Global Warming - Armseliges Problem

Heute habe ich mal intensiver sinniert und bin bei einem Problem hängengeblieben, was gern vernachlässigt wird: Die Sonne hat nur eine begrenzte Lebenszeit.

Ja, viele wissen es nicht, aber die Sonne wird in der nächsten Zeit erlöschen und wir sind total unvorbereitet. Es wird dann total kalt und ungemütlich werden. Was sind also die Alternativen? Natürlich Global Warming, deswegen heisst es ja schon so und grosse Länder wie China, die USA und Australieren investieren schon Unsummen.

Wir machen es uns jetzt also richtig schön mummelig warm und wenn dann die Sonne erlischt, dann haben wir noch einige Zeit Restwärme bis unser Raumschiff fertig ist, um unser Sonnensystem zu verlassen.

Also dann lasst mal schön den Wagen laufen und macht ja nicht das Licht aus, wenn Ihr aus dem Haus geht. Die Kinder der Kinder der Kinder der Kinder und deren Kindeskinderkinder werden es Euch in einigen Milliarden Jahren danken.

Kolumne - 2007-01-07, 22:14:34 - 6 Kommentare

Übertriebene Globalisierung

Ich finde, dass man die Sache mit der Globalisierung und dem Kostensparen durchaus übertreibt. Vor einigen Tagen habe ich mir Vanille Waffelröllchen im Supermarkt geholt. Eine Metallbox für $ 4,99. Das Ding ist Made in Indonesia, auch die Waffelröllchen. Gespannt bin ich, wann das erste Brot aus Asien importiert wird.

Kolumne - 2006-12-15, 05:34:00 - 2 Kommentare

Recycling von Altartikeln

Paper

Für alle, die es verpasst haben, hier ein Artikel von März 2006. Ich finde, es ist einer meiner lustigeren, also gibt es ihn nochmal. Meine geistige Erlahmung wird sich hoffentlich bald legen.

Unsere Regierung möchte sich um den Bürokratieabbau kümmern und ich frage mich, was das eigentlich soll. Mal davon abgesehen, dass jede bisherige Regierung sich um den Bürokratieabbau bemüht hat, ist doch die Bürokratie der einzige zuverlässige Arbeitgeber in Deutschland.

An einigen Universitäten gibt es mittlerweile Studiengänge zur Erlangung eines Grundverständnisses der Bürokratie. Bücher wie: "Bürokratie leicht gemacht", "Anträge, Durchschläge und Ablehnungen für Dummies" und "Bürokratie, der heimliche Exportschlager Deutschlands" sind zu Bestsellern geworden und stehen als Pflichtlektüre in allen Büros der öffentlichen Hand.

Hätten wir plötzlich nur 25% weniger Bürokratie, dann stünden plötzlich eine Million Menschen auf der Strasse. Jobs wie Stempelkissenbefeuchter, Durchschlagseinleger, Antragsablehner, aber auch Hochschulabschlüsse wie der Diplom-Verklausulierer oder der Diplom-Bürokrat wären auf einmal nutzlos und quasi über Nacht ausgestorben. Wohin mit den vielen Leuten, die einfach nur überqualifiziert sind? Prototypische Umschulversuche zu Reisebüro-Fachkräften sind gescheitert: "Hiermit müssen wir Ihnen mitteilen, dass wir ihrem Reiseantrag in die Dominikanische Rebublik zu einem unschlagbaren Preis von 299 EUR nicht stattgeben können.", auch vermeintlich einfache Jobs wie Caféhausfachkraft: "Ihrer Kaffeesucht können wir nicht entsprechen." oder selbst Kassierer im Supermarkt: "Geldscheine und Münzen nehmen wir nur ordnungsgemäss bandagiert und gerollt entgegen." bieten keine wirklichen Alternativen.

Auf der letzten Kabinettssitzung vor Beantragung der Kaffeepause hatte Franz Müntefering in einer Laune eine durchaus interessante Idee geäussert. "Warum vermieten wir diese Kräfte nicht einfach nach China? Schliesslich hat niemand sonst soviel Erfahrung mit der Ausbremsung des Wirtschaftswachstums."
Leider hat man der chinesischen Regierung diese Idee in fünffacher Ausfertigung zugeschickt, aber das Originalblatt mit der Aufschrift "Für den Empfänger" irrtümlich in Berlin abgeheftet. Damit sahen sich die Chinesen ausserstande, diese Anfrage zu beantworten. Es war ein Versuch?!

Der Ministerpräsident warnt: Recycling lebt vom Mitmachen! Geben Sie doch mal Ihre Frau oder Freundin zurück, recyclen Sie ihr Auto oder Ihr Bier... oder wärmen Sie sich einfach das Essen von gestern auf, was Ihre Frau Ihnen zurückgelassen hat.

Photo by e-magic under CC-BY-ND-2.0

Kolumne - 2006-11-30, 19:06:59 - Noch keine Kommentare

Alles aus und Krustenbraten

Another day, another Starbucks, another entry. Heute ist Donnerstag, bei Euch schon Freitag und ich schreibe einen kleinen Eintrag zum Wochenende. Da wir heute noch zum Vietnamesen essen und ins Kino wollen, wird dieser Eintrag keine epische Grösse erreichen. Als Kinofilm ist übrigens Borat oder Babel geplant.

Neben mir steht der übliche Latte und ein Tee "Calm" - Kräuter und Kamille. Ausserdem habe ich bereits erfolgreich ein Stück Banana Loaf verdrückt. Trotzdem habe ich noch Hunger. Ich kann gerade irgendwie nicht schreiben, da meine Finger klamm sind. Es ist draussen warm, unerwartet warm, aber drinnen natürlich schon wieder oder immer noch gut gekühlt. Ist das Global Warming? In Deutschland ist es jedenfalls für Mitte November auch viel zu warm.

Hatte ich eigentlich schon erwähnt, dass ich keine Hoffnung mehr für die Welt habe und mir kaum noch Gedanken über Rente und Rücklagen fürs Alter machen will? Was läuft, das läuft, aber neue Sachen sind zutiefst sinnlos. Ich denke, dass die Menschheit sich nicht rechtzeitig besinnen wird und erst wenn das Wetter auf dem Kopf steht und wir Probleme mit Trinkwasser, Luft und Ernährung haben, erst dann werden wir wach. Wobei dann schon der Teich gekippt ist. Der Klimawandel erschliesst zwar auch neue Lebensräume, wie den Norden von Kanada oder Russlands, aber der Äquatorgürtel und Länder nahe der Antarktis werden unbewohnbar werden. Zu heiss und zu viel UV-Strahlung.

Wobei ich da schon bei einem neuen Thema wäre. Diese Woche habe ich in der Zeitung gelesen, dass man darüber nachdenkt, Sonnenstudios erst ab 18 Jahren zu erlauben. Recht haben sie, denn die jungen Krustenbraten in den Schulen und auf der Strasse sind nicht wirklich lecker. Ausserdem sind die meisten wohl dann mit 30-40 hautmässig absolut abgealtert. Das fällt oft schon bei Damen rund um die 25 auf: "Frauen wie ein Gemälde - sie wirken nur aus der Entfernung".

