USA im Shopping Fieber
Die US-Verbraucher sind die wichtigste Stütze der Weltkonjunktur: Sie kaufen und kaufen. Aber warum gehen Amerikaner eigentlich so gern shoppen? Eine Spurensuche im Land der unbegrenzten Möglichkeiten.
Der ganze Artikel...
Verkehrstote 2004 in den USA
Bei 1000 kleine Dinge in Amerika fand ich einen Link zu den aktuellen Zahlen aus dem US-Verkehr. Speziell zu den Todeszahlen. 42,636 Menschen starben bei Verkehrsunfällen in den USA. 55% davon nutzten den Sicherheitsgurt nicht.
Ich finde die Zahl erschreckend hoch, hielt ich doch bisher den amerikanischen Strassenverkehr für recht sicher. Setzt man die Zahlen in Relation zur Einwohnerzahl, dann sind es 144,2 Verkehrstote pro eine Million Einwohner in den USA. In Deutschland lag diese Zahl 2003 bei 80 Toten pro eine Million Einwohner (6606 Unfalltote in 2003).
Warum sterben in den USA mehr Menschen hintern dem Steuer als in Deutschland, obwohl in Deutschland deutlich schneller und aggressiver gefahren wird. Ich sehe dafür mehrere Gründe, die ich aus den Beobachtungen während meiner Aufenthalte in den USA ableite.
- Die Anschnallmoral ist verdammt niedrig. Teilweise tragen nur 50% der Leute im Auto den Gurt.
- Sie quatschen verdammt gern stundenlang mit dem Telefon am Ohr.
- 45min Fahrausbildung machen keinen sicheren Fahrer. Ich habe mich oft genug bei der Fahrt im Hotelshuttle mehr als verkrampft festgehalten, da die jungen Damen überhaupt nicht fahren konnten.
- Viele Amerikaner halten sich an einem Getränk im Auto fest. So hielten die meisten Leute, die mich zur Arbeit gefahren haben, früh am Morgen einen Kaffeebecher in der rechten Hand und lenkten lässig mit links.
- Blinken beim Abbiegen ist scheinbar etwas für Weicheier.
- Der Luftdruck in den Reifen ist oft horrormässig niedrig, was zu Reifenplatzern und unsicherem Fahrverhalten führt.
- Motorradfahrer tragen keinen oder nur einen sinnlosen Eierschalenhelm und haben zudem nur T-Shirts oder andere lässige Dinge am Leib.
- Die SUVs nehmen keinerlei Rücksicht auf andere Verkehrsteilnehmer bei Unfällen. Fussgänger und kleinere Autos werden einfach plattgemacht.
- Die Beleuchtung von LKWs ist sehr schlecht, oft sind nur kleine 5-Mark-Stück-grosse Rückleuchten und Blinker vorhanden. Zusätzlich besitzen LKW-Auflieger keinen Unterfahrschutz.
- ABS und ESP gelten bei vielen Amerikanern als Weichei-Hilfsmittel und sind oft nicht Standard in neuen Autos.
- In vielen Autos sind nur die nötigsten Airbags beim Kauf dabei, alles andere kostet Aufpreis.
- Amerikaner fahren viel mehr Auto als wir Deutsche, haben deswegen natürlich mehr Zeit für einen Unfall.
Die 2005er Zahlen finden sich hier - Unfallstatistiken 2005.
Die USA in Metern und Kilogramm
Passend dazu ein lustiger Text über den Kampf Imperial gegen Metric (englisch).
Sommerzeitumstellungumstellung in den USA
Tolle Sache das! Die USA bringt mal wieder alles durcheinander und versucht durch diese doofe Aktion Energie zu sparen. Wenn ich mich recht erinnere, wurde bisher nie eine Energieeinsparung nachgewiesen. Es ist also eine Alibiaktion. Es könnte sogar nach hinten losgehen, weil es ja so abends länger hell ist, könnten die Amerikaner mehr mit dem Auto fahren, als sonst.
