Ich will Staatshilfe

Ich glaube es ist Zeit, dass ich um Staatshilfe bitte. Ich weiss nicht warum, aber das machen ja momentan alle. Schon mal jemand daran gedacht, dass das Gesellschaftssystem Kapitalismus heisst? Eigentlich spielt der Staat da eine untergeordnete Rolle und fungiert nur als Ordnungsmacht.

Der Staat soll sein Füllhorn aus geborgtem Geld ausschütten und damit alles gut machen, was man selbst vorher in seiner Gier vergeigt hat. Das Problem liegt im Detail, denn der Staat wird in der Zeit, in der es allen gut geht (wenn die denn wiederkommt), nicht das Geld zurückerhalten, was er jetzt ausgibt. Schliesslich heisst es dann immer : "Uns geht es doch gut, lasst uns die Steuern senken und das Füllhorn ausschütten."

Bin gerade nicht in der Stimmung, noch mehr vom Leder zu ziehen...sollte es mal wieder tun...

Kolumne - 2008-12-16, 21:51:55 - 3 Kommentare

Autos, Kaffee und Berufe

Heute berichte ich wieder aus den USA. Um die Wirtschaft hier nicht ganz eingehen zu lassen, sitze ich in einem Starbucks, trinke meinen üblichen Coffee Latte, esse ein Stück Marmorkuchen und blättere in einem Boston Globe. Den Boston Globe habe ich aber gratis aus dem Hotel mitgehen lassen, also unterstütze ich damit die Wirtschaft nur indirekt. Ich bin übrigens zum Starbucks gelaufen und habe das Auto am Hotel gelassen. Es ist warm draussen (15-17 Grad Celsius) und trotz überhöhter Feuchtigkeit in der Luft recht angenehm.

Rechts neben mir sitzt eine junge Dame, maximal 20 denke ich, und blättert in einem dicken Buch und macht sich Notizen. Ich würde sagen, sie lernt für das College. Lustig sind die Schuhe, die sie trägt... es sind Hausschuhe. Pantoffel um genau zu sein. Ihren Typ kann man mit einem Hinweis auf TV und Kino beschreiben. Stellt Euch die typische Büromaus vor, die bis spät abends mit ihrem Chef an Projekten arbeitet. Sobald der letzte Mitarbeiter aus dem Büro ist, schliesst sie die Tür ab, setzt ihre schwarze Brille ab, knöpft ihre Bluse auf und öffnet ihre Haare und lässt ihre Mähne wild wallen. So, den Rest weiss jeder und so ein Typ ist sie, zumindest erstmal bis zum Türabschliessen.

Das Benzin hat hier die 2 Dollar pro Gallone nach unten durchbrochen, nachdem dieses Jahr der Höhepunkt bei etwas über 4 Dollar lag. Das nimmt etwas den Druck aus den Budgets der Leute. Ich finde, dass merkt man sofort, denn die Supermarkt-Parkplätze sind höllisch voll und da heisst es doch, keiner hätte mehr Geld. Aber eventuell jagen die Leute ja nur nach Rabattangeboten. Daran verdient ja keiner etwas und Rabatte führen oft zu Preisspiralen nach unten. Die meisten Schnäppchen dürften auch nicht in den USA hergestellt sein, was der Balance nicht gerade förderlich ist. Durch die Jagd nach Billigangeboten verlagern die meisten Leute quasi ihren Job ins Ausland. Ein Land, dass nur aus hochbezahlten Anwälten, Marketingleuten und Polizei/Armee besteht, kann auf Dauer nicht überleben, denn es schafft keine Werte.

Nix gegen die Berufe im Allgemeinen, aber ein Land kann nicht aus Serviceberufen allein bestehen. Schliesslich verdient ein Verkäufer oder eine Bedienung bei Starbucks kaum Geld. Gut, es werden noch Nahrungsmitteln in den USA hergestellt, aber ein Teil davon ist teuer subventioniert.

Der Autoindustrie geht es ja besonders schlecht. Nicht nur den grossen amerikanischen Drei (GM, Ford, Chrysler), sondern auch den Importeuren oder den Ausländern, die in den USA produzieren. Es will momentan keiner Autos kaufen. Selbst mit der Verführung durch billige Preise, kommt der Verkauf nicht in Schwung und man darf nicht vergessen, dass die Rabattschlachten schon seit 3 Jahren laufen. Viel weiter runter kann es nicht gehen. Wenn jeder weiss, dass er das Auto im nächsten Monat sowieso billiger bekommt, dann kann er seinen Kauf auch aufschieben. Das nennt man übrigens Deflation.

