Zack and Miri make a Porno

Weil er jetzt erst in Deutschland anläuft: Zack and Miri make a Porno.

Mediales - 2009-08-13, 22:20:40 - 1 Kommentar

Doppelt oder Feinheiten?

Aus einem aktuellen Spiegel-Online Artikel:

"Bis zum Eintreffen der Feuerwehr stand der Reisebus aus dem Ruhrgebiet in Flammen. Wenig später ging der Bus in Flammen auf und brannte vollständig aus."

Witziges - 2009-08-09, 11:46:22 - 1 Kommentar

Browser-Statistiken Juli 2009

Browser Statistiken Juli

Mal ein Blick auf die Browser meiner Besucher im Monat Juli. FF ist stark.

Technisches - 2009-08-07, 18:12:41 - 7 Kommentare

Berufsbezeichnung

Fachkraft für die Reinigung von transparenten Gebäudebestandteilen

Witziges - 2009-08-05, 22:40:52 - Noch keine Kommentare

Jena kurz betrachtet

Die Unmenge an hübschen und intelligenten Frauen in Jena kann einem auch manchmal zu viel sein... ;)

Jena - 2009-08-05, 20:45:45 - 2 Kommentare

Filmkritik: Transformers 2 - Die Rache

Heute war ich im Kino und habe Transformers 2 gesehen. Etwas spät zwar, da der Film schon länger läuft, aber ich dachte, es kann ja nicht schaden.

Ich will mich auch nicht lange mit Beschreibung und ausschweifenden Kritiken aufhalten. Nur soviel: Transformers 2 ist bunt, schnell und man weiss oft nicht, wer gerade aktuell der Böse ist oder dazugehört. Ausserdem hat die United States Air Force nun einen heldenhaften Werbefilm mehr, GM durfte Autos in Mengen platzieren und ein Audi gehörte zu den Bösen.

Nicht unwesentlich ist, dass die die Baywatch-Strandzeitlupe getoppt wurde. So schön wogend, wie Megan Fox in Zeitlupe vor Explosionen Deckung sucht, wurden schon lange nicht mehr natürlichen Formen zelebriert. Zudem ist die Frau auch nie um eine Hotpants verlegen.

Der Rest ist Popcorn-Kino. Man(n) geht nur a) wegen ihr oder b) wegen der Technik und dem Kawumm ins Kino - wahlweise beides, aber diese Aussage halte ich für eine Lüge :)

Fazit: Wenn Kinokarten günstig, dann sehen, ansonsten läuft es bestimmt auch in absehbarer Zeit im Fernsehen. DVD würde ich nicht kaufen, denn mehr als einmal würde ich es nicht sehen... eine 20 min Megan-Kurzfassung vielleicht... aber sonst...

Mediales - 2009-08-05, 01:46:07 - 2 Kommentare

Fliege, Investments und innerer Protest

Es ist wieder Samstag und damit ist es auch wieder Zeit für einen Blogeintrag über alles und nichts. Vor mir steht der Iced Coffee Latte und eigentlich könnte ich den ersten Teil eines jeden Blogeintrages vom letzten kopieren... wäre unfair, aber zeitsparend.

Das sitzt doch glatt wieder eine Fliege auf dem Rand des Displays und putzt sich. Da es nicht das erste Mal ist, nehme ich an, dass das neue Notebook nett duftet und die obere Kante eine kuschlige Wärme besitzt. Vielleicht sollte ich mich mal selbst draufsetzen? Aber das dürfte dem Gerät nicht gut tun.

Vor wenigen Minuten bin ich aus der Thalia raus. Mit leeren Händen. Innerer Protest war der Grund. Ich wollte eigentlich die Fortsetzung vom Weltengänger mitnehmen, aber ich fand sie nicht. Also wollte ich fragen, aber die Auskunftsstände waren belagert. Ich habe eine Runde gewartet und bin nicht weitergekommen. Entweder verschwand Frau Auskunft und kam nicht wieder oder es waren gerade andere Leute dran. Gut, also wollte ich spontan zwei andere Bücher kaufen, die mich anlachten... die Schlangen an den Kassen waren mir zu lang. Fast wie Weihnachten. Also habe ich alles wieder zurückgelegt und enthalte der Wirtschaft meine 20 Euro.

