Die Melkbrust

Die Studenten der Uni Jena zeigen Witz und haben eine griechische Statue passend zur finanziellen Lage des Ursprungslandes dekoriert. Jedenfalls reime ich mir die Sache mit der Melkbrust so zusammen. Wobei ja eigentlich eher ein Grieche an der Brust der Europa saugen müsste... die ihren Ursprung auch noch in Griechenland hat. Wie verwirrend.

Alle entwickelten Kulturen/Zvilisationen und grossen Ländern sind geschichtlich gesehen untergegangen und nie wieder aufgetaucht. Leider werde ich nie erfahren, wie das 20. und 21. Jahrhundert in der Zukunft mal bewertet werden.

Jena - 2010-02-28, 22:30:17 - Noch keine Kommentare

Filmkritik: The Ghostwriter

Poster The Ghostwriter

Poster from Wikipedia

Gestern waren wir nun endlich im Film The Ghostwriter von Roman Polanski, nach dem Buch The Ghost von Robert Harris. Meine Erwartungen waren hoch und wurden nicht enttäuscht.

Harris und Polanski, die auch zusammen das Drehbuch geschrieben haben, liefern einen sauberen und geradlinigen Thriller ab, der weder den Leser des Buches noch den Nichtleser in irgendeiner Weise enttäuscht. Polanski hat keinerlei Schnickschnack verbaut. Der Film konzentriert sich auf die Lösungsfindung und das Finale. Genau wie im Buch, ist immer der Ghostwriter im Bild, denn aus seiner Sicht wird erzählt.

Ewan McGregor ist eine ausgezeichnete Besetzung für die Rolle. Man nimmt ihm den verwirrten und überforderten Ghostwriter ab, der leicht naiv durch das politische Geschehen stolpert. Er hat sich ja auch nie für Politik interessiert und diese Autobiographie eigentlich nur wegen des Geldes übernommen. Pierce Brosnan ist ein perfekter Ex-Premierminister. Kalt, glatt und grinsend mit dem Hauch von Selbstüberzeugtheit. Kim Cattral gibt die eiskalte blonde Dauerassistentin und Olivia Williams ist die leidende Ehefrau. Verraten kann ich hier leider nicht mehr, sonst wisst ihr schon die Handlung. Jedenfalls spielen die Vier gut miteinander in doppeltem Wortsinn.

Bemerkenswert ist, dass der Film zwar in London und auf Marthas Vineyard, MA spielt, aber keine Szenen dort gedreht wurden. Obwohl ich beide Plätze selbst kenne, fiel mir das erst im Nachhinein auf. Man merkt, dass der Film etwas Hilfe aus dem Computer hatte, um das Wetter, die See und die Farben düster zu gestalten, aber das ist erlaubt, denn die Gesamtstimmung ist wunderbar nasskalt und verschwörerisch. Gedreht wurde in Babelsberg und an der Ostsee.

Fazit: Wer auf Gegenwartsthriller mit einem Verschwörungsthema steht, in diesem Fall sogar ein durchaus mögliches, und einen Film mit Stimmung sehen möchte, der ist exzellent bedient. Der Film ist übrigens kein Hollywood, weil nichts explodiert und nicht aus allen Ecken und Kanten auf den Hauptdarsteller geschossen wird.

Mediales - 2010-02-27, 09:48:41 - 4 Kommentare

Buchkritik zum Film Ghostwriter... eine Wiederholung

The Ghost

Da gerade der Film Ghostwriter ins Kino gekommen ist, hier nochmal meine Buchrezension von 2008. Ich hoffe, dass der Film mit dem Buch mithalten kann. Die Verfilmungen von Vaterland und Enigma waren beide eher mässig und eher nicht mal ansatzweise den Büchern ebenbürtig.

... Im Urlaub habe ich nicht nur Urlaub gemacht und leicht gearbeitet, denn ich konnte einigen Emails nicht aus dem Weg gehen, sondern ich habe auch gelesen. Das Buch hiess The Ghost und ist von Robert Harris. Der Herr hat auch Fatherland und Engima geschrieben.