Ein Volkswagen Passat CC wird momentan mit 24,855 Dollar beworben. Gut, die Ausstattung ist nicht ganz vergleichbar, aber wenn wir noch die deutsche Mehrwertsteuer ergänzen und auf Euro gehen, dann kostet der CC hier in Standard-Grundversion rund 24,000 Euro. Ein Ford Fusion Sedan (ist nicht der deutsche Ford Fusion, eher ein kleiner Mondeo) kostet 13,895 Dollar, also ca. 14,000 Euro. Für den Preis dürfte man in Deutschland nicht mal mit allen 4 Radkappen nach Hause gehen. Aber ich denke, wir sind auch nicht mehr weit weg von Preisschlachten.

Der Benzinpreis ist ja momentan kein Kaufgrund, so dass man mit seinem durstigen SUV auch noch eine Runde auskommt. Aus dieser Sicht ist der niedrige Ölpreis sogar eher eine Konsumbremse, denn er dämpft den Zwang zum Neukauf. Ausserdem dämpft er jede Innovation, die auf Alternativen zum Öl setzt. Es macht sich einfach nicht mehr bezahlt, teuer zu forschen.

Allerdings scheinen die Leute wieder mehr Geld für eine Fahrt zu Starbucks und eine Kaffee oder ein Kaltgetränk übrig zu haben. Jedenfalls ist die Filiale hier gut ausgelastet. Die Autos werden auf den Parktplatz auch wieder grösser. Die Leute rangieren mit riesigen Jeeps und Toyotas rum. Ja, auch Toyota stellt riesige Spritschleudern her. Daran hat Toyota sich hier in den USA die Pfoten verbrannt, denn das Pickup-Werk in Texas schiebt eine ruhige Kugel, denn keiner will die fetten Teile mehr.

So, ich bin ins Barnes & Noble weitergezogen, habe einen entkoffeinierten Kaffee Latte und einen Himbeer-Eistee. Gerade habe ich den Spiegel, den Economist und das Time-Magazin verschlungen. Im Economist gibt es einen Sonderteil zum Thema Auto. Speziell geht es um die Rettung der grossen Drei und den Sinn und Unsinn dahinter. Auch darum, dass in den USA 900 Autos auf 1000 Leute im Führerscheinalter kommen. In Europa 600, in China 30 und in Indien weniger als 10 Autos auf 1000.

Es wird angenommen, dass diese Märkte in den nächsten 40 Jahren so gewaltig zulegen, dass wir dann ca. 3 Milliarden Autos auf dem Globus haben werden. Wobei hier nicht jeder an Mercedes und BMW denken darf. Eher an Dacia, Suzuki und Tata. Billige kleine Autos werden in vielen Ländern gekauft werden, denn auch in 40 Jahren steigt das Einkommen in diesen Ländern nicht so sprunghaft, dass man sich riesigen Limousinen leisten kann. Man darf auch nicht vergessen, dass die Strassensysteme in diesen Ländern auch in 40 Jahren nicht unseren, über 140 Jahre gewachsenen, Verkehrssystemen gleichen werden. Wenn man 2 Milliarden Menschen unsere Strassen gibt oder die der USA, dann gibt es nur noch Strassen.

Auch in 40 Jahren werden die meisten Autos, gerade die billigen, noch mit Benzin befeuert. Einzig in den Ländern der westlichen Welt werden sich alternative Antriebe durchgesetzt haben. Aber auch nur mit Hilfe hoher Subventionen, zumindest zuerst.

So, was wollte ich eigentlich? Es ist 17:11 Uhr, draussen ist es dunkel, das Barnes & Noble ist voll und die grosse Burlington Mall platzt aus allen Nähten, es gibt nicht mal mehr freie Parkplätze, nur Stau rein und raus. Komisch. Da sage mal noch einer, es ist Rezession. Was machen die Leute? Nur schauen? Vielleicht. Vielleicht kaufen sie auch nur kleine Dinge und grossen Anschaffungen sind tabu. Der übliche Müll und Nippes vielleicht auch. Gekauft wird nur, was man wirklich denkt zu brauchen.

So, wieder weitergezogen. Ich sitze nun beim Japaner bzw. in einer japanischen Fast-Food-Kette, denn Panera war zu voll und mir war nach etwas Warmen. Jetzt habe ich Chicken und Shrimp Teriyaki auf dem Teller und eine Cola daneben. Was mich an dem Platz stört ist, dass man immer Pappteller und Plastikbesteck bekommt. So ein Elend, selbst wenn man bleiben will.

Vorhin habe ich mir im Target eine Taschenlampe gekauft, die Solarzellen hat und wenn kein Licht ist, sich mit einer Kurbel aufladen lässt. Nur in Vorbereitung auf die globale Krise :) Mal sehen, ob das Ding was taugt. Immerhin habe ich damit die Wirtschaften der USA und China gestützt. Das sollte sich auswirken... eventuell etwas später als gleich, aber bekanntlich soll ja auch ein Schmetterling einen Sturm verursachen können.

Damit seien die dahingewürfelten Worte beendet und ich verabschiede mich in die Nacht.