Während meiner Zeit beim Bund hat mal ein Unteroffizier gesagt: "Frauen kann man nur bis 25 gebrauchen, dann müssen sie weg. Meine Freundin wird nächste Woche 25, dass wird ein Aufstand." Jetzt weiss ich auch, was er damit gemeint hat ;) Mir fällt gerade ein, dass der Spruch: "Männer stehen auf Gegrilltes" plötzlich eine ganz neue Bedeutung gewinnt...

Das Wochenende verspricht wolkig, aber trocken zu werden. Eventuell schaffe ich meine Fototour durch Boston mit DRI/HDR-Nachtaufnahmen. Wollte ich immer schon mal machen, aber bisher hat mir immer Zeit und/oder Motiv gefehlt. Ich halte Euch selbstverständlich über das Ergebnis auf dem Laufenden.

So, jetzt bin ich ganz von meiner Endzeitstimmung weg. Macht nix, ich habe noch eine lange Geschichte im Hut, ich muss sie endlich mal zu Papier bringen. Meinen Beitrag zum Ende leiste ich gerade auch, zwei Pappbecher, eine Pappisolierung und ein Plastedeckel als Verpackung für meinen Tee. Aber meinen Kaffee hatte ich in einem Keramikbecher, der selbstverständlich Made in China ist und damit wohl auch keine ökologische Produktionsbedingungen gesehen hat.

So, dass war die Depression zum Wochenende und noch einen schönen Freitag.

Kolumne - 2006-11-17, 01:41:04 - 3 Kommentare

Von Hupen, Hüften, Krümelkuchen und Zeitschriften

So, ich sitze mal wieder im Barnes & Noble und schreibe Euch was. Diese Einträge sind ja die populärsten. Also werde ich Euch auch wieder einen kleinen Text zusammenmeiseln. Heute soll es um Hupen, Krümmelkuchen, Hüften und Diverses gehen.

Vor mir steht ein Starbucks Mable Macchiato und ein Wild Maine Blueberry Coffee Cake. Ja, ich weiss, es ist 20:08 und es muss ja nicht unbedingt süss sein um die Zeit, aber naja... ;) Beim Bestellen stand eine junges Mädchen neben mir, vielleicht 20 oder so. Sie war drall, aber nicht fett und hatte sich in ein enges knallrotes Sweatshirt gequetscht. Durchaus akzeptabel im Allgemeinen. Aber was ich Euch eigentlich mitteilen wollte, sie hatte einen Ultrapushup-BH um. Anders kann ich mir die runde Form und die Höhe über Normal Null nicht erklären. Der unanständige Mann in mir wollte unbedingt mal hupen, um die Echtheit zu bestätigen, aber ich konnte ihn gerade so davon abhalten. Aber der komplette Rest von mir hat gestarrt und zwar mit vollem Auge auf die Hügellandschaft vor mir. Kleine Entschuldigung an dieser Stelle dafür.

Gerade habe ich den Maine Blueberry Coffee Cake mal probiert. Er ist enttäuschend wie immer. Amerikanische Kuchen sind eigentlich fast immer saftig fettig. Diesmal ist das Ding genau das Gegenteil, obwohl er saftig fettig aussieht, ist er krümmelig trocken. Es gibt soviele deutsche Einwanderer. Haben die alle Backverbot?

Heute ist das Cafe im Buchladen relativ ruhig, obwohl es noch nicht mal halb Neun ist. Hinter mir sitzen zwei Frauen um die 40 und unterhalten sich über Familie und den üblichen Klatsch der Arbeit und Umgebung. Gerade geht es um irgendwelche Dienstleister. Ich habe echt Probleme dem Gespräch zu folgen.

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Kolumne - 2006-10-25, 05:52:36 - 8 Kommentare

Sextipps, Sextips und Tipps zum Sex

Sex von Marienkäfern

Andere Blogs vermitteln Lebenshilfe zum Thema Sex und da will ich auch nicht nachstehen. Zum Freitag und damit pünktlich zum Kopulationszeitpunkt der meisten Paare, gibt es hier meine Sextipps bzw. Sextips (für die Älteren), damit das Wochenende zu einem wahren Ereignis wird.

  1. Wenn die Freundin nach dem Oralsex Wattestäbchen braucht, damit sie wieder hören kann, dann lief etwas falsch.
  2. Damit beim Sex zu Dritt keiner zu kurz kommt, sollte man unbedingt noch eine weitere Person hinzuziehen.
  3. Kondome sollten nicht nach Wunschvolumen, sondern nach wirklicher Grösse gekauft werden.
  4. Bevor man Viagra versucht, sollte man den Partner wechseln, vielleicht liegt es ja daran.
  5. Wenn Sie mal wieder Kopfschmerzen hat, dann will sie definitiv Sex, aber mit einem anderen Mann.
  6. Wenn er Kopfschmerzen hat, dann hat er zuviel getrunken.
  7. Bei Frauen entsteht das Verlangen im Kopf durch Verse, Dichtung oder sanftes Gesäusel mit durchaus expliziten Worten. Beim Mann entsteht auf die gleiche Art und Weise Müdigkeit.
  8. Sex ist besonders schön, wenn beim Höhepunkt der Partner anwesend ist.
  9. Sex wird ab dem vierten Mal richtig richtig gut, wenn der Partner bis dahin nicht gewechselt wird.
  10. Sex am Morgen vertreibt Kummer und Sorgen, Sex am Abend ist erquickend und labend.
  11. Nicht durch Zahlen verrückt machen lassen. Sie kann bei ihrer Strichliste durchaus schummeln.
  12. Wenn sie einen Orgasmus vortäuscht, dann ist höchstwahrscheinlich auch die Beziehung vorgetäuscht.
  13. Weder der Erste sein, noch den Anderen gewinnen lassen. Mal sollte gemeinsam ans Ziel kommen. Vorzugsweise ist der Partner dabei.
  14. Beim Sex ruhig mal auf die Uhr schauen. Der kleine Zeiger der Uhr sollte sich merklich bewegen, um es ausreichend lang nennen zu können.
  15. Was der Mann für 10 Minuten hält, dass empfindet die Frau als eine Minute. Die Uhren halten sowas für 2 Minuten.

Ich hoffe diese kleinen Hinweise helfen Euch, ein Wochenende mit vielen Höhepunkten zu erreichen. Darum verabschiede ich mich jetzt in das Selbige mit den allerbesten Wünschen für einen reibungsvollen Verkehr.

Photo by Sea_Daddy under CC-BY-2.0.

Kolumne - 2006-10-12, 23:46:59 - 31 Kommentare

Im Cafe mit Aktien, Sex und Vögeln

Cafe

Es ist Samstag und ich muss arbeiten. Naja, selbstständig ist ja bekanntlich selbst und ständig. Aber der Mensch von Welt beklagt sich nicht, sondern freut sich über seine sinnvolle und hinreichend gut bezahlte Arbeit. So, ich lasse Euch jetzt mal wieder an einigen meiner Gedanken während meiner Arbeitspause teilhaben. Neben mit steht ein nikotinfreier Milchkaffee und ein Stück Pfirsich-Pudding Kuchen.

