Die Ablösung der Klimakatastrophe

Da uns jetzt demnächst ein Asteroid (kein Android!) eventuell vielleicht bestimmt treffen wird, können wir ja die Klimakatastrophendiskussion stoppen. Zu dieser Zeit sollen ja auch die Wildfischbestände gegen Null konvergiert sein, die Fische wären dann eh gekocht, wenn das Ding im Meer einschlägt.

Die Investitionen in Solaranlagen lohnen übrigens nicht, da die Staubwolke die Sonne nicht mehr durchlassen wird. Bloss gut, dass die Solarpanel-Produktion in Deutschland eh gerade eingeht... hätte eh keine Zukunft.

Kolumne - 2010-02-09, 21:53:00 1 Kommentar

Lila, Rente und Mäuse in Raumanzügen

Mir ist nach Schreiben. Weiss nicht warum, ich will gerade einfach nur schreiben. Auch wenn ich damit nicht unbedingt ein Werk zu Papier oder besser Bildschirm bringe, aber oft hilft es einfach mal Sachen zu machen, die befriedigend erscheinen. Wie nicht anders zu erwarten, sitze ich wieder im Café. Ein Iced Coffee Latte steht vor mir. Dafür gibt es keine vernünftige deutschen Übersetzung. Schliesslich ist es kein Eiskaffee.

Heute Nacht habe ich einen komischen Schotter geträumt. Mäuse in Raumanzügen, die Möglichkeit durch Drehen an einem Dings eine Zeitverschiebung vorzunehmen und alles um mich herum stand still. Irgendwas war auch mit Militär und Krieg. Die ganze Sache fühlte sich auch noch wie ein 3D-Film an. Es hätte bestimmt ein tolles Drehbuch für den nächsten Pixar-Animationsfilm abgegeben, wenn ich nicht das Meiste vergessen hätte. Wenige Sekunden nach dem Aufwachen war es noch frisch. Nach meinem Besuch im Bad war es... weg... fragmentiert.

Ich habe gerade mal den Texteditor gewechselt. Kate ist so... fett... jedenfalls scheint sie viel mehr CPU zu brauchen, wenn man ihr etwas Text anbietet. Auch machte sich ein Springen beim Textschreiben bemerkbar. Jetzt läuft jEdit. Vorteil: Das Ding läuft überall, weil Java. Bin gespannt... wollte ich schon lange ausprobieren.

Zurück zum eigentlichen Text. Vorhin habe ich über die aktuellen Rentendiskussion gelesen. Rente ab 69 und das Geschrei ist gross. Ich weiss, meine Meinung ist nicht sehr populär, aber ich denke, dass man nie in Rente gehen sollte. Allenfalls weniger arbeiten bzw. die Arbeit wechseln. Ich kann mir nicht vorstellen, jemals nicht zu arbeiten. Untätigkeit macht dem Körper zu schaffen. Wenn das Hirn nicht arbeitet, dann stirbt es. Fernsehen gehört deswegen eigentlich verboten bzw. pro Tag auf 90 Minuten beschränkt - damit ein Spielfilm reinpasst. Bücher sollten steuerfrei sein und Fernsehen muss mit einem erhöhten Mehrwertsteuersatz von 38% belegt werden, wobei für Nachrichten nur 7% fällig werden.

Natürlich kann niemand mehr mit 69 im Stahlwerk schuften, den Müll abholen oder jeden Tag 10 Kilometer rennen, um die Post auszutragen. Es muss aber Sachen geben, die ältere Menschen gut können. Hätten wir mehr Respekt vor dem Alter, dann wären sie gute Lehrer, Geschichtenerzähler, Schriftsteller, Gärtner, Bibliothekare und so weiter.

Natürlich gibt es eine Art Rente, aber sie ist nicht der alleinige Heilsbringer. Man kann zuverdienen und bekommt nichts gekürzt... oder vielleicht so, es gibt keine Rente, dafür wird ab 70 keine Lohnsteuern mehr erhoben und man muss nicht mehr in die Rentenversicherung einzahlen? Wenn man krankheitsbedingt nicht arbeiten kann, dann gibt es Extraregeln, denn mit Ausnahmen kennt sich Deutschland aus.

Ihr erinnert Euch vielleicht an das Lila-Thema? Lila ist in, denn jetzt sind mir schon drei weitere Damen begegnet, die grossflächig Lila trugen. Die eine trug es sogar extrem dreidimensional. Was einige Burger mit viel Protein so produzieren können... Noch drei Mal Lila an anderen Damen dazu... es scheint ein Trend zu sein oder es war ein Sonderangebot?

Und noch mehr burger-erzeugte Formen. Sollte sich ein Investment in einen Unterwäscheproduzenten für Frauen lohnen, um die Formen durch Bekleidung zu formen? Man müsste mal schauen, wer in McDonalds hat bzw. in wen McDonalds investiert ist. Eventuell gibt es ja da Überkreuzbeteiligungen. So, wie ja auch die meisten Politiker in Plastiktüten- und Kosmetikhersteller investiert haben. Ich sage nur 100ml Packungen zur Mitnahme in Flugzeugen.

Lila!! Ein knappes Kleid diesmal, wobei die unteren Fransen auf eine gewaltsame Kürzung des Bekleidungsstückes deuten. Lila ist das neue Rot. Achtet diese Woche mal darauf. Wobei ich finde, dass Kerle in lila T-Shirts sehr suboptimal aussehen. Die Frau mit dem kurzen lila Kleid sieht im Gesicht wie Jessica Alba aus. Ist es aber wohl eher nicht. Warum sollte sie sich hier einen Kaffee kaufen? Pappbecher gibt es in Hollywood auch und die sind auch noch grösser.

So, mein Kaffee ist verdampft und damit ist es Zeit, diesen Text zu veröffentlichen und Euch eine schöne Woche zu wünschen. Kreativ, erfolgreich und befriedigend soll sie sein.

P.S. Der Mann neben mir erklärt gerade einigen Jena-Besuchern den Weg zum Planetarium unter Nutzung von Strassennamen... woher sollen die Leute denn das wissen... deswegen fragen sie doch. Stöhn!

Kolumne - 2009-07-26, 16:10:36 4 Kommentare

Regen, Sonne, Lila und Bettwäsche

Mein Notebook-Akku zeigt noch 1 Stunde und 19 Minuten Laufzeit. Zeit genug, um Euch wieder einige Beobachtungen aufzuschreiben. Beobachtungen, die nichts auf Lauf der Dinge ändern, aber einigen von Euch 10 Minuten mentale Entspannung bieten. Jedenfalls wurde mir das so zugetragen.

Da sitze ich also wieder in einem Café in Jena und schaue auf die Damenwelt... nein, nicht wirklich, aber ich Pflege gern die Klischees, die mir anhaften. Rechts von mir hopsen gerade zwei Frauen aus dem Café, die meine Altersklasse sind. Also im besten Alter sozusagen. Von jeder noch ein Bestätigungslächeln bezogen und jetzt sind sie weg. Wobei ich mir wohl eher die Bestätigung geholt habe, als den beiden Bestätigung zu vermitteln.

Ich renne derzeit mit Bettwäsche durch die Innenstadt, da ich nicht an der Seersucker in einem Markt meiner Wahl vorbeigehen konnte. Die kühlt im Sommer so schön, weil die Auflagefläche auf der Haut geringer ist. Genau... wegen der rippligen Oberfläche. Leider buckelt man an dem Zeug mächtig.

Ich habe gerade Zucker verkippt... ob ich jetzt Weisswein draufschütten muss, damit es keine Flecken gibt? So ein Notebook-Display ist halt nicht durchsichtig. Na egal, ich puste den Süsskram mal quer über den Fussboden.

Draussen geht der Regen an und wieder aus. Die Schirme gehen auf und wieder zu. Vor knapp 2 Stunden war noch richtig was los in der Innenstadt, jetzt legt sich gerade der Ansturm und die Leute ziehen sich nach Hause zurück... was auch immer sie dort machen werden. Grillen wohl eher nicht.

Heute bin ich wieder klassisch mit meinem Windows-Notebook unterwegs, da zu Hause das Linux sich selbst auf eine andere Platte kopiert. Mir ist die eingebaute Western Digital in meinem neuen Notebook zu heiss. Die Handauflage vom Notebook wird deutlich warm und das empfinde ich als unangenehm. Mal sehen, ob die Samsung-Festplatte kühler bleibt. Sollte es so sein, dann wird die WD zur Zweitplatte und darf sich mit dem alten Windows in der virtuellen Box abquälen.

Ob ich mal am Kino schaue, was heute Abend noch läuft? Ach, ich vergass, heute stehen Familienpflichten aka eine Geburtstagsfeier an. Das grosse Fressen also wieder mal. Ein vorträgliches Uff!

Links vor mir sitzen zwei neue Damen. Sie entsprechen dem üblichen Klischee - eine kleine Dicke und eine grosse Lange. Wie das auch immer kommen mag. Draussen zieht die Schwerkraft gerade wieder das Wasser aus den Wolken, obwohl der Himmel blau ist. Ein befremdlicher Sommer dieses Jahr. Wenigstens ist er nicht brüllheiss. Auch was wert. Jetzt muss man Aktien von Regenschirmherstellern kaufen... leider sind die wohl fest in chinesischer Hand. Die meisten Leute haben günstige Schirme in der Hand... man vergisst die Dinger ja eh immer.

Vor einigen Jahren habe ich mir einen guten grossen Schirm gekauft... genutzt hat es wenig. Eine Windböe war sein Ende und der Kassenzettel war nicht mehr auffindbar, um die versprochene tolle Garantie einzulösen.