Kolumne - 2008-11-16, 03:43:05 - 8 Kommentare

Augen, Obama und Akzent

Yeah, Panera! Wie man unschwer erkennen kann, sitze ich wieder im Café und futtere mein Abendbrot. Auf dem Teller liegt ein Chicken Chipotle Sandwich und daneben steht ein Low Fat Strawberry Smoothie. Alles sehr lecker und durchaus nicht zu heftig auf den Hüften. Da ich bisher nicht dazu gekommen bin, möchte ich Euch heute kurz meinen derzeitigen Eindruck von den USA geben. Sozusagen als vergleichender Beobachter, der immer mal zwei oder drei Monate nicht da ist und deswegen langsame Veränderungen wahrnimmt.

So eine mexikanisch-kolumbianische Schönheit kann ganz schön böse gucken, wenn sie muss. Ich rede von meiner heutigen Bedienung und die Dame hat nicht mich abgestraft, sondern ihre Kollegin und sie haben sich heftig auf Spanisch unterhalten. Das kann natürlich täuschen, wenn man die Sprache nicht kann, denn Betonung wird häufig mit Emotionen verwechselt. Gerade wenn man keine Ahnung von der Sprache hat.

Was ich aber nur sagen wollte, dass ich ihre dunklen Auge und ihre betonte Weiblichkeit bei der Bestellung sehr genossen habe und das Lächeln von ihr war so extrem breit und ehrlich freundlich, dass ich ihr knapp einen Heiratsantrag gemacht hätte. Aber da ich ja nicht heiraten will (Prinzipien muss der Mann haben), bin ich gerade noch am Chaos vorbeigeschlittert. Trotzdem kämpfe ich mit sündigen Gedanken beim Anblick ihrer langen schwarzen Haare, die einen extrem langen frechen Zopf machen. Adriane ist übrigens ihr Name... nicht gefragt, sondern gelesen :)

Vor mir stand ein alter schwerhöriger Opa und hat bei ihr bestellt. Sie hat sich soweit vorgebeugt, damit sie seine leise Stimme versteht, dass ich fürchten musste, dass der alte Mann einen Herzkasper beim Einblick bekommt. Mir wurde ja schon ausreichend warm...

So, jetzt aber nach all der Erregung wieder zurück zum Thema: Die USA heute. Das Fernsehen ist gerade bis zum Rand voll mit Obama Berichterstattung. Wo er hintritt, welche Hand er schüttelt, welchen Witz er reisst... alles live und rund um die Uhr. Irgendwie übertreibt man es gleich wieder. Vor allem scheint die Sache teilweise nur aufgefüllt zu sein. CNN hat es doch heute morgen geschafft, eine halbe Stunde darüber zu berichten, dass Obama das Weisse Haus besucht und einige Erlässe von Bush zurücknehmen will. Danach ging es weiter damit, dass Obama Erlässe von Bush zurücknehmen will und gegen 14 Uhr das Weisse Haus besuchen wird. Dazu wurden vier Vertraute und Eingeweihte interviewt, bevor es mit damit weiterging, dass Obama heute Bush im Weissen Haus besucht.

Nun zu meinen Beobachtungen und groben Schlussfolgerungen. Auf der Interstate sind die Leute wieder schneller unterwegs, denn Sprit kostet nur 2,20 Dollar pro Galone, nach 4 Bucks um die Jahresmitte rum. Das fällt sofort auf. Auch laufen wieder mehr Autos im Stand, nun gut, kann auch am kalten Herbst liegen, und die Parkplätze der Einkaufszentren sind bis oben hin gefüllt. Nix von Rezession zu spüren. Zumindest fühlt es sich so an. Bei den Autohändlern stapeln sich die Autos immer noch und einige Autohäuser sind verschwunden. Barnes & Noble war voll, Panera ist normal voll und Starbucks war voller als beim letzten Mal.

Sowas Doofes. Stehen doch jede Menge Kunden vor meiner schwarzen Augenbesitzerin rum. Kann ich die Sache gar nicht richtig beschauen...

Neben mir hat gerade eine Mutter ihre Tochter hingepflanzt: "Sit here and start eating. I will get some food for myself." Dazu noch der Akzent von Ute Lemper und grob ihre Statur und Erscheinung und es ist klar, die Dame ist Deutsche. Nur eine Deutsche wirft den Satz so lieblos ihrem Kind an den Kopf :)

Sehr bemerkenswert war gestern mein Besuch im Supermarkt. Ich war beim Dosenfutter und es war das erste Mal, dass sich dort die Leute gestapelt haben und in grossen Mengen Dosen eingesackten. Meist war ich da allein, wenn ich mal eine Hühnersuppe oder eine New England Clam Chowder wollte. Daran sieht man eventuell, dass die Leute weniger Geld haben und mit Sparen beginnen oder es bald Winter wird und damit die Gefahr steigt, eingeschneit und ohne Strom zu Hause zu sitzen... statistische Abweichungen halt.