Wie immer gibt es keinen Inhalt, nur soviel: Es geht um den ehemaligen britischen Premierminister, der eine Autobiographie für 10 Millionen Dollar schreiben lässt. Wie so oft übernimmt ein Ghostwriter diese Aufgabe und dabei kommt es zu Komplikationen.

Die Geschichte spielt in New York, Washington und auf Marthas Vineyard, einer Insel im Süden von Massachusetts. Das Buch ist sehr darstellend geschrieben, leicht zu lesen (Englisch) und spannend, denn die Lösung kommt erst sehr spät. Ich habe das Buch verschlungen. Wichtig ist noch zu erwähnen, dass es im Jetzt spielt und auf Terrorismus und Irak-Krieg Bezug nimmt...

Mehr zum Film dann nächste Woche, denn der Besuch steht fürs Wochenende auf dem Plan.

Lesematerial - 2010-02-23, 22:04:14 - Noch keine Kommentare

Buchkritik: Sergej Lukianenko - Spektrum

Buchcover Spektrum

Von Sergej Lukianenko habe ich ja schon Einiges gelesen und war meist sehr zufrieden mit dem Leseergebnis. Aus diesem Grund konnte ich auch nicht an Spektrum vorbeigehen. Natürlich ist auch Spektrum wieder Science Fiction, aber auf die sanfte Tour.

Spektrum spielt in einer nahen Zukunft und Ausserirdische sind quasi normale Bekannte. Man kann von Planet zu Planet reisen und zwar durch die Benutzung von Sternentoren, die von Ausserirdischen, den Schließern, betrieben werden. Die Schließer verlangen von der Erde nichts, sie bezahlten sogar Pacht für die Fläche, die die Sternentore einnehmen. Jeder kann das Tor benutzen und der Preis ist niedrig - eine Geschichte, eine schnöde Geschichte muss erzählt werden. Die Geschichte muss aber neu und originell sein. Bereits erzählte Geschichten sind wertlos und ablesen gilt nicht.

Martin, ein russischer Privatdetektiv und regelmässiger Weltengänger, wird nun als Experte für einen verzwickten Fall angesetzt. Er bewegt sich über viele Welten, er lernt fremde Wesen kennen und arbeitet langsam auf die Lösung des Problem zu. Martin ist ausserdem kein Kostverächter. Er kocht und trinkt gern. Ein Russe halt. Deswegen darf man sich an kulinarischen Beschreibungen ergötzen, sobald Martin eine Ruhepause braucht oder endlich mal wieder zu Hause ist.

Spektrum ist fesselnd, lustig und es beschreibt fremde Welten sympathisch und mit Respekt. Zum Ende hin wird es etwas schwer verständlich im Bezug auf die Lösung des Gesamträtsels. Aber hier gleichen sich alle Bücher von Lukianenko etwas, denn er setzt voraus, dass der Leser teilweise sehr abstrakt oder metaphysisch denkt. Das ruiniert aber nicht das Gesamtbild und den Spass am Buch.

Fazit: Lesebefehl, wenn man Science Fiction mag, wo die Menschen einfach nur eine Rasse von vielen sind.

Lesematerial - 2010-02-21, 13:20:12 - Noch keine Kommentare

Auszüge aus der Tiger Woods-Entschuldigung

Golf Babes

Photo by danperry.com - CC-BY-2.0

Man hat mir den Text der Tiger Woods-Entschuldigung vorab zugespielt. Für Euch möchte ich schnell die wichtigsten Abschnitte übersetzen.

"... Heute möchte ich mich dafür entschuldigen, dass ich meine eigene Frau im Schlafzimmer vernachlässigt habe. Ich hätte nicht der Diener vieler Herrinnen sein dürfen oder zumindest nur einer überschaubaren Anzahl. Ich habe in jeder meiner vielen Frauen natürlich immer nur meine Ehefrau gesehen... schliesslich sahen die anderen Damen nicht ohne Grund wie sie aus."