Während ich wieder die Schönheit(en) der Stadt Jena geniesse, Eingeweihte wissen, was ich meine, denke ich über interessante Inhalte für Euch nach. Kurz vorher sass ein Paar neben mir. Sie schien sichtlich gelangweilt, aber er wuselte redlich, um sie zufrieden zu stellen. Solchen Beziehungen gebe ich keine Chance. Ausserdem stehen Frauen, die ständig unterhalten werden wollen, auf meiner Wunschliste ganz unten... und die Liste ist lang.

Übrigens ist die Hintergrundbeleuchtung meines T500 einer der durstigsten Teile. Powertop von Intel stellt 4 Watt zwischen bissl hell und ziemlich dunkel fest. Hätte ich doch ein X301 nehmen sollen mit LED-Backlight, dafür weniger Power auf der CPU? Naja, nun muss es wieder für ne Weile langen, man kann ja nicht alles haben.

Diese Woche war ja mal wieder das Thema Bonus ganz oben in den Meldungen. Die Banken machen wieder fette Gewinne, nachdem ihnen durch Steuergelder geholfen wurde, obwohl die Wirtschaft immer noch ein Bein nachzieht und die Kredite nicht besonders freigiebig rollen. Selbst als die Banken riesige Verluste gemacht haben, gab es fett Geld für viele. Was man nur mit der intensiven Nutzung der mathematischen Funktion "Absoluter Betrag" begründen kann.

Ausserdem frage ich mich, ob Verschiebearbeiten von Geld überhaupt in einer bestimmten Form entlohnt werden sollte?! Es ist total unlogisch, wenn eine Bank in der Wirtschaftskrise Geld in Unmengen verdient. Sie verleiht wenig Geld, ihre bisherigen Kreditnehmer fallen teilweise aus und Werte schafft sie auch nicht. Wo kommt also der Gewinn her?

Die Antwort ist leider einfach wie traurig. Der Gewinn ist aus der Luft gegriffen! Durch Kauf und Verkauf von Aktien und Beteiligungen sowie wilden Spekulationen auf alles und nichts, machen die Banken Gewinne. Der Witz ist, dass in dieser Zeit niemand real etwas geschaffen hat, sondern einzig und allein aus den Kursanstiegen der letzten Monate ein Gewinn erwächst. Das heisst, dass wir bereits erfolgreich in der nächsten Blase sind.

Diese Woche habe ich auch einen interessanten Artikel über Highspeed-Trading gelesen. Computerprogramme kaufen und verkaufen in Millisekunden Wertpapiere und nehmen mikroskopische Preisunterschiede mit. Die Papiere werden nicht mal lange gehalten als Anlage, sondern sind so schnell wieder weg, wie sie da waren. Gerade läuft übrigens im n-tv Ticker durch, dass weitere 5 US-Banken zusammengebrochen sind. Wohlgemerkt Banken und keine Investmentbanken, also Institute, die mehr mit klassischen Geschäften ihr Geld verdienen.

Investmentbanken tragen ihren Namen, teilweise zumindest, vollkommen zu unrecht. Der Handel mit Schulden, Krediten, Wertpapieren und anderen virtuellen Sachen für mich nichts mit Investments zu tun. Investment heisst Investition und damit auch Verpflichtung. Wenn ich jemandem Geld gebe, investiere, dann ist das eine mittel- und langfristige Verantwortung, die über Geben von Geld hinausgehen sollte. Es ist eine Geste des Vertrauens, des Verständnisses und vor allem der Erkenntnis, dass eine Idee funktionieren kann oder könnte. Das Ganze dauert Monate und Jahre und es braucht Geduld und Verstand. Natürlich kann es nötig sein, sich auch mal von seinem Investment zu trennen, wenn man zum Beispiel nicht mehr dran glaubt oder das Geld für andere Sachen benötigt. Dann kann man natürlich damit handeln... aber nicht zocken.

