Nochmal WLAN auf dem Flughafen Frankfurt

Auf dem Flughafen Frankfurt können Reisende mit dem eigenen Notebook und WLAN-Karte ins Internet gehen. Wahlweise über Vodaphone oder T-Mobile. Ich habe mich heute für Vodaphone entschieden, da dann die Gebühren bequem über die eigene Mobilfunkrechnung abgebucht werden. Über die Peinlichkeit von T-Mobile hatte ich ja schon berichtet. Bei T-Mobile kann man Mozilla und Firefox nicht zur Anmeldung nutzen. Zuerst gehen jede Menge Popups auf und dann scheint irgendwo Javascript zu stecken, dass nicht stimmt, denn die eine Seite bleibt mit einem mageren Logo recht leer.

Zurück zu Vodaphone. Hier kann man Firefox nehmen und läßt sich zuerst eine SMS mit dem Passwort aufs Handy schicken. Danach gibt man es ein und ist online. Heute hatte ich aber sichtlich Pech mit meiner Verbindung, denn sie brach nach 20min ab und ich kam nicht wieder rein, obwohl ich 30min gekauft hatte.

Außerdem muss man seine lokale Firewall abschalten, damit das Connect klappt. Mit T-Mobile ging es auch mit aktiver Firewall. Nun gut, da musste halt mal die Windows-XP Firewall ausreichen. Wohl war mir aber nicht dabei. Zudem läuft die Verbindung unverschlüsselt, so dass man sich auf einfache Webseiten, SSL Verbindungen und andere zusätzlich gesicherte Dinge beschränken muss.

Kommen wir zu den Tarifen. 30min kosten 3.95 Euro und 2h sind für 9.95 Euro zu haben. In meinem Augen kein fairer Preis. 30min zum Mailchecken sollten weniger als 2 Euro kosten, zwei Stunden wären für 5 Euro ok. Zudem fehlt eine Zeit dazwischen, denn meist hängt man zwischen 45 und 1.5h rum und da wäre eine Stunde genau richtig.

Fazit: Es ist ein Einstieg, aber muss noch stabiler, sicherer und etwas günstiger werden.

Technisches - 2004-06-25, 22:35:38 - 1 Kommentar

Leerlauf von Dieselmotoren bei der Bahn

BR612 Dieseltriebwagen der DB

Da ich in letzter Zeit öfters mit der Bahn zum Flughafen Dresden fahre, drängt sich mir unweigerlich folgende Frage auf: Warum müssen die Motoren von Dieseltriebzügen in Bahnhöfen laufen?

Die neuen Dieseltriebzüge der Bahn sind nicht schlecht. Recht komfortabel und angenehm. Einzig das Leerlaufgeräusch der Motoren könnte leiser sein. Zudem fragt man sich, warum bei einem Zug aus zwei Einheiten, der also insgesamt 4 Motoren hat und mehr als 30 min auf dem Bahnhof steht, alle Motoren laufen? Strom und Heizung? Das müsste doch locker ein Motor reichen. Außerdem laufen die Motoren auch, wenn die Züge vor dem Bahnhof auf dem Abstellgleis warten.

Hat die Bahn reichlich Geld? Ist die Umwelt egal? Gerade bei der Dieselrußdiskussion wäre hier mal ein Umdenken angebracht, weil die Züge definitiv keine Filter haben und jede Menge Leute neben den Zügen in den Bahnhöfen stehen.

Update: Mittlerweile ist Öl bei 100 Dollar das Barrel angekommen, die Bahn erhöht ständig die Preise wegen gestiegener Energiekosten und dürfte sich in den Arsch beissen, dass man damal so viele Züge als Diesel bestellt hat, da auch Strecken elektrifiziert sind, wo die Züge fahren.

Mobiles und Verkehr - 2004-06-25, 07:47:00 - Noch keine Kommentare