Kein Anschluss unter dieser Nummer
Manchmal ist es von Vorteil, dass Mobiltelefone keine Leitungen brauchen ;) Gefunden mitten auf der Strasse an einem der üblichen Holzmasten.
Verschleudert - Coca Cola Cherry Zero
Momentan wird die neue Coca Cola Cherry Zero hier verschleudert. In diesem Beispiel kosten 4x 12 Büchsen nur 5 Dollar. Das macht pro Büchse 10,41 US-Cent oder 8 Euro-Cent - plus 5 US-Cent Pfand pro Büchse.
Aber eigentlich ist es ja logisch. Das Getränk heisst Coke Zero, also ist nix drin, wieso sollte es dann auch was kosten ;)
Drängler
Gestern hatte ich an der Kreuzung die Feuerwehr im Rückspiegel. Sie war aber sichtlich entspannt, deswegen hatte ich Zeit fürs Bild... sie war im Nachbarbürogebäude im Einsatz gewesen.
Nachtrag: Lotterien in den USA

Zum Artikel Lotterien in den USA gibt es heute aus aktuellem Anlass einen Nachtrag:
Letzte Woche war der Mega Millions Jackpot 390 Millionen Dollar gross und wurde von zwei Leuten gewonnen. Jeder darf sich also über 195 Millionen US-Dollar freuen. Gemäss den Regeln wird die Summe entweder einmalig mit 116,6 Millionen Dollar (genannt Lump Sum) pro Nase oder in 26 jährlichen Raten a 7,5 Millionen Dollar ausgezahlt.
Die Gewinner kommen aus den US-Bundesstaaten Georgia und New Jersey. Dort wird sind Lottogewinne steuerpflichtig. So bleibt dem Gewinner aus Georgia entweder einmalig 80,4 Millionen oder 26x 5,2 Millionen, dem Gewinner aus New Jersey bleiben 87,4 Millionen oder 26x 5,6 Millionen.
Gallonische Tassen
Im Fernsehen läuft gerade die neue amerikanische Show "Bist Du klüger als ein Fünftklässler?" - "Are you smarter than a 5th grader?" Eben kam eine Frage, die jeden Europäer in die Klapsmühle treiben würde und es ging um 175 Tausend Dollar.
Question: How many cups are in five and a half gallons?
Answer: 88, denn 1 Gallone sind 16 Tassen.
Das Kind aus der fünften Klasse hat 89 Cups gesagt, der erwachsene Kandidat 88. Wobei ich nachgefragt hätte, ob Grande oder Venti cups... ;) Starbucks Insider Witz. Und insgesamt hätte man auch fragen können, wieviel Milliliter sind 20,819 Liter.
Alles versaut - der Markt wäre da

