Die gelbe Etage im Guthrie Theater

Ein Blick aus der obersten Etage des Guthrie Theaters in Minneapolis. Die Fenster sind wirklich so gelb und die Stimmung ist einzigartig. Von hier hat man auch einen wunderbaren Blick auf die ehemaligen Mühlen, die das Gesicht von Minneapolis über Jahrzehnte prägten und jetzt grösstenteils stillgelegt sind.

Thematisch USA - 2009-10-08, 22:34:20 - Noch keine Kommentare

Der Gopher-State Minnesota

Mein Urlaub hat mich auch nach Minnesota geführt. Dieser US-Bundesstaat trägt u.a. den Spitznamen Gopher-State. Da ich bisher nicht wusste, dass ein Erdhörnchen auch ein Gopher sein kann bzw. auch so heisst, hier ein namensgebender Einwohner in Grossaufnahme. Es handelt sich dabei um das Thirteen lined ground squirrel - das dreizehnstreifige Erdhörnchen.

Getroffen habe ich das Tierchen im Sculpture Garden von Minneapolis.

Thematisch USA - 2009-10-07, 23:24:47 - 2 Kommentare

Gleich was zum Rätseln

Wo ist das? Lag auf meiner Reiseroute und ist Kunst. Übrigens ist die Kirsche etwas grösser als eine echte Kirsche... der Dunst ist zerstäubtes Wasser. Das Ding ist ein Springbrunnen.

Bilderrätsel - 2009-10-06, 22:38:18 - 2 Kommentare

Nicht weglaufen... wiederkommen

Das gibt es die nächsten 14 Tage

Heute ist nicht alle Tage, ich komme wieder, keine Frage. Erstmal ausruhen und fürstlich Frühstück einwerfen... 14 Tage lang :)

Meiner selbst - 2009-09-17, 21:25:34 - 7 Kommentare

Eben gehört

Eben in Köln bei McDonalds aufgeschnappt:

"Das ist in so komischem Deutsch geschrieben. Na Du weisst schon, so ne Sätze die man nicht versteht."

Ein Satz muss sein - 2009-09-15, 16:03:12 - 1 Kommentar

Jena gut gemacht - Freiwilligentag 2009

Freiwilligentag 2009

Heute wollte ich Euch mal schnell auf eine Aktion in der Stadt Jena hinweisen. Am 19. September läuft der Freiwilligentag 2009.

Haben Sie Zeit und Lust, sich für einen guten Zweck zu engagieren und Jena anders kennen zu lernen? Dann laden wir Sie herzlich ein, am 6. Jenaer Freiwilligentag mitzumachen!

An diesem Tag können Sie für ein paar Stunden freiwillig aktiv werden und verschiedenste gemeinnützige Projekte und Einrichtungen durch ihre Mitarbeit unterstützen. Der Jenaer Freiwilligentag ist eine Mit-Mach-Aktion für alle, die ganz praktisch Hilfe leisten wollen, wo sie gebraucht wird.

Für einige Stunden helfen Sie mit, Projekte umzusetzen, die ohne Ihre freiwillige Hilfe oft nicht realisierbar wären! Diese Aktivitäten verpflichten zu keinem weiteren Engagement, sondern bieten die Gelegenheit, unverbindlich seinem Interesse entsprechend, aktiv zu werden und die Vielfalt der Möglichkeiten freiwilligen Engagements zu entdecken.

Mehr dazu hier im PDF: Freiwilligentag 2009 in Jena oder direkt auf der Webseite Freiwilligentag 2009

Jena - 2009-09-11, 10:59:28 - Noch keine Kommentare

Restetexte

Ich bin auf dem Rückweg nach Jena und sitze im McCafe an der A4 bei Chemnitz. Es ist verdammt voll. Draussen sitzt eine Horde Mädels mit einem Herren. Cheerleaderverein Vogtland. Auch wenn Eure Fantasie jetzt Purzelbäume schlägt, die Damen sind noch sehr jung. Nicht vergleichbar mit dem Damen beim Superbowl.