Die Mutter mit Kind geht gerade und hat noch einige Sätze gesagt. Ich weiss, dass ich auch so ein hässliches Englisch spreche, aber ihr Akzent tut extrem weh im Ohr. Morgen gebe ich den ganzen Tag ein Training... danach bin ich Toast und mein Englisch wird sich wieder überschlagen. Ich neige zum schnellen Sprechen.

Ansonsten hat sich bisher erstaunlich wenig verändert. Nun gut, man hat sich bereits über 6.irgendwas% Arbeitslosenquote entsetzt gezeigt, was auch viel ist, denn bis vor Kurzem war die USA noch unter 5% und es ging holterdipolter auf die 6% rauf. Nachher erstmal Tageszeitung lesen und die letzten Nachrichten konsumieren. Melde mich dann nochmal.

Immer wieder frustig, wenn man ins Hotel kommt und das Internet geht dort nicht... korrekterweise geht der Internetzugang nicht... obwohl ich es nicht beweisen kann, es könnte ja auch gerade das Internet nicht gehen. Was bissl frustig ist, denn ich wollte ja eigentlich noch arbeiten und weitere Tests anstupsen. Nun denn, dann mache ich halt Yoga und gehe zeitig ins Bett. Morgen früh dann halt früh raus, denn der frühe Vogel fängt den Wurm. Genau mit diesem Satz ist das Netz plötzlich wieder da.

In der Zeitung stand nicht viel. Einige Beschwerden über die Autoindustrie und der Schrei nach Hilfe. Ist ja aber bei uns auch nicht anders. Sonst alles normal. Hatte ich heute eigentlich schon erwähnt, dass Obama im Weissen Haus war?

Ich schliesse damit für heute und wir lesen uns... Nacht!

Kolumne - 2008-11-11, 03:43:59 - 7 Kommentare

Kaffee, Kampf und Diverses

Kaum sitze ich im Markt 11, steht eine riesige Schlange an der Theke. Vorher war es noch nahezu leer. Verfolgen mich die Leute? Heute ist also Sonntag. Kein besonderer Sonntag, sondern eigentlich ein Sonntag wie jeder andere November-Sonntag auch... neblig, leicht feucht. Herbst halt. Nur die Geschäfte sind heute geöffnet, da in der Gothegalerie der Mister und die Miss Thüringen gewählt wird. Müsste es nicht eigentlich Mr. and Mrs. Thuringia heissen oder Herr und Frau Thüringen?

Mein Stück Himbeer-Quarkkuchen war wie immer lecker. Eigentlich würde ich gern noch eins haben... oder vielleicht ein Stück Kalten Hund, aber die Schlange schlängelt sich schlangenhaft durch den Raum. Wird noch einige Zeit dauern, bis sich der Andrang gelegt hat. Deutsche scheinen Punkt 15 Uhr Kaffee machen zu wollen, anders ist der plötzliche Andrang nicht zu erklären.

Momentan kämpfe ich mit einem grossen Memory-Dump. Rein technisch, sollte also die meisten meiner Leser nicht interessieren, deswegen führe ich die Sache mal nicht weiter aus, sondern komme zu vier Ereignissen von gestern.

Ich war mal wieder bei SinnLeffers einkaufen, denn der Geschäftsmann von Welt ist ja einem gewissen Kleidungsdruck ausgesetzt. Hier wieder mein Lob an die Filiale Jena und die Angestellten, die mich an diesem Tag bedient haben. Drei freundliche Frauen, die mich kompetent und geduldig beraten haben und deswegen natürlich auch den Lohn im Sinne eines grösseren Einkaufs meinerseits ernten konnten. Ich glaube, dass SinnLeffers jetzt saniert ist... zumindest meine Bank dürfte sich über die Mittelabflüsse ärgern. Aber gleichzeitig dürfte uns mein Kaufrausch ein gutes Stück weg von einem wirtschaftlichen Abschwung gebracht haben :)

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Kolumne - 2008-11-02, 16:35:31 - Noch keine Kommentare

Von Dänemark, Gold und Alkohol

Eben habe ich in der Zeitung gelesen, dass Ungarn und Dänemark das Wasser bis zum Hals steht und bereits mit IWF-Krediten gestützt wurden. Island war ja de facto Pleite. Spanien und Griechenland sind die nächsten Staaten auf der Liste und Rumänien geht es auch nicht besser. Kommt 2009 der grosse Kollaps?

Zu befürchten ist es, denn wenn ein Land mehr importiert, als es exportiert, dann fehlt ihm Geld zur Bezahlung der Importgüter. Das Geld kommt normalerweise als Kredit aus dem Ausland. Wenn aber das Ausland kein Geld gibt, weil es fürchtet, dass es das Geld nicht zurückbekommt, dann tut sich plötzlich ein Loch auf und das Land verschwindet darin... naja, nicht ganz so gegenständlich, aber grob. So ist zum Beispiel die USA hoch verschuldet gegenüber China, weil China seine eigenen Exporte in die USA finanziert hat, die USA exportierten ja nichts zum Ausgleich. China hat 1.3 Billionen Dollar Währungsreserven plus ca. 700 Mrd. in US-Staatsanleihen rumliegen.

