Bücher bis zum Abwinken
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Zu den Sachen, die in den USA besonders toll sind, zählen Buchläden. Nicht nur wegen der Auswahl, sondern wegen der ??ffnungszeiten und der lockeren Umgangsart.
Ich bin also gestern Abend mal zu Barnes & Noble in Burlington, MA gefahren. Der Laden hat 7 Tage die Woche von 9 bis 23 Uhr geöffnet. Auf zwei Etagen finden sich Tausende von Büchern aus allen Themengebieten. Computerbücher sind natürlich auch dabei, aber auch viele Romane und Sachbücher über Sport, Geschichte oder Autos. Also für jeden reichlich zu lesen. Was das Herz begehrt, ausser Literatur in Deutsch natürlich, aber sowas erwarte ich in den USA nicht wirklich und kann es ja auch zu Hause in grossen Mengen konsumieren.
Zusätzlich findet man eine grosse Zeitschriftenabteilung vor. Hier muss man aber sagen, dass es in den USA deutlich weniger und erst recht weniger gute Zeitschriften gibt. Der Markt wird von Frauen-, Klatsch- und Hochzeitsmagazinen beherrscht. Weder Foto- noch Computerzeitschriften sind zu gebrauchen.
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Reizvoll ist vor allem, dass man sich mit einem Buch in der Hand in einen grossen Sessel setzen und es in Ruhe studieren und durchschmöckern kann. Für den Cafeliebhaber ist direkt ein Starbucks eingebaut. Dort findet man viele kleine Tische, die immer mit Bücherwürmern voll besetzt sind, die sich neben Büchern auch noch einen Kaffee reinziehen. Es stört sich auch niemand dran, dass man das Buch nicht kauft.
Passend zu meiner Story von Dunkin Donuts ging natürlich auch diesmal nicht alles glatt bei der Bestellung eines Tees und eines Kaffees. Den Tee wollte ich später mitnehmen und der Pappbecher ist sowieso gesetzter Standard, also erstmal kein Problem. Auch die Aussprache von camomile gelang mir vorzüglich. Jetzt noch schnell den Marble Mocca Macchiato bestellt und hinsetzen und lesen. "Can I get it in a mug?" - "Kann ich bitte eine Tasse/Becher bekommen?" Damit wollte ich mir Geschirr aus Porzellan/Steingut erschleichen, was sonst auch immer toll klappt. Aber sie raffte es einfach nicht. Irgendwann habe ich dann "not a paper cup" nachgeworfen und dann ging langsam das Licht an. Sie bückte sich und zeigte mir eine richtige Tasse. "Great!" Diesmal hat sie auch darauf verzichtet einen Pappbecher zu beschriften und reinzustellen, damit die Kaffeemacherin weiss, was sie machen soll. Sie hat es ihr einfach gesagt.
Ich habe ihr dann noch gesteckt, dass Kaffee aus richtigen Tassen einfach besser schmeckt und sie meinte, dass sie es noch nicht probiert hat. Armes Kind! Zivilisiert Kaffee zu trinken wird einem also sichtlich schwer gemacht...
Mug Photo by DiabolicDevilX under CC-BY-2.0
Jens
Aber was hat sie denn an "Can I get it in a mug?" wohl nicht verstanden? Irgendeine Idee, wie man das deutlicher hätte sagen können, ohne ein "Hä?" zurückzubekommen? Klingt für nen Deutschen doch total verständlich. :-)
Rene99
Peter
(Ok, ich musste mich dann nerven, dass die Apotheke *20 Minuten* brauchte um einen Kleber auf die Antibiotikapackung zu machen, wo drauf stand, wie ich das Medikament einnehmen muss.
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