Einfach mal Text

Wieder zu Hause und zwar in meiner Küche. Vor mir liegen Tomaten, ein Messer und eine Schüssel steht dumm rum. Ich habe gemerkt, dass von purer mentaler Projektion die Tomaten nicht kleingeschnitten in die Schüssel wandern, also Handarbeit. Ich habe übrigens das erste Mal Basilikum im eigenen Topf über mehr als einige Tage gerettet bekommen. Bisher ist der mir immer eingegangen. Rekord jetzt also bei ca. 3 Wochen...

Gerade lese ich, dass China mal wieder einige Kommunikationswege blockiert, also Hotmail, Twitter und sowas. Dabei stellt sich mir immer wieder die Frage, warum wir so lieb zu China sind, weil es doch eigentlich undemokratisch ist und Atomwaffen hat. Es unterdrückt Minderheiten und das Wort Pressefreiheit ist... naja... nicht frei genug. Aber da rasselt keiner mehr mit dem Säbel... China hat viel Geld und wir sind alle wirtschaftlich abhängig von ihm.

Heute habe ich bei SinnLeffers einen Gürtel umgetauscht. War mir bissl zu gross... soviel Bauch habe ich nun doch nicht. Anstandslos und auch ohne dem blöden Schild dran. Sonst hebe ich die Schilder immer auf und brauche sie nie... diesmal weggeworfen und prompt gebraucht.

Ich glaube übrigens, dass man auch in Deutschland die Pressefreiheit einschränken sollte. Bild sollte zum Beispiel nicht mehr über alles berichten dürfen. Der Absturz der AirFrance Maschine ist zum Beispiel so ein Fall. Das ist kein Bericht, dass ist Ekel-Hass-Mitleid-Textwerfen.

So, jetzt die Belohnung für den Tag: Rote Grütze mit Vanille-Sosse. Mmmm.... !!!

Bin übrigens jetzt doch endlich auf der Suche nach einem neuen Handy. Das HTC Magic und das Samsung I7500 stehen auf der Liste. Beides Google-Android-Handys. Linux als Betriebssystem und offene Schnittstellen ist halt cool. Zudem kann man es mit Java in Fahrt programmieren. Genau das Richtige für Dude René. Das Samsung braucht noch nen Tag... also Kaufentscheidung erst in 1-2 Monaten.

So, Ende des Textes... weniger geworden als geplant.

Kolumne - 2009-06-02, 23:01:44 - 5 Kommentare

Starke Weltmarktnachfage nach Gs

Woher die Gs nehmen?

Wie man unschwer an der Donnerstagsausgabe der Welt sehen kann, besteht derzeit ein Mangel an Gs. Der Weltmarkt scheint wie leergefegt. Ich glaube, es liegt an der Pleite von GM. Die saugt alle Gs auf... gerade für das eine G hat es nämlich noch gereicht...

Wobei man sich im Deutschen durchaus mit einem J behelfen könnte: JM - Jennerell Motors.

Mediales - 2009-06-01, 18:31:18 - 3 Kommentare

US-Truck

Dieses Bild habe ich auf meiner Speicherkarte gefunden. Der Truck stand immer vor meinem Hotel in Boston.

Mobiles und Verkehr - 2009-05-30, 05:18:00 - 2 Kommentare

Sie liebt Christian

Diese Liebeserklärung habe ich vor einigen Tagen an einem Erdgeschoss-Fenster in Jena-West gefunden. Ob sich beide vorher gestritten hatten?

Jena - 2009-05-28, 23:11:01 - 4 Kommentare

Welcher Monat ist eigentlich?

Ob die Jungs von Lenovo nur vergessen, haben das richtige Jahr dazuzuschreiben? Gefunden bei Versuch eines Systemupdates meines R60-Oldtimers... kam vor einem Monat auch schon...

Technisches - 2009-05-25, 21:41:12 - 1 Kommentar

Unsortiertes aus dem Café

Lange habe ich nichts Langes mehr geschrieben, das soll sich heute spontan ändern. Es ist Sonntag, ich sitze im Café am Markt in Jena und ausser einem Milchkaffee steht auch noch ein Stück Mandarinenkuchen und eine Apfelschorle auf dem Tisch. So, worüber schreiben wir denn mal wieder?