Heute recycle ich mal einen älteren Artikel von mir, um schön zu zeigen, was Mercedes mit Chrysler alles hätte machen können, wenn man nur mutig oder etwas visionär gewesen wäre.
A-Klasse versus SUV
Ich möchte Euch einen Artikel über die Mercedes A-Klasse mit Brennstoffzellen aus der USA-Today nicht vorenthalten. Es gibt einige interessante Feststellungen darin.
Ich meine, das Auto ist nicht neu und einige Leute werden das Ding im Raum Stuttgart auch mal auf der Strasse gesehen haben, aber mir geht es um kleine Details, die nix mit Brennstoffzellen zu tun haben. Wohlgemerkt, der amerikanische Journalist spricht über das alte/erste Modell der A-Klasse.
- Regardless of what's powering it, the A-Class is a terrific vehicle. Less than 13 feet long, clever design gives it more passenger space than some cars that stretch 3 or 4 feet longer.
- Quirky looking but not quite ugly, the test car was leathered and well-accessorized. Designed to house its original gasoline or diesel drivetrain under the floor, the seating in an A-Class is elevated almost as in an SUV. That takes away a lot of the "little car" feeling behind the wheel and makes the seating more chair-like.
- Rear legroom shames some full-size U.S. SUVs, and the car's upright styling provides welcome headroom.
- A-Class: Magnificent small car. Can we please have it here, regardless of how it's powered?
- Overall: Wonderful small car with a tantalizing power source. Bring it on.
P.S. Und warum verkauft kein Schwein die A-Klasse in den Staaten? Die Begeisterung ist doch da... Ich muss doch mal zur Hauptversammlung als Aktionär fahren und den Leuten Dampf machen ;-) Apropos nicht zu kaufen... In einem Gespräch mit einem Amerikaner, kamen wir auf den Smart zu sprechen. Er fand es bedauerlich, dass das Knuddelvieh hier (noch) nicht angeboten wird... auch wenn er Angst hat, zwischen zwei SUVs zerquetscht zu werden.
Schuld an mehr Selbstmorden
Ich glaube, ich bin schuld an einer möglichen höheren Selbstmordrate in Amerika. Eben habe ich wohl wieder einen amerikanischen Kollegen in eine tiefe persönliche Krise gestürzt, weil ich ihn kritisiert habe, ohne ihn erst zu loben und dann zu kritisieren und dann wieder zu loben. Ich habe ihn letzte Woche gelobt, dass muss reichen. Ich bin Deutscher, geschmeichelt wird nur wenn unbedingt nötig und wer mit Kritik nicht umgehen kann, der gehört nicht ins Geschäftsleben, erst recht nicht, wenn der Chef der Qualitätssicherung ein Deutscher ist ;)
Ja Scot, ich weiss... ich befleissige mich auch nicht ganz so Deutsch zu sein, aber wenn man am Anfang gesagt hat, wie man etwas nicht gemacht sehen will, man ein "Totally agree!" bekommen hat und dann doch der übliche Scheiss läuft, dann geht die Kultur mit einem durch. Ich habe auch nicht geschrieen und versucht es ordentlich mehrfach zu begründen, warum es nötig ist, es so zu tun und nicht anders.
P.S. Wer mich kennt, weiss, dass meine Kritik immer sachlich und gut begründet ist... glaube ich zumindest. Roman, do you agree? ;)
Mach mich breit
Es ist geplant, die Interstate-10 in Phoenix, Arizona auf 24 Spuren (12 in jede Richtung) auszubauen, weil er/sie/es derzeit meist nur ein Parkplatz ist. Das Ganze auf einer Länge von 2 Meilen. Weitere 12 Meilen sollen im Schnitt 22 Spuren breit werden. Die Interstate ist dann 122 Meter breit und hat in jede Richtung sechs Spuren Allgemeinverkehr, 2 Spuren Carpool (mindestens 2 Leute im Wagen) und vier Spuren lokaler Verkehr.
Links könnt Ihr einen Blick auf den wohl längsten und demnächst breitesten Parkplatz der Welt erhaschen. In anderen Gegenden der USA gibt es schon solche breiten Interstates bzw. es sollen demnächst mehr Strassen auf dieses Megaformat verbreitert werden.
Photo by Kaptain Krispy Kreme under CC-BY-NC-SA-2.0
Leerlauf wortwörtlich

Auf der Webseite des amerikanischen LKW-Herstellers Peterbilt habe ich eine erschreckende Statistik über die Verschwendung von Kraftstoff gefunden.
Eine Studie hat herausgefunden, dass der durchschnittliche LKW (Truck) in den USA pro Jahr 1460 Stunden im Leerlauf verbringt. Das sind über 60 Tage, an denen der LKW nur läuft, aber nichts tut. In dieser Zeit verbraucht er 1600 Gallonen Diesel, das sind 6000 Liter. Diese Zahl wird als konservativ bezeichnet, denn einige LKW-Flottenbetreiber gehen von 42% Leerlaufzeit aus.
Jetzt weiss ich auch, woher der Begriff Leerlauf kommt - den Tank leerlaufen lassen. Damit ist mein bisheriger Witz "Amerikanische LKWs werden vom Hersteller angelassen und erst Jahre später auf dem Schrottplatz wieder abgeschaltet." leider kein Witz mehr, sondern traurige Realität.
Photo by Justin Russell under CC-BY-2.0
Trinkwasser verseucht