Draussen tobt das Erntedankfest der Stadt Jena und hier drin laufen die Bedienungen des Markt 11 Stressamok. Aber immerhin sind sie noch freundlich und man bekommt sogar ein Lächeln ab und kann noch einen Smalltalk führen, während der Kaffee durch den Automaten blubbert.

Gestern Abend habe ich Dieter Nuhr auf Sat.1 gesehen. Der Mann ist einfach super. Das ist ein Kabarettist, wie er sein muss. Witz und Sinn im Programm und keine Tiefschläger, wie z.B. bei... Mist, Namen vergessen. Naja, ich mag ihn ja eh nicht.

Die Sonne bricht gerade durch die hohen Fenster und macht mir gerade klar, dass heute niemand der Gäste raucht. Wow, sowas hat man selten. Hier bleibe ich, hier bin ich Mensch, hier darf ich sein... So ein Mist, da habe ich mich gerade viel zu früh gefreut. Als hätten die Leute neben mir meinen Text mitgelesen, steckt sie sich jetzt eine Fluppe an. Bloss gut, dass sie eh nicht mein Typ ist, sonst würde ich jetzt wieder in mentalen Selbstzweifeln ertrinken und mich fragen, warum schöne Frauen mit Gewalt auf runzlige und graue Haut hinarbeiten. Aber wie so oft, wird das wohl eine Verschwörung der Kosmetik- mit der Tabakindustrie sein. Der eine versaut es, der andere versucht es wieder teuer zu reparieren. Zum Schluss haben alle etwas davon, naja ausser den Hamstern und Mäusen im Labor natürlich.

Cafe

Die knuffige süsse Bedienung hat sich gerade Feuer am Nebentisch geliehen. Was hatte ich gerade über graue Haut geschrieben? Der Dude rechts neben mir sieht eigentlich wie ein Kettenraucher aus, aber scheint genau so ein Nichtraucherweichei wie ich zu sein.

Auf dem Markt spielt gerade ein Panflötist im Halbplayback. Irgendwie hat diese Musikrichtung ein schlechtes Image bei mir. Früher mochte ich es wirklich, aber durch die ständige akustische Belagerung in Fussgängerzonen mit Panflötern, geht es einfach nur noch rein ins Ohr, regt mich auf und wird sofort nach Mülltonne gestreamt.

Neben mir redet man über Aktien. D.h. laut Konstolany muss man jetzt aussteigen, denn wenn alle über Aktien reden, dann ist es eine Blase. Allerdings sollte ich mal wieder meine Depotleichen betrachten, ob nicht noch ein Zombie rumrennt und auf lebendig macht. Aber was ist das richtige Anlagefeld im Moment? China? Ich weiss nicht. Die freie Welt kauft wie blöde im unfreien China ein und überfällt dann den Irak. Warum überrennt die USA nicht China? Demokratisch ist das Land schliesslich auch nicht.

Rohstoffe? Was ist mit Rohstoffen? Der Mensch isst immer, der Mensch fährt immer und Sex hat der Mensch auch immer. Vielleicht ist Sex die richtige Anlage? Also ich meine jetzt keine Kleinanlage in eine Nutte, sondern eher in eine Erotikfirma... aber ich habe Beate und Condomi im Depot und da steht nix mehr ;) Logistik ist ja auch ein Markt, schliesslich kauft man global ein und verkauft ebenso global und alles muss von A nach B. Aber Container und passende Schiffe sind schon tierisch gehypt worden. Flugzeuge? Die hängen am Öltropf. Aber eventuell Flugzeugbauer oder Turbinenbauer, denn zur Kostenersparnis müssen die Flieger regelmässig erneuert werden. Naja, aber wenn ich mir Airbus anschaue... und Boeing arbeitet bestimmt auch nur wie eine amerikanische Firma, also erwarte ich auch demnächst mal ein grosses Problem, speziell mit der 787.

Aber um es Warren Buffett gleichzutun, nur was man versteht und selbst braucht, soll man es kaufen. Also wenn man Cola trinkt, dann kauft man die Bude auch in Aktien. Ich trinke viel Kaffee und Tee, also müsste ich in Commodities machen. Wird das überhaupt so geschrieben? Schokolade, speziell dunkle Schokolade ist auch mein Ding. Wer profitiert davon? Aber Kakao kommt auch aus Ländern, wo nicht nur der Boden mit Füssen getreten wird.

Wasser?! Was ist mit Wasser? Das Zeug soll sich in trinkbarer Qualität ja auch verknappen und da braucht man Hersteller von Förder- und Aufbereitungstechnik, um trotzdem noch aus der Brühe Trinkwasser machen zu können. Am Elend verdient man ja immer am besten. Man könnte auch einfach nur Rüstungsfirmen kaufen und sich am Elend der Welt ergötzen, schliesslich ist man ja weit weg. Aber so richtig liegt mir das auch nicht.

Oder Software? Mit Scheiss kann man bekanntlich immer Geld machen ;) und viele von den existierenden Programmen sind eher mit Zweifel zu betrachten. Zu gross, zu schwer, zu teuer und zu unverständlich. Da muss doch was zu holen sein oder soll man es lieber selbst schreiben? Können kann ich es ja, aber meist klemmt es an der Vermarktung.

Kommen wir doch mal vom schnöden Mammon zurück zum Leben und seinen kleinen Problemen und damit wären wir jetzt bei meiner leeren Tasse, dem leeren Teller ohne Kuchen und dem santen Druck meiner Pflicht, heute noch ein Dokument fertigstellen zu müssen. Ok, dann sage ich hier mal Tschüss und wechsle das Programm und die Sprache and will be back with another coffee shop session soon. Promised!

Achja, ist eigentlich schon mal jemandem aufgefallen, dass in der Volkmusik meist von Liebe und Vögeln gesungen wird?

So, noch eine gute Tat getan und einen Notausgang gekauft. Allerdings finde ich es schon etwas, ähm.. komisch, dass der Verkäufer automatisch von Trinkgeld ausgeht, wenn man die Zeitung kauft und es nicht passend hat. Gegeben hätte ich es sowieso, aber Selbstverständlichkeiten machen keinen guten Eindruck.

Kolumne - 2006-09-30, 17:06:04 - 8 Kommentare

Live aus dem Cafe

Ich habe sie angelächelt und dafür einen Blick geerntet, der einen Untertitel hatte: "Du Wichser!" Na gut, wir sind in einem freien Land (auch wenn man das immer öfters anzweifeln muss), also soll sie mich für einen Wichser halten. Wenn man schon mal Frauen im Cafe anlächelt, die allein am Tisch sitzen. Eben ist ihr Kerl gekommen... ich kann jetzt nicht verstehen, warum ich der Wichser bin ;)

Ihr merkt schon, ich sitze wieder im Cafe und schreibe Beobachtungen auf. Mir hilft sowas sehr beim Entspannen. Ich möchte möchte meine Schreibneigung schon fast leidenschaftlich nennen.

Zuerst qualifiziere ich mal Ort und Raum - Jena, Altmarkt, Markt 11 - Cafe. Meine Bestellung umfasste einen koffeinfreien Milchkaffee und ein Stück Donauwelle. Letztere verdient das Prädikat extralecker. Der Kuchen im Markt 11 ist sowieso immer gut.