Jetzt ballert die Sonne wieder quer über den Platz. Aber sowas von hell. Was für ein Kontrast zum Regen vor 10 Minuten. Ich darf nicht vergessen, dass ich in 2 Stunden mit dem Auto zur Feier aufbrechen muss. Im Alter muss man sich häufiger dran erinnern ;)

Die Damen vor mir werden mich leider nicht anlächeln, denn sie haben nur Augen füreinander. Auch schön. Menschen, die glücklich sind, sind die besseren Menschen. Fast schon egal, warum sie glücklich sind oder werden... solange es nicht auf Kosten anderer ist. Damit habe ich gerade das Glücksempfinden von Massenmördern aus meiner philosophischen Betrachtung ausgeschlossen... man muss sich ja heute leider ständig absichern.

Ich springe jetzt noch kurz zum Laden mit den vielen bedruckten Seiten. Ich habe zwar noch zu lesen, aber man kann nie genug Vorrat haben. Man muss sich ja immer auf ein nächstes Buch freuen können.

Konnte mich nicht entscheiden. Es bleibt beim Kein-Buch-auf-Vorrat zu Hause. Vielleicht nächste Woche nochmal. In eine Buchhandlung kann man nicht oft genug gehen. Vor allem auch, weil einige hübsche Mädchen dort arbeiten, denen das Verkaufen von Büchern wirklich Spass macht.

Lila Strümpfe, lila Rock, lila Bluse, lila hohe Schuhe. Wirklich eine Versuchung. Wow... !!! Die Frage ist nur, wie der Mann mit den grauen Haaren in ihr Leben reinspielt. Immerhin fasst er sie ständig an. 20 und 50 würde ich sagen. Erst wollten sich beide hinter mich setzen, jetzt sind sie nochmal umgezogen. Schade, denn ich hätte gern Mäuschen gespielt. Immerhin sah sie sehr bezaubernd aus.

Ich sitze im Fenster vom Bagels & Beans und schaue den vorbeigehenden Leuten zu. Hatte ich erwähnt, dass es gerade wieder regnet... aber richtig... Binärregen! An und aus. Fett krass warm im B&B... Klimaanlagen sind... richtig dosiert... ein Segen und sorgen für Kundenzustrom.

Das soll es dann erstmal für jetzt und heute gewesen sein. Schönes Wochenende noch.

Kolumne - 2009-07-25, 16:35:50 3 Kommentare

Samstag, Menschen, ein Hund und viel Ruhe

So, ich habe Kate gestartet und meissle wieder einen Café-Blogeintrag rein. Derzeit sitze ich im Black Bean am Holzmarkt in Jena. Kate mag gerade nicht umbrechen... Moment... so, jetzt. Sonst scrollt mir der Satz immer ins Nirwana. Da Kate läuft, wisst Ihr quasi auch, dass ich mein neues Notebook mit Ubuntu auf dem Schoss habe. Ich gewöhne mich immer mehr daran.

Es gibt noch einige Umgewöhnungsprobleme. So fehlt mir Irfanview für schnelle Aufgaben und mein Lieblingsfotoprogramm Fixfoto ist leider nur auf Windows zu Hause. Eventuell bekomme ich es mit Wine zum Laufen... jemand Erfahrungen? Auch das Finden der Programme zum Starten ist ungewohnt... ich muss mir noch einen Schnellzugriffsordner bauen. Der Rest ist fein. Ich habe auch nicht erwartet, dass es gleich alles passt. Auch habe ich mich noch nicht für bestimmte Programme entschieden. Das heisst, ich habe noch verschiedene Programme als Texteditor, zum Malen, für FTP etc. im Einsatz. Ich denke, da schälen sich nicht die Richtigen heraus.

Empfehlen kann ich übrigens Powertop - ein Tool von Intel. Damit kann prima sehen, was der Rechner wo an Strom wegfrisst und es gibt Tipps zum Sparen. So bekommt man noch einige Minuten mehr aus dem Akku rausgequetscht. Ja, Linuxer sind Fans von Text. Geht schneller, als nen Fenster mit der Maus zu beklicken.

Ich finde es erstaunlich, dass Jena heute so entspannt und gelassen unterwegs ist. Autos scheinen langsamer zu fahren und nicht so zu drängeln. Sie lassen sogar Fussgänger rüber. Letztere schlendern entspannt und auf der Post war es trotz ausreichend vieler Leute sehr ruhig. Lebe ich plötzlich in Zeitlupe?

Heute war wieder Trödelmarkt in Jena. Leider habe ich kein DDR-Urania-Universum bekommen. Ich lese das alte Zeug so gern. Speziell der Blick auf die Zukunft, die ja teilweise schon Vergangenheit ist, ist sehr interessant. Wie hat man sich in den 1950er und 1960er vorgestellt, was in 2000 ist. Genial. Grösstenteils war es falsch. Zu optimistisch und zu positiv. Die Menschheit hat sich nicht weiterentwickelt, nur die Technologie. Ende der 1980er, Anfang der 1990er gab es kurz Hoffnung, dass alles anders wird auf der Welt. Naja, etwas mehr Freiheit hier und da. Mehr Technik, kürzere Wege, aber es geht nicht vielen Leuten viel besser. Anders ja, aber nicht zwanghaft besser.

An einem Trödelstand liegt ein riesiger Schäferhund. Er beobachtet seit Stunden die Leute, spitzt die Ohren und trottet manchmal faul im Kreis herum. Schade, dass er nicht Bloggen kann, er hätte bestimmt viel zu erzählen. Dinge, die er sieht, riecht, hört. Würde mich mal interessieren.

Es ist nicht wirklich kalt. Man kann ohne Jacke laufen, obwohl die Sonne nicht draussen ist. Prima. Drinnen im Cafe ist es sogar leicht zu warm, speziell in den Ledersessel... aber man kann so schön mit dem Notebook auf dem Schoss fletzen.

Gerade habe ich bei Müller ein neues Schneidbrett erworben. Mein altes Brett war etwas zerschnitten und verweigerte eine gründliche Reinigung. Es war ca. 10 Jahre alt und da darf auch mal ein neues Brett nachrücken. Sogar der gleiche Typ, aber mit Metallgriff. Auch einen Salat-Dressing-Shaker habe ich mitgehen lassen - selbstverständlich bezahlt :) Ich mache mir neuerdings so gern eigene Dressings.

Wenn man die Leute beobachtet, dann könnte man heute denken, dass es uns allen gut geht und wir keine Probleme haben. So sieht eine friedliche und entspannte Welt aus... leider sehe ich nur einen Bruchteil der Welt im Moment und der ist leider kein Massstab. Strassenbahn und Busse. Wenige Autos und viele Fussgänger. Viele Kinderwagen und Familien, die gemeinsam ein Eis lecken - jeder sein eigenes Eis natürlich. Menschen, die sich entspannt einen Kaffee gönnen und dabei über die Sicht auf die Dinge bloggen. Ein kleines Mädchen jagt den Spatzen hinterher, eine junge Dame im 70er Lock hämmert auf ihrem Nokia rum. Unser Hund hat sich auf die andere Seite gerollt und lässt sich fotografieren. Nur lange hält er nicht still, denn die Neugier überwiegt und er holt sich vom Fotografen Streicheleinheiten ab.

Der Himmel ist gleichmässig hellgrau. Bedeckt halt, aber nicht wie schlechtes Wetter, sondern eher wie ein Sonnenschirm. Komisch... es ist angenehm, wenn es nicht so blendend, aber trotzdem warm ist. Die Sonne muss nicht brennen.

Der Jenaer Nahverkehr hat einen neuen Gelenkbus... aber warum ist das Ding wieder so laut. Muss man einen Bus brüllen hören? Wir sind nicht mehr in den 80er Jahren. Das kleine Mädchen hat sich von Spatzen auf Tauben verlegt. Die sind langsamer... da macht das Jagen mehr Spass. Ob ich nochmal in die Buchhandlung gehe? Ich habe ja gerade Quest durch und Schattenspiel begonnen, aber danach habe ich noch nix. Ach, ich hebe mir das für einen schlechten Tag auf.

Jetzt schaue ich nochmal mit Genuss auf die Bedienung. Freue mich am Talent und Geschmack der Natur und lese mal kurz über mein Geschreibsel, damit es nicht ganz so falsch ist, wenn ich es in 10 Minuten blogge.

Eine Hundeflüsterin. Eine Dame in Schwarz/Weiss kniet neben unserem Schäferhund und streichelt ihn. Sie scheint ihm auch etwas zu erzählen. Er streckt sich auf doppelte Länge und steht dann ganz ruhig. Jetzt ist sie weiter und er hat sich extrem flach auf die Erde gelegt - Haltung "Flache Schnauze". Hat sie ihn hypnotisiert?

Gerade ist mir aufgefallen, dass mein WLAN noch aktiv war, obwohl ich es nicht brauche. Abgeschaltet. Gleich braucht der Rechner 1,5 bis 2 Watt weniger und das macht ca. 25 Minuten Laufzeit aus. Schick, schick.

Gerade kommen Mädchen vorbei, die auf Junggesellinnen-Abschied machen und Zeugs verkaufen. Ich hasse das eigentlich irgendwie immer. Weiss nicht warum. Ein schönes Wochenende bzw. eine schöne und erfolgreiche krisenlose Woche Euch allen.

