Schulden, Klimawandel, Starbucks und Stillen

Ich habe Schulden bzw. ich schulde Euch was, nämlich Text. Hier war es die letzten Tage so ruhig, dass man glatt an den Weltfrieden glauben könnte. Passend zur Situation sitze ich im Barnes & Noble, trinke einen Espresso und schlürfe einen Eistee. Gerade bin ich vom chinesischen Knettsalon zurück und auf dem Wege habe ich mir noch Chicken Teriyaki beim Japaner eingeworfen. Fast-Food-Japaner, also eher so lala.

Diese Tage stand in der Zeitung, dass der Klimawandel doch schneller geht und es von heute auf morgen wohl einfach mal Zapp macht und alles ist anders - wohl zu viel "The Day after Tomorrow" geschaut. Immer mehr bin ich der Meinung, dass wir uns umsonst den Arsch aufreissen. Die Menschheit lernt nur durch Schmerz. Die ärmere Länder sagen natürlich erstmal: "Ihr habt 100 Jahre die Sau rausgelassen, jetzt sind wir dran." Klar doch, denn wir machen es ja vor. Jeder hat ein Auto oder zwei, jeder ein Haus... oder zwei. Jeder zwei Fernseher, einen Kühlschrank und noch jede Menge andere Annehmlichkeiten. Nicht zu vergessen, jeden Tag zu viel zu essen.

Ist doch logisch, dass jeder erstmal da ankommen will, bevor man über Probleme nachdenkt, die man noch überhaupt nicht hat. Über eine Milliarde Menschen haben nicht genug zu Essen, aber ca. 500 Millionen Menschen sind auf dem besten Weg zu fett zu werden, wenn sie es nicht schon sind.

Themenschock voraus. Ich wollte eigentlich heute total vom Leder ziehen, aber da heute schon wieder morgen ist und ich auch morgen nichts geschrieben habe, hört es so plötzlich auf, wie es begonnen hat.

Wenn sich eine Frau auf einen Sessel setzt, ihre Beine anwinkelt und sich quasi reinkuschelt, dann hat der Typ gegenüber schon gewonnen. Sie fühlt sich wohl und das ist seine Chance. Ausserdem lehnt sie sich nach vorn, damit er sehen kann, was im Angebot ist und sie spielt mit und wühlt in ihrem Haar. Ich würde das Angebot als durchaus ausladend einstufen, wobei das Wort eigentlich eher einladend heissen müsste. Er wird durch das ausladende Angebot eingeladen... was für ein Wortspiel. Dumm nur, dass man sowas nicht sieht, wenn man der Typ gegenüber ist, sondern einem das nur als unbeteiligter Dritter auffällt.

Übrigens sitze ich jetzt in einem Starbucks und es sind bereits weitere 4 Tage vergangen und ich habe keine Zeile auf die Reihe bekommen. Jetzt textet sie ihrer Freundin wohl gerade, wie gut es läuft und ob sie noch nen Zahn zulegen soll.

Die Beiden sind jetzt weg und ich auch. Es ist Samstag und ich sitze im Café Ultimate Perk in Andover, MA. Eigentlich wollte ich ins Starbucks weiter oben, aber das war voll und ich konnte mich nicht hinsetzen. Deswegen bin ich einfach weiter durch Andover gelaufen und habe mir ein privates kleines Café gesucht. Es ist zwar nett, aber noch kulturloser als Starbucks. Keine Tassen, keine Teller, keine Löffel. Der Muffin ist zwar hart, aber schmeckt. Der Latte ist gut, aber halt aus einer Papptasse.

Gerade hopste der tägliche nervige Besucher durch den Laden. Keine Ahnung wer er war, aber er hat die Bedienung ordentlich mit Fragen und Geschichten aus dem Ort gequält. Sie kannte ihn und hat ordentlich und höflich mitgespielt. Ich fühle mich irgendwie nur bedingt wohl, da die Mädels nicht wie die Besitzer aussehen, sondern wie die Aushilfen, die wenig Lust haben. Ich mag oft an den kleinen Cafés, dass der Besitzer oder die Besitzerin mit Charme unterwegs sind und die Sache persönlicher gestalten.

