Filmkram: 2x Science Fiction

In den letzten Tagen habe ich das Kino zweimal heimgesucht. "StarTrek 3 Beyond" und "Independence Day II". In beiden Fällen war es ein Muss irgendwie, damit sich die Geschichten fortsetzen oder man zumindest mitbekommt, was sich jemand mit etwas Fantasie weiter ausgemalt hat.

Fangen wir mit "Independence Day II" an. Naja... mmm... konnte man sich anschauen, aber man hätte nichts verpasst, wenn man ihn verpasst hätte. Optisch solide, ansonsten zu schnell und ohne jegliche Charakterentwicklung (ja, das hatte der erste Teil). Man hat Mördertechnologie sich besorgt aus den alten Raumschiffen (hätte man ausbauen können), nicht alle Aliens waren tot (hätte man ausbauen können), nicht jedes Raumschiff war Schrott (hätte man ausbauen können) und irgendwie haben die Hauptcharaktere ja in 20 Jahren was gemacht (hätte... ihr wisst schon).

Der Rest ging zügig, Aliens, Bumm! Aliens, Och! Verdammt! Bumm! Bumm! Schnell, hierher... Bumm, Zack, Och... schnell, jetzt, steck das zusammen, wird schon, Mist... doof, wir kommen.... gewonnen.

Schade, da war mehr Potential drin, aber irgendwie hat keiner mehr Zeit. Früher waren Actionkracher langsamer und irgendwie weniger visuell überladen. Man versucht irgendwie heutzutage, jede Farbe zu nutzen und jedes Pixel unbedingt gestalten zu müssen. Hauptsache bunt und verwischt... nix sehen, heisst Bewegung, heisst Tempo, heisst gut... Nö!

"Star Trek 3" reiht sich witzigerweise nahtlos ein, denn auch diesen Film finde ich viel zu schnell, zu hektisch, zu bunt, zu wenig Momente der Charakterentwicklung und wenn es doch nur ist, um Zeit zum Verdauen zu finden. Ja, es gab einige nette Anspielungen auf TOS, also das Originaluniversum, ja Spock aka Leonard Nimoy wurde gewürdigt, und hier und da war eine lustige Referenz zu finden. Ansonsten leider wenig erbaulich. Das 3D-Zeugs hätte man nicht die Bohne gebraucht. Absolute Geldmacherei.

Fazit: Geschaut, damit die Geschichte stimmt, aber nicht wirklich zutiefst befriedigt aus dem Kino gekommen.

Mediales - 2016-08-10, 21:56:02 Noch keine Kommentare

Filmkritik: Frühstück bei Monsieur Henri

Offizielles Filmplakat Frühstück bei Monsieur Henri

Frühstück bei Monsieur Henri ist das was man einen typisch französischen Film nennt. Ein schrulliger alter Herr, ein adrettes hilfloses junges Mädchen und jede Menge Durcheinander. Der Film ist unterhaltend, nett, süss, lustig, tragisch und liebevoll.

Es muss aber gesagt sein, dass der Film nicht ganz seine Versprechungen halten kann, die in seiner Ankündigung gemacht werden. Ich zitiere die Filmwebsite:

"FRÜHSTÜCK BEI MONSIEUR HENRI ist eine wunderbare Wohnkomödie aus Frankreich. Mit großer Heiterkeit inszeniert Regisseur Ivan Calbérac die hochkomischen Verwicklungen einer hinreißenden Wohngemeinschaft, die einen grimmigen Herren das Fürchten und das Lieben lehrt."

Fazit: Ein charmanter französischer Film, dem eine kleine Prise Irgendwas fehlt. Reingehen und selber beurteilen.

Quelle des Filmplakats ist das Pressematerial zum Film.

Mediales - 2016-07-30, 19:41:07 Noch keine Kommentare

Non-Stop

Non-Stop ist ein guter spannender Film, auch wenn man ihn zum dritten Mal sieht.

