Wann kommt die Welle?

Die Holtzbrinck-Tochter StudiVZ ist sauer und möchte das VZ im Namen von anderen Webangeboten entfernt sehen. Dazu regnen derzeit Abmahnungen übers Land. Wenn Social-Networking so funktionieren würde/wird, wie es angedacht ist, d.h. die Masse hat immer Recht und bewegt Dinge einfach mit den Füssen, dann muss sich Holtzbrinck warm anziehen.

StudiVZ ist nur viel wert, weil es aktive Nutzer hat. Sollten diese einfach aufbegehren und StudiVZ den Rücken kehren, dann macht es Puff und das viele Geld ist weg. Und die ganze Sache nur wegen zwei Buchstaben.

Sowas gab es vor Jahren schon mal mit 24 im Namen. Wie ist das damals eigentlich ausgegangen?

Nerviges - 2008-02-29, 22:22:11 - 8 Kommentare

Filmkritik: Der Krieg des Charlie Wilson

Charlie Wilson's War

Da hätte ich Euch doch fast um eine Filmkritik betrogen. Ich war nämlich vor mehr als einer Woche im Kino und habe mir den Film "Der Krieg des Charlie Wilson" angesehen.

Wie immer verrate ich nicht viel, nur soviel sei gesagt. Es geht um den Afghanistan-Krieg und die Rolle der CIA bei der Lieferung von Waffen an die Widerstandskämpfer. Insgesamt klingt es nicht sonderlich interessant, aber Julia Roberts und Tom Hanks spielen mit viel Freude. Philip Seymour Hoffman als fetter CIA-Agent ist einfach der Hammer. Die Dialoge sind ironisch und süffisant, die Bilder stimmig.

Übrigens ist es eigentlich eine Politkomödie oder -satire, wenn nicht die sowjetischen Truppen die Afghanen wie in einem Videospiel abschlachten würden.

Einige von Euch werden sich jetzt natürlich fragen, was kümmert mich der Krieg von gestern... aber es ist dummerweise eigentlich der Krieg von heute. In den letzten Minuten des Filmes wird sehr eindringlich darauf hingewiesen, dass man sich das Problem von heute damals eingebrockt hatte. Übrigens beruht der Film auf Tatsachen und ist nur in einigen Teilen fiktional.

Fazit: Sehr sehenswert, aber ohne Kinder anschauen. Wer den "Lord of War" gut fand, der wird diesen Film mögen. Wer "Lord of War" nicht gesehen hat, der wird diesen Film trotzdem mögen :) Wer intelligente Unterhaltung ohne Zeigefinger, aber mit Botschaft sucht, der ist hier genau richtig. Wer nur Action sucht, der sollte in "Rambo 34" gehen.

Poster by Wikipedia

Mediales - 2008-02-28, 21:51:31 - 6 Kommentare

Black Monday

Black Monday

Gerade lese ich dieses Buch - Black Monday von R. Scott Reiss. Sehr spannend, sehr interessant, sehr Endzeit. Leider nicht sonderlich gut geschrieben, das nimmt einiges von der Lesebegeisterung. Von unlogischen Dingen mal abgesehen. Viel Potential verschenkt.

Ich halte Euch auf dem Laufenden... auf jeden Fall Schmöckerlektüre für schlechtes Wetter oder schlechte Stimmung.

Lesematerial - 2008-02-27, 23:53:40 - 2 Kommentare

Wie krank bin ich... ?

Als ich gestern am Bratwurststand vorbeiging(!), hörte ich den entrüsteten Satz: "Mit Senf natürlich!!!". Eine Sekunde später fiel mir dieses doofe Gebilde ein:

"Wer Thüringer Bratwurst mit Ketchup isst, der unterstützt auch Waterboarding."

Ein Satz muss sein - 2008-02-26, 19:00:00 - 13 Kommentare

Wurflationrate bei 7%

Bratwurst

Ich erinnere mich, dass ich vor gut 10 Jahren in Jena unter 2 DM für eine Thüringer Bratwurst bezahlt habe - ich glaube 1,80 DM. Es ging dann langsam rauf auf 2,50 DM. 2004 kostete die Wurst 1,60 EUR, jetzt sind wir bei 1,80 Euro.

Wenn ich richtig rechne bzw. die Tabellenkalkulation richtig bedient habe, dann ist das eine Wurflationsrate von 7%. Interessant ist, dass diese niedrige Rate zu einer Verdoppelung des Preises innerhalb von 10 Jahren führte. Das nennt sich übrigens Zinseszins-Effekt. Wenn wir die durchschnittliche politisch propagierte Inflationsrate von 2% pro Jahr annehmen, dann dürfte die Wurst heute nur 1,12 Euro kosten.

Photo by markwick's under CC-BY-2.0

Jena - 2008-02-25, 18:58:54 - 12 Kommentare

1123x718 Bildpunkte

Auf einer Webseite gefunden: Unsere Homepage ist für eine Auflösung von 1.250 x 800 Pixel optimiert.

Mal abgesehen davon, dass nicht alle Leute grosse Auflösungen haben, so ist doch die Zahlenkombination sehr interessant. Warum 800 Pixel hoch und nicht 950? Typisch ist ja 1280x1024 etc... na egal.

Technisches - 2008-02-25, 14:48:52 - 5 Kommentare

Vier Jahre sinnloses Gedöns

Lecker Geschenk

Herzlich Willkommen zum ersten Tag des Jahres Fünf meines Blogs. Demzufolge liegen vier Jahre hinter mir und eigentlich mehr hinter Euch, schliesslich ertragt Ihr es mann- und frauhaft. Danke fürs Lesen und Vorbeischauen! Danke auch fürs Geschenk ;)

Der erste echte Eintrag war übrigens der hier... DSL... was sonst ;)

Photo by yummiec00kies under CC-BY-2.0

Meiner selbst - 2008-02-23, 00:01:00 - 14 Kommentare

Auf manche Sachen ist noch Verlass

Hast Du keinen Kalten Krieg, dann mach Dir einen... ist gleich viel lustiger: Russland droht mit roher militärischer Gewalt.

