Schönes

Blogmüde Woche gewesen... Tschuldigung! Erstmal ein schönes Wochenende und dann schauen wir mal.

Hin und Her in einem Eintrag

Wir sitzen im Flieger und ich habe mal mein Handy rausgekramt, um versuchsweise Euch etwas zu schreiben. Einfach ist es nicht, denn meine Finger sind echt gross. Es ist schwer mit beiden Daumen zu tippen, da sie sie breit sind und ich deswegen nicht genau merke, wo die Haut zuerst den Schirm berührt. Ausserdem nervt die Worterkennung.

Getränke sind durch und das Essen riecht schon. Wir fliegen heute LH nach Boston und das mit einen Airbus A340-600.

Heute sitzt jemand neben mir, dessen Nationalität¤t ich nicht einschätzen kann. Seine Begleiterin sieht indisch aus, aber ich kann mich täuschen. Jedenfalls scheint er sonst nie mit einer Gabel zu essen, denn er stösst immer an den Zähnen an und zieht später das Werkzeug schabend zwischen dem Zähnen hervor. Er macht sich zudem extra breit, denn ich habe immer seinen Ellenbogen in der Seite.

Heute gab es Pasta. Recht essbar. Alternativ Rind, aber das habe ich schon morgen als Megasteak.

Die Stewardess erwähnte, dass die Lufthansa die Schweinegrippe sehr ernst nahm und es einige erwischt hatte. Die gesamte Crew musste dann in Quarantäne. Darauf kamen wir übrigens, weil sie die Zitronenscheibe nicht aus dem Becher bekam und ich meinte, sie könne sie gern mit den Fingern anfassen.

Gleich kommt Kaffee und ich bin auf meinen Kuchen gespannt. Mich müsste übrigens alarmieren, dass in meiner Umgebung keiner Tomatensaft bestellt hat. Sehr verdächtig.

Meine Nachbarn sind aus Äthiopien. Eben den Pass gesehen. Links hinter mir sitzt eine Frau unter einer schwarzen Burka. Man sieht nur die Augen, aber die sind wunderschön und mystisch dunkel. Ihr Mann sitzt im T-Shirt neben ihr. Ihre Tochter rechts von ihr.

Eben einen Film geschaut: G-Force. Was mit Meerschweinchen. Jetzt schaue ich Kylie Musik-Videos. Visa-Papiere sind ausgefüllt. Fehlt nur noch ein guter Kaffee mit einem Stück gutem Kuchen. Leider gibt es noch kein fliegendes Starbucks. Wäre echt cool. Eine Lounge im Flugzeug mit Top-Kaffee.

Das Konzert mit Kylie fetzt nicht. Klingt alles so gleich. Radioversionen sind schöner. Jetzt schaue ich Monk.

So, Monk hat den Fall gelöst und wir haben jetzt Abendbrot. Lauwarme Pizzataschen... Calzone genannt. Übertrieben! Es sind Kalorien mit Nicht-Pizza-Geschmack. Die Stewardess wurde zum Ausgleich angeflirtet, was sie mit einem herzhaftem Lachen quittierte.

Noch 803km... angekommen... alles geklärt... jetzt schnell zurück...

Rene sitzt im Flieger zurück nach Frankfurt. Ein Airbus A340-600 bringt uns von Boston nach Frankfurt. Der Start war etwas langwierig, da zuerst die Maschine enteist werden musste. Es schneite kurz in Boston. Danach kam Homeland Security rein und hat sich einen Passagier samt Gepäck gegriffen. Ohne Randale, also muss es nichts Schlimmes gewesen sein. Natürlich musste das Gepäck auch aus dem Bauch vom Flieger raus.

Wir sind heute erfreulich leer. Links von mir ist Platz, rechts von mir (Gang) ist Platz und hinter mir ist Platz. Mein Notebook sagt 10.2 Watt Verbrauch und damit sind noch ca. 6.5 Stunden Saft im Akku. Hoffen wir, dass es so bleibt. Ich habe natürlich auch kaum Licht an, also das Display runtergedreht.

Die Damen und Herren der Lufthansa beginnen Ihren Rundgang mit trinkbaren Lebensmitteln. Ich werden wohl Tomatensaft und Wasser nehmen. Die Damen sind heute sehr attraktiv. Auge fliegt halt mit. Mal sehen, ob es auch für Freundlichkeit reicht.