Vor mir sass eben die Miss Tiefster Ausschnitt 2009. Nicht besonders hübsch anzusehen, aber sie war nachdrücklich ausdrücklich. Sie wusste, dass jeder alles sehen kann. Dazu zählten auch ihre Glitzersteine im Kinn. Gleich noch ein Schluck aus der Kaffeetasse nehmen, um mich wieder einzukriegen. Nein, ich bin nicht erregt, sondern eher abgeregt. Ästhetisch ist anders.

Das das immer so im McDonalds riechen muss. Man bekommt Appetit. Aber weil ich danach wieder ein schlechtes Gewissen wegen unnötiger Kalorienmassen habe, lass ich es. Bin tapfer. Auch an den synthetischen, aber leckeren Milchshakes kann ich vorbeigehen.

Grosser Zeitsprung. Es ist Donnerstag und es sind vier Tage vergangen. Ich habe mein Auto verabschiedet und bin für die nächsten Monate zu Fuss unterwegs bzw. per Mietwagen. Tut es auch, denn ich bin 2.5 Monate ausser Landes und da habe ich ein Fahrzeug, da muss nix in der deutschen Garage rumlungern.

Ich sitze im BlackBean und geniesse einen Cafe Latte zum Stressabbau. Draussen tobt das Leben bzw. eher der Strassenverkehr. Heute scheint in Jena wieder der städtische Deadlock-Supergau zu herrschen. Keine Strasse ist frei, überall stehen Autos. Aber die wollen nicht parken, die wollen eigentlich fahren. Eventuell entgeht mir ja auch nur das Chaos an den anderen Tagen, weil ich um 17 Uhr eigentlich nie ausserhalb des Büros weile.

Heute habe ich auch die Zeit genutzt und bin mit dem Opel Insignia eine Runde gefahren. Manche lernen halt aus ihren Fehlern nie. Aber ich bin nicht sonderlich beeindruckt. Das Auto ist nicht die Bohne originell, wie es der Signum war. Ist einfach nur ein weiterer langer und unübersichtlicher Lifestyle-Kombi. Federung zu straff, Spiegel zu klein, Tempomat doof platziert. Heckfenster zum Bullauge verkommen. Aussen grösser als innen, quasi nur schön gemacht von aussen und innen geht es eng zu. Naja, erstmal laufe ich und wenn ich Tester gewesen wäre, wäre der Wagen nicht so in Produktion gegangen.

Ich habe heute übrigens gewählt und zwar per Brief, da ich nächste Woche in den Urlaub mache. Ich habe links ein Kreuz und rechts ein Kreuz gemacht. Mal sehen, ob ich was gewinne oder wieder nur Nieten drin waren.

Ansonsten kann ich gerade nicht in Ruhe schreiben, da die Musik richtig mies laut ist und die Leute um mich herum auch irgendwie unruhiger als sonst sind. Aber ich glaube eher, dass ich es bin...

So, wird nix mehr... der Text kommt einfach so online. Zusammengestoppelt... Restetexte.

Dies und Das - 2009-09-10, 23:07:10 - 6 Kommentare

Buchkritik: Jean-Christophe Rufin - 100 Stunden

100 Stunden

Heute möchte ich einige Worte zum Buch 100 Stunden von Jean-Christophe Rufin verlieren. Obwohl ich es schon vor einiger Zeit gelesen habe, bin ich Euch noch eine Kritik schuldig.

In 100 Stunden geht es um Ökoterrorismus, d.h. man will den Menschen wieder in Einklang mit der Natur bringen. Dazu Bedarf es radikaler Schritte. Diese seien hier aber nicht verraten, weil es sonst keinen Sinn mehr macht, dass Buch zu lesen. Ich will ja nicht soviel verraten, wie es einige Rezensionen bei Amazon immer tun. Als grobe Anhalt sollen nur diese Worte dienen. "Wir sind zu viele Menschen, und die Ökologie lässt besonders in der Dritten Welt zu wünschen übrig."

Rufin beginnt sein Buch sehr spannend und weiss zunächst genug Verwirrung, und falsche Vermutungen zu erzeugen. Später dann, wenn die Agenten einer privaten Organisation ständig an anderen Orten sind, jede Aktion meist glatt geht und ganz unspektakulär Informationen ständig überall immer verfügbar sind, dann wird es langweilig. So verwundert es auch nicht, dass das Buch ohne richtigen Höhepunkt zum Ende kommt.

