Energietipp I

"Keep the oil price up, idle your car!"

Ein Satz muss sein - 2008-06-07, 23:50:17 - Noch keine Kommentare

Benzinpreise in den USA

Hier der Blick auf die Benzinpreise in den USA. Die Gallone Normalbenzin kostet um die 4 Dollar und ist damit an einer weiteren magischen Grenzen angekommen. Die billigste Tanke war heute am Samstag $ 3,89 und die teuerste Zapfsäule stand bei Mobil und war mit $ 4,17 beschriftet.

Damit kostet der Liter ca. 0,60 Euro-Cent / 0,95 US-Cent.

Thematisch USA - 2008-06-07, 22:29:32 - 2 Kommentare

Update: Beinahe Eigentumsübergang

Da wäre er fast weg gewesen, mein Dodge Avenger. Ich weiss nicht, wann und wo es passiert, ob auf dem Hotelparkplatz nachts oder vorm Kino am späten Abend, ich weiss nur, dass diese Spuren beim Anmieten noch nicht dran waren. Ich beschnüffle immer die Autos intensiv, damit man mir keinen Schrott andreht.

Schöne Aufhebelspuren. Waren also keine Profis am Werk, die hätten Holz und was Weiches drunter gelegt, damit der Wertverlust sich in Grenzen hält. Amateure!!!

Ich verstehe aber nicht, warum man diese Gurke klauen muss... ist doch kein tolles Auto und im Innenraum lag auch nix. Eventuell haben die Jungs den Wagen mit einem Dodge Charger verwechselt.

Hoffentlich gibt das keinen Stress bei der Abgabe.

Update: Bei Alamo angerufen. Drei Anrufe gebraucht, dreimal weitergeleitet beim ersten Mal, dann war die Frau nicht zu verstehen, da total dumpf, beim zweiten Mal in der Warteschleife gelandet, beim dritten Mal ging alles zügig. Fall ist aufgenommen, Versicherungsdeckung habe ich. Mehr war nicht. Danke an die, die mich zum Anrufen gedrängelt haben.

Thematisch USA - 2008-06-07, 22:13:48 - 4 Kommentare

Geflogen und gelandet

LH A340

By Savannah Grandfather - CC-BY-2.0

So, ich sitze und zwar im Flug LH420 nach Boston. Heute habe ich wieder so einen alten Airbus A340-300, der aus der geizigen Phase der Lufthansa stammt. "Wer Entertainment will, der kann sich mit dem Nachbarn unterhalten." Ergo, kein eigener Monitor und vom Zentralkomitee verordnete Filme im Bordkino. Übrigens geile Röhrenmonitore.

Neben mir hat sich eine ca. 20-jährige Amerikanerin niedergelassen. Mal sehen, ob es für Entertainment reicht. Packe bereits meinen Charme aus. Hauptsache sie hält mich nicht für ihren Opa.

Wir hängen rum. Also wir sind jetzt das ganze Flugzeug. Nordwind in Frankfurt und damit gibt es eine Startbahn weniger. Stau also. Ich bin übrigens von vier Frauen umgeben. Alle jünger und recht nett anzuschauen. Dummerweise habe ich etwas Probleme mit dem Hals, so dass eine Rechtsdrehung schlecht geht. Damit sehe ich nur meine Nachbarin und der Rest der Damen liegt im toten Winkel.

Aus dem Fenster geschaut

Wir fliegen! Es ist für mich immer wieder ein technisches Wunder, wie sich 300 Tonnen in die Luft erheben.

Es ist öde. Mein Vorsitzender ist sehr rüde und ist mir, samt Sitz entgegengekommen. Hatte ich schon erwähnt, dass ich auf einen Asus EEE oder MSI Wind scharf bin? Schön mit Ubuntu drauf. Den könnte ich jetzt lässig vor mir auf den Tisch packen und Bücher schreiben.

Eben gab es die erste Runde Getränke und etwas zu knabbern. Neuerdings gibt es kein Gingerale mehr... Frust. Fange ich also mit Coke Light bzw. auf Englisch Diet Coke an.

