Idee gegen den Klimawandel

Oranges

Heute haben wir revolutionäre Ideen zum Klimaschutz entwickelt. Durch den Sturz des Ölpreises heute, auf Grund des milden Winters, sind wir auf die Idee gekommen, dass ein Verbrennen grosser Mengen fossiler Rohstoffe uns vor dem Klimawandel schützen kann. Wie? Naja, je mehr wir in die Luft blasen, desto wärmer wird es, also müssen wir weniger in die Luft blasen. Ergo senken wir die Kohlendioxidemissionen. Das wird zum Schluss zu einem Gleichgewicht führen.

Natürlich gibt es einige kleinere Nebenwirkungen. Wir werden wohl auf den Fisch aus dem Meer verzichten müssen, Skifahren in Europa wird auch ein Problem und irgendwann können wir die Orangen auch nicht mehr sehen, die dann im Vorgarten wachsen.

Photo by Gaetan Lee under CC-BY-2.0

2007

Klee

Nun ist schon wieder ein Jahr vorbei und 2006 ist Geschichte. Aus diesem Grunde wünsche ich meinen Lesern und Nichtlesern ein Gesundes Neues Jahr und Wohlergehen. Gestaltet Euch das Leben nach Euren Wünschen, aber denkt bitte daran, Ihr seit nicht allein und Teilen macht Spass. Entledigt Euch für 2007 von Gier und Geiz. Wir hören, sehen und lesen uns bestimmt öfters in diesem Jahr.

Gern würden ich allen persönlich eine wunderbares Neues Jahr wünschen, aber ich verzeiht mir hoffentlich, dass ich mich dabei wohl etwas verzetteln werde/würde.

Photo by vox_efx under CC-BY-2.0

Einmal werden wir noch wach...

Feuerwerk in Zwickau

... heissa, dann ist 2007. Wünsche Euch viel Spass zu/an/mit Silvester und verweise auch dieses Jahr gern auf die Geschichte des Namens - Silvester in der Wikipedia.

Achja, und auch dieses Jahr gibt es wieder die Aktion der Pyrotechniker - Böller statt Brot.

Auszug aus der Wikipedia: "Die Assoziation des Jahresendes mit dem Namen Silvester geht auf das Jahr 1582 zurück. Zu diesem Zeitpunkt wurde durch die Gregorianische Kalenderreform der letzte Tag des Jahres vom 24. Dezember auf den 31. Dezember verlegt, den Todestag des Papstes Silvester I. († 31. Dezember 335). Der Liturgische Kalender führt diesen Tag seit 813 auch als dessen Namenstag. Bis zur Kalenderreform feierte man an diesem Tag die jüdische Beschneidung Jesu. In einigen Gegenden wird dieser Tag, quasi als Gegenstück zum folgenden Neujahrstag, auch Altjahr oder das Alte Jahr genannt (vgl. das spanische nochevieja = „alte Nacht“)."

Photo by André Karwath under CC-BY-SA-2.5

Wusch, Wumm und Zack!

Schneeballschlacht in der Blogosphäre. Marcus hat mich beworfen. Da haue ich doch mal zurück und voll Spass in Richtung Emily, Michael und Gin, die bestimmt erst Schnee importieren muss.

Nachmittagsluxus

Manchmal muss man sich etwas Luxus am Nachmittag gönnen. Starbucks Latte Extra Shot und ein Iced Lemon Loaf.

Körperwelten / Bodyworlds 2 in Boston

Bodyworlds 2 / Körperwelten 2 in Boston, MA

Da ich in Deutschland nicht dazugekommen bin bzw. mir einfach der Auflauf zu gross war, habe ich jetzt in Boston die "Bodyworlds 2" Ausstellung besucht - auch bekannt als Gunther von Hagens - Körperwelten. Dieser hat übrigens in Jena Medizin studiert.

Hier in Boston veranstaltet das Museum of Science diese Ausstellung. Der Eintritt beträgt am Abend $ 16 und man kann dafür teilweise bis 21 Uhr rein. Da ist auch unbedingt zu empfehlen, weil man am Tag fast erdrückt wird. Das Gästebuch führt jedenfalls "Zu voll" als Hauptmangelpunkt auf.

Nun zur Ausstellung selbst. Selbstverständlich darf ich hier keine Fotos zeigen, denn man darf natürlich auch keine Fotos machen. Allerdings dürften die meisten meiner Leser Abbildungen in den Tageszeitungen und Zeitschriften in Deutschland gesehen haben, als die Diskussion über die Ausstellung heftig geführt wurde.

Zu sehen sind neben den bekannten Ganzkörperpräparaten auch sehr viele Teilpräparate von Organen, oft mit deutlichen Zeichen von Krebs oder Geschwüren, die auch explizit erläutert werden. Faszinierend fand ich den Schnitt durch einen normalgewichtigen und einen übergewichtigen Mann (ca. 70 kg versus 150 kg) - irre, wo der Körper das Fett an- und ablagert. Wenn sowas keine Warnung ist, dann weiss ich auch nicht. Ähnlich verhält es sich mit den Raucherlungen. Wusstet Ihr, dass ein Raucher mit 20 Zigaretten pro Tag insgesamt pro Jahr ein ganzes Glas Teer in seinen Lungen ablagert?