Zuerst natürlich über die lokalen Beobachtungen. Neben mir sitzt ein Asiatin. Um die 30 würde ich sagen. Sie sass auch gestern schon links von mir. Mein breites Lächeln hat sie aber heute irritiert bzw. sie hat mich nicht wiedererkannt. Schade eigentlich. Momentan mache ich mir immer einen Spass daraus, die Damen in Jena durch Anlächeln zu irritieren. Einige Lächeln sehr instinktiv zurück. Einigen zuckt der Mundwinkeln. Also kam erst der Instinkt und dann der "Warte... wieso Lächeln"-Reflex. Eine Minderheit schaut mich an, als ob ich der böse Onkel wäre und sie mit Süssigkeiten in den dunklen Wald locken wöllte.

Glücklicherweise nimmt die Zahl der lächelnden Damen zu. Das liegt entweder an mehr Übung bei mir oder einem deutlich entspannterem Deutschland. Ich möchte es gern unegoistisch sehen und dem zweiten Grund zuschieben. Wenn doch die Asiatin nicht immer so komisch Grunzen würde... das macht sie etwas... unattraktiv... sozusagen.

Bevor Ihr wieder fragt. Meine Reiseplanung sieht für Juli/August wieder einen Boston-Trip vor. Dann ist dort das Wetter besser und man kann endlich wieder Fototouren machen. Die Zeit im Vorfrühling ist echt belastend in der Gegend. Liegt auch daran, dass man soweit weg vom Schuss ist und man immer erst in Café fahren muss und nicht gehen kann. Zudem sind die Dinger meist unattraktiv zum Rumsitzen. Mich wundert übrigens, dass sich nicht mehr deutsche Innenarchitekten und Caféhausbesitzer in den USA mit einem eigenen Geschäft niederlassen. Der Markt ist sowas von leer und würde Caféhauskultur und Sauberkeit bestimmt aufsaugen.

Heute ist verdammt leer in Jena. Das Café ist nicht mal viertelst voll. Komisch, da es doch 15 Uhr ist. Naja, was soll es... habe ich meine Ruhe. Die Frau aus Asien hat zu einem Buch gegriffen und liest... sehe leider nicht was sie liest.

Gerade versucht sich eine Frau, beim Kaffeekauf beraten zu lassen. Es gibt Leute, die können echt nicht artikulieren was sie wollen. Sie fragen immer das Gleiche in unterschiedlichen Formen und lassen den Gegenüber nicht mal zu Ende antworten.

Durst... die ganze Schorle leergezischt. Ob ich noch nen Eiskaffee nachwerfe? Aber eventuell bekomme ich noch Cafébesuch und da brauche noch Platz... also erstmal warten. Zu lesen müsste auch was da sein. Mal schauen, was ich durchblättern kann. Den Spiegel zur Weiterentwicklung meiner Depression und meines Endzeitdenkens?

Ich merke, mir fällt das Schreiben schwer. Ich bin aus der Übung. Das frustriert... von der Asiatin gerade die FAZ geklaut... naja, sie ist gegangen... werde mal schmökern.

Gerade kommen zwei Mädchen Kaffeebohnen kaufen, die sind so jung, die dürften nicht mal Red Bull trinken ;) Diese Hektik im Markt 11 ist schlimm. Warum bekommen die Leute es nicht hin, nach 2-3 Jahren einfach in Ruhe und mit Geduld zu bedienen. Diese Hast und Eile und dieses Gebrüll.

Köhler ist nun weiter unser aller Oberdude. Finde ich gut. Er hat Würde und eigenen Charakter. Die anderen Kandidaten sind so ohne Würde und Ausstrahlung. Zudem finde ich gut, dass er eine eigene Meinung hat und nicht den Parteien nachrennt. Quasi der Aufsichtsratsvorsitzende von Deutschland... leider sind die echten Aufsichtsräte in den Unternehmen nur Räte ohne Aufsicht.

