Seat Altea 1.6 - welch Quälerei

Seat Altea

Eben mit einem Seat Altea 1.6 nach Frankfurt gefahren. Kleines Auto, aber recht viel Platz. Man sitzt ganz ok, aber die Pedale sind zu nah dran, man verkrampft. Weiter wegrücken geht nicht, weil man dann zu weit weg vom Schalthebel sitzt. Radio hat den Lautstärkeregler rechts, damit man weit rüberreichen muss, zudem sind die Tasten eher in Puppenstubengrösse ausgeführt. Warnblicker sitzt unten vor dem Schalthebel, so dass man am Stauende in panisches Suchen verfällt.

Habe fast 10l/100km gebraucht, weil der kleine Motor tierisch ackern musste, um das Ding in Schwung zu halten. Bei 180km/h laut Tacho dreht er mit 6000U/min und hängt damit am roten Bereich. Also definitiv kein Auto für Eilige, liegt aber akzeptabel auf der Strasse, natürlich nicht besonders leise beim Fliegen.

Leider ist er nach vorn etwas unübersichtlich, man sieht leider nicht, wo das Auto aufhört... doof für Parkhäuser. Nach hinten geht es einigermassen.

Fazit: Nette Idee, aber untermotorisiert und die Pedale sind doof angeordnet.

Mobiles und Verkehr - 2005-09-20, 15:21:19 - 4 Kommentare

Fahrfakten

Opel Signum 1.9 CDTI, 110kW (150PS), München-Jena, 365km, 3h Fahrzeit, Durchschnittsgeschwindigkeit 120km/h, Verbrauch 6.9l/100km, nicht schneller als erlaubt, sonst nicht schneller als 180km/h

Mobiles und Verkehr - 2005-09-15, 06:54:00 - Noch keine Kommentare

Infos zum Opel Signum

Ich hatte ja vor langer Zeit schon mehr Details zum Opel Signum versprochen. Nun sind rund 12000km rum und ich komme wenigstens mit kleinen Details. Den grossen Artikel bereite ich noch vor.

Weil es ja spontan mehr als wichtig geworden ist, was ein Auto an Sprit konsumiert. Hier die ErFAHRungen mit meinem Opel Signum 1.9 CDTI (110kW/150PS) mit Russfilter und manuellem 6-Gang Getriebe.

Verbrauch im Durchschnitt 6.8l/100km (laut Bordcomputer). Nicht nur von mir gefahren. Ein rasanter und ein eher langsamer Fahrer waren auch dabei. Wenn man die >200km/h fährt, dann gehen auch mal 8.5l/100km Diesel durch die Leitung. Bescheidet man sich mit 170km/h Spitze auf der Autobahn (wenn fahrbar und erlaubt), dann sinkt der Verbrauch rapide und man ist mit 7l oder weniger im Schnitt unterwegs.

Nimmt man das Gas noch weiter zurück, ist also nur mit 120km/h auf Achse, dann kann man auch nahe an die 6.0l/100km rankommen. Hier muss man sich aber wirklich zusammenreissen. Aber es wird wohl in Zukunft immer wichtiger werden, dass man bewusst fährt.

Mobiles und Verkehr - 2005-09-02, 06:50:00 - Noch keine Kommentare

Bambusgrün

Mein Opel ist bambusgrün. Diese Farbe sollte eigentlich einen sehr individuellen Charakter haben, denn zum Zeitpunkt der Bestellungen waren die meisten Sigmum silbern oder schwarz. Jetzt, nachdem ich offizieller Fahrer eines bambusgrünen Gefährtes bin, kommen die anderen grünen Signums aus ihren Löchern ;-)

Eigentlich nicht schlimm, da ich kein ausgewachsener Individualist bin, aber doch schon ungewöhnlich. Als ich einen bambusgrünen Wagen gesucht habe, um mir mal einen Eindruck von der Farbe zu machen, da habe ich nirgendwo einen gefunden. Nicht mal Opel konnte mich mit Bildmaterial versorgen. Einzig das Stück Spielzeugauto im Autohaus war im Angebot, aber daran kann man keinen Gesamteindruck festmachen.

Nette Situation gestern auf dem Rückweg von Hamburg. Im Rückspiegel kam ein anderer bambusgrüner Signum an. Dann waren wir nebeneinander, der Fahrer hat mir gewunken, ich habe gegrüsst, wir beide haben gelacht und weiter ging es. Sowas schafft doch gleich eine familiäre Atmosphäre...