Was passiert eigentlich mit einem Land, das pleite ist? Gibt es eine Zwangsversteigerung, müssen alle Einwohner ausziehen und wer macht das Licht aus?

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Kolumne - 2008-10-28, 23:04:50 - 11 Kommentare

Hingeworfenes und Island

Ich bin wieder erst nach 20 Uhr zu Hause gewesen. Auf dem Weg konnte ich den saftigen Pommes von Fritz-Mitte widerstehen. Jetzt habe ich Kohldampf und schaue meinen Reste im Schrank an. Jetzt noch Einkaufen gehen können... das wäre geil! Immerhin bleibe ich so schlank, denn ich habe kaum etwas Essbares in der Wohnung.

Zum Glück ist ja jetzt die schlimme Krise vorbei. Ich hatte glatt vergessen Vorräte anzulegen, obwohl ich es durch Ausgebrannt besser hätte wissen müssen. Vor allem ist es wichtig, dass es keine leicht verderblichen Dinge sind und nichts, was nur im Gefrierschrank überlebt... schliesslich ist damit zu rechnen, dass der Strom ausfällt.

Ich bin schon gespannt, ob es Aufstände und Bürgerkrieg geben wird, wenn nun doch Obama die Wahl gewinnt. Aber das ist wohl nicht zu erwarten, also das er die Wahl gewinnt, schliesslich gibt es ja genug Wahlcomputer/-maschinen.

Die Tageszeitung schreit nach mir und ich werden erstmal mit ihr eine Runde im meiner Badewanne schwimmen und Euch danach noch mit Satzfragmenten beglücken.

So, bin wieder da. Abgetrocknet und ich suche gerade Geld zusammen, um Island zu kaufen. Die Insel ist ja spottbillig. Lasst uns doch endlich zusammenlegen... oder ne andere Idee. Wir machen Island zur AG und jeder kann Anteile kaufen. Dann wird die Insel der Energieanbieter Europas (geothermisch) und wir geniessen alle die Dividenden. Einmal im Jahr ist Hauptversammlung und jeder kann 2 Wochen Gratisurlaub machen. Geil!

Heute habe ich bei den Worten, dass wir wohl keine grossen Auswirkungen auf die Wirtschaft durch die Krise spüren werden, an die Worte von vor 1-2 Monaten gedacht, dass die Finanzkrise keine Auswirkungen auf Deutschland haben wird. Heisse Luft und nun haben wir fast mehr Geld auf den Tisch gelegt, als die USA. Ganz Europa zusammen könnte sich glatt einen Krieg leisten von dem vielen Geld. Wäre auch eine Möglichkeit, die Wirtschaft anzukurbeln. Krieg! Ausserdem treibt es Forschung und Entwicklung an. Wir könnten doch Island erobern?! Gut, es scheint demokratisch zu sein, aber eventuell finden sich ja Massenvernichtungswaffen irgendwo. Geothermische Bomben zum Beispiel... und nach dem Krieg fahren wir alle 2 Wochen in den Island-Urlaub und zwar für lau. Geil!

Eben habe ich ein Buch aus dem Schrank gekramt, dass ich mir vor Jahren gekauft und natürlich auch gelesen habe. André Kostolany - Die Kunst über Geld nachzudenken. Wollte mal schauen, ob der Herr einen weisen Rat auf Lager hat. Die Krise erlebt er ja nun nicht mehr mit. Ich habe gerade gefunden:

"Die 400-jährige Geschichte der Börse ist eine Folge von Booms und Börsenkatastrophen... Es ist ein ewiges Gesetz: kein Börsenkrach, kein Knall, dem nicht ein Boom vorangegangen wäre, und kein Boom, der nicht mit einem Börsenkrach endet."

Wenn uns das mal nicht gerade bekannt vorkommt. Also ist der nächste Boom auch wieder drin und er wird alternative Energien und Ölersatzstoffe heissen.... und den Tourismus in Island nicht vergessen. Damit werden wir satt reich. Da kommen Berge hin für Skitouristen, riesige Hallenbäder mit Palmen für Strandurlauber und eine fette Stadt für die Party-Club-Fans. Jeder bekommt zwei Wochen im Jahr Sonderurlaub auf Island. Geil!

So, genug der schönen Worte. Ich überweise jetzt erstmal Geld nach Reykjavik.

P.S. Ein wichtiger Dude aus China hat gerade gesagt, in Deutschland sieht er das Land, das nach dem Öl die Technologien für die Zukunft hat. Recht hat er, also los und nicht lockerlassen.

Kolumne - 2008-10-14, 23:12:19 - 14 Kommentare

Kaffee, Dschungelkind, Krise und die Steuer

Je älter ich werde, desto weniger Zucker mache ich in meinem Kaffee. Jedenfalls habe ich das heute gerade beobachtet. Als Kind bzw. wohl eher als Jugendlicher, habe ich zwei extrem gehäufte Teelöffel Zucker reingerührt. Heute dagegen versenke ich einen Hauch von Zucker auf einem Teelöffel in meinem Kaffee. Schon bemerkenswert, wie sich der Geschmack ändert.