Kolumne - 2009-07-18, 15:45:27 4 Kommentare

Café, Tische, Ubuntu und Käse

Heute bin ich das erste Mal mit meinem neuen T500 und Ubuntu mobil unterwegs. Natürlich sitze ich wieder im üblichen Café. Die erste Frage wird sein, wie lange der Akku mit Ubuntu durchhält. Ganz fair ist es nicht, denn ich habe meinen UMTS-Stick angestöpselt und der ist ein Stromsauger ohne Ende. Wird ja auch glühendheiss.

Zumindest funktioniert UMTS via Stick nahezu sofort, wenn man weiss, dass man den Stick zunächst wieder "auswerfen" muss, damit er vom Memorystick (mit Installationsprogrammen) zum UMTS-Stick wird - sudo eject /dev/scd1 in meinem Fall.

Diesen Text schreibe ich übrigens mit Kate. Kate ist keine vollbusige Schönheit, sondern ein Texteditor des KDE-Desktop. Auch wenn ich Gnome laufen habe, ist Kate erstmal meine erste Wahl... bis ich was besseres finde. Wie im echten Leben halt ;)

Mir gegenüber sitzen zwei Herren, die sich über Autos unterhalten. Der eine meinte gerade, es wäre ein Auto wie eine Art Suv. Damit hat er ein Wort aus SUV gemacht. Für alle Sprachunkundigen: SUV wird ES-JU-WIE gesprochen und in das Ganze in Einzelbuchstaben. Ist halt ein Importwort. Sports Utility Vehicle ausgeschrieben. Oder auf Deutsch: "Sportlich unnützes Vahrzeug" :)

Vor 10 Minuten bin ich an der Sparkasse vorbeigekommen. Die haben PS-Sparen und werben mit Fliegenpilzen dafür. Ich musste kurz mal überlegen, wie der Mensch auf die Verbindung von Fliegenpilz und Glück, also Fliegenpilz als Glückspilz kam. War man glücklich, weil man einen Pilz gefunden hatte? Eher nicht, die Dinger sind nicht zu übersehen im Wald, also keine Leistung. Läuft ein glücklicher Bürger vor Glück rot an? Nein, auch nicht...

Es muss also eher daran liegen, dass man einen Fliegenpilz gefunden hat und mit Elan verspeiste... danach hatte man echt Glück, wenn man noch am Leben war oder es überstanden hat. So oder ähnlich muss es gewesen sein. Denke ich mal.

Draussen haben wir heute nicht einmal 17 Grad. Gottseidank regnet es gerade nicht, aber es hat... vor ca. 30 Minuten. Gerade habe ich höflich einen 4-er Tisch freigemacht im Austausch gegen einen 2-er. Man ist ja kein Schwein und mehr Gäste heisst mehr Steuern für Jena. Man muss im grösseren Rahmen denken. Leider habe ich jetzt einen Telefonierer neben mir. Das muss auch mal aufhören. Der Dude hat auch ganz frech einen 4-er Tisch in Beschlag und rennt auch noch raus und lässt nur sein Papier liegen... nicht mal ein Getränk mehr auf dem Platz.

Heute früh beim Frühstück habe ich auf meine Einkäufe geschaut und mein Einkaufsschema erkannt. Erstes Kriterium: Aus der Region oder von weit weg? Zweites Kriterium: Bio oder nicht? Dritter Punkt: Ohne Konservierungsstoffe oder Gelatine? Nummer Vier: Kaloriengehalt? Und als Punkt Fünf steht das Preis-Leistung-Verhältnis. Natürlich variiert die Reihenfolge oft leicht. Aber der regionale Faktor spielt bei mir einen grosse Rolle. Käse aus Thüringen geht Käse aus Bayern oder Frankreich vor. Gerade dann, wenn ich nicht nach französischem Käse suche.

Ich kann mich wieder umsetzen... so, nun habe ich wieder das Café im Blick und nicht mehr dieses "Im Rücken" Gefühl. Komisch... das habe ich immer. Ich mag überhaupt nicht mit dem Rücken zu grossen Menschenmengen sitzen. Muss was Angeborenes sein... Urzeitreflex.

Dafür habe ich jetzt das Fenster im Rücken und damit Reflexionen auf dem Display, obwohl es kein verspiegeltes Display ist. Die Dinger hasse ich ja, weil man immer etwas Störendes drauf hat, wenn man im Hellen sitzt.

So, zum dritten Mal umgezogen. Die müssen mich schon alle für blöd halten, aber jetzt sitze ich wieder auf meinem Lieblingsplatz. Da habe ich das Café und die Leute im Blick, kein grosses Fenster aber eine Wand hinter mir.

Rechts neben mir sitzt Frankreich. Drei Studenten, die sich fliessend und nuschelnd auf Französisch unterhalten. Vielleicht sollte ich die Jungs mal nach Käse fragen... und das mit meinem 4-Wörter Französisch. Die Sprache klingt trotzdem echt geil. Schade, dass die Jungs ihre Freundinnen nicht bei haben... da wäre der Klang im Ohr hochgradig erotisch.

Die Workspaces, also die vielen unterschiedlichen Desktops, sind praktisch in Linux. Ich weiss, kann man auch für Windows haben, aber da ist es ja nicht standardmässig dabei. Macht Ordnung. Man kann Fenster und Anwendungen thematisch ablegen und damit arbeiten.

Draussen macht sich die Sonne bemerkbar und drinnen wird mein Kaffee kalt. Ich habe die Tasse glatt vergessen. Dann Euch mal noch ein schönes Wochenende und ich klimpere noch etwas.

Kolumne - 2009-07-11, 13:18:52 9 Kommentare

Fliege, PRC und Regen oder umgekehrt

Es regnet... es regnet richtig. Ein typischer Sommerplatzregen. Selbst die Leute mit Schirm haben sich untergestellt, da es einfach zu stark regnet. Ich war stur und bin mit Schirm weitergelaufen. Jetzt bin ich nass... von unten. Es hat so gespritzt, dass meine Hosenbeine 20 cm hoch durchnässt sind.

Es ist faszinierend zu sehen, wie plötzlich das Leben wegen plötzlichem Regen stockt. Alle Leute bleiben stehen, verweilen oder setzen sich einfach nochmal ins Café. Regen kann die Welt so prima entschleunigen. Und nach dem Regen ist alles klar und sauber... irgendwie reiner.

Natürlich war das Markt 11 auch sofort voll. Im Sommer findet man für sich und sein Notebook normalerweise immer einen Platz drin... bei Platzregen nicht. Ich habe eine junge Mutter gefragt, ob bei ihr noch Platz am Tisch ist: "Mein Freund kommt noch!". Und dabei wollte ich doch wirklich nur einen Platz.... auch wenn sie sehr hübsch ist und ihr Sohn süss.

Geek Content: Momentan läuft zu Hause eine Kopieraktion von Windows als dd-Image in eine VirtualBox. Bin gespannt, ob ich das gebacken bekommen und ob die Mimose Windows dann noch die Hufe hochbekommt. Gestern habe ich mir nen neuen Kernel von Ubuntu gezogen, um die Einfrierprobleme auf dem T500 zu beheben. Wir haben eindeutig zuviel verschiedene Hardware. Wenn alles etwas standardisierter und weniger herstellergebastelt wäre, dann hätten wir alle weniger Probleme mit der Hard- und Software. Deswegen funktioniert die Apple-Welt so gut. Nur eine Hardwarebasis, nur ein Hersteller. Da lässt sich alles gut ausprobieren und gut lauffähig ausliefern... dafür ist es sauteuer... aber die Jünger zahlen es.

Seine Frau ist aus dem Katalog. Bin ich mir sicher. Sie hat einen osteuropäischen Akzent, er ist alt und hat Bauch. Eventuell tue ich ihm ja unrecht, aber irgendwie sieht es sofort so aus. Klischees halt.

Jetzt geht ja wieder die Tour de Drugs los. Bloss gut, dass mich die Suppe nicht interessiert. Einmal klassischer Sport erfolgreich für immer ruiniert. Scheinbar geht es ja nun auch im Eischnelllauf los... ich glaube nicht mehr an Leistungssport. Ich halt ihn für massiv manipuliert und korrumpiert.

Die Wirtschaftskrise scheint nun doch nicht zu Ende zu sein. Mein Probeabo des Handelsblattes (Bonuspunkte verfeuern) stellt sich als höchst unnütz heraus. Dienstag ist alles toll und die Krise vorbei, Mittwoch ist schon wieder Weltuntergang. Nun gut, es ist nicht nur das Handelsblatt... es ist generell ein Auf und Ab. Ich denke, die Leute manipulieren den Markt und die Meinung. Wenn man wissen will, was läuft, dann sollte man sich umschauen. Man sollte sich anschauen was die Leute machen, wer Arbeit hat und wer keine. Auch sollte man Nachrichten schauen ohne die vorgefertigte Meinung mitzutragen. Einfach die Bilder von Beiträgen kombinieren und sich ein Bild machen.

Die Welt ist nicht im Gleichgewicht und das mehr denn je. Allerdings die Fliege auf dem Rand meines Notebook-Displays ist im Gleichgewicht... sie sitzt da und putzt sich. Sehr balancierend. Jetzt starrt sie gerade auf meine Hände, wie sie über die Tastatur fliegen (geiles Wortspiel).

Hier ist jetzt ne Weile nix passiert und ich habe mental gedöst... sorry...

Der Hammer. Die Fliegen sitzt noch immer dort und putzt sich... bzw. döst vor sich hin. Eventuell hat das Gehäuse an der Stelle genau die richtige Temperatur. Apropos Temperatur. Mir wird zu warm im Inneren des Café. Ich verscheuche jetzt die Fliege durch Arbeitsende und tigere nach Hause.