Mein Vormitsitzer hat glücklicherweise sich noch nicht zum Kippen seiner Lehne durchgerungen, so lässt sich das Notebook immer noch einigermassen bequem handhaben. Der Herr links von mir, mit zwei leeren Stühlen Abstand, schaut StarTrek - TNG auf seinem Notebook. Nur die Folge fällt mir nicht ein. Kommt mir aber bekannt vor. Kein Wunder, denn ich habe ja alle gesehen :) Worfs Adoptiveltern sind da und er ist sichtlich genervt. Der Picard rennt durch Weinberge.

Leider kommen im Bordkino die gleichen Filmen wie auf dem Hinweg. Damit habe ich alles Schaubare angeschaut. Der Rest reizt mich nicht. Ich bin aber ausreichend müde und etwas Computer klimpern wird reichen, um mich nachher schlafen zu lassen. Jetzt gibt es Essen. Von der Stewardess habe ich mir Pasta empfehlen lassen. Kaffee habe ich keinen genommen, weil ich sonst wieder wach werde und da muss nicht sein.

Ich versuche jetzt zu schlafen... so wie mein linker Nachbar, dessen Notebook fleissig StarTrek dudelt, obwohl der Zuschauer in seine eigene Traumwelt verschwunden ist.

Jetzt fehlen einige Stunden, denn ich habe geschlafen. Zwar mehr schlecht als recht und mir tut der Rücken weh, aber ich haben Zeit geschunden und mich etwas an die Zeitverschiebung gewöhnt. Wir sind über London.

Es gab gerade Frühstück und ich habe das Brötchen ignoriert und nur die Früchte und den Riegel gegessen. Der Kaffee ging so. Freue mich auf festen Boden unter den Füssen und einen guten McCafe-Latte vor der Weiterfahrt. Hoffen wir auf gutes Wetter in Frankfurt, damit wir nicht noch Verspätung bekommen. Sonst gibt es leider nicht viel zu berichten. Kein Fernsehen geschaut, viel Zeitung gelesen und wenig am Computer gearbeitet.

Rechts vor mir sitzt ein älterer Herr aus Deutschland mit einer jüngeren asiatischen Begleitung. Seine Adoptivtochter scheint es nicht zu sein, weil sie nicht so jung ist. Aber Deutschland stirbt aus, da sind Einwanderer willkommen. Wenn es auf diese langsame Art und Weise passiert, dann fügt sich der neue Kulturkreis auch einfacher in Deutschland ein.

Sie, die Asiatin, schaut sich Bilder auf ihrer Kamera an. Leider ist deren Display nicht besonders, so dass ich zwar lunschen kann, aber nur Falschfarben von der Seite erkenne. Da wollte ich schon mal indiskret sein... wieder nix ;) Jetzt geht es abwärts... wir setzen zur Landung an und mein Computer setzt zum StandBy an.

Wieder in Jena, alles klar. Ich jetzt müde und Wochenende. Danke für die Aufmerksamkeit und bis dann.

Kurztrip mit viel Essen

Wenn man nur kurz irgendwo ist, dann fehlt einem natürlich die Zeit, um langsam zu essen... also esse ich in kurzer Zeit mehr, damit ich das kompensieren kann.

Hier ein Bild vom ersten Kaffee bei Starbucks und vom ersten Steak im Hilltop-Steakhouse.

2010

Allen Lesern und Nochnicht-Lesern ein Gesundes Neues Jahr 2010! Frieden, Erfolg, Arbeit und Spass an den kleinen Dingen des Lebens. Möge Gier und Materialismus Euch verschonen.

Danke für die Treue und ich nehme mir fest vor, in 2010 mehr zu schreiben.

Weihnachten und so

Wer das letzte Memo aufmerksam gelesen hat, wird bemerkt haben, dass demnächst Weihnachten ist. Aus diesem Grund sei hier eine Frohe Weihnacht und ein guter Rutsch ins neue Jahr verkündet. Der politisch korrekten Teil schenke ich mir. Bei mir ist Weihnachten, basta.

P.S. Germanien hat mich wieder...

Kein Kredit, Espresso und Schneesturm

Ich sitze im Starbucks Woburn, habe einen Espresso neben mir und lausche der Dudelmusik. Vor wenigen Minuten habe ich einen Burito bei Chipotle verdrückt. Lecker! Leider hat das Ding mehr als 1000 Kalorien. Man sollte es also nicht übertreiben. Da es aber schon 21 Uhr ist und sonst kaum noch was Warmes aufzutreiben war, habe ich mich überwunden. Muss dann halt die nächsten Tage wieder etwas mehr auf den Inhalt geachtet werden.

