Adventskalender Türchen 21 - Segway

Eine 21

Weil gerade das Zulassungsverfahren läuft, hier der Hinweis, was ein Segway überhaupt ist und welchen Paragrafenunfug wir Deutschen bisher damit treiben:

Der Segway Personal Transporter (Segway PT, früher HT für Human Transporter, bei einigen deutschen Länderpolizeien auch Selbstbalance-Roller genannt) ist ein Elektroroller, der eine Person befördern kann. Er wird seit Dezember 2001 von Segway Inc. aus Bedford im US-Bundesstaat New Hampshire hergestellt.

Segway in Italien

Das Fahrzeug ähnelt optisch einem Handrasenmäher. Zwischen den durch zwei Elektromotoren angetriebenen Rädern befindet sich eine Plattform wenige Zentimeter über dem Boden, auf der ein Mensch stehen kann und die durch eine elektronische Steuerung im Gleichgewicht gehalten wird. Die Stromversorgung erfolgt über je zwei Batteriepacks aus Nickel-Cadmium-Akkus bzw. teureren Lithium-Ionen-Akkus für eine größere Reichweite des Gefährts.

Die aktuelle Standardversion i2 des Segway PT wiegt 47,7 kg; die Reichweite pro Akkuladung wird vom Hersteller mit bis zu 39 km angegeben, abhängig von Fahrweise, Fahrergewicht, Untergrund und anderen Faktoren. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt bis zu 20 km/h.

Bei diesem Fahrzeug werden Vor- und Rückwärtsfahrt durch Gewichtsverlagerung nach vorne und hinten gesteuert, bei senkrechtem Körperstand bleibt der Roller stehen. Die Links-Rechts-Steuerung erfolgt bei den neuesten Modellen i2 und x2 durch Kippen der Haltestange nach links und rechts. Bei den Modellen bis 2006 erfolgte die Rechts-Links-Steuerung über einen Drehschalter am Griff der lenkerähnlichen, aber starren Haltevorrichtung.

  • Im Saarland wurde am 25. April 2007 die Nutzung im öffentlichen Verkehrsraum zugelassen. Er darf auf Rad- und Fußwegen, in Tempo-30-Zonen und innerörtlichen Straßen genutzt werden, entschied das Innenministerium des Saarlands. Dies gilt als Vorgriff auf eine bundeseinheitliche Regelung. Jedoch benötigt man für den Betrieb einen Mofa-Führerschein, eine Schulung durch Segway, ein Versicherungskennzeichen und eine Ausnahmegenehmigung des saarländischen Innenministeriums.
  • Seit dem 10. Juli 2007 ist der Segway auch in Hamburg zugelassen. Voraussetzung sind ein Mofa-Führerschein, eine KFZ-Haftpflichtversicherung sowie eine Genehmigung des Landesbetriebs Verkehr (LBV).
  • Auch in NRW kann der Segway seit dem 10. Juli 2007 mit einer Betriebserlaubnis im öffentlichen Straßenverkehr gefahren werden. Eine TÜV-Abnahme, die Genehmigung einer der Bezirksregierungen in NRW und ein Versicherungskennzeichen sind nötig, um den Segway legal im Straßenverkehr bewegen zu können.
  • Seit dem 13. August 2007 ist der Segway auch in Bayern per Sondergenehmigung zugelassen. Voraussetzungen sind ein Mofa-Führerschein, eine KFZ-Haftpflichtversicherung, Beleuchtungseinrichtungen, eine Klingel sowie eine Genehmigung der zuständigen Behörde. Die Genehmigung erstreckt sich allerdings ausschließlich für Mofa-Wege, Straßen und landwirtschaftliche Wege, entschied die Bayerische Behörde.

Quelle: Wikipedia und Wikipedia(en)

Photo by Moe_ under CC-BY-2.0

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michael

Ich glaube es gab in Amerika einige böse Unfälle mit den Dingern, weil die Fahrer das Gleichgewicht verloren haben, was nicht unwesentlich mit einer wenig vorteilhaften Gewichtsverteilung zu tun haben könnte.

Jedenfalls wurde aus dem coolen Gadget ein Risikofaktor, zumindest in der Wahrnehmung der Öffentlichkeit.
2007-12-21 - 09:15:47 - michael

wiemi

Ich bin überrascht, das bei keiner der Zulassungen/Genehmigungen eine Helmpflicht vorgeschrieben ist.

Als damals die Rollerblades(und noch früher die Rollschuhe) nach Deutschland kamen, gab es ähnliche Probleme/Wirrwar mit den Genehmigungen.
2007-12-21 - 18:22:48 - wiemi

Paddy

@michael
Der Fahrer muss das Gleichgewicht gar nicht halten, das tut der Segway für ihn.
2007-12-30 - 00:39:13 - Paddy

Mit der Einführung der Europäischen Datenschutzgrundverordnung schliesse ich die Kommentarfunktion dieses Blogs, weil ich einfach keinen Bock auf die Arbeit habe, die dabei entsteht. Wer sich bei mir melden möchte, meine Mailadresse steht im Impressum. Hier der unnötige Hinweis, dass ich natürlich durch die Zusendung einer E-Mail in den Besitz von personenbezogenen Daten gelange. Der restliche Kram steht dann bei mir im Datenschutz.