Draussen tobt der Mob. Soll heissen, dass gerade Herbstfest in Jena ist und der Markt mit Fress- und Saufbuden, sowie einer Kleinkunstbühne vollgestellt ist. Moment, ich muss mich mal umdrehen, woher plötzlich der Zigarettenrauch kommt. Ein schöner Rücken qualmt! Natürlich nicht der Rücken, sondern die Besitzerin des Selbigen. Ein Tattoo tummelt sich auch noch auf der Schulter, wo ich doch Verzierungen so mag :(

Kommen wir doch zum Mob und seinem Herbstfest zurück. Ich kann der ganzen Sache nichts abgewinnen und ich weiss nicht, woran das liegt?! Natürlich zu einem Teil an der deutschen Schunkelmusik und natürlich auch am verstärkten Umtrunkgebarren der Bevölkerung. Auch die Einfallslosigkeit des Festes zieht mich nicht in seinem Bann, denn die Buden stehen jedes Jahr an der gleichen Stelle, so dass man fast schon blind über den Markt irren kann. Das ist wahrscheinlich ein Tribut an den Alkohol, nehme ich an.

Passend zu meinem Artikel von vor einigen Tagen über das Bagels & Beans, muss ich mal positiv bemerken, dass im Markt 11 deutlich mehr Personal seinen Dienst tut und man nur selten warten muss.

Ich bin zu alt oder verkehre in den falschen Kreisen. Eben herzt die Bedienung einen Gast... den Kerl von der Dame am Anfang des Textes... röchel... Rauchschwaden. Aber ich weiss nicht, wo ich hinziehen kann. Draussen würde gehen, aber es sieht doof aus, wenn man mit dem Notebook auf der Aussenfläche sitzt. Ausserdem kann ich so dem Kleinkunstprogramm entgehen. Man muss halt leiden und kann nicht alles haben.

Zurück zum Fest. Der Markt ist momentan recht voll. Es ist 18:12 Uhr und die Fressbuden sind gut besucht. Ich kann Bratwurst sehen und überbackende Brote. Ein Asiate verdealt Frühlingsrollen und Ente und auf der anderen Seite gibt es irgendwelche Pfannen. Hatte ich eigentlich erwähnt, dass ich fleischhaltigen Nahrungsmitteln in Deutschland momentan spektisch gegenüberstehe? Ich traue noch einer guten Gaststätte über den Weg und wenn ich das Fleisch roh begutachten und riechen kann, dann geht es auch, aber fertig verbraten?!

Wenn das mal nicht nach Regen aussieht. Es kommt Wind auf. Die Bäume auf dem Markt wiegen sich spontan in der umtriebigen Luft. Die Sonne ist auch verschwunden. Aber wird schon nicht so schlimm werden. Leider habe ich meine Kamera nicht einstecken, sonst hätte ich einige Bilder geschossen, um den Artikel aus seiner trockenen Präsentation zu erlösen, aber vielleicht findet sich ja bei Flickr was Brauchbares.

Heute Abend ist Feuerwerk. Mal sehen, ob ich Stativ und Kamera auspacke oder es lieber lasse. Feuerwerke sind schwer zu fotografieren, speziell wenn man viel Seitenlicht hat. Wie es auf einem hell erleuchtetem Marktplatz halt so üblich ist.

Ein Rock und Beine. Schön! Ich weiss, ich weiss, aber Frauen sind nun mal schön, also darf man das auch mal sagen. So! Ein Pärchen sitzt am Tisch draussen und turtelt. Man sieht, dass sie relativ frisch verliebt sind, da sie eng aufeinanderhängen. Ich würde ihn auf knapp über 30 schätzen und sie dagegen auf knapp unter 40. Einen megageilen Knackhintern hat sie zumindest noch ;) Egal, man kann sich ja auch tierisch verschätzen. Vielleicht macht nur ihre Frisur sie so alt.

Was haben wir eigentlich früher ohne Handy gemacht? Ich kann mich nicht mehr erinnern. Die meisten jüngeren Leute zumindest ziehen immer wieder das Ding vor und schauen drauf oder bespielen es beim Rausgehen, um es dann lässig in die Hosentasche zu stecken. Oder ist das eher ein Ritual zur Revierabgrenzung?

Am Bierausschank wird die Schlange auch nicht kürzer. Das muss ein deutsches Problem sein ;) Die Leute rennen dann stolz mit ihrem erkämpften Schwarzbier zum Sitzplatz, den Mama schon mal reserviert hat. Momentan ist ja auch Oktoberfest in München... schön, dass das weit weg ist. Leider setzt das jeder Ausländer mit Deutschland gleich und versinke jedes Mal vor Scham im Boden.

Heute Abend wird es Salat bei mir zu Hause geben: Grüner Salat mit Tomate und Schafsfeta. Dazu frisch geröstete Brotwürfel und das Ganze mit reichlich Olivenöl und Kräutern zubereitet.

Draussen an den Tischen rauchen die Leute auch heftig. Ist schon ok - Rauchen für die Rente... aber nicht die eigene ;) Da mir die Sache gerade wiederholt auffällt: Frauen mit etwas mehr auf den Rippen sollten keine Querstreifen tragen!

So, da wären wir erstmal am Ende, da Kuchen und Kaffee leider das Weite gesucht haben und ich aus estetischen Gründen auf eine weitere Runde verzichten möchte. Achso, die Liveunterhaltung auf dem Markt geht los. Noch ein Grund für eine Distanzierung.

Kolumne - 2006-09-23, 18:44:36 - 11 Kommentare

Ideen für den neuen Kommunismus

Da mir gerade wieder die Ideen für die Gesundheitsreform und jegliche andere Art von deutscher Besitzstandssicherung und Umverteilung tierisch auf die Nüsse, Verzeihung Eier, gehen, hier mein ultimativer Vorschlag zum Umbau von Deutschland. Anmerken muss ich noch, dass ich gestern einen Spiegelartikel zum Angriff Asiens auf Europa gelesen habe. Leider musste ich dem Autoren meist recht geben und die Deutschen werden sich noch umschauen in den nächsten 10 Jahren.

Hier also mein revolutionärer Vorschlag, der alle Probleme klärt, echt solidarisch und kommunistisch ist und die deutschen Bemühungen, möglichst alle motivierten, intelligenten oder wohlhabenden Leute aus dem Land zu verkraulen, dramatisch beschleunigt.

Niemand bekommt mehr direkt Geld von seinem Arbeitgeber, alle Steuern werden erstmal gestrichen, alle Versicherungen werden verstaatlicht bzw. verboten. Jegliche Einnahmen werden in einen grossen staatlichen Topf geworfen. Daraus werden alle Ausgaben des Staates bestritten, inkl. Rente, Krankenzeugs etc. Der Rest wird am Monatsende durch die Anzahl der Einwohner Deutschlands geteilt und ausbezahlt. Für den Anspruch muss man deutscher Staatsbürger sein.

Damit spart man alle Verwaltungskosten, jeder hat gleich viel. Eine Gesundheitsreform ist nicht nötig, da ja alles aus einem Topf kommt und wenn der alle ist, dann kann man nicht mehr ausgeben. Die Leute bekommen dann halt weniger Staatslohn am Monatsende. Mehr Solidaritätsprinzip geht nicht. Zudem sind wir in 10 Jahren sowieso alle arbeitslos, denn dann produziert nur noch Asien für die Welt bzw. die Asiaten lagern in afrikanische Billiglohnländer aus.