Zu Beginn möchte man das Buch nicht weglegen und sagt sich immer: "Nur noch das nächste Kapitel." Leider hält die Spannung nicht an und man verliert hier und da die Lust am Lesen. Einige der Agententeile, wenn man wieder alles glatt geht, habe ich dann auch mit grossen Wortsprüngen abgekürzt. Man bleibt nur dabei, weil man wissen, wer zum Ende gewinnt und wie.

Einige Aspekte des Buches, speziell der Einblick in die Gedankenwelten von radikalen Ökos sind sehr interessant und teilweise erschreckend. Speziell dann, wenn man sich dabei ertappt, dass ein oder andere Argument zu bejahen, weil die Begründung dahinter nachvollziehbar erscheint.

Fazit: Ich bin vom Buch enttäuscht, weil auf dem Cover Lobeshymnen zitiert werden, die nicht nachvollziehbar sind. Auch sind Orte und Personen oft zu flach gezeichnet. Einige Seiten wirken, als hätte ich sie geschrieben - reine Handlung ohne Blumen zur Dekoration. Es ist lesbar und der Einblick in die radikale Ökoszene, sofern hoffentlich nicht nur erdacht, ist interessant. Der Rest ist zu einfach und zu glatt. Die Agenten sind zu toll und irgendwie fehlerfrei, vom Adrenalinkick-Sex mal abgesehen. Das grosse Potential der Geschichte wird nicht ausgeschöpft.

Lesematerial - 2009-09-06, 11:03:25 - 1 Kommentar

Denglisch aber mal richtig

Warum eigene englischklingende Wörter erfinden, wenn man auch aus zwei beliebigen Wörtern was zaubern kann? Hier die neuen Laufsocks. Gefunden bei DM.

P.S.: Bild stammt vom neuen Handy HTC Magic mit Android System. Bilder sind nicht brachial gut. Im Notfall ok. Fokussiert wie ne Schnecke und hat kein Hilfslicht.

Witziges - 2009-09-05, 20:42:29 - 2 Kommentare

10 Euro, Markt 11, Gepäck und Gebäck

Da kommt meine Café-Asiatin wieder. Sie schnappt sich eine Zeitung und bestellt einen Kaffee. In der Hand hält sie einen Personalausweis oder neudeutsch ID-Card. Sie war also gerade wählen. Wie ich auch. Zur Auswahl standen verschiedene leere Kreise in den Farben grün und schwarz. Man kann also in Thüringen nur die Grünen und die CDU wählen... warum haben sich Rot, Gelb und Braun noch nicht beschwert? Könnte man die Wahlzettel nicht in Neutralweiss drucken? Wäre doch viel eindeutiger und würde keine Auswahl vorgeben.

Ich bin übrigens dafür, die Wahl mit 10 Euro bar auf die Kralle zu belohnen. Schliesslich wäre es nett, etwas vom Steuergeld zurückfliessen zu lassen. Als Demokratieverbesserung könnte man dann die Partei noch eine Prämie zahlen lassen. Dann kann man die 5%-Regel auch abschaffen, weil sie durch den finanziellen Einsatz eh überflüssig wird.

Derzeit sitze ich wieder im Markt 11, freue mich über das gewohnte Chaos hinterm Tresen und ziehe mir einen Milchkaffee und ein Stück kalten Hund rein. Zusätzlich mache ich einen auf gesund mit Joghurt und Obst. Es ist übrigens sehr leer heute. Total die Ruhe. Ich werde die Zeit nutzen und Blogeinträge für die Firma und mein eigenes Blog schreiben. Kreativ entspannen sozusagen.

Vorhin ist mir übrigens aufgefallen, dass Gebäck und Gepäck sehr nah beieinander liegen. Allerdings kann Gepäck Gebäck enthalten, aber Gebäck enthält nie Gepäck. Sinnig, oder?

