Cola ist ....

Die hübsche Mama neben mir hat gerade sich und ihrem Mann Cola auf den Tisch bei McDonalds gestellt. Die beiden Töchter (Alter ca. 3-4) fragten, was das sei. Mama: "Das ist Cola. Das ist total Iiihhh... und schmeckt nur Erwachsenen."

Deutschland - 2009-07-12, 12:18:12 - 15 Kommentare

Café, Tische, Ubuntu und Käse

Heute bin ich das erste Mal mit meinem neuen T500 und Ubuntu mobil unterwegs. Natürlich sitze ich wieder im üblichen Café. Die erste Frage wird sein, wie lange der Akku mit Ubuntu durchhält. Ganz fair ist es nicht, denn ich habe meinen UMTS-Stick angestöpselt und der ist ein Stromsauger ohne Ende. Wird ja auch glühendheiss.

Zumindest funktioniert UMTS via Stick nahezu sofort, wenn man weiss, dass man den Stick zunächst wieder "auswerfen" muss, damit er vom Memorystick (mit Installationsprogrammen) zum UMTS-Stick wird - sudo eject /dev/scd1 in meinem Fall.

Diesen Text schreibe ich übrigens mit Kate. Kate ist keine vollbusige Schönheit, sondern ein Texteditor des KDE-Desktop. Auch wenn ich Gnome laufen habe, ist Kate erstmal meine erste Wahl... bis ich was besseres finde. Wie im echten Leben halt ;)

Mir gegenüber sitzen zwei Herren, die sich über Autos unterhalten. Der eine meinte gerade, es wäre ein Auto wie eine Art Suv. Damit hat er ein Wort aus SUV gemacht. Für alle Sprachunkundigen: SUV wird ES-JU-WIE gesprochen und in das Ganze in Einzelbuchstaben. Ist halt ein Importwort. Sports Utility Vehicle ausgeschrieben. Oder auf Deutsch: "Sportlich unnützes Vahrzeug" :)

Vor 10 Minuten bin ich an der Sparkasse vorbeigekommen. Die haben PS-Sparen und werben mit Fliegenpilzen dafür. Ich musste kurz mal überlegen, wie der Mensch auf die Verbindung von Fliegenpilz und Glück, also Fliegenpilz als Glückspilz kam. War man glücklich, weil man einen Pilz gefunden hatte? Eher nicht, die Dinger sind nicht zu übersehen im Wald, also keine Leistung. Läuft ein glücklicher Bürger vor Glück rot an? Nein, auch nicht...

Es muss also eher daran liegen, dass man einen Fliegenpilz gefunden hat und mit Elan verspeiste... danach hatte man echt Glück, wenn man noch am Leben war oder es überstanden hat. So oder ähnlich muss es gewesen sein. Denke ich mal.

Draussen haben wir heute nicht einmal 17 Grad. Gottseidank regnet es gerade nicht, aber es hat... vor ca. 30 Minuten. Gerade habe ich höflich einen 4-er Tisch freigemacht im Austausch gegen einen 2-er. Man ist ja kein Schwein und mehr Gäste heisst mehr Steuern für Jena. Man muss im grösseren Rahmen denken. Leider habe ich jetzt einen Telefonierer neben mir. Das muss auch mal aufhören. Der Dude hat auch ganz frech einen 4-er Tisch in Beschlag und rennt auch noch raus und lässt nur sein Papier liegen... nicht mal ein Getränk mehr auf dem Platz.

Heute früh beim Frühstück habe ich auf meine Einkäufe geschaut und mein Einkaufsschema erkannt. Erstes Kriterium: Aus der Region oder von weit weg? Zweites Kriterium: Bio oder nicht? Dritter Punkt: Ohne Konservierungsstoffe oder Gelatine? Nummer Vier: Kaloriengehalt? Und als Punkt Fünf steht das Preis-Leistung-Verhältnis. Natürlich variiert die Reihenfolge oft leicht. Aber der regionale Faktor spielt bei mir einen grosse Rolle. Käse aus Thüringen geht Käse aus Bayern oder Frankreich vor. Gerade dann, wenn ich nicht nach französischem Käse suche.

Ich kann mich wieder umsetzen... so, nun habe ich wieder das Café im Blick und nicht mehr dieses "Im Rücken" Gefühl. Komisch... das habe ich immer. Ich mag überhaupt nicht mit dem Rücken zu grossen Menschenmengen sitzen. Muss was Angeborenes sein... Urzeitreflex.