Kolumne - 2006-09-22, 11:13:16 - 22 Kommentare

Und wieder im Buchladen

Buchladen

So, ich sitze wieder im Barnes & Noble Starbucks Cafe. Es ist Samstagabend 22:00 Uhr und mir ist im Hotel die Decke auf dem Kopf gefallen. Bestellt habe ich mir einen Granatapfel Oolong Tee. Sehr lecker und wenigstens etwas Koffein. Momentan versuche ich mal wieder meinen Kaffeekonsum runterzuschrauben, weil mein Magen darauf momentan nicht besonders reagiert. Aus diesem Grund schlägt der eine oder andere Kopfschmerz zu. Aber es wird schon werden, nur eisern sein und nicht wieder auf einen Latte zurückfallen.

Um mich herum sitzen jede Menge Leute und das Cafe läuft super. Viele Leute haben sich Kuchen gekauft und naschen zum Abend. Die Bedienung war heute übrigens sehr nett. Hübsch und sehr tiefe Augen ;)

Die meisten Leute haben Zeitungen oder Bücher in der Hand und lesen, einige unterhalten sich. Ich versuche gerade dem Gespräch am Nebentisch zu folgen, aber wenn man den Leuten nicht auf den Mund sieht, dann ist eine Fremdsprache für den Mittelgeübten recht schwer zu verstehen. Es wird noch schneller eine Masse aus Wörtern, als Deutsch auf einer Party.

Leider lassen viele Leute ihre Bücher unachtsam auf den Tischen zurück, so dass man nicht weiss, ob der Tisch frei ist oder besetzt. Man schleicht dann wie die berühmte Katze um den heissen Brei herum und weiss nicht, ob man sich setzen kann oder nicht. Die attraktive Bedienung räumt übrigens gerade die verlorenen Dinge von den Tischen. Aber ich will nicht schon wieder von grossen Augen schreiben. Ich höre meine Leserinnen schon "Männer!" sagen. Ja, ich bin ein Mann und ich stehe zu meinen niederen Instinkten.

Was ich toll finde, dass der Buchladen um diese Zeit noch richtig voll ist und die Einkaufsmeile nebenan auch. Die Amerikaner scheinen lieber zu shoppen als zu saufen an einem Samstagabend. Übrigens finde ich die meisten Zeitungen in den USA nicht sonderlich lesenswert, vom Time Magazine und Newsweek mal abgesehen. Der Rest ist meist nur mit Werbung vollgestopft und die Artikel sind nicht wirklich mit Tiefgang versehen, speziell in Computer- und Fotozeitungen.

Hier rennt ein Junge mit zwei Strohhalmen im Kreis, der scheinbar etwas sucht bzw. den Raum auf Erdstrahlungen testet. In Deutschland würde man ihn behindert oder geistesgestört nennen, in den USA heisst es "mentally challenged" - die beste Übersetzung ist wohl "mental gefordert". Was anderes fällt mir jedenfalls gerade nicht ein.

Das Pärchen vom letzten Mal scheint es ja doch ins Bett geschafft zu haben, denn sie sitzen nicht mehr hier und flirten ;) Ja, ich weiss, dass ist Blödsinn, aber es liest sich doch trotzdem gut, oder?

Der Tee ist wirklich lecker. Es sind pyramidenförmige Teebeutel von Harney and Sons. Es gibt hier ca. 10 Sorten zu kaufen. Schmecken ausgesucht gut. Ich kann mich auch sehr für Kamilie und Lavendel begeistern, denn der Tee beruhigt so schön, aber momentan kommt es mir ja auf das Koffein an, damit sich meine Kopfschmerzen auf natürliche Weise legen.

Neben mir auf dem Tisch liegt eine Spieleentwicklerzeitung. Das ist echt Hardcorecomputerstuff. Wäre ich 15-20 Jahre jünger, dann würde ich mich aus dass Thema stürzen. Jetzt ist es etwas zu spät dafür, denn ich müsste jede Menge Mathematik nachholen, damit ich nicht nur Mausschubser zum Schluss bin.

Hatte ich die Bedienung von heute eigentlich schon erwähnt?

Buchladen

Gerade kommt der typische Mathematikprofessor von der Universität mit einem Stapel Bücher angewackelt. Er hält Kaffee und Bücher, sowie einen Teller relativ tollpatschig in der Hand und irrt zu einem freien Platz. Vor einigen Tagen habe ich mir auch einen Roman gekauft, leider bin ich noch überhaupt nicht zum Lesen gekommen und fühle mich auch nicht motiviert dazu. Wird wohl wieder ein Flugzeugbuch werden.

Neben mir steht eine Werbung für einen OREO Dream Brownie. Das Ding sieht extrem lecker aus und schreit danach, gegessen zu werden. Leider würde es einen Kaffee bedürfen, um den süssen Geschmack durch die Mundhöhle zu spülen und damit zur vollen Entfaltung zu bringen. Ein anderes Mal, denn ich bin ja nicht das letzte Mal hier im Buchladen und in den USA. Falls man überhaupt noch fliegen darf oder kann.

Ich kann nicht anders und muss das Thema doch nochmal ansprechen. Hinten in der Ecke an einem Tisch sitzt eine junge Frau, ca. 25 vielleicht, die vor dem richtigen Tisch noch einen transportablen Körpertisch hat. Das sie das Buch auf dem Tisch überhaupt sieht?!

Eben hat sich ein abgehalfterter Student an einen Tisch in der Mitte gesetzt. Er hat einen Eiskaffee und ein warmes Sandwich gekauft. Aus seinen Kaubewegungen lässt sich erahnen, dass er eigentlich etwas anderes erwartet hat. Kann ich durchaus nachvollziehen.

Jetzt bin ich aus dem Cafe in die zweite Etage umgezogen. Schön ist, dass man seinen Tee und andere Getränke durch den Laden schleppen kann, ohne das sich jemand aufregt. Es verschüttet auch kaum jemand was. Kein Wunder, auf allen Bechern sind ja Deckel drauf.

Neben mir steht ein Buchregal mit Titeln wie: "Nuclear Power is not the Answer", "Big Coal", "The Ravaging Tide", "Hurricane Kathrina", "When the Rivers run dry", "50 ways to save the ocean", "Field Notes from a Catastrophe - Man, Nature, and Climate Change" Es ist die "Nature" Sektion. Es gibt also ausreichend Leute, die an die Amerikaner appellieren, endlich den Wahnsinn zu stoppen und ökologisch zu denken. Leider lesen es zu wenige Leute.

Mein Tee nähert sich dem Ende und damit auch der heutige Text. Bis zu den nächsten Beobachtungen.

Kolumne - 2006-08-28, 00:27:00 - 4 Kommentare

Nix zu Schreiben

Cafe

Hier sitze ich im Cafe bei Barnes & Noble gegen 22 Uhr und weiss nicht, was ich Euch morgen im Blog bringen soll. Man nennt sowas wohl Schaffenskrise.