So, es ist schon Abend und ich sitze auf meinem Balkon. Heute haben wir OBI geplündert. Sonnenschirm, zwei Stühle und einen 40kg-Ständer für den Schirm. Die Dame des Hauses wollte keinen weissen Plastikfuss, den man mit Wasser füllen kann... so mussten wir also buckeln. Dank dieses Einsatzes konnten wir heute das erste Mal auf dem Balkon Abendbrot essen, denn sonst zappt uns die Sonne weg. Die ballert bis kurz vor ihrem Untergang genau drauf.

Übrigens bin ich heute auf den neuesten Trick der Industrie zur Herkunftskennzeichnung reingefallen. Meine Stühle sind Made in PRC. Mmm... bestimmt was mit Polen. China würde ja draufstehen... Reingefallen! PRC heisst People's Republic of China. Ist das eigentlich eine offizielle Abkürzung? China ist ja eigentlich immer falsch gewesen, weil es ja Volksrepublik China heisst... aber wer denkt denn da schon dran. Schliesslich müsste es auch Made in FRG heissen und nicht Made in Germany. Gleiches Problem.

Nun gut... dann doch keine Betrachtung des Elends auf der Welt... bin müde und breit. Entweder war es heute zu warm oder ich bin einfach mal so fertig. Guten Abend!

Geek Content: Kopieraktion abgebrochen. Habe einfach kein Platz für eine 200 GB Windows Festplatte. Da muss der Bay-Extender mit ner Zusatzplatte her. Also noch einige Tage warten...

Kolumne - 2009-07-04, 21:11:18 2 Kommentare

Einfach mal Text

Wieder zu Hause und zwar in meiner Küche. Vor mir liegen Tomaten, ein Messer und eine Schüssel steht dumm rum. Ich habe gemerkt, dass von purer mentaler Projektion die Tomaten nicht kleingeschnitten in die Schüssel wandern, also Handarbeit. Ich habe übrigens das erste Mal Basilikum im eigenen Topf über mehr als einige Tage gerettet bekommen. Bisher ist der mir immer eingegangen. Rekord jetzt also bei ca. 3 Wochen...

Gerade lese ich, dass China mal wieder einige Kommunikationswege blockiert, also Hotmail, Twitter und sowas. Dabei stellt sich mir immer wieder die Frage, warum wir so lieb zu China sind, weil es doch eigentlich undemokratisch ist und Atomwaffen hat. Es unterdrückt Minderheiten und das Wort Pressefreiheit ist... naja... nicht frei genug. Aber da rasselt keiner mehr mit dem Säbel... China hat viel Geld und wir sind alle wirtschaftlich abhängig von ihm.

Heute habe ich bei SinnLeffers einen Gürtel umgetauscht. War mir bissl zu gross... soviel Bauch habe ich nun doch nicht. Anstandslos und auch ohne dem blöden Schild dran. Sonst hebe ich die Schilder immer auf und brauche sie nie... diesmal weggeworfen und prompt gebraucht.

Ich glaube übrigens, dass man auch in Deutschland die Pressefreiheit einschränken sollte. Bild sollte zum Beispiel nicht mehr über alles berichten dürfen. Der Absturz der AirFrance Maschine ist zum Beispiel so ein Fall. Das ist kein Bericht, dass ist Ekel-Hass-Mitleid-Textwerfen.

So, jetzt die Belohnung für den Tag: Rote Grütze mit Vanille-Sosse. Mmmm.... !!!

Bin übrigens jetzt doch endlich auf der Suche nach einem neuen Handy. Das HTC Magic und das Samsung I7500 stehen auf der Liste. Beides Google-Android-Handys. Linux als Betriebssystem und offene Schnittstellen ist halt cool. Zudem kann man es mit Java in Fahrt programmieren. Genau das Richtige für Dude René. Das Samsung braucht noch nen Tag... also Kaufentscheidung erst in 1-2 Monaten.

So, Ende des Textes... weniger geworden als geplant.

Kolumne - 2009-06-02, 23:01:44 5 Kommentare

Unsortiertes aus dem Café

Lange habe ich nichts Langes mehr geschrieben, das soll sich heute spontan ändern. Es ist Sonntag, ich sitze im Café am Markt in Jena und ausser einem Milchkaffee steht auch noch ein Stück Mandarinenkuchen und eine Apfelschorle auf dem Tisch. So, worüber schreiben wir denn mal wieder?

Zuerst natürlich über die lokalen Beobachtungen. Neben mir sitzt ein Asiatin. Um die 30 würde ich sagen. Sie sass auch gestern schon links von mir. Mein breites Lächeln hat sie aber heute irritiert bzw. sie hat mich nicht wiedererkannt. Schade eigentlich. Momentan mache ich mir immer einen Spass daraus, die Damen in Jena durch Anlächeln zu irritieren. Einige Lächeln sehr instinktiv zurück. Einigen zuckt der Mundwinkeln. Also kam erst der Instinkt und dann der "Warte... wieso Lächeln"-Reflex. Eine Minderheit schaut mich an, als ob ich der böse Onkel wäre und sie mit Süssigkeiten in den dunklen Wald locken wöllte.

Glücklicherweise nimmt die Zahl der lächelnden Damen zu. Das liegt entweder an mehr Übung bei mir oder einem deutlich entspannterem Deutschland. Ich möchte es gern unegoistisch sehen und dem zweiten Grund zuschieben. Wenn doch die Asiatin nicht immer so komisch Grunzen würde... das macht sie etwas... unattraktiv... sozusagen.

Bevor Ihr wieder fragt. Meine Reiseplanung sieht für Juli/August wieder einen Boston-Trip vor. Dann ist dort das Wetter besser und man kann endlich wieder Fototouren machen. Die Zeit im Vorfrühling ist echt belastend in der Gegend. Liegt auch daran, dass man soweit weg vom Schuss ist und man immer erst in Café fahren muss und nicht gehen kann. Zudem sind die Dinger meist unattraktiv zum Rumsitzen. Mich wundert übrigens, dass sich nicht mehr deutsche Innenarchitekten und Caféhausbesitzer in den USA mit einem eigenen Geschäft niederlassen. Der Markt ist sowas von leer und würde Caféhauskultur und Sauberkeit bestimmt aufsaugen.

Heute ist verdammt leer in Jena. Das Café ist nicht mal viertelst voll. Komisch, da es doch 15 Uhr ist. Naja, was soll es... habe ich meine Ruhe. Die Frau aus Asien hat zu einem Buch gegriffen und liest... sehe leider nicht was sie liest.

Gerade versucht sich eine Frau, beim Kaffeekauf beraten zu lassen. Es gibt Leute, die können echt nicht artikulieren was sie wollen. Sie fragen immer das Gleiche in unterschiedlichen Formen und lassen den Gegenüber nicht mal zu Ende antworten.

Durst... die ganze Schorle leergezischt. Ob ich noch nen Eiskaffee nachwerfe? Aber eventuell bekomme ich noch Cafébesuch und da brauche noch Platz... also erstmal warten. Zu lesen müsste auch was da sein. Mal schauen, was ich durchblättern kann. Den Spiegel zur Weiterentwicklung meiner Depression und meines Endzeitdenkens?

Ich merke, mir fällt das Schreiben schwer. Ich bin aus der Übung. Das frustriert... von der Asiatin gerade die FAZ geklaut... naja, sie ist gegangen... werde mal schmökern.

Gerade kommen zwei Mädchen Kaffeebohnen kaufen, die sind so jung, die dürften nicht mal Red Bull trinken ;) Diese Hektik im Markt 11 ist schlimm. Warum bekommen die Leute es nicht hin, nach 2-3 Jahren einfach in Ruhe und mit Geduld zu bedienen. Diese Hast und Eile und dieses Gebrüll.

Köhler ist nun weiter unser aller Oberdude. Finde ich gut. Er hat Würde und eigenen Charakter. Die anderen Kandidaten sind so ohne Würde und Ausstrahlung. Zudem finde ich gut, dass er eine eigene Meinung hat und nicht den Parteien nachrennt. Quasi der Aufsichtsratsvorsitzende von Deutschland... leider sind die echten Aufsichtsräte in den Unternehmen nur Räte ohne Aufsicht.

Gerade mache ich einer Frau aus Mainz den Kalten Hund in Jena schmackhaft. Man muss doch was für die Wirtschaft tun. Habe ich ja heute auch getan... durch drei Kaffee und zwei Kuchen, sowie nen Bagel. Übrigens kommen die Leute mit draussen Bedienung und drinnen Selbstbedienung nicht klar. Ca. 30% aller Kunden scheinen erstmal reinzutappen, um dann wieder rausgeschickt zu werden... selbstverständlich ordentlich unhöflich angemacht vom Personal :)

Shit, wollte ich dich gerade wieder arbeiten... immer diese Grundreflexe. Nein, nein, nein... heute nicht mehr.

Ich lass die Rumschreiberei jetzt mal. Kommt nix bei raus.

Kolumne - 2009-05-24, 16:59:36 3 Kommentare

Samstag, Sie und Er

Ich sitze bei Starbucks, trinke meinen entkoffeinierten Latte zum Abend und klimpere auf meinem Notebook rum. Es ist mein kleines siffiges Starbucks um die Ecke. Nicht wirklich der Bringer, weil halt etwas runtergekommen und immer grundschmutzig... aber die Bedienung ist in 70% der Fälle freundlich und der Kaffee schmeckt. Die anderen Kaffeeketten sind zu weit weg.