Wie Ihr bemerken werdet, sitze ich mal wieder im Cafe und zwar im Markt 11 und frühstücke. Heute ist Sonntag, es regnet und zu Hause türmt sich das Papier für die offene Steuererklärung 2007 auf dem Tisch. Mein herzhaftes Frühstück ist eben gekommen und wie so oft, regiert hier das Chaos. Irgendwie bekommen die Damen und Herren seit Jahren einen fehlerfreien Bedienungsablauf nur sporadisch hin. Immer mal wieder will das Frühstück woanders landen oder es zieht sich lange hin, obwohl schon drei Leute hintern Tresen wuseln. Könnte man da nicht eine COA gründen? Café-Optimization-Agency - Beratungshaus für Caféverbesserungspotential.

Die COA würde ich auch gleich mal ins Coffee Culture jagen, denn da fühle ich mich in letzter Zeit überhaupt nicht mehr wohl. Das ganze Licht ist mit Scheinwerfern oder Spots erzeugt, man fühlt sich verhört und gestresst. Nichts Indirektes und alles viel zu hell. Die Mixer machen seit Ewigkeiten tierisch Krach und nerven nur. Mir sind bereits ähnliche Modelle in anderen Häusern begegnet, die fast flüsterleise sind. Sogar vom gleichen US-Hersteller. Bei Industriemixern für Getränke, scheinen die USA ein Monopol zu haben bzw. sind technologisch führend.

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Kolumne - 2008-09-22, 07:30:00 - 13 Kommentare

Kaufen

Warum werden Länder eigentlich nicht gekauft und verkauft? Es müsste doch genug Geld aufzutreiben sein, einfach mal Simbabwe zu kaufen, die Regierung und das Militär aufzulösen, jeden genug Essen zu geben und das Spiel neu zu beginnen. In 50 Jahren entlässt man das Land dann in die Unabhängigkeit.

Auch könnte man doch einfach Georgien kaufen und den Konflikt wirtschaftlich, statt politisch lösen. Legt die EU mal zusammen, übernimmt das Land und führt es wie eine Firma. In 20 Jahren bringt man Georgien dann an die Börse als United Georgia Inc..

Kolumne - 2008-08-19, 09:52:14 - 7 Kommentare

Abwechslung

Der heutige Tag hat viel zu bieten. Krieg, Olympia und entblösste Mendes-Brüste. Na wenn das mal keine Abwechslung ist?! Gewalt, Unterhaltung und Sex. So schön sind doch sonst nur Videospiele...

Im ersten Artikel kann man auch lesen, wie nützlich die UNO ist: "In New York konnte sich der UN-Sicherheitsrat auch bei einem zweiten Anlauf auf keine gemeinsame Erklärung einigen. Nach Angaben des derzeitigen Ratsvorsitzenden, des belgischen UN-Botschafters Jan Grauls, vertagte das Gremium seine Beratungen auf Samstag. "Einige Mitglieder brauchen noch etwas Zeit", sagte Grauls."

Kolumne - 2008-08-09, 10:35:07 - 3 Kommentare

Fremdgehen

René geht fremd und hier gibt es die Details - Sitzen am Samstag.

Kolumne - 2008-07-26, 11:29:03 - 1 Kommentar

Verschwendung, Ringe, Hochzeiten, Astronauten

Augen

By VolaVale - CC-BY-2.0

Sie wird heiraten! Sie ist in diesem Fall eine attraktive junge Dame, geschätzt 27-28. Sehr schönes Gesicht und ausdrucksvoll weiblich, nein, nicht fett. Sie sitzt mir gegenüber, aber nicht am gleichen Tisch, leider. Ihr gegenüber sitzt der Wedding Planner. Ein Dude, der Hochzeiten zusammenplant und arrangiert. Sie diskutieren über Blumensträusse, Torten, Einladungen, Musik und so weiter und sofort. Was für eine Verschwendung :)

Ich muss mich zusammenreissen, damit ich nicht ständig über den Notebookrand starre und dabei versehentlich in ihre beiden grossen runden "Augen" schaue. Männer sind ja so haarsträubend primitiv. Ja, ich bin primitiv! Ich bekenne mich und werde mich nicht behandeln lassen.

Verlobungsbrilli

By prozacblues - CC-BY-2.0

An der linken Hand trägt sie den Verlobungsklunker. Schön mit viel Brillis und ca. 2-3 Bruttomonatseinkommen ihres zukünftigen Dudes wert. Die Hochzeit wird wohl ca. 25 Tausend Dollar kosten, zumindest wäre das der Durchschnitt. Ich tippe also eher auf 15 und ihre Eltern werden es bezahlen. Sie sieht zwar nicht wie die Tochter aus, die man aus dem Haus haben will und auch noch Geld drauflegt, damit sie überhaupt jemand will... aber wer weiss, vielleicht hat sie ja unter der netten Schale ein megafiesen Kern.