Nerviges - 2008-02-22, 22:30:19 - 2 Kommentare

Coolness von HP

Bisher wollte ich ja nen EEE, jetzt könnte der neue HP-UMPC 2133 dem EEE den Rang ablaufen. Nur mit Linux natürlich ;) Freue mich schon drauf...

Technisches - 2008-02-22, 19:41:21 - 1 Kommentar

Ich bin nicht in Deutschland... oder doch?

Mal wieder Starbucks

Ich bin angekommen... nicht ganz in den USA, aber in einem Kulturexport der selbigen. Derzeit sitze ich in einem Starbucks in Karlsruhe, Baden-Würtemberg. Vieles ist wie in den Filialen in den USA. Auch die Preise. 3,80 für einen grossen Latté, aber nicht Dollar, sondern Euro.

Immerhin braucht man nicht explizit nach einer richtigen Tasse verlangen, sondern bekommt diese unaufgefordert. Die Freundlichkeit der Bedienung hat mich aber sofort an die USA erinnert. "Was darf es sein?", "Wie geht's?", "Noch etwas Eis ins Wasser?" etc. Sie sagt "Bitte." und "Danke." Also kein Grund zum Klagen. Wenn es nur überall in Deutschland so wäre und nicht nur in den US-Kaffeeinseln. Muss es nicht eigentlich auf den US-Kaffeeinseln heissen? Klingt aber komisch...

Diese Filiale hat ihren amerikanischen Schwestern eine Sache voraus... sie ist sauber und ordentlich. In vielen US-Starbucks fühle ich mich nicht wohl, weil Einrichtung und Sauberkeit suboptimal sind. Da möchte man nicht bleiben, sondern flieht mit dem Kaffee in der Hand. Die Dinger sind dunkel, Fussboden und Theken krümmelig, klebrig und so weiter... Von der eisigen Zugluft mal abgesehen, aber das ist ein anderes Kulturthema und wurde bereits besprochen.

Das Angebot an Backwaren und Snacks ist auch grösser in Deutschland. Es gibt richtige Sandwiches, belegte Brötchen(!) und eine riesige Auswahl an gutaussehenden Muffins. Howard Schultz? Wenn Sie das hier lesen, rufen Sie mich einfach an und dann besuchen wir ihre Vorbildfiliale mal gemeinsam. Ich mache auch gern ein Testprogramm für ihre anderen Fillialen fertig.

Etwas ärgerlich ist aber, dass ein Teil der Begriffe in Englisch geblieben ist: Beverages über der Angebotstafel und Whole Bean beim Kaffeeverkauf. Daily Offerings ist auch nicht gerade Hochdeutsch.

Während ich meine Arbeit durchsehe und Themen vorbereite (ich habe noch 2 Stunden bis zum Meeting), beobachte ich Leute und schreibe Euch immer mal eine Zeile. Achso, ein anderer wunde Punkt, vom Wucher-Latté mal abgesehen, ist der WLAN-Hotspot. Der ist von T-Mobile und natürlich zu bezahlen und zwar mit 8 Euro für 60 min. Warum nicht 1 Euro? Die Masse macht es. Da würden bestimmt auch mehr Studenten surfen.

Die Bedienung ist gut drauf. Erkennt ihre Stammkunden, grüsst sie persönlich (ohne Namen), erinnert sich an die Grundbestellung und albert mit Niveau rum. Ausserdem sieht sie noch nett aus... jetzt würde ich gern eine Kopie von ihr klonen. Apropos Klonen. Diese Stadt hat jede Menge schöne Frauen jeden Alters. Richtig auffällig.

Ein Unterschied fällt noch auf. Während man in den USA ein Lächeln zurückbekommt, wenn man zuerst lächelt, bekommt man in Germanien immer den "Du Wichser!"-Blick. Nun gut, eventuell liegt es ja an mir. Vielleicht sehe ich wirklich so aus :) Aber manchmal klappt es doch auch... sind diese Frauen nur ohne Kontaktlinsen oder Brille aus dem Haus?

Die Dame hinter der Theke weiss, wie man Umsatz macht. Ihre Frage: "Darf es noch etwas Kleines zum Essen dazu sein?" ist sehr verführend und wird von einigen Kunden gern mit Ja beantwortet. Es ist, so glaube ich, die Fragestellung und der Ton ihrer Stimme, der die Leute einknicken lässt.

Die Bedienung wechselt. Schicht-Wechsel nehme ich an. Die neue Dame ist ebenso freundlich und verführend. Sie berät den Kunden intensiv in der Wahl des Kaffees und dem dazu passenden Naschwerk. Die Mädels hatten wohl ein Bootcamp ;) Die Post kam gerade mit einem Brief rein. Die Post-Frau war ebenso freundlich. Irgendwie unheimlich... bin ich überhaupt noch in Deutschland oder bin ich gestern Nacht versehentlich zu weit gefahren?

Ich kann es nicht beschreiben, aber es ist ein angenehmes Gefühl hier im Café zu sitzen, und das Leben um sich herum pulsieren zu spüren. Es macht lebendig und gibt irgendwie Hoffnung, dass es mit uns doch nicht so schnell oder stark bergab geht.

Eben musste die Bedienung die übliche Erklärung zu Tall, Grande, Venti machen. Die Kaffeegrössen versteht ja auch kein Schwein. Klein, Mittel und Gross hätten es auch getan, stattdessen ist es gross, grösser, sehr gross. Das grenzt ja schon an Grössenwahn.