Andover ist übrigens sehr nett und fast schon klassisch amerikanisch. So stellt man sich eine Kleinstadt in den USA vor. Sie haben es geschafft, das Flair zu erhalten, dass kleine Innenstädte ausstrahlen. Leider habe ich meine Kamera nicht dabei, um Euch die Innenstadt zu zeigen.

Was mich nur wundert, dass das Café kaum Besucher hat. Ich sitze hier komplett allein und bisher waren nur 2 anderen Kunden da, die mit dem Kaffee weggerannt sind. Wenn man von Gästen spricht... ein Paar mit Baby. Gerade kommt noch ein Mädchen in einem Cheerleader-Outfit rein. Holy Cow! Da kann man schon mal die Schmerzen des Lebens für eine Weile vergessen. Die Dame mit Baby beginnt übrigens gerade ihr Baby zu stillen. Was mich wundert, da hier doch eigentlich immer Aufschreie durch die Welt gehen, wenn man eine Brust in der Öffentlichkeit sieht. Ich erinnere mich an Debatten in den Zeitungen, ob das "appropriate" ist oder nicht. Ich habe keine Schmerz mit und sie auch nicht... fein... so muss die Welt funktionieren.

Toni und Rich sind übrigens die Inhaber des Ladens. Das eine Mädel hinterm Tresen hat gerade mit Zählen vom Trinkgeld begonnen und ihre Kollegin hat sie ermahnt, dass sie es hinten machen sollen, weil Toni und Rich es bestimmt nicht witzig finden werden. Auch habe ich gerade an einem Zettel an der Wand gelesen: "Toni & Rich Hadad, and the Ultimate Perk Staff". Mein Notebook ist jetzt total krümelig und der Muffin bringt mich um... so reichhaltig und so gross ist er.

Mein Plan für heute heisst, keinen Plan zu haben, denn es ist mal Rumfaulenzen angesagt. Ich suche gerade nach einem WLAN in der Nähe. 18 Stück ballern auf mich ein. Irgendein WLAN von einem Friseur scheint offen und zu gehen. Mal schnell nach Mail schauen. Banking mache ich darüber nicht, ausserdem ist es langsam.

Draussen haben wir heute ein angenehm kühles, aber sonniges und leicht windiges Wetter. Perfekt für einige Meter durch die Innenstadt. Es ist übrigens schwer sich von der Arbeit zu lösen. Ständig denke ich über Ideen nach, die man noch Umsetzen müsste. Dinge, die man noch nicht erledigt hat... so ein Mist. Ich kann nicht abschalten.

Das Kind heisst übrigens Piper - "Pfeifer" und ist damit ein Mädchen. Gerade auch was Neues gelernt, beim Leo plündern. "Who pays the piper calls the tune." - "Wer bezahlt, darf auch bestimmen." Das stammt bestimmt noch aus der Zeit, als Musikanten an den Tisch kamen, um das Gasthaus zu beschallen.

Ok, ich leite jetzt mal das Ende der Zeilen ein, denn sonst kommen die Dinger nie online. Macht es gut!

Dies und Das - 2009-11-28, 21:22:59 - Noch keine Kommentare

Restetexte

Ich bin auf dem Rückweg nach Jena und sitze im McCafe an der A4 bei Chemnitz. Es ist verdammt voll. Draussen sitzt eine Horde Mädels mit einem Herren. Cheerleaderverein Vogtland. Auch wenn Eure Fantasie jetzt Purzelbäume schlägt, die Damen sind noch sehr jung. Nicht vergleichbar mit dem Damen beim Superbowl.

Vor mir sass eben die Miss Tiefster Ausschnitt 2009. Nicht besonders hübsch anzusehen, aber sie war nachdrücklich ausdrücklich. Sie wusste, dass jeder alles sehen kann. Dazu zählten auch ihre Glitzersteine im Kinn. Gleich noch ein Schluck aus der Kaffeetasse nehmen, um mich wieder einzukriegen. Nein, ich bin nicht erregt, sondern eher abgeregt. Ästhetisch ist anders.