Warum hat sie eigentlich an der rechten Hand auch einen Brilli? Da müsste doch der Ehering ran (in der USA steckt der Ring rechts, nicht links oder war es andersrum?). Jedenfalls andersrum :) als bei uns zu Hause. Mir egal, ich habe die No-Ring-Policy für mich. Ich kann mich doch nicht selbst vom Markt nehmen, diese Enttäuschung unter den Damen... der Aufschrei. George Clooney darf schliesslich auch nicht heiraten, sonst bringen sich die Damen reihenweise um.

Mir kommt gerade in den Sinn, dass ein Wedding Planner eigentlich ein Traumtyp sein müsste, einfühlsam, charmant, gut aussehend... könnte er die Damen nicht reihenweise umhauen bzw. zumindest immer eine Brautjungfer abgreifen? Er könnte quasi gleich einen Treuetestservice anbieten. Der Künftige zahlt.

Fussnägel

By Maggiejumps - CC-BY-2.0

Übrigens sitzt rechts von mir ein Dude, der ihr, der Zukünftigen, beim Rausgehen sehnsuchtsvoll nachgeschaut hat. Ich bin mir nicht sicher, ob die Frau ihm gegenüber seine Frau oder seine Freundin ist, aber der Blick war sehr sehnsuchtsvoll gierig. Nun gut, würde ich an seiner Stelle auch machen, sie hat gelbe (lackiert) Fingernägel und silberne Fussnägel plus Flipflops. Wäre für mich auch ein Grund, alternative Gedanken zu haben ;)

So, meine Flamme ist weg und ich starre momentan auf einen Motorradhelm. Sehr untypisch für New Hampshire, weil hier die Leute alle ohne Helm fahren, aber eventuell ist der Mensch aus Massachusetts. Er fährt eine Kawasaki, Modell aus den 80er-Jahren oder frühe 90er. Wow... der Dude ist ja voll umfänglich. Drei Männer zum Preis von einem - armes Motorrad.

Ich sollte noch erwähnen, dass ich im Barnes & Noble, Salem, NH sitze, einen grossen Kaffee Latte hatte, sowie einen Raisin Oatmeal Cookie. Jetzt ist es 20:15 oder wie die Einheimischen sagen - 8:15 pm und ich schwinge meinen Hintern zurück in den Wagen, um mich ins Hotel zu verziehen und noch etwas mit den vielen CPUs zu spielen. Lasttesten bis der Arzt kommt.

Was mir übrigens noch aufgefallen ist, weil draussen drei Mädels vorbeiwatschelten... die ständige Autofahrerei hier und die Bewegungsarmut lässt die meisten Leute kaum noch richtig laufen. Wenige Leute machen richtige Schritte, selbst junge Leute trippeln schwerfällig und dabei müssen sie nicht mal dick sein. Man verlernt es einfach. Quasi Astronauten ohne Raumschiff.

Cop Cars

By absolutwade - CC-BY-2.0

Auf dem Rückweg bin ich an einer Interstate-Baustelle vorbei. Vier Polizeiautos haben einen Dude gesichert, der Verkehrskegel aufgestellt hat. Die Lichtorgelei müsst Ihr Euch mal vorstellen...

Kolumne - 2008-07-08, 03:30:03 - 5 Kommentare

Das Alter und die Jugend

Warum gehen junge Leute mit ihren alten Eltern oder den noch älteren Grosseltern oft so grob und rabiat um? Wenn Oma sich nicht mehr richtig bewegen kann, dann kann man sie nicht mit "Jesus Christ!" anfahren, weil sie den Kaffee umgeschüttet hat. Wir haben alle zu wenig Respekt vor dem Alter. Am Blick der alten Frau konnte ich sehen, dass sie sich überflüssig fühlt und eigentlich nur sterben will.

Ich muss gerade an einige Science Fiction Filme denken, wo die Älteren mit 50 in einer Zeremonie "aufsteigen" oder verreisen... effektiv gesehen nur der Jugend vom Hals geschafft werden. Hat die Natur sich sogar etwas dabei gedacht, dass man nicht sonderlich alt werden sollte? Ist unsere lebensverlängernde Medizin nicht vielleicht sogar kontraproduktiv, weil wir traurige Menschen, die sich überflüssig fühlen mit Gewalt am Leben halten? Sollten wir nicht zu den tollen Tabletten noch tolle Menschen dazupacken, die einem ein schönes Leben bis ins hohe Alter ermöglichen?

Sollte nicht jeder Mensch unter 40 gezwungen werden, sich um Ältere zu kümmern? Zweimal die Woche muss jeder soziale Dienste leisten, ob er will oder nicht. Die Qualität seiner Arbeit wirkt sich dann auf seine Steuerklasse aus und seinen Rentenanspruch aus.