"Mein Klinikaufenthalt hat mir gezeigt, dass ich nicht jeden Parcours spielen muss und dass der heimische Rasen in den meisten Fällen die meisten Herausforderungen und Überraschungen bietet. Auch habe ich gelernt, dass man nur golfsüchtig oder sexsüchtig sein kann, nicht beides. Wobei ich nie golfsüchtig war, es war nur eine gute Ablenkung für die Zeit zwischen den Frauen. Man kann gut mit Golf seinen Tank wieder auffüllen und sich in Ruhe Gedanken machen, wie man an das nächste Loch am Besten herantritt."

"Trotzdem: Ich sehe gut aus. Ich habe eine grosse Rolle voller Münzen. Ich kann immer und überall einlochen, egal ob langer, kurzer oder überhaupt kein Rasen. Jetzt werde ich mich wieder auf die Löcher konzentrieren, die mir mein Leben bedeuten."

"Ich möchte mich bei meinen Fans entschuldigen, dass ich der Saubermann war. Ich hätte Euer Leben von Anfang an mit mehr Skandalinformationen fühlen können und mit mehr Techniktipps zum Versenken mit wenigen Schlägen. Beim letzten Mal habe ich zu viele Schläge gebraucht. Das war peinlich und meiner Technik nicht angemessen."

"Ich habe übrigens nie Zigarren geraucht und Praktikantinnen wären meiner unwürdig. Ausserdem kann ich mir gut aussehende Frauen leisten."

"Nun werde ich wieder meinen Schläger rausholen und entspannt abgolfen. Den wenigen Frauen, die noch nicht mit mir geschlafen haben sei gesagt, ich werde nicht ewig verheiratet sein..."

Tut mir leid, wenn das Deutsch an manchen Stellen etwas hoppelt, aber Tiger hat verbal viele Purzelbäume geschlagen, die man schlecht übersetzen kann.

Thematisch USA - 2010-02-19, 07:10:09 - 3 Kommentare

Charakterdefinition via Burger

"Zeige mir, wie Du in einen Burger beisst und ich sage Dir, was für ein Mensch Du bist."

(Der Blogautor)

P.S. Sitze gerade im McCafé und schaue einer jungen resoluten Mutter beim Burgeressen zu...

Ein Satz muss sein - 2010-02-17, 19:16:23 - 2 Kommentare

Hänselei

Rotzen

Mit dem Namen muss die Schulzeit nicht einfach gewesen sein...

Witziges - 2010-02-16, 22:34:35 - Noch keine Kommentare

Wer sucht, der findet...

Nach langer Zeit mal wieder ein Blick auf Gesuchtes via Google. Die Damen und Herren sind dann bei mir gelandet.

  • "was ist das" - Eventuell sollte man das Objekt noch spezifizieren.
  • "sahra wagenknecht nackt" - Dann mach Dich schon mal auf ein politisches Gespräch danach gefasst.
  • "dumme bilder" - Soll vorkommen.
  • "dumme frauen" - Kommt auch vor.
  • "ich bin doof" - Selbsteinsicht ist der erste Weg zur Erkenntnis.
  • "sexpupe" - Mmm... meinst Du Pumpe oder Puppe?
  • "dumme leute" - Nun wird es aber langsam bissl dämlich.
  • "dumme kinder" - Könnten von dummen Frauen und Leuten kommen, aber ich will nicht verallgemeinern. Wie sagte schon Forrest Gump: "Dumm ist, wer Dummes tut."
  • "frauen ohne kleider" - Suche mal nach "Frauen in Hosen".
  • "anleitung zum richtigen hände waschen" - Löblich.
  • "frauen ohne kleidung" - Wohl vorhin nicht das Gewünschte gefunden?
  • "tanja nackt" - Warum nur Tanja? Warum nicht Sarah, Helga, Steffi oder Isabell?
  • "normales girl" - Ich bin mir sicher, dass es sowas nicht gibt.
  • "schönes girl" - Was nun? Normal oder/und schön?
  • "mondos" - Hast also Dein normales schönes Girl gefunden?
  • "geiles sandwich" - Hunger oder der Trieb?
  • "harley grün" - Abartig.
  • "mercedes torte" - Such mal nach "teure torte".
  • "deutsche girl" - Waren Dir die anderen nicht schön und normal genug?
  • "nein ich will nicht" - Ich will gerade auch nicht mehr.
  • "der längste schwanz" - Qualität geht vor Quantität.
  • "ich will dich wieder zurück" - Bist Du eine Ex von mir?