Ich geniesse das Chaos... man, wie unorganisiert muss man sein, um mit vier Leuten ein Café mit wenigen Besuchern nicht gebacken zu bekommen. Gerade rate ich einer jungen Dame, sich einen neuen Rechner zu kaufen. "Die Wirtschaft braucht Dich! Konsumbefehl!"

Mit Skepsis betrachte ich den momentanen Stromverbrauch meines Notebooks. 20 Watt? Wow... bissl viel. Ob das UMTS mich hier ärgert oder was am Linux-Stromsparen klemmt? Wer weiss... ich stecke halt mal das Stromnetz ran. Wird Zeit für Solarzellen im Akkudeckel, um das Umgebungslicht zu nutzen. Wenn dann alle in einem Hörsaal ihre Notebooks anmachen, dann wird es dunkel, weil alle Solarzellen das Licht aufsaugen :)

Blättere im Spiegel. Natürlich mit grossem Weltkriegsspezial. Also lese ich mal wieder über unsere unrühmliche Geschichte. Gibt es auch andere Nationen, die ihre Fehler so lange aufarbeiten? Russland, Italien, USA?

So, erstmal lesen. Lasse mich wieder ablenken von allem Krimskrams und bin massiv mit mir unzufrieden. Nix geschafft, keine Kreativität und auch keine Entspannung. Ich hänge gerade so unbefriedigt rum... nix Halbes und nix Ganzes. Nicht mal Frauen schauen ist eine Alternative.

Der breite Dude hat eine schlanke Elfe zur Freundin und weist seinen Besitzanspruch, durch demonstratives Handauflegen auf ihre Schulter aus. Die Bestellung der Elfe und ihrer Freundinnenelfe versetzen das Bedienpersonal in ungeplantes Chaos... wieder einmal. Die Kunden lachen nur.

Die Sonne kommt raus und Leute mit Sonnenbrille rein. Mir gelüstet nach einem weiteren Kaffee, aber leider schlängelt sich eine Schlange am langen Tresen entlang und die Kaninchen hinter dem breiten Granittisch springen nervös hin- und her, ohne der Schlange devot Dienst zu leisten.

Es ist erst 16 Uhr, aber es wirkt wie später Vorabend. Fühle mich wie 18.30 Uhr. Komisch. Naja, was soll es... irgendwann ist auch ein Sonntag vorbei.

Ich habe mit meiner Tasse Kaffee wohl gerade 300 Liter Wasser vernichtet bzw. es war soviel Wasser nötig, um den Kaffee und die Milch herzustellen. Eigentlich müsste man sich vom nächsten Haus stürzen und einsehen, dass der Mensch der Erde nix bringt... leider ist der Bau eines Hochhauses sehr ressourcenintensiv und auch die Entsorgung der sterblichen Überreste ist ökologisch bedenklich. Schwermetallen und Chemie sei dank. Also wie werden wir uns los? Eventuell haben ja mal Ausserirdische Mitleid und befreien unsere Welt von uns. Vielleicht sogar ökologisch unbedenklich... zerbeamen oder in die Sonne teleportieren zum Beispiel.

So, reicht... ich schreibe jetzt mal am anderen Blogartikel, damit ich noch etwas Befriedigung abgreifen kann. Für den Eingeweihten: Lila im Anmarsch mit Augenwohltatsfaktor.

Dies und Das - 2009-08-30, 16:24:27 - 11 Kommentare

Zufällige Buchstabenansammlung zum Wochenende

Es ist Samstag, ich sitze im Black Bean und es ist Zeit für zufällige Textergüsse. Ich habe keine Pläne, was ich schreiben will. Ich lasse mich einfach von den Geschehnissen um mich herum anregen. Zuerst die Zustandserfassung: Vor mir steht ein Caffe Latte und ein Stück Marmorkuchen. Das Seitenstück, dafür dicker geschnitten. Die Dame hinterm Tresen hat extra gefragt, ob mir das so recht wäre. Natürlich ist es das, schon allein weil sie gefragt hat.