Das das immer so im McDonalds riechen muss. Man bekommt Appetit. Aber weil ich danach wieder ein schlechtes Gewissen wegen unnötiger Kalorienmassen habe, lass ich es. Bin tapfer. Auch an den synthetischen, aber leckeren Milchshakes kann ich vorbeigehen.

Grosser Zeitsprung. Es ist Donnerstag und es sind vier Tage vergangen. Ich habe mein Auto verabschiedet und bin für die nächsten Monate zu Fuss unterwegs bzw. per Mietwagen. Tut es auch, denn ich bin 2.5 Monate ausser Landes und da habe ich ein Fahrzeug, da muss nix in der deutschen Garage rumlungern.

Ich sitze im BlackBean und geniesse einen Cafe Latte zum Stressabbau. Draussen tobt das Leben bzw. eher der Strassenverkehr. Heute scheint in Jena wieder der städtische Deadlock-Supergau zu herrschen. Keine Strasse ist frei, überall stehen Autos. Aber die wollen nicht parken, die wollen eigentlich fahren. Eventuell entgeht mir ja auch nur das Chaos an den anderen Tagen, weil ich um 17 Uhr eigentlich nie ausserhalb des Büros weile.

Heute habe ich auch die Zeit genutzt und bin mit dem Opel Insignia eine Runde gefahren. Manche lernen halt aus ihren Fehlern nie. Aber ich bin nicht sonderlich beeindruckt. Das Auto ist nicht die Bohne originell, wie es der Signum war. Ist einfach nur ein weiterer langer und unübersichtlicher Lifestyle-Kombi. Federung zu straff, Spiegel zu klein, Tempomat doof platziert. Heckfenster zum Bullauge verkommen. Aussen grösser als innen, quasi nur schön gemacht von aussen und innen geht es eng zu. Naja, erstmal laufe ich und wenn ich Tester gewesen wäre, wäre der Wagen nicht so in Produktion gegangen.

Ich habe heute übrigens gewählt und zwar per Brief, da ich nächste Woche in den Urlaub mache. Ich habe links ein Kreuz und rechts ein Kreuz gemacht. Mal sehen, ob ich was gewinne oder wieder nur Nieten drin waren.

Ansonsten kann ich gerade nicht in Ruhe schreiben, da die Musik richtig mies laut ist und die Leute um mich herum auch irgendwie unruhiger als sonst sind. Aber ich glaube eher, dass ich es bin...

So, wird nix mehr... der Text kommt einfach so online. Zusammengestoppelt... Restetexte.

Dies und Das - 2009-09-10, 23:07:10 - 6 Kommentare

10 Euro, Markt 11, Gepäck und Gebäck

Da kommt meine Café-Asiatin wieder. Sie schnappt sich eine Zeitung und bestellt einen Kaffee. In der Hand hält sie einen Personalausweis oder neudeutsch ID-Card. Sie war also gerade wählen. Wie ich auch. Zur Auswahl standen verschiedene leere Kreise in den Farben grün und schwarz. Man kann also in Thüringen nur die Grünen und die CDU wählen... warum haben sich Rot, Gelb und Braun noch nicht beschwert? Könnte man die Wahlzettel nicht in Neutralweiss drucken? Wäre doch viel eindeutiger und würde keine Auswahl vorgeben.

Ich bin übrigens dafür, die Wahl mit 10 Euro bar auf die Kralle zu belohnen. Schliesslich wäre es nett, etwas vom Steuergeld zurückfliessen zu lassen. Als Demokratieverbesserung könnte man dann die Partei noch eine Prämie zahlen lassen. Dann kann man die 5%-Regel auch abschaffen, weil sie durch den finanziellen Einsatz eh überflüssig wird.

