nicht nur uns vorbehalten...
Rennfan
Dieses Bild eines jungen Rennfans wollte ich Euch nicht vorenthalten. Ich habe es beim Rennen zur American LeMans Serie in Lime Rock, CT aufgenommen.
Will Frankreich Krieg?
Sehr irritiert habe ich in den letzten beiden Tagen gelesen, dass a) Frankreich uns Atomwaffen angeboten hat, b) Frankreich einen Krieg mit dem Iran für unvermeidlich/unabwendbar hält.
Und dabei dachte ich, dass Deutschland, historisch bedingt, die Rolle als Kriegstreiber unter den Europäern inne hat. Haben wir Frankreich dafür eine Lizenz verkauft? Wird sowas heutzutage outgesourct?
Ich habe es getan... 40D in Lieferung

Nun konnte ich doch nicht länger widerstehen, da bei Amazon die Canon EOS 40D lieferbar ist und der Preis nochmal paar Euros gefallen war. Eigentlich wollte ich bis zum ersten Test auf DPreview warten, aber was solls. Wenn man ein teures Hobby hat, dann darf man es auch ausleben... andere Rauchen ;)
Als Vorgeschmack seien diese Canon 40D Bilder bei Flickr empfohlen.
P.S. Wie ich eben erst gemerkt habe, ist das Eintrag Nr. 2000. Ein sehr würdiger Eintrag finde ich :)
Photo by Canon
Neulich bei der Einreise
Neulich bei der Einreise am Frankfurter Flughafen:
Bundespolizei-Beamter: (nichts sagend, nur schauend)
Ich: Hallo. (Pass rüberreichend)
Bundespolizei-Beamter: Wo waren Sie?
Ich: USA, Boston.
Bundespolizei-Beamter: Haben Sie dort ein Terrorcamp besucht?
Ich: Nein, ich habe nicht bei American Idol mitgemacht.
Bundespolizei-Beamter: Verarschen kann ich mich alleine. Waren Sie in einem Terrorcamp?
Ich: Ja, war ich. Sorry.
Bundespolizei-Beamter: Was haben Sie dort gemacht?
Ich: Nur so geschaut und Mittag gegessen.
Bundespolizei-Beamter: Danke, schönen Tag noch.
Heiss und Kalt
USA erklärt hat sich zu den Unterschieden in der Wahrnehmungen von Luftbewegungen bei Amerikanern und Deutschen geäussert. Dem kann ich nur zustimmen, denn der Deutsche kann nicht ohne frische Luft, aber sie muss durch ein offenes Fenster kommen, nicht durch eine Klimaanlagenöffnung. Aber es darf nicht ziehen und das hat uns schon Mutti gelehrt: "Machst Du ein Fenster auf, dann muss die Tür oder das Fenster auf der anderen Seite der Wohnung geschlossen sein. Sonst erkältest Du dich oder holst Dir einen steifen Nacken."
Für mich als Deutschen stellt sich deswegen ein Besuch in den USA meist so dar: Wenn ich in Boston ein Starbucks besuche, dann werde ich mich definitiv mindestens zweimal umsetzen, weil es immer zieht. Nicht wegen offenen Fenstern oder Türen, sondern wegen des beständigen Luftstroms aus der Klimaanlage. Gehe ich in ein Dunkin Donuts und draussen sind herrliche 21 Grad, dann weiss ich genau, dass drinnen gerade mal 16 Grad sein werden. So bleibt wenigstens der Eiskaffee kalt.
Oft bekomme ich den virtuellen Vogel von Restaurant-Bedienungen gezeigt, wenn ich nach einem Tisch frage, der nicht so kühl ist und wo es möglichst nicht aus der Klimaanlage zieht. Der Alternativtisch ist immer genauso "frisch", aber aus Höflichkeit findet man ihn natürlich besser.