Diese Woche ich habe erfolgreich mein Auto zerlegt, also innermotorlich. Aussen ist noch alles ok. Motorschaden. Damit dürfte mir jetzt eine Stelle bei Opel als Testfahrer sicher sein. Wer sonst bekommt beim Kilometerstand 88.500 seinen Dieselmotor terminiert... ? Und dabei bin ich so ein zurückhaltender Fahrer und alle Lachen meist über mich, weil Schnecken schneller sind... naja... stimmt nicht ganz. Schildkröten sind schneller, Schnecken nicht.

Heute hat das Wetter mal schlechte Laune. Der Himmel ist bedeckt und es kann sich nicht ganz zwischen Sonne und vielleicht doch Regen entscheiden. Leider sind die Türen vom Black Bean nicht auf, denn es ist trotzdem zu warm. Mal sehen, was noch kommt. Auf Twitter laufen ja schon die Gewitterreports aus Deutschland zusammen.

Das Mädchen neben mir - nein, nicht meine Freundin, sondern auf dem Sessel - trägt Becken als Ohrringe. Also die Dinger, die im Orchester hinten immer zusammengeschlagen werden. Riesige Räder. Ihre Schwester sieht genau aus wie ihre Mutter. Mich verblüfft solche Ähnlichkeit immer.

Morgen ist Wahl und ich weiss nicht, was/wen ich wählen soll. Keine Partei hat Lösungen, alle haben nur gut reden. Alle wollen sich von Wahl zu Wahl retten, aber keine hat Mut Deutschland wirklich voran zu bringen und dabei in Kauf zu nehmen, es sich beim Wahlvolk zu verscherzen. Richtige Entscheidungen werden von der Masse nicht verstanden. Ich bin für zwei Semester Makro- und Mikroökonomik (Volkswirtschaftslehre) als Pflicht für jeden Einwohner von Deutschland. Nur wer versteht, wie ein Staat und seine Wirtschaft funktioniert und wer die Interaktion von Wirtschaften kennt, der kann klug agieren bzw. akzeptiert auch mal harte Richtungswechsel. Ich sage nur, billig kaufen, aber viel Gehalt haben wollen bzw. sich zu wundern, warum sein Betrieb gen Osten verlagert wird.

Gerade läuft Axel F. in der Caféversion über die Lautsprecher. Befremdlich! Klingt so gespült und ohne elektronische Instrumente ist es halt nicht das wahre Stück. Ich erinnere mich aber trotzdem dabei an die Orte und Zeiten, wo ich Beverly Hills Cop gesehen habe. War sogar zu DDR-Zeiten. Im Kleinstadt-Kino und später im Wehrlager. Apropos Kino. Heute wollen wir noch in LOL mit der hinreissenden Sophie Marceau.

Draussen ist irgendwie nix los. Es gibt kaum etwas zu schreiben. Sehe ich nicht richtig? Einkaufen muss ich auch noch. Handvoll Lebensmittel und Weichspüler. Auch muss ich was finden, um unser Schlafzimmer vom Zigarettenrauch zu befreien. Nein, ich rauche nicht und die Frau meiner Wahl auch nicht. Es zieht eher von unten rein und bleibt hängen bzw. es kommt vom Vormieter und kriecht immer wieder hervor - deswegen ja auch VORmieter :)

Neben mir sitzt jetzt eine Mutter und stillt ihr Kind. Ich finde es schön, wenn eine Gesellschaft diesen Vorgang unverkrampft zur Kenntnis nimmt, schliesslich ist es das Normalste der Welt. Das führt mich wieder zu den Gedanken, was in 50 Jahren sein wird. Wie werden wir miteinander umgehen? Welche Kultur ist die Stärkste? Mehr oder weniger Religion?

Draussen auf der Bank sitzt ein Mädchen mit einer riesigen Schleife im Haar. Pink! Ich habe schon wieder den Verdacht, dass es wieder die übliche Junggesellinnen-Orgie wird. Welch ein Elend. Die ersten Male war es noch witzig.

Immer wieder süss, dass junge Frauen mit X-Beinen rumstehen. Warum eigentlich? Die Leute fangen an, die Jacken anzuziehen. Wind kommt auf... es wird nicht mehr lange dauern und wir sehen Regen. Der Himmel ist auch schon durchgehend grau. Nein... da ist ein Sonnenstrahl... und weg ist er wieder.