Dafür habe ich jetzt das Fenster im Rücken und damit Reflexionen auf dem Display, obwohl es kein verspiegeltes Display ist. Die Dinger hasse ich ja, weil man immer etwas Störendes drauf hat, wenn man im Hellen sitzt.

So, zum dritten Mal umgezogen. Die müssen mich schon alle für blöd halten, aber jetzt sitze ich wieder auf meinem Lieblingsplatz. Da habe ich das Café und die Leute im Blick, kein grosses Fenster aber eine Wand hinter mir.

Rechts neben mir sitzt Frankreich. Drei Studenten, die sich fliessend und nuschelnd auf Französisch unterhalten. Vielleicht sollte ich die Jungs mal nach Käse fragen... und das mit meinem 4-Wörter Französisch. Die Sprache klingt trotzdem echt geil. Schade, dass die Jungs ihre Freundinnen nicht bei haben... da wäre der Klang im Ohr hochgradig erotisch.

Die Workspaces, also die vielen unterschiedlichen Desktops, sind praktisch in Linux. Ich weiss, kann man auch für Windows haben, aber da ist es ja nicht standardmässig dabei. Macht Ordnung. Man kann Fenster und Anwendungen thematisch ablegen und damit arbeiten.

Draussen macht sich die Sonne bemerkbar und drinnen wird mein Kaffee kalt. Ich habe die Tasse glatt vergessen. Dann Euch mal noch ein schönes Wochenende und ich klimpere noch etwas.

Kolumne - 2009-07-11, 13:18:52 - 9 Kommentare

Buchkritik: A. Lee Martinez - Der automatische Detektiv

Der automatische Detektiv

Der Roboter Mack hat den freien Willen entwickelt und kann deswegen ordentlicher Bürger in Empire City werden. Dazu arbeitet er momentan als Taxifahrer, solange seine Bewährungszeit läuft. Da wird er plötzlich in eine verzwinkte Geschichte hereingezogen, denn seine Wohnungsnachbarn sind plötzlich weg. Schritt für Schritt entdeckt er, dass er ein guter Detektiv wäre und gleichzeitig sogar Gefühle zur schönsten Frau der Stadt entwickelt, die sogar technophil ist...

A. Lee Martinez hat eine Welt mit Empire City geschaffen, die der pure ökologische Albtraum ist. Trotzdem ist alles nur auf Fortschritt und Streben ausgerichtet. Roboter sind normal, Mutanten sind normal und wenn es Säure regnet, dann geht mal halt nicht raus. Faszinierend zu lesen und man kann sich einfach die Hochhäuser, Auto und Menschen dazwischen gut vorstellen.

Das Buch wird mit "...strapaziert unsere Lachmuskeln aufs Äusserste." beworben. Dem kann ich leider nicht beipflichten, da viele Seiten mit reinen Schilderungen von Action gefüllt sind. Wieder und wieder rennt der Roboter durch Wände, fällt irgendwo runter oder prügelt sich mit Mutanten. Auch findet sich wenig detektivischer Spürsinn. Mack macht vieles mit brachialer Gewalt.

Fazit: Nett zu lesen, aber ich bin nicht auf eine Fortsetzung gespannt. Eine fantastische Welt, die mir gefällt, aber die Geschichte darin... weder Science-Fiction, noch Fantasy, aber auch keine Kriminalroman, wie ich zuerst erwartete. Kann man lesen, muss man aber nicht.

Lesematerial - 2009-07-10, 22:00:02 - Noch keine Kommentare

Fliege, PRC und Regen oder umgekehrt

Es regnet... es regnet richtig. Ein typischer Sommerplatzregen. Selbst die Leute mit Schirm haben sich untergestellt, da es einfach zu stark regnet. Ich war stur und bin mit Schirm weitergelaufen. Jetzt bin ich nass... von unten. Es hat so gespritzt, dass meine Hosenbeine 20 cm hoch durchnässt sind.

Es ist faszinierend zu sehen, wie plötzlich das Leben wegen plötzlichem Regen stockt. Alle Leute bleiben stehen, verweilen oder setzen sich einfach nochmal ins Café. Regen kann die Welt so prima entschleunigen. Und nach dem Regen ist alles klar und sauber... irgendwie reiner.

Natürlich war das Markt 11 auch sofort voll. Im Sommer findet man für sich und sein Notebook normalerweise immer einen Platz drin... bei Platzregen nicht. Ich habe eine junge Mutter gefragt, ob bei ihr noch Platz am Tisch ist: "Mein Freund kommt noch!". Und dabei wollte ich doch wirklich nur einen Platz.... auch wenn sie sehr hübsch ist und ihr Sohn süss.