Gerade mache ich einer Frau aus Mainz den Kalten Hund in Jena schmackhaft. Man muss doch was für die Wirtschaft tun. Habe ich ja heute auch getan... durch drei Kaffee und zwei Kuchen, sowie nen Bagel. Übrigens kommen die Leute mit draussen Bedienung und drinnen Selbstbedienung nicht klar. Ca. 30% aller Kunden scheinen erstmal reinzutappen, um dann wieder rausgeschickt zu werden... selbstverständlich ordentlich unhöflich angemacht vom Personal :)

Shit, wollte ich dich gerade wieder arbeiten... immer diese Grundreflexe. Nein, nein, nein... heute nicht mehr.

Ich lass die Rumschreiberei jetzt mal. Kommt nix bei raus.

Kolumne - 2009-05-24, 16:59:36 - 3 Kommentare

Buchkritik: Ken Follett - Der Mann aus St. Petersburg

Der Mann aus St. Petersburg

Vor einigen Tagen bin ich mit dem Buch Der Mann aus St. Petersburg von Ken Follett fertig geworden. Da ich lange keine Buchrezension mehr geschrieben habe, wird es endlich mal Zeit. Ausserdem bin ich Ken Follett-Fan und deswegen erst recht.

Follett führt uns zurück ins London kurz vor Ausbruch des 1. Weltkrieges. Lord Walden verhandelt mit dem Abgesandten des russischen Zaren, Alex Orlow, über die Unterstützung Russlands im Kampf gegen Deutschland. Winston Churchill ist dabei der Vermittler zwischen Walden und dem Premierminister Englands.

Felix Kschessinsky will diesen Handel verhindern und Orlow töten. Doch als er mit der Ausführung seines Planes beginnt, trifft er seine ehemaligen Geliebte wieder. Felix wird zwischen Liebe und Revolution hin- und hergerissen.

Follett versteht es, uns eine rasante Fahrt durch das London um 1913/1914 zu bieten. Er beschreibt die Szenarien, die sozialen Zustände und die sozialen Konflikte perfekt. Alles fühlt sich Very British an. Der Einblick in die herrschende Klasse und das Untertanentum dieser Zeit, lässt einen manchmal erstaunt feststellen, dass das erst 90 Jahre her ist. Es fühlt sich wie Mittelalter an. Stereotype und Druck durch die Gesellschaft, um jede eigene Entscheidung zu unterbinden bzw. zu lenken.

Auch weiss man oft nicht, ob man mit dem Attentäter sympathisieren oder seine Absichten verurteilen soll. Das Buch langweilt an keiner Stelle und man mag es oft nicht weglegen, weil man sich fühlt, als wäre man dabei, als wäre man im England des frühen 20. Jahrhunderts.

Fazit: Unbedingt lesen, wenn man Spannung, etwas Geschichte und einen Blick in die nahe Vergangenheit Europas mag. Für die Frauen ist auch eine Portion Liebesgeschichte versteckt.

Lesematerial - 2009-05-24, 12:58:05 - Noch keine Kommentare

Ping

Still alive!

Meiner selbst - 2009-05-23, 23:22:14 - Noch keine Kommentare

Transport

An Frau M aus S an der O: Transportbehältnis wurde dem gelben Mann übergeben. Es wurde eine Übergabe am Mittwoch angedeutet. Transporter ist bezahlt, keine Geld zustecken. Gegenstand ist weiss mit braunem Sicherungsverschluss.

Meiner selbst - 2009-05-19, 10:38:50 - 2 Kommentare

3. Thüringer Bloglesung

3. Thüringer BL

Es ist wieder soweit, am 06. Juni 2009, ab 19 Uhr läuft im Café Markt 11 in Jena die 3. Thüringer Bloglesung. Mehr Infos bei der Thüringer Blogzentrale.

Jena - 2009-05-17, 11:13:59 - 2 Kommentare

Bücher zu verschenken

Ich habe eine grosse Bücherkiste, mit DDR-Büchern zu verschenken. Ggf. auch einzeln. Wer hat Interesse?