Die Trude rechts neben mir... ja, die Gäste wechseln halt recht schnell - erzählt über ihre Krankheit, Krankenhaus und zu Hause bleiben. Sehr unsympathische Frau. Sie macht auf blonde Grossbrust mit Aufziegelungsfaktor. Jetzt redet sie über einen Svarowski Klitzerstein, den sie in die Zähne bekommt. Brrrrr... wie grausam!

Gerade zerrt ein Kerl seine Freundin an der Hand hinterher. Sie scheint es zu mögen. Ich kann mit dieser devoten Rolle der Frau nix anfangen. Übrigens kommt gerade ein interessantes Paar rein. Er jung, eventuell Student und sie reifer, aber attraktiv. Da muss ich gleich an den neuen Film mit Michelle Pfeiffer denken. Sommersprossen und rote Haare hat sich auch noch... voll das Gift für Männer ;) Die Leute schauen alle auf das Paar...

Ich bin jetzt nach Hause, habe mal wieder bei DM zuviel gekauft und konnte auch bei Tegut nicht überall vorbeigehen. Schönes Wochenende meinen geneigten Lesern.

Dies und Das - 2009-08-29, 18:45:36 - 2 Kommentare

Mädchen, Bücher, Android und Rücken

Das junge Mädchen hat eben zum anderen jungen Mädchen "Du Fotze!" gesagt. Meinte es wohl aber nicht sehr negativ, jedenfalls sind sie noch lachend weitergegangen. Zu meiner Zeit hat das nur ein Junge zu Mädchen gesagt und meinte es extrem vulgär... nicht lüstern, aber herabwürdigend. Die Zeiten ändern sich offensichtlich.

Wie Ihr gerade merkt, ist Rene mal wieder in Blogstimmung. Es ist Freitag, ich sitze im Bagels & Beans und geniesse einen koffeinfreien Milchkaffee. Ich hatte heute schon genug Kaffee, da drehe ich durch, wenn ich jetzt nochmal Koffein drauflege. Vor mir laufen die schönen Mädchen vorbei (Danke an Watson für den Tipp) und ich geniesse es, dass das Wochenende hereinbricht.

Eventuell bricht gleich der Himmel und zwar Wasser. Es stürmt und die Wolken türmen sich. Ich sitze ja drin und kann es beobachten. Ms. Wet-T-Shirt lässt grüssen. Ups, jetzt bin ich wohl doch etwas vulgär anzüglich unterwegs. Was soll es?! Wir sind in einem ausreichend freien Land und bewegen uns in einem relativ freiem Medium und wer es nicht mag, der kennt mich nicht :)

Die eigene Stimmung scheint übrigens extrem in die Aussenwirkung eines Menschen einzufliessen, denn diese Woche ist es mir nie gelungen, auch nur eine Jenaer Frau zum Lächeln zu verführen. Dafür ging es heute umso besser. Schon so gut, dass ich fast glaube, ich habe einen riesigen Pickel auf der Nase und sehe wie ein Clown aus. Gerade in den Spiegel geschaut... scheint nicht der Fall zu sein.

Vor einigen Minuten war ich noch in der Thalia und habe zwei Bücher gekauft. Meine Mutter liest so gern und da ist ein Buch immer ein gutes Geschenk. Ein Schätzing-Buch und noch einen anderen Autoren. Bin gespannt, ob es passt. Aber meine Mutter verschlingt eigentlich alles, was ganze Sätze aus den Buchstaben des deutschen Alphabets abbildet. Als Seiteneffekt kann ich die Bücher später auch im Tausch lesen und meist kauft man ja eh etwas, was man selbst lesen würde. Ich kann Fremdmeinungsbildung einfach nicht.

Diese Woche hatte ich erwähnt, dass ich langsam twittermüde werde. Genau weiss ich nicht warum, aber es kann eventuell daran liegen, dass man von den meisten Leuten fast immer das Gleiche liest. Ich muss wohl mal meine Follower-Abos ändern. Mehr Information, weniger Tagesberichte. Obwohl es schon interessant ist, wie viele Frauen über die Verzweiflung der Partnersuche twittern. Eigentlich dachte ich immer, dass Frauen besser weggehen und Männer eher das Problem haben, als Wühltischangebot zu gelten.

