Ich belle, also bin ich...
...krank. Ich belle wie ein junger Hund und das schon seit Tagen. Da es nicht weggehen will, jetzt die Fenchelsirup und heisse Milch mit Bienenhonig-Packung.
Kurzes zum Donnerstag, 2010-08-26
Ich habe heute meine neue Fototasche gepackt. Obwohl die Tasche grösser ist, geht weniger rein. Zwar ist das Fotozeug alles drin, aber früher fand sich mehr Raum für jede Menge Kram. Also wird auch diese Tasche nur ein Übergang...
Heute gab es zu Hause selbstgemachte Burger. Extrem lecker. Leider war weder Mayo noch Ketchup im Haus. War etwas nachteilig.
Internet via Kabel Deutschland hält wacker durch. War es gar eine gute Wahl? Ich schaue gerade BBC World News... einfach nur gut.
Wochenende wird hoffentlich ruhig. Mal keine Arbeit wäre schön. Lasttests verfolgen einen wirklich immer.
Freue mich auf den Urlaub. Schweden ist das Ziel, aber leider noch 4 Wochen weg.-
Kurzgeschriebenes zum Tage 14.07.2010
Photo by John Spooner - CC-BY-2.0
Eigentlich wollte ich mich heute mal bewegen. Also Rad genommen, Helm auf und los. 5 Minuten später trat ein Ereignis ein, das den weiteren Verlauf des Abends ändern sollte.
Ein Geräusch erregte meine spontane Aufmerksamkeit. Ein Geräusch aus Richtung des Hinterrades. Wie nicht unschwer zu erraten, befand ich mich gerade im Modus Fahrradfahren. Zum Geräusch gesellte sich eine gewisse rhythmische Schwergängigkeit, die mich Schlimmes ahnen lies. Meine Vorahnung sollte dann auch eintreten. Aber wir wollen jetzt mal nicht im Thema springen.
Ich stieg also weniger frohgemut ab und musterte mein Hinterrad oder um genau zu sein, dass Hinterrad meines Fahrrades. Der erste Blick sagte, dass sich der Mantel nicht mehr exakt am Ort seiner beruflich-bedingten Bestimmung befand. Dieser visuelle Eindruck wurde dann auch gleich in diesem Moment durch ein akustisches Ereignis untermalt.
Ein kurzes, lautes und schreckverursachendes Geräusch drang an mein Ohr. Diese schussgleiche Mischung aus Einzeltönen gestaltete den plötzlichen Druckausgleich zwischen Reifen und umgebender Welt dramatisch aus. Wie man sich unschwer vorstellen kann, stieg dabei nicht der Luftdruck der den Reifen umgebenden Welt, sondern der Luftdruck im Reifen erlitt einen Schwächeanfall und zwar völlig und unumkehrbar. Das sich Ereignisse oft um Grösse bemühen, konnte ich auch optisch den Druckverlust miterleben und sah eine Vielzahl von kleinen Steinchen, oft als Sand bezeichnet, fluchtartig die Selbige antreten.
Wer sein Rad liebt, der schiebt. So schob ich dann auch mein Fortbewegungsmittel nach einem kurzen massiven Wutanfall, der den Mantel in die ihm bestimmte Position zurückbrachte, nach Hause und in den Keller. Morgen wird das Schieben weitergehen, wenn ich mir den Luxus der Reparatur gönne. Können die Velo-Meister gleich mal Bremsen, Schaltung und Speichen begutachten und justieren.
Sitze jetzt auf dem Balkon und lese über Java Performance Tuning mit dem einen Auge und mit dem anderen plane ich unseren Septemberurlaub.
Kurzgeschriebenes zum Tage 23.06.2010
Heute war Public Viewing angesagt. Wir haben uns das Spiel um 20:30 - Ghana gg. Germanien in der Wagnergasse angesehen. Die zweite Halbzeit haben wir mit Notebook+UMTS+Livestream geschaut. Unser Café-Platz war einfach zu gemütlich. Leider lagen wir damit 10 Sekunden hinter den anderen zurück, die bereits 3 Sekunden hinter der Realität zurückhingen.
Das Spiel war übrigens wieder der perfekte Zeitpunkt, Ausländer nach Deutschland zu holen und mal zu zeigen, wie harmlos und toll wir Germanen so sind. Zur WM sind wir echt vorbildlich unterwegs.
Optisch war das Spiel auch sehr reizvoll. Ich lasse die Anderen auf die Fernseher starren, das wahre Leben findet wenige Meter daneben statt.
