Der Grund ist so klar, dass man ihn nicht sieht

Die grosse Politik denke über eine Lösung der Euro-Krise nach, die Welt stöhnt über die Revolution in Afrika und Arabien und eigentlich ist der Grund doch so offensichtlich. Aber alles der Reihe nach.

Da stehe ich doch im Supermarkt und will eine frische Flasche Olivenöl kaufen. Da das Angebot nahezu unübersichtlich ist, nimmt man doch mal die eine oder andere Flasche in die Hand. Öl aus Spanien, aus Italien, aus Griechenland, aus Portugal. Tja, welchen Krisenland hilft man hier durch den Erwerb eines Nationalproduktes am meisten? Irgendwie konnte ich mich nicht entscheiden und habe diesmal aus der Türkei gekauft. Der Integrationsgedanke muss gefestigt werden.

Da fiel mir ein, dass ich in den USA auch Olivenöl aus Argentinien gesehen habe. Aber jetzt mal langsam... da ist doch ein Muster dahinter, oder? Alle erwähnten Ländern, von der Türkei mal einen Moment abgesehen, haben finanzielle Probleme oder wie im Fall von Argentinien haben eine Staatspleite hinter sich.

Das kann doch kein Zufall sein? Also habe ich mir mal die Wikipedia geschnappt und die grössten Produzenten von Olivenöl herausgesucht. Da fiel es mir wie Schuppen von den Augen. Olivenöl oder vielleicht gar die Olive selbst ist der Verursacher allen Übels.

Spanien - fast pleite, Italien - auf dem Weg in die Pleite, Griechenland - pleite, Tunesien - Revolution, Syrien - Revolution, Türkei - gefährlich ruhig, Marokko - Demonstrationen, Portugal - auf dem Weg in die Pleite, Algerien - Revolution, Libyen - Revolution und Krieg, Palästinensische Autonomiegebiete - Dauerausnahmezustand, Jordanien - Revolution, Argentinien - war pleite, Ägypten - Revolution, Libanon - nichts als Krieg.

Damit ist ja eigentlich klar, dass der Anbau von Oliven extrem gefährlich ist. Eventuell sondert der Baum ja ein unbekanntes Gift ab oder beim Auspressen der Oliven kommt es zu chemischen Reaktionen, die die Menschen in der Umgebung genetisch verändern. Die Olive mag zwar fürs Herz gut sein (Mittelmeerdiät), aber für den Kopf ist sie Gift.

Ich rufe hier also die EU offiziell auf, den Anbau von Oliven nicht länger zu subventionieren und den Erwerb und Vertrieb von Oliven und Produkten basierend auf Oliven unter Strafe zu stellen (so wie Heroin). Und wenn wir schon dabei sind, dann könnte die US-Armee gleich mit Agent Orange die Olivenplantagen entlauben und damit die Finanzkrise Europas, sowie die blutigen Revolutionen zu Ende bringen.

Nieder mit der Olive!

P.S. Die Zweifler werden jetzt sagen, dass Irland und Island auch nahe am Ende sind, aber keine Oliven anbauen. Ja, diese Zweifel lasse ich gelten, aber es sollte doch wohl auch hier das Muster klar sein. Alle Länder mit I am Anfang haben Probleme: Italien, Irland, Island, Iran und Irak. Indien köchelt und Indonesien - auch nicht wirklich ein Hort von Friede. Fragen?

Statistiken aus der Wikipedia unter CC-BY-SA 3.0

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Jens

Vielleicht kann man die Oliven-Plantagen auch mit Schwerfisch einebnen. :-) Das wäre umweltverträglicher und man könnte danach z.B. Wein anpflanzen, an den Hängen der Schwerfisch-Krater
2011-07-21 - 22:38:32 - Jens

Rene

@Jens: Schwerfisch ist sehr kompakt und durchdringt Bunker. Für grossflächige Einebnung ist er ungeeignet.
2011-07-21 - 22:42:29 - Rene

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