Die ersten Tage im US-Büro gehen nie ohne Verspannungen im Nacken und geröteten Augen ab. Auch gehört immer eine Jacke (für drin!) zur Standardausrüstung - im Kino erst recht. Oft habe ich klamme Finger und kann nicht mal mehr tippen... wenigstens frieren in diesen Momenten auch die amerikanischen Kollegen, so dass ich es mir wenigstens nicht einbilde.
Liege ich in meinem Bett im Hotel, dann streift der Luftstrom der Klimaanlage übers Bett. Mache ich das Fenster auf, dann steht die Gardine senkrecht, obwohl sonst nichts weiter offen ist. Auch liegen neue Appartement-Siedlungen immer direkt am Highway oder einer Interstate. Für mich unverständlich, aber der Amerikaner macht halt nachts das Fenster nicht auf, wie ich aus USA erklärt gelernt habe.
Es muss aber deutlich gesagt werden, dass das alles eine Sache der Erziehung und der Wahrnehmung ist. Wer von klein auf mit einem deutschen Gebäude-Klima aufgewachsen ist, der friert sich in den USA lange Zeit den Wolf. Umgekehrt können Amerikaner nur unverständlich mit dem Kopf schütteln, wenn Gebäude keine Klimaanlage besitzen. Warum die Deutschen sich ständig über geschlossene Fenster beschweren, ist auch unklar. Auch kann ich nie erklären, warum mich der Lärm der Ventilation stört, aber der Lärm von draussen bei offenem Fenster ok ist.
Nur im Auto ist die Situation umgekehrt. Wo der Deutsche fein säuberlich das Fenster zumacht, damit es nicht zieht bei 100 Sachen und der Klimanlage die Arbeit überlässt, lässt der Amerikaner alle Fenster runter und, so denn es geht, nimmt er aus seinem Jeep auch noch die Türen raus.
Es ist schon interessant, wie man von der Umgebung, in der man aufwächst, geformt und geprägt wird.
Hier mein Fazit: Gott (auch wenn ich glaube, dass es Dich nicht gibt), gib mir eine zugfreie Klimaanlage für mein deutsches Büro, die nur kühlt und eine knackig warme Heizung, die prima mit dem weit zu öffnenden Fenster harmoniert. Ja und ich weiss, dass das alles zusammen scheiss teuer wird... na und... mir ist halt kalt... warm... kalt... ist das stickig... es zieht... ich brauch meine Jacke... schon wieder Schweissflecken im Hemd... Achtung die Tür!... Peng!!!!
P.S. Der Deutsche ist nicht so hart, wie er gern beschrieben wird.
Brot und Hunger
Gestern musste ich an einen bekannten Spruch aus meiner Jugend denken bzw. einen Satz, den man immer mal wieder leichtfertig sagt. "Iss Dein Brot auf, in Afrika müssen die Kinder hungern."
Aus nicht bekannten Gründen fiel mir erst heute so richtig die Blödsinnigkeit dieser Äusserung auf, denn a) wenn ich das Brot aufessen würde, dann würden die Kindern in Afrika auch noch hungern, b) hätte ich es nicht gekauft, dann hätte es jemand anders weggeworfen oder c) es wäre nie gebacken worden. In keinen einzigen Fall wäre davon etwas in Afrika gelandet. Nicht einmal der Weizen oder der Roggen als Rohstoffe wären nach Afrika gelangt.
Also was soll dieses blöde politische Gequatsche? Ich glaube, wir wollen uns damit nur selbst beruhigen und uns zeigen, dass es uns gut geht, egal wie schlecht es uns geht.
Ein Samstag
Ein entspannender Samstag bietet u.a. diese Perspektive... und dazu noch eine Zeitung oder ein Magazin... ach ist das schön.