Derzeit sitze ich wieder im Markt 11, freue mich über das gewohnte Chaos hinterm Tresen und ziehe mir einen Milchkaffee und ein Stück kalten Hund rein. Zusätzlich mache ich einen auf gesund mit Joghurt und Obst. Es ist übrigens sehr leer heute. Total die Ruhe. Ich werde die Zeit nutzen und Blogeinträge für die Firma und mein eigenes Blog schreiben. Kreativ entspannen sozusagen.

Vorhin ist mir übrigens aufgefallen, dass Gebäck und Gepäck sehr nah beieinander liegen. Allerdings kann Gepäck Gebäck enthalten, aber Gebäck enthält nie Gepäck. Sinnig, oder?

Ich geniesse das Chaos... man, wie unorganisiert muss man sein, um mit vier Leuten ein Café mit wenigen Besuchern nicht gebacken zu bekommen. Gerade rate ich einer jungen Dame, sich einen neuen Rechner zu kaufen. "Die Wirtschaft braucht Dich! Konsumbefehl!"

Mit Skepsis betrachte ich den momentanen Stromverbrauch meines Notebooks. 20 Watt? Wow... bissl viel. Ob das UMTS mich hier ärgert oder was am Linux-Stromsparen klemmt? Wer weiss... ich stecke halt mal das Stromnetz ran. Wird Zeit für Solarzellen im Akkudeckel, um das Umgebungslicht zu nutzen. Wenn dann alle in einem Hörsaal ihre Notebooks anmachen, dann wird es dunkel, weil alle Solarzellen das Licht aufsaugen :)

Blättere im Spiegel. Natürlich mit grossem Weltkriegsspezial. Also lese ich mal wieder über unsere unrühmliche Geschichte. Gibt es auch andere Nationen, die ihre Fehler so lange aufarbeiten? Russland, Italien, USA?

So, erstmal lesen. Lasse mich wieder ablenken von allem Krimskrams und bin massiv mit mir unzufrieden. Nix geschafft, keine Kreativität und auch keine Entspannung. Ich hänge gerade so unbefriedigt rum... nix Halbes und nix Ganzes. Nicht mal Frauen schauen ist eine Alternative.

Der breite Dude hat eine schlanke Elfe zur Freundin und weist seinen Besitzanspruch, durch demonstratives Handauflegen auf ihre Schulter aus. Die Bestellung der Elfe und ihrer Freundinnenelfe versetzen das Bedienpersonal in ungeplantes Chaos... wieder einmal. Die Kunden lachen nur.

Die Sonne kommt raus und Leute mit Sonnenbrille rein. Mir gelüstet nach einem weiteren Kaffee, aber leider schlängelt sich eine Schlange am langen Tresen entlang und die Kaninchen hinter dem breiten Granittisch springen nervös hin- und her, ohne der Schlange devot Dienst zu leisten.

Es ist erst 16 Uhr, aber es wirkt wie später Vorabend. Fühle mich wie 18.30 Uhr. Komisch. Naja, was soll es... irgendwann ist auch ein Sonntag vorbei.

Ich habe mit meiner Tasse Kaffee wohl gerade 300 Liter Wasser vernichtet bzw. es war soviel Wasser nötig, um den Kaffee und die Milch herzustellen. Eigentlich müsste man sich vom nächsten Haus stürzen und einsehen, dass der Mensch der Erde nix bringt... leider ist der Bau eines Hochhauses sehr ressourcenintensiv und auch die Entsorgung der sterblichen Überreste ist ökologisch bedenklich. Schwermetallen und Chemie sei dank. Also wie werden wir uns los? Eventuell haben ja mal Ausserirdische Mitleid und befreien unsere Welt von uns. Vielleicht sogar ökologisch unbedenklich... zerbeamen oder in die Sonne teleportieren zum Beispiel.

So, reicht... ich schreibe jetzt mal am anderen Blogartikel, damit ich noch etwas Befriedigung abgreifen kann. Für den Eingeweihten: Lila im Anmarsch mit Augenwohltatsfaktor.

