Saison-Kurzarbeitergeld

Geld

Die Regierung hat jetzt die Einführung des Saison-Kurzarbeitergeldes beschlossen, d.h. wenn es im Winter schlechtes Wetter gibt, dann bekommen die Bauarbeiter 60-67% des Bruttolohnes als Ausfallgeld. Mir geht das Konzept allerdings irgendwie nicht weit genug.

Zuerst betrachten wir doch einfach mal das Konzept des Langarbeitergeldes als logische Fortführung. Es würde also jeder Geld vom Staat bekommen, der zu lange arbeitet. Damit könnte man diesen Personen ermöglichen, einfach mal Nein zu sagen und früher nach Hause zu gehen.

Noch weiter geht das Konzept des Verzögerungsarbeitsgeldes. Hier können Informatiker die wichtigsten 10 Webseiten für ihre Arbeit überwachen lassen und wenn diese nicht innerhalb von einer Sekunde geladen werden, dann gibt es für die lange Wartezeit eine Unterstützung vom Staat. Alternativ kann auch einfach eine Pauschalunterstützung von Schmallbandanschlüssen bezogen werden, d.h. Haushalte und Büros mit Internet über Analog- oder ISDN-Anschluss bekommen 12 EUR pro Onlinestunde vom Staat überwiesen, da sie ja in der Zeit des Wartens auf Webseiten keiner anderen Tätigkeit nachgehen konnten. Nicht viel, aber immerhin ein Anfang.

In einem ersten Entwurf wurde übrigens darüber nachgedacht, diese 12 EUR den verantwortlichen Webdesignern direkt als Breitbandbedarfsverursachersteuer abzuziehen. Schnell fiel aber auf, dass die meisten Webdesigner dann über ein negatives Einkommen verfügen würden und damit die Künstlersozialkasse vor dem Ruine gestanden hätte.

Photo by Remko van Dokkum under CC-BY-2.0

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