Photo by A is for Angie under CC-BY-2.0
Nochmal Lobster futtern
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Der Tisch war sehr klein für vier Lobsterteller, aber wir haben es hinbekommen und er hat sehr gut geschmeckt.
Space Shuttle, ist das peinlich
Leider gibt die NASA sich jede Mühe, um der Darstellung der NASA von Dan Brown im Buch Deception Point gerecht zu werden - ein bürokratischer Schlamperladen mit dem Hang zur Vertuschung.
Leider haben die Russen ihr Shuttle beim Einsturz der Lagerhalle verloren - ebenso peinlich, zudem war das Programm ja sowieso abgebrochen worden.
Photo by Wikipedia
Wer hier reingeht...
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Logan Airport Boston - gleich bin ich weg
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Alle Gebäude sind in den USA klimatisch unterkühlt, aber ausgerechnet am Airport schwitzt man. Das wird wieder für tolle Düfte im Flieger sorgen. Ich suche dann gleich nochmal nach meinen Nivea Deo.
Im Moment sitze ich dem Tie Rack gegenüber. Das ist ein Krawattenverkauf, den man eigentlich auf jedem Airport findet. Ich finde die Farben von den aufgereihten Krawatten sehr angenehm. Preis 35 bis 50 Dollar plus Steuern und zudem "Buy 2 save $10; Buy 3 save $15, Buy 4 Save $25." Aber wohl nicht pro Krawatte.
Derweil beobachte ich auch die Leute, die zum Flieger hasten oder mehr als gelangweilt auf den Stühlen rumlümmeln. Gottseidank hat mein Checkin nur 15min gedauert und danach konnte ich in Ruhe erstmal nen Wrap essen. Allerdings war der staubig wie Wüstensand.
Ich überlege, ob ich mir noch ne Pizza reinhaue und damit meinen letzten Dollar auf den Kopf kloppe. Schlie??lich könnten die 7 Dollar beim nächsten Mal total wertlos sein... Egal, schauen wir mal, wie sich mein Hunger noch entwickelt. Ich halte mich mal an meinem Wasser fest und hoffe auf schnelles Abendbrot im Flieger. Online habe ich mir einen Gangplatz reserviert, damit ich nicht eingequetscht werde. Vom Gefühl würde auf einen sehr vollen Flieger tippen. Aber manchmal geschehen ja Wunder.
So, ich habe zwar ein 24h Wireless-Ticket (Wer braucht sowas auf nem Flughafen eigentlich?) und könnte noch etwas online bleiben, aber irgendwie ist es mir halt in meiner Ecke zu warm. Ich suche mir mal was anderes.
Strafzettel im ??berfluss
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Die üblichen ??bertreibungen
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Es wird davor gewarnt, dass kein Rettungschwimmer Dienst tut. Naja, eigentlich nix auszusetzen, allerdings in Anbetracht der Wassermenge doch vielleicht etwas zuviel des Guten. Das Wasser stand nicht einmal 1cm hoch und war gerade einmal auf 20% der Fläche verteilt. Vielleicht ging es ums Ausrutschen? Aber bei Regen hopst doch auch kein Rettungsschwimmer über die Strassen von Boston...
Fourth of July - Der Unabhängigkeitstag der USA
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Der amerikanische Nationalfeiertag ist einer der wenigen Feiertage in den USA, der an dem Tag begangen wird, an dem er stattfindet. Die meisten Feiertag werden immer aus praktischen Gründen auf einen Montag verlegt. Da die Amerikaner ihren Nationalfeiertag etwas mehr würdigen als wir Deutschen unseren, war ich also ausreichend gespannt auf die Feierlichkeiten und die damit verbundene Reise- und Shoppingwelle.
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Boston ist allgemein als DAS Feuerwerk und DIE Feier bekannt. Die Boston Pops - America's Orchestra spielen jedes Jahr am Ufer des Charlesriver in der Hatch Shell, einer Freilichtbühne und dazu gibt es dann ein gro??es Feuerwerk über dem Fluss.
