Wie unangenehm, Sex mit Angelina

Heute stand in den Online-Nachrichten: Pitt muss ran: Jolie will noch ein Baby. Sex mit Angelina Jolie? Das stelle ich mir jetzt aber echt unangenehm vor. Der arme Brad.

Witziges - 2007-06-27, 14:42:25 - 19 Kommentare

IKEA in den USA - Ein Bericht

Viele Leute wissen nicht, dass es IKEA ja auch in den USA gibt - gesprochen EI-KII-JA oder so ähnlich. Also möchte ich heute mit wenigen Worten von meinem gestrigen Kurztrip zu IKEA berichten. Grund war der Regalkaufwunsch einer Kollegin. Ein 34kg-Regal ist nicht einfach mal allein hochgetragen. Also bin ich mit.

Wie auch bei uns liegt IKEA in einem Gewerbe- und Einkaufspark, ist blau/gelb und hat grosse Parkflächen davor. Hier in den USA ist natürlich der Einzelparkplatz etwas grösser, es muss ja schliesslich ein SUV oder Pickup draufpassen.

Die Türen, die Kleidung der Angestellten und die zwei Etagen mit Restaurant sind gleich. Eigentlich merkt man nicht, dass man nicht in einem deutschen IKEA ist, wenn nicht die Preise sinnigerweise in Dollar angeschrieben wären. Auch sind die Masseinheiten uneuropäisch in Füssen und Pfunden angezeigt, aber es gibt gottseidank vernünftige Zentimeter und Kilogramm darunter - manchmal sogar darüber. Nicht zu vergessen, gibt es Billy auch hier und zwar für 79,90 Dollar.

Natürlich gibt es kleine Unterschiede in den Elektrogeräten, da hier alles grösser und einfacher ist. Was hier eine Mikrowelle ist, dass ist in Deutschland schon fast eine Doppelte... Ich habe hier Betterhöher (Bed riser) gefunden, die wohl eher nicht zu Hause bei IKEA zu finden sind. Hier schläft man gern hoch, bei uns meist eher tiefer. Die Matratzen sind auch nicht 100% IKEA Europa, sondern an die amerikanischen Schlafgewohnheiten angepasst.

Toll fand ich, dass hier überall das Herstellungsland aufgedruckt sein muss. Endlich konnte ich mal sehen, wo das ganze Zeug herkommt. Gefunden habe ich sehr viele Möbel und Zubehör aus Polen, Kerzen aus Vietnam, Tritthilfen aus Schweden, Möbel aus Finnland, Korbwaren aus Vietnam und Bangladesh, Papiersachen aus Bulgarien und Rumänien, Stoffe aus Russland, Kram aus Mexiko, sowie Sachen aus den USA, Kanada, wahnsinnig viel China, Thailand, Taiwan, Malaysia, Tschechien und der Slowakei. Nur Deutschland hat sich extrem rar gemacht. Aus diesem Grund hat mich die Entdeckung einer Möbelserie komplett aus Deutschland schon fast gerührt. Ein schönes Made in Germany stand drauf. Schluchz!

Super sind die Self-Checkout Kassen, also selbstscannen und selbstzahlen. Ging richtig schön schnell. Ich konnte übrigens nicht widerstehen und habe eine Körperwaage für $5,99 und einen Milchaufschäumer für $1,99 mitgenommen. Die Waage hat die Fläche eines 2/3 A4-Blattes. Grosse Füsse darf man da nicht haben.

P.S. Die in den USA lebenden Europäer kaufen hier wie die Wahnsinnigen ein, da sie mit den rustikalen schweren Standard-US-Möbeln nichts anfangen können. Zudem sind die Teile sündhaft teuer.

P.S. 2: Ach ja, begehbare Schränke sind ja in Deutschland auch eher selten. Dafür hält natürlich IKEA-USA extra Zubehör bereit.

P.S. 3: Ich vergass zu erwähnen, dass ich natürlich jetzt einen IKEA-Gutschein im Wert von 50.000 Dollar bekomme, weil ich oft genug IKEA in diesem IKEA-USA im Vergleich zu IKEA-Deutschland Artikel erwähnt habe.

Thematisch USA - 2007-06-27, 01:37:40 - 12 Kommentare