Mediales - 2016-02-07, 22:26:28 Noch keine Kommentare

Filmkritik: Mssion Impossible 5 - Rogue Nation

Auch wenn wir schon letzte Woche im Kino zu Mission Impossible 5 waren, hier noch schnell der Eindruck. Sehr guter Film. Guter Action-Film im modernen Stil alter Bonds. Ein Bösewicht, ein Held und jede Menge unsinnige technische Apparate.

Die 130 min gingen sehr schnell rum und man hatte danach das Gefühl, dass Erwartung und Bekommen genau übereinstimmten. Selbstverständlich ist Mission Impossible 5 auch kein Film, der irgendwie zu hinterfragen sei. Es heisst ja schliesslich auch "Auf der Flucht" und nicht "Gekriegt in 10 Minuten".

Für die Männer der Leserschaft noch als kleiner Hinweis: Die Titelheldin ist Schwedin und Grund genug, den Film zu sehen.

Fazit: Tolles Popcorn-Kino und vor allem ist es mal endlich wieder ein Film, der in Flach kommt, also nicht mit Gewalt in 3D veröffentlicht wurde. Bravo!

Mediales - 2015-08-15, 12:34:34 Noch keine Kommentare

Filmkritik: Minions

Gerade aus den Minions raus und was soll ich sagen... ich habe nur ein Wort für: Echt enttäuschend. Nun gut, das sind zwei. Die Trailer haben quasi die besten Teile vorweggenommen und danach kam bis auf ca. 3 min am Ende Nichts mehr, was wirklich richtig witzig war. Das Kino hat sich beim Gitarrensolo am Ende weggeworfen, aber das hatte ich für mindestens 25% des Films erwartet.

Das war die 13,30 Euro nicht wert, die das Cinestar mit 3D-Zuschlag aufgerufen hat. Kinos brauchen sich nicht nicht zu wundern, wenn die Leute aufs Streaming warten.

Fazit: Erwartungen nicht erfüllt.

Mediales - 2015-07-12, 00:57:20 Noch keine Kommentare

Kurzgesagtes

Der neue Film mit George Clooney Tomorrowland/A World Beyond ist ok, aber nicht grossartig. Schöner Anfang, toller Spannungsbogen und dann jäher Absturz. Also schaubar, aber kein Muss.

"San Andreas" ist ein Katastrophenfilm und das macht er gut. Wir haben ihn uns angesehen, weil wir erst vor einigen Monaten in San Francisco waren. Film entspricht den Erwartungen und ist visuell gut gemacht.

Mediales - 2015-05-31, 23:05:22 Noch keine Kommentare

Filmkritik: Jupiter Ascending

Eine Schnellkritik zu Jupiter Ascending. Wir haben ins den Film Samstag angetan. Schade ums Geld.

Ja, er ist bildgewältig, aber die Geschichte ist nicht schlüssig und runtergerattert. Einige Dinge sind total unverständlich und man muss nicht immer die Hauptprotagonisten am Ende als Paar enden lassen.

Die Geschichte hat Potential, wenn man es richtig machen würde, aber die Wachowski Geschwister haben, so glaube ich, ihren Zenit auch langsam überschritten. Mila Kunis reisst es leider auch nicht raus.

Fazit: Kino tut sich in den Zeiten von Netflix mit 10 Euro für alles mit 12.80 Euro für einen einzigen Film überhaupt keinen Gefallen.

Mediales - 2015-02-08, 21:26:14 1 Kommentar

Die Wahrheit über Bitburger

Eben habe ich einfach mal richtig der Werbung zugehört und da man ja bekanntlich in der Werbung nur die Wahrheit sagen darf, weiss ich jetzt, wie Bitburger hergestellt wird.