Sie hat ein Kleid an. Schwarz und extrem kurz. Ihre Beine, die vorschauen, sind recht ansehnlich... sehen wir mal vom Löffel auf dem rechten Knöchel und der Westminister-Standuhr auf dem linken Knöchel ab. Sie hat einen süssen Bubbihaarschnitt. Steht ihr, sehen wir mal vom Schultertattoo ab, was von Armgelenk zu Armgelenk geht. Was soll es darstellen? Eine Kette? Sie hat eine süsse Stubsnase... sehen wir mal vom Ochsenring unter der Nase ab.

Das Kleid ist neu und sie führt es ihrem bestem Freund vor. Sie steht vor ihm und zieht ständig dran, als würde es davon länger werden. Sie tut so, als wäre es ihr peinlich, dass man eigentlich fast schon ihre Unterwäsche sieht... aber man sieht ihm an, dass das Ding eigentlich nach seinem Geschmack zu lang ist.

Auf jeden Fall ist er nicht ihr eigentlicher Freund, denn man merkt ihm an, wie gern er würde, aber nicht darf. Er hört zu, ist verständnisvoll und sie labert ihn zu, mit ihren Problemen und Erfahrungen. Er lehnt sich in ihre Richtung und schaut ihr in die Augen. Der Arme!

Ich verschwinde ins Hotel. Beim Rausgehen konnte ich nochmal auf ihren Rücken bzw. die Schultern schauen, es steht ein Text drauf. Irgendwas in Altdeutsch bzw. Alt-Englisch. Wie uncool...

Kolumne - 2009-04-13, 01:12:04 3 Kommentare

Pornomagazin, Bücher, Tee und Atomwaffen

Ich sitze wieder im Barnes &Noble und lasse mir einen African Autumn Tee schmecken. Gerade waren wir noch beim Vietnamesen und haben etwas zum Abendbrot verspeist. Ich hatte es Chicken Ginger, dazu einen Thai Eistee. Jetzt sitze ich halt hier noch eine Runde und kämpfe mit meiner Spacetaste, die immer mal kurz einen Aussetzer hat... schauf.

Neben mir haben gerade zwei Damen ihren Kaffee auf dem Fussboden verteilt und versuchen jetzt, das Graviationsunglück mit reichlich Servietten ungeschehen zu machen. Ging ganz gut. Sie haben sich auch gleich verdrückt...

Vor mir ist gerade eine Asiatin (ich will erst gar nicht versuchen, ein Land zu erraten) aufgestanden und hat ihre Medizinbücher zusammengepackt. Schön, dass Frauen hier auf ein Lächeln mit einem Lächeln reagieren. Das fehlt mir so in Deutschland. Aber man kann nicht alles überall haben. Wäre ja echt langweilig... das perfekte Land... nein, nicht das gelobte Land... das perfekte Land.

Vorhin bin ich am Zeitschriftenregal lang und dachte mir... Holla, seit wann gibt es hier Pornos? Aber ich hatte mich "versehen", es war nur eine Yogazeitschrift. Die Dame auf dem Titel hatte sich halt etwas... erotisch gebogen. Naja, wenn man nicht ständig im Fernsehen oder in Zeitungen nackte Frauen sieht, dann wird man übersensibel :)

Heute ist es sehr leer im Buchladen. Ist ja auch Montagabend und den ganzen Tag hat es geregnet. Die meisten Leute wollten wohl einfach nach Hause oder waren schon am Wochenende hier. Ich wollte wegen einem neuen Taschenbuch her, da ich nichts mehr zum Lesen habe. Noch nix gefunden.

Ghost War war nicht schlecht, nicht tiefgreifend, aber zum Runterlesen. Der Schlüssel zu Rebecca ist auch schon ausgelesen. Naja, halt sowas in der Richtung. Der letzte Baldacci war nicht so der Bringer. Wird also eher kein Buch von ihm werden.

<Geek-Content> Gerade sehe ich nochmal aus kribbliger Begeisterung die aktuellen Unit-Testergebnisse... schon schön, wenn alles automatisch baut und sich testet.</Geek-Content>

Mein SVN-Update lädt noch runter, deswegen mache ich mal mein Notebook nicht aus und schreibe Euch noch einige Zeilen. Es hat den ganzen Tag wie aus Eimer geregnet, jetzt hat es nachgelassen. Wenn ich mich nicht täusche, wird die ganze Woche so. Auch egal, ich sitze ja im geräuschvoll kalten und dunklen Büro. Wenigstens wird man nicht nass.

Nochmal in die Nachrichten des Tages schauen. Manchmal traut man sich ja schon fast nicht mehr reinzuschauen, weil man den Eindruck gewinnt, dass weniger schlimme Dinge passieren, wenn man nicht guckt.

Die Ankündigung von Obama, eine Welt ohne Atomwaffen erreichen zu wollen, ist recht fern, speziell realitätsfern. Er hat ja auch gesagt, dass es wohl nicht zu seinen Lebzeiten passieren wird. Ich denke mal, dass zum Beispiel Pakistan und Israel nie auf ihre Bomben verzichten würden und die USA kann nicht alle Länder erobern, die mal nicht gut drauf sind. Komischerweise marschieren sie nie ein, wenn es wirklich mal nötig wäre, wie Simbabwe (sehr demokratisch), Burma (extrem sozial und friedlich) oder die Elfenbeinküste (geradezu vorbildlich in der Völkerverständigung). Naja, Somalia steckt wohl zu tief in den Knochen, obwohl die dort noch weniger Waffen als der Irak hatten. Eventuell sind ja solche Länder keine Herausforderung fürs Militär... wenige Kämpfe und dann Sorgen ohne Ende. Im Irak war ja wenigstens der Kampfanteil höher.

Lustig war auch der US-Verteidigungsdude Gates. Alles überdenken und sparen und so und dann kommen 4% mehr Rüstungsausgaben raus. Aber ist eigentlich klar, denn die amerikanische Wirtschaft hängt auch extrem am Rüstungstropf. Jede Kürzung würde zu massiven Aufständen bzw. eher Protesten führen. Man will doch seine Wähler nicht verschrecken. Die paar Milliarden sind ja auch noch in der Billion zu finden, die man zu Stimulation der Wirtschaft auftreiben will.

So, jetzt habe ich mich wieder über Sachen aufgeregt, die mich nix angehen. Schliesslich bekommen wir weder den Eurofigher noch den A400 Militärtransporter vernünftig gebacken... aber U-Boote können wir bauen... aber dürfen sie nicht verkaufen...

Aus die Maus für heute... ich habe mir Child 44 und Paper Money gekauft. Reichlich Stoff zum Lesen.

Kolumne - 2009-04-07, 05:30:15 2 Kommentare

Fett, Salz, Starbucks und Mädels

Heute sitze ich mal wieder im Panera Bread... es ist schon ne Weile her, dass ich hier Abendbrot gemacht habe. Liegt wohl vor allem daran, dass die Sachen auf Dauer doch etwas kalorienreich sind...selbst die Salate. Der grosse Anteil geht fürs Dressing drauf. Ich schlinge gerade einen Grilled Chicken Caesar Salad runter - 510 Kalorien, davon 260 aus Fett!! Fett ist 43% des Tagesbedarfs und das aus einem Salat!!!! 40% sind aus gesättigtem Fett... nicht mal Olivenöl.

Zusätzlich ist knapp über 1 Gramm Salz drin. Das ist 43% der Tagesration. Wenn man also zweimal im Restaurant isst, dann ist man locker drüber.

Man kann sich also beim Auswärtsessen so gut wie nie gesund ernähren. Wer will, kann sich hier einfach mal abschrecken lassen - America's Unhealthiest Restaurants. Selberkochen macht schlanker!

Eben ist noch eine Mail reingekommen. Ich habe beim letzten Checkin was eingerissen. Mist, also noch Arbeit bis sehr spät. Es ist ja schon 20:30 Uhr. Selbst Schuld.

Heute gibt es nicht viel zu glotzen. Rechts von mir sitzt eine Tochter mir ihren Eltern oder Eltern mit ihrer Tochter? Egal. Jedenfalls erzählt die Tochter anregt und die Eltern hören zu. Machen Eltern meist gern, zumindest meine... nur ich kann nicht so angeregt erzählen. Was mich bissl wundert.. die Tocher sind jung aus... aber nicht im Gesicht. Vom Körper her würde ich 25 sagen, aber vom Gesicht her eher 35. Ist das gut oder schlecht?

Auf dem Rückweg werden ich noch bei Starbucks reinstürzen und mir nen Espresso holen - koffeinfrei. Zwar widersprüchlich, aber ich brauche noch was zum Verdauen und was zum Lesen... will meine Zeitung aus Deutschland noch konsumieren - durch PDF-Download frisch auf ihren Tisch.

Apropos... jetzt festhalten... ein Sandwich bei Panera Bread hat ca. 800-900 Kalorien und bis zu 3g Salz! Das ist unverantwortlich und grenzt an Körperverletzung.

Aus dem Espresso ist jetzt ein Latte geworden. Mir ist kalt, ich brauchte was Warmes. Ich friere schon den ganzen Tag im Büro. Ich merke dann immer, wie es schwerer wird zu tippen, weil die Finger nicht mehr so wollen, wie sie sollen. Mittlerweile habe ich mein Starbucks soweit, dass ich fast automatisch eine Tasse bekommen und sie sind eher erschrocken sind, wenn ich den Kaffee mal mitnehme.

Gleich stelle ich mich unter die warme Dusche.. Gott ist mir fröstlig.