Für mich ist Warren Buffett der perfekte Investmentbänker. Langfristig, überlegt und nicht auf den eigenen Reichtum bedacht. Klar besitzt er Milliarden, aber er hat keine Flut an Häusern, nicht Dutzende Frauen, keine Yachten und keine Flugzeugsammlung. Er feiert keine rauschenden Feste und er teilt sein Wissen.

Das Ergebnis allen Handels sollte die Schaffung beständiger Werte sein. Werte, die Menschen Arbeit und Essen geben. Werte, die keine Anhäufung von Gold, Schlössern und Geschmeide sind. Werte, die Wissen darstellen und dem nächsten zugänglich sind, damit er wiederum Werte schaffen kann.

So, jetzt kriege ich mich wieder ein und schaue nochmal in die Runde. Lila im Überfluss und gerade radelt eine Frau vorbei... so wie sie aussieht und so wie sie auf dem Rad sitzt... ich glaube ich bin in Frankreich. Sie ist anmutig und schön. Ausserdem hat sie das gewisse Grundlächeln.

Die neuen Busse in Jena sind natürlich wieder laut. Geht das nicht leiser?

Euch ein schönes Wochenende.

Dies und Das - 2009-08-01, 15:30:23 - 2 Kommentare

Bilderrätsel ohne Gewinnchance

Welcher Begriff verbirgt sich hinter diesem Bild?

Bilderrätsel - 2009-07-29, 23:57:16 - 9 Kommentare

Kommen und Gehen

Es gibt Medikamente gegen vorzeitiges Kommen. Gibt es denn auch was gegen vorzeitiges Gehen? Da sich bisher nichts in meine Mailbox als Supersonderangebot verirrt... Marktlücke?

Witziges - 2009-07-29, 17:46:40 - 1 Kommentar

Lila, Rente und Mäuse in Raumanzügen

Mir ist nach Schreiben. Weiss nicht warum, ich will gerade einfach nur schreiben. Auch wenn ich damit nicht unbedingt ein Werk zu Papier oder besser Bildschirm bringe, aber oft hilft es einfach mal Sachen zu machen, die befriedigend erscheinen. Wie nicht anders zu erwarten, sitze ich wieder im Café. Ein Iced Coffee Latte steht vor mir. Dafür gibt es keine vernünftige deutschen Übersetzung. Schliesslich ist es kein Eiskaffee.

Heute Nacht habe ich einen komischen Schotter geträumt. Mäuse in Raumanzügen, die Möglichkeit durch Drehen an einem Dings eine Zeitverschiebung vorzunehmen und alles um mich herum stand still. Irgendwas war auch mit Militär und Krieg. Die ganze Sache fühlte sich auch noch wie ein 3D-Film an. Es hätte bestimmt ein tolles Drehbuch für den nächsten Pixar-Animationsfilm abgegeben, wenn ich nicht das Meiste vergessen hätte. Wenige Sekunden nach dem Aufwachen war es noch frisch. Nach meinem Besuch im Bad war es... weg... fragmentiert.

Ich habe gerade mal den Texteditor gewechselt. Kate ist so... fett... jedenfalls scheint sie viel mehr CPU zu brauchen, wenn man ihr etwas Text anbietet. Auch machte sich ein Springen beim Textschreiben bemerkbar. Jetzt läuft jEdit. Vorteil: Das Ding läuft überall, weil Java. Bin gespannt... wollte ich schon lange ausprobieren.

Zurück zum eigentlichen Text. Vorhin habe ich über die aktuellen Rentendiskussion gelesen. Rente ab 69 und das Geschrei ist gross. Ich weiss, meine Meinung ist nicht sehr populär, aber ich denke, dass man nie in Rente gehen sollte. Allenfalls weniger arbeiten bzw. die Arbeit wechseln. Ich kann mir nicht vorstellen, jemals nicht zu arbeiten. Untätigkeit macht dem Körper zu schaffen. Wenn das Hirn nicht arbeitet, dann stirbt es. Fernsehen gehört deswegen eigentlich verboten bzw. pro Tag auf 90 Minuten beschränkt - damit ein Spielfilm reinpasst. Bücher sollten steuerfrei sein und Fernsehen muss mit einem erhöhten Mehrwertsteuersatz von 38% belegt werden, wobei für Nachrichten nur 7% fällig werden.

