Geheime deutsche Waffenforschung aufgedeckt - Projekt Schwerfisch

Schwerfisch-Details in der Tageszeitung Die Welt

Durch einen Fehler ist ein geheimes Waffenforschungsprojekt Deutschlands fast völlig unbemerkt am Freitag, dem 2005-04-15 ans Licht gekommen. Die Tageszeitung Die Welt hat in einem Artikel über Bestands erhaltende Fischerei versehentlich geheime Details zu Forschungsprogramm Schwerfisch enthüllt.

Zitat: "... die US-Firma, von der Iglo eine Mio. Tonnen Fisch für jährlich 30000 Fischstäbchen-Packungen bekommt, ..."

Was für den Laien wie ein Druckfehler aussieht, ist für den Experten mehr als brisant. Lange haben deutsche Wissenschaftler an ultradichtem Fisch, dem sogenannten Schwerfisch, gearbeitet. Nun scheint es endlich gelungen zu sein, mehr als 33 Tonnen Fisch auf die Größe einer handelsüblichen Packung Iglo-Fischstäbchen zu bringen.

Aber wie wird Schwerfisch angewendet und was macht ihn zur Waffe? Es mag sich zunächst ungewöhntlich anhören, aber Schwerfisch schaltet den Gegner schon während der Nahrungsaufnahme aus. Da Schwerfisch extrem dichter Fisch ist, hat man nach einem Fischstäbchen schon mehr Kalorien zu sich genommen, als regulär in mehreren Monaten normaler Speisenaufnahme. Durch die hohe Dichte liegt der Fisch extrem schwer im Magen und erschwert das Fortkommen wie auch die Verdauung. In Folge dessen steigt der Konsum von Abführmitteln und Magenbittern sprunghaft an. Damit ist der Gegner durch Rausch und Durchfall lahmgelegt und die eigenen Truppen können ohne Feuergefecht einmarschieren.

Es bleiben fast keine Schäden zurück, sobald der Fisch verdaut oder ausgeschieden ist. Deswegen ist Schwerfisch als Non-Lethal Weapon eingestuft, d.h. die Anwendung ist in den meisten Fällen nicht tödlich.

Eine zweite Anwendung von Schwerfisch ist der Abwurf als Bombe. Durch seine hohe Dichte durchschlägt er auch dickste Mauern und erlaubt so den Bodentruppen die Eroberung auch großer Bunkeranlagen. Da Schwerfisch rein biologisch ist, hinterlässt er, außer leichtem Verwesungsgeruch, keine Spuren nach seinem Einsatz. Problematisch ist nur der Transport. So kann zum Beispiel ein C-5 Galaxy Transporter der US-Luftwaffe nur vier Fischstäbchenpackungen auf einmal transportieren.

Deutschland unterliegt strengen Restriktionen im Export von Rüstungsgütern. Durch das Programm Schwerfisch könnten diese Restriktionen ohne Probleme umgangen werden und lassen sich zusätzlich noch humanitär tarnen. Die Firma Iglo diversifiziert durch die Teilnahme am Projekt Schwerfisch ihr Produktportfolio und verringert damit ihre Abhängigkeit vom margenschwachen Tiefkühlkostbereich. In den nächsten Jahren dürften die Gewinne explodieren, denn an Rüstungsgüterproduktion lässt sich noch ordentlich was verdienen.

Der US-Fischlieferant und auch die Firma Iglo verweigern jeden Kommentar. Aus gut unterrichteten Regierungskreisen ist jedoch zu erfahren, dass der Bundeskanzler große Erwartungen an das Projekt hat und sich dadurch einen deutlichen Wirtschaftsaufschwung erhofft. Der Kanzler war für eine Stellungnahme nicht zu erreichen.

Es gibt bereits Folgeprojekte in anderen Ländern. Das Projekt HeavyPizza adressiert den Umstand, dass nicht alle Menschen Fisch mögen und essen. So lassen sich dann durch zwei verschiedene Tiefkühlgerichte fast 100% des Personals der gegnerischen Truppen erreichen. Problematisch ist nur die Adressierung von Gegnern aus nicht-westlichen Kulturen, aber dafür bereitet die chinesische Armee gerade das Programm SamDongNai vor. Auf Deutsch heisst es soviel wie Dicker Reis.

Kolumne - 2005-04-18, 08:11:36 - 11 Kommentare