10 Dinge an denen man erkennt, dass man in den USA ist

Einkaufswagen

10 Dinge an denen man erkennt, dass man in den USA ist:

  1. Im Einkaufswagen ist die Anzahl der Plastiktüten gleich der Anzahl der gekauften Artikel.
  2. Es riecht im Freien nach Erdgas.
  3. Es stehen jede Menge Autos mit laufenden Motoren rum.
  4. In meiner rechten Hand ist ein Kaffeebecher.
  5. Die Leute lächeln.
  6. Der Sprit kostet 0,55 EUR pro Liter.
  7. Mein Auto hat mehr Hubraum, als meine allen bisherigen Autos zusammen ;-)
  8. Ich überhole ohne schlechtes Gewissen auf der rechten Spur.
  9. Kein Schwein versteht die Masseinheiten.
  10. Eine Frau ist hier so breit, wie zwei Frauen in Deutschland.

Thematisch USA - 2006-03-22, 14:56:46 - 6 Kommentare

Zitat aus Frank Schätzing - Der Schwarm

Der Schwarm: Öl

Die Wissenschaft schlussfolgerte, dass die körperliche Untergrenze für ein intelligentes Wesen bei zehn Zentimetern liege, womit die Chance, einem krabbelnden Aristoteles zu begegnen, gegen null ging, von einem einzelligen ganz zu schweigen.

Der Schwarm von Frank Schätzing

Lesematerial - 2006-03-22, 14:00:00 - 2 Kommentare

Risiko Bürokratieabbau

Paper

Unsere Regierung möchte sich um den Bürokratieabbau kümmern und ich frage mich, was das eigentlich soll. Mal davon abgesehen, dass jede bisherige Regierung sich um den Bürokratieabbau bemüht hat, ist doch die Bürokratie der einzige zuverlässige Arbeitgeber in Deutschland.

An einigen Universitäten gibt es mittlerweile Studiengänge zur Erlangung eines Grundverständnisses der Bürokratie. Bücher wie: "Bürokratie leicht gemacht", "Anträge, Durchschläge und Ablehnungen für Dummies" und "Bürokratie, der heimliche Exportschlager Deutschlands" sind zu Bestsellern geworden und stehen als Pflichtlektüre in allen Büros der öffentlichen Hand.

Hätten wir plötzlich nur 25% weniger Bürokratie, dann stünden plötzlich eine Million Menschen auf der Strasse. Jobs wie Stempelkissenbefeuchter, Durchschlagseinleger, Antragsablehner, aber auch Hochschulabschlüsse wie der Diplom-Verklausulierer oder der Diplom-Bürokrat wären auf einmal nutzlos und quasi über Nacht ausgestorben. Wohin mit den vielen Leuten, die einfach nur überqualifiziert sind? Prototypische Umschulversuche zu Reisebüro-Fachkräften sind gescheitert: "Hiermit müssen wir Ihnen mitteilen, dass wir ihrem Reiseantrag für Dominikanische Rebublik zu einem unschlagbaren Preis von 299 EUR nicht stattgeben können.", auch vermeintlich einfache Jobs wie Caféhausfachkraft: "Ihrer Kaffeesucht können wir nicht entsprechen." oder selbst Kassierer im Supermarkt: "Geldscheine und Münzen nehmen wir nur ordnungsgemäss bandagiert oder gerollt entgegen." bieten keine wirklichen Alternativen.

Auf der letzten Kabinettssitzung vor Beantragung der Kaffeepause hatte Franz Müntefering in einer Laune eine durchaus interessante Idee geäussert. "Warum vermieten wir diese Kräfte nicht einfach nach China? Schliesslich hat niemand sonst soviel Erfahrung mit der Ausbremsung des Wirtschaftswachstums."
Leider hat man der chinesischen Regierung diese Idee in fünffacher Ausfertigung zugeschickt, aber das Originalblatt mit der Aufschrift "Für den Empfänger" irrtümlich in Berlin abgeheftet. Damit sahen sich die Chinesen ausserstande, diese Anfrage zu beantworten. Es war ein Versuch?!

Photo by e-magic under CC-BY-ND-2.0

Kolumne - 2006-03-22, 07:12:00 - 1 Kommentar