Natürlich kann niemand mehr mit 69 im Stahlwerk schuften, den Müll abholen oder jeden Tag 10 Kilometer rennen, um die Post auszutragen. Es muss aber Sachen geben, die ältere Menschen gut können. Hätten wir mehr Respekt vor dem Alter, dann wären sie gute Lehrer, Geschichtenerzähler, Schriftsteller, Gärtner, Bibliothekare und so weiter.

Natürlich gibt es eine Art Rente, aber sie ist nicht der alleinige Heilsbringer. Man kann zuverdienen und bekommt nichts gekürzt... oder vielleicht so, es gibt keine Rente, dafür wird ab 70 keine Lohnsteuern mehr erhoben und man muss nicht mehr in die Rentenversicherung einzahlen? Wenn man krankheitsbedingt nicht arbeiten kann, dann gibt es Extraregeln, denn mit Ausnahmen kennt sich Deutschland aus.

Ihr erinnert Euch vielleicht an das Lila-Thema? Lila ist in, denn jetzt sind mir schon drei weitere Damen begegnet, die grossflächig Lila trugen. Die eine trug es sogar extrem dreidimensional. Was einige Burger mit viel Protein so produzieren können... Noch drei Mal Lila an anderen Damen dazu... es scheint ein Trend zu sein oder es war ein Sonderangebot?

Und noch mehr burger-erzeugte Formen. Sollte sich ein Investment in einen Unterwäscheproduzenten für Frauen lohnen, um die Formen durch Bekleidung zu formen? Man müsste mal schauen, wer in McDonalds hat bzw. in wen McDonalds investiert ist. Eventuell gibt es ja da Überkreuzbeteiligungen. So, wie ja auch die meisten Politiker in Plastiktüten- und Kosmetikhersteller investiert haben. Ich sage nur 100ml Packungen zur Mitnahme in Flugzeugen.

Lila!! Ein knappes Kleid diesmal, wobei die unteren Fransen auf eine gewaltsame Kürzung des Bekleidungsstückes deuten. Lila ist das neue Rot. Achtet diese Woche mal darauf. Wobei ich finde, dass Kerle in lila T-Shirts sehr suboptimal aussehen. Die Frau mit dem kurzen lila Kleid sieht im Gesicht wie Jessica Alba aus. Ist es aber wohl eher nicht. Warum sollte sie sich hier einen Kaffee kaufen? Pappbecher gibt es in Hollywood auch und die sind auch noch grösser.

So, mein Kaffee ist verdampft und damit ist es Zeit, diesen Text zu veröffentlichen und Euch eine schöne Woche zu wünschen. Kreativ, erfolgreich und befriedigend soll sie sein.

P.S. Der Mann neben mir erklärt gerade einigen Jena-Besuchern den Weg zum Planetarium unter Nutzung von Strassennamen... woher sollen die Leute denn das wissen... deswegen fragen sie doch. Stöhn!

Kolumne - 2009-07-26, 16:10:36 - 4 Kommentare

Regen, Sonne, Lila und Bettwäsche

Mein Notebook-Akku zeigt noch 1 Stunde und 19 Minuten Laufzeit. Zeit genug, um Euch wieder einige Beobachtungen aufzuschreiben. Beobachtungen, die nichts auf Lauf der Dinge ändern, aber einigen von Euch 10 Minuten mentale Entspannung bieten. Jedenfalls wurde mir das so zugetragen.

Da sitze ich also wieder in einem Café in Jena und schaue auf die Damenwelt... nein, nicht wirklich, aber ich Pflege gern die Klischees, die mir anhaften. Rechts von mir hopsen gerade zwei Frauen aus dem Café, die meine Altersklasse sind. Also im besten Alter sozusagen. Von jeder noch ein Bestätigungslächeln bezogen und jetzt sind sie weg. Wobei ich mir wohl eher die Bestätigung geholt habe, als den beiden Bestätigung zu vermitteln.