Einige Kunden bekommen sogar einen Handschlag. Der Superkunde quasi. Am Nachbartisch hat sich eine junge Dame mit ihrem Notebook breit gemacht. Vom Gesicht hätte ich zuerst auf einen slawischen Einschlag getippt, aber sie hat gerade mit einem Telefonat begonnen und das Englisch ist perfekt. Keine Ahnung also, wo sie herkommt, aber das Englisch klingt gelernt, da sie keinerlei regionalen Klang in der Aussprache hat. Weder amerikanisches, kein britisches und erst recht kein australisches Englisch. Die Aussprache von exactly schiebt sie zumindest ausbildungstechnisch nach Nordamerika. Wenn mich mein Gehör nicht täuscht.

Ich bin doch in Deutschland bzw. das sind Touristen?! Die Frau hat den typisch genervten deutschen Ton im Umgang mit ihrem Mann. Sie hat auch den beschissenen "Leck mich"-Gesichtsausdruck, der viele meiner Landsleute in die Gesichtsform gemeisselt scheint. Nervig wie sie ist, bestellt sich auch mit langer Diskussion und Hunderten von Änderungen.

Nun schliesse ich und mag aber noch etwas Schönes berichten. Obwohl Starbucks eher von jungen Leuten heimgesucht wird, hinter mir sitzen zwei Damen ab 60, die einen Kaffeeplausch machen. This rocks! Schönes Wochenende und den Text werdet ihr wohl erst einige Stunden nach seiner Erstellung lesen, also nicht wundern.

Kolumne - 2008-02-22, 18:58:33 - 8 Kommentare

Drehig

Bin bissl drehig, da ich in/an der Hotelbar noch einen Cocktail hatte. Wer mich kennt weiss, dass ich Alkohol nicht mal schreiben kann, geschweige trinken. Da werde ich nett tief schlafen, hoffe ich. Nacht.

Meiner selbst - 2008-02-21, 23:36:13 - 3 Kommentare

On the road again

Kilometer 200, Fahrzeit bisher 1:45. Ich sitze im McCafé Schweinfurt und essen einen Grilled Chicken Caesar Salad. Am Öffnen des Plastbesteck-Beutels bin ich fast verzweifelt. Zum Schluss habe ich meine Zähne genommen und wie ein Tier das Ding aufgerissen. Ausserdem steht der normale grosse Kaffee Latté auf dem Tisch.

Das McCafé ist sehr voll, wobei es noch ertragbar ist. Gerade bringen zwei Männer in Leichenbestatteranzügen und mit Trauerkrawatten ihre Tabletts zurück zum Café-Tresen. Wie kann man nur so rumlaufen? Selbst wenn sie Bestatter wären... Hinten in der Kinderecke toben eine Handvoll Kinder laut vor sich hin. Schön, dass die Eltern ihre Göhren mal abstellen können. Sie sind beobachtet und die Ecke ist gut gepolstert, da kann sich kein Kind was einhauen.

Gerade lese ich über die Affäre von McCain und einer Lobbyistin. Da soll eventuell 2000 was gelaufen sein. Und wenn schon?! Sex für Unterstützung ist mir immer noch lieber, als Geld dafür. Geld korrumpiert, Sex macht willig. Kein Unterschied, aber natürlicher als Überzeugungsmittel :)

Es ist lustig, Leute zu beobachten, wie sie mit vollem Mund dicke Burgerbatzen kauen und dabei in die Gegend klotzen. Die Horde Kinder wusselt los, Mama kassiert gerade ihre Kinder ein. Am Tresen des Fastfood-Teils stapeln sich gerade die Leute und betteln um Nahrung. Da fällt mir gerade die Radiodiskussion ein, dass Biokraftstoffe alles ausser Bio sind. Lebensmittel sollen zu Lebensmitteln werden und nicht zu Sprit. Das Grundrecht auf ein Auto hat glaube ich weniger Priorität als das Recht auf bezahlbare Lebensmittel. Zudem sind Importe von Biokraftstoffen ja wieder der falsche Weg. Entweder wir können uns allein versorgen oder wir lassen es.

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Meiner selbst - 2008-02-21, 20:02:57 - 2 Kommentare

Stehe neben mir

Da ich momentan gerade neben mir stehe, soll heissen müde und breit bin, hier noch Hinhalte-Content von mir. Wieder aus dem Urania-Universum von 1960:

"Aber die Position der Schweiz als Gläubiger auf dem internationalen Kapitalmarkt - die Schweiz ist mit Abstand der wichtigste Gläubiger der USA - treibt das schweizerische Finanzkapital und die schweizerische Bourgeoisie zur Verteidigung der kapitalistischen Interessen in der ganzen Welt."

"Aber nicht nur das aus dem Konkurrenzkampf resultierende Streben nach höchsten Profit zwingt den Kapitalisten dazu, der Automatisierung grösstes Augenmerk zuzuwenden, sondern in immer stärkerem Maße auch der Wettbewerb zwischen Sozialismus und Kapitalismus."

Deutschland - 2008-02-20, 22:58:54 - 4 Kommentare

Flohmarkt - Urania Universum

Am Wochenende war Flohmarkt in Jena. Da gab es auch viele Bücher. Ich konnte nicht widerstehen und habe mir ein Urania Universum gekauft. Ausgabe von 1960. Ich zitiere aus einem Kapitel über den Düsenluftverkehr:

"Der kapitalistische Flugverkehr aber ist nicht in der Lage, alle diese Probleme noch mit kapitalistischen Methoden zu meistern. Der Düsenluftverkehr zwingt zur Koordinierung und Gesamtplanung, wie sie erfolgversprechend nur eine sozialistische Gesellschaftsordnung zuläßt."

Jetzt weiss ich auch endlich wieder, warum ich beim Fliegen so ein ungutes Gefühl habe.

Deutschland - 2008-02-19, 23:09:31 - 4 Kommentare

Baum fällt

Heute morgen vor meinem Fenster geschehen. Weg ist er und damit leider auch das Baumloch und damit der Nistplatz meiner Kleiber. Mist!