Lesematerial - 2009-05-15, 20:02:59 - 5 Kommentare

Abwrackprämie für Autos in den USA

Ford F-150 Datenblatt

Photo by noelweathers under CC-BY-2.0

Die USA greifen die deutsche Abwrackprämie auf bzw. irgendjemand hattte die Idee halt mal zuerst ;) Allerdings soll es in den USA $4.500 Dollar geben, wenn das neue Auto im Spritverbrauch 10mpg besser ist. Auch ne Idee... leider kann man 10mpg nicht sinnvoll umrechnen, weil es wieder so eine verkorkste Masseinheitenkombination ist... 10mpg sind 23,5 l/100km... wenn es der Spritverbrauch wäre... aber es ist ja nur die Differenz.

Also ein Beispiel. Mein alter Ford F-150 macht 18mpg Highway und mein neuer Mini-SUV würde 28mpg machen. Also 8,4l/100km - 13,1l/100km... macht also 4,7 l/100km besser. Geil! Habe ich einen alten Gold mit 28mpg und kaufe mir einen neuen XYZ-Wagen mit 38mpg, dann kommt raus: 6,2l/100km - 8,4l/100km, also 2,2l/100km besser.

Cash for Clunkers Bill

Thematisch USA - 2009-05-13, 21:18:16 - 3 Kommentare

Tausche ein D gegen ein G

Druckfehler auf Werbeplakaten für den Erwerb teurer Immobilien können ehrlicher nicht sein ;) Gefunden in Jena.

Witziges - 2009-05-11, 06:33:00 - 3 Kommentare

Zuviel Verwaltung

Manchmal kann man es mit der Verwaltung auch übertreiben. Ausserdem frage ich mich, ob keiner mehr Plakate Korrektur liest?

Gefunden auf einem Werbeplakat für Immobilien in Jena... hängt überall rum.

Jena - 2009-05-10, 18:31:10 - Noch keine Kommentare

Filmkritik - Star Trek

Star Trek Poster

Heute fangen wir bei der Filmkritik mal hinten an. Die Erwartungen waren hoch inklusive der Erwartung, dass man enttäuscht sein wird. Das Fazit: Nicht die Bohne von enttäuscht, sondern schwer begeistert.

Wie holt man eine Serie und eine Menge von Filmen in die Moderne, ohne alles zu ruinieren, was bisher da war oder sich total lächerlich zu machen? Man bewahrt, man erfindet und bedient sich des üblichen Star Trek Zeittricks. Damit erschafft man ein alternatives Universum und braucht sich nicht rechtfertigen, dass nichts zur Zukunft passt, die wir aus unser Vergangenheit kennen.

Der Fan wird bedient, weil alle bekannten Elemente wieder da sind und zwar in der Tradition des Originals. Man prügelt sich wieder mit der Faust, die Uniformen sind wieder schön altmodisch, die Röcke geil kurz und das Technikgelabber ist auf ein Mindestmass reduziert. Die Enterprise sieht auch fast wie früher aus. Jeder Charakter bekommt seine zukünftige Prägung, egal ob es Kirk, Spock, McCoy, Uhura, Scotty, Sulu oder Chekov, ohne das die Art und Weise kitschig erscheint. Jeden erkennt man wieder und trotzdem ist es nicht langweilig. Der Witz kommt nicht zu kurz und selbst die deutsche Synchronisation ist ertragbar.

Auch der Nicht-Fan wird bedient, weil es es Science Fiction ist, der modern und schnell, sowie bunt und laut ist.

Lustig ist trotzdem weiterhin, warum alle Leute perfekt Englisch sprechen inkl. aller Ausserirdischer, nur der einzige Russe spricht gebrochen.

P.S. Ich musste trotzdem meine Freundin "kaufen", damit sie mit mir ins Kino geht. Nicht jeder mag Science Fiction.

Poster by Wikipedia

Mediales - 2009-05-09, 15:59:49 - 6 Kommentare