Ich renne derzeit mit Bettwäsche durch die Innenstadt, da ich nicht an der Seersucker in einem Markt meiner Wahl vorbeigehen konnte. Die kühlt im Sommer so schön, weil die Auflagefläche auf der Haut geringer ist. Genau... wegen der rippligen Oberfläche. Leider buckelt man an dem Zeug mächtig.

Ich habe gerade Zucker verkippt... ob ich jetzt Weisswein draufschütten muss, damit es keine Flecken gibt? So ein Notebook-Display ist halt nicht durchsichtig. Na egal, ich puste den Süsskram mal quer über den Fussboden.

Draussen geht der Regen an und wieder aus. Die Schirme gehen auf und wieder zu. Vor knapp 2 Stunden war noch richtig was los in der Innenstadt, jetzt legt sich gerade der Ansturm und die Leute ziehen sich nach Hause zurück... was auch immer sie dort machen werden. Grillen wohl eher nicht.

Heute bin ich wieder klassisch mit meinem Windows-Notebook unterwegs, da zu Hause das Linux sich selbst auf eine andere Platte kopiert. Mir ist die eingebaute Western Digital in meinem neuen Notebook zu heiss. Die Handauflage vom Notebook wird deutlich warm und das empfinde ich als unangenehm. Mal sehen, ob die Samsung-Festplatte kühler bleibt. Sollte es so sein, dann wird die WD zur Zweitplatte und darf sich mit dem alten Windows in der virtuellen Box abquälen.

Ob ich mal am Kino schaue, was heute Abend noch läuft? Ach, ich vergass, heute stehen Familienpflichten aka eine Geburtstagsfeier an. Das grosse Fressen also wieder mal. Ein vorträgliches Uff!

Links vor mir sitzen zwei neue Damen. Sie entsprechen dem üblichen Klischee - eine kleine Dicke und eine grosse Lange. Wie das auch immer kommen mag. Draussen zieht die Schwerkraft gerade wieder das Wasser aus den Wolken, obwohl der Himmel blau ist. Ein befremdlicher Sommer dieses Jahr. Wenigstens ist er nicht brüllheiss. Auch was wert. Jetzt muss man Aktien von Regenschirmherstellern kaufen... leider sind die wohl fest in chinesischer Hand. Die meisten Leute haben günstige Schirme in der Hand... man vergisst die Dinger ja eh immer.

Vor einigen Jahren habe ich mir einen guten grossen Schirm gekauft... genutzt hat es wenig. Eine Windböe war sein Ende und der Kassenzettel war nicht mehr auffindbar, um die versprochene tolle Garantie einzulösen.

Jetzt ballert die Sonne wieder quer über den Platz. Aber sowas von hell. Was für ein Kontrast zum Regen vor 10 Minuten. Ich darf nicht vergessen, dass ich in 2 Stunden mit dem Auto zur Feier aufbrechen muss. Im Alter muss man sich häufiger dran erinnern ;)

Die Damen vor mir werden mich leider nicht anlächeln, denn sie haben nur Augen füreinander. Auch schön. Menschen, die glücklich sind, sind die besseren Menschen. Fast schon egal, warum sie glücklich sind oder werden... solange es nicht auf Kosten anderer ist. Damit habe ich gerade das Glücksempfinden von Massenmördern aus meiner philosophischen Betrachtung ausgeschlossen... man muss sich ja heute leider ständig absichern.

Ich springe jetzt noch kurz zum Laden mit den vielen bedruckten Seiten. Ich habe zwar noch zu lesen, aber man kann nie genug Vorrat haben. Man muss sich ja immer auf ein nächstes Buch freuen können.

Konnte mich nicht entscheiden. Es bleibt beim Kein-Buch-auf-Vorrat zu Hause. Vielleicht nächste Woche nochmal. In eine Buchhandlung kann man nicht oft genug gehen. Vor allem auch, weil einige hübsche Mädchen dort arbeiten, denen das Verkaufen von Büchern wirklich Spass macht.