Es war also gebongt, dass wir da unbedingt hin müssen. Wann hat man schon mal die Gelegenheit Kultur und Gepflogenheiten eines anderen Landes kennenzulernen und welcher Tag ist da besser geeignet als der Nationalfeiertag?!
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Es gab jede Menge Veranstaltungen zur Geschichte der USA und wir haben keine davon besucht Wir haben uns nur den Menschenauflauf und die Stra??enkünstler angesehen. Zusätzlich haben wir uns noch was Nettes hinter die Kiemen gehauen. Dabei habe ich auf eine Anpassung an nationale Gepflogenheiten geachtet und mir ein Hotdog gegönnt.
Nach reichlich Vorwarnungen, dass es eigentlich überhaupt keine gute Idee ist, direkt an den Charlesriver zu gehen und sich in der Nähe der Hatch Shell niederzulassen, haben wir es doch getan. Die Empfehlung hiess eigentlich, dass man auf die andere Flussseite gehen sollte (Cambridge-Ufer), weil auf dem Gelände des Esplanade (so heisst der Grünstreifen am Fluss), mehr als voll sein würde.
Da wir ja wissen, dass die Amerikaner zu ??bertreibungen neigen (6 Stunden wird die Bootsfahrt dauern, wir habe es in 3h 40min gemacht), haben wir also alle Warnungen in den Wind geschlagen und uns ins Getümmel gestürzt.
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Zuerst ging es an Fressbuden vorbei, dann an 200000 Leuten, bis wir nen Platz erspäht hatten. Dieser Platz war eigentlich kein Platz im herkömmlichen Grass-und-Wiesen-Sinne, sondern wir haben uns am Ufer einfach noch einen Teil des hohen Gestrüpps niedergetrampelt. Vorher mussten wir aber über jede Menge Amerikaner klettern, die sich schon am Ufer langgemacht hatten.
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Aber wir hatten auch unsere Werbung, denn über uns hing permanent ein Luftschiff - der Goodyear-Blimp und hat mit grosser Laufschrift Sprüche und Werbung unter das Volk gestreut. Dazu kreuzten noch einige Flugzeuge mit Reklame-Bannern im Schlepptau den blauen Himmel.
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Die Pops waren nicht schlecht, wenn auch nicht atemberaubend. Es lag wohl daran, dass viele amerikanische Klassiker gespielt wurden, die kein Deutscher kennt und die nicht direkt mit Beethovens Neunter zu vergleichen sind. Mir hat aber die Maxiversion von StarWars gefallen, Mir war noch nie aufgefallen, dass es ja für ein grosses Orchester komponiert wurde und dann auch sehr episch klingt.
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Nach weiteren Begeisterungsbekundungen ging dann auch endlich das Feuerwerk los und nur dafür waren wir ja gekommen, dann es sollte das grösste und beste Feuerwerk weit und breit sein. In der Mitte des Flusses war ein riesiger Kahn vertäut und von dort aus wurde das Pulver verschossen. Zum Feuerwerk lief Musik vom Band, passend dazu dann die Lichteffekte.
Ich fand es sehr schön, denn ich habe einige Sachen gesehen, die mir unbekannt waren. So z.B. Muster im Himmel wie Würfel. Es war sehr farbenfroh und man hat sich nicht lumpen lassen. Einige von den Deutschen waren weniger begeistert, eigentlich enttäuscht. Ich denke, es liegt einfach daran, dass hier alles vorher in den Himmel gelobt wird und dann recht normal ist. Sowas kennt der Europäer halt nicht.