Zahnarzt war heute angesagt. Nicht schön und mal sehen, ob der Schmerz weg geht. Noch puckert es.
Diese blöden Smartphones sind ständig leer. Wir brauchen bessere Akkus! Wenn ich Nachladen am Abend vergesse, dann bin ich am zweiten Tag sowas von an der Energiekante...
Mir ist wie Donnerstag oder Freitag... ich fühle mich so zeitlich desorientiert.
Mein MSI Wind U100 - was nun?
Momentan stelle ich mir die Frage, ob ich meinen MSI Wind U100 noch brauche bzw. was ich damit machen soll. Das Netbook ist recht nett und leicht, aber halt Minitasten für meine Riesenpfoten. Mein derzeitiges Notebook ist zwar schwerer, aber nicht wirklich so ein Problemgewichtsfall. Zudem ist der Akku vom Wind nur noch Toast.
Ob ich mir das kleine Ding für Reisen aufhebe und mir noch einen grösseren Akku kaufe? Zum Economy-Class Blogeinträge schreiben wäre es passend und auch mal fürs Cafe... ich weiss nicht recht.
Leckeres zum Abend
Weil es warm ist und weil der Balkon schön ist und weil es frische Erdbeeren gibt: einen Milchshake aus privater Herstellung. Lecker! Schönes Wochenende...
Wieder da... auch im Kopf
Bin jetzt auch im Kopf wieder in Deutschland... Jetlag ist weg.
Einmal Staaten - Germanien bitte
Es ist wieder Flugzeit, und heute habe ich Euch jede Menge zu schreiben, denn heute habe ich jede Menge Zeit. Gerade habe ich mit der Flightmanagerin einen Deal gemacht. Ich fliege erst 22 Uhr statt 16 Uhr und statt des Ausgleich-Geldes habe ich Business-Class genommen. Das hat gleich zwei Vorteile. Übergepäck im Sinne des Gewichtes wurde egal und ich darf bis 22 Uhr in der Business-Lounge der Lufthansa abhängen. Mit Essen und Getränken im Überfluss. Wifi ist neuerdings am Logan Airport gratis, so dass dieser Vorteil der Lounge wegfällt.
Natürlich sollte man die anderen Vorteile nicht vergessen. Zuerst natürlich das übernatürliche Platzangebot, dazu das viele gute Essen und jede Menge Stewardessen, die noch lächeln können, obwohl sie nicht lächeln wollen. Ausserdem gibt es richtigen Strom fürs Notebook und natürlich Platz für das Selbige, um es zu beklimpern.
Weiterlesen...Angefangen, aufgehört und überholt
Samstag: Ich sitze im Panera und frühstücke. Bevor ich ins Büro gehe, schreibe ich Euch noch einige Zeilen, weil ich es in letzter Zeit nicht allzu oft getan habe. Schulden einlösen... Schulden, die ich nicht habe, aber sie trotzdem begleiche.
Quasi so ähnlich wie Deutschland es gerade tut. Wir begleichen Schulden, die wir nicht haben. Oder genauer gesagt, Schulden, die wir haben, begleichen wir nicht, dafür machen wir mehr Schulden, um die Schulden eines anderen zu begleichen. Was für ein Freundschaftsdienst. Aber ist das ok? Griechenland, dass ohnehin den grössten Teil seiner Wirtschaftsleistung aus Ruinen zieht, ist klein und seine Verflechtungen sind überschaubar. Wäre ein kontrollierter Neustart nicht besser gewesen?
Gut, Banken hätten einen Teil ihrer Kredite verloren, Anleihen wären wertlos geworden, aber das würde nicht zum ersten Mal passieren. Argentinien und Russland waren in den letzten Jahren mal dran und wir sind in keine globale Krise gestürzt. Man muss natürlich noch erwähnen, dass keiner so genau weiss, was eigentlich wahr, falsch oder getürkt ist. Das letzte Wort ist im Bezug auf Griechenland etwas kritisch. Da werden sich die Türken nicht freuen, wenn sie da mit reingezogen werden.
Die Daten, die man im Netz findet, sind teilweise sehr widersprüchlich, wie viel Griechenland nun eigentlich macht, exportiert, importiert etc. Das liegt wohl auch daran, dass die Daten bis vor Kurzem ohnehin mehr als gewürfelt waren. Angeblich sind Deutschland und Italien die grössten Im- und Exportländer für Griechenland.
Gerade habe ich mir einen neuen Löffel geholt, weil das Ding, was man hier als Löffel bekommt, nur von Julia Robert benutzt werden kann. Man braucht unbedingt einen Banane-Quer-Mund.