Lila Strümpfe, lila Rock, lila Bluse, lila hohe Schuhe. Wirklich eine Versuchung. Wow... !!! Die Frage ist nur, wie der Mann mit den grauen Haaren in ihr Leben reinspielt. Immerhin fasst er sie ständig an. 20 und 50 würde ich sagen. Erst wollten sich beide hinter mich setzen, jetzt sind sie nochmal umgezogen. Schade, denn ich hätte gern Mäuschen gespielt. Immerhin sah sie sehr bezaubernd aus.

Ich sitze im Fenster vom Bagels & Beans und schaue den vorbeigehenden Leuten zu. Hatte ich erwähnt, dass es gerade wieder regnet... aber richtig... Binärregen! An und aus. Fett krass warm im B&B... Klimaanlagen sind... richtig dosiert... ein Segen und sorgen für Kundenzustrom.

Das soll es dann erstmal für jetzt und heute gewesen sein. Schönes Wochenende noch.

Kolumne - 2009-07-25, 16:35:50 - 3 Kommentare

Warum Steuern von steuern kommt

Am Glühbirnenverbot der EU kann man sich wieder mal verfehlte Politik anschauen. Statt die Chance zu nutzen, die Verbraucher sanft zu erziehen und zusätzlich Einnahmen zu erzielen, werden Glühbirnen einfach verboten (Spiegel-Artikel). Man hätte auch einfach pro Birne zwei Euro Steuern erheben können und hätte damit, den Markt gesteuert.

Jetzt werden Glühbirnen gehamstert und später werden wir einen Schwarzmarkt sehen. Die Preise der Energiesparlampen werden im Gegenzug nicht sinken, weil die Leute, die Dinger kaufen müssen. Damit entfällt die Notwendigkeit, den Verbraucher über den Preis zu locken.

Deutschland - 2009-07-25, 14:25:38 - 6 Kommentare

Samstag, Menschen, ein Hund und viel Ruhe

So, ich habe Kate gestartet und meissle wieder einen Café-Blogeintrag rein. Derzeit sitze ich im Black Bean am Holzmarkt in Jena. Kate mag gerade nicht umbrechen... Moment... so, jetzt. Sonst scrollt mir der Satz immer ins Nirwana. Da Kate läuft, wisst Ihr quasi auch, dass ich mein neues Notebook mit Ubuntu auf dem Schoss habe. Ich gewöhne mich immer mehr daran.

Es gibt noch einige Umgewöhnungsprobleme. So fehlt mir Irfanview für schnelle Aufgaben und mein Lieblingsfotoprogramm Fixfoto ist leider nur auf Windows zu Hause. Eventuell bekomme ich es mit Wine zum Laufen... jemand Erfahrungen? Auch das Finden der Programme zum Starten ist ungewohnt... ich muss mir noch einen Schnellzugriffsordner bauen. Der Rest ist fein. Ich habe auch nicht erwartet, dass es gleich alles passt. Auch habe ich mich noch nicht für bestimmte Programme entschieden. Das heisst, ich habe noch verschiedene Programme als Texteditor, zum Malen, für FTP etc. im Einsatz. Ich denke, da schälen sich nicht die Richtigen heraus.

Empfehlen kann ich übrigens Powertop - ein Tool von Intel. Damit kann prima sehen, was der Rechner wo an Strom wegfrisst und es gibt Tipps zum Sparen. So bekommt man noch einige Minuten mehr aus dem Akku rausgequetscht. Ja, Linuxer sind Fans von Text. Geht schneller, als nen Fenster mit der Maus zu beklicken.

Ich finde es erstaunlich, dass Jena heute so entspannt und gelassen unterwegs ist. Autos scheinen langsamer zu fahren und nicht so zu drängeln. Sie lassen sogar Fussgänger rüber. Letztere schlendern entspannt und auf der Post war es trotz ausreichend vieler Leute sehr ruhig. Lebe ich plötzlich in Zeitlupe?