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Logischerweise haben wir 25min von der Insel runtergebraucht und weitere 10min zur U-Bahn und nochmal 15min in der vollen U-Bahn bis zum Bahnhof Northstation. Macht also eine Differenz von 5min. Mit uns zusammen haben weitere Menschen geflucht und den letzten Bahnangestellten, der übrigens keine Ahnung hatte und mehr als dumm geschaut hatte, beschimpft. Tja, so mussten wir dann 40 Dollar für ein Taxi ausgeben und dann auch noch 11 Dollar für den Parkplatz am Bahnhof. Kein Wunder, dass das Nahverkehrssystem keine Begeisterungsstürme auslöst und von nur wenigen Leuten genutzt wird. An einem Feiertag mit 500000 Leuten als Besucher fährt der letzte Zug um 11:45 Uhr!!!
Fazit: Schönes Konzert, tolles Feuerwerk, Scheisse viel los und mal das Nationalfest kennengelernt.
Spaziergang
Interessant war, dass es fast überall Fusswege, wenn auch schmal, gibt. Das spazierengehende Paar hat freundlich gegrüsst und auch der Jogger mit Warnweste hat freundlich gewinkt. Ansonsten sind mit nur Autos und einige Motorräder begegnet. Als Hintergrundgeräusch war ständig das Rauschen der Interstate 93 und 95, sowie der vielen Klimaanlagen zu vernehmen.
New Yorks Müll
Täglich fallen in New York 12000 Tonnen Hausmüll an. Dieser wird mit LKWs und per Zug auf 17 Mülldeponien gebracht, die teilweise mehrere hundert Meilen entfernt sind. Vor 2001 wurde der Müll per Schiff auf eine nahegelegene Deponie verbracht. Diese wurde aber geschlossen. Nur so als Hinweis: Das Gelände der Weltausstellung 1939 steht auf Müll, auch LaGuardia Airport steht auf Müll.
Nun sind die Anwohner einiger Strassen nicht sonderlich erbaut über die Menge an LKWs, die täglich durch die Gegend fahren und so möchte der Bürgermeister wieder Schiffe (eigentlich Kähne) nutzen, um den Müll möglichst geräuschlos loszuwerden. Wer amerikanische Trucks kennt, weiss, dass die Dinger mehr als laut sind. Deutsche LKWs sind dagegen schon fast schlafzimmertauglich.
Als Teil der Lösung sollen mehrere Verladestationen gebaut werden, eine davon in der East 91st Street Manhattan. Hier streiten sich der gegenwärtige Bürgermeister und sein zukünftiger Gegenkandidat (der zufällig um die Ecke wohnt ;-) Letzterer hat keine Ideen, fasselt aber von Recycling. Wobei er weder sagt was, noch wie recycelt werden soll.
Lassen wir uns überraschen. Meine Idee wäre ja erstmal Geschirr aus Keramik und Besteck aus Metall. Sowas könnte man abwaschen und müsste es nicht wegwerfen...
Seashore Trolley Museum, Kennebunkport, Maine
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Da ich ein Fan von alten Maschinen bin und mich im Verkehrsmuseum Dresden und auch im Deutschen Museum in München sehr wohl fühle, musste ich dort unbedingt hin. Was ja keiner glauben mag, aber Strassenbahnen waren mal ganz gross in den USA.
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Das Museum entstand 1939. Damals hatten mehrere Studenten sich eine alte Stra??enbahn für 150 Dollar gekauft, da diese verschrottet und der Betrieb der Linie eingestellt werden sollte. Sie haben dann den Wagen gekauft, mit dem sie die letzte Fahrt auf der Linie unternommen haben.
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Ich kann jedem Technikfreund nur wärmstens einen Besuch empfehlen. Es ist interessant, man kann in viele Wagen rein und findet in den Hobby-Stra??enbahner auch jederzeit freundliche Gesprächspartner.
Whitewater Rafting mit Scary Larry
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Am Samstag sind wir also nach Charlemont gefahren. Unsere Fahrt führte uns ca. 2.5h westwärts auf dem Interstate-495 und dem Highway-2. Letzterer ist sichtlich idyllisch in seinen westlichen Teilen in Massachusetts und führt durch verschlafene Nester, in denen die Uhren deutlich langsamer Ticken als ohnehin in den USA.