Ich merke, dass meine allgemeine Kreativitätsstimmung und die Blogschaffenskraft eng zusammenhängen. Wenn das eine nicht geht, dann geht das andere auch nicht. Deswegen gibt es jetzt erstmal Beobachtungen aus meiner näheren Umgebung zum Füllen der Lücke.

Links neben mir sitzt ein Herr im Anzug, asiatischer Abstammung und eine Frau, eventuell spanisch oder italienisch. Was ich aus der bisherigen Unterhaltung entnommen habe, ist, dass sie in Scheidung lebt, nicht gern zu Hause die Kinder bemuttelt, sondern lieber arbeiten geht. Die Beiden flirten recht heftig würde ich sagen. Er hat jetzt seine "Ich kann Deine Handschrift deuten" Masche rausgeholt. Sie musste Sätze schreiben und er deutet jetzt. Recht unfähr, denn vorher haben sie sich über ihr Leben unterhalten. Aber was macht man nicht alles für Paarungsrituale. Sie hat sich tierisch geziert, die Sätze zu schreiben. Jetzt sitzt er ihr nicht mehr gegenüber, sondern dicht neben ihr und deutet die Handschrift, was natürlich am besten geht, weil man dann die Schrift nicht auf dem Kopf sieht, sondern quasi noch ihre Hand führen kann. Ich bin fast geneigt rüberzurufen: "Stop playing, f... her! She want's it too." Aber ich bin ja ordentlich erzogen und deswegen schreibe ich das Wort 1. nicht zu Erhöhung der Suchmaschinenhits aus und 2. rufe auch nicht rüber.

Es ist schön, mal die Körpersprache von Menschen zu beobachten, wenn man nicht selbst als Deutungsziel im Fadenkreuz steht. Sie streicht sich durch die Haare und lacht die ganze Zeit unverfangen. Ihr Fuss wippt und sie reicht mit ihrer Hand immer wieder in seinen Bereich rüber. Er bemüht sich elegant und wissend zu wirken. Er schmeichelt ihr bei der Deutung und nennt vieles interessant. Er beschreibt seinen gefühlten Eindruck von ihr und ihr gefällt das. Sie rutscht weiter ran und streicht ihr Haar zur Seite, so dass er ihren Nacken sehen kann... viel Spass noch heute Nacht ;)

Rechts neben mir sitzt eine Oma mit ihrem Enkel. Er holt sich schon zum X-ten Mal Getränke von Starbucks und nuckelt jetzt an einer roten eiskalten Flüssigkeit. Eine Art Limonade nehme ich an.

Noch als kleine Bemerkung am Rande. Ich habe mir einen Venti Kamillentee geholt und ein warmes Truthahn-Käse Panini verspeist. Der Tee ist gut, den habe ich öfters hier in der Buchhandlung, aber das Sandwich war pure Nährstoffmasse. Klibberig, fettig und mit einem so breiten Geschmacksspektrum, dass man sich nicht einmal ansatzweise auf einem bestimmten Geschmack festlegen will.

Sie legt sich jetzt wie ein kleines verliebtes Mädchen auf ihre Arme und hört ihm zu... hatte ich schon erwähnt, dass ich den beiden viel Spass wünsche? Ganz ohne Neid, denn wenn sich Menschen verstehen, dann schiessen sie nicht aufeinander. Oder ist das zu radikal gedacht?

Ich wollte gerade wieder von grossen Brüsten schreiben, die hier alle Frauen haben, aber ich würde mich nur wiederholen und es versetzt mich auch nicht mehr sonderlich in Schwingungen. Da fällt mir gerade auf, dass es hier eindeutige Frauenklassen gibt: Exrem dünn, keine Brüste. Extrem dünn, riesige Brüste. Dick und riesige Brüste. Extrem dick, riesige Brüste. Extrem dick und ich wage nicht nach Brüsten zu fragen. Ausgeglichen rundherum... ich scanne gerade einmal meine Umgebung... schwer. Wenn man die Gruppen nicht so eng fasst, dann fällt in "Ausgeglichen" doch auch die ein oder andere Frau hinein. Aber wie mir meine amerikanischen Kollegen schon gesagt haben, liegt Neuengland weit unter dem Durchschnitt. Die attraktiven Frauen treiben sich in den wärmeren Gebieten herum. Mir auch egal, ich will hier nicht sesshaft werden.

So ein Mist, ich denke gerade über einen Kaffee und was Süsses nach... Elend! Aber ich kann widerstehen. Momentan fresse ich viel zu sehr rum.

Nun trau Dich schon, die Sache mit der Schrift reicht ja nun langsam.

Ich schaue gerade ins Zeitschriftenregal vor mir. Folgende Schlagzeilen bieten sich meinen Augen: Kate & Owen's Secret Affair; Jen & Vince's Baby Joy; Radiohead; More Energy - Where to find it, better way to spend it; Best Tools to Stop Viruses Spam Spyware; Exclusive! President Clinton in 2008?; The 31 best Business Ideas in the World; Nasrallah wins the War.

Ich sehe gerade eine sehr ausgelichene Frau...Holla die Waldfee!... aber warum trägt sie eine orange Schlafanzugshose und zu kleine Flip-Flops?

So, habe ich jetzt eigentlich schon genug geschrieben? Keine Ahnung, ich mache einfach weiter, notfalls muss ich den Text aufteilen.

Die Dame am Nebentisch, ja genau die, die mal so richtig heute Abend gef...., na ihr wisst schon; sie hat schöne Füsse und keine Flip-Flops an. Respekt!

Mein Englisch klinkt sich gerade aus, denn als Werbung für ein Eisgetränk steht an der Wand: "Sweet, Sumptuous Strawberry". Ich glaube, manche Dinge will man nicht verstehen oder es macht keinen Unterschied. Sie hat übrigens gerade den Stuhl vor sich herangezogen und ihre Beine draufgeschwungen und die Füsse wippen immer noch. Man merkt, dass sie sich ungemein wohlfühlt. Und immerhin liegt sie ja jetzt schon fast... ;)

Ein Mädchen kam gerade mit einem T-Shirt lang, drauf stand: "Planes on a Snake". Versteht wohl nicht jeder. Momentan ist hier ein sinnloser Aktionfilm überall in Zeitungen und Fernsehen: "Snakes on a Plane". Ist auf jeden Fall auf meiner Liste von Filmen, die man in seinem Leben nie gesehen haben sollte.

Wow, jetzt spielt er am Ring an ihrem Finger und sie diskutieren darüber. Nächster Schritt ist die Diskussion über ihre Fingernägel. Macht man das in den USA immer so? Geht das nicht schneller? Wenn er sich jetzt erst mühevoll die Finger und Arme hocharbeiten muss, dann wird das heute nix mehr mit Spass.

Welch Zufall, ich habe genau in dem Moment auf meine Uhr geschaut, als 22:22:22 draufstand. Was bedeutet das? Sollte ich mal Lotto spielen oder habe ich es nur mit den Augen?

So, dass war es für heute. Bin wieder im Hotel und schaue Mythbusters auf Discovery Channel.

