Filmkritik - Dublicity

Poster zum Film Dublicity

Gestern war mal wieder Kinotag. Eigentlich auch vorgestern, aber zu "I just not that in to you" mag ich nur schreiben, dass es eine romantische Komödie ist, die mit den üblichen Klischees spielt und leider zum Schluss auch erfüllt. Wobei ich Scarlett Johanson erwähnenswert finde, weil sie genau die blonde naive Unschuld gespielt hat, die sie für viele Menschen ist. Abseits davon war es auch etwas fürs Auge.

So, jetzt hätte ich doch fast "Dublicity" aus den Augen verloren. Julia Roberst und Clive Owen spielen zwei Agenten, die vorher für den Staat und später "Corporate" (Privatwirtschaft) unterwegs sind. Erst finden sich die Beiden selbst und dann den perfekten Coup für den Ruhestand zu zweit.

Der Film ist nicht linear in seiner Handlung, dass heisst, man muss ihm bewusst folgen. Das ist nicht immer einfach, weil die Rückblenden nicht immer mit den Erwartungen des Zuschauers harmonieren. Aber ich denke, genau das macht den Reiz aus. Der Film läuft am Ende seinem Höhepunkt mit immer kürzeren Rückblenden zu und überrascht zum Schluss.

Dublicity ist ein packender Film, dem man aktiv folgen muss, um seine Wendungen zu verstehen und Genuss daraus zu ziehen. Clive Owen nimmt man ab, dass er dem breiten Mund und den Beinen von Julia in einem Anflug von Dummheit verfällt. Eigentlich könnte er jede haben, was er auch einmal unter Beweis stellt. Julia Roberts spielt eine durchtriebene Frau, die weiss, was sie will und es auch bekommt. Wenn Julia nicht lächelt, dann ist Eiszeit auf der Leinwand... es ist erschreckend zu sehen, wie kalt und unattraktiv sie wirken kann, wenn sie nicht ihren breiten Mund sprechen lässt.

Fazit: Sehen, aber mich nicht danach beschimpfen... Wir waren zu dritt im Kino und den anderen beiden hat er nicht gefallen.

YetAnotherBlog - Filmkritik - Dublicity Gestern war mal wieder Kinotag. Eigentlich auch vorgestern, aber zu "I just not that in to you" mag ich nur schreiben, dass es eine romantische Komödie ist, die mit den üblichen Klischees spielt und leider zum Schluss auch erfüllt. Wobei ich Sca...

julia

Sehr gut!Also, ich glaube ich muss unbedingt den Film sehen.Es sieht spanend aus.Danke für den Tipp.
2009-03-25 - 08:54:31 - julia

Marieschn

Der Film ist genial! Der ist einfach nur genial gemacht. Erschrecken dass Julia Roberts unattraktiv wirken kann? Das macht doch gerade eine gute Schauspielerin aus. Ich bin ein absoluter Fan von ihr. Nicht so verschnörkelt wie viele Hollywood-Stars, eigentlich die meisten. Sie spielt derart unterschiedliche Rollen und das stets zu 100% authentisch. Eben auch diese der Agentin. Das Zusammenspiel der beiden Schauspieler ist ein Genuss. Mal denkt man die beiden hassen sich abgrundtief, mal denkt man sie sind sich absolut egal und natürlich dürfen in einem Hollywood-Film auch die Szenen nicht fehlen, in denen sie sich leidenschaftlich lieben. Der Film ist grandios besetzt, die Idee ist einzigartig, und der Schluss ist überraschend, der Film endet unerwartet und ist einfach nur toll umgesetzt. Erschreckend ist für mich eher, wieviel Vertrauen wirklich ausmacht und wie sehr man wirklich aufpassen muss, wem man traut und wem man was anvertraut... Filme oder Bücher, die so ein Gefühl der Realistik hervorrufen, sind authentisch und ernstzunehmend im Gegensatz zu Kitsch-Liebesfilmen wir eben z.B. "I just not that in to you". ;-)
2009-05-13 - 22:23:25 - Marieschn

Rene

@Marieschn: Mir hat er ja gefallen und ich habe ihn auch noch ein zweites Mal geschaut hier in Deutschland.
2009-05-13 - 22:24:41 - Rene

Heinz

Einen dermaßen sinnlosen, zerhackten Film habe ich schon lange nicht mehr gesehen. Die Idee ist gut, die Umsetzung eine Katastrophe. Anscheinend hatte der Drehbuchautor beim Schreiben immer mehr Ideen, um den Film mit Irrungen und Wirrungen und Persönlichkeiten anzureichern, dass einem fast übel wird. Am Ende des Filmes haben die Zuschauer fluchtartig den Saal verlassen...
2009-05-17 - 10:31:32 - Heinz

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