Dies und Das - 2009-08-30, 16:24:27 - 11 Kommentare

Zufällige Buchstabenansammlung zum Wochenende

Es ist Samstag, ich sitze im Black Bean und es ist Zeit für zufällige Textergüsse. Ich habe keine Pläne, was ich schreiben will. Ich lasse mich einfach von den Geschehnissen um mich herum anregen. Zuerst die Zustandserfassung: Vor mir steht ein Caffe Latte und ein Stück Marmorkuchen. Das Seitenstück, dafür dicker geschnitten. Die Dame hinterm Tresen hat extra gefragt, ob mir das so recht wäre. Natürlich ist es das, schon allein weil sie gefragt hat.

Diese Woche ich habe erfolgreich mein Auto zerlegt, also innermotorlich. Aussen ist noch alles ok. Motorschaden. Damit dürfte mir jetzt eine Stelle bei Opel als Testfahrer sicher sein. Wer sonst bekommt beim Kilometerstand 88.500 seinen Dieselmotor terminiert... ? Und dabei bin ich so ein zurückhaltender Fahrer und alle Lachen meist über mich, weil Schnecken schneller sind... naja... stimmt nicht ganz. Schildkröten sind schneller, Schnecken nicht.

Heute hat das Wetter mal schlechte Laune. Der Himmel ist bedeckt und es kann sich nicht ganz zwischen Sonne und vielleicht doch Regen entscheiden. Leider sind die Türen vom Black Bean nicht auf, denn es ist trotzdem zu warm. Mal sehen, was noch kommt. Auf Twitter laufen ja schon die Gewitterreports aus Deutschland zusammen.

Das Mädchen neben mir - nein, nicht meine Freundin, sondern auf dem Sessel - trägt Becken als Ohrringe. Also die Dinger, die im Orchester hinten immer zusammengeschlagen werden. Riesige Räder. Ihre Schwester sieht genau aus wie ihre Mutter. Mich verblüfft solche Ähnlichkeit immer.

Morgen ist Wahl und ich weiss nicht, was/wen ich wählen soll. Keine Partei hat Lösungen, alle haben nur gut reden. Alle wollen sich von Wahl zu Wahl retten, aber keine hat Mut Deutschland wirklich voran zu bringen und dabei in Kauf zu nehmen, es sich beim Wahlvolk zu verscherzen. Richtige Entscheidungen werden von der Masse nicht verstanden. Ich bin für zwei Semester Makro- und Mikroökonomik (Volkswirtschaftslehre) als Pflicht für jeden Einwohner von Deutschland. Nur wer versteht, wie ein Staat und seine Wirtschaft funktioniert und wer die Interaktion von Wirtschaften kennt, der kann klug agieren bzw. akzeptiert auch mal harte Richtungswechsel. Ich sage nur, billig kaufen, aber viel Gehalt haben wollen bzw. sich zu wundern, warum sein Betrieb gen Osten verlagert wird.

Gerade läuft Axel F. in der Caféversion über die Lautsprecher. Befremdlich! Klingt so gespült und ohne elektronische Instrumente ist es halt nicht das wahre Stück. Ich erinnere mich aber trotzdem dabei an die Orte und Zeiten, wo ich Beverly Hills Cop gesehen habe. War sogar zu DDR-Zeiten. Im Kleinstadt-Kino und später im Wehrlager. Apropos Kino. Heute wollen wir noch in LOL mit der hinreissenden Sophie Marceau.

Draussen ist irgendwie nix los. Es gibt kaum etwas zu schreiben. Sehe ich nicht richtig? Einkaufen muss ich auch noch. Handvoll Lebensmittel und Weichspüler. Auch muss ich was finden, um unser Schlafzimmer vom Zigarettenrauch zu befreien. Nein, ich rauche nicht und die Frau meiner Wahl auch nicht. Es zieht eher von unten rein und bleibt hängen bzw. es kommt vom Vormieter und kriecht immer wieder hervor - deswegen ja auch VORmieter :)

Neben mir sitzt jetzt eine Mutter und stillt ihr Kind. Ich finde es schön, wenn eine Gesellschaft diesen Vorgang unverkrampft zur Kenntnis nimmt, schliesslich ist es das Normalste der Welt. Das führt mich wieder zu den Gedanken, was in 50 Jahren sein wird. Wie werden wir miteinander umgehen? Welche Kultur ist die Stärkste? Mehr oder weniger Religion?