Geek Content: Momentan läuft zu Hause eine Kopieraktion von Windows als dd-Image in eine VirtualBox. Bin gespannt, ob ich das gebacken bekommen und ob die Mimose Windows dann noch die Hufe hochbekommt. Gestern habe ich mir nen neuen Kernel von Ubuntu gezogen, um die Einfrierprobleme auf dem T500 zu beheben. Wir haben eindeutig zuviel verschiedene Hardware. Wenn alles etwas standardisierter und weniger herstellergebastelt wäre, dann hätten wir alle weniger Probleme mit der Hard- und Software. Deswegen funktioniert die Apple-Welt so gut. Nur eine Hardwarebasis, nur ein Hersteller. Da lässt sich alles gut ausprobieren und gut lauffähig ausliefern... dafür ist es sauteuer... aber die Jünger zahlen es.

Seine Frau ist aus dem Katalog. Bin ich mir sicher. Sie hat einen osteuropäischen Akzent, er ist alt und hat Bauch. Eventuell tue ich ihm ja unrecht, aber irgendwie sieht es sofort so aus. Klischees halt.

Jetzt geht ja wieder die Tour de Drugs los. Bloss gut, dass mich die Suppe nicht interessiert. Einmal klassischer Sport erfolgreich für immer ruiniert. Scheinbar geht es ja nun auch im Eischnelllauf los... ich glaube nicht mehr an Leistungssport. Ich halt ihn für massiv manipuliert und korrumpiert.

Die Wirtschaftskrise scheint nun doch nicht zu Ende zu sein. Mein Probeabo des Handelsblattes (Bonuspunkte verfeuern) stellt sich als höchst unnütz heraus. Dienstag ist alles toll und die Krise vorbei, Mittwoch ist schon wieder Weltuntergang. Nun gut, es ist nicht nur das Handelsblatt... es ist generell ein Auf und Ab. Ich denke, die Leute manipulieren den Markt und die Meinung. Wenn man wissen will, was läuft, dann sollte man sich umschauen. Man sollte sich anschauen was die Leute machen, wer Arbeit hat und wer keine. Auch sollte man Nachrichten schauen ohne die vorgefertigte Meinung mitzutragen. Einfach die Bilder von Beiträgen kombinieren und sich ein Bild machen.

Die Welt ist nicht im Gleichgewicht und das mehr denn je. Allerdings die Fliege auf dem Rand meines Notebook-Displays ist im Gleichgewicht... sie sitzt da und putzt sich. Sehr balancierend. Jetzt starrt sie gerade auf meine Hände, wie sie über die Tastatur fliegen (geiles Wortspiel).

Hier ist jetzt ne Weile nix passiert und ich habe mental gedöst... sorry...

Der Hammer. Die Fliegen sitzt noch immer dort und putzt sich... bzw. döst vor sich hin. Eventuell hat das Gehäuse an der Stelle genau die richtige Temperatur. Apropos Temperatur. Mir wird zu warm im Inneren des Café. Ich verscheuche jetzt die Fliege durch Arbeitsende und tigere nach Hause.

So, es ist schon Abend und ich sitze auf meinem Balkon. Heute haben wir OBI geplündert. Sonnenschirm, zwei Stühle und einen 40kg-Ständer für den Schirm. Die Dame des Hauses wollte keinen weissen Plastikfuss, den man mit Wasser füllen kann... so mussten wir also buckeln. Dank dieses Einsatzes konnten wir heute das erste Mal auf dem Balkon Abendbrot essen, denn sonst zappt uns die Sonne weg. Die ballert bis kurz vor ihrem Untergang genau drauf.

Übrigens bin ich heute auf den neuesten Trick der Industrie zur Herkunftskennzeichnung reingefallen. Meine Stühle sind Made in PRC. Mmm... bestimmt was mit Polen. China würde ja draufstehen... Reingefallen! PRC heisst People's Republic of China. Ist das eigentlich eine offizielle Abkürzung? China ist ja eigentlich immer falsch gewesen, weil es ja Volksrepublik China heisst... aber wer denkt denn da schon dran. Schliesslich müsste es auch Made in FRG heissen und nicht Made in Germany. Gleiches Problem.

Nun gut... dann doch keine Betrachtung des Elends auf der Welt... bin müde und breit. Entweder war es heute zu warm oder ich bin einfach mal so fertig. Guten Abend!

Geek Content: Kopieraktion abgebrochen. Habe einfach kein Platz für eine 200 GB Windows Festplatte. Da muss der Bay-Extender mit ner Zusatzplatte her. Also noch einige Tage warten...