Zurück zum Chaos der Neuzeit, verursacht durch den Erfinder der modernen Zivilisation. Warum nehmen die Griechen keine Tantieme für Wörter und Konzepte, wie Demokratie oder den Satz des Pythagoras? Das wären Einnahmen ohne Ende. Auch Vulkanasche könnte Griechenland exportieren... ach halt, hier ist ja gerade Island mit einem Gratisangebot auf dem Markt und drückt die Preise.
Fällt was auf? Die Länder mit den bekanntesten Vulkanen in Europa haben die grössten Probleme. Wäre also demnächst Italien dran... oder?
Themenwechsel. Ich war gerade beim Friseur. Ich musste unbedingt meine Haare etwas richten lassen, damit ich nicht ganz wie ein Mob aussehe, wenn ich am Dienstag auf einem Workshop meine Präsentation halte. Die Fritteuse war überhaupt nicht motiviert. Rannte ständig um mich rum bzw. humpelte, weil sie offensichtlich etwas schwach zu Fuss war. Hier zwei Haare, da drei Haare, auf der anderen Seite hier noch eins kürzer und gut. Dann fragt sich mich glatt noch, ob sie meine Haare noch trocken föhnen soll? Hallo? Warum sollte ich mich nassen Haaren auf die Strasse wollen, vor allem weil es stürmt wie blöde. Selber föhnen hätte ja die Option sein können, darauf bin ich aber erst später gekommen. $15 plus $3 Trinkgeld, um keinen Schläger auf den Hals gehetzt zu bekommen.
Immerhin haben meine Starbucks-Mitarbeiter gleich erkannt, dass ich beim Friseur war. Man sieht also einen Unterschied. Ich sehe übrigens keinen...
Sonntag: Call now to get "The Nazis - A warning from history". You will get 4 DVDs for 29,99. Call within the next 15 minutes and we will pay shipping and handling. Die Werbung lief gerade im Fernsehen.
Mittwoch: Nun sind mehrere Tage vergangen und ich Kniffo habe am Artikel nicht weiter geschrieben und wurde schlagartig von der Realität überholt. 1 Billion Dollar! Was wir ein Buch von Andreas Eschbach klingt ist jetzt die pure Wahrheit. Geld... wir erschufen Geld per Dekret. Wie heisst es doch so schön: "Und am dritten Tag erschuf die EU das zusätzliche Geld."
Was war denn ausser der Geldflut noch los? Nun, ich war im Kino zu Iron Man 2. Im IMAX natürlich, denn der Film ist gross schöner. War zwar kein Tiefenfilm und das in zweierlei Hinsicht, aber es lohnt sich auf jeden Fall. Sehr viel Unterhaltswert. Und wenn man nicht wegen den Special Effects ins Kino geht, dann kann man zumindest als Mann wegen den beiden Frauen ins Kino gehen. Gwyneth und Scarlett sind zwar eigentlich auch nur Dekoration neben dem Iron Man, strahlen aber deutlich mehr Wärme aus.
So, kurz und gut. Schluss hier.
Kurzes zum Samstag
Samstagabend und es ist Barnes-Zeit. Nachdem wir heute etwas die Küste abgeklappert haben und zum Schluss in Portsmouth mit Kaffee und Muffin gelandet sind, geht es zum Schluss des Tages noch auf einen Bagel zu Barnes. Diesmal aber kein Latte dazu, sondern einfach nur einen Eistee. Ich habe heute zu wenig getrunken.
Gerade hat jemand einen No-foam-130-degree-Latte geordert. Also einen sauheissen Espresso mit Milch drum rum, aber ohne Schaum drauf. 130 Grad heisst ungefähr 54 Grad Celsius. Wobei ich jetzt gerade nicht weiss, ob das heisser oder kälter als normal ist. Mmmm... müsste ich mal meine Starbucks-Damen fragen.
Kino ist heute mal nicht. Es kommt einfach nichts, was das Geld wert wäre. Die Kinosaison geht erst los in den USA, aber da bin ich dann schon wieder zu Hause. Muss ich es halt auf Deutsch schauen. Auf Anhieb könnte ich jetzt nichts erwähnen, was demnächst kommt. Nun gut Sex and the City - hat meine Freundin bereits auf die Liste gepackt - und Iron Man 2. Den Film schaue ich aber noch hier, den will sie mit mir eh nicht schauen.
