Filmkritik: The Ghostwriter
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Gestern waren wir nun endlich im Film The Ghostwriter von Roman Polanski, nach dem Buch The Ghost von Robert Harris. Meine Erwartungen waren hoch und wurden nicht enttäuscht.
Harris und Polanski, die auch zusammen das Drehbuch geschrieben haben, liefern einen sauberen und geradlinigen Thriller ab, der weder den Leser des Buches noch den Nichtleser in irgendeiner Weise enttäuscht. Polanski hat keinerlei Schnickschnack verbaut. Der Film konzentriert sich auf die Lösungsfindung und das Finale. Genau wie im Buch, ist immer der Ghostwriter im Bild, denn aus seiner Sicht wird erzählt.
Ewan McGregor ist eine ausgezeichnete Besetzung für die Rolle. Man nimmt ihm den verwirrten und überforderten Ghostwriter ab, der leicht naiv durch das politische Geschehen stolpert. Er hat sich ja auch nie für Politik interessiert und diese Autobiographie eigentlich nur wegen des Geldes übernommen. Pierce Brosnan ist ein perfekter Ex-Premierminister. Kalt, glatt und grinsend mit dem Hauch von Selbstüberzeugtheit. Kim Cattral gibt die eiskalte blonde Dauerassistentin und Olivia Williams ist die leidende Ehefrau. Verraten kann ich hier leider nicht mehr, sonst wisst ihr schon die Handlung. Jedenfalls spielen die Vier gut miteinander in doppeltem Wortsinn.
Bemerkenswert ist, dass der Film zwar in London und auf Marthas Vineyard, MA spielt, aber keine Szenen dort gedreht wurden. Obwohl ich beide Plätze selbst kenne, fiel mir das erst im Nachhinein auf. Man merkt, dass der Film etwas Hilfe aus dem Computer hatte, um das Wetter, die See und die Farben düster zu gestalten, aber das ist erlaubt, denn die Gesamtstimmung ist wunderbar nasskalt und verschwörerisch. Gedreht wurde in Babelsberg und an der Ostsee.
Fazit: Wer auf Gegenwartsthriller steht, einem Verschwörungsthema, in diesem Fall sogar einem durchaus möglichen, offen ist und einen Film mit Stimmung sehen möchte, der ist exzellent bedient. Der Film ist übrigens kein Hollywood, weil nichts explodiert und nicht aus allen Ecken und Kanten auf den Hauptdarsteller geschossen wird.
Filmkritik: Up in the Air
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Diese Woche war ich noch im Kino. Ich musste unbedingt den neuen und viel gelobten Film Up in the Air im Original sehen.
Zur Geschichte, wie immer nur mit kurzen Worten beschrieben, denn Ihr sollt ja den Film im Kino sehen. George Clooney spielt einen Berater, der Mitarbeiter in fremden Firmen feuert, weil die eigentlichen Chefs nicht den Mumm dazu haben. Er fliegt quer durch die USA und Hotels sind sein zu Hause. Noch lieber ist er aber am Flughafen und in der Luft. Er sammelt Meilen und hat nur ein Ziel: Die Karte aller Karten. Familie und Partnerschaft gibt es in seinem Leben nicht, er lebt und liebt seine Reisetätigkeit. Aber dann kommen zwei Frauen dazu und seine Firma will Kosten sparen... und die Geschichte kommt in Fahrt.
Ich wurde nicht enttäuscht. Alle Kritiken stimmen und das Gesamtwerk ist stimmig. George Clooney ist charismatisch, witzig und auch Traurigkeit bringt er glaubhaft rüber. Seine beiden Filmpartnerinnen (Vera Farmiga, Anna Kendrick) sind perfekt ausgewählt und spielen überzeugend an seiner Seite. Der Regisseur Jason Reitman (von ihm stammt auch Juno) hat ganze Arbeit geleistet.
Fazit: Wenn es ohne Action und ohne Horror geht, dann ist Up in the Air die erste Wahl. Gut unterhalten mit Sinn für Humor und Feinheiten mit einer Portion Traurigkeit. Im Original ist der Film noch etwas besser, weil die Stimmen der Hauptdarsteller sehr angenehm bzw. sehr passend sind.