Super, das Trinkwasser hier in Woburn ist E.coli verseucht. Es wurde gerade gesperrt. Also muss ich heute nochmal Einkaufen fahren, um Wasser fürs Büro zu besorgen, da die Kaffeemaschine und der Trinkwasserspender hier an der öffentlichen Leitung hängen.
Wollen wir mal hoffen, dass mein Morgenkaffee noch sauber war... richtig kochen tut der Automat ja das Wasser nicht.
Update 1: Selbstverständlich hat auch Starbucks zu, denn die nutzen ja auch Wasser aus dem Hahn. Ich erwarte also heute Abend im Supermarkt Panikkäufe.
Update 2: Die Supermärkte haben reagiert und platzieren das Wasser in grossen Mengen gleich am Eingang und zu Grossabnahmepreisen. Das Hotel verteilt antibakterielle Seife und Wasserflaschen.
Update 3: Alle Restaurants sind geschlossen, der Pool im Hotel ist geschlossen (warum eigentlich, da ist soviel Chlor drin, da überlebt nix drin) und sonst ist das Leben hier ausgesetzt.
Update 4: "Additional chlorine has been added to the entire water distribution system, especially in the vicinity of Bedford Road/Winn Street and other neighborhoods nearest the Rag Rock water storage tank. Residents may notice a stronger smell of chlorine, which is introduced to kill off any bacteria that entered the water distribution system."
Bild aus der Wikipedia
Postkartenaktion Norman Rockwell Museum

Am Samstag sind wir nach Stockbridge, MA ins Normal Rockwell Museum gefahren. Der Tipp stammt indirekt von Jojo.
Rockwell hat lange Zeit in Stockbridge gelebt und im Museum befinden sich ca. 600 seiner insgesamt ca. 4000 Werke. Es gibt stündlich eine kurze Tour mit Geschichten aus Rockwells Leben. Eintritt $ 12,50. Von Boston aus sind es etwas mehr als 2 Stunden, aber die haben sich gelohnt. Die Illustrationen und Malereien sind wunderschön und skizzieren den American Way of Life und die gute alte Zeit. Das Museum bekommt auf jeden Fall meine Empfehlung, wenn man sich auch mal ein Museum ansehen möchte/kann/will und vor Kunst nicht zurückschreckt.
Damit meine verehrten Leser nicht leer ausgehen und auch etwas von Normal Rockwell haben, habe ich 30 Postkarten erworben. Diese versende ich an die ersten 30 Leser, die sich unter ichwillauch@yetanotherblog.de mit ihrer Postadresse melden.
P.S. Und jetzt geht auch der Link ;)
Münzfernsprecher
Heute gibt es ein Bild eines amerikanischen Münzfernsprechers, denn die Dinger sehen nicht nur im Film so aus.
Spende an Deine Uni
Heute habe ich wieder einige interessante Zahlen aus und über die USA aus der heutigen Tagespresse zu Tage gefördert Es geht um die Höhe der Spenden an amerikanische Colleges und Universitäten. Diese Zahlen sind beachtlich und wir Deutsche sollten uns da mal eine Scheibe abschneiden.
- Im Jahre 2006 wurden 28 Mrd. US-Dollar an amerikanische Colleges und Universitäten gespendet. Das sind 9,4% mehr als 2005.
- Der durchschnittlich gespendete Betrag pro Absolvent betrug 1195 Dollar (971 Dollar in 2005). Die Spenden der Absolventen tragen 30% zum Gesamtbetrag bei.
- 4,6 Mrd Dollar kamen von Firmen (16,4%).
- 7,1 Mrd Dollar kamen von Stiftungen (25,4%).
- Die restlichen Beträge wurden nicht einzeln gelistet.
- Stanford bekam allein 911 Millionen, Harvard 595 Millionen und Yale 433 Millionen Dollar.
Man kann ganz einfach sehen, dass Eliteunis nicht gewählt und dann mit kleinen Beträgen bedacht werden, sondern Eliteunis werden gemacht und zwar von den Studenten selbst inkl. ihrer Leistungen.
Studiengebühren in den USA fliessen den Universitäten zu und tragen zur Qualität des Lehrangebotes bei. Die meisten Studenten bekommen Stipendien (von Stiftungen, Firmen und Einzelpersonen). Soweit ich gehört habe, wird in Harvard niemand rausgeschmissen, wenn er den Beitrag nicht aufbringen kann. Allerdings muss man sich bewerben und man nimmt nicht jeden. Die bisherigen Leistungen müssen stimmen.
Yet Another Alarm
Die Retter waren wieder da und haben uns vor dem Todestoast und der übergekochten Feuersuppe gerettet. Gottseidank mussten wir diesmal nicht nachts aufspringen, sondern kamen am bereits vorschriftsmässig geräumten Gebäude nach unserem Arbeitstag an. So mussten wir auch nur wenige Minuten warten bis es hiess: "All set."
Ich war es nicht
Da immer mehr Männer behaupten, der Vater von Anna-Nicole Smith's kleiner Tochter zu sein, möchte ich hiermit klarstellen: Ich war es nicht. Damit wird die Liste gleich kürzer.