Meine Herren ist mir warm und da sitze ich schon 2 Meter neben der offenen Eingangstür. Draussen ist merklich kühler, aber diese Kühle will einfach nicht hinein. Es wird Zeit für die Erfindung der effizienten Klimaanlage, die nicht den ganzen Strom aufsaugt, den sie bekommen kann, sondern eher sparsam damit umgeht. Leider hat ja nicht jeder Platz für Solarzellen... wäre praktisch, weil es ja meist warm ist, wenn die Sonne scheint.

So, jetzt sind es nur noch 50 Zentimeter bis zur Cafétür und es fühlt sich merklich kühler an. Wow. Kann es übrigens sein, dass Selberdrehen von Kippen eine Imagefrage ist? Die meisten Selberdreher sehen immer wie abgerissene Outdoorstudenten aus, die Kinnbärtchen (nicht die Frauen) und ungepflegte Haare haben... komisch.

Mit meinem HTC Magic aka Google Android Handy bin ich recht zufrieden. Einzig die Mischung aus Drauftatschen und Tastendrücken ist etwas ungewohnt. Hier hat wohl Apple zu viele Patente angemeldet, denn es gibt einen Zurück-Button, aber kein Zurückwischen beim Android. Auch ist das Suchen von Kontakten etwas umständlich. Ich finde einfach keine Shortcuts, die mir das Antippen der Buchstaben erlauben. Eventuell stelle ich mich zu doof an.

Eine iX steckt noch in meiner Tasche. Eigentlich der richtige Lesestoff für den Balkon nachher, wenn das Wetter halten würde. Zumindest will es noch nicht regnen. Es stürmt nur. Da ich meine Garage noch nicht wieder benutzen darf, hoffe ich nur auf Hagelfreiheit, sonst sieht mein Wagen danach wie ein Golfball aus. Soll übrigens windschlüpfriger machen. Also ein Design mit kleinen Dellen. Da bilden sich Luftwirbel, die die andere Luft mit weniger Reibung herumleiten. Leider hat darauf auch schon jemand Patente.

Ein schöner Rücken kann übrigens entzücken... nur die Wiedergabe eines optischen Eindrucks vor meinem Fenster. Gerade begegnen sich zwei Hunde - hat nix mit dem Rücken zu tun. Unterschiedliche Rassen. Der eine will fast wegrennen und ist feige, aber neugierig und der grössere Hund ist eher uninteressiert und gelangweilt. Der kleine Köter hätte eher Bock auf Spielen gehabt, der grosse wohl nicht.

So, es ist Zeit aufzubrechen, und nach Hause zu schlendern. Der Balkon ruft und dort ist es auf jeden Fall kühler als hier knapp neben der Tür. Physikalische Phänomene. Schönes Wochenende dem geneigten Leser!

Meiner selbst - 2009-08-21, 18:19:50 - 8 Kommentare

Gewitter im Anzug

Ein Bild vom heranziehenden Gewitter aus Richtung Weimar (17. August 2009). Aufgenommen in Jena mit Blick nach Westen. Letztendlich wollte es nicht nach Jena, sondern ist abgebogen. War nicht einfach überhaupt Blitze aufzunehmen... üben, üben, üben.

P.S. Anzug, nicht Frack.

Optisches - 2009-08-21, 06:00:00 - 2 Kommentare

Geheime Waffenforschung - Atompilz über Weimar

HIer ein Bild vom geheimen Atomtest über Weimar am 17. August 2009. Es war ein Versuch mit einer schockwellen- und geräuschfreien Bombe. Einzig den typischen Pilz hat man noch nicht wegbekommen. Da ich noch nicht in Weimar diese Woche war, kann ich nichts über die Zerstörungswirkung sagen... Leser aus Weimar dabei?

Jena - 2009-08-19, 23:10:08 - 8 Kommentare

Noch da

Bin noch da und nicht weg. Komme nur nicht zum Schreiben... Musen fehlen und Muse fehlt. Ansonsten alles relativ normal und ok.

Meiner selbst - 2009-08-16, 23:17:20 - Noch keine Kommentare