Man kann sich über die Haltung und Darstellung einiger Grossexponate streiten. Teilweise es ist etwas zu inszeniert bzw. künstlerisch gestaltet (Skispringer oder der Drawer Man). Im Grossen und Ganzen finde ich aber die Ausstellung gelungen, da sie dem Allgemeinpublikum einen wichtigen Blick in den Körper vermittelt und vielleicht doch den ein- oder anderen nachdenken lässt, was er mit sich anstellt. Ausserdem begreift man sehr deutlich, wie zerbrechlich und doch stabil ein Mensch ist und woher seine Kraft, aber auch Anfälligkeit kommt.

Mein Fazit: Man sollte die Ausstellung gesehen haben, aber seine Kinder erst mitnehmen, wenn sie Biologie in der Schule hatten. Bleibt zu hoffen, dass alle Leute in ihre Verwendung eingewilligt haben. Ansonsten habe ich gegen diese Art der Bildung nichts einzuwenden. Verwundert hat mich aber die explizite Darstellung der Geschlechtsorgane. Sowas hätte ich in den USA nicht erwartet, aber es läuft wohl unter Wissenschaft, so dass es kein Problem darzustellen scheint.

Wer in Biologie gepennt hat, der lernt hier noch etwas. Wer Biologie toll fand, der findet die Ausstellung auch toll.

Der Ministerpräsident warnt: Wissen bildet! Zuviel Bildung macht aufmerksam und formt den Willen. Gebildete Staatsbürger können ihren Tag nicht einfach so vergeuden. Wer entspannt und willenlos sein möchte, der darf sich nicht bilden.

Hau wech den Scheiss

Weil ich heute schon mehrere grosse Verpackungen weggeworfen habe, hier ein älterer Artikel von mir passend zum Thema.

Die Diskussion über Pfand und Nicht-Pfand entbrennt ja immer wieder aufs Neue. Soeben ist mir die Rettung in den Sinn gekommen.

  • Variante 1: Nicht die Verpackung wird mit Pfand belegt, sondern der Inhalt. Das mag sich ekelig anhören, aber mit der in einigen Jahren einsetzenden Wasserknappheit werden wir förmlich gezwungen alle Flüssigkeiten sortenrein zurückzugeben. Pinkeln für Geld also!
  • Variante 2: Der Inhalt wird kostenfrei abgegeben und nur die Verpackung kostet Geld und zwar richtig. Ab sofort kauft jeder nur noch einmal eine Weinflasche und wird dann immer die Flasche zum Wiederbefüllen in den Markt zurücktragen. Lose Dinge also... gab es vor 70 Jahren schon mal, es kommt ja alles mal wieder.

Dankt mir nicht, ich bin es der Welt schuldig ;-)

Ihr Lieblingsministerpräsident warnt: Wiederverwendung kann Arbeitsplätze gefährden, gefährliche Seuchen verursachen und zu klebrigen Händen führen.

Windows-Tasten sind Scheisse

Da ich ja jetzt gewalttätig bin... Wer ist der Erfinder der Windows Tasten auf dem Keyboard bzw. im Speziellen, wer ist verantwortlich für den Einbau der Windows-Tasten an meinem neuen Notebook? Das Zeug ist unnütz und macht ALT und STRG scheiss schmal! Blut!

Ihr Ministerpräsident rät: Gewalt ist keine Lösung, speziell nicht für kleine Probleme. Setzen Sie sich mit Ihrem Psychologen zusammen und reden sie darüber. Er kann Ihnen sicherlich helfen.

Es ist raus

Janet Jackson hatte Sex in einem vollbesetzten Flugzeug und das nicht auf der Toilette, sondern an ihrem Sitz- oder Liegeplatz. Jetzt ist es raus und ich dachte es bleibt unser Geheimnis. Du hattest es mir versprochen!

Ein Hinweis ihres Ministerpräsidenten: Durch das Lesen dieses Artikels und zugehöriger Links besteht die Gefahr, dass sie in nächster Zeit hemmungslosen Sex haben werden. Gleichzeitig schlägt er sexuelle Handlungen an öffentlichen Plätzen vor, was nun wirklich nicht mit den strengen Sitten vereinbar ist. Bitte wiederholen sie diese Vorgänge nicht, sonst müssen wir sie ggf. verbieten.

Gesagtes am Samstag

So, nun sitzen wir mal wieder im Barnes & Noble und trinken einen Cafe Latte. Heute habe ich mir keine Süssigkeiten dazu geholt, aber einen Tazoberry Ice Tea. Mal sehen, wie das Zeug schmeckt. Immerhin ist kein High Fructose Corn Syrup drin. Ich mag das Zeug nicht, dann es ist nur ein billiger Zuckerersatz und ist immer noch in Diskussion, ob das Zeug nicht negative Effekte auf die Gesundheit hat.