Eine interessante Randnotiz ist übrigens die Altersfreigabe. In den USA ist der Film R, also für unter 17 nur in Begleitung eines Erwachsenen. In Deutschland ist der Film FSK 0, also geeignet für alle Altersgruppen. Das R kommt bestimmt vom nackten Hintern (nicht von George) und einigen F-Worten. In Deutschland dürfte der Hintern auch zu sehen sein, aber das F-Wort ist bestimmt mit "Scheisse!" oder "Mist!" übersetzt.
Filmkritik - Surrogates

Jetzt soll es einige Worte zum Film Surrogates mit Bruces Willis geben, denn heute waren wir im Kino am regnerischen Nachmittag. Surrogates ist Science Fiction und spielt in Boston, also hier in der Gegend. Es wurde auch wirklich hier gedreht.
Im Film geht es um eine Zukunft der Menschheit, in der wir nicht mehr selbst auf die Strasse gehen, sondern Ersatzmänner in Form von Maschinen schicken. Die Maschinen sind schneller, sicherer und sehen besser aus. 98% der Menschheit lebt so. Die restlichen 2% leben in "Reservaten". Wenn der Ersatzmann "stirbt" bzw. zerstört wird, dann stirbt der Mensch nicht. Er wird rechtzeitig getrennt und steht danach aus seinem Steuersessel zu Hause auf, als wäre nichts gewesen.
Nun kommt es aber vor, dass zwei "Operatoren", also die echten Menschen zu Hause sterben, weil der Ersatzmann zerstört wurde. Da das technisch nicht passieren darf, entwickelt sich eine interessante Geschichte. Mehr möchte ich hier nicht verraten, sonst macht es keine Spass, den Film zu sehen.
Die Darstellung der Surrogates ist faszinierend und eigentlich eine perfekte Karikatur auf den Schönheitswahn unserer Zeit. Auch kann man die Kritik an unserem übertriebenen Sicherheitsbedürfnis sehen, denn niemand geht freiwillig mehr auf die Strasse, weil es unsicher und gefährlich ist.
Dem Film fehlt aber etwas der rote Spannungsfaden, an dem sich die Lösung entspinnt. Auch der Held entwickelt die Geschichte nicht, sondern es passiert einfach und er kommt dahinter. Mehr ausgearbeitete Details dieser neuen Gesellschaft hätten dem Film nicht geschadet, um alles noch etwas interessanter zu machen. Aber ich habe mich nicht geärgert, ins Kino gegangen zu sein.
Fazit: Surrogates ist guter Science Fiction, dem leider die letzte Portion Logik und Spannung fehlt, um ein super Film zu sein. Man hätte etwas mehr daraus machen können. Der Film ist sehbar, speziell wenn man auf diese Themenstellung steht. Alle anderen können auf die Ausstrahlung im Fernsehen warten.
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Zack and Miri make a Porno
Weil er jetzt erst in Deutschland anläuft: Zack and Miri make a Porno.
Filmkritik: Transformers 2 - Die Rache
Heute war ich im Kino und habe Transformers 2 gesehen. Etwas spät zwar, da der Film schon länger läuft, aber ich dachte, es kann ja nicht schaden.
Ich will mich auch nicht lange mit Beschreibung und ausschweifenden Kritiken aufhalten. Nur soviel: Transformers 2 ist bunt, schnell und man weiss oft nicht, wer gerade aktuell der Böse ist oder dazugehört. Ausserdem hat die United States Air Force nun einen heldenhaften Werbefilm mehr, GM durfte Autos in Mengen platzieren und ein Audi gehörte zu den Bösen.
Nicht unwesentlich ist, dass die die Baywatch-Strandzeitlupe getoppt wurde. So schön wogend, wie Megan Fox in Zeitlupe vor Explosionen Deckung sucht, wurden schon lange nicht mehr natürlichen Formen zelebriert. Zudem ist die Frau auch nie um eine Hotpants verlegen.