Draussen auf der Bank sitzt ein Mädchen mit einer riesigen Schleife im Haar. Pink! Ich habe schon wieder den Verdacht, dass es wieder die übliche Junggesellinnen-Orgie wird. Welch ein Elend. Die ersten Male war es noch witzig.

Immer wieder süss, dass junge Frauen mit X-Beinen rumstehen. Warum eigentlich? Die Leute fangen an, die Jacken anzuziehen. Wind kommt auf... es wird nicht mehr lange dauern und wir sehen Regen. Der Himmel ist auch schon durchgehend grau. Nein... da ist ein Sonnenstrahl... und weg ist er wieder.

Die Trude rechts neben mir... ja, die Gäste wechseln halt recht schnell - erzählt über ihre Krankheit, Krankenhaus und zu Hause bleiben. Sehr unsympathische Frau. Sie macht auf blonde Grossbrust mit Aufziegelungsfaktor. Jetzt redet sie über einen Svarowski Klitzerstein, den sie in die Zähne bekommt. Brrrrr... wie grausam!

Gerade zerrt ein Kerl seine Freundin an der Hand hinterher. Sie scheint es zu mögen. Ich kann mit dieser devoten Rolle der Frau nix anfangen. Übrigens kommt gerade ein interessantes Paar rein. Er jung, eventuell Student und sie reifer, aber attraktiv. Da muss ich gleich an den neuen Film mit Michelle Pfeiffer denken. Sommersprossen und rote Haare hat sich auch noch... voll das Gift für Männer ;) Die Leute schauen alle auf das Paar...

Ich bin jetzt nach Hause, habe mal wieder bei DM zuviel gekauft und konnte auch bei Tegut nicht überall vorbeigehen. Schönes Wochenende meinen geneigten Lesern.

Dies und Das - 2009-08-29, 18:45:36 - 2 Kommentare

Fliege, Investments und innerer Protest

Es ist wieder Samstag und damit ist es auch wieder Zeit für einen Blogeintrag über alles und nichts. Vor mir steht der Iced Coffee Latte und eigentlich könnte ich den ersten Teil eines jeden Blogeintrages vom letzten kopieren... wäre unfair, aber zeitsparend.

Das sitzt doch glatt wieder eine Fliege auf dem Rand des Displays und putzt sich. Da es nicht das erste Mal ist, nehme ich an, dass das neue Notebook nett duftet und die obere Kante eine kuschlige Wärme besitzt. Vielleicht sollte ich mich mal selbst draufsetzen? Aber das dürfte dem Gerät nicht gut tun.

Vor wenigen Minuten bin ich aus der Thalia raus. Mit leeren Händen. Innerer Protest war der Grund. Ich wollte eigentlich die Fortsetzung vom Weltengänger mitnehmen, aber ich fand sie nicht. Also wollte ich fragen, aber die Auskunftsstände waren belagert. Ich habe eine Runde gewartet und bin nicht weitergekommen. Entweder verschwand Frau Auskunft und kam nicht wieder oder es waren gerade andere Leute dran. Gut, also wollte ich spontan zwei andere Bücher kaufen, die mich anlachten... die Schlangen an den Kassen waren mir zu lang. Fast wie Weihnachten. Also habe ich alles wieder zurückgelegt und enthalte der Wirtschaft meine 20 Euro.

Während ich wieder die Schönheit(en) der Stadt Jena geniesse, Eingeweihte wissen, was ich meine, denke ich über interessante Inhalte für Euch nach. Kurz vorher sass ein Paar neben mir. Sie schien sichtlich gelangweilt, aber er wuselte redlich, um sie zufrieden zu stellen. Solchen Beziehungen gebe ich keine Chance. Ausserdem stehen Frauen, die ständig unterhalten werden wollen, auf meiner Wunschliste ganz unten... und die Liste ist lang.