Weiterlesen...Einfach nur Text
Sitze wieder im Barnes mit einem doppelten Espresso. Gerade war ich bei meinen Chinesinnen und habe mich kneten lassen. War das schön entspannend.
Während der Massage ging mir durch den Kopf, dass ich doch eigentlich sehr vertrauensselig bin. Eine fremde Frau, die ich noch nie in meinem Leben vorher gesehen habe. Sie spricht weder meine noch die englische Sprache und ich lege mich da einfach hin und warte, dass sie mir das Genick bricht, weil sie die schwarze Masseuse aus der Provinz Temanpuh ist. Wären doch nur alle Leute zueinander mehr vertrauensvoll und könnten sich auch Vertrauen... das wäre doch schön.
Endlich wird man beim Autohändler nicht mehr übers Ohr gehauen und der Handwerker repariert auch nur wirklich, was kaputt ist.
Gerade habe ich Kernel 2.6.33 für Ubuntu gezogen, da ich immer noch mit dem Diskspeed und dem Swapverhalten unzufrieden bin. Das Ding tut einfach noch nicht so, wie ich wohl es erwarte. So, Techspeak Ende.
Ansonsten gibt es nicht viel zu berichten, ausser vielleicht einigen Bildern aus Boston vom letzten Wochenende, die ich mit Euch teilen könnte. Ich schaue gleich mal. Beim Boston-Marathon waren wir nicht, war mir einfach zu zeitig. An einem Feiertag um 8.XX aufstehen... abartig.
Gute Nacht!
Kopfhörer, Stupsnasen und iPads
Ort: Barnes & Noble, Burlington, MA. Zeit: 20:42 EDST. Essen: Coffee Latte und Bagel mit Frischkäse. Details: Rechner vor mir, 15 Watt Verbrauch und Kopfhörer auf. Grosse Kopfhörer und damit sehe ich bestimmt wie Micky Maus aus. Ich habe mir die Dinger gerade erst gekauft, denn ich haben Konzentrationsprobleme im Grossraumbüro. Die Leute um mich herum reden lange und viel und ich kann mich nicht konzentrieren. Meine kleinen Kopfhörer sind nicht dicht genug.
Die Dinger sind zwar nicht Noise Cancelling, aber ich denke, sie werden es tun. Ich mag dieses dumpfe Oropax-Gefühl nicht, was sich einstellt, wenn man Noise Cancelation einschaltet. Mal sehen, wie ich morgen denken kann und ob ich es aushalte, mit den Dinger auf den Ohren. Jedenfalls höre ich mich noch selbst kauen, aber mein Tippgeräusch ist weg.
Die Leute schauen mich an, als wäre ich 18 und total durchgeknallt... die grossen Lauscher machen jung ;) Mal sehen, ob ich heute noch Angebote von zu jungen Mädchen bekomme. Apropos junge Mädchen. Neben mir sitzt eine spärlich bekleidete Dame. 18 Lenze vielleicht. Spärlich heisst, vom grossen Zeh bis zur Hinternkante ist nix... Sommerbefehl halt. Freitag soll es übrigens schneien... nur mal so am Rande.
Weiterlesen...Nur kurz
Grüsse aus dem Starbucks um 21:50 Uhr. Er macht gleich zu. Neben mir steht eine leere Espresso-Tasse und es liegt sogar ein Metalllöffel daneben... man muss aber fragen. Ich mag den Espresso nicht mit einem Holzstab umrühren. Ansonsten gerade vom Steakfuttern zurück. Allerdings habe ich heute wieder das Falsche bestellt: Zu fest und zu geschmacklos. Was für ein Pech aber auch. Schon beim letzten Mal ging es daneben.
Gute Nacht!
Frankfurt, Muffinerotik, Boston und kalt
Photo by norwichnuts - CC-BY-2.0
Frankfurt Flughafen. Die halbjährliche Routine, naja... eher die vierteljährliche. Ich sitze im Starbucks und trinke meinen ersten Caffé Latte. Kein Rumfressen heute. Mein Gepäck ist bereits auf dem Weg durch den Magen des Airports und ich bin mental flugbereit.
Mein Gepäck war heute 2 kg zu schwer. 25 statt 23. Es ist ja nur noch ein Gepäckstück gratis, deswegen habe ich alles mit Gewalt in meinen grossen Koffer gestopft. Ging ganz gut, wenn das Übergewicht nicht wäre. Ich habe die Dame hinterm Schalter nett angelächelt und Smalltalk betrieben. Sie hat gelächelt und gemeint, ich müsste dann aber beim Rückflug aufpassen. "Na klar doch, da ist dann weniger drin, weil jetzt jede Menge Schokolade mitreist."