Zwei Mädchen haben sich an die Starbucks-Theke gesetzt. Sie unterhalten sich über andere Mädchen und Kerle. Die eine Dame ist einheimisch, die andere ist glaube ich Au-Pair. Weiss noch nicht woher... ich würde ihr fast einen deutschen Akzent unterstellen, aber nicht typisch Deutsch, eher schwach, aber hörbar nicht muttersprachlich... und da waren sie... die deutschen Wörter.. "Er war sehr nett... sympatisch." Wusste der Rene es doch und die andere Dame ist auch keine Amerikanerin... weiss nicht... das Gesicht ist amerikanisch rund... aber sie redet auch nicht absolut flüssig frei Schnauze.. na egal... Würde ich eh nur durch nachfragen rausfinden und wir müssen uns ja nicht zum Mops machen. Zudem sind die Damen zu jung und ich wäre dann der alte Bock...

Wobei ich sagen muss, dass das Anflirten der beiden Damen eine durchaus sportliche Herausforderung wäre... naja, ein anderes Mal. Gute Nacht aus Neuengland.

Kolumne - 2009-03-31, 04:33:49 5 Kommentare

Oberarme, WLAN und keine Fantasie

Da sitzt er wieder... da sitzt er wieder bei Panera und wirft sich sein Frühstück ein. Cafe Latte und einen Bagel mit Frischkäse. Auf dem Rückweg ins Hotel werde ich dann noch Starbucks überfallen und das WLAN ausprobieren. Heute wurde übrigens in den USA auf Sommerzeit umgestellt. Wir sind also jetzt eine Stunde näher an Europa. Aber Europa wird sich den Vorsprung nicht nehmen lassen und in zwei Wochen nachziehen.

Ich habe mir eine Starbucks Gold Karte gekauft. Damit bekommt man angeblich täglich zwei Stunden WLAN bei Starbucks gratis. Genau was René braucht. Jetzt hat er erstmal den aufwendigen Registrierungsprozess abgeschlossen. Das man auch unbedingt zwei Accounts braucht. Auf der Karte steht doch schon Nummer und Pin... aber wir wollen ja Daten sammeln. Eklig sowas.

Bei Panera ist es heute noch ruhig. Muss an der Zeitumstellung liegen. Bin gespannt, ob es noch voller wird. Wenn nicht, dann liegt es an der Wirtschaft. Auch wenn man immer soviel Schlechtes hört und auch die Arbeitslosenzahlen steigen, direkt merken tut man es noch nicht. Zumindest aus den 4 Tagen bisher lässt sich kein Schluss ziehen.

Der Internetzugang ist immer noch schlecht bei Panera. Irgendwie langsam und nicht jeder Request kommt durch. Keine Ahnung warum. Geht mir im Hotel-WLAN auch so. Sonst habe ich bisher nie Probleme mit WLAN, so dass ich meinen Rechner gern mal ausschliessen würde. Ging mir auch schon mit meinem alten Lenovo so und da war eine andere WLAN-Karte drin.

Ansonsten liegt jede Menge Arbeit auf dem Tisch und leider ist es nicht einfach eine Liste, sondern jedes einzelne Stückchen kann sich wieder mit Problemen rächen und damit alles durcheinanderbringen. So, ich wechsle mal zu Starbucks und probiere das WLAN aus.

So, jetzt sitze ich im Starbucks und will online gehen, aber die Murmel dreht sich nur nach dem Login-Bildschirm und kommt nicht wieder. Software sucks! Diese Rumgefrickel wird noch mal unser Untergang sein... So, jetzt geht es. Sogar anständig schnell.

Rechts von mir sitzen drei Mädels am Tisch. Zwei davon sind eineiige Zwillinge. Ich dachte gerade, ich hätte es mit den Augen... war sehr irritierend, weil man die eine nicht gesehen hatte und ihr Gesicht dann plötzlich auftauchte und so gleich war. Die Mädels tragen den US-Frauen-Standard-Haarschnitt... vielleicht sind sie ja doch keine Zwillinge?

Wenn man genau hinsieht, kann man ganz kleine Unterschiede sehen. Die eine hat leicht schmalere Gesichtszüge und ist eher zurückhaltend, während die andere etwas runder im Gesicht ist und eindeutig das Plappermaul.

Ich habe nochmal den Ort gewechselt und sitze nun im Barnes & Noble. Gegenüber ist die Burlington Mall. Der Einkaufstempel schlechthin. Der Parkplatz ist voll bis obenhin. Auch der Buchladen ist gut besucht.

Gerade schaue ich auf die aktuellen Zeitschriften im Regal: Sports Illustrated Swimsuit Edition 2009 - Bikinis or nothing, People Magazine mit dem Topthema Rihana Shoker, Oxygen Magazine - Get Sexy Abs. Also alles was wichtig ist...

Mit dem Thema sexy gibt es sowieso gerade Probleme. Michele Obama trägt ja gern Kleider mit offenen Armen. Jetzt läuft immer noch die Diskussion, ob das angemessen sei oder unziemlich. Gleichzeitig verzeichnen die Fitnessstudios starken Zulauf und Nachfragen nach Aufbautraining für Oberarme... "Ich will das Training, was sie auch hat." Immer wieder schön zu wissen, dass unsere Probleme so gross sind.

Links neben mir ist gerade eine Familie angekommen. Naja, eigentlich nur der Vater mit seinen Kindern. Ich nehme mal an, dass er geschieden ist. Fiel mir vorhin bei Starbucks schon auf, dass ein Vater mit der Tochter unterwegs ist. Der Vater füttert gerade seine Kinder mit Cupcakes - bunte Muffins.

Och, ich weiss überhaupt nicht was ich schreiben soll. Die Fantasie hat gerade Pause. Sowas aber auch. Peinlich. Dann erstmal Tschuess für den Moment.

Kolumne - 2009-03-08, 19:24:23 2 Kommentare

SimWorld God Edition, Geformt, Pleite und Reise

Da sitzt er wieder im Café und schreibt eine lange Kolumne über Gott und die Welt. Halt... falsch, nur über die Welt. Gott liegt ja ausserhalb meiner Ansichten und deswegen ohne ihn. Ansonsten sei mir mal die Frage gestattet, warum er ausgerechnet jetzt wieder in der Stimmung ist, die Menschheit zu prüfen. Ich stelle mir Gott deshalb als Computerspieler vor. Er sitzt vor seinem riesigen Monitor und spielt SimWorld God Edition.

Letztes Jahr hatte er irgendwie die Lust verloren. Die meisten Sachen liefen zu gut. Kleine Unglücke, wie Kriege, Seuchen und Inflation waren auf Dauer nicht so richtig unterhaltend und wollten sich einfach nicht zu Flächenbränden entwickeln. Deswegen war die Zeit für eine globale Rezession gekommen. Als Optionen hat ihm SimWorld angeboten: Finanzkrise, Atomkrieg, Terrorismus und Meteoriteneinschlag. Terrorismus hatte schon 2001 nur einen kurzfristigen Effekt und Atomkrieg/Meteorit ist momentan noch etwas zu radikal. Schliesslich will er nicht gleich wieder von vorn anfangen. Also hat er erstmal das Sonderunglück Finanzkrise aktiviert.

Ich glaube, er ist ganz zufrieden mit dem Ausgang. Alles ist Chaos und es entwickelt sich so schön überraschend. Auf das Ökozeug war er sowieso nicht gut zu sprechen. Überall diese Sauberkeit. Echt nervig, weil rauchende Schornsteine und Tagebaue einfach geiler aussehen. Zudem bieten Rohöl und Atomkraft immer die Möglichkeit, mal eine lokale Katastrophe auszuprobieren. Zum Beispiel Exxon Valdez und Tschernobyl - interessant zu beobachten.

Seine IT-Abteilung baut ihm übrigens gerade SimMoon und SimMars, aber die Releases dauern noch. In der ersten Beta-Release von SimMoon war ein fetter Bug, so dass Apollo 13 wieder heimhumpeln musste.

Kommen wir aber mal zur Spielfigurenperspektive zurück. Schön ist es, Leute beobachten, die Leute beobachten und dann die Beobachteten zu beobachten, ob sie sich beobachtet fühlen. Am Tisch schräg gegenüber sitzen zwei Jungs und ein Mädchen. Recht adrette Kleine. Sie sitzt sehr weit auf der Kante und möglichst weit vom Ziegenbart-Dude weg, der sie scheinbar nervt oder ggf. schlecht riecht. Ich weiss ja nicht. Man merkt ihr an, wie sie es hasst. Arme verschränkt und schön auf die Kante gerutscht. Irgendwie schafft sie es trotzdem, Aufmerksamkeit vorzutäuschen. Vielleicht liegt es am Kerl gegenüber oder sie will einfach nur höfflich sein.

Heute stand in der Welt am Sonntag, dass das Frauenbild wiederkommt. Also Frauen ala Kate Winslet oder Scarlett Johanson. Ausgeformt statt flachgebügelt/runtergehungert. Ich sehe mich gerade mal um, welcher Bereich hier im Café gerade mehr vertreten ist... ich würde gebügelt sagen. Einige sehr schmale Damen sind dabei. Aber erst im Sommer wird man sehen, ob es die Klamotten sind, die Gene oder der Hunger.

Seit dem Rauchverbot in Gaststätten scheint die Anzahl der Familien mit Kindern zu steigen, die mal ins Café gehen. Immer mehr Kinderwagen rollen rein. Schön und es macht Mut, denn wo es Kinder gibt, stirbt die Hoffnung zuletzt. Zumindest theoretisch, denn in Afrika funktioniert die Sache ja auch nicht so richtig...