Ein Foto von mir in der Werbung
Heute möchte ich Euch etwas Schönes berichten. Ein Foto von mir, bzw. besser ein von mir gemachtes Foto aus dem Botanischen Garten Jena, hat es auf ein Werbeplakat für das Voll-Mobil-Ticket geschafft. Als Fotograf freut man sich immer über eine solche Anerkennung. Auch steht mein Name in der Ecke :)
Suspekt

Ich finde ja die Punkte 1 und 3 zusammen auf dem gleichen LKW sehr suspekt und wenig vertrauenserweckend... Archivieren durch Entsorgen :)
Was ist das?

Heute mal was zum Raten. Ist ganz leicht und lecker.
Podcast mit Micha und René, mal wieder

Wer gern Micha und René im Café beim Quatschen zuhören möchte, der sollte bei Radio-G langschauen und uns belauschen. Sehr kurzweilig. Selten so gelabert. Danke Micha und es hat wieder viel Spass gemacht.
Rene labt sich an Milchcafe, Cupcake und Aspirin Effekt. Wir definieren Paramilitärs, reden über Einreisepapiere für die USA, vergoldetes Wasser im Nürnberger Abflugterminal, Pipifax-Airlines, “schwere” Milch-Shakes, Cupcakes, die WLAN-Losigkeit deutscher, italienischer und amerikanischer Cafes, Laptop online mit UMTS, und unsere neue Geschäftsidee “The Silent Crusher”. Dann referiert Rene über Datensicherheit von UMTS gegenüber öffentlichem WLAN und die Philosophie des korrekten Daten-Backups. Ich erkundige mich bei der Belegschaft über die Zusammensetzung eines Flapjacks. Schließlich planen wir einen Foto-Podcast.
Kohlendioxid
Da ich heute zum Zahnarzt fuhr und dabei von wahnsinnig vielen Ampeln und Schildern genervt wurde, möchte ich mich jetzt mal schnell aufregen. Die Bundesregierung und die Länder könnten schnell und einfach etwas gegen Kohlendioxid unternehmen, ohne das es nötig wäre, ein neues Auto zu kaufen oder für 10 Mrd. mal wieder ein paar Kilometer Gleis zu legen.
- Warum bekommen Linksabbieger grün, obwohl niemand abbiegen will? Jede Menge andere Fahrzeuge mussten dafür anhalten.
- Warum scheinen Geschwindigkeitsschilder oft wahllos gesät? Da steht ein "70 Ende" und nach der nächsten Kurve in 350m beginnt der nächste Ort.
- Da stehen Ampeln in Orten, um jedes Fahrzeug zum Langsamfahren zu nötigen und durch eine Rotphase bis zum völligen Halt zu nerven.
- Es wird immer am Tag gearbeitet und immer im Berufsverkehr. So werden viele Fahrzeuge zum Bremsen und Anfahren gezwungen.
Statt darauf zu warten, dass in 15 Jahren alle Deutschen einmal ein neues Auto gekauft haben, das eventuell, so denn die Industrie mitmacht, weniger Kohlendioxid benötigt produziert, sollten die offensichtlichen idiotischen Regeln überprüft, die Ampel erneuert und verkehrsabhängig geschaltet werden.
Buchkritik - Christopher Reich, Numbered Account
Ich wollte Euch ein Buch vorstellen bzw. wenigstens erwähnen, dass ich es gelesen habe. Christoper Reich - Numbered Account. Im Roman geht es um den jungen Amerikaner Nick Neumann, der in die Schweiz geht, um in einer Bank zu arbeiten. Zuvor hatte schon seit Vater in dieser Bank gearbeitet. Sei Vater wurde ermordet, als Nick noch ein Kind war. Nun ist es an der Zeit herauszubekommen, wer seinen Vater erschossen hat und vor allem warum er sterben musste.
Wie immer soll der Rest der Geschichte nicht verraten werden. Wer aber ein Buch sucht, dass unterhaltsam und ausreichend spannend ist, einige unerwartete Wendungen enthält und einen in die kalte Schweiz im Winter versetzt, der ist mit Numbered Account gut bedient. Es besitzt aber auch seine Längen und vor allem im ersten Drittel ist es sehr langatmig unterwegs. Wer sich hier durchgebissen hat, der wird mit einem wendungsreichen Ende belohnt.