Einen Spiegel habe ich auch noch gekauft, da meine Kollegen in den USA etwas lesen möchten. IX gibt es diesmal nicht, denn da steht nix Gescheites drin. Die Leute beim Starbucks hier haben eine Preismeise. Der Eistee kostet hier 4,30 Euro in Grande. 80 Cent teurer als der Latte. In den USA kostet der Eistee nicht mal die Hälfte vom Kaffee.
Wenn eine junge Frau einen Muffin isst, dann ist das eine Mischung aus ekelig anzusehen und unwiderstehlicher Erotik. Putzig vor allem, wenn der Muffin gross ist und sie reinbeissen will und nicht etwa ein Stück abbricht.
Neben mir zieht sich gerade eine junge blonde Dame aus... naja, nicht ganz aus. Nur den Pullover vom T-Shirt runter. Die Verrenkungen sind eine Augenweide, denn sie versucht natürlich, keine Haut zu zeigen und zieht und zerrt nach 2 cm hoch gleich wieder alles 2 cm runter, damit die Entblössung ein Traum bleibt. Ist ok, denn hier sitzen auch ältere Männer ;)
Ich bin am Gate und ein Blick in die Runde sagt mir, dass der Flieger wohl nicht voll werden wird. Es stehen und sitzen einfach zu wenige Leute rum, die einen Airbus A340-600 vollmachen würden. Sicherheitskontrolle war übrigens heute zügig, aber die Metallknöpfe in der Jeans haben mich zur manuellen Kontrolle geführt. Merke: Stoffhosen tragen. Aber freundlich waren alle. Sogar der Mann von der Bundespolizei. Der ist wohl noch nicht lange dabei.
So, wir überspringen mal die letzten Stunden bzw. raffen sie. Flug war ok. Voll, aber trotzdem ok. Stewardessen waren lustig. Neben mir sass Barbara aus Maine. Wir haben uns gut unterhalten. Sie hat ihren Sohn in Europa besucht. Er wohnt in London und beide haben zusammen Kroatien und Bosnien besucht. Meine Einreise war Scheisse, denn alle vier grossen Fluglinien aus Europa haben ihre Passagiere gleichzeitig abgekippt. Ich habe 45 Minuten in der Schlange gestanden. Für 1 Minute fragen und stempeln. Danach stand ich eine im Stau auf der Interstate 93. Nicht zu vergessen, dass es aus Eimern schüttet. Nach dem Checkin im Hotel, bin ich nochmal in die Firma und habe danach Kaffee bei Starbucks gemacht.
Momentan sitze ich noch im Barnes & Noble und tippe Euch diese Zeilen. Ich will nicht zu zeitig im Bett landen, damit ich morgen am Samstag nicht um 7 Uhr wach bin. Auch habe ich mir noch was ohne Zucker und Koffein zum Trinken geholt. Im Flugzeug war ich nicht so durstig.
Rechts und links von mir sitzt Medizin. Links sitzen vier Krankenschwestern, die sich gegenseitig abhören im Bezug auf Behandlungsmethoden. Jetzt haben sie sich aber der kommenden Hochzeit der vierten Schwester zugewandt. Sehr sommersprossig übrigens. Rechts sitzt die Marketingabteilung über dem Budget ihrer Medizinfirma. Lustig anzuhören, ich verstehe aber nicht, worum es geht. Nur ein Satz ist einprägsam: "Good job!"
Ich friere übrigens, weil die Klimanlage über mir blässt und hier unten jetzt Frost ist. Rene im kurzen Hemd. Der Rest rund um mich herum mit dicken Überjacken. Aus diesem Grund werde ich jetzt Schluss machen und ins Hotel eilen, mich unter die warme Dusche stellen und alle Fünfe grade sein lassen.
Der Dude links von mir... der die Damen ersetzt hat, führt sein iPad vor. Schön auf den Tisch gelegt, damit es jeder sehen kann. Die Frau neben mir, hat mich gefragt, ob ich friere. Ja, tue ich und sie tut es auch, obwohl einheimisch. Ich gehe jetzt... kalt. Gute Nacht!
P.S. Vorm Hotel stehen Bäume. Die lassen es in meiner Nase kribbeln... Mist!
Schon wieder
Schon wieder eine Entschuldigung... tut mir leid, dass Ihr leidet. Aber momentan ist kein Saft drin. Habe Euch nicht vergessen.