Kolumne - 2009-07-04, 21:11:18 - 2 Kommentare

Buchkritik: Dmitry Glukhovsky - Metro 2033

Cover Buch Metro 2033

Vor einigen Tagen habe ich meine Ohren wieder zwischen Buchseiten versteckt und zwar im Buch Metro 2033 von Dmitry Glukhovsky. Da ich schwer begeistert vom Buch bin, hier meine Kurzmeinung.

Wir befinden uns im Jahr 2033 und die Welt liegt nach einem Atomkrieg in Schutt und Asche. In Moskau haben sich die wenigen Überlebenden ins Metro-Netz geflüchtet. Für den Uneingeweihten - in Moskau heisst die U-Bahn Metro. Es ist eine neue Zivilisation entstanden, die sich gegen die Widrigkeiten des Lebens unter der Erde und gegen sich selbst verteidigen muss.

Metro 2033 erzählt die Abenteuer des jungen Artjom, der von seiner Heimatstation aufbricht, um eine Aufgabe zu erfüllen. Dabei entdeckt er die Welt der Metro und ihre dunklen Geheimnisse. Ihm begegneten Verrückte, Verzweifelte, Normale, Mutanten und Kreaturen, wie sie noch nie ein Mensch zuvor gesehen hat.

Dmitry Glukhosky entführt uns in eine Parallelwelt zum Jetzt. Kleine Staaten existieren, Anarchie existiert, Wildnis existiert und überall ist Angst und viel Dunkelheit. Metro beleuchtet die dunklen Seiten der Menschheit, das Grauen und die Gier. Glukhosky versteht es, uns in den dunklen Tunnel mit dem Helden stehen zu lassen und jedes Geräusch wahrzunehmen, jeden Luftzug und jede Berührung.

Für zarte Gemüter ist vom Lesen spät in der Nacht und kurz vorm Schlafengehen abzuraten. Man träumt von der Metro und wenn man abends allein in der Wohnung ist, dann macht man doch öfters Licht als sonst. Metro ist aber kein Horror ala Stephen King und erst recht kein ekelerregenden Blutspritzwerk.

Fazit: Unbedingt lesen, wenn man Endzeitstimmung mag oder die finsteren Seiten der Menschen beleuchtet sehen möchte. Wer zu Klaustrophobie neigt, der mag kann das Buch auch zur Therapie einsetzen... Metro habe ich trotz seiner 780 Seiten in wenigen Tagen verschlungen. Man mag das Buch oft nicht weglegen, weil man unbedingt wissen will, was im nächsten Tunnel ist oder wie die nächste Metrostation aussieht und wer dort lebt.

Lesematerial - 2009-06-28, 21:56:19 - 1 Kommentar

Die ultimative Lösung

Eben kam eine Werbemail rein, die zum CO2-neutralen Blogbetrieb aufruft. Besonders toll finde ich, dass wir eigentlich schon die Lösung für unsere Kohlendioxid-Probleme haben. Ich zitiere aus der Werbemail:

"Ein Blog verbraucht ca. 3,6kg CO2 pro Jahr – ein Baum kann etwa 5kg pro Jahr neutralisieren."

Fazit: Mehr Blogs braucht die Welt und dann retten wir uns ganz ohne Aufwand... und jetzt drüber nachdenken.

Witziges - 2009-06-25, 13:09:20 - 1 Kommentar

Wespe beim Klauen

Diese Wespe habe ich gerade beim Klauen erwischt. Ich hatte es mir auf dem Balkon im Abendlicht mit Forellen"bemmen",Milch und der ct zum Lesen niedergelassen... schwups hatte ich Besuch. Da ich Wespen faszinierend finde, habe ich den "Damen" mal etwas Forelle zur Seite gelegt und sie beobachtet.

Canon 40D mit Tamron 90mm-DI und Blitz im späten Abendlicht, kein Stativ.

Optisches - 2009-06-23, 21:27:14 - 6 Kommentare

Skype frisst die ganze CPU unter Ubuntu

Wenn Skype bei Euch mit Ubuntu eine ganze CPU frisst, egal ob Ihr gerade telefoniert oder nicht, dann solltet Ihr mal diese Einstellungen probieren:

"Yes, using pulseaudio with skype in 9.04 gives a leak of cpu, but fortunately it is possible to avoid using pulseaudio with skype. First, I changed my sound settings (System->Preferences->Sound->Detault mixer tracks) to HDA Intel (Alsa mixer). Then in Skype I changed all three sound device options (sound in, sound out, ring) to HDA Intel. After that Skype works well without leak of memory."