Fazit: Das richtige Buch für einen Urlaub oder verregnete Tage zu Hause. Es muss noch erwähnt werden, dass es sich um die englische Originalausgabe handelt. Es ist nicht sonderlich schwer zu lesen, auch wenn sein eigenes Englisch angerostet ist.
Das Unvermeidliche
Heute kommt es zum Unvermeidlichen - ich muss meine Steuer für 2006 machen bzw. wenigstens die Unterlagen raussuchen, damit jemand anders es machen kann. Ansonsten hat mich Deutschland nicht mehr lieb und ich will überhaupt nicht wissen, wie dann meine nächste Einreise abläuft... aber wer weiss, vielleicht wird man dann endlich freundlich empfangen?
P.S. Es ist unglaublich, wieviel Papier sich pro Jahr ansammelt. In unterschiedlichen Formaten und mit unterschiedlichen Inhalten. Wie wäre es mit einer reinen Steuer auf Konsum und Verbrauch? Nix Einkommenssteuer mehr, nix etc. Für einkommensschwache Familien gibt es Geld am Jahresende zurück, basierend auf dem Einkommen - aber nix Steuer auf Einkommen.
Sonnenuntergang in Florida
Das Bild entstand 1998 auf Sanibel Island. Dieses Insel gehört zu Florida und war Teil meines Urlaubsprogramms. Damals war ich fotografisch noch sehr unbedarft und so war es mehr Glück, dass das Bild geworden ist. Noch auf Film mit einer Canon EOS 500N und einem billigen Objektiv gemacht. Danach mehr schlecht als recht abgescannt.
Ex und presso

Diesen Expresso habe ich vor 3 Tagen am Schaufenster eines Jenaer Cafés gefunden. Die Werbung war quasi gerade frisch angeklebt... Heute war sie ab und die Werbeleute haben gerade neu geklebt. Warum wohl? Diese Verschwendung... ;)
Ein Klassiker aber wohl wahr
Eben bei einem Ketten-Bäckerladen in Jena gewesen. 2 Angestellte und 1 Azubi hinter der Theke. Der Azubi bedient eine Frau und die Frau möchte zahlen. Sagt eine Angestellte: "Das geht jetzt nicht, sie ist ein Azubi und kann noch nicht abziehen." Das glaube ich ihr beim heutigen Auszubildendenniveau aufs Wort.
Der Satz sollte eigentlich heissen: "... sie darf noch nicht kassieren."
P.S. Der Umgangston unter den Angstellten vor den Kunden war wieder voll für die Tonne. "Siehste Du nicht, dass ich kassiere? Jetzt nicht. Da muss ich jetzt nochmal von vorn anfangen." Wäre sie meine Angestellte, dann hätte sie jetzt eine permanente Aussenansicht vom Laden.
Schwere Barbie
Laut Gerüchten lassen sich die ersten kleinen Mädchen von Schönheitschirurgen Blei spritzen, damit sie genauso schwer wie Barbie werden. Früher dagegen liessen sie sich Fett absaugen, damit sie genauso dürr und leicht wie Barbie waren. Wie schnell sich Schönheitsideale ändern...
Verbrenn es und es macht keine Arbeit
Das habe ich mich auch schon immer gefragt und es gilt auch für Raffinerien - Ölförderer fackeln Gas im Wert von 40 Milliarden Dollar ab.
Klischee-Ostdeutsch, aber Ok-Service
Gestern Abend bin ich auf dem Weg nach Hause noch zu McDonalds rein, um mir einen von den neuen Klum-Salaten mitzunehmen. "Einen Grilled Chicken Caesar bitte." "Als Menü?" "Wo liegt der Preisunterschied?" "1 Euro" "Ok", meinte ich.
