Buchkritik: George Orwell - 1984
Ich wollte es schon immer mal lesen, das berühmte Buch 1984 von George Orwell. Das Buch, das den Ausspruch Big Brother is watching you! "erfunden" hat. Das Buch, dass ein düsteres Bild von unserer Zukunft entwirft und das überraschend aktuell ist.
Orwell zeigt uns eine düstere Welt, die aus drei globalen Systemen besteht, die sich immer im Krieg miteinander befinden. Der Titelheld lebt in London, das zu Ozeanien gehört (ehemals ungefähr Nordamerika und Grossbritannien). Er arbeitet für ein Ministerium, dass die Vergangenheit den Geschehnissen der Gegenwart anpasst. Soll heissen, wenn jemand in Ungnade gefallen ist und "verschwindet", dann wird er aus allen Erinnerungen getilgt.
Es herrscht die Partei. Propaganda und Gleichschaltung sind normal. Freie Gedanken sind unterdrückt und jeder wird immer überwacht. Auch Liebe und Sex sind geregelt.
Unser Titelheld verliebt sich, kann das System nicht mehr leiden, nicht mehr verstehen, er hasst es und will es bekämpfen. Mehr will ich nicht verraten, denn sonst sind Spannung und Atmosphäre dahin.
1984 habe ich verschlungen. Orwell zeichnet ein erschreckend detailliertes Bild eines totalitären Systems und erklärt, warum Menschen sich nicht dagegen auflehnen, warum Menschen es lieben und warum es so ist, wie es ist.
Orwell erzeugt beim Leser mehr Fragen als er Antworten gibt. Keine Fragen über das Buch, sondern Fragen über die eigene Gesellschaft in der man lebt. Man fragt sich unwillkürlich, wie frei man ist, was man erträgt und wo die Grenze zu Orwell's Welt 1984 liegt.
Fazit: Pflichtlesefutter für jeden, der nicht blind durch den Tag geht, der sich für die aktuellen Geschehnisse in der Welt interessiert und der auch nicht vor düsteren Gedanken zurückschreckt. Das englische Original ist glaube ich besser als die deutsche ??bersetzung.
P.S. Ich bin der ??berzeugung, dass Bücher nichts im Regal verloren haben, sondern gelesen werden müssen, um ihrer Bestimmung zu genügen. Deswegen verschenke ich auch 1984 wieder an einen meiner geneigten Leser. Das Buch ist die ENGLISCHE Ausgabe und ein Taschenbuch, also klein und praktisch zu lesen. Wer es gewinnen will, der kommentiert diesen Artikel einfach und am Freitag gibt es den Gewinner, den ich persönlich anschreiben werde. Also bitte Email hinterlassen oder Freitag nochmal langschauen.
Christine
Grü??el
Andreas
Und ich habs auch noch nich gelesen...
hli
Markus
Towbson
"mit offenen augen durch die welt gehen"
den meisten leute reicht heute, tv und eine tüte chips...schade
Rene99
hli
Towbson
Peter
Habe es seltsamerweise nicht in der Schule gelesen, sondern erst im letzten Jahr. Und war erschrocken wie viele Parallelen man doch ziehen kann.
Markus
Sebastian
hansen
Petra
P.S.: "Eingabe war falsch. Bist du wirklich ein Mensch?" Mann, so philosophische Fragen am späten Abend...
Rene99
Korinna
Juliane
Vielleicht sollte ich mich aber doch mal vom Gegenteil überzeugen lassen?
Rene99
Tino
hier endet sie!
Bitte stopfe Sie mit Deinem Buch!! :)
dynamite
:)
büddddeee hierher klicken Glücksfee!!
:D
Rene99
Juliane
strudel
Also ich habe das Bauch auch schon gelesen und für gut befunden, vor allem die Passage in der das "Gleichgewicht der Mächte" erläutert wird.
Ich finde deine Entscheidung das Buch weiterzugeben sehr löblich. Allerdings ist meine Strategie eine andere. Meine ersten Bücher (also die ich freiwillig lesen wollte) habe ich aus dem Bücherschrank meiner Eltern geholt. Daher ist es meine Strategie, eine Auswahl guter Bücher in meinem Bücherschrank stehen zu haben, für den Moment in dem mein Sohn mich mal nach einem guten Buch fragen sollte.
Achja und schlie??lich und endlich wollte ich noch Markus beipflichten, da?? man in diesem Zusammenhang auch noch Aldous Huxleys "Schöne neue Welt" gelesen haben sollte.
Rene99
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