Der Rest ist Popcorn-Kino. Man(n) geht nur a) wegen ihr oder b) wegen der Technik und dem Kawumm ins Kino - wahlweise beides, aber diese Aussage halte ich für eine Lüge :)
Fazit: Wenn Kinokarten günstig, dann sehen, ansonsten läuft es bestimmt auch in absehbarer Zeit im Fernsehen. DVD würde ich nicht kaufen, denn mehr als einmal würde ich es nicht sehen... eine 20 min Megan-Kurzfassung vielleicht... aber sonst...
Ich gebe Autogramme, hurra
So sehen glückliche Blogger aus, die Bücher signieren dürfen, die sie selbst nicht geschrieben haben. Vielen Dank nochmal an Urbandesire. Er hat der jungen Dame diese Idee defacto aufgedrängt... vielleicht schreibe ich ja doch mal ein Buch. Freue mich schon auf die Autogrammstunden.
Foto von Pestkrause aufgenommen
Starke Weltmarktnachfage nach Gs

Wie man unschwer an der Donnerstagsausgabe der Welt sehen kann, besteht derzeit ein Mangel an Gs. Der Weltmarkt scheint wie leergefegt. Ich glaube, es liegt an der Pleite von GM. Die saugt alle Gs auf... gerade für das eine G hat es nämlich noch gereicht...
Wobei man sich im Deutschen durchaus mit einem J behelfen könnte: JM - Jennerell Motors.
Filmkritik - Star Trek

Heute fangen wir bei der Filmkritik mal hinten an. Die Erwartungen waren hoch inklusive der Erwartung, dass man enttäuscht sein wird. Das Fazit: Nicht die Bohne von enttäuscht, sondern schwer begeistert.
Wie holt man eine Serie und eine Menge von Filmen in die Moderne, ohne alles zu ruinieren, was bisher da war oder sich total lächerlich zu machen? Man bewahrt, man erfindet und bedient sich des üblichen Star Trek Zeittricks. Damit erschafft man ein alternatives Universum und braucht sich nicht rechtfertigen, dass nichts zur Zukunft passt, die wir aus unser Vergangenheit kennen.
Der Fan wird bedient, weil alle bekannten Elemente wieder da sind und zwar in der Tradition des Originals. Man prügelt sich wieder mit der Faust, die Uniformen sind wieder schön altmodisch, die Röcke geil kurz und das Technikgelabber ist auf ein Mindestmass reduziert. Die Enterprise sieht auch fast wie früher aus. Jeder Charakter bekommt seine zukünftige Prägung, egal ob es Kirk, Spock, McCoy, Uhura, Scotty, Sulu oder Chekov, ohne das die Art und Weise kitschig erscheint. Jeden erkennt man wieder und trotzdem ist es nicht langweilig. Der Witz kommt nicht zu kurz und selbst die deutsche Synchronisation ist ertragbar.
Auch der Nicht-Fan wird bedient, weil es es Science Fiction ist, der modern und schnell, sowie bunt und laut ist.
Lustig ist trotzdem weiterhin, warum alle Leute perfekt Englisch sprechen inkl. aller Ausserirdischer, nur der einzige Russe spricht gebrochen.
P.S. Ich musste trotzdem meine Freundin "kaufen", damit sie mit mir ins Kino geht. Nicht jeder mag Science Fiction.
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Filmkritik - Knowing

Bin gerade aus Knowing zurück. Knowing ist ein Science Fiction Thriller mit Nicolas Cage in der Hauptrolle. Grob gesehen geht es um die Zerstörung der Erde und eine Vorhersagung dieses Ereignisses.
Ich mag mich nicht gross mit Kritik aufhalten. Einige imposante Bilder, einige sehr aufwendige Spezialeffekte, teilweise sieht man deutlich den Computer am Werk, wo man es nicht vermuten würde. Auch erklärlich, denn laut Wikipedia wurde der Film in Melbourne, Australien gedreht, spielt aber hier in Boston, USA. Mir kamen deswegen einige Sachen sehr bekannt vor, aber das war eingeschnittenes Material. Der Indian Summer sah farblich etwas komisch aus...