Danach brüllte sie nach hinten: "Einen Salat Nr. 2 bitte." Die Antwort kam im besten Klischee-Ostdeutsch: "Ham wahr nich mähr! Habsch Dierr doch schooon mahh gesaacht." "Tschuldigung, hat ich wohl nich zugehört." Zu mir: "Salat ist leider nicht. Ich: "Dann nehme ich einen McFlurry als Trost."
Sie macht also den McFlurry und da flüstert die Chefin über den Speiseschacht: "Gib ihm nen Glas. Das wollte er doch." "Ne, er nimmt doch schon nen McFlurry." "Trotzdem." Die Bedienung wollte aber nicht hören und so kam die Dienstchefin rüber. "Wolln' sen Glas haben?" "Klar doch, wenn sie eins über haben..." "Bitte, als Ausgleich für den Salat."
Am Deutsch müssen wir noch stark arbeiten und an der Kommunikation vorm Kunden zwischen den Mitarbeitern auch, aber der Service war ok. Der McFlurry mit Knupserflocken danach erst recht... lecker.
P.S. Das Bild ist von heute und vom Eichplatz in Jena. War schön blau, aber kalt.
Ich lebe...
... ich lebe noch, aber sitze derzeit von 8-21 im Büro. Vor- und Nachteile des eigenes Geschäftes. Macht aber nix, ich tröste Euch mit einem Bild.
Dieses schöne Gewächs ist ein Gewächs ;). Keine Ahnung was es ist, sieht halt schön aus. Habe ich auf meiner ersten Tour mit meiner damals neuen Canon 10D im Botanischen Garten Jena gefunden. Es ist so ziemlich das erste Bild aus neuen Kamera, mit dem ich zufrieden war.
Danke an Crosa für den Tipp Euch mit meinen besten Bilder hinzuhalten... ;)
Wir sind doch alle Spione
Da macht doch gerade die Nachricht die Runde, dass China das Pentagon ausspioniert. Ach?! Auch schon gemerkt? Das ist doch wohl nun mehr als logisch, dass China die USA im Auge behält, so wie die USA sicher in China alles anzapft - In CIA we trust.
Damit die Überraschung nicht zu gross ist, auch die Russen spionieren noch die USA aus, die USA natürlich Russland, Frankreich dürfte auch überall seine Agenten haben, Israel sowieso und der Rest der Länder ist wohl auch nicht gerade untätig. Niemandem wird getraut, niemand ist ein Freund und zum Schluss ist sowieso nur das Geld der Auslöser.
Fazit: Ich kann diese Aufregung nicht verstehen. Unsere eirige Kugel funktioniert nun mal leider so. Spioniert der BND eigentlich noch?
Lob der Campusapotheke
Bin ich doch heute in die Campusapotheke in Jena und habe nach etwas gefragt, um meine aufkeimende Erkältung in den Griff zu bekommen. Die gute Frau hat kurz nach den Symptomen gefragt, dann "Paracetamol, aber haben sie vielleicht noch zu Hause oder Aspirin mit Vitamin C. Sonst auch viel Vitamin C." Hatte ich alles selbst und die Nasenmittel, die sie noch erwähnte, sind nur für den absoluten Notfall, sonst ist die Schleimhaut wie nach dem Kokskiffen weg. Bis dahin bringt es Salzwasser.
Sie hat kein Mittel gegriffen und mit auch keine Vitamine andrehen wollen. Nix dergleichen. Sehr löblich und vertrauensbildend. Bin ich also mit leeren Händen, aber einem guten Gefühl wieder raus.
Was Frauen sonst nicht sehen - Werbung
Manchmal bin ich mir nicht sicher, ob jede Form der Werbung wirklich funktioniert. Im Prinzip ist ja der Gullideckel eine gute Idee und er wirkt sogar etwas dreidimensional, aber irgendwie fühlte ich mich nicht wohl. Aber das lag wohl eher daran, dass ich auf dem Gesicht der sympatischen Ratte stand... oder?
Ja, das Kino ist alt und ja die Toilette auch ;)