Es ist voll und links neben mir sitzen zwei Leute und reden. Bin mir nicht sicher, wie die beiden zusammengehören. Er hat mich beim Öffnen des Notebooks gefragt, ob ich Wifi habe und war überrascht, das es kostet. Dann wollte er noch wissen, wie die das mit der Abrechnung machen. Jetzt liest sie ihm SMS oder Emails vor. Vielleicht ist er ja ihr Psychologe. Er sagt gerade, dass sie ein Buch über die Sachen schreiben soll, die sie erlebt. Also sind die beiden nicht Mann und Frau.

Rechts neben mir sitzen zwei Mädchen. Ich tippe auf 17-20, kann mich aber auch irren. Die eine ist gross, blond, schlank und hat ein schönes Gesicht. Die andere ist kleiner und pickelig. Durchaus als normal anzusehen, wobei sie definitiv nicht im Cheerleader Team ist, die Grosse bestimmt. Sie ist bestimmt auch die, die beim Abschlussball die Ballkönigin war. Es erinnert mich etwas daran, dass meist zwei gute Freundinnen einen Kontrast abgeben. "Die Schöne und das Tier" sozusagen. Ist mir schon oft aufgefallen. Es liegt wohl daran, dass die weniger Schöne den Glanz der anderen sucht und die Schöne gern die andere als Kontrast hat, damit sie wirklich als schön gilt.

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Nix los und keine Einfälle

Heute ist Montag und ich sitze wieder dort, wo ich immer sitze, wenn mir im Hotel die Decke auf den Kopf fällt bzw. wenn ich keine Bock habe, gleich nach der Arbeit wieder ins Hotel zu fahren - im Barnes & Noble Burlington, MA. Euch müssen langsam meine Buchladengeschichten zum Hals raushängen, aber ich kann dabei einigermassen abspannen. Als Gegenleistung werde ich es heute weder lang noch breit machen.

Ein kleiner Latte und ein grosser Rotbuschtee, sowie ein Stück Lemon Cranberry Pullman Kuchen stehen neben mir. Ich war zwar gerade bei Applebees eine Schüssel mit Nudeln essen, aber irgendwie brauchte ich noch süsse Nervennahrung. Die brauche ich wirklich, denn ich habe mir Zucker in den Latte gemacht und Zucker für den Tee mitgenommen, bin zum Tisch und dann habe ich den Zucker in den Kaffee gemacht. Vereinfacht gesprochen habe ich kaum noch Kaffee im Zucker. Uhhh.

Vor mir sitzen zwei Asiatinnen und machen fleissig ihre Schul- bzw. Studienaufgaben. Die Leute bei Starbucks albern rum und der Rest des Cafes ist relativ ausgestorben. Im Allgemeinen ist der Buchladen heute recht leer. Das mag daran liegen, dass man in den USA am liebsten am Wochenende einkauft und deswegen ist der Montag quasi ein toter Tag.

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Tannenbaumprinzip

Tannenbaum

Heute habe ich mit einer Freundin telefoniert und wir kamen natürlich auch auf Beziehungen zu sprechen. Sie erwähnte beiläufig das Tannenbaumprinzip und das man damit manchmal ganz gut fährt. Ich kannte das Tannenbaumprinzip bisher nicht, also liess ich es mir erzählen.

"Mit Partnern sollte man manchmal verfahren, wie beim Kaufen von Tannenbäumen vor Weihnachten. Man nimmt am Eingang den ersten Baum und geht zum nächsten. Nun begutachtet man den zweiten Baum eingehend und wenn der besser ist, dann trennt man sich vom ersten und zieht weiter zum dritten Baum... und soweiter und sofort."

Leider sind meine Erfahrungen mit diesem Vorgehen sehr gemischt, denn eine Traumfrau habe ich dadurch verloren und nun habe ich mich endlich aufgerafft und es hilft auch nicht.

Desweiteren braucht man 2 * N + 1 Bäume (N sind die Baumkäufer), damit das Prinzip funktioniert. Ich habe das Gefühl, dass ich der Käufer bin, der schon am Eingang keinen Tannenbaum vorfindet, obwohl eigentlich doppelt soviel Bäume vorhanden sind, wie Interessenten.

Interview mit Andreas Schmidt-Schaller

Auf Radio-G ist diesmal ein bekannter Interviewpartner zu Gast: Andreas Schmidt-Schaller. Unbedingt mal reinhören.

Radio-G Podcast: Andreas Schmidt-Schaller im Interview

Pia expandiert

Was ja die Wenigsten wissen, dass Frau Pia ihren Namen an eine Airline lizensiert hat: Pia Airlines. Rechts seht Ihr das Beweis-Bild. Es ist heimlich auf dem Flughafen Frankfurt aufgenommen worden, denn die grosse Eröffnung der Fluglinie ist erst in einigen Tagen.

Interessant fand ich die Unterhaltung zweier junger Herren im Bus hinter mir, als wir zu unserem BA-Flieger über das Rollfeld des Frankfurter Flughafens unterwegs waren. "Schau mal Pia". "Ich habe sie letztens gesehen. Habe sie nicht gleich erkannt, aber sie war es."

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