Demnächst wieder mehr in diesem Kino.

Witziges - 2010-02-16, 06:44:00 - 2 Kommentare

Mit TFTP gegen den Terror

TFTP aus Wikipedia

In der Übersetzung zum SWIFT: Europäisches Parlament lehnt Interimsabkommen mit den USA ab ist was tierisch schief gegangen. Da hat jemand eine Abkürzung gegoogelt und einfach mal eingesetzt... nix Zusammenhang oder so.

Spaniens Innenminister Alfredo PÉREZ RUBALCABA erklärte im Namen der Ratspräsidentschaft, dass das Dateiübertragungsprotokoll TFTP (Trivial File Transfer Protocol) ein Instrument von großem Wert sei, durch das versuchte Terroranschläge verhindert werden konnten. Er ist der Ansicht, dass der Text ausreichende Datenschutzgarantien gewährt. Er wünsche, dass Parlament und Rat gemeinsam ein interinstitutionelles Übereinkommen ausarbeiten, welches den Abgeordneten einen einfacheren Zugang zu Verschlusssachen gibt.

Ein Informatiker freut sich diebisch über solches Versagen. Informatiker waren schon immer die Guten und Protokolle werden mit grossen Zielen designt. ROTFL!

P.S. Mal sehen, wie lange es so rumsteht. Es muss übrigens Terrorist Finance Tracking Program heissen.

Via Dirks Logbuch

Witziges - 2010-02-14, 20:29:53 - Noch keine Kommentare

6 Tonnen Kohlendioxid pro Bündel Rosen??

Heute schreibt die Zeit über den Rosenanbau in Kenia und deren Umweltbilanz. Der Artikel erwähnt eine Zahl von 6000 Kilogramm pro Bündel Rosen. Die interessante Frage ist jetzt, was ist ein Bündel und stimmen die Zahlen oder muss es nicht eher Gramm heissen?

Wenn ich nach Boston fliege, dann fallen ca. 1,5 bis 2 Tonnen Kohlendioxid pro Flug für mich an. 6 Tonnen Kohlendioxid erzeugt man, wenn man mit seinem Auto 26.000 Kilometer fährt. Sollen Rosen wirklich so böse sein?

Dann hätten wir Männer ab sofort die perfekte Ausrede, wenn wir mal wieder keine Blumen zum Geburtstag aus dem Billigladen um die Ecke mitbringen: "Schatz, ich habe Dir keine Rosen mitgebracht, die sind so umweltschädlich. Stattdessen koche ich Dir heute was mit Öko-Huhn und Öko-Nudeln."

P.S. Diese Studie spricht von 2,2 Tonnen pro 12,000 Rosen und sagt 35 Tonnen für die Rosen aus den Niederlanden. Sollte das unser Bündel sein? Müsste die ZEIT da nicht nochmal an den Text ran und die ganze Sache mal auf einen Strauss Rosen aufdröseln?

Deutschland - 2010-02-14, 11:28:55 - 5 Kommentare

Café mit Damen zum Samstag

"If you can drive in India, you can drive anywhere in the world." Dieser Satz stammt von einem Inder, der gerade im Blackbean sitzt und mit einer jungen Dame plaudert. Er hat dann noch einen Satz nachgeschoben: "Traffic in India is a mess." Da fühle ich mich gleich richtig wohl auf deutschen Strassen :) Ja, es ist Samstag und ja, ich trinke wieder einen Kaffee Latte und dazu... obwohl ich meinen Zuckerkonsum runterschrauben wollte... ein Stück Marmorkuchen.

Rechts von mir sitzt ein Rothaar. Ein echtes Rothaar, weil sie auch die Sommersprossen und die blasse Haut hat. Sie verspeist ein Sandwich und trinkt mir ihrem Freund einen Kaffee. Jetzt habe ich ihr wohl zu sehr beim Zubeissen zugesehen, denn sie hat mich mit einem Blick gestraft. Ja, hast ja Recht. Aber es war einfach zu schön anzusehen, wie der kleine Mund mit dem riesigen Sandwich kämpfte. Muss ich gleich an meine beste Freundin denken...