Mobiles und Verkehr - 2005-04-20, 17:20:57 - Noch keine Kommentare

Opel Signum 1.9 CDTI

Ab sofort gibt es regelmäßig aktuelle Infos und Berichte zum Opel Signum 1.9 CDTI im Test über drei Jahre ;-) hier an dieser Stelle zu lesen. Kurz die Fakten zum Start:

  • Opel Signum 1.9 CDTI
  • Motor: Vierzylinder 1.9l Diesel- 110kW/150PS
  • Abgasbehandlung: Kat und Russfilter
  • Farbe: bambusgrün
  • Ausstattung: reichlich inkl. AFL-Kurvenlicht
  • Kilometerstand beim Teststart: ca. 2300km

Also dann...

Da die Frage gerade aufkam: Adaptives Fahrlicht (AFL) erhöht die aktive Sicherheit und Fahrdynamik bei Dunkelheit. Bi-Lithronic-Xenon-Scheinwerfer mit richtbarem Lichtkegel ermöglichen ein dynamisches Kurvenlicht mit einem Schwenkbereich +/- 15 Grad für eine vorausschauende Kurvenausleuchtung. Das Kreuzungslicht mit einem speziellem Reflektor sorgt für eine bessere Ausleuchtung beim Abbiegen. Beim Autobahnlicht stellt sich das Abendlicht bei Geschwindigkeiten ab 120km/h und konstanter Geradeausfahrt automatisch höher ein ohne den Gegenverkehr zu blenden.

Und hier gibt es alle Testberichte in der Übersicht.

Mobiles und Verkehr - 2005-04-14, 07:19:00 - 2 Kommentare

Verkauf: Opel Astra Edition 100

Irgendwann kommt die Zeit und dann muss man sich von liebgewordenen Sachen trennen. Nun ist es soweit und ich muss mich und mein Auto räumlich und eigentumsrechtlich voneinander trennen. Da ich ein recht gut besuchtes Forum mit meinem Blog betreibe, möchte ich zuerst versuchen, meinen Wagen hier zu annoncieren, bevor ich es in die ganzen Autobörsen einstelle.

Noch einige kleine Hinweise am Rande, bevor der technische Kram kommt: fast nur für Langstrecken eingesetzt, ich bin der erste und einzige Halter, alle Durchsichten pflichtgemäß durchgeführt, regelmäßige Lackpflege (u.a. durch meine Vater und das bedeutet drei Schichten Wachs - siehe auch dieses Bild Lackpflege), keine Unfallschäden und er stand meist bei mir in der Garage, gammelte also nicht auf der Straße rum.

Die technischen Fakten
  • Hersteller: Opel
  • Typ: Astra Edition 100
  • Ausführung: Fließheck, 5-türig
  • Motor: 4-Zylinder 1.6l 16V, 74kW (100PS)
  • Baujahr: 1999
  • Erstzulassung: November 1999
  • Kilometerstand: 107.000km
  • Farbe: bordaux oder weinrot (je nach Geschmack)
  • TÜV/ASU: bis Oktober 2006 gültig
  • letzte Durchsicht: Januar 2005
  • Serienausstattung: 6 Airbags, ABS, Drehzahlmesser, umklappbare Rückbank, Radio mit RDS und Kassettendeck
  • Extras: Klimaanlage, Fensterheber vorn, Sommerreifen auf Leichtmetallfelgen, Winterräder auf Stahl
Er wurde erfolgreich verkauft. Ich wünsche dem neuen Besitzer alles Gute und er möge ihn pfleglich behandeln.

Mobiles und Verkehr - 2005-02-05, 22:31:31 - 4 Kommentare

Neuigkeiten aus dem Verkehrsministerium

Autobahn bei Moosburg/Germany
Wie das Verkehrsministerium heute mitteilt, sind für die deutschen Autobahnen einige Überlegungen im Gange, um die Verkehrssituation zu entspannen und für mehr Logik und Fluss zu sorgen.

Unter anderem denkt das Ministerium über die Abschaffung der rechten Spur nach, um Dauerlinksfahrern die Grundlage zu entziehen. Die jetzige rechte Spur wird zur äusseren linken Spur, danach folgt links davon die mittlere linke Spur und links davon dann die innere linke Spur.

Als zweite Verbesserungsoption wird erwogen, Fahrzeuge mit weniger als 74kW (100PS) mit einem Zwangstuning zu versehen, um die Überholvorgänge zu verkürzen.

Als wohl beste Variante im Sinne der deutschen Autofahrer und der deutschen Mineralölindustrie wird die Erhöhung der Mindestgeschwindigkeit auf 120km/h angesehen. Der Finanzminister Hans Eichel sieht diese Entwicklung mit Wohlwollen und kündigt als Entlastung eine Steuerbefreiung für Fahrzeuge über 600kW (810PS) an. Gleichzeitig erwägt er die Einführung der Mehrwertsteuer auf Bussgelder.