Fazit: Ganz ok, aber aus der Idee hätte man mehr machen können. Zuviel Horrorkomponenten und auch ist der Spannungsbogen nicht ganz gleichmässig gezogen. Man kann den Film sehen, muss man aber nicht.
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Filmkritik - Monsters vs. Aliens 3D

Donnerstag waren wir im IMAX und haben uns Aliens vs. Monsters in 3D angesehen. Der Hammer!!! Nicht nur die 3D-Wirkung ist gut, sondern auch der Animationsfilm selbst. Ich habe oft gelacht über die vielen versteckte Bezüge auf andere Filme und mich an der Detailverliebtheit der Animateure erfreut.
Fazit: Mehr kann man einfach nicht schreiben. Sehen! Allerdings kann ich nicht versprechen, dass die ganze Sache in 2D auch gut ist.
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Filmkritik - Dublicity

Gestern war mal wieder Kinotag. Eigentlich auch vorgestern, aber zu "I just not that in to you" mag ich nur schreiben, dass es eine romantische Komödie ist, die mit den üblichen Klischees spielt und leider zum Schluss auch erfüllt. Wobei ich Scarlett Johanson erwähnenswert finde, weil sie genau die blonde naive Unschuld gespielt hat, die sie für viele Menschen ist. Abseits davon war es auch etwas fürs Auge.
So, jetzt hätte ich doch fast "Dublicity" aus den Augen verloren. Julia Roberst und Clive Owen spielen zwei Agenten, die vorher für den Staat und später "Corporate" (Privatwirtschaft) unterwegs sind. Erst finden sich die Beiden selbst und dann den perfekten Coup für den Ruhestand zu zweit.
Der Film ist nicht linear in seiner Handlung, dass heisst, man muss ihm bewusst folgen. Das ist nicht immer einfach, weil die Rückblenden nicht immer mit den Erwartungen des Zuschauers harmonieren. Aber ich denke, genau das macht den Reiz aus. Der Film läuft am Ende seinem Höhepunkt mit immer kürzeren Rückblenden zu und überrascht zum Schluss.
Dublicity ist ein packender Film, dem man aktiv folgen muss, um seine Wendungen zu verstehen und Genuss daraus zu ziehen. Clive Owen nimmt man ab, dass er dem breiten Mund und den Beinen von Julia in einem Anflug von Dummheit verfällt. Eigentlich könnte er jede haben, was er auch einmal unter Beweis stellt. Julia Roberts spielt eine durchtriebene Frau, die weiss, was sie will und es auch bekommt. Wenn Julia nicht lächelt, dann ist Eiszeit auf der Leinwand... es ist erschreckend zu sehen, wie kalt und unattraktiv sie wirken kann, wenn sie nicht ihren breiten Mund sprechen lässt.
Fazit: Sehen, aber mich nicht danach beschimpfen... Wir waren zu dritt im Kino und den anderen beiden hat er nicht gefallen.
Filmkritik - The International
Gestern waren wir mal wieder im Kino. Gewählt haben wir den Film The International mit Clive Owen und Naomi Watts. Wie immer folgt jetzt mein Fazit für den Film, aber keine umfangreiche Inhaltsbeschreibung.
Wenn man The International einordnen sollte, dann würde man ihn als Politthriller bezeichnen, denn es geht um die Machenschaften einer Grossbank und deren Verstrickung in Mord und Totschlag. Der Film spielt in Berlin, Milan, Istanbul und New York. Schon aus diesem Grund ist er sehenswert, da die Schauplätze wunderbar eingefangen sind. Gedreht wurde der Film übrigens zu grossen Teilen in Deutschland und das Guggenheim-Museum wurde für die Action-Szenen nachgebaut.
Die Handlung ist linear, was für moderne Filme nicht selbstverständlich ist. Man kann somit der Handlung folgen und wird vom Regisseur nicht unnötig mit Stilelementen verblendet. Interessant ist auch, dass weder Heldentum noch klassische Happyends eingesetzt werden. The International erzählt einfach vom Kampf gegen das System und der damit verbundenen Aussichtslosigkeit.