Gerade bin ich aus dem Target raus. Ich musste mir unbedingt noch was aus China zu Weihnachten kaufen. So viele billige Sachen, da muss man schon mal mitmachen. Ich wollte endlich wieder eine kleine Kamera haben, die ich mal schnell rausziehen kann, wenn es etwas Schönes zu berichten gibt.

René zieht also hoch motiviert seine VISA-Karte, zieht sie durch den Leser... denied. Ups... ging doch gestern noch im Target. Ok, wir haben ja noch eine Mastercard... zack... denied. F...! Also nochmal... wieder nicht... Sorry... peinlich. Letzter Versuch - EC Karte aka Maestro. Pin reingehämmert. Zing! Approved. Puh... doch nicht total pleite. Jetzt muss ich mal schauen, ob ich nur bei Target nicht zahlen kann oder ob ich auch im nächsten Restaurant als Aussätziger angeschaut werde.

Morgen kommt der Schneesturm nach Boston. Man rechnet mit 35 Zentimeter Schnee. Bin echt gespannt. Jetzt habe ich wieder eine Kamera, die ich immer dabei habe. Schnee und Sturm sind noch weit weg im Moment, aber bereits jetzt hat die Liveberichterstattung im Fernsehen begonnen. "That's News!" Ich werde auch berichten und schauen, dass ich nette Informationen ins Blog bekomme.

Der Weather Channel sagt übrigens sehr identisch Wetter für Jena und Boston momentan an. Nur hat Boston noch keinen Schnee...

Die Zeitung hat heute berichtet, dass das Schreiben von Tagebüchern krank machen kann. Mmm... hatten wir nicht auch bereits schon, dass das Schreiben von Tagebüchern helfen kann sich im Leben zurechtzufinden und zu lernen, sich selbst auszudrücken? Eier waren auch mal gesund... Butter auch. "Make sure you are healthy enough for sex." sagt die Viagra-Werbung. Man muss nicht gesund für die Pille sein... nein... Pille gut!

Morgen ist langsam aber sicher Packzeit. Bei mir liegt alles im Zimmer rum. Sieht aus wie auf einem Schlachtfeld.

Ansonsten nix Neues. Freue mich auf zu Hause und die Feiertage. Schönes Wochenende.

Espresso, Offen, Hadoop und ein Donnervogel

Die letzte komplette USA-Woche ist für mich angebrochen und damit der Stress, noch einige Kleinigkeiten erledigen zu müssen. Hauptsächlich mitbringselmässig. Gerade sitze ich im Panera und werfe mir einen Chicken Caesar Salad ein. Dazu einen ungesüssten Eistee. Nebenbei wollte ich eigentlich arbeiten, aber die Wifi-Verbindung im Panera ist so schlecht, da bricht immer das VPN zusammen.

Ich schlinge, denn ich habe Hunger. Heute hatte ich nur eine Banane, zwei Mandarinen, reichlich Kaffee und einen Miniwindbeutel. Mittag habe ich im Stau verbracht, da ich zum Flughafen musste und meinen Mietwagen tauschen. Die maximale Mietzeit war erreicht. Leider gab es einen Unfall im Tunnel unter Boston und so stand ich hier ne Weile rum. Aber zum Glück hatte ich mir vorher bei Starbucks einen Kaffee Latte geholt. Für besondere Spannung sorgte der Fakt, dass das Tank leer war und mich die Reserve anpiepste. Toll, wenn man im Ruckelstau steht und man weiss, dass bei der Rumkriecherei besonders viel Sprit im Tank verdampft.

Mein neues Auto ist ein Ford Edge, der alte war ein Chevrolet Malibu. Ich bin also voll der amerikanische Patriot und fahre mit fett-krass Ami-Autos rum. Der Wagen ist etwas schaukelig und der grosse Motor wird vom Getriebe wieder unverhältnismässig gequält. Allerdings fetzt es, wenn die Qual mal vorbei ist unf der Motor mit 1000U/min läuft, während man mit 65km/h über die Landstrasse zuckelt.

Auf zu Barnes & Nobles...