Linux - 2009-06-21, 21:31:31 - 1 Kommentar

Buchkritik: Sergej Lukianenko - Sternenspiel

Buchcover Sternenspiel

Vor einiger Zeit habe ich Sergej Lukianenko's Weltengänger verschlungen. Was lag also näher, sich ein weiteres Buch von ihm zu Gemüte zu führen. Doch diesmal geht es nicht in Parallelwelten, sondern in die Zukunft der Erde und in den Weltraum.

Die Menschheit hat sich auf in den Weltraum gemacht und handelt mit Ausserirdischen. Dank eines Überlichtantriebes, Jump genannt, können die Menschen schnell zu entfernten Planeten reisen. Den Ausserirdischen ist diese Technologie nicht vergönnt. Auf der Erde ist fast alles wie jetzt auch. Astronauten und Kosmonauten sind Elite, wir haben unser Klima durch viele Raketenstarts versaut, alles in allem leben wir aber noch.

Der Kosmonaut Pjotr Chrumow ist jung und lässig. Auf dem Nachhauseweg von einem entfernten Planeten versteckt sich ein Zähler, ein Ausserirdischer, auf seinem Schiff. Plötzlich gerät Pjotr in die Ränkespiele um die galaktische Macht und die Zukunft der Menschheit liegt in seiner Hand.

Lukianenko schreibt spannend ab der ersten Seite. Er schildert eine faszinierende Zukunft, ohne sie zu glorifizieren, denn die Menschheit scheint nicht klüger zu sein, nur weiter reisen zu können. Allein seine Schilderungen des russischen Alltags der Zukunft sind jede Minute mit dem Buch wert.

Ab der Hälfte des Buches wird es plötzlich schwerer und langatmiger. Die Erzählperspektive ändert sich und man ist verwirrt... wie der Held des Buches. Bevor man sich zurechtfindet, ist das Buch zu Ende... aber Hilfe naht. Im August 2009 wird die Geschichte im Buch Sternenschatten fortgesetzt und mir hoffentlich einige Fragen beantworten.

Fazit: Sternenspiel ist klassischer Science-Fiction und das ist auch gut so. Das Buch ist ausserordentlich lesenswert, auch wenn zum Schluss nicht alle Fragen beantwortet werden und man sich doch etwas hingehalten fühlt. Ich habe den Wälzer in drei Tagen bewältigt, da er so fesselnd war.

Lesematerial - 2009-06-21, 10:54:53 - 3 Kommentare

Kurzlob an Engbers

Engbers Logo

Heute muss ich mal wieder den deutschen Einzelhandel loben, im ganz Speziellen die Textilhandelskette engbers. Vor 14 Tagen habe ich mir in Leipzig eine neue Jacke gekauft (Nova Eventis). Sehr freundliche Beratung und schnell das gefunden, was ich dächte, gesucht zu haben.

Zurück in Jena hat es leider zwei Tage später ein hässliches Geräusch gegeben. Eine Naht hatte sich fetzend gelöst und Stoff mitgerissen. Sehr frustig. Da ich nicht wieder nach Leipzig wollte, habe ich die Filiale in Jena aufgesucht (Goethegalerie). Die Chefin hat sich sofort freundlich gekümmert, den Schaden betrachtet und gemeinsam haben wir festgestellt, dass es ein Designfehler des Herstellers ist.

Sie hat dann ihre Schneiderin geholt, die Damen haben was bekaspert und ich habe die Jacke zurückgelassen: "Wir lassen uns was einfallen." Heute habe ich die Jacke abgeholt und man sieht nichts vom Schaden. Man sieht nicht mal, dass die Jacke jemals anders genäht war. Perfekt und kostenfrei.

Grosses Lob für Freundlichkeit und Service von mir. Ich weiss jetzt auch, wo ich in Zukunft verstärkt meine Klamotten kaufen werde.

Jena - 2009-06-20, 14:37:21 - Noch keine Kommentare

Der Weg in den Ruin kann mit Erfolg gepflastert sein

Ich habe lange überlegt, ob ich diesen Text hier schreibe oder ob ich meine Beobachtungen einfach runterschlucke. Letztlich habe ich mich entschieden, diese Beobachtungen und Analysen einfach anonym zu schreiben.

...