Ich sitze natürlich nicht grundlos im Café, denn ich muss arbeiten. Es stehen einige Folien für eine Präsentation auf dem Plan und solche Dinge kann ich am Besten abseits von Wohnung und Büro erledigen. Ich weiss, ich bin komisch, aber jeder hat halt Macken.

Eben ist eine junge vollbusige Dame in Grün eingetroffen... mich lenkt momentan nicht das Runde ab, sondern ihr Ohrtiefbohren. Putzig. Die Rothaarige schaut der Grünen nach. Wahrscheinlich einfach mal die Konkurrenz prüfen. Liegt wohl daran, weil er schaut... abprüft. Männer wie Du und ich halt...

Wer seinen Skype auf Offline setzt, wenn er offline ist, kann bis zu 0.5 Watt sparen, denn soviel scheinen Prüfungen auf den Onlinestatus zu kosten, den Skype immer wieder durchführt. Man kann seinen Akku so etwas ziehen.

Frau in Grün hat gerade eine Freundin empfangen. Sie sprechen Englisch und zwar amerikanisches Englisch. Zumindest die Freundin. Mal zuhören und lauschen, welchen Dialekt Frau Grün spricht... könnte britisches Englisch sein, aber es ist eigentlich sehr Akzent und Dialekt frei. Ich vermute also, dass sie eher Deutsche ist und sehr gutes Englisch gelernt hat. Nein... sie ist auch Amerikanerin... jetzt kann sie es nicht mehr verbergen. So gut sind meine Ohren mittlerweile schon, wobei ich den Bundesstaat noch nicht rausbekomme. Zudem hat die Freundin jetzt gerade gefragt, ob sie jemanden Deutschen hat, der ihre Arbeit Korrekturlesen kann.

Eine andere Gruppe von Damen hat sich jetzt am ehemaligen Tisch der Rothaarigen niedergelassen. Sie trinken Kaffee, essen Kuchen und suchen etwas nach einem Thema, was sie bequatschen können, denn gerade Schwiegen sich sich kreativ an. Ganz im Gegensatz zu den amerikanischen Mädels, die die kulturellen Besonderheiten von Deutschland auswerten. Naja, wir Deutschen sind in den USA genauso. Ich kann ihnen nichts nicht von den Sachen übelnehmen, die sie erzählen. Die Mädels aus den USA sind 21 und 22.

"Thanksgiving is such a chick holiday." Damit hat sich wirklich Recht, zudem ist der Valentinstag wie Weihnachten ein ökonomisch ausgebeuteter symbolischer Tag. Der Massendruck ist auch extrem gross, unbedingt was machen oder schenken zu müssen. Eigentlich zählt Gedanke, nicht das Portemonnaie.

Ich würde mich gern mit den Damen mal über Ihre Eindrücke in Deutschland unterhalten, aber ich habe derzeit keine Muse, sie anzuquatschen. Muss ich das halt auf irgendwann verschieben. Werden nicht die letzten studierenden Besucher in Deutschland sein. Scheinbar ist Deutschland momentan ausreichend attraktiv, um hier zu studieren. Beide haben auch jeweils einen deutschen Freund und die eine macht sich sogar Gedanken, ob sie hierbleiben möchte.

Es ist Olympia 2010 und keiner schaut hin? Mir fiel nur gerade auf, dass da jetzt irgendwas ist und es mich nicht interessiert. Früher habe ich mich immer auf die Olympischen Spiele gefreut... mache ich schon lange nicht mehr. Als es mit der Werbung an allen Ecken und Kanten los ging und dazu diese engen Kommerzregeln... da war es vorbei. Oder mal ganz machomässig: Mir fallen nur die Sportler auf, die sich nach den Spielen ausziehen.