Ansehen kann man sich das Ganze auf der Artikelseite, denn ich will es nicht auf der Hauptblogseite haben, da es das Laden der Seite aufhält.

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Jena - 2008-02-18, 21:36:59 - 1 Kommentar

Wozu Öl?

Wozu braucht man schon Öl? Total überbewerteter Rohstoff... schön, dass wir bewusst davon losgelöst werden.

Lukoil dreht Deutschland den Öl-Hahn zu

Deutschland - 2008-02-18, 21:25:46 - Noch keine Kommentare

Offenes WLAN in Jena

In der Goethegalerie scheint es jetzt ein offenes WLAN zu geben. Bin gerade im Café und surfe darüber. Cool, wobei ich endlich mal mein VPN fertig konfigurieren müsste. Sicher ist sicher.

Jena - 2008-02-18, 18:19:36 - 4 Kommentare

Warum Briefe der Steuer nicht mit der Post kommen

Geld

Gerade versuche ich mir vorzustellen, ob die Kinder von heute andere Vorbilder haben und nicht Feuerwehrmann und Krankenschwester werden wollen?! "Mama, ich möchte Postchef werden!" wird aber doch eher ein selten gehörter Ausspruch sein. Allerdings kann ich mir vorstellen, dass unter Wirtschaftsstudenten dieser Ausspruch wohl deutlich populärer sein dürfte. Und damit wären wir auch schon beim Thema: "Habe ich Herrn Zumwinkel bei der Steuerhinterziehung geholfen, weil ich Briefe mit der Deutschen Post verschickt habe?"

Die Frage ist natürlich so ernst, wie sie unsinnig ist und damit wollen wir die Fragestellung auch gleich wieder vergessen und uns direkt mit den Geschäften der höchsten Tiere auseinandersetzen. Deswegen lautet die nächste Frage: "Hinterzieht man Steuern, weil man reich ist oder wird man reich, weil man Steuern hinterzieht?"

Diese Frage wiederum dürfte nicht eindeutig zu beantworten sein und deswegen soll sie uns auch nicht interessieren und kommen damit spontan zu Frage: "Warum machen sich Leute mit viel Geld mehr Sorgen um das Geld, als Leute mit wenig Geld?" Das lässt uns die Theorie erstellen, dass Geld immer mit Sorgen verbunden ist und deswegen eine Erhöhung der Geldmenge auch zur Erhöhung der Sorgen führt. Kurz, es kommt zur Sorgeninflation.

Das steht jetzt aber im Widerspruch zur Steuerhinterziehung, da ja das Finanzamt eigentlich uns einen Teil der Sorgen abnimmt. Warum will man seine Sorgen also nicht teilen? Ich weiss auch nicht, aber ich weiss, dass man, sobald man über Steuervermeidungs- und Steuersparmodelle nachdenkt, recht schnell im Strudel dieser Gedanken festhängt bzw. einfach nur noch von den Sorgen ums Geld (nicht verwechseln mit Geldsorgen) geleitet wird. Deswegen habe ich mich schon vor langer Zeit von dieser sinnlosen Centgraberei verabschiedet. Wenn ich hier lebe, dann habe ich Steuern zu zahlen. Punkt. Es ist nicht schön, aber es ist so. Will ich weniger Steuern zahlen, dann ziehe ich weg.

Wobei die Diskussion über höhere Strafen für Steuerhinterziehung aus meiner Sicht in die falsche Richtung geht. Bekanntlich schrecken ja höhere Strafen nicht ab, sondern machen nur noch kreativer. Einzig der Todesstrafe dürfte die meisten Leute abschrecken, aber ganz auf Menschlichkeit sollte man nicht verzichten - obwohl ja eigentlich schon das Geld des Grossteil der Menschlichkeit vernichtet, da kommt es ja auf den Rest eigentlich auch nicht mehr an.

Das wahre Problem liegt doch einfach nur in den unübersichtlichen Steuergesetzen, die für Leute mit Geld und damit für Leute mit Scharen von Beratern ausreichend Schlupflöcher lassen. Der kleine Mann versteht nichts davon und kann sich auch niemanden leisten, der sich darum kümmert. Damit wäre die Todesstrafe zwar eine Lösung, aber insgesamt helfen nur einfache und sinnige Steuergesetze.

25% pauschal auf alle Einnahmen und 10,000 Euro Freibetrag pro Nase, Familien veranlagen gemeinsam und die Kinder zählen als Steuerzahler ohne Einkommen und sind bis 18 Jahren auf die Eltern anrechenbar. Punkt. Keine Klauseln, keine Ausnahmen. Egal wo das Geld herkommt, egal ob es Geld oder was zum Anfassen ist. Nur so kann Steuerhinterziehung der Nährboden entzogen werden. Es darf nicht attraktiv sein und es darf keine Möglichkeiten geben, Steuern zu hinterziehen bzw. sich überhaupt Gedanken machen zu wollen, um Steuern zu sparen.

So, jetzt habe ich keine roten Faden gehabt. Aber auch egal, denn mit einem roten Faden hätte ich auch keine Steuern gespart.

Photo by yomanimus under CC-BY-2.0

Kolumne - 2008-02-17, 22:42:38 - 5 Kommentare

Sie oder es blüht

Sie blüht! Ich weiss nicht mal, wer "Sie" ist und erwartet habe ich auch nicht, dass das Gewächs jemals blüht, aber es blüht. Cool... auch wenn sonst damit nichts anfangen kann ;)

P.S. Sie riecht seit 2 Tagen voll fett krass verschärft...