Der Copilot hat sich gerade mit den Flugdaten gemeldet. 10800 Meter hoch, 850 km/h schnell und es wird ca. 7 Stunden 20 Minuten dauern, bis wir in Boston aufsetzen. Was mich immer wieder wundert, wie schlecht doch das Englisch der Crews ist. Sehe ich nicht ein.

Mein Blick im Flieger

Das Mädel neben mir schreibt wohl ein Tagebuch, denn sie schreibt viel Text in ein kleines Notizbuch. Offensichtlich ist sie damit schneller als ich. Kein Wunder, denn ich tippe mit meinen Wurstfinger auf meiner Palm-Tastatur rum. Ob ich auch in den Notizen vorkomme? Der gutaussehende deutsche Opa, der einen Packen Zeitungen auf dem Schoss hat und damit alles liest, was er auf dem Flughafen gratis grabschen konnte.

Es riecht nach Essen. Hoffentlich bekomme ich etwas von der Pasta ab. Ich sitze heute nämlich auf 43C. Das ist weit hinten und kurz vor mir wird das Flugzeug schon schmaler. Die Schwanzflosse quasi. Ich habe vorher gefragt, ob der hintere Teil auch nach Boston fliegt. Bei der Bahn trennt sich ja der Zug auch oft.

Die Damen hinter mir haben Spass. Sie lachen und scherzen, aber ich verstehe kaum was. Sie nuscheln starken englischen Dialekt. In der ZEIT habe ich einen Artikel darüber gelesen, dass viele Konzerne Diktaturen gleichen. Das schliesst Überwachung und Gleichschaltung ein. Da kann ich nur zustimmen.

So, die Fütterung rückt näher. Die Dame neben mir scrollt durch die Stücke auf ihrem IPod und die Dame rechts hat schon den vegetarischen Teil eingeworfen. Scheinbar war der warme Teil nicht so toll, sie hat nur gelunscht. Die Damen hinter mir sind immer noch gut drauf. Ich komme mir vor, als würde ich mit einen Haufen Prosecco-schlürfender Weiber in einem Restaurant sitzen. Da kann man sich als Mann sowieso erschiessen.

Och, die Dame links neben mir macht bei American Idol mit, jedenfalls singt sie zu einigen Liedern vom Pod.

So, ich habe gespeist. Käse-Tortellini. Auf der Skala von 1-10 (Frass bis Best-Futter-Ever) bekommt die Pasta heute eine -3. Einzig die Temperatur war richtig. Also gab es heute perfekten Holzklassenfrass. Klischees muss man pflegen. Danke Lufthansa! Ach, wie freue ich mich auf meinen Virgin Atlantic Flug im Sommer.

Ich will jetzt Kaffee! "Frau Stewardess? Könnte ich bitte einen grossen Kaffee Latte bekommen? ... Wie jetzt, das ist ein Flugzeug und keine Cafebar?!"

Ah!!! Ich habe was vergessen... Uhhh! Die Zugangskarte fürs Büro und die Bonuskarte für den Supermarkt. Wenigstens habe ich Socken und Unterwäsche mit :) Mein Meilenkarte habe ich auch nicht genutzt, aber die Hotelbonuskarte habe ich bei. Ich muss unbedingt daran denken, dass ich nach hinten und weit oben ein Zimmer möchte, sonst ist es wieder taghell durch die Flak-Scheinwerfer rund um das Gebäude.

Geschlafen. Lange. Fast 3 Stunden. Schlecht zwar und mir tut alles weh, aber so war es wenigstens nicht langweilig.

Meine Nachbarin und ich sind uns gerade einig, dass das Gemüsebrötchen zum Abendbrot echt Scheisse war. Es sah Scheisse aus und der Geschmack unterschied sich nicht die Bohne davon. Geschmacklich ungefähr mit Lecken an einem Stück Steinsalz vergleichbar. Hat die globale Nahrungsmittelkrise also auch schon die Lufthansa erreicht. Option Zwei war Leberkäse-Bretzel, wo ich doch so ein Fan der bayerischen Kultur bin.

Angekommen. Einreise ging schnell. Auto ist ok - Dodge Avenger. Im Hotel wieder nur ein lautes Zimmer, tausche ich gleich morgen nochmal. Gute Nacht!

Meiner selbst - 2008-06-07, 01:29:13 - 7 Kommentare