Foto: Björn Laczay

Mobiles und Verkehr - 2005-02-05, 21:18:00 - 1 Kommentar

Nahverkehr in Dresden II - Zum Flughafen

Meine gegenwärtige Tätigkeit macht es nötig, dass ich öfters mal innerdeutsch Fliegen muss. So z.B. von Dresden-Köln oder Dresden-Frankfurt.
In Dresden kommt man recht gut zum Flughafen. Rein in die Straßenbahn, 1.60 EUR gelöhnt und am Bahnhof Neustadt in die S-Bahn zum Flughafen umsteigen. Das ist bequem und preisgünstig, weil die 1.60 EUR auch schon die S-Bahn Fahrt beinhalten.

Mobiles und Verkehr - 2004-07-14, 07:00:00 - Noch keine Kommentare

Nahverkehr in Dresden I

Nein, es ist nicht das Thema, auf was Ihr jetzt spekuliert...es geht wirklich nur um den Öffentlichen Nahverkehr in Dresden.

Ich wollte mich einfach mal lobend äußern, wie schnell und einfach man sich mit der Straßenbahn in Dresden bewegen kann. Jedenfalls für die Strecken, die ich immer fahre.
Die Preise lauten 1 EUR für eine Kurzstrecke bzw. 1.60 EUR für eine Fahrt innerhalb von Dresden in eine Richtung für eine Stunde inkl. Umsteigen. Es geht noch vom Preis her, aber trotzdem nagen 1.60 EUR schon am Geldbeutel, weil einmal Innenstadt hin und zurück schon 3.20 EUR sind.

Mobiles und Verkehr - 2004-07-13, 07:00:00 - Noch keine Kommentare

Anfahren in Deutschland

Heute war ich im Stadtverkehr in Jena unterwegs und da ist mir eine Sache massiv aufgefallen: Die Deutschen können an einer Ampel nicht vernünftig anfahren!

Wenn die Ampel auf Grün springt ist zwar oft genug das erste Auto schnell weg, aber danach beginnt die Bummelei. Man wartet bis der Wagen vor einem richtig schön weit weg ist und fährt dann gemütlich an...diese Prozedur wiederholt sich für jedes einzelne Auto...bis auf den Wagen an Position 4 oder 5, denn der hat schon wieder Rot.

Bei 200km/h auf der Autobahn kümmert sich doch auch kein Schwein um den Sicherheitsabstand, warum dann bei weniger als 30km/h in der Stadt? Man kann den Abstand auch beim Anfahren langsam entstehen lassen.

Autofahrer kommt in die Hufe an grünen Ampeln! Die Reifen sollen nicht quietschen, aber man kann gemeinsam ohne Probleme losrollen und so zügig die Kreuzung passieren.

Mobiles und Verkehr - 2004-07-10, 17:14:19 - 1 Kommentar

Grüner Pfeil

Grüner Pfeil
Am Sonntagabend war ich mit dem Auto in der Stadt unterwegs und ich muss schon sagen, der Verlust der ganzen Grünen Pfeile nervt gewaltig. An vielen Kreuzungen steht man blickend rum und kann einfach nicht abbiegen, obwohl alles frei ist.
Den ängstlichen Verkehrswächtern sollte einfach mal gesagt werden, dass es in der DDR super funktioniert hat und ganz Nordamerika bei Rot rechts abbiegen darf, wenn frei ist. Sonst ist die Umwelt immer ein Argument. Der unnötige Leerlauf und der Stau an manchen Kreuzungen müssen einfach nicht sein.

Mobiles und Verkehr - 2004-06-29, 07:16:00 - Noch keine Kommentare

Leerlauf von Dieselmotoren bei der Bahn

BR612 Dieseltriebwagen der DB

Da ich in letzter Zeit öfters mit der Bahn zum Flughafen Dresden fahre, drängt sich mir unweigerlich folgende Frage auf: Warum müssen die Motoren von Dieseltriebzügen in Bahnhöfen laufen?

Die neuen Dieseltriebzüge der Bahn sind nicht schlecht. Recht komfortabel und angenehm. Einzig das Leerlaufgeräusch der Motoren könnte leiser sein. Zudem fragt man sich, warum bei einem Zug aus zwei Einheiten, der also insgesamt 4 Motoren hat und mehr als 30 min auf dem Bahnhof steht, alle Motoren laufen? Strom und Heizung? Das müsste doch locker ein Motor reichen. Außerdem laufen die Motoren auch, wenn die Züge vor dem Bahnhof auf dem Abstellgleis warten.

