Es ist nicht überall gleich kalt im Kühlschrank

Die nationalen Kühlschranktemperaturgepflogenheiten (geiles Wort) kann man super an einer Packung Kefir ablesen... und überall ist die Haltbarkeit die Gleiche... schräg.

  • Deutschland 8 Grad
  • Frankreich max. 6 Grad
  • Niederlande max. 7 Grad
  • Italien 4 Grad
  • Rumänien 8 Grad
  • Ungarn 8 Grad
  • Griechenland 3-7 Grad
  • Polen 4-8 Grad

Wissen - 2013-06-09, 22:01:36 Noch keine Kommentare

Die Punkte

Gerade gelernt, dass die ... Punkte am Ende eines englisches Satzes, um eine Fortführung zu zeigen, Ellipsis genannt werden. Ganz wichtig: Not to be confused with Ellipse.

http://en.wikipedia.org/wiki/Ellipsis

Wissen - 2012-01-25, 13:28:41 Noch keine Kommentare

Torfabbau in Irland

Torf, Irland

Torf (im Englischen Peat oder Turf) wird in Irland immer noch industriell in grossen Mengen abgebaut. Irland betreibt noch Kraftwerke zur Stromerzeugung, die mit Torf befeuert werden. Natürlich wird auch Torf noch in der Whiskyproduktion eingesetzt.

Da wir in Deutschland zwar Torf kennen, aber die meisten von uns noch nie ein Torfmoor gesehen haben dürften, hier einige Bilder aus Irland. Für alle, die in Geo nicht aufgepasst haben, Torf ist die erste Stufe der Inkohlung, danach geht es mit Braunkohle weiter und am Schluss steht die Steinkohle.

Der Link hinter dem Bild sollte Euch zu einer Bildergalerie bringen.

Wissen - 2012-01-02, 22:34:25 Noch keine Kommentare

Derivate populärwissenschaftlich erklärt

Im gestrigen Beitrag hatte ich versucht, Aktien zu erklären. Die Frage "Wo ist der Haken?" blieb offen.

Der Haken steckt nicht in den Aktien, sehen wir mal von irrationalen Spekulationen ab. In diesem Fall sind Leute immer bereit mehr für das Unternehmen zu bieten, als es wirklich wert ist, weil sie glauben, dass a) es immer noch einen Idioten mehr gibt, der das glaubt, b) das Wachstum kein Ende kennt. Das beste Beispiel ist die Dot.com-Blase, als Geld in alle Unternehmen floss, die nur das Wort Internet irgendwie erwähnt hatten. Hier verhalten sich Leute quasi wie auf einer Auktion und bieten einfach wild Geld, weil sie überzeugt davon sind, dass sie die Aktien für mehr Geld schnell wieder loswerden.

Es gibt einen indirekten Haken an Aktien. Die sogenannten Finanzinstrumente. Nun gut, eine Aktie ist auch ein Finanzinstrument, aber ein sehr altes. Ich rede hier von den modernen Erfindungen, die rein auf Spekulation abzielen. Dazu gehören Derivate. Was sich kompliziert anhört (und das ist Absicht), ist eigentlich ganz einfach. Man (ver)kauft nicht den Gegenstand, sondern das Recht den Gegenstand in der Zukunft zu kaufen oder zu verkaufen. Hä?

Ganz einfaches Beispiel. Sagen wir mal, ich brauche in einem Jahr Wandfarbe, weil ich dann mein Haus neu anstreichen will. Wandfarbe altert, also muss ich sie frisch kaufen. Aber im Moment glaube ich, dass Wandfarbe billig ist und nie wieder so billig sein wird. Deswegen kaufe ich Futures auf Wandfarbe. Ich kaufe also das Recht, die Wandfarbe in einem Jahr, zum Preis von heute zu erwerben. Natürlich bezahle ich für das Recht etwas, aber das ist nur ein Bruchteil der zu erwarteten Differenz zum Preis in einem Jahr. In diesem Fall verkauft mir der Hersteller der Wandfarbe das Recht. Vorteil für ihn, er bekommt Geld in die Kasse gespült, wenn auch zunächst nur einen kleinen Betrag und er weiss, dass er in einem Jahr Wandfarbe herstellen muss, kann also seine Produktion besser planen. Auch kann er jetzt vielleicht schon die Grundstoffe kaufen, weil diese eventuell auch gerade günstig sind.