Ich fühle mich gerade sehr elend nach dieser Beobachtung.

Kolumne - 2008-07-04, 19:52:49 - 5 Kommentare

Frauen, Augen, Schuhe - Alles wie immer

Seattle's Best

By psd - CC-BY-2.0

Es ist Sonntag und ich sitze im Borders, einem Buchladen. Barnes & Noble war zu voll. Draussen hat es gerade gewittert, nicht mit getwittert zu verwechseln, und auch etwas geschüttet. Aber nur kurz. Der Rest braut sich wohl erst zusammen.

Eigentlich wollte ich eine Geschichte schreiben, aber heute bin ich nicht in Form. Irgendwie ist der Tag vermatscht. Liegt wohl daran, dass ich mir zuviel vorgenommen habe. Jetzt bin ich unmotiviert und frustriert, da ich nichts geschafft habe. Auch habe ich keine Lust mein Buch "The Black Sun" weiterzulesen, obwohl es spannend ist. So reagiere ich mich eben an einem langen Blogeintrag ab.

Zuerst geht es mit dem Speiseplan los: Kaffee Latté und ein Schokoladendonut. Den Kaffee gab es natürlich auf Anfrage auch in einer echten Tasse und die ist richtig cool. Glänzt rot und der Kaffee schmeckt sehr gut daraus.

Auf 3 Uhr sitzt ein Paar bzw. ein potentielles Paar. Ich denke, sie haben sich hier zum Date getroffen, denn beide erzählen am laufenden Band. Er ist schon etwas näher gerückt und hört ihr zu, den Kopf auf die Hände gestützt. Sie ist dagegen etwas weiter zurückgerückt und sieht ihn intensiv beim Erzählen an, aber so richtig schlau werde ich nicht aus ihr.

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Kolumne - 2008-06-23, 02:19:02 - 14 Kommentare

Öl, Zeitschriften, Müllbeutel und Rumschmieren

Pappbecher

By Plutor - CC-BY-2.0

Nun ist es mal wieder soweit. Ich sitze im Barnes & Nobles und schreibe mir eine Runde den Frust vom Leib. Naja, Ihr werdet hier nicht den Frust lesen... das Schreiben an sich soll mich etwas lockern, damit ich von der Arbeit etwas loskomme. Diesmal trinke ich einen grossen African Autumn Tea. Roibusch mit noch was drin. Wie immer gab es sinnloser Weise zwei Becher und noch eine Hitzeisolierung extra. Wir haben es ja. Ob die Leute noch nix von Profitoptimierung gehört haben? Ich spreche jetzt mal absichtlich nicht von Ressourcenschonung.

Um das Zeitschriftenregal rennt eine Buchlady ringsrum und sortiert die ganzen Zeitschriften neu bzw. wieder ein, die die Leute unachtsam verstreut haben bzw. die sich im Café gesammelt haben. Viele Leute, auch ich, kaufen Zeitschriften nicht, sondern lesen sie vor Ort. Ich sehe $16 für eine Fotozeitung mit 60% Anzeigen nicht ein. Das ist irgendwie ein Henne und Ei-Problem. Die Zeitschriften werden teurer, weil sie keiner kauft und die Kosten gedeckt werden müssen und die Leute kaufen sich nicht, weil sie zu teuer sind.

Damit hätten wir auch gleich den Schwung zum Öl gemacht, meinem Lieblingsthema. Eigentlich wollte ich wieder böse Schimpfen, aber ich bin gerade nicht in Fahrt. Mich kotzt aber die Diskussion hier in den Medien an, dass man endlich mehr Öl fördern muss, damit der Preis sinkt. Was theoretisch gut klingt, funktioniert praktisch nicht. Der Grund dafür liegt in drei Dingen begründet.

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Kolumne - 2008-06-16, 04:21:41 - 8 Kommentare

Benzin, Polizisten, Termiten und Halbwissen im Dunkeln

Car Body

By Montrasio International - CC-BY-2.0

$ 4 Dollar pro Gallone Sprit ändert keine Gewohnheiten, zumindest nicht über Nacht. Ich habe gerade die folgenden Dinge auf meinem Weg vom Hotel zu Barnes & Nobles beobachtet.

Auf dem Hotelparkplatz stand ein Chrysler Cabrio, Dach geschlossen, Kofferraum auf, Türen auf, alle Fenster runter. Um das Auto standen vier junge Mädels und packten ein bzw. unterhielten sich schnatternd. Hatte ich jetzt schon erwähnt, dass natürlich der Motor lief? Warum? Wenn die Türen und Fenster auf sind und gleichzeitig auch noch den Kofferraum auf ist... zudem steht man neben dem Auspuff, der besonders viele Schadstoffe ausspuckt, wenn der Wagen kalt ist. Den Mist atmet man schön ein...

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Kolumne - 2008-06-09, 03:52:43 - 7 Kommentare