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Heuschrecken, Gentleman und Fenster

Es ist Donnerstag und es ist gleich 19 Uhr. Ich sitze im Barnes & Nobles. Neben mir machen sich ein Frischkäsebagel und ein Kaffee Latte breit. Daneben liegt Der Spiegel, der hier $ 9,50 kostet und deswegen lese ich ihn im Café. Um mich mental zu erfrischen, hat man heute eine besonders süsse Dame zur Café-Auftragsannahme eingeteilt. Natürlich viel zu jung, aber man muss ja nicht jedes Auto kaufen, was man sieht.

Links vor mir werden Geschenke verpackt. Das bringt mich übrigens in Zugzwang, weil meine Ideen sich momentan noch nicht materialisiert haben. Auf Deutsch: Ich weiss nicht, was ich zu f... Weichnachten schenken soll. Die Damen, Studentinnen oder College-Mädels und ihre Lehrerin packen heute für einen guten Zweck ein. Weiss nicht, ob der gute Zweck in der eigenen Tasche liegt, aber auch egal. Schulen werden auch in der USA nicht mit Geld bombardiert.

Diese Woche hatte ich eine Canon 500D mit HD-Video in der Hand. Schon geil das mit dem HD-Video. Ich würde zwar zur 7D greifen wollen, aber damit beginnt dann bestimmt gleich der Schrei nach Speicherplatz und einem Rechner, der das Video abspielen kann. Die Datenmengen von HD-Video sind unglaublich.

Was gibt es sonst Neues zu berichten? Ich habe heute getrocknete Heuschrecken gegessen. Geschmacksrichtung Sauerrahm-Zwiebel. Schmeckten besser als mancher Kartoffelchip, aber die kleinen Beine sind doof zu essen. Die wollten einfach nicht geschluckt werden und es nestelte noch Minuten später im Mund rum. Ansonsten denke ich, dass Insekten die Zukunft sind. Nicht direkt zum Essen, aber in Pseudofleisch umgearbeitet. Steak aus Mehlwürmern, Schinken aus Ameisen. Ja, das ist nicht Bio, denn dann müsste man die Ameise roh essen, aber der Kohlendioxid-Ausstoss ist deutlich niedriger als bei der Aufzucht von Schwein und Rind.

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Überall und nirgends

Nicht aus dem Café, aber aus dem Hotelzimmer. Ich bin gerade aus dem Kino zurück oder wie man auch lässig sagt "vom Kino". Heute gab man "The Men Who Stare at Goats" mit Ewan McGregor und George Clooney. Sehr amüsant muss ich sagen. Danach sind wir zum Vietnamesen und ich habe mir eine Nudelsuppe mit Huhn reinge ogen, denn draussen ist es kalt und es schneit ordentlich.

Der Schnee wird wohl nicht liegen bleiben, aber bis morgen früh soll es trotzdem schon mal 3-6 cm werden, danach wird es die üblichen Sauerei. Momentan ist es aber herrlich, denn es ist angenehm gedämpft alles, und das Leben scheint plötzlich in Zeitlupe zu verlaufen. Ich mag Schnee, wenn übersichtlich verteilt. Ich mag Jahreszeiten. Andere Leute ziehen nach Florida oder Kalifornien, damit es immer warm ist. Wüsste nicht, warum ich das haben muss. Die Abwechslung ist grossartig.

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Für Emily

Kühlschrankmagnet in Besitz genommen. Reicht es Ende Dezember?

Rücken, Starbucks, 2012 und dreckige Turnschuhe

Scheisse! Der Rücken tut saumässig weg. Irgendwie hat die Bewegungsarmut der letzten Wochen mir wieder zugesetzt, jetzt muss ich lustig rumturnen, um meine Muskeln wieder in Form zu bringen, damit nicht die Bänder, sondern meine Muskeln mich halten. Ich mache auch immer wieder den gleichen Fehler

Die beiden Bengel am Tisch links neben mir haben jeweils eine Timex-Uhr von Mutter gekauft bekommen. Verglichen mit den beiden Kindern zuvor, sind die Beiden echt gut erzogen. Die Mutter davor hat ihren Sohn immer angebrüllt, nicht nur als Ermahnung, sondern generell in einem lauten komischen Ton. Warum spricht man mit Kindern (in dem Fall schon Schulalter) immer so komisch? Kann man nicht normal reden? Muss man es so verkindlichen? Oh... der eine Sohn ist kein Sohn, denn er hat seine vermeintliche Mutter Judie genannt. Ist doch eher selten, dass man seine eigene Mutter mit dem Vornamen anredet. Eventuell ist sie ja geschieden und das Kind gehört zum Mann daneben. Der Vater der anderen Sohnhälfte ist Brite oder Australier, denn er hat diesen herrlich nasalen Akzent.