Kolumne - 2006-08-24, 05:56:36 - 7 Kommentare

Geheime Waffenforschung II - Wärmflaschenviren

Dem YetAnotherBlog war es bereits in der Vergangenheit gelungen, geheime Machenschaften von Industrie und Politik im Projekt Schwerfisch aufzudecken. Diese investigative Form des Journalismus wird nun erfolgreich fortgesetzt. Durch Zufall bin ich Augenzeuge der vernichtenden Wirkung einer neuen deutschen Geheimwaffe geworden.

Lesen Sie nun die Details in chronologischer Abfolge, entnommen aus den Unterlagen der Untersuchungskommision KXS, gemeinsam mit Kommentare und Gedanken des Autors. Alle Namen und Orte wurden zum Schutz der beteiligten Personen selbstverständlich geändert.

22. März 2006: Der Autor tritt eine seiner vielen Auslandsreisen an und lässt dabei einige seiner wichtigsten Lebensutensilien ungeschützt in seiner Wohnung zurück. Darunter befindet sich eine Standard-Gummiwärmflasche Rot für 9,99 DM. Deren Aufbewahrungsort ist das Bad im sechsten Stock (Wandhaken).

02. April 2006: In einem geheimen Waffenforschungslabor in Deutschland wird durch Unachtsamkeit ein vermeintlich nicht kontaminiertes Versuchsobjekt vom Typ Standard-Gummiwärmflasche aus einem Labor entfernt und zum privaten Zweck der Menstruationszyklenbeschwerdenentspannung eingesetzt. Damit ist das Unheil geschehen, denn die Standard-Gummiwärmflasche enthält Erreger des biologischen Kampfstoffes Gummus-Simplex-Desolvus.

13. April 2006: Im Umkreis des Labors in S. bei G. an der W. zerfallen auf mysteriöse Weise mehrere rote Standard-Gummiwärmflaschen. Da die meisten Haushalte nur ein Exemplar besitzen, fällt der Zusammenhang nicht auf und die Besitzer entsorgen ihrer Standard-Gummiwärmflaschen in den Hausmüll. Glücklicherweise wird der Hausmüll der Stadt S. bei G. an der W. komplett in einer nahegelegenen Müllverbrennungsanlage behandelt. Damit scheint der Erreger zunächst eingedämmt.

16. April 2006: Der Erreger taucht in mutierter Form wieder auf, da er Tage zuvor auf Sporen des gemeinen deutschen Gummischimmelpilzes getroffen war und spontan Teile dessen Erbgutes in seine virale DNS integriert hatte. Dadurch hat er die Möglichkeit der Luftverbreitung hinzugewonnen.

17. April 2006: Andreas F. in S. bei G. an der W. untersucht den Schimmel in seinem Badezimmer sehr intensiv. Einige Tage zuvor ist ihm der schwarze Streifen aufgefallen, als er seiner Frau Uschi eine Wärmflasche zur Linderung ihrer Regelbeschwerden bereitete. Dabei fiel ihm der Verschluss der Standard-Gummiwärmflasche aus der Hand und dieser kam knapp neben dem Schimmelbelag zum Liegen. Andreas F. holt laut stöhnend tief Luft und atmet damit Sporen des Schimmelpilzes ein. Einige Pilzsporen tragen den Virus in sich.

02. Mai 2006: Nach einiger Zeit der scheinbaren Ruhe taucht der Virus in Jena wieder auf. Die Universitätsklinik muss 142 Standard-Gummiwärmflaschen entsorgen, da diese porös, rissig und teilweise zerfetzt in einem Lagerraum vorgefunden werden. Allerdings kann niemand die Verbindung zum Virus herstellen. Man geht von zu langer Lagerung an einem warmen Ort mit teilweise direkter Sonneneinstrahlung aus. In der Rekonstruktion des Hergangs wird festgestellt, dass am 19. April 2006 Andreas F. aus S. bei G. an der W. in seiner Funktion als Wartungstechniker der Firma Z. aus F. bei G. nicht an der W. die Klimaanlage überprüfte. Bei einem Probelauf des Gebläses muss Andreas F. heftig husten. Hierbei gelangen Schimmelsporen mit viralen Gästen in die Umgebungsluft und werden weitflächig im Raum verbreitet.

10. Mai 2006: Ein Fehler in der Klimaanlage der Universitätsklinik führt zu einer Luftstromumkehr und die Viren gelangen in die Aussenluft und werden, bedingt durch das an diesem Tag herrschende Wetter, nur wenige hundert Meter weiter getragen und setzen sich auf einem Metalldach eines Wohnhauses ab.

15. Mai 2006: Bei einer Wohnungskontrolle beim Autor dieses Artikels wird das Badfenster kurzzeitig zur Lüftung geöffnet. Ein Windstoss trägt wenige Viren in das Bad und damit auch auf die Standard-Wärmflasche Rot, die ungeschützt platziert ist.

31. Mai 2006: Der Autor kehrt von seiner Auslandsreise zurück und findet seine Standard-Wärmflasche Rot zerstört vor. Anfänglich glaubt auch er nur an eine Alterung des Gummis unter Einfluss des Sonnenlichts bei gleichzeitigem Kontakt mit Seifenlösung, aber sein Instinkt und seine Erfahrung lässt ihn misstrauisch werden. Das nachfolgende Ereignis bestätigt seine Annahmen.

05. Juni 2006: Ein Klopfen an der Tür um 7 Uhr am Morgen lässt den Autor aufschrecken. Zwei Männer mit Sonnenbrillen und eine attraktive Brünette im Minirock stehen vor seiner Tür. Durch die hinterlistige Stoffarmut ist der Autor kurzzeitig abgelenkt und die Sonnenbrillenträger drängen in die Wohnung. Blitzschnell entdecken sie die Standard-Wärmflasche Rot, die der Autor unachtsamerweise Weise auf dem Tisch gelagert hat. Mit geübten Handgriffen tüten sie das Objekt ein und verlassen die Wohnung ebenso schnell, wie sie sie betreten haben.

An dieser Stelle endet der Untersuchungsbericht mit der Bemerkung, dass keine weitere Gefahr von Gummus-Simplex-Desolvus ausgeht, denn es kann sich nicht beliebig oft reproduzieren. Auch anfängliche Sorgen, dass der Virus Kondome angreifen könnte, erwiesen sich zum Glück als unbegründet.

Aber was bezweckt die Waffenlobby mit diesem Virus? Das Prinzip ist einfach. Das Fehlen geeigneter Wärmflaschen erschwert die Bekämpfung von Krankheiten und Beschwerden, speziell des Magen-Darm-Traktes. Hier lässt sich der Zusammenhang zum Projekt Schwerfisch herstellen. Die Wirkung von Schwerfisch wird beim gleichzeitigen Einsatz von Gummus-Simplex-Desolvus verstärkt, da eine wirksame Behandlungsmethode - Wärmetherapie - ausfällt. Vorhandene Rüstungskontrollmassnahmen greifen nicht, da die Zerstörung von Wärmflaschen nicht als kriegerischer Akt gilt.

Inzwischen wurden die Sicherheitsmassnahmen im Forschungslabor weiter erhöht und die entsprechende Mitarbeiterin hat eine neue Position in einer Auslandsniederlassung im Südpazifik bekommen. Die deutsche Wärmflaschenproduktion wurde inzwischen auf konventionelle Metallausführungen umgestellt.