Da ich die Pflicht zum Kauf der Farbe habe, muss ich sehen, dass jemand Wandfarbe braucht, falls ich doch mein Haus nicht anpinseln will oder mein Haus verkauft habe. Dann suche ich nach jemandem, der mir das Recht abkauft. Sollte ich niemanden finden, habe ich Wandfarbe am Hals. Je nach Preisentwicklung ist das gut oder schlecht. Je näher der Termin des Farbkaufes kommt, desto geringer wird die Differenz zwischen dem wirklichen Preis zum Tag X und dem Preis des Rechts.

Ein Beispiel macht alles schöner, also hier mal die ganze Sache praktisch. Ich brauche 100 Liter Wandfarbe. Der Liter kostet 1 Euro. Ich brauche die Farbe genau in 12 Monaten. Da ich denke, dass viele Leute in 12 Monaten Farbe brauchen, also der Preis der Farbe dann höher ist (Angebot und Nachfrage), kaufe ich mir das Recht auf 100 Liter zu 1 Euro. Ich muss für das Recht 10 Cent pro Liter bezahlen. Mein Endpreis wäre also 100 Euro für die Farbe und 100 * 0,10 Cent für das Recht. Insgesamt 110 Euro. 10 Euro gleich und 100 Euro später. Wenn ich erwarte, dass die Wandfarbe dann 150 Euro kosten wird, also 1,50 Cent pro Liter, kann ich durch das Derivat 40 Euro sparen.

Weiterlesen...

Wissen - 2010-12-07, 06:00:00 2 Kommentare

Aktien populärwissenschaftlich erklärt

Aktie

Photo by Wikipedia

Ich wollte schon lange mal was über Aktien schreiben und die Art und Weise, wie sie funktionieren. Gleichzeitig wollte ich klarmachen, dass quasi eigentlich jeder meiner Leser Aktionär ist, ohne es zu wissen. Die nächsten Zeilen sind alle recht populärwissenschaftlich geschrieben und sollen es auch sein, denn ich möchte, dass es jeder versteht.

Fangen wir doch mal mit einem Missverständnis an. Viele Leute denken, wenn ich eine Starbucks-Aktien kaufe, dann bekommt Starbucks das Geld der Aktie. Das ist leider total falsch, aber Starbucks hat Geld vor langer langer Zeit bekommen, aber der Reihe nach.

Fangen wir einfach mal hypothetisch an. Du hast eine Firma. Diese Firma stellt ganz tolle Foobar-Sachen her. Das Geschäft läuft gut und Du möchtest gern nach Asien exportieren, um das Geschäft breiter aufzustellen und nicht von einem Markt abhängig zu sein. Dazu brauchst Du aber Geld, um Filialen aufzubauen, Marketing anzukurbeln und Produktproben auszusenden. Dein Geschäft läuft zwar gut und ernährt Dich, aber es ist nicht genug Bargeld in der Kasse, um so ein Projekt anzugehen.

Leider hält Deine Hausbank nichts von der Idee und will Dir kein Geld leihen. Ausserdem würde es Fremdkapital sein und damit Dich abhängig machen, weil Du es ja unbedingt innerhalb einer bestimmten Zeit zurückzahlen musst. Von den Zinsen dafür mal abgesehen.

Hier kommen jetzt Aktien ins Spiel. Anstatt eine Bank um 1000 Euro zu bitten, bittest Du bis zu 1000 Leute um jeweils 1 Euro. Eventuell können die Leute den 1 Euro entbehren, weil 1 Euro weniger weh tut, als 1000 Euro, wenn Deine neue Idee doch nicht aufgeht.

Natürlich musst du den Leuten im Gegenzug etwas bieten, denn Du willst Dir das Geld nicht leihen, um keinen Rückzahlungsdruck zu haben, stattdessen beteiligst Du die Leute an Deiner Firma. Du teilst Deine Firma deswegen in 5000 Anteile auf. Der Wert jedes Anteils beträgt 1 Euro. Wir lassen hier einfach mal aus, wie die Anzahl der Anteile und deren Wert bestimmt wird.

Aber was bekommen die Leute dann eigentlich? Nun, sie bekommen einen Anteil an Deinem Betrieb. Keine einzelne Türklinke oder einen Stuhl, sondern einen Anteil am Betrieb, den sie jederzeit verkaufen können, wenn jemand anders diesen Teil will. Quasi eine extrem dünne Scheibe vom Ganzen.