Übrigend muss ich mal gerade eine Seitenbemerkung machen. Wenn man einmal JQuery gemacht hat, dann will man nicht wieder mit einer anderen JavaScript-Bibliothek basteln müssen. Quäle mich gerade mit Mootools. War früher Fan von, jetzt eine Weile JQuery gemacht und nun wieder was mit Mootools. Nein... ich glaube, ich stelle komplett um. Dann das Feature halt im erst im nächsten Release.

Ich werden dem krisengeschütteltem Europa nächste Wochen den Rücken kehren und mich in die krisengeschüttelte USA begeben. Mal sehen, ob das Schütteln anders ist. Bin gespannt und Berichte natürlich ausführlich. In den USA habe ich an den Abenden auch wieder mehr Zeit. Ob es Panera Bread noch gibt?

Nun ist die Sonne schon wieder weg und dabei war doch heute so ein schöner Frühlingstag. Bis zu 12 Grad und herrliche Sonne auf den Pelz. Genial. Nun geht die Sonne schon wieder unter. Seufz. Es ist interessant, wie der Mensch auf Sonnenlicht reagiert. Ich habe mich heute so richtig erholt gefühlt, obwohl ich gearbeitet habe.

Übrigens bin ich auf die Aussensicht auf Deutschland gespannt. Was das Ausland über Deutschland schreibt, was man über GM liest und ob ich mir in Boston den Arsch abfriere. Momentan sagt der Wetterbericht Schnee und -6 Grad. So ein Mist!

Ungarn und Lettland sind auf dem Weg in den Staatsbankrott... immer noch? Lese gerade, dass Osteuropa kämpft und vom Rest Geld haben will. Viele Leute verstehen nicht, was momentan in der Welt los ist. Ich auch kaum, aber unterm Strich liegt es auf der Hand: Wir haben über unsere Verhältnisse gelebt. Alles auf Kredit. Jeder wollte unbedingt zum anderen Aufholen. Kein Wunder, wenn die ganze Welt sich gleichschaltet und jeder gut leben will.

Ihr müsst Euch das wie eine grosse Firma vorstellen. Solange die Banken oder wer auch immer Kredit rausrückt, solange funktioniert es, auch wenn die Firma keine schwarzen Zahlen schreibt. Aber da das Loch immer grösser wird und damit es immer unwahrscheinlicher, dass jeder immer sein Geld wiederbekommt, zögern die Kreditgeber bzw. die Kredite werden teurer. Damit wird das Loch noch grösser bis zum Moment, wo kein Geld zurückfliesst und man die Rate schuldet. In dem Moment stehen alle vor der Tür und wollen das Geld.. Panik halt.

Die Firma ist damit pleite und muss/kann saniert werden. Sie wird aufgeteilt, wenn sie überhaupt was wert ist, Leute werden entlassen, um die Kosten zu senken bzw. es werden Produkte eingestellt. Ein Land kann seine Leute nicht entlassen und das Einstellen von Produkten (Sozialhilfe etc.) endet meist mit Aufständen. Wenn ein Land seine Schulden nicht mehr bedienen kann, dann muss es Bankrott anmelden und damit ist es für Jahre gebrandmarkt. Wenn es nichts verkaufen kann (Bodenschätze), dann muss es plötzlich alles selbst machen (kaum Importe). Damit fällt es in die Steinzeit zurück oder, wenn es Glück hat, kann einen sauberen Neustart probieren. Leider ist der Neustart meist nicht möglich, weil kein Einwohner zurückstecken will und niemand einsieht, warum man in der Misere steckt. Es ist übrigens meist nie eine einzelne Person Schuld, sondern immer grosse Gruppen.

So, das reicht erstmal. Ich tigere nach Hause und steigere noch etwas das Bruttosozialprodukt.

Kolumne - 2009-03-01, 18:30:36 5 Kommentare

Kaffee, Energie, Abwrackprämie und keine Röcke

Ich sitze im Markt 11 und mache mir einen ruhigen Vormittag. Heute komme ich endlich mal wieder zum Schreiben eines längeren Blogartikels. Allerdings weiss ich noch nicht, ob er gut wird. Bin total aus der Übung. Vorsorglich habe ich nur meinen MSI Wind mitgenommen. Mit dem kleinen Ding kann man nämlich nicht arbeiten... ich habe zudem die nötige Software nicht installiert.

Mein altes Kriegsleiden ist seit Wochen wieder da. Dickes rechtes Knie und Rumhumpeln beim Treppensteigen. Wird schon wieder weggehen. Muss auch, denn mein nächster USA-Trip steht demnächst an. Diesmal für 46 Tage. Bin gespannt, wie sich das Land darstellt, gibt bzw. erscheint. Geht man nach der Arbeitslosenstatistik, müsste total schlechte Stimmung sein. Aber meine bisherige Erfahrung mit den Amerikanern ist, dass sich das nicht wesentlich aufs Gesamtverhalten auswirkt. Zumindest erscheint alles wie immer. Malls voll, Starbucks voll, Interstates voll. Ich denke, man sieht die Abstufungen einfach nicht auf den ersten Blick.

Frühstück ist gerade gekommen. Rührei mit Speck und Lauch und dazu ein Obstsalat mit Joghurt. Leider habe ich meine Kamera nicht mit, so dass es kein Bild davon geben wird. Aber Ihr habt ja Fantasie...

Was kann ich denn meiner treuen Leserschaft heute Schönes schreiben? Eigentlich wäre doch eine Betrachtung zur Wirtschaftskrise fällig, oder? Womit fangen wir denn da an?

Erstmal damit, dass alle Länder und Regierungen das Problem durch Geld erschlagen wollen. Immer nach dem Motto, wenn wir jetzt auf Kredit eine Strasse bauen, dann wird alles wieder gut. Aber wird es das wirklich? Schauen wir uns doch mal an, was nach meiner Meinung theoretisch passiert.

Unser Abwrackprämie, die viel gefeierte, ist ein gutes Beispiel. Mit diesem 2500 Euro Bonus fördert die Regierung die Erneuerung der Autoflotte, denn sehr alte Fahrzeuge (>=9 Jahre) werden verschrottet und durch neue Flitzer ersetzt. Aber welche Fahrzeuge sind das denn? Leute mit Geld fahren kaum so alte Fahrzeuge, damit werden also die Neuwagen sich im unteren Preissegment finden. An sich löblich und nicht falsch, aber statt eines Jahreswagens oder eines guten Gebrauchten wird es jetzt ein billiger Neuer.

Damit nimmt man dem Markt den inneren Verkauf (doofes Wort, auch erst ausgedacht). Also die, die bisher nach 3-5 Jahren sich ein neues Auto gekauft habe und ihren jungen Gebrauchten ins Zahlung gaben, bekommen für den jetzt keinen guten Preis mehr, weil ja die Nachfrage am Markt weg ist. Theoretisch müsste der Preis 2500 Euro tiefer liegen, denn das ist der Subventionsbetrag für einen Neuwagen. Damit können weniger hochpreisige Neuwagen verkauft werden und darauf ist Deutschland ja leider spezialisiert.

Die deutschen Hersteller jagen sich seit Jahren im Kampf um Luxuswagen und Luxuskleinwagen. Damit lässt sich also wenig Staat machen. Zumindest dürfte der ein oder andere Zulieferer aus Deutschland davon profitieren, denn das Geschäft wird zwar zurückgehen, aber weniger stark. Am Anfang zumindest...

Sobald die Prämie erschöpft ist, fehlt Nachfrage am Markt und das Problem beginnt von vorn. Die meisten Fahrzeuge, die derzeit verkauft werden, dürften eh auf Halde stehen und die Hersteller werden sich hüten gleich wieder nachzuproduzieren. Die Fehler der amerikanischen Hersteller waren hier sehr lehrreich.

In den USA werden Autos anders verkauft als in Deutschland. Man bestellt nicht mit der Auswahl aus 2,5 Billionen Möglichkeiten, sondern kauft das Auto meist vom Hof des Händlers, sowie es dort steht. Man muss sich nur mal Webseiten amerikanischer Hersteller ansehen. Die Wahlmöglichkeiten in der Ausstattung beschränken sich meist auf Felgen, Auspuff, Motor und ein Sortiment von Standardfarben. Die Sachen sind meist in LT, LX, LTZ oder anderen Ausstattungslinien verbaut und mehr Wahl ist nicht.

Das hat Vor- und Nachteile. Der Vorteil liegt in der Kosteneinsparung, denn was man nicht verbaut, muss nicht entwickelt werden. Gleichzeitig kann man schnell liefern, weil ja die meisten Wagen gleich sind. Zudem ist den Amerikanern die Farbe oft egal, denn man kann schön handeln. "Sie haben den Wagen nicht in Rot da? Wenn der Rabatt stimmt, nehme ich den Silbernen."

Die Nachteile überwiegen aber, denn Autos werden auf Halde produziert. In den letzten Jahren wurde immer fleissig produziert und selten die Produktion zurückgefahren. Damit türmten sich die Autos und man musste riesige Rabatte und Sonderaktionen fahren, damit überhaupt jemand kauft. Am Ende des Rabattes kommt gleich der nächste, weil sonst der Verkauf zusammenbrechen würde. Kein Feiertag ohne Autoverkaufssonderaktion. Das war quasi isolierte Deflation. Deflation ist übrigens, wenn die Preise sinken, aber trotzdem keiner kauft.

Die deutschen Hersteller versuchen, genau das zu vermeiden und halten die Bänder an. Aber wieso, wenn doch sowieso meist bestellt wurde? Wenn nicht genug bestellt wird, dann ist das Band recht leer und die Leute drehen Däumchen. Die Fixkosten sind die gleichen, egal ob 100 oder 200 Autos vom Band laufen. Damit also nicht die Kosten pro Auto höher werden, würde man unbestellte Autos bauen, die dann aber wieder nur Rumstehen und den bestellten Autos das Leben schwer machen, da man sie nur mit Rabatt raushauen kann.