Es regnet übrigens und zwar echt heftig. Ich vermute, es wird den Rest des Tages nicht anders. In ca. einer Stunde muss ich mein Auto tauschen. Dann werde ich hoffentlich den dicken Dodge Journey endlich los. Im Dezember muss ich ein weiteres Mal tauschen, da die Maximalmietzeit 30 Tage ist. Sie wollen wohl dazwischen mal nach dem Öl schauen ;)

Am Tisch gegenüber sitzt Elton John oder zumindest ein Clone von ihm. Der Mann spricht und verhält sich jedenfalls so, als wäre er Elton John bzw. er sieht auch ganz leicht wie er aus.

Gerade setzen sich zwei neue Gäste an den Tisch schräg gegenüber. Sie sieht hübsch aus... zumindest von hinten. Hat aber soviel Schmuck im Ohr, dass es fast aussieht, als ob ihr Kopf schief hängt. Speziell aus meiner Perspektive sieht das Ohr wie ein Schrottplatz aus. Gleichzeitig hat sie ein asiatisches Schriftzeichen hinterm Ohr. Was es wohl heisst? Bestimmt "Ohr". Mit etwas Pech hat der Tattoo-Stecher ihr ein "Nutte" dort hingesetzt und nur im Spiegel sieht sie das richtige Zeichen für Ohr ;) Alle anderen sehen aber... ihr wisst schon.

Neues Starbucks, neues Glück. Ich bin heute mal in einem mir recht unbekannten Starbucks. Ist nicht weit weg vom Standard-SB. Es ist gemütlicher und die Bedienung ist... interessanter. Ich habe mir übrigens meinen neuen Mietwagen gerade geholt. Es ist ein Chevrolet Malibu. Eigentlich sollte ich wieder einen SUV bekommen, aber ich wollte nicht, sondern habe mich absichtlich runterstufen lassen. Das Ding verbraucht auch spontan 4 Liter auf 100 km weniger. Mal sehen, wo es insgesamt landen wird. Ich denke mal, so zwischen 23 und 27 mpg. Auf jeden Fall ist das Getriebe besser. Sehr weich im Schalten und faul, denn es versucht die Kraft des Motors zum Beschleunigen zu nutzen und schaltet nicht sinnlos runter.

"Grande Sugar Free Soy Chai please!" So bestellt man hier Kaffee bzw. die berühmte indische Teemischung.

Orts-, Zeit, aber nicht Kettenwechsel. Ich sitze Starbucks :) Diesmal im Stammhaus um die Ecke. Ich bin gelaufen, da ich etwas Bewegung brauchte. Die Sonne war auch gut zu mir und kam gleich raus. Direkt warm geworden. Ich arbeite etwas und schaue dabei den Leuten beim Leben zu. Meine Stammbedienung hat schon ihr Begeisterung über meinen Besuch rausgebrüllt und jetzt süffle ich meinen zweiten Kaffee Latte. Dazu gibt es ein Stück Zitronenkuchen.

Rechts von mir sitzen zwei Mädchen. Die eine redet am laufenden Band. Ich rate mal - Beziehungsstress und die andere hört aufmerksam zu und macht einige ausgleichende Bemerkungen. Schöne dunkle Augen hat sie.

Vor der Tür versucht eine Frau, ihr Turnschuhe in einer Pfütze zu reinigen. Sie befeuchtet die Sohle und streift diese dann am Bordsttein ab. Wer weiss, eventuell ist sie ja in einem Hund getreten. Die Sonne kommt rum und es wird langsam schwer die Augen offenzuhalten, weil die Sonne reinbrettert. Das Sonnenrollo hilft leider wenig und umdrehen kann ich mich nicht, dann steht die Sonne auf dem Display.

Hatte ich schon erwähnt, dass ich gestern in 2012 war? Super Popcorn-Kino. Nichts mit Tiefgang. Epische Bilder und eine ordentliche Priese seichte Schnulze. Der Film hat seine Momente. Wenn eine Pseudo-Angela auftaucht, wenn der Scheich schluckt, weil die Summe nicht in Dollar sondern in Euro ist, die Chinesen für Geld einfach mal alles bauen und Roland Emmerich die "Poseidon" von Wolfgang Petersen nochmal versenkt. Der Film hat Unterhaltungswert, mehr leider nicht. Er hat keine Botschaft oder unterschwellige Satire scheint auch nicht versteckt... bis auf die Ausnahmen halt.