Ich schlucke es doch runter. Was geht es mich an, wenn ein populäres Jenaer Café sich ruiniert, weil der Chef den Laden nicht führen kann? Wenn die Angestellten keinen Respekt vor dem Chef haben, durcheinander rennen und sich gegenseitig anzicken und überhaupt von der Arbeit sehr genervt scheinen. Immerhin biete sich vielleicht dadurch die Möglichkeit, nach seiner Pleite den Laden zu übernehmen und von einer wahren Königin führen zu lassen.

Da schaue ich doch lieber nach dem hübschen Ding, was die Treppe hochgeht, geniesse die Sonne und mache mein eigenes Ding.

Jena - 2009-06-13, 15:31:37 - 9 Kommentare

Verlosung von zwei DDR-Puzzles

Heute gibt es mal wieder etwas zu gewinnen bzw. genauer, ich verteile mal wieder Dinge aus meinem Haushalt zufällig unter den Leuten.

Da ich mich von Dingen nicht durch Wegwerfen trennen kann, weil es mit leid tut, muss ich diese Dinge halt verschenken. Heute verschenkverlose ich zwei DDR-Puzzles. Papageien und 30-Jahre DDR (4 Puzzles). Hoffentlich noch komplett...

Wer also gern mal nostalgisch puzzlen möchte, der sollte einfach eine Mail an puzzles@yetanotherblog.de schreiben.

Meiner selbst - 2009-06-13, 14:31:35 - Noch keine Kommentare

Wohin mit einer analogen Kamera?

Canon EOS 30

Ich besitze noch eine analoge Spiegelreflexkamera - (m)eine Canon EOS 30. War mal richtig angesagt. Schluckt Kleinbildfilme... ist analog also. Für die Jugend von heute im Klartext - da kann man die Bilder erst Tage später auf Papier sehen und jedes Bild kostet noch richtig Geld.

Was macht man mit einer guten analogen Kamera? Ich nutze sie nicht mehr. Geld bekommt auch kaum noch dafür. Ideen?

P.S. Das Objektiv auf dem Bild ist nicht an meiner 30er dran. Ich habe nur ein Kit-Objektiv (28-80mm USM) dran, der Rest ist mit zur 10D gewandert.

Technisches - 2009-06-08, 22:24:50 - 18 Kommentare

Ich gebe Autogramme, hurra

Rene und das rote Haar

So sehen glückliche Blogger aus, die Bücher signieren dürfen, die sie selbst nicht geschrieben haben. Vielen Dank nochmal an Urbandesire. Er hat der jungen Dame diese Idee defacto aufgedrängt... vielleicht schreibe ich ja doch mal ein Buch. Freue mich schon auf die Autogrammstunden.

Foto von Pestkrause aufgenommen

Mediales - 2009-06-08, 20:11:17 - 4 Kommentare

Die 3. Thüringer Bloglesung in 99 * 140 Zeichen

Eigentlich wollte ich die komplette 3. Thüringer Bloglesung twittern, aber Twitter hat mich in der Mitte rausgeworfen, weil ich einfach zuviel geschrieben habe. Deswegen habe ich offline weitergetwittert und jeder kann es jetzt hier im Blog lesen. War eine wunderbare Veranstaltung heute. Jederzeit wieder. Vielen Dank an die fleissigen Helfer und die lesende Zunft.