Zurück zu Abwrackprämie. Sie hilft also eher den kleinen Fahrzeugen, zerstört den Markt der guten Gebrauchten und am Ende der Aktion entsteht ein Druck, die Aktion weiterlaufen zu lassen, weil sonst der Umsatz wieder zusammenbricht. Die Politik erzeugt also einen Dauerdruck, den sie mit ständig neuem Geld wieder abbauen muss, weil sonst der Markt gänzlich zusammenbricht.

Das ist übrigens bei jeder Art von Subvention so. Sobald sie ausläuft, ist das Gejammer gross und entweder man schiesst Geld nach oder der Industriezweig versinkt in Agonie. Es gibt wenige Beispiele, wo Subventionen ein Industrie dauerhaft gross gemacht haben. Fällt Euch was ein? Mir nicht... naja, vielleicht der Abgaskatalysator Ende der 80er und Anfang der 90er, aber der Druck entstand durch die hohe Umweltbelastung in die damit einhergehenden Krankheiten.

Gerade lese ich in der FAZ. Interessant ist, dass gute Druckmaschinen nur aus zwei Ländern kommen: Deutschland und Japan. Die schlechte Nachricht... es bestellt keiner mehr Druckmaschinen, weil a) kein Kredit da ist, die Maschine zu finanzieren und b) keine Aufträge da sind, die Maschine auszulasten. Alle sparen, gerade Zeitungen und Verlagshäuser, sowie Prospekthersteller. Letztere sind durch den Rückgang der Bestellungen der Konsumhersteller betroffen, die weniger Prospekte brauchen, weil die Leute kein Interesse an Prospekten haben oder sich schnell im Internet informieren. Da braucht man keine Prospekte drucken - PDFs sind geduldig. Was gut ist für die Umwelt, aber schlecht für unser Arbeitsplätze. Nun gut, meine Branche könnte davon profitieren, da wir auf Internetanwendungen spezialisiert sind.

Apropos Umwelt. Die interessante Frage ist nun, ob Umweltschutz in der Krise Arbeitsplätze schafft oder vernichtet bzw. man sich momentan überhaupt Gedanken machen sollte über Umweltschutz.

Beleuchten wir doch mal die beiden Seiten genauer. Zuerst das Argument, dass Umweltschutz die Wirtschaft ankurbelt. Hier versteckt sich die Theorie, dass Firmen zu Innovation gezwungen werden, damit Arbeitsplätze und Knowhow schaffen und wir danach insgesamt besser dastehen. Denn wo neue Dinge entstehen, sterben alte.

Das Gegenteil geht davon aus, dass hohe Auflagen und Steuererhöhungen mehr Arbeitsplätze vernichten, als neue geschaffen werden. Als Beispiel könnte man die Aluminium-, Stahl- und Holzproduktion nennen. Auch die Stromherstellung gehört dazu. Wenn man die Steuern erhöht, um die Leute zum Stromsparen zu zwingen, wird man damit gleichzeitig die Betriebe mit einem prozessbedingt hohem Stromverbrauch vertreiben oder man subventioniert diese.

Ich denke, insgesamt ist es ein Nullsummenspiel, allerdings auf Deutschland beschränkt wohl eher ein Minusgeschäft. Grossindustrie kann man nun mal nicht mit Ökostrom betreiben, da ist einfach nicht genug von da und wenn, dann zur falschen Zeit. Auch die Produktion von Solarzellen ist alles andere als umweltfreundlich, da der Energieaufwand extrem hoch ist und eher mit Müh und Not über die Lebenszeit die Bilanz positiv wird. Nur dünne und billig herzustellende Solarzellen können hier helfen, aber leider subventioniert man in Deutschland dick und schwer und damit ist der Kater in einigen Jahren vorprogrammiert, wenn die Förderung ausläuft.

Auch die Förderung von Windenenergie ist zweifelhaft, weil man die Speicherung nicht unterstützt. Was nützt mir der Wind in der Nacht, wenn am Tag der meiste Strom verbraucht wird. Man täte also gut, die Speicherung von Strom zu fördern bzw. korrekt genommen die Technologie dazu. Da ist es auch egal, wenn der Wirkungsgrad nur 50% ist, schliesslich bekommen wir so zumindest die Hälfte der Energie gerettet.

Zudem denke ich nicht, dass China uns massenhaft grüne Technologie abkaufen wird. Schliesslich geht in China nichts ohne den Staat und der regelt, dass man nicht einfach mal so in China Sachen verkaufen und auch nicht einfach mal so produzieren kann. Ohne chinesische Beteiligung geht nichts. Protektionismus vom Feinsten. Da verwundert es, warum China letzte Woche beim Thema "America buys American" laut aufgeschrien hat, da man ja selbst die Hand überall drauf hat. Aber China fürchtet halt, dass der grösste Markt für chinesische Produkte sich verschliessen könnte. Wobei das unwahrscheinlich ist, denn Computer kommen nur noch aus Asien und ein iPhone oder iPod ist sowas von Made in China. Wobei wir Deutschen, glaube ich zumindest, wenigstens hier und da einen Chip beisteuern.

Und da möchte ich gern nochmal den deutschen Umweltselbstbetrug erwähnen. Dinge, die dreckig in der Herstellung sind, die importiert man einfach, dann hat man den Dreck woanders und kann dann mit Fingern auf das Land zeigen. Allein die grössenwahnsinnige Fehleinschätzung deutscher Automobilkonzerne zeugt davon, dass umweltpolitisch in Deutschland alles nur mit Lobbyismus läuft. Warum hat keiner Hybridtechnologien subventioniert? Warum ist der Dieselmotor in Deutschland durch eine niedrigere Mineralölsteuern subventioniert?

Bevor ich meinen unsystematisch hingeworfenen Text schliesse, noch ein kurzes Beispiel vom Energiesparen. In meiner neuen Wohnung sind Halogendeckenstrahler verbaut. Nicht schön, aber halt drin. 35W das Stück und davon 11. Nun dachte ich mir, in Bad und Flur muss es nicht gleissend hell sein, lass uns doch 1-3W LED-Leuchtmittel verbauen. Also mal in den Markt und siehe da, die Dinger kosten ab 7 Euro, wenn sie ausreichend Licht machen sollen. Als kleine Rechnung habe ich mal aufgemacht, dass im schlimmsten Fall alle 11 Birnen pro Tag eine Stunde leuchten. Das macht also insgesamt rund 140kWh pro Jahr. Bei einem Strompreis von 23 Cent pro kWh sind das ca. 32 Euro. Stromkosten. Die LEDs würden 12kWh saufen und damit rund 3 Euro Kosten verursachen. Bei einem Neupreis von 7 Euro pro Stück, wäre ich bei 77 Euro Investition und könnte damit in 2.5 Jahren Breakeven sein. Naja, aber nur wenn die Dinger eine Stunde pro Tag brennen... was sich nicht tun. Wenn es 30 Minuten sind, dann ist es viel und damit wären wir bei 5 Jahren bis Breakeven.

Und jetzt der Hammer. Die Dinger brauchen einen neuen Trafo, weil sie so wenig Strom ziehen. Der alte Trafo muss mindestens 20W als Abnehmer haben. Damit kommen ca. 30 Euro extra drauf für die Trafos, die natürlich billig aus dem Ausland stammen und bestimmt nicht CO2-neutral hergestellt sind.

Unterm Strich macht die Umrüstung also keinen Sinn im Moment. Man kann nur warten, bis die LED-Leuchtmittel weiter im Preis sinken bzw. die Stromkosten bei 50 Cent pro kWh liegen. Nicht zu vergessen, dass LEDs aus Silizium sind und damit einen hohen Energieaufwand in der Herstellung erfordern.

Noch einen schönen Sonntag Euch allen.

Kolumne - 2009-02-08, 13:32:27 7 Kommentare

Die Evolution ist Schuld

Laut einer aktuellen Umfrage glauben 85% der Isländer an die Evolution laut Darwin. Island geht es total dreckig und das Land ist/war fast/eigentlich pleite. Man könnte also meinen, die Isländer glauben das Falsche oder sind einfach die Schwächeren laut Darwin.

Ca. 40% der Amerikaner glauben an die Evolution, also müsste es ihnen gut gehen... tut es aber nicht. Arbeitslosenzahlen steigen, Hauspreise fallen und Kredite gibt es keine mehr. Also hilft auch die Ablehnung der Evolution auch nicht weiter oder Darwin hatte halt Recht...

Deutschland inkl. Bayern liegt mit 71% im Mittelfeld. Ohne Bayern dürften wir wohl Island überholen. Uns geht es momentan noch einigermassen gut. Also sterben wir auch demnächst... die Bayern zusammen mit den USA, der Rest von Deutschland mit den Isländern.

Was lernen wir nun als aus diesen Zahlen? ... Nichts. Egal ob wir an die Evolution glauben oder nicht, wir machen die gleichen Fehler und die Evolution wird dafür sorgen, dass nur der Stärkere überlebt :) Leider wissen wir noch nicht, wer der Stärkere ist oder was ihn definiert. Bleiben Bänker übrig oder Bauern? Einsame Eremiten oder Grossfamilien? Nun gut... Eremiten haben ohnehin ein Fortpflanzungsproblem...

Die Natur hätte die Evolution einfach auch weglassen können und damit hätten wir uns den ganzen Ärger gespart ;)

Kolumne - 2008-12-28, 22:57:32 2 Kommentare