Lebenszeichen

Nachdem jetzt schon die ersten Beschwerden aus Neuseeland kommen, dass ich mich nicht mehr schriftlich hier an dieser Stelle äussere, fühle ich mich genötigt, es mal wieder zu tun. Wobei es wohl eher nicht zur alten Qualität zurückfinden wird. Keine Ahnung warum. Damals waren halt andere Zeiten. Achja, die Inhalte heute werden bissl geek-lastig... glaube ich.

Bei Ingress habe ich es zu Lebel 8 geschafft und damit irgendwie kein Ziel mehr... spiele es aber trotzdem noch. Es zwingt dazu, sich zu bewegen. Der Spass kommt aber glaube ich jetzt eher aus dem gemeinsamen Spiel. Da finde ich momentan noch keine Zeit für, mit Artgenossen durch Jena und Umgebung zu ziehen und sich gegenseitig die Links zuzuwerfen.

Ich bin jetzt Besitzer eines Nexus 5. Es ersetzt mein altes Nexus S. Das Nexus S hat bereits ein neues Heim bei einer Freundin gefunden. Das 5er ist toll, aber gerade fast schon zu gross. Man kann es nur mit meinen Pfoten noch gerade so mit einer Hand bedienen. Geschwindigkeit und Bildqualität sind super. Haptik auch. Endlich gibt es auch wieder eine Status-LED, die leuchtet, wenn man eine Nachricht bekommen hat. Besondes toll finde ich übrigens die Geschwindigkeit, mit der es den Standort bestimmt (wichtig für Ingress). Selbst in Gebäuden schafft es teilweise noch, ein GPS Signal zu finden. Es zapft übrigens auch die russischen Glonass Satelliten an.

In den letzten Wochen habe ich mir soviel Wissen über Bootstrap, LESS und Jekyll angeeignet, dass ich jetzt meine eigenen Webagentur aufmachen könnte, wenn ich denn nur Design-Fingerspitzengefühl hätte.

Übrigens würde ich mein Linux nie wieder freiwillig gegen ein Windows eintauschen. Ja, es ist nicht immer perfekt, aber meine Arbeitsproduktivität ist viel höher. Das gilt natürlich nur, weil ich Entwickler und Tester bin. Aber ich habe meiner Freundin auch ein Ubuntu übergeholfen und das Stöhnen hält sich in Grenzen. Wenigstens muss ich mich nicht mehr mit Virenscanner und der Registry abquälen. Wenn Google jetzt noch den MTP-Mist bei den Handies wieder abstellen würde, dann wäre ich glücklich.

Whatsapp wurde für sinnlos viel Geld gekauft. Ich bin mir nicht sicher, ob hier die Dimensionen noch stimmen. Natürlich kauft man Nutzer, aber 42 Dollar pro Nutzer. Die haben Whatsapp, weil keine Werbung läuft. Das halte ich für kein gutes Geschäft. Die Leute kann man nur verprellen. Zudem ist Whatsapp der pure Sicherheitshorror. Google könnte jetzt mit einer Open Source Version und voller Verschlüsselung zum vernichtenden Gegenschlag ausholen... und trotzdem wohl über die Zeit Werbung platzieren... nur halt nicht mitlesen. Quasi Threema, Telegram und ChatSecure. Das Protokoll mus soffen sein, damit sich jeder ranhängen kann, denn monopolisierte Chatplaneten sind Scheisse. Damit hätte sich Telefon wohl nie durchgesetzt.

Ich habe meine Chinareisenfotos immernoch nicht fertig sortiert und bald kommen die nächsten Bilder aus einem anderen Land dazu. Sowas aber auch. Weiss nicht, warum ich mich so schwer damit tue.

Hier noch ein alter Text, der als Entwurf rumlag: Wieder ist der Kalender zu Ende und wir müssen einen neuen kaufen. Ich bin mir sicher, dass ist eine Verschwörung der Zeitkontrollindustrie, um uns zu Konsum zu zwingen. Mit dieser Sicht kann man der NSA-Sache auch was Positives abgewinnen, weil zukünftig noch mehr Geld für Sicherheit ausgegeben wird. Nicht zwanghaft für bessere Sicherheit natürlich, weil klar sein sollte, dass man keiner Firma mehr über den Weg trauen kann, die nicht den kompletten Code nachweisbar offenlegt, damit jeder (der es kann) überprüfen kann, ob es mit rechten Dingen zugeht.

Ok, reicht erstmal. Nicht gleich übertreiben... und nicht Korrekturlesen ;)

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Christina

Vielen Dank aus Neuseeland!
2014-02-28 - 00:16:38 - Christina

Mit der Einführung der Europäischen Datenschutzgrundverordnung schliesse ich die Kommentarfunktion dieses Blogs, weil ich einfach keinen Bock auf die Arbeit habe, die dabei entsteht. Wer sich bei mir melden möchte, meine Mailadresse steht im Impressum. Hier der unnötige Hinweis, dass ich natürlich durch die Zusendung einer E-Mail in den Besitz von personenbezogenen Daten gelange. Der restliche Kram steht dann bei mir im Datenschutz.