So, ich war noch in der DM und habe Geld in Badeutensilien investiert. Danach ging es in die Thalia und ich habe mir noch ein Buch gekauft: John Scalzi - Agent der Sterne. Werde es nachher auch gleich zu Hause lesen.

Euch noch ein schönes Wochenende.

Dies und Das - 2010-02-13, 17:34:51 - 4 Kommentare

Lesenswert - Rätsel um US-Staatsschulden

Wer sich auch nur die Bohne für das grosse wirtschaftlich Ganze interessiert, der sollte unbedingt einen kurzen Blick auf diesen Artikel von Telepolis werfen: Rätsel um US-Staatsschulden.

Wer nur Bahnhof versteht: Die USA kaufen einen Teil ihre eigenen Schulden mit selbstgedrucktem Geld.

Lesematerial - 2010-02-13, 16:56:33 - Noch keine Kommentare

Die Zukunft

Man muss nicht über die Zukunft nachdenken, damit sie zur Gegenwart wird.

Ein Satz muss sein - 2010-02-12, 08:33:17 - Noch keine Kommentare

Kein Umkehrschluss

Iran schaltet Google Mail ab lässt leider nicht den Umkehrschluss zu, dass Google Mail den Iran abschaltet.

Alle Dackel sind Hunde, aber nicht alle Hunde sind Dackel.

Witziges - 2010-02-11, 13:28:32 - Noch keine Kommentare

Die Ablösung der Klimakatastrophe

Da uns jetzt demnächst ein Asteroid (kein Android!) eventuell vielleicht bestimmt treffen wird, können wir ja die Klimakatastrophendiskussion stoppen. Zu dieser Zeit sollen ja auch die Wildfischbestände gegen Null konvergiert sein, die Fische wären dann eh gekocht, wenn das Ding im Meer einschlägt.

Die Investitionen in Solaranlagen lohnen übrigens nicht, da die Staubwolke die Sonne nicht mehr durchlassen wird. Bloss gut, dass die Solarpanel-Produktion in Deutschland eh gerade eingeht... hätte eh keine Zukunft.

Kolumne - 2010-02-09, 21:53:00 - 1 Kommentar

Steuerspender

Wenn Dich die deutschen Schuldenlast stört, dann tue doch was dagegen und fang an zu rauchen!

Deutschland - 2010-02-09, 21:22:52 - 2 Kommentare

Englisch-Slang lernen mit Vodafone

Das ist ein echter Biber und kein Geschlechtsorgan

Photo by laszio-photo under CC-BY-2.0

Jemand bei Vodafone hat sich diese Woche einen schweren Patzer erlaubt und Mist getwittert. Aber man soll ja aus den Fehlern Anderer lernen und in diesem Fall lernen wir die falsche Nutzung des Apostrophs sowie Geschlechtsorgan-Slang.

"VodafoneUK is fed up of dirty homo's and is going after beaver"

Wir wollen uns jetzt natürlich nicht mit der moralischen Signifikanz beschäftigen, sondern mit der reinen Übersetzung. Der Text heisst auf Deutsch ungefähr: "VodafoneUK hat die Nase voll von dreckigen Homosexuellen und läuft Vagina hinterher".

Der Sprachkundige wird sofort sehen, dass "homo's" falsch ist, denn es soll das Plural darstellen, wurde aber besitzanzeigend benutzt. Es muss also "homos" heissen. Besitzanzeigend wäre es im Sinne von "homo's cell phone" - "das Handy des Schwulen" zu nutzen.

Gleichzeitig lernen wir, dass das weibliche Geschlechtsorgan auch als Biber bezeichnet werden kann. Was eventuell auf Sharan Stone in Basic Instinct zurückgeht und damit wohl ein haariges Vergnügen in diesem Kontext darstellt.

Korrekterweise müsste es übrigens "beavers" heissen... ich bezweifle, dass der textuelle Verursacher sich hier auf eine einzige Frau beschränken wollte.

Mehr dazu bei Spiegel-Online.

P.S. Immer wieder interessant zu sehen, dass unterstes Niveau und Bildung in keinem Zusammenhang stehen.