Wir sind einen Tag eher los, Rafting war erst am Sonntag, aber durch die 2.5h Fahrt und die Startzeit des Rafting um 8:30 Uhr hielten wir es für nicht übertrieben es doch ruhiger anzugehen. So hatten wir geplant, uns noch auf eine kurze Wanderung einzulassen, nachdem wir ein Nachtlager gefunden hatten.
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Jan hat sich mit dem Zelt auf einen nahegelegenen Zeltplatz für 22 Dollar die Nacht niedergelassen. Wir sind für 86 Dollar in ein Zweibettzimmer im Motel eingezogen.
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Dann haben wir noch Freunde eingeladen, die auch einen Tag eher zum Rafting aufgebrochen waren und haben den Grill angewärmt. Wie man sehen kann, haben wir uns nicht lumpen lassen und ordentlich Spass gemacht, damit der Grill auch schön heiss wird.
Dann gab es selbstgemachte Burger, leider ohne Salat und Tomate, war uns dann doch etwas zu umständlich. Natürlich gab es auch reichlich Steakfleisch. War alles prima und alle waren mehr als satt danach. Als uns dann die Insekten in grö??eren Scharen angriffen, haben wir das Outdoorgrillen beendet und haben uns in die Feder gelegt.
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Um 7 sind wir dann aufgestanden, um den wunderbaren Morgen zu geniessen und ein hausgemachtes Frühstück im nahegelegenen Restaurant zu verspeisen. Kleine Familienrestaurants sind doch noch die besten. Da ist noch Flair dahinter, da wird auch mal geschwatzt und ständig Kaffee nachgeschenkt. Alles ist natürlich frisch zubereitet.
Los ging es zum Rafting. Unser Veranstalter war Moxie Outdoor Adventures. Keine schlechte Wahl, wie sich noch zeigen sollte. Zuerst konnte man noch Kleidung zumieten, also Ganzkörperanzüge, Schuhe und/oder Spritzwasserjacken. Die meisten von uns haben sich mit der Spritzwasserschutzjacke zufrieden gegeben.
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In Erwartung einer sichtlichen Katastrophe haben wir dann nach einer längeren Busfahrt zum Startpunkt eine Outdoorlegende mit Bart, bunten Klamotten und grosser Klappe vorgefunden. Na dann mal los...
Also das Boot ins Wasser getragen und Sitzplatz eingenommen, natürlich Helm und Schwimmweste vorher angezogen. Dann ging es auch schon los. Larry hat immer wieder Kommandos geschrien und wir haben wie die Weltmeister gepaddelt. Erstmal paar Testrunden und dann ging es langsam los.
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Es war herrlich, zudem hatte ich auch die Chance auf eine Ausseninspektion des Bootes, da es mich an einem grossen Felsen physikalisch bedingt aus dem Boot gehauen hatte. Das Paddel fest an mich gepresst habe ich dann auf Hilfe gewartet und bin dabei sanft den Fluss hinabgetrieben. Larry hat mich dann wieder reingeholt.
Der Schluss war am besten, da hingen wir auf einem Felsen in einer Strömung fest. Das Boot war mehrere Zentimeter unter Wasser, aber wir sassen noch drin und durch nach vorn klettern und hauruck habe wir das Ding wieder zum Schwimmen bekommen. Larry hatte riesig Spass, denn uns muss doch etwas die Panik in den Augen gestanden haben.
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Fazit: Spitze! Gern wieder und auch gern wieder mit Scary Larry. Von Stephanie und Vanessa hätte ich eh nix gehabt, weil ja noch 6 andere Kerle im Boot waren ;-)
Es hat sich übrigens nicht kalt angefühlt im Wasser und auf dem Boot auch nicht (Sonne hat zum Kniesonnenbrand gereicht), aber trotzdem war ich erstmal eine Woche erkältet. Offene Fenster im Bus sind halt nicht mein Ding in nassen Sachen.