Dies und Das - 2008-02-17, 05:41:00 - 5 Kommentare

Positiv überrascht - T3N Open Source & Web

T3N Magazin Cover

Es passiert selten, aber René kann auch mal positiv überrascht sein. Vor einiger Zeit hatte ich mir die Zeitschrift t3n - Open Source & Web gekauft. Eigentlich nur aus einer Laune heraus, weil ich etwas lesen wollte und sonst nicht im Bereich Content Management unterwegs bin.

Im Heft geht es um Open Source, PHP, CSS, Typo3, Linux und vieles mehr aus dieser Sparte. Ich kann nicht mal genau sagen, warum ich das Heft mag. Es liest sich einfach gut, auch wenn der dicke Typo3 Teil mich (noch) nicht interessiert. Aber es ist eine angenehme Mischung aus Interviews, Berichten, Buchtipps, Webseitenhinweisen und und und. Endlich mal nicht nur umformulierte Werbeprospekte mit unsinnig angeordneten Bildern und reisserischen Berichten über Würmer, Viren und andere Abzockfallen.

Fazit: Ich werde mir das nächste Heft , das am 29. Februar 2008 erscheint, auf jeden Fall kaufen. Billig ist es nicht mit 9,80 Euro, aber die Zeitschrift erscheint nicht monatlich und auch nur in 20.000 Exemplaren. Hoffen wir mal, dass der gute Ersteindruck erhalten bleibt. Zu wünschen wäre es dem deutschen Computerzeitschriftenmarkt.

Lesematerial - 2008-02-16, 15:50:07 - 10 Kommentare

WE

Schönes Wochenende vom unkreativen René. Momentan fällt mir kaum was ein. Hoffe, dass ich morgen oder am Sonntag etwas Cafézeit habe.

Meiner selbst - 2008-02-15, 22:23:56 - 2 Kommentare

Erinnerungen - Kinderwagen von ZEKIWA

Am Wochenende waren wir im Industriemuseum Chemnitz. Momentan gibt es dort eine Sonderausstellung zur Geschichte des Kinderwagens. Sie hatten auch die legendären DDR-Kinderwagen mit Rundumsichtfenster da, entwickelt und gebaut von ZEKIWA Zeitz. Cool!

Technisches - 2008-02-13, 22:07:55 - 15 Kommentare

Richard Stallman in Jena

Was für Auskenner - Richard Stallman in Jena. Schaust Du hier bei Qbi und auch hier bei CommonsBlog.

Jena - 2008-02-13, 10:39:53 - 5 Kommentare

Sterben und Leiden sichert Arbeitsplätze

Alk

Heute lese ich in der Zeitung, dass ein Bundesland den Verkauf von Alkohol an der Tankstelle verbieten will. Soweit so gut. Natürlich heulen prompt alle, dass man dann Pleite ist, die Tanke schliessen müsse und sowieso alles total Scheisse ist. Ist prinzipiell verständlich...

Wir haben jetzt das Rauchverbot fast überall. Prompt wird geklagt, dass ja wertvolle Arbeitsplätze vernichtet werden und sowieso alles Scheisse ist. Teilweise verständlich.

Erinnert sich eigentlich noch jemand an die Klage des Bundesverbandes der Bestattungsindustrie gegen die Einführung der Gurtpflicht im Auto? Ist eigentlich noch die Klage der Ärzte gegen die Automobilindustrie wegen Einführung des Airbags und der verbundenen Reduktion der Unfallschwere vor dem Bundesverfassungsgericht anhängig?

Photo by joshstaiger under CC-BY-2.0

Deutschland - 2008-02-12, 23:35:36 - 7 Kommentare

Die Apokalypse

... It's amazing how dependent people have become on their mobile devices. CrackBerry addiction is an old story, but it keeps surfacing every time people are forced to go more than 10 minutes without access to their e-mail. Local television stations in San Francisco all teased the BlackBerry outage on their 11 p.m. newscasts as a near-disaster, since we don't have weather events out here to keep people watching the local news. ...

Aus einer Story zum gestrigen Totalausfall des Blackberry-Netzwerks in Nordamerika.

CNET News.com

Technisches - 2008-02-12, 23:32:51 - 2 Kommentare

Drängend

"Was heute drängt, drängt sicherlich auch morgen."

Ein Satz muss sein - 2008-02-12, 22:57:11 - Noch keine Kommentare

Barcamp bei Radio-G

Radio-G hat ein schönes Fazit zum Barcamp Mitteldeutschland geschrieben. Netterweise hat er mich auch erwähnt:

"Später sprach Rene ohne Manuskript und ohne Satzzeichen fast 60 Minuten lang über die Ladezeiten von Webseiten und die dafür verantwortlichen Gründe. Den ausnahmslos schönsten Versprecher landete er als er die sozialen Netzwerke Myspace und Facebook unter “Myface” zusammenfasste. Andere denken monatelang über solche Begriffe nach. Rene schießt sie aus der Hüfte."

Echt ohne Satzzeichen? War es wirklich so schlimm... sag mal an!?

Zitat-Quelle: Radio-G

Jena - 2008-02-11, 21:53:26 - 7 Kommentare

Update: EEE live

Live gebloggt vom Asus EEE von Robert Basic ;-)

Update: Hier noch ein kleines Ersteindrucksfazit und alle Eindrücke in ungeordneter Reihenfolge... geschrieben einen Tag später.

  • Man habe ich grosse Pfoten oder sind die Tasten so winzig? Ja, die Tasten sind es.
  • Wow ist das Ding kompakt und leicht.
  • Naja, der Bildschirm ist bissl klein.
  • Eine Tastaturbeleuchtung fehlt (IBM/Lenovo verwöhnt) oder das Ding in Weiss nehmen.
  • Shit, sind die Tasten klein.
  • Das Layout der Tastatur ist komisch, denn für < und > muss man sich verrenken. Das ist doof für Webdesign oder andere XML-Dinge.
  • Süss klein ist es und leicht.
  • Schon wieder vertippt...
  • Die Maus ist so störrisch und mag meine Klicks nicht bzw. das Antippen des Touchpads. Irgendwie unempfindlich.
  • Warum bewegt sich die Maus nicht... warum klickt es nicht?!
  • Ich will es, ich will es nicht, ich will es, ich will es nicht...