Hat die Bahn reichlich Geld? Ist die Umwelt egal? Gerade bei der Dieselrußdiskussion wäre hier mal ein Umdenken angebracht, weil die Züge definitiv keine Filter haben und jede Menge Leute neben den Zügen in den Bahnhöfen stehen.

Update: Mittlerweile ist Öl bei 100 Dollar das Barrel angekommen, die Bahn erhöht ständig die Preise wegen gestiegener Energiekosten und dürfte sich in den Arsch beissen, dass man damal so viele Züge als Diesel bestellt hat, da auch Strecken elektrifiziert sind, wo die Züge fahren.

Mobiles und Verkehr - 2004-06-25, 07:47:00 - Noch keine Kommentare

Schnell tanken!

Ich hoffe ihr habt es schon alle mitbekommen, dass Benzin jetzt wieder billiger ist. 1.129 Euro habe ich für Super heute in Jena gelöhnt. Leider kann man den Tank nicht voller als voll machen und einen Tankanhänger wird der TÜV nicht mögen. Zudem kann man damit nicht schneller als 100km/h fahren.
Da der Euro wieder stärker werden soll, müsste das Benzin vielleicht noch etwas günstiger werden in nächster Zeit. Aber ich denke nicht, dass wir in absehbarer Zeit jemals wieder eine Null vor dem Komma sehen werden...naja, doch eigentlich schon, aber dann eher nicht als erste Ziffer...

Mobiles und Verkehr - 2004-06-13, 00:34:06 - Noch keine Kommentare

VW blockt Rußfilter

Passend zur Meldung, dass VW durch politischen Druck die Steuerideen zur Unterstützung von Dieselrußfiltern gekippt hat, habe ich heute auf der Autobahn folgende Erlebnisse gehabt:

  • Ein VW Phaeton ist mit schwarzen Rauchwolken am Auspuff über die Autobahn gerast.
  • Man kann sicher sein, dass man einen VW Diesel am Geruch erkennt, so passiert beim Beschleunigen am Berg nach einer Baustelle, wo ich ganz genau sagen konnte, dass der weiße Kombi vor mir ein VW Golf Diesel ist.

Zusätzlich bin ich fast am Reizhusten der Abgase meines VW Touran TDI Mietwagens in einer Tiefgarage gestorben. Ich musste etwas rangieren und nach dem Aussteigen aus dem Auto war der Mief groß und unerträglich.

Mobiles und Verkehr - 2004-05-28, 22:50:35 - Noch keine Kommentare

Benzinpreis zocken und andere ökonomische Dinge

Ich habe es aufgegeben auf den Benzinpreis zu zocken. Ist doch völlig egal, ob es einige Zeit teurer oder billiger ist. Man kann dem Unvermeidlichen eh nicht ausweichen. Die einzige verbliebene Chance ist der konsequente Umstieg auf Bus und Bahn, Fahrrad und Elektroauto. Damit geht die Nachfrage zurück, die Preise sinken und das Spiel beginnt von vorn (1. Semester Volkwirtschaftslehre Makroökonomik).

Auf der anderen Seite wiederum sinkt eventuell damit das Bruttosozialprodukt, da wahrscheinlich nicht im gleichen Maße Arbeitsplätze und Produkte neu entstehen, die vorher im petrolchemischen Bereich und in der Erdölförderung verloren gegangen sind. Zudem leben in Deutschland viele Menschen direkt oder indirekt von Autos...

Die einzige Lösung gegen die schlechte Konjunktur in Deutschland heißt damit: Schnell fahren! Wer schnell fährt verbraucht viel Benzin, wer viel Benzin braucht, der muß viel Geld ausgeben und damit auch viel Steuern zahlen. Wer viel Benzin verbraucht, der heizt die Athmosphäre auf, deshalb muß später auch wieder die Umweld saniert werden, was wiederum die Wirtschaft ankurbelt.

Konsum, Verbrauch...hoch lebe der Kommerz. Schließlich leben wir alle davon und wer will schon Schuld am Untergang sein, wenn er mit einem neuen Auto und einem Durchschnittsverbrauch von 15l/100km die Wirtschaft retten und damit Millionen Arbeitsplätze schaffen kann?! Geben Sie sich einen Ruck und seien Sie der Erste, der sein Geld zum Fenster rausschaufelt, damit wieder Wohlstand herrscht. Kurbeln Sie die Wirtschaft mit unsinnigen Einkäufen an. Produzieren Sie Müll, verschwenden Sie, setzen Sie um!

Erst ausgeben, dann wieder einnehmen!

Je schneller das Öl alle ist, desto schneller müssen wir uns was Neues einfallen lassen und können damit neue Arbeitsplätze schaffen!

Mobiles und Verkehr - 2004-05-22, 00:40:10 - 1 Kommentar
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