  • Live-Twittern vom der 3. Thüringer Bloglesung in Jena, Markt 11. Mal sehen was die API hergibt. Erwartet keine Wunder.
  • Momentan krault sich Urbandesire noch verzweifelt seinen Bart. Technische Verzweifelung? Ratlosigkeit oder Eindruck bei den Frauen schinden?
  • Jojo herrscht über einen Mac?! Typisch Grafiker. Urbandesire moderiert an.
  • Kleine Werbezeile fürs Markt 11. Konsum über alles. Urbandesire wollte zur Literaturwissenschaft von Blogs sprechen... Gottseidank abgewählt
  • Smikey beginnt die Lesung. Warmlesen ist angesagt.
  • Kolumnistenschwein und Pulsiv kommen danach. Pulsiv ist Neutwitterer.... es geht los. Smeiky tritt vor und beginnt.
  • Sentimental geht es los und dann was Witziges.... wir lauschen. Prost.... Skoll... Cheers...
  • Die Frauen sind total weg von der Poesie vom Smikey... ich kann sie Seufzen hören... :)
  • Habe ich dich total das Tag vergessen, also hier ist es. Heute #bloglesung
  • Verhaltener Beifall. Mit Schokopudding geht es weiter.
  • Muss zugeben, ich kann Smikey schlecht folgen. Ist mir halt zu viel Poesie.
  • Der Textspeier kommt dran. Mit einer Entschuldigung geht es los... technische Probleme wieder mal.
  • Es treten Frauen in den Raum, die von Urbandesire gleich abgeleckt werden.
  • Textspeier ist nicht mehr dagegen. Rebell offline sozusagen.
  • littlesirius entdeckt. Wie schön.... jetzt geht es zu Marx beim Textspeier
  • Pulsiv vom Neubaublog tritt in den Lesering. Ein "Nabend" beginnt seine Darbietung.
  • Nun kommt der 23 Uhr Text schon vor 20 Uhr. "Titten" vom Pulsiv. Er war mal notgeil.
  • Pulsiv mit seinem Vater auf der Erotikmesse und beide schauen auf dicke Hupen... aber was für Dinger.
  • Pulsiv geht zu Netto und bezahlt mit EC-Karte und die technischen Probleme gehen weiter. Kasse streikt.
  • Die iPhone Generation tippt auch mit... das Leuchten in der Nacht.
  • Generation Kartenzahlung von Pulsiv. Immer Bargeld dabeihaben.
  • Pulsiv hatte Blut im Stuhl. Hämorriden oder sowas... ???
  • Pulsiv hat ne Einlauf bekommen und jetzt kommt der Finger in den A.
  • Pulsiv hatten schlechten Analsex und jetzt machen wir 15 min Pause.
  • Wir haben ca. 50-70 Leute... zumindest ohne Zählen. Jojo versucht jetzt ne Slideshow aus Fotos zu zaubern.
  • Jojo hat Bilder aus meinem Fotoblog an die Wand geworfen. Toll!
  • Die Stimmung ist gut. Der DJ macht Mucke, die ich sogar ertragen kann. Fragt mich nicht nach der Richtung.
  • Das Publikum ist sehr aufmerksam und zum Lachen gab es noch nicht genug Text.
  • Pulsiv war gut, aber es wurde noch nicht gebrüllt und ROTFL war auch noch nicht bei
  • Sara war die leckere junge Dame, die die Tombolalose verteilt hat. Ich nehme gern noch eins ;)
  • So, Urbandesire gibt die zweite Runde frei. Sapere Aude liest auch.
  • "Der Anzug" von Rob (Name nicht verstanden). Macht nix. Der Mann trägt Anzug.
  • Rob strippt!!!!
  • Eine Dame schaut mich immer an und ich glaube das Gesicht zu kennen... oder nicht? Mehr Stripping bei Rob
  • Peinlich. Handy klingelt und die Frau hat dicke Finger und kommt nicht ran. In der Handtasche ganz unten.
  • Dame mit Luftballonblume kommt herein... wie lieblich und kitschig zu gleich.
  • Es sieht aus, als würde sie der Luftballonblume schnuppern... nur Gummi Baby!!!
  • Sapere Aude beginnt mit seiner Lesung und er ist aufgeregt.
  • Sapere Aude verströmt erstmal Eigenlob und teilt es wenigstens
  • Sapere lebt und ist gottlos. Kenne ich... Religion sucks!
  • Sapere liest von Fallbeilen und Hinrichtungen
  • Jetzt geht es um 100 Euro, die der Mann eintreiben will.
  • Schuld und Nichtschuld. Man schuldet mir auch jede Menge Geld und das macht nix. Kann es eh nicht beweisen
  • Sapere will Sklaven haben. Franzosen sind als Slaven nicht erlaubt, aber Polen.
  • Sapere will töten... Rasierernutzer, Bauern und Schwiegermütterbeschlafer
  • Nun kommt der Geschichtenerzähler dran. Er hat sich nicht aufgedrängt... er wurde empfohlen.
  • Twitterlimit erreicht... Scheisse. Ich twittere zeitverzögert weiter
  • Die soeben eingetroffene junge Dame ist aber süss... leider nur ne Sichtung, keine Unterhaltung.
  • Die Leute strömen in Massen zur Nahrungsausgabe und ich verfluche Twitter. Das Limit macht ja Sinn aus Spamsicht...
