Jahresrückblick 2006, 1. Quartal

Andere haben die Tradition schon, ich noch nicht, also begründe ich hiermit die Tradition: Der Jahresrückblick im und auf YetAnotherBlog.

Januar

Los ging 2006 natürlich mit Neujahrswünschen, aber das ist ja noch nichts Erwähnenswertes. Der erste vernünftige Blogeintrag stammt vom 03. Januar und beklagt sich über zu wenige Apotheken im Stadtkern von Jena. Immerhin dauert es teilweise fast eine Minute, um zur nächsten Apotheke zu gelangen.

Weiter ging es mit einer Urandiskussion und heftigen Rauchanklagen, speziell bei McDonalds. Die scheinen ja auch gefruchtet zu haben, denn ab April 2007 will McD nebelfrei sein.

Ab Januar 2006 konnten sich BMW Fahrer offiziell von den physikalischen Gesetzen befreien lassen. Natürlich nur auf Antrag. Kurz danach fiel der Baum im Rahmen von Knut.

Entdeckt habe ich auch meine Leidenschaft für dunkle Schokolade und Rotkäppchen. Selbiges läuft ab gerade gleich in Deutschland im Kino. Wie Gerüchte sagen, mit einer weniger schönen Sychronisation.

Entdeckt habe ich auch im Januar, dass ich als Berater ein Versager bin, da ich nicht essen, mich anziehen oder den Kunden ausnehmen kann.

Ausserdem war ich witzig mit einem geklauten Pinguin-Witz, brachte die Bälle ins Spiel und traff Radio-G alias Kentucky alias Michael das erste Mal.

Februar

Anfangs wollte ich mich bei der Sabine einkratzen oder wahlweise jeder anderen schönen Belgierin. Dann habe ich aber doch einfach nur auf runde Tatsachen geschielt.

Man konnte mich das erste Mal hören und dabei hatte ich doch den Mund voller staubiger Schokolade. Nach dieser Erfahrung habe ich meinen Geschmack auf 72% zurückgeschraubt. Prustend lachen musste ich aber bei "What are you (th|s)inking about?". Das ist wohl ein Klassiker geworden und gehört bei meinen amerikanischen Kollegen zur Standardsammlung von Running Gags über Deutsche.

Auch im Februar konnte ich mich weiblichen Rundungen nicht entziehen und machte sie für den nächsten Krieg verantwortlich, als Postwurfsendung. Explosiv war auch die Schornsteinsprengung in Gera, auch wenn sie noch stehen ;) Auch bin ich extrem reich geworden, erst durch einen Lottogewinn, der mir noch lange anhaften sollte und danach durch meine erste Patentanmeldung. Ich bin fast am vielen Geld erstickt und beschäftige mittlerweile acht Vollzeitgeldzähler.

Gefeiert wurde auch mein zweites Blogjubiläum und das erste Suchwortexperiment, was wirklich zu starkem Besucherverkehr geführt hat und manchmal verirrt sich sogar jetzt noch ein Tammyjünger zu mir.

Am Schluss stand noch eine erotische Enttäuschung.

März

Im März führte Jena neue Parkregeln ein, Blinde sahen wieder und jede Menge Suchwörter bereicherten mein Leben. Ich musste erkennen, dass nicht alle Frauen scharf sind, freute mich aber trotzdem über Zuspruch des weiblichen Geschlechts.

Der Lottogewinn aus dem Vormonat verfolgte mich und wurde zum Aufhänger für das OTZ-Interview. Ich konnte es auch wieder nicht lassen und berichtete über schöne Frauen an Litfasssäulen, sorge mit Bildern eines lesbischen Kusses für Begeisterung und beass mich wieder mit Schokolade.

Ich schlug der Regierung Konzepte für Langarbeitergeld und Verzögerungsarbeitsgeld vor, erkannte, dass mein Wechsel des Hosters mehr als berechtigt war und warnte eindringlich vor dem Bürokratieabbau in Deutschland.

In den USA machte ich eine Einkaufserfahrung und verarbeitete diese auch gleich zum ersten eigenen Podcast.

Der Hammer im März war aber die Kuchenlesung - ein deutscher Text von einem Amerikaner gelesen, ohne Deutschkenntnisse. Nicht zu vergessen war der Beginn der Barnes & Noble Cafeeckentexte.

YetAnotherBlog - Jahresrückblick 2006, 1. Quartal Andere haben die Tradition schon, ich noch nicht, also begründe ich hiermit die Tradition: Der Jahresrückblick im und auf YetAnotherBlog. Januar Los ging 2006 natürlich mit Neujahrswünschen, aber das ist ja noch nichts Erwähnenswertes. Der ers...

Mit der Einführung der Europäischen Datenschutzgrundverordnung schliesse ich die Kommentarfunktion dieses Blogs, weil ich einfach keinen Bock auf die Arbeit habe, die dabei entsteht. Wer sich bei mir melden möchte, meine Mailadresse steht im Impressum. Hier der unnötige Hinweis, dass ich natürlich durch die Zusendung einer E-Mail in den Besitz von personenbezogenen Daten gelange. Der restliche Kram steht dann bei mir im Datenschutz.