Einfach nur Notizen

Sonntag, Starbucks. Eigentlich wollte ich unterwegs sein und Bilder von bunten Bäumen machen, aber die Sonne hat mich im Stich gelassen. Es war kurz vor Mittag plötzlich bedeckt. Dann müssen halt die Bilder von gestern erstmal reichen. Zwar kein bunter Baum drauf, aber immerhin ein tolles Stadtpanorama.

Mein heutiges Starbucks ist etwas angenehmer als die meisten anderen. Das liegt vor allem an den grossen Fenstern und weil es sauberer ist, als sonst. Warum auch immer, wenn man bei Starbucks in den USA auf den Boden schaut, dann weiss man, dass man getrost davon essen kann, weil soviel rumliegt. Die Geräuschdämmung ist wie immer schlecht. Es ist recht laut und schnatterig. Kein Wunder, findet sich doch nur harte Materialen überall. Selbst die Decke ist nur aus Metall mit einigen Rohren darunter.

Es zieht natürlich wieder und im Hintergrund wummert die Klimaanlage und die Kühltruhe klappert vor sich hin. Warum hatte ich gleich nochmal das Starbucks hier als angenehmer bezeichnet?

Eine latein-amerikanische Schönheit in Lila bemeiselt ihren Mac. Frau Mac ist mir überaus sympathisch, weil sie aus einer richtigen Tasse trinkt und genüsslich ein Stück Coffeecake niedermacht. Also auch nix Schlankheitswahn.

Das Netz ist etwas schlecht drauf. Aller paar Minuten steht man vor der Tür und muss neu anklopfen. Keine Ahnung, warum es so wacklig ist. Empfang ist auf jeden Fall volle Pulle.

Ich friere mir den Arsch ab und die Teenies hopsen hier mit nackten Beinen rein. Brrr...

Ich entdecke gerade, dass über mir eine Lampe leuchtet, die mit LEDs bestückt ist und nicht mit normalen billigen Birnen. Wow. Das Starbucks echt das Geld für die teuren LEDs ausgibt. Rechnet sich nur extrem langfristig. So denken doch eigentlich die wenigsten börsennotierten Unternehmen.

Hier im Starbucks sitzen momentan mindestens acht Nationalitäten rum. Deutschland, Mexiko, Brasilien, Korea, Japan, USA, Iran, Ägypten... alles etwas geraten, aber die Leute unterscheiden sich deutlich voneinander. Schön finde ich, dass sie sich nicht einander nicht fremd begegnen. Darum beneide ich die USA. Porträtfotos waren jetzt toll. Unbemerkt und danach mit Einwilligung. Die Leute sind so prägnant.

Steckdosen wären toll... oder Wireless Power. Aber bis dahin wird es wohl noch das ein oder andere Jahr vergehen. Prototypen gibt es ja schon. Tesla hatte das ja schon vor mehr als 100 Jahren mit riesigen Tesla-Spulen versucht. Hat sich gottseidank nicht durchgesetzt. Warum schreibe ich als Religionsablehner eigentlich gottseidank? Was wäre denn die Alternative? Evolutionseidank wäre eine Möglichkeit.

Die Managerin vom Dienst ist eine ganz fleissige. Sobald die Leute aufstehen, macht sie den Tisch sauber, räumt die Zeitung weg und kehrt die Krümel zusammen. Ansonsten wusselt sie hinter der Theke rum. Sie ist adrett gekleidet. Langer Rock und sehr traditionelle Schuhe. Ich würde fast sagen, dass sie entweder sehr religiös ist und/oder zu den Quackern gehört.

Ich knalle mir jetzt noch nen Frappocino oder nen Smoothie rein. Dann gibt es im Gegenzug kein Abendbrot.

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Watson

Die Alternative ist: Glück gehabt bzw. zum Glück.
Komischerweise ist das bei mir grad andersrum, ich sag viel öfter "zum Glück" statt "Gott sei Dank". Wahrscheinlich aus Respekt ;) ...
2011-10-24 - 18:30:58 - Watson

Mit der Einführung der Europäischen Datenschutzgrundverordnung schliesse ich die Kommentarfunktion dieses Blogs, weil ich einfach keinen Bock auf die Arbeit habe, die dabei entsteht. Wer sich bei mir melden möchte, meine Mailadresse steht im Impressum. Hier der unnötige Hinweis, dass ich natürlich durch die Zusendung einer E-Mail in den Besitz von personenbezogenen Daten gelange. Der restliche Kram steht dann bei mir im Datenschutz.