Was haben die Leute aber davon? Nun, wenn ich Geld entbehren kann, will ich es nicht rumliegen haben, weil es durch Inflation an Wert verliert. Soll heissen, der eine Euro kann mir heute ein Brot kaufen, aber morgen nur noch ein Halbes. Deswegen muss mein Euro zu 2 Euros werden, damit er seinen Wert behält. Die Bank gibt mir Zinsen, aber da wird kein Brot draus. Also gehe ich ein Risiko ein und sage mir, wenn ich Dir jetzt einen Euro für einen Anteil an Deinem Betrieb gebe und Deine Idee ein Erfolg wird, dann ist der Anteil vielleicht später mehr als einen Euro wert.

Weiterlesen...

Wissen - 2010-12-05, 19:58:28 7 Kommentare

20 Euro im Monat

Laut Handelsblatt liegt der Mindestlohn für einen Textilarbeiter in Bangladesh bei 20 Euro! Im Monat wohlgemerkt. Ich hoffe, ihr bekommt jetzt ein ausreichend schlechtes Gewissen beim nächsten Klamottenkauf.

Das Gegenargument heisst, wenn ich nicht kaufen würde, dann würden sie nichts verdienen... auch wahr. Aber das ist die Standardentschuldigung für Sklaverei.

Wissen - 2010-06-23, 01:06:17 2 Kommentare

Englisch-Slang lernen mit Vodafone

Das ist ein echter Biber und kein Geschlechtsorgan

Photo by laszio-photo under CC-BY-2.0

Jemand bei Vodafone hat sich diese Woche einen schweren Patzer erlaubt und Mist getwittert. Aber man soll ja aus den Fehlern Anderer lernen und in diesem Fall lernen wir die falsche Nutzung des Apostrophs sowie Geschlechtsorgan-Slang.

"VodafoneUK is fed up of dirty homo's and is going after beaver"

Wir wollen uns jetzt natürlich nicht mit der moralischen Signifikanz beschäftigen, sondern mit der reinen Übersetzung. Der Text heisst auf Deutsch ungefähr: "VodafoneUK hat die Nase voll von dreckigen Homosexuellen und läuft Vagina hinterher".

Der Sprachkundige wird sofort sehen, dass "homo's" falsch ist, denn es soll das Plural darstellen, wurde aber besitzanzeigend benutzt. Es muss also "homos" heissen. Besitzanzeigend wäre es im Sinne von "homo's cell phone" - "das Handy des Schwulen" zu nutzen.

Gleichzeitig lernen wir, dass das weibliche Geschlechtsorgan auch als Biber bezeichnet werden kann. Was eventuell auf Sharan Stone in Basic Instinct zurückgeht und damit wohl ein haariges Vergnügen in diesem Kontext darstellt.

Korrekterweise müsste es übrigens "beavers" heissen... ich bezweifle, dass der textuelle Verursacher sich hier auf eine einzige Frau beschränken wollte.

Mehr dazu bei Spiegel-Online.

P.S. Immer wieder interessant zu sehen, dass unterstes Niveau und Bildung in keinem Zusammenhang stehen.

Wissen - 2010-02-07, 11:15:01 Noch keine Kommentare

Top-5 Länder im Apfelanbau

Die U.S. Apple Association hat eine Statistik über die 5 grössten Apfelanbauer in der Welt veröffentlicht:

  • China - 26.7 Mio Tonnen
  • USA - 4.4 Mio Tonnen
  • Türkei - 2.4 Mio Tonnen
  • Polen - 2.3 Mio Tonnen
  • Italien - 2 Mio Tonnen

Wissen - 2009-12-18, 04:55:41 1 Kommentar

Sparquoten

Heute in der Zeitung gelesen: Die Sparquote der Leute in China liegt bei fast 50% (gestiegen von 37,5%), Deutschland war bei 10% lange Zeit und die Amerikaner lagen bei 0% und drunter. Das hat sich aber auch geändert. Die aktuellen Zahlen kenne ich leider nicht.

Wissen - 2009-04-08, 04:29:54 Noch keine Kommentare

Tropifrutti-Pocken aufgetaucht

Diese seltene Form der weissen Fruchtgummi-Pocken findet man in Tüten verschiedener Fruchtgummi-Hersteller. In den meisten Fällen sind nur wenige Exemplare befallen. Diese Pocken infizieren keine Mitgummis in der gleichen Tüte, sondern führen bei zu später Vernichtung durch Genuss, zu Fragen und Ekel vor dem Beutelinhalt. Auch sind bereits fragende Gesichter beobachtet worden, wenn der Beutelinhalt freundlich zum Mitverzehr angeboten wurde.