Es ist Montag und ich sitze im Panera und damit endet dieser Text, denn ich schreibe schon drei Tage dran. Gute Nacht und guten Morgen Deutschland.

P.S. Rücken ist besser. Yoga hilft.

Viel Es, viel Eistee und nur wenig optisch Gesundes

Es ist Freitagabend und die Woche war anstrengend. Ich sitze im Panera und habe einen Salat geschlungen. Hinter diesem Programmfenster rollte gerade Arbeit durch, aber ich muss erstmal nur Zahlen beobachten, bevor ich zum Schlag aushole, deshalb kann ich Euch mit Satzfragmenten langweilen. Zusätzlich treibt sich noch ein Eistee auf meinem Tisch rum.

Es ist Samstagnachmittag und ich habe gestern nur zwei Zeilen geschafft, dann war schon wieder Arbeit angesagt. Was ja insgesamt gut ist, aber manchmal auch erschöpfend. Momentan sitze ich in einem Starbucks und zwar in einem, wo ich noch nie war. Um so ein Ding zu finden, benutzt ja der moderne Mensch Google Maps und der übermoderne sein Taschengadget namens Android-Handy oder wahlweise ein iPhone. Sein Leben von Technologie abhängig machen, ist ja total in...

Der heutige Kaffeetisch ist übrigens mit einem Kaffee Latte, einem Eistee und einem Haferflocken-Cookie gedeckt. Ich sitze im Fenster und beobachte die ein- und auslaufenden Kunden. Heute wird auf meinem Linux-Notebook getippelt und da habe ich letzte Woche Ubuntu 9.10 draufgedübelt. Vom kurzen Browserschrift-Chaos mal abgesehen, ging es prima glatt. Jetzt muss ich nur noch die Energiespareinstellungen ordentlich anpassen. Das geht noch nicht so richtig automatisch und das WLAN hat auch schon einen Notboot hinter sich. Man merkt den fehlenden Software-Support der Hersteller. Microsoft zahlt bestimmt auch ordentlich Geld, damit ihr Windows von allen unterstützt wird.

Aber wir wollen heute mal nicht technisch werden. Wie schon erwähnt, sitze ich im Fenster. Das hat den kleinen Nachteil, dass ich den Kopf verdrehen muss, um die Leute zu sehen und wir wollen ja mal nicht auffällig starren, oder? Das Starbucks ist recht voll und ständig rutschen Leute in der Schlange nach. Läuft also ausgesprochen gut.

Der Mann in mir ist momentan optisch unterfordert, so muss der Autor in mir etwas mehr arbeiten. Ich hatte mir diese Woche soviel vorgenommen zu schreiben, aber irgendwie habe ich alles vergessen. In einigen Tagen kann ich meinen gurkigen Dodge Journey abgeben. Was für ein Mistding... Raum ist ok, Strassenlage auch einigermassen, aber Motor und Getriebe sind die Pest. Man kann nicht vernünftig fahren damit.

Es ist 17 Uhr und draussen ist es depressiv dunkel. Ahh... das macht keine Spass. Es hat aber den Vorteil, dass ich plötzlich im Fenster die Leute hinter mir beobachten kann. Eine junge Dame trägt ihre alte Jeans auf. In dem Ding muss es mächtig ziehen, so zerrupft wie die Hose aussieht. Ja, ich weiss... Mode, aber komische Mode. Ist auch nur vorn so, nicht hinten.

Es ist für mich ein Wunder, dass Leute überleben, die an ihrem Auto kein Licht anhaben, wenn es stockdunkel ist. Ich kann es ja ansatzweise verstehen, wenn das im Halbdunkel und in der Stadt passiert, aber jetzt?

Die Uhr schlägt 17:30 Uhr und ich merke, dass ich fast jeden Absatz mit "Es" angefangen habe. Was solls! Seht mir das bitte nach und beim nächsten Mal passe ich gleich auf. Jetzt geht es zum Barnes & Noble und danach ins Hotel zurück. Ich werde bestimmt aus dem Barnes noch einige Zeilen liefern. So richtig habe ich ja heute noch nix geschrieben.