Fazit: Nicht uncool, wenn der Bildschirm grösser wäre und die Maus/das Touchpad nicht so störrisch. Die Sache mit den Minitasten ist eventuell Gewöhnung, aber hier steht ein Beweis aus.

P.S. Wenn Ubuntu auf dem Macbook Air stabil läuft, dann ist es meins! Sonst nicht, ich mag nicht noch ein OS lernen bzw. mich mit Software anpassen müssen.

Technisches - 2008-02-09, 20:17:06 - 6 Kommentare

Überschrift wechsle Dich

Am RSS-Feed der Welt Online lässt sich schön beobachten, wie oft die erste Idee einer Überschrift stirbt bzw. nach Beschwerden geändert werden muss. Oder ist hier wieder der Praktikant am Werk? Einige aktuelle Beispiele:

Alt: "Berlinale: Diane Kruger will für gute Filme kämpfen"
Neu: "Berlinale: Diane Kruger kämpft für gute Filme"

Alt: "Birthler-Behörde: Gröllmann war inoffizielle Mitarbeiterin der Stasi"
Neu: "Birthler-Gutachten: Gröllmann soll als IM "Jeanne" gespitzelt haben"

Alt: "World Press Photo: Erschöpfter Soldat ist das Foto des Jahres"
Neu: "World Press Photo: Foto des Jahres zeigt erschöpften Soldaten"

Alt: "Landesbanken: Rettung der WestLB kostet 1300 Arbeitsplätze"
Neu: "Landesbanken: Rettung der WestLB kostet 1500 Arbeitsplätze"

Alt: "Deutschlandtrend: Merkel büßt für Kochs Wahlkampf-Strategie"
Neu: "Deutschlandtrend: Roland Koch ist bei den Bürgern unten durch"

Mediales - 2008-02-08, 17:56:27 - 1 Kommentar

Zeitung kommentiert - Britney ist tot, Briten arm, Zucker out

Die Nachrichten-Agentur AP hat bereits einen Nachruf für Britney Spear geschrieben, um nicht unvorbereitet zu sein. Damals bei Anna-Nicole Smith waren sich nicht darauf vorbereitet, dass soll AP nicht nochmal passieren. Aber gibt es denn soviel zu Britney vorzubereiten? "Britney Spears, ehemals hübsches Mädchen, zeitweiliger Pop- und Medienstar, sowie traurigste Figur des frühen 21. Jahrhunderts, starb heute an einer Überdosis Schlaftabletten." Wäre damit nicht schon alles gesagt? Lasst sie doch wenigstens in Ruhe sterben, so tragisch wie es wäre.

Jeder erwachsene Brite hat eine ungesicherte Verschuldung von 5500 Euro, im Schnitt. Nachdem ich das gelesen habe, musste ich an einen Satz des Milliardärs Warren Buffet denken, den er als Antwort auf die Frage: "Welchen Rat geben sie jungen Leuten?" gegeben hat. "Sie sollen sich keine Kreditkarte anschaffen." Und das sagt der Mann, der einen hohen Prozentsatz an American Express Anteilen hält. Aber er hat recht. Zumindest sollte man eine Kreditkarte NIE als KREDITkarte benutzen, sondern nur als bequemes Zahlungsmittel.

Wenn übrigens die Nordzucker AG die geschlossene Zuckerfabrik in Güstrow abreisst, dann bekommt sie von der EU eine Prämie wegen der Rückgabe der Zuckerquote. Und alle Welt regt sich über Nokia auf?! Der Zuckermarkt ist subventioniert, reguliert und alles, nur keine Marktwirtschaft. Ich werde also ab sofort nur noch Rohrzucker aus fairem Handel verwenden, denn dann helfe ich wenigstens Menschen. Wie wäre es mit Zucker aus Rüben aus fairem Anbau in Mecklenburg-Vorpommern? Kann man das nicht fördern lassen?

Kolumne - 2008-02-08, 06:00:00 - 5 Kommentare

Rohstoffe der Zukunft

Erschreckend und eventuell eine wichtige Quelle für die Energie der Zukunft: Müllkarussell .

Lesematerial - 2008-02-07, 19:18:47 - 3 Kommentare

Zeitung kommentiert - Krieg, Kolonien und Kuba

Auch waren heute Meldungen über Krieg im Tschad und weitere Gewalt in Kenia in den Nachrichten. Manchmal denke ich, dass man die Entkolonialisierung eventuell über 50 bis 100 Jahre strecken hätte sollen und statt Chaos ein entwickeltes Land zurücklassen. Ich glaube, dass die meisten Menschen heute mit den Kolonialstaaten Frankreich, England, Holland, Spanien und vielleicht auch Deutschland mehr zufrieden wären, als mit ihren eigenen korrupten Regierungen. Zudem verbessert sich das Problem nicht, da ein Boykott des Regimes nicht dazu führt, dass es den Leuten besser geht, sondern schlechter. Ein reger Handel aber wiederum nur das Geld in die falschen Taschen spült. Wie löst sich das Problem dann? Eigentlich geht sowas nur durch Revolution, aber dazu sind die Länder in den meisten Fällen nicht in der Lage, weil es immer eine Volksgruppe gibt, die die andere mit Spass unterdrückt.