Man darf keinen Actionreisser erwarten, wobei aber die wenigen Action-Elemente sehr dezent, aber wirkungsvoll eingesetzt werden. Blut spritzt in kleinen Mengen und Zeitlupenkugeleindringkopfaufspring-Bilder gibt es nicht. Kein Gemetzel, keine Freude am Tod in Bildern. Der Film erscheint mir wie ein gelesener Roman, der nicht mit Bildgewalt um sich wirft, sondern einfach nur erzählt.
Fazit: The International ist unterhaltsam und macht nachdenklich. Die Darsteller spielen gut und zurückhaltend. Der Held ist keiner und die Heldin wird auch nicht flachgelegt (ups, was verraten). Es ist kein plumper Film, sondern ein gegenwartsbezogener und hinweisender Film. Allerdings ohne moralischen Zeigefinger und ohne Lösungsvorschlag. Sehen!
Fotos des Jahres
Einige Bilder des Jahres kann man bei Boston.com sich ansehen. Ich finde sie sehr bewegend und intensiv. Wer sich danach noch beklagt, dem ist nicht mehr zu helfen.
Insgesamt ist es erschreckend, was auf der Welt los ist. Eigentlich haben die Ausserirdischen in Der Tag, an dem die Erde stillstand Recht. Wir haben die Erde nicht verdient und die Erde nicht uns.
Filmkritik - Der Tag, an dem die Erde stillstand
Gerade bin ich aus Der Tag, an dem die Erde stillstand gekommen. Da meine Freundin ihn total Scheis... findet und ich ihn schon fast als klassischen Science-Fiction Film sehe, möchte ich hier kurz einige Worte verlieren.
Ich kenne das Original aus dem Jahre 1951 nicht. Vielleicht denke ich deswegen einigermassen positiv über die Neuverfilmung. Wie immer sei natürlich hier nichts verraten, aber es gibt einige Spezialeffekte und man sieht auch, dass das US-Militär diesmal kein Originalmaterial zum Dreh beisteuern wollte, da selbst der einfachste Hubschrauber aus dem Computer stammt.
Man versteht auch sehr einfach, warum die Militärs diesen Film nicht als Werbeplattform missbrauchen wollte, denn es wird als schiesswütig und strohdoof dargestellt. Getreu dem Motto: "Erst schiessen, dann fragen." Dafür haben wohl Microsoft, Honda, LG und Citizen einen Dollar oder zwei springen lassen. Aber zurück zum Film.
Für mich ist es ein klassischer Science-Fiction Film, weil: a) die Aliens nicht böse sind, b) die Politik und das Militär unbeherrscht und schiesswütig agieren, c) es kein Happy-End gibt, d) das Kennenlernen der Menschheit zum Umdecken führt und e) der Film eine eindeutige Botschaft trägt.
Fazit: Unbedingt sehen, wenn man ehrlichen und klassischen Science-Fiction sehen will. Sein lassen, wenn man bisher nur Alien, Star Wars, Men in Black und Independence Day gesehen hat.
Filmkritik - Transporter 3
Waren gerade im Kino. Transporter 3 gesehen. Sehr amüsant und kurzweilig. Ausreichend unrealistisch und geht so als guter Actionfilm durch. Sogar kleine Botschaft versteckt.
Frauen dürften den Körper von Jason Statham anschmachten. Männer mit Hang zu Sommersprossen werden Natalya Rudakova attraktiv finden.
Schönste Szene ist der Kampf von Frank Martin alias Jason S. mit den Bösen. Damit entledigt er sich stückweise seiner Oberbekleidung. Unsere Protagonistn schmachtet ihn dabei sowas von an, dass man glaubt förmlich sehen zu können, wie sie feu.... ähh... wie ihr das Wasser im Mund zusammenläuft. Ihre Augen glänzen überaus lüstern.
Ach ja, deutsche Autos haben Hauptrollen. Die Bösen haben Berliner- und Hamburger-Kennzeichen. Der Held fährt einen wasserdichten Audi. Stille Helden sind internationale Mobilfunkflatrates ;)
Fazit: Kann man sehen. Hebt sich vom Mist im Kino ab, ist aber kein Top-Film.