Nun sitze ich bei Barnes und betrachte die Abdrücke der Tastatur auf meinen Display. Eigentlich habe ich mich nicht auf mein Notebook gesetzt. Schnauf. Ein doppelter Espresso und ein Smoothie stehen neben mir, wobei vom Espresso nur noch die Tasse übrig ist. Ich habe einen Spiegel auf den Knien und hangele mich durch das Blatt.

Der Spiegel hat mal wieder seinen fiesen unkonstruktiven Modus drauf: "Eine Frau und ein Homosexueller regieren jetzt Deutschland." So kann man es auch sehen, aber eigentlich sind wir nur im 21. Jahrhundert angekommen, wo Geschlecht und Spassausrichtung egal sind. Das macht die beiden zu keinen besseren Menschen oder Politikern, aber uns insgesamt etwas fortschrittlicher. Vielleicht bringt Westerwelle etwas Farbe in die triste Republik. Merkel protzt wenigstens nicht immer mit ihren dicken Eiern, wie es unsere Ministerpräsidenten gern tun.

Guttenberg zum Verteidungsminister zu machen war falsch, der hätte Wirtschaft oder Aussenpolitik machen sollen. Westerwelle hätte Wirtschaft oder Finanzen machen sollen. Schäuble hätte der Ruhestand gut getan.

Das Barnes leert sich, obwohl es gerade noch voll war, aber jetzt ist bestimmt langsam Zeit für Abendbrot. Ich weiss noch nicht, was ich mir heute einwerfen will. Vielleicht wird es ein mickriger Salat oder ich hole mir im Stop & Shop noch Material für einen Selbstbausalat. Da weiss ich wenigstens genau, was drin ist. Obwohl ich mich auch für eine warme Speise erwärmen könnte, allerdings hatte ich fett amerikanischer Frühstück...

Übrigens bezahlt McDonalds seinen Aushilfen oder Mitarbeiter hier 8,25 Dollar pro Stunde. Ich war gerade auf der Bank und da hatte jemand einen Schnipsel von seinem Gehaltsscheck liegen lassen. Wobei ich nicht weiss, was da alles drin ist oder eben nicht. Mir fiel das gerade wieder ein, weil ich gerade über ALDI im Spiegel lese und die Praktiken, die da so angewendet werden.

Das war jetzt gerade sehr optisch und sehr gesund. Ich habe beim Mitschwenken meines Blickes alle Männer mitbeobachtet, die an den Tischen neben mir sitzen. Jeder, aber auch jeder hat den Kopf gehoben und geschaut. Allein das Klack-Klack ihrer Schuhe war Marketing genug, um visuell zu werden. Ganz besonders intensiv visualiert hat der runde Junge im Collegealter.

Es ist (und da ist wieder das "Es") ein Fuji Apple Chicken Salad geworden. Dazu ein ungesüsster Eistee mit Zitrone. So richtig komme ich nicht in Schwung. Machen wir also Schluss für jetzt. "Let's call it a day."

Gute Nacht und Guten Morgen Deutschland.

Momente aus einem Starbucks

Er ist der offizielle Starbucks-Wilmington Womenizer. Anders kann es nicht sein. Er stand nah der Kaffeeausgabe und hat ausnahmslos mit jedem Mädchen ein Gespräch angefangen. Wenn keine Dame in der Nähe war, dann hat er die Damen hinterm Schalter bearbeitet. Jetzt ist er gerade weg und hat sich mit "Starbucks is like a church to me." verabschiedet. Nun gut, der Spruch hätte auch von mir sein können.

Links sitzt ein Mädchen und gerade ist einer reingekommen, der offensichtlich sie nicht kennt, aber sie treffen will. Er hat einen Notizblock mit. Es wird scheinbar ein Bewerbungsgespräch. Sowas wie eine Abwerbung, weil sie einen Managerjob irgendwo hat. Riecht er oder sie so stark? Ich glaube er, denn vor 4 Minuten ist es mit noch nicht aufgefallen.

Sieht so aus, dass es in einer Filiale nicht läuft und der Gebietsleiter scheinbar an der Chefin der Filiale vorbei die Dame aushorcht. Gleichzeitig bietet er ihr indirekt den Managerposten an. Oder sowas...