Dazu fällt mir auch noch die Kuba-Poltik der USA ein. Macht es Sinn ein armes Land wie Kuba weiterhin zu boykottieren? Kuba ist ja so kommunistisch und die Menschen werden so böse unterdrückt. Mag ja alles war sein, aber warum werden dann täglich Milliarden nach China überwiesen? Das Land ist nicht gerade für Demokratie und Menschenrechte bekannt. Auch sind Geschäfte mit den meisten afrikanischen Diktaturen absolut kein Problem. Naja, Kuba hat keine natürlichen Ressourcen. Grüne Orangen sind ja bei uns damals schon nicht der Renner gewesen... aber immerhin könnte man aus Zuckerrohr Ethanol machen. Der neue Hype von Mr. Bush.

Kolumne - 2008-02-07, 08:00:00 - 1 Kommentar

Zeitung kommentiert - Brände, Google, Kohle

"Schwelbrand im Kernkraftwerk Krümmel" lautet die Schlagzeile. Irgendwas ist daran falsch, eigentlich gibt es doch nur in Kohlekraftwerken Schwelbrände... naja, die werden schon wissen, wie man Strom erzeugt.

Google bietet Hilfe gegen die Übernahme von Yahoo durch Microsoft an. Versucht man hier nicht den Teufel mit dem Belsebub auszutreiben? Google ist zwar offener und näher an Standards als Microsoft, aber viele Bereiche sind ebenso monopolistisch und abgeschottet bzw. lassen den Nutzer sehr hängen. Ich sage nur AdSense und AdWords. Klicks lassen sich nicht nachweisen, man muss Google glauben in seinen Abrechnungen und schon einmal musste Google nachzahlen. Ich würde also gern einen Weissen Ritter sehen, der einspringt. Eventuell ein Zeitungskonzern, aber bitte nicht Murdoch. ATT wäre eine Option, aber ich glaube nicht, dass es funktionieren würde. Die Deutsche Telekom hat schliesslich auch noch nie eine Webangebot vernünftig hinbekommen.

Im Handelsblatt habe ich über weltweite Engpässe bei Kohle gelesen. China saugt alles auf und ist vom Exporteur zum Importeur geworden, gleichzeitig zieht der Preis von Kohle weiter an. Es reicht zwar immer noch nicht, um die deutsche Steinkohle rentabel zu machen, aber es führt jede Art von CO2-Diskussion in Europa ad absurdum. Die Politik macht Energie in Europa teuer und forciert damit den Import von Energie aus dem Ausland bzw. ganze Industrien wandern ins Ausland ab, um danach die "sauberen" Produkte wieder einzuführen. Klar, dass dann die CO2-Reduktion in Europa geschafft wird... dafür ersticken Asien und Afrika.

Kolumne - 2008-02-06, 17:38:15 - 2 Kommentare

Ich habe einen Latte im Café

Heute sitze ich wieder in einem McCafé und koste die eine Stunde Gratis-WLAN aus. Mir wird das echt fehlen, wenn die Aktion Ende April ausläuft. Neben mir steht ein riesiges Glas Kaffee Latte und ich beobachte Leute, während ich schreibe.

Leider regnet es draussen, so dass die Fahrt momentan kein Spass ist. Es ist auch nur Unterlichtgeschwindigkeit drin, weil es sonst riskant wird. Schade, so dauert die Fahrt deutlich länger, aber Vernunft siegt und Ihr wollt ja auch noch einige Blogeinträge lesen, auch wenn ich momentan recht schreibfaul wirke. Tschuldigung!

So, weiter geht und schöne Grüsse an den Rest der Welt... ich habe zuviel Zeit mit Geschäftsemails verplempert, so dass für Euch nix übrig geblieben ist...

Meiner selbst - 2008-02-05, 20:46:39 - 4 Kommentare

Chauvi-Content - Oberlecker

LH Boing 747

So, jetzt gibt es mal wieder Chauvi Content. Bin gerade aus Boston rein und muss der Lufthansa ein Kompliment aussprechen.

Auf unserem Flug waren zwei der oberleckersten Stewardessen der ganzen Flotte an Bord und auch noch an unseren Sitzreihen im Service. Danke! So fliegt Man(n) gern und kann dann auch ohne hypergeiles Entertainment-System auskommen und sieht grosszügig über Röhrenfernseher mit Lilastich hinweg.

Ende Chauvi-Content!

Photo by dcdead under CC-BY-NC-ND-2.0

Dies und Das - 2008-02-04, 12:35:04 - 5 Kommentare

Scheisse war das lecker

Frühstück American Style

Ich esse sowas extrem selten, aber es war mal wieder Zeit - All American Breakfast. Es war extrem lecker und absolut füllend, damit sollte ich meine verlorenen Kilos seit Jahresanfang nun auch wiedergefunden haben.

Double Stack Blueberry Pancakes, 2 scrambled Eggs, Bacon, Wheat Toast, Unlimited Coffee

Thematisch USA - 2008-02-04, 03:21:00 - 5 Kommentare

Komisch

Irgendwie widerspricht man sich in den USA. Panik vor Anschlägen und Zauber rund um die Sicherheit am Flughafen, aber kaum einer der Mitarbeiter im Sicherheitsbereich ist ein echter Amerikaner bzw. spricht flüssig Englisch.

Thematisch USA - 2008-02-03, 21:59:40 - 2 Kommentare

Wozu Deutsch gut sein könnte

Gestern beim Barbesuch ist meinen Mittrinkern diese philosophische Erkenntnis gekommen, eventuell möchte ja das Gotheinstitut diese Idee aufgreifen...

"Lerne Deutsch, denn Gott könnte Deutsch sprechen."

Schliesslich will man seinem Schöpfer am Ende nicht sprachlos gegenüberstehen und den Rest des Nachlebens das grosse Fragezeichen hinter sich herziehen müssen.

Witziges - 2008-02-03, 06:51:37 - 7 Kommentare

Boston Underground

Ein kleiner Blick in einen U-Bahn Tunnel von Boston, die Blue Line der Boston-T. Leider hatte ich meine grosse Kamera nicht dabei.

Thematisch USA - 2008-02-03, 03:11:26 - 6 Kommentare

Frozen

Hunderte Leuten "frieren" in der Grand Central Station in New York ein. Faszinierend.