Kolumne - 2006-06-25, 14:59:20 - 1 Kommentar

Der A380 will nicht fliegen

A380

Scheisse, er will nicht rechtzeitig fliegen und dabei hatten wir uns doch alles so schön ausgemalt: Europa ist die führende Nation im Flugzeugbau. Vorbei! Aus! Das Ding will einfach nicht pünktlich in grossen Stückzahlen fliegen, sondern mag bei Mama im Hangar bleiben.

Ich habe dem Projekt bestimmt nichts Schlechtes gewünscht, aber mir war der Zeitplan schon immer suspekt. So ein grosser Vogel, soviel neue Technik, soviele Ländern und soviele Leute, dass schreit förmlich nach einem Projektgau. Die Leute bei Airbus werden schon die besten Projektmanager haben, die es gibt und sie konstruieren ja auch nicht den ersten Flieger. Aber vor dem Erstflug und vor dem Abschluss der Belastungstests definitive Lieferaussagen für nur ein Jahr nach Erprobungsstart zu geben, dass war mehr als verwegen.

Was nun? Ausser das Airbus in Deutschland keine ausgebildeten Ingenieure findet, weil das Bildungsniveau so mässig bzw. viele Leute nicht umziehen wollen, können wir uns als Land wenigstens keine Schuld geben. Da wir die Missmacher sind, kann der Liefertermin nicht von uns gewesen sein. Der Aktienkurs stürzt ab, in Seattle bei Boeing besaufen sich die Mitarbeiter momentan mit dünnem Budweiser und feiern schon den Verkauf der nächsten Boeing 747-800.

Eins steht fest: Keine Fluglinie der Welt wird sich von nur einem Hersteller abhängig machen. Nur der Wettbewerb wird den Fluglinien gute Technik und gute Preise sichern. Airbus wird vom momentan Kampf mit der Tücke im Detail nicht eingehen, aber bestimmt bald wieder Geld vom Staat bekommen.

P.S. Hat Deutschland vielleicht versehentlich Airbus ein Mautsystem zugeliefert?

Photo by stereoroid under CC-BY-SA-2.0

Kolumne - 2006-06-14, 21:49:06 - 2 Kommentare

Danksagung

Schöne Frauenbeine

Aus gegebenem Anlass möchte ich mich bei den Erfindern und Produzenten des Minirocks, bei den Erfindrn und Produzenten von Hot Pants, bei den verwegenen Designern des Wonderbra und ähnlichen Hilfsmitteln, bei den Schneidern von tiefen Ausschnitten und freien Rücken, bei den Erfindern des halterlosen BHs, bei Rockherstellern und bei Produzenten von dünnen Blusen, Hemden und weissen T-Shirt bedanken. Nicht zu vergessen Kleider, speziell Schlauchkleiderhersteller.

Ganz besonders möchte ich mich aber bei den schönen Frauen von Jena bedanken, die viele oder wenige der obigen Kleidungsstücke während dieser heissen Junitage tragen und damit mein Leben versüssen. Traut Euch. Es sind Eure Waffen. Ihr dürft sie einfach so benutzen.

Viele Dank auch an meine Eltern, die mich mit einem X und einem Y-Chromosom ausgestattet haben.

Photo by Thomas Hawk under CC-BY-NC-2.0

Kolumne - 2006-06-13, 22:45:32 - 2 Kommentare

Warum blogge ich?

Leer

Aus mir nicht erfindlichen Gründen stellte sich heute die Frage: Warum blogge ich oder was soll das hier?

Ich weiss wirklich nicht warum. Bisher habe ich ja immer gesagt, dass ich mich mitteilen möchte, andere Leute unterhalten und interessante Dinge absondern, die sich im Internet ja eine Weile halten und auch gut gefunden werden. Aber das kann ja auch gut vorgeschoben sein. Vielleicht weiss ein Single mit sich und seiner Zeit nichts weiter anzufangen, als sich seiner Umwelt durch verbale Absonderungen aufzudrängen. Naja, immerhin besser als stoned in der Ecke zu liegen, oder sich im Internet in fiktiven Foren und Spielen zu vergraben.

Also was brachte mir das Bloggen bisher? Davon abgesehen, dass man einen ansehnlichen Teil seiner Zeit totschlagen konnte, die man sonst verraucht oder im TV ertränkt hätte, was brachte es mir? Nun ja, ich habe immerhin einige neue Freunde durchs Bloggen gefunden und mich haben alte Freunde wiedergefunden, obwohl sie nicht nach mir gesucht hatten.

Einem Kunststudenten konnte ich mit Fotos aushelfen, seine Semesterarbeit zu erledigen. DSL-Junkies in Jena konnten sich ausdiskutieren, als Folge meiner Beschwerde über die DSL-Verfügbarkeit und der anschliessenden Kommentarflut. Einige Leute wissen jetzt endlich, was eine US-Gallone ist und wieviel Bier in einen Pitcher geht. Tausende dürften jedoch frustiert auf mich geschimpft haben, weil sie unter dem Suchwort Ice Age 2 nicht den Trailer downloaden konnten und erst recht nicht den heimlich geklauten Film. Leute mit dem Hang zu zartem Gemüse dürften mich verfluchen, weil sie unter Cheerleader nur ein harmloses Bild fanden, dass nicht mal von mir war. Vielen Leuten dürfte jedoch der Hinweis auf ein freies CD-Brennprogramm geholfen haben.

Beschimpfen durfte ich mich auch schon lassen: "Hey, ihr Blogger seid doch alle kranke, pickelige Arschlöcher!" und konnte sogleich zurückschlagen, denn der heimliche Meckersack hatte eine IP von DaimlerCrysler und war nur Praktikant. Solche fleissigen Arbeitszeitvernichter dürften was für Pia sein.

Hatte mein komisches Hobby einen Einfluss auf jemanden? Scheint irgendwo die Sonne heller oder beginnt der Tag besser? Helfe ich eventuell anderen Leute damit, ihre Zeit halbwegs stilvoll zu vernichten? War das, was ich hier gemacht habe, überhaupt humorvoll?

Mir wurde ja schon mehrfach nachgesagt, dass ich hier nur Frauen anbaggern wollte. Vielleicht war das was dran, irgendwann mal. Als Tipp an die anderen Männer: Lasst es, Kreativiät scheint nicht mehr auf der Wunschliste zu stehen oder man ist als Blogger schon wieder so schräg, dass man als Idiot klassifiziert wird. Fazit: Bloggen ist keine erfolgreiche Baggermasche.

Vielleicht wollte ich mir einfach nur selbst beweisen, dass ich am Leben bin. Vielleicht war es aber auch nur ein Hallo in die Welt: "Ich blogge, also bin ich!" Vielleicht war es aber nur der Versuch, sich etwas Beachtung zu verschaffen?!

Hat eher Shakespeare recht, der, wie immer seiner Zeit voraus, meinte: "Bloggen oder nicht bloggen, das ist hier die Frage.".

Vielleicht sollte ich schliessen mit: "Der Rest ist Schweigen."...

Kolumne - 2006-05-09, 04:43:34 - 9 Kommentare
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