Heute war wieder Trödelmarkt in Jena. Leider habe ich kein DDR-Urania-Universum bekommen. Ich lese das alte Zeug so gern. Speziell der Blick auf die Zukunft, die ja teilweise schon Vergangenheit ist, ist sehr interessant. Wie hat man sich in den 1950er und 1960er vorgestellt, was in 2000 ist. Genial. Grösstenteils war es falsch. Zu optimistisch und zu positiv. Die Menschheit hat sich nicht weiterentwickelt, nur die Technologie. Ende der 1980er, Anfang der 1990er gab es kurz Hoffnung, dass alles anders wird auf der Welt. Naja, etwas mehr Freiheit hier und da. Mehr Technik, kürzere Wege, aber es geht nicht vielen Leuten viel besser. Anders ja, aber nicht zwanghaft besser.

An einem Trödelstand liegt ein riesiger Schäferhund. Er beobachtet seit Stunden die Leute, spitzt die Ohren und trottet manchmal faul im Kreis herum. Schade, dass er nicht Bloggen kann, er hätte bestimmt viel zu erzählen. Dinge, die er sieht, riecht, hört. Würde mich mal interessieren.

Es ist nicht wirklich kalt. Man kann ohne Jacke laufen, obwohl die Sonne nicht draussen ist. Prima. Drinnen im Cafe ist es sogar leicht zu warm, speziell in den Ledersessel... aber man kann so schön mit dem Notebook auf dem Schoss fletzen.

Gerade habe ich bei Müller ein neues Schneidbrett erworben. Mein altes Brett war etwas zerschnitten und verweigerte eine gründliche Reinigung. Es war ca. 10 Jahre alt und da darf auch mal ein neues Brett nachrücken. Sogar der gleiche Typ, aber mit Metallgriff. Auch einen Salat-Dressing-Shaker habe ich mitgehen lassen - selbstverständlich bezahlt :) Ich mache mir neuerdings so gern eigene Dressings.

Wenn man die Leute beobachtet, dann könnte man heute denken, dass es uns allen gut geht und wir keine Probleme haben. So sieht eine friedliche und entspannte Welt aus... leider sehe ich nur einen Bruchteil der Welt im Moment und der ist leider kein Massstab. Strassenbahn und Busse. Wenige Autos und viele Fussgänger. Viele Kinderwagen und Familien, die gemeinsam ein Eis lecken - jeder sein eigenes Eis natürlich. Menschen, die sich entspannt einen Kaffee gönnen und dabei über die Sicht auf die Dinge bloggen. Ein kleines Mädchen jagt den Spatzen hinterher, eine junge Dame im 70er Lock hämmert auf ihrem Nokia rum. Unser Hund hat sich auf die andere Seite gerollt und lässt sich fotografieren. Nur lange hält er nicht still, denn die Neugier überwiegt und er holt sich vom Fotografen Streicheleinheiten ab.

Der Himmel ist gleichmässig hellgrau. Bedeckt halt, aber nicht wie schlechtes Wetter, sondern eher wie ein Sonnenschirm. Komisch... es ist angenehm, wenn es nicht so blendend, aber trotzdem warm ist. Die Sonne muss nicht brennen.

Der Jenaer Nahverkehr hat einen neuen Gelenkbus... aber warum ist das Ding wieder so laut. Muss man einen Bus brüllen hören? Wir sind nicht mehr in den 80er Jahren. Das kleine Mädchen hat sich von Spatzen auf Tauben verlegt. Die sind langsamer... da macht das Jagen mehr Spass. Ob ich nochmal in die Buchhandlung gehe? Ich habe ja gerade Quest durch und Schattenspiel begonnen, aber danach habe ich noch nix. Ach, ich hebe mir das für einen schlechten Tag auf.

Jetzt schaue ich nochmal mit Genuss auf die Bedienung. Freue mich am Talent und Geschmack der Natur und lese mal kurz über mein Geschreibsel, damit es nicht ganz so falsch ist, wenn ich es in 10 Minuten blogge.