  • Nun geht es in die zweite Pause und damit wären wir beim mittleren Höhepunkt.
  • Sehr schöne Geschichten vom Geschichtenerzählen!
  • Die Amerikaner finanzieren bin Laden, damit es weiterhin Feinde gibt, um den militärisch-industriellen Komplex zu erhalten.
  • "Propaganda makes the world go round"
  • Osama bin Laden im Interview beim Geschichtenerzähler und jetzt werden 70 Jungfrauen untersucht
  • Schöner Text zur Finanzkrise gewesen und das Ganze war in Sand formuliert
  • Mein Dresdenbild ist das Hintergrundbild: http://www.yetanotherphotoblog.de/index.php?showimage=36
  • Jetzt wird zu Angela und Walter gelesen. Internationale Sandkrise ist das Thema. Sandmanager und Sandschuldscheine
  • Urbandesire verteilt Lose... er ist nicht Sara... ich nehme keins mehr ;) Auge lost nämlich mit!
  • Immernoch pralle ich am Twitterlimit ab. Was für eine Frust... das schreit nach Twitter für Geld
  • Jetzt geht es in den dritten Leseblock. DJ Sugar ist der Mann an den Reglern
  • Erwischt. littlesirius isst noch was... es war ein langer Kampf
  • Umfrage: Wer hat alles ein Blog? Jede Menge Hände gehen hoch...
  • Eine Berlinerin mit unaussprechlichem Namen liest jetzt...
  • Basti kommt danach und die Fans gröllen. Der Mann der Stunde.
  • Oben auf der Treppe steht eine junge Dame mit Schreibblock. Journalistin?
  • Die lesende Dame küsst jetzt an Händen rum und eröffnet den Reigen der erotischen Literatur... Poesie?!
  • Blind bin... angeblitzt wurde. Kann mich nicht rächen, da Kamera zu Hause.
  • Die Dame ist zu leise... schade. Qualitätscontent, aber leider nicht lustig.
  • Twitter läst mich ausgesperrt. Die Dame liest gute Sachen... bin mir nicht sicher, ob es sich auszahlt.
  • Jetzt kommt Katzencontent. Jedenfalls liest sie darüber. Schwerer Stoff insgesamt.
  • Es kommt eine gewisse Grundlustigkeit beim Thema "Tote Katze" auf. Schön geschrieben.
  • Dude mit Kamera fotografiert die netten Bräute. Zugehörig oder Spanner?
  • Schöne Augen hat sie... aber gelangweilt schaut sie. Immerhin riecht sie nicht mehr an der Gummiblume
  • Basti liest und grüsst seine weiblichen Fans... Neid!
  • Basti liest von schwedischen Dixi-Klos und nun hängt er dort fest. Rindern sei dank.
  • Weiter geht es mit Basti und Befreien und Verändern.
  • Die weiblichen Basti-Fans sind nervös und knabbern an den Fingernägeln. Leiden mit dem Idol.
  • Eine traurige Sache zum Fastschluss von Basti.
  • Jojo legt jetzt mit Video als Beitrag los. Seine Zeichnungen kurzanimiert... Genial.
  • Verlosung jetzt ohne Sara aber mit Basti. Stöhn! Begrenzte Begeisterung bei mir.
  • Basti will keine Männer küssen...
  • Wrestlingkarten gingen an Smikey
  • Jenabuch ging an Jojo
  • Greg Beer (mein Buch) geht an... eine rothaarige Schöne hat das Buch gewonnen. Gute Anlage!
  • Die rothaarige Dame hat sich das Buch widmen lassen... wie lieb von ihr und wie ehrenvoll
  • Das Spiel von mir "Sudden Strike" wird gewonnen von... Nadini bekommt es
  • Das Sketchbuch von Basti geht an... die 78
  • Die Paristüte geht an die 86... da sind Pariser drin... nehmen wir an... an die 79
  • Die rote Paket vom Truckblog geht an die 12, damit an eine blonde Dame
  • Ein Buch von ÄHMM geht an die 21 mit Kuss von Basti... sie bestand drauf
  • Heute 25-Jahre Tetris??? Der Button mit dem Gameboy geht an Textspeier
  • Die 27 will geküsst werden und greift sich einen Button
  • Basti fühlt sich benutzt von den Frauen
  • Noch ein Button geht an die 54 und einen Kuss muss er auch rausrücken, der Basti
  • Der Button für die 90 wird hochgeworfen... nicht gefangen
  • Ein Pocken/Poken oder so geht an die Nummer... 82 und nochmal eine Frau. Basti?!
  • Nix geküsst... er ist mundmüde
  • Es ist zu Ende und damit schliessen wir hier und Urbandesire moderiert ab....
  • Es war eine sehr schöne Veranstaltung und jetzt wird sozialisiert...

Bloglesung ist wunderbar und bis zum nächsten Mal. Während des Sozialisierung noch wunderbar mit Textspeier über die Nichtzukunftsfähigkeit unseres derzeitigen Lebensmodells diskutiert.

Und jetzt noch die geklauten Links:

Jena - 2009-06-06, 23:52:32 - 10 Kommentare