Wissen - 2010-02-07, 11:15:01 - Noch keine Kommentare

Probiere mal 244

Erdbeer-Mädchen

Photo by Tetsumo under CC-BY-2.0

Warum immer ich? Warum stehe ich immer in der Schlange am Supermarkt, wo irgendjemand irgendetwas kauft, das die Scannerkasse nicht kennt. Im weiteren Verlauf scheitert die Kasslerin dann an der Bewältigung dieser Ausnahme.

Hier das Ganze in chronologischer Reihenfolge. René steht im Tegut und beäugt die Schlangen. Drei Leute hier mit grossen Wagen, zwei dort und ganz hinten nur ein grosser Wagen. Ok, da machen wir hin. Also angestellt. Der grosse Wagen war schon am Auspacken (166 Euro am Ende), aber davor stand noch ein Restkunde, der sich offensichtlich für frischen (haha) Erdbeeren begeisterte. Randnotiz: Wie kann man auch im Februar frische Erdbeeren kaufen? Sowas muss ja fehlschlagen!

"Tina, welche Nummer sind die Erdbeeren? Ich habe schon die Nummer abgetippt (Anmerkung: Die Zahlen unterm Barcode)...!" "Probiere mal die 244." "Häh?" "2-4-4".

Einmeisel, möpp! "Ne!" "Frau Schmidt an Kasse 1 bitte." Geht ne Tür auf, tritt die Chefin vom Dienst raus. "Ich habe schon drübergezogen und die Nummer abgetippt. Was sind die denn?" "Probiere mal 267, da muss Euro 1,99 rauskommen." Möpp! "276?" Möpp. Beide Frauen starren auf dem Barcode. "Ich tippe es nochmal ab..." Möpp! "Das ist eine Zwei..." "Eine Zwei?!" Fokussierende Bewegungen des Handapparates vor dem Auge. "Ich werde verrückt..." Ding! "Geht."

Gefühlter Zeitverlust: 30 Minuten, in Realzeitwaren das ca. 90 Sekunden. Danach packte der 166 Euro Mann seinen Wagen weiter aus und türmte das komplette Warenband mit seinen Einkäufen zu und musste auch noch einige Dinge rüberreichen, weil sie nicht draufpassten. Stöhn...!!!

Namen geändert. Originalnamen dem Autoren nicht bekannt. Ja, kann natürlich passieren und ich war auch nicht wirklich in Eile, aber trotzdem alles mal erwähnenswert.

Nerviges - 2010-02-05, 21:07:44 - 3 Kommentare

Kleinkram zur Nacht

Heute gibt es schnell noch einige Zeilen zur Nacht und nein, ich sitze nicht in einem Barnes & Noble, auch wenn man das von der Zeit annehmen könnte. Ich liege zu Hause auf dem Bett... andere Leute liegen im Bett, aber ich auf.

Neben mir stand bis vor Sekunden noch eine Saftschorle und konsumiert habe ich Wick Medinait. Ja, das Zeug ist hinterfragbar, aber es hilft mir bzw. bilde ich es mir ein. Besser ein guter Placeboeffekt, als keine Besserung. Achso, ich liege also auf dem Bett und schreibe Euch noch einige Zeilen zu Themen, die sich ereigneten, mich streiften oder einfach nur in der Zeitung standen.

Rumklippern tue ich übrigens auf meinem Lenovo T500 mit Ubuntu 9.10. Ich habe am Anfang des Jahres den endgültigen Schritt zu Linux gemacht und Windows gibt es nur noch in scheinbaren Schachteln auf meinem Computer. Selbstverständlich bin ich nicht ganz glücklich mit meinem Linux, aber war ich ja auch schon mit Windows nicht. Hält sich also die Waage. Die kleinen Problemchen nerven. Die externe Tastatur vergisst ihre Wiederholrate täglich, wenn die Platte heftig rödelt geht überhaupt nix und Dualscreen ist bissl komisch, aber scheint zu gehen. Nervig ist auch der Umstand, den man treiben muss, um seine Locale einzustellen. Mein OS ist Englisch, aber meine Datums- und Zeitformate sollen Deutsch sein. Da gibt es partout kein Progrämmchen standardmässig, wo man das Einklimpern kann. Auch das die Zuordnungen von Mime-Types zu Programmen immer mal wieder anders sind und auch jedes Programm das anderes sieht, ist bissl sparsam.