Eine Hundeflüsterin. Eine Dame in Schwarz/Weiss kniet neben unserem Schäferhund und streichelt ihn. Sie scheint ihm auch etwas zu erzählen. Er streckt sich auf doppelte Länge und steht dann ganz ruhig. Jetzt ist sie weiter und er hat sich extrem flach auf die Erde gelegt - Haltung "Flache Schnauze". Hat sie ihn hypnotisiert?

Gerade ist mir aufgefallen, dass mein WLAN noch aktiv war, obwohl ich es nicht brauche. Abgeschaltet. Gleich braucht der Rechner 1,5 bis 2 Watt weniger und das macht ca. 25 Minuten Laufzeit aus. Schick, schick.

Gerade kommen Mädchen vorbei, die auf Junggesellinnen-Abschied machen und Zeugs verkaufen. Ich hasse das eigentlich irgendwie immer. Weiss nicht warum. Ein schönes Wochenende bzw. eine schöne und erfolgreiche krisenlose Woche Euch allen.

Kolumne - 2009-07-18, 15:45:27 - 4 Kommentare

Buchkritik: Andreas Eschbach - Quest

Andreas Eschbach - Quest - Cover

Und wieder ein Buch verspeist. Diesmal habe ich von Andreas Eschbach "Quest" gelesen. Eschbach gehört zu meinen Lieblingsautoren und so verwundert es nicht, dass sich das Buch flüssig runterlass.

Quest ist Science-Fiction in Reinstform. Wie stelle ich Euch jetzt das Buch vor, ohne den Inhalt zu verraten, denn man darf keinen Bestandteil des Buches vorgreifen, sonst versaut man sich interessante Wendungen. Ich denke, mit dem Zitat vom Cover geht es am besten:

"Es ist die Geschichte des Raumschiffkommandanten Eftalan Quest, der mit seiner Besatzung aufbricht, um den Planeten des Ursprungs zu suchen, jenen geheimnisvollen Ort, an dem das Leben im Universum seinen Anfang nahm."

Wir lernen unbekannte Welten kennen. Welten, die von Menschen besiedelt sind in einer fernen fernen Zukunft. Alle Welten sind bedroht vom Sternenkaiser, den man nicht besiegen kann und der nur Vernichtung bringt. Kommandant Quest bricht mit seinem Schiff und einer grossen Besatzung auf, um Hilfe zu finden, Hilfe im Kampf gegen den Sternenkaiser.

Eschbach serviert ein opulentes Science-Fiction Mahl, reich an Details, unglaublichen Dingen und kleinen Geschichten. Er könnte locker drei Fortsetzungen oder Seitenarme der Geschichte daraus stricken. Allein die Beschreibung der Gesellschaftsordnung, die gerade herrscht, nach der Republik übrigens, ist genial. Mehr will ich nicht verraten.

Fazit: Science-Fiction-Fan? Wenn ja, dann unbedingt lesen. Eschbach-Fan? Lesepflicht! Offen für Neues und Fantastisches? Lesen!

Lesematerial - 2009-07-18, 12:40:02 - 4 Kommentare

Sauer

Geht Euch das auch manchmal so, man ist sauer und weiss nicht warum? Ich bin gerade sehr sehr sauer und weiss nicht warum. Ich fühle mich, als hätte ich den ganzen Tag am Schlechte-Laune-Ladegerät gehangen und jetzt bin ich voll.

Im Tegut (Supermarkt) hätte ich fast die Frau an der Kasse vor mir zusammengestaucht, weil sie ewig nach blöden Gutscheinen suchte, die für Pizza waren und dann nicht gefunden hat und dabei laberte ohne Ende. Ich habe es förmlich in mir blubbern gespürt...

Jetzt kämpfe ich mit meiner neuen 2.5er Festplatte und werde noch sauerer. Das Ding ist lauter als die zu ersetzende Platte und vibriert auch noch. Sowas Blödes aber auch. Ich denke, dass die Platte morgen oder Freitag zurückgeht.

Damit erstmal Ende... eventuell lese ich jetzt noch den Spiegel. Schlechter kann die Laune nicht werden, da kann ich ruhig depressive Kost lesen...

Meiner selbst - 2009-07-15, 21:08:06 - 2 Kommentare