Jetzt sind sie weg und stattdessen sitzt eine Hausmaklerin mit ihren Kunden da und bespricht, welche Häuser sie anschauen und welche Preise und Finanzierungen sie probieren wollen. Mir gegenüber, leider nicht an meinem Tisch, sitzt was fürs Auge. Sehr natürlich, lustige Augen und den Rest brauche ich ja hier nicht beschreiben... ist auf jeden Fall indirekt nicht gut für meinen Blutdruck. Laut wissenschaftlichen Studien aber gut für mein erreichbares Alter. 5 Minuten pro Tag auf eine schöne Frau schauen, verlängert das Leben eines Mannes jeweils um 30 Minuten. Geht pro Tag aber nur einmal. Wenn ihr meine Blogeinträge durchschaut, dann könnt Ihr Euch ja ausrechnen, dass ich locker 1,5 Jahre gewinnen werde. Mehr ist es leider nicht.

Eben eilt ein Starbucks-Angestellter rein. Er scheint seinen Schichtanfang verpasst zu haben, denn er rennt wie blöde. Bin ich gespannt, wen er ablöst... ah... den anderen Herren, der schon am Anfang meines Besuches da war.

Sie haben jetzt irgendwelche Sachen unterschrieben. Damit dürfte der Ruin des Paares nicht mehr weit weg sein. Die Maklerin erklärt jetzt Gebühren und Kleingedrucktes. Übrigens hier in den USA immer die grösste Position in Verträgen und Werbeanzeigen. Wenn jemand Dir einen Vertrag pro Monat von 29,95 Dollar anbietet, dann lies mal das Rauschen am Ende der Seite. Gebühr hier, Gebühr da, gültig nur 6 Monate, Strafe hier, Strafe da, Atmen geht extra und so weiter. Das deutsche Kleingedruckte ist da total harmlos gegen. Da kann man mal nix gegen den europäischen Verbraucherschutz sagen.

Sie erzählt gerade vom Hausinspektor und den Termiten, die er finden könnte. Sie können dann irgendwie zurücktreten, aber müssen 1.000 Dollar löhnen. Aber ich habe es wohl nicht richtig verstanden. Interessant ist, dass sie deutlich älter erscheint, als er ist. Der Jüngling muss also das Geld ranschaffen ;) Eventuell ist sie auch heute nur nicht wirklich fit und sieht deswegen älter aus. Er hat auch gerade einen 1.000 Dollar-Scheck ausgefüllt und der Maklerin gegeben. Keine Ahnung, welche Gebühr das jetzt ist. Der Lieblingssatz von Frau Neuhausbesitzerin ist übrigens. "Oh, really?!"

Neu im Starbucks sind jetzt eine ältere Dame und ihr Mann(?). Er benimmt sich... naja... protzig. Singt laut die Sinatra-Lieder mit, macht irgendwelche Bemerkungen, sehr laute Bemerkungen und sie versucht ihn immer wieder leise zu bekommen. Er ist Italo-Amerikaner oder wie auch immer diese Linie heisst. Das merkt man immer an der Art und Weise, wie die Leute reden. Ich kann es nicht beschreiben, es ist ein ganz spezieller Sing-Sang, der etwas geschwollen wirkt.

So, reicht jetzt. Heute Abend ist Halloween-Party und vorher muss ich noch etwas arbeiten. Die Wochenenden dienen hier eigentlich nie der Erholung.

Kaffee und sonst nix

Ich sitze im Starbucks am Commercial Way und trinke meinen obligatorischen Latte. Dazu gibt es ein Oatmeal (Haferflocken) mit Trockenfrüchten. Als besonderen Bonus habe ich mir heute noch eine Minitafel Milchschokolade gegönnt. Mir war irgendwie danach.

Draussen regnet es und nachher geht es noch zu Chilis, um sich was einzuwerfen. Freunden gelüstet es danach und so schliesse ich mich einfach an. Wird zwar bissl spät, aber ich muss ja nicht die Riesenportionen spachteln

Viel zu schreiben habe ich nicht, da der Tag heute lang und geschäftig war. Ausserdem ist das Starbucks am Abend immer sehr ruhig. Auch gehört die Filiale auch nicht gerade zu den schönsten Läden und ist wenig gemütlich. Muchtig irgendwie.

Letzte Woche habe ich das erste Starbucks entdeckt, das geschlossen wurde. Am Whole Foods. Lag wohl doch bissl ungünstig. Ich entlasse Euch heute also mit weniger Worten in den morgigen Tag in Deutschland.

Noch Leser da?

Liest eigentlich noch einer mein Blog? Ist so ruhig geworden...