Im Gegensatz zu Krombacher, das ja aus Felsquellwasser gebraut wird, wird Bitburger aus einem anderen Bier gemacht. Ich zitiere: "Wenn aus Bier Bitburger wird." Also wird Bitburger nicht gebraut, sondern durch einen geheimen Prozess aus einem wohl günstigeren Bier hergestellt.

Ich weiss nicht, was sie machen, aber ich könnte mir vorstellen, dass sie es über Kristalle laufen lassen oder mit Mondlicht bescheinen, vielleicht ersetzen sie aber auch nur die Kohlensäure durch eigene. Was es auch ist, wir werden es so schnell nicht erfahren. Ich bin gespannt, wann sich der Werbespruch ändert, damit das Geheimnis ein Geheimnis bleibt.

Mediales - 2015-01-11, 23:16:25 Noch keine Kommentare

The Interview und Sony

Da hat man Sony gehackt, egal wer es war und Sony hätte aus dieser Katastrophe vielleicht noch was rausholen können, aber was macht man? Sitzt konfus rum, gibt die mittelmäßige Komödie dann doch an paar Kinos und ins Streaming. Damit hofft man wohl, dass kostenlose Marketing zu reiten und die Kosten vielleicht reinzuholen.

Sony hätte doch mal revolutionär denken können: "Wir lassen uns nicht erpressen und schon gar nicht kontrollieren. Der Film wird unter eine Creative Commons Lizenz gestellt (CC-BY-NC-SA) und wir lassen ihn viral durch die Welt schnippen. Jeder der sich doch eine DVD oder ein Streamingangebot kauft, dessen Geld wird zu 100% an die EFF und das Rote Kreuz gespendet."

Nun gut, Sony Pictures halt.

Mediales - 2014-12-25, 12:41:34 Noch keine Kommentare

Filmkritik: Divergent

Gerade aus dem Kino raus. Divergent gesehen. Seien wir mal freundlich und nennen es einen Ok-Versuch. Idee gut, CGI der Stadt der Zukunft gut, restliche Umsetzung eher ein Jugendfilm. Keine besondere Handlung, keine tiefen Konflikte, keine Überraschungen. Ein zweiter Teil sollte drin sein, da das Ende offen bleibt. Heldin und Held entschwanden in die Aussenwelt, böse Chefin blieb am Leben. Gesellschaftlichen Zustände sind unverändert.

Quasi die einfache Variante der Hungergames... und jetzt erst gelesen, dass es sich ja um die Verfilmung eines dreibändigen Romans handelt.

Mediales - 2014-04-13, 07:09:56 Noch keine Kommentare

Non-Stop

Gerade im Kino gewesen und zum zweiten Mal Non-Stop geschaut, diesmal im englischen Original. Der Film ist spannend, solide gemacht, wenn auch am Ende etwas spontan actionlastig. Insgesamt aber den Gang ins Kino wert.

Angenehm ist, dass der Film als Film rüberkommt und nicht als HD-Projekt. Man sieht noch Korn und Unschärfe. Damit wirkt der Film nicht steril und künstlich.

Die deutsche Version ist übrigens sehr gut gemacht inkl. der kompletten Übersetzung aller Handy-Bildschirm-Texte. Hier wurde nicht nur einfach der Untertitel druntergeklatscht. Im englischen Original kam aber ein Witz mehr vor. Der Junge, der das Video dreht und sein Vater reden Deutsch.

Mediales - 2014-03-30, 05:54:15 Noch keine Kommentare

Filmkritik: Gravity

Wir waren gerade zu Gravitiy im Kino. Sehr interessanter und schöner Film. Nur zwei Schauspieler und einige Stimmen. Der Rest ist leerer Weltraum. 3D hat hier mal wieder Sinn gemacht.

Allerdings hatte ich was Anderes erwartet. Weniger Action und am Ende Ausserirdische. Keine Ahnung warum.

Mediales - 2013-10-03, 22:51:37 Noch keine Kommentare

Filmkritik: Die Unfassbaren

Gestern noch spät im Kino gewesen und Die Unfassbaren ("Now You See Me") geschaut.