Via BasicThinking

Optisches - 2008-02-02, 14:45:56 - 8 Kommentare

Faschistische Rauchverbieter

Nicht alle amerikanischen Kneipenbesitzer sind begeistert vom Nichtraucherschutz. Wobei hier die freie Meinungsäusserung vielleicht etwas über die gewählte Begrifflichkeit stolpert. Gefunden in einer Bar in Downtown Boston

Thematisch USA - 2008-02-02, 06:44:25 - 3 Kommentare

Mein erstes Mal für 10 Dollar

Barnes &amp; Nobles

Heute kommt Ihr seit langer Zeit mal wieder in den Genuss eines Artikels geschrieben im und über Barnes & Nobles. Momentan bin ich in den USA und verfalle wieder in mein altes Verhaltensmuster. Das heisst, ich bin 21 Uhr in die grosse Mall gefahren und habe mich von meiner Chinesin kneten lassen. Ok, es ist nicht meine Chinesin und es war nicht mal die gleiche Kneterin, aber es war wieder gut und entspannend. Ausserdem war die Konsumstätte nicht sonderlich besucht, so dass es auch noch ruhig war.

Danach bin ich bei Apple rein und wollte einen Liveblick auf das neue Air-Notebook erhaschen, aber leider gab es kein Demogerät, dass man "begreifen" konnte. Aber macht nix, denn ich hätte es mir sowieso nicht gekauft. Mein nächster Kauf ist wohl ein Asus Eee, so bald ein grösseres Display erhältlich ist, denn zum Bloggen und zum Schreiben von Büchern oder Artikeln ist es genau richtig. Ich renne schliesslich dafür immer gern irgendwo hin und habe gern einen Kaffee dabei. Aber zuerst muss ich probieren, ob man mit der Eee-Tastatur auch mal zwei Stunden flüssig schreiben kann.

Apropos Kaffee, ich habe natürlich gerade wieder einen Kaffee Latte, small und einen Kamillentee, venti. Ersterer zum Aufmuntern, der Tee dann zum Runterkommen. Das Runterkommen ist wichtig, da mir momentan zu viele Sachen durch den Kopf gehen und ich nicht weiss, wo ich anfangen soll. Aber da es beruflich ist, gehört es nicht hier her. Schliesslich ist und bleibt es hier eine private Spielwiese.

Für einen Donnerstag ist das Barnes & Noble recht leer. Ich kann es mir auch nur einbilden, aber wenn man Rezession sehen will, dann sieht man sie. Immerhin ist der Leitartikel von Newsweek heute auch: "Road to Recession". Werde ich mir nachher im Hotel noch gönnen.

Da ich ja gerade in einem Starbucks sitze, auch noch Aktien von den Leuten besitze und erfolgreich 40% verloren habe, war der heutige Artikel in der USA Today interessant. Dort ging es um die Aktionen von Howard Schultz, dem zurückgekehrten Gründer von Starbucks. Erste Aktion, keine Frühstückssandwiches mehr, da die Leute sich über den Geruch beschwert haben. Die Läden rochen wie fettige Pommesbuden und nicht wie ein Café. Dafür werden demnächst gesunde Alternativen kommen und auch qualitativ hochwertige Donuts. Ich bin gespannt, ob er die Kurve mit und für Starbucks bekommt. Jedenfalls ist in den Cafés sehr viel Potential, denn sie sind teilweise so "benutzt", dass man nicht bleiben möchte, sondern nur den Kaffee mitnimmt. Es zieht, es ist unordentlich, es ist nicht bequem und man sitzt nicht gemütlich, sondern "hektisch vertrieben" rum.

Was gibt es denn sonst zu berichten? Die Zeitumstellung habe ich nur mässig vertragen, denn es ziehen Kopfschmerzen auf. Hoffentlich gewöhne ich mich bis Sonntag nicht daran, denn dann geht es zurück und es wäre schlecht, wenn ich dann nochmal "jetlage".

Pokerchips

Was ist ja eigentlich mit der Überschrift sagen wollte... ich habe heute das erste Mal in meinem Leben Poker gespielt. Texas Hold'em. Ich dachte nicht, dass es mir gefallen würde, aber es macht Spass. Liegt wohl auch daran, dass ich die ersten drei Runden gewonnen habe und mich sonst recht annehmbar schlug. Etwas Glück war natürlich auch dabei. Als wir dann um 10 Dollar gepokert haben, Einsatz pro Nase bis die Chips alle sind, war ich recht schnell raus. Aber der Ideengeber für die 10-Dollar-Runde auch... also hat er uns nicht abgezogen. Aus Spass würde ich öfters pokern, aber nicht für Geld bzw. nur für einen 10-Dollar-Topf pro Abend, so dass man motiviert ist und das Risiko abschätzt, aber nicht Geld in grossem Stil verliert. Was soll ich schliesslich mit dem ganzen Geld? Ich trinke und rauche nicht und Frauen sind auch nicht mehr so teuer, wenn die Wirtschaft den Berg runtergeht ;)

Was mit übrigens sehr gefehlt hat, also was für mich der Unterschied zwischen Deutschland und den USA ist: Es ist hier alles entspannter. Man fühlt sich weniger gehetzt. Auch kann ich auch über meine beiden Cafébesuche nur Gutes schreiben bzw. zumindest erwähnen, dass man immer wirklich freundlich oder besser herzlich bedient wird. Da erlebe ich bei jedem zweiten Besuch in Jenaer Café etwas anderes.

Ich werde dann auch mal durch die Bücherreihen springen... mal sehen, ob etwas Konsumfähiges dabei ist... zurück und nichts gefunden. Dann eine Gute Nacht aus Boston und See ya!

Dies und Das - 2008-02-01, 05:37:42 - 5 Kommentare