Geil war, dass mein neuer Drucker HP Photosmart Premium C309a auf Anhieb funktioniert hat. Im Netzwerkmodus und ohne Treiberinstallation. Auch der Scanner legte sofort motiviert los. Der Stromverbrauch mit Akku geht mittlerweile auch einigermassen, powertop sei gedankt, auch wenn ich die Einstellungen immer wieder anwenden muss. Das muss in irgendeine .irgendwasrc-Datei rein, aber ich bin nicht motiviert zu suchen. So etwas muss einfach von sich aus gehen, da will ich als Anwender, selbst als Profi, nicht drehen müssen. Wie ich mein internes UMTS-Modem abschalten kann, habe ich auch noch nicht gefunden.

Ihr seht schon, alles Kleinkram und im Prinzip geht es gut. Thunderbird 3 macht Freude (von einem kleinen Bug mal abgesehen, dass Nachrichtentexte von Emails in Tabs nach dem Löschen einer Nachricht nicht aktualisiert werden), speziell die neue Suche nach Emails ist recht ordentlich.

Jetzt mal vom Geek-Modus wieder weg. Heute über die Pleiten des Weltklimarates gelesen. Der Chef soll ja gut mit Interessengruppen verbandelt sein. Nicht mal hier kann man auf ehrliche Leute hoffen. Deswegen eine kleine Wende von mir, in der Sicht auf die Erderwärmung: "Fuck Erderwärmung, aber wir sollten unseren Kindern ein sauberes Wohnzimmer hinterlassen und das Parkett nicht total runterlatschen." Soll heissen, egal was die Leute sagen, wir müssen mit dem was wir haben verantwortungsvoll umgehen. Alles einfach mal aufbrauchen ist keine gute Idee, auch wenn es momentan bequem ist.

Kleiner Gegenvorschlag: Wir streichen alle Energiesteuern, also auf Sprit- und Strom zum Beispiel und lassen die Leute hemmungslos konsumieren. Wenn der Mist alle ist, dann werden wir uns schon was einfallen lassen oder nicht... Mad Max lässt grüssen.

Derzeit lese ich noch in meinem Buch Spektrum. Bin fast durch und es wird immer spannender. Ich hoffe, dass es so gut endet, wie es sich liest. Bisher ist es total empfehlenswert.

Der Kauf der Steuer-CD ist ein gemischtes Ding für mich. Ich bin für Gleichbehandlung, also ein Ende der Steuervermeiderei. Wer genug Geld hat, kann sich jemanden leisten, der dafür sorgt, dass es weniger Steuern kostet. Wer wenig Geld hat, der ist der doofe Steuerzahler. Wer Deutschland nicht mag, der soll ausziehen. Allerdings kann ich es nicht verstehen, wie man einem Kriminellen die CD abkaufen kann. Man belohnt damit Straftaten. Eine geschenkte CD wäre ok gewesen... eine gekaufte ist es für mich nicht. Wo liegt der Unterschied zu einem Kriminellen, der einfach mal 1 Millionen Datensätze von Normalbürgern, die er im Büro geklaut hat, für 10.000 Euro an eine Werbefirma verkauft? Nur weil es der Staat der Käufer ist, ist es nicht legal. Hehlerei nennt man das.

So, Ende im Text. Gute Nacht!

Dies und Das - 2010-02-03, 22:52:41 - 9 Kommentare

Blackjack oder wie werde ich schnell reich

Blackjack und Chips

Während meiner letzten Reise in die USA habe ich Blackjack spielen gelernt, auch als 21 bekannt. Sehr amüsant und kurzweilig, so lange man kein echtes Geld verliert und der Dealer weiblich und beflirtbar ist.

Bei Interesse ist der recht gute Film 21 zur Weiterbildung empfohlen. Spielt übrigens teilweise in Boston bzw. in Cambridge am MIT.

Thematisch USA - 2010-02-02, 21:33:14 - Noch keine Kommentare