Deshalb ist eine schnelle Kontrolle des Beutelinhalts nach dem Öffnen unabdingbar. Durch einen beherzten Griff und ein schnelles Schlingen kann eine weitere Ausbreitung verhindert werden. Der leicht schnurpsige Kaueindruck mit einem extremen Süssegefühl vermag zwar auf den ersten Biss nicht zu gefallen, aber für die Rettung der Menschheit sollte man alles nur Mögliche tun.

Die habe ich doch glatt hier in die USA eingeschleppt... wenn die mich bei der Einreise damit erwischt hätten. Ich wäre der Letzte gewesen, den Obama aus Guantanamo entlassen hätte.

Wissen - 2009-03-25, 04:50:11 4 Kommentare

Nachtschicht schieben

Aus gegebenem Anlass: Lange arbeiten heisst in Englisch - to burn the midnight oil. Geht wohl noch auf die Zeit zurück, als Lampenöl kostbar war und man seine Ration aufbrauchte, wenn man lange arbeiten musste... nur so ne Theorie.

Wissen - 2008-11-20, 05:25:15 Noch keine Kommentare

Knackiges Deutsch

Es gibt selten Fälle, in denen Deutsch die knackigere Sprache ist, aber bei morgen, heute, gestern geht der Punkt eindeutig mal nicht ans Englisch:

vorgestern: the day before yesterday
gestern: yesterday
heute: today
morgen: tomorrow
übermorgen: the day after tomorrow

Aus der-englisch-blog.de - CC-BY-3.0

Wissen - 2008-11-13, 05:23:20 4 Kommentare

Was kostet Benzin weltweit so?

Alte Zapfsäule

By Allan Henderson - CC-BY-2.0

Laut der US-Today vom Montag kostet Benzin momentan im Iran mit 40 US-Cent und in Venezuela mit 12 US-Cent pro Gallone(! = 3,78 Liter) am wenigsten. In Eritrea mit 9,58 US-Dollar und in Norwegen mit 8,73 US-Dollar am meisten.

Interessant ist, dass die beiden billigsten Ländern Erdöl selber fördern und stark subventionieren... aber auch Norwegen durch Erdöl reich geworden ist, es aber nicht subventioniert. Die Norweger schauen hier wohl in die nahe Zukunft und wollen keine Probleme mit Preissteigerungen provozieren. Ausserdem wollen sie keine übermässigen Abhängigkeiten entstehen lassen und beugen so auch der Verschwendung vor.

In der USA klebte am gleichen Tag ein Preis von 4,04 US-Dollar pro Gallone auf dem Preisschild.

Wissen - 2008-06-18, 05:50:25 3 Kommentare

Noch ein Grund nicht zu heiraten

Hier ist noch ein Grund nicht zu heiraten: Goldring produziert 20 Tonnen Giftmüll. Oder aus Recyclinggold machen lassen. Tonnenweise Computerschrott sollte da schon reichen.

Wissen - 2008-03-21, 02:38:48 3 Kommentare

Wissensblogging - Castor Oil in Kosmetika

Castor Bohnen

Viele von Euch werden sich schon einmal gefragt haben, was eigentlich Castor Oil ist. Diesen Begriff findet man oft auf Kosmetika oder Lebensmitteln. Bislang hatte ich es für mich immer als Biberöl übersetzt.

Allerdings konnte ich mir nicht vorstellen, ob man eher den Biber auspresst oder mit der Schwanzkelle einfach nur das Rohmaterial umrührt. Heute habe ich einen Artikel über Castor gefunden. Es ist eine Pflanze und zwar ist es Rizinus. Da war ich platt. Lesen kann bilden... manchmal ;)

Das Rizinusöl, wissenschaftlich auch Ricinusöl (CAS-Nr. 08001-79-4), ist ein Naturprodukt, das aus den Samen des afrikanischen Wunderbaums (Ricinus communis), einem Wolfsmilchgewächs, gewonnen wird. Es ist ein Triglycerid und wird in der Pharmazie auch „Oleum Ricini s. Castoris“ und „Kastoröl“, im englischen Sprachraum castor oil, aber auch ricinus oil oder oil of Palma Christi genannt.

Quelle: Wikipedia

Wissen - 2008-01-06, 17:50:56 1 Kommentar
1 | 2 | 3