Sehr positiv überrascht gewesen. Schöner Film mit Überraschungen zum Ende und mal ohne Tote. Der Film geht nicht in die Tiefe der Figuren, aber unterhält wunderbar und man hat eigentlich immer jemanden anders im Verdacht.

Mediales - 2013-08-18, 14:38:51 1 Kommentar

Kino - White House weg

So, jetzt habe ich beide White-House-Abrissfilme gesehen. "Olympus has fallen" and "White House down".

"Olympus has fallen" ist ernster, eher wie Stirb Langsam im Weissem Haus und mit wenig Humor. Solider Actionfilm. Interessanterweise fand ihn meine Freundin gut und das hat mich doch verwundert. Actionfilme sind eigentlich eher immer ein diskussionsfähiges Thema zwischen uns.

"White House down" ist mehr eine Satire. Er ist humorvoller, sarkastischer, kritischer und Roland Emmerich zieht vieles typisch Amerikanische und Präsidentische irgendwie durch den Kakao.

Man kann beide unbesorgt als Actionfilme schauen, aber ich finde "White House down" besser. Man sollte natürlich weder Realismus noch ausgefeilte Charaktere erwarten. Popcornkino halt.

Mediales - 2013-07-16, 04:13:44 Noch keine Kommentare

Filmkritik: Looper

Wir waren diese Woche im Kino und haben uns Looper angesehen. Allein vom Aufgebot der Schauspieler hätte es nicht in die Hose gehen können. Die Kritiken waren auch alle voll des Lobes, aber genau das hätte mich stutzig machen sollen.

Es geht um Zeitreisen und das organisierte Verbrechen. Letzteres hat sich ersteres zu nutze gemacht, obwohl oder gerade weil Zeitreisen illegal sind. Die Zukunft 2044 ist gut gemacht und auch die Zukunft der Zukunft ist gut entwickelt.

Merkwürdig sind die vielen Charaktere, die auftauchen, angedeutet werden und man sie für wichtig hält und die dann sinnlos immer mal rumspringen. Da der Film mit dem Paradoxon der Zeitreise spielt, ist es komisch, dass es am Anfang falsch ist. Der Protagonist erschießt sich am Ende selbst, damit er nicht aus der Zukunft kommt, um ein Kind zu töten. Soweit ok. Am Anfang des Films verrät er aber seinen Freund, der sein eigenes Ich aus der Zukunft hat entkommen lassen. Darauf hin foltert man den Kameraden, um im Jetzt den Mann aus der Zukunft zu sich selbst zu locken. Das Problem ist aber, dass Zeitreise ab dem Moment erst in 30 Jahren möglich wird. In seinem Zustand wird er die Zeit nicht überleben und selbst wenn, dann könnte er so vor seinem Ich nicht fliehen und damit würde er nie gefoltert, könnte dann aber wieder vor sich fliehen.

Der Titelheld reist z.B. drei Mal, wenn ich mich nicht verzählt habe. Beim ersten Mal stirbt der junge Held, weil der alte Held entkommen ist... damit wäre die Schleife schon gebrochen und der Film zu Ende. Aber nein, er reist nochmal, aber wie, denn er kann ja die Zukunft nicht mehr erleben. So endet doch der Film.

Von den holprigen Zeitreisen mal abgesehen, im Moment, wo die Leute mentale Kräfte haben, um Dinge schweben zu lassen, wird das ganze Gebilde echt abgedreht. Muss das Kind unbedingt mit Phsikräften ganze Räume schweben lassen, um dann seine Verfolger zu ermorden?

Fazit: Viel Potential, viel verschenkt und gleichzeitig mit Gewaltorgien um sich geworfen.

P.S. Auf dem Tablet geschrieben, der Text kann deswegen durchaus eiern.

Mediales - 2012-10-14, 23:27:49 2 Kommentare