Übrigens ist die Hintergrundbeleuchtung meines T500 einer der durstigsten Teile. Powertop von Intel stellt 4 Watt zwischen bissl hell und ziemlich dunkel fest. Hätte ich doch ein X301 nehmen sollen mit LED-Backlight, dafür weniger Power auf der CPU? Naja, nun muss es wieder für ne Weile langen, man kann ja nicht alles haben.

Diese Woche war ja mal wieder das Thema Bonus ganz oben in den Meldungen. Die Banken machen wieder fette Gewinne, nachdem ihnen durch Steuergelder geholfen wurde, obwohl die Wirtschaft immer noch ein Bein nachzieht und die Kredite nicht besonders freigiebig rollen. Selbst als die Banken riesige Verluste gemacht haben, gab es fett Geld für viele. Was man nur mit der intensiven Nutzung der mathematischen Funktion "Absoluter Betrag" begründen kann.

Ausserdem frage ich mich, ob Verschiebearbeiten von Geld überhaupt in einer bestimmten Form entlohnt werden sollte?! Es ist total unlogisch, wenn eine Bank in der Wirtschaftskrise Geld in Unmengen verdient. Sie verleiht wenig Geld, ihre bisherigen Kreditnehmer fallen teilweise aus und Werte schafft sie auch nicht. Wo kommt also der Gewinn her?

Die Antwort ist leider einfach wie traurig. Der Gewinn ist aus der Luft gegriffen! Durch Kauf und Verkauf von Aktien und Beteiligungen sowie wilden Spekulationen auf alles und nichts, machen die Banken Gewinne. Der Witz ist, dass in dieser Zeit niemand real etwas geschaffen hat, sondern einzig und allein aus den Kursanstiegen der letzten Monate ein Gewinn erwächst. Das heisst, dass wir bereits erfolgreich in der nächsten Blase sind.

Diese Woche habe ich auch einen interessanten Artikel über Highspeed-Trading gelesen. Computerprogramme kaufen und verkaufen in Millisekunden Wertpapiere und nehmen mikroskopische Preisunterschiede mit. Die Papiere werden nicht mal lange gehalten als Anlage, sondern sind so schnell wieder weg, wie sie da waren. Gerade läuft übrigens im n-tv Ticker durch, dass weitere 5 US-Banken zusammengebrochen sind. Wohlgemerkt Banken und keine Investmentbanken, also Institute, die mehr mit klassischen Geschäften ihr Geld verdienen.

Investmentbanken tragen ihren Namen, teilweise zumindest, vollkommen zu unrecht. Der Handel mit Schulden, Krediten, Wertpapieren und anderen virtuellen Sachen für mich nichts mit Investments zu tun. Investment heisst Investition und damit auch Verpflichtung. Wenn ich jemandem Geld gebe, investiere, dann ist das eine mittel- und langfristige Verantwortung, die über Geben von Geld hinausgehen sollte. Es ist eine Geste des Vertrauens, des Verständnisses und vor allem der Erkenntnis, dass eine Idee funktionieren kann oder könnte. Das Ganze dauert Monate und Jahre und es braucht Geduld und Verstand. Natürlich kann es nötig sein, sich auch mal von seinem Investment zu trennen, wenn man zum Beispiel nicht mehr dran glaubt oder das Geld für andere Sachen benötigt. Dann kann man natürlich damit handeln... aber nicht zocken.

Für mich ist Warren Buffett der perfekte Investmentbänker. Langfristig, überlegt und nicht auf den eigenen Reichtum bedacht. Klar besitzt er Milliarden, aber er hat keine Flut an Häusern, nicht Dutzende Frauen, keine Yachten und keine Flugzeugsammlung. Er feiert keine rauschenden Feste und er teilt sein Wissen.

Das Ergebnis allen Handels sollte die Schaffung beständiger Werte sein. Werte, die Menschen Arbeit und Essen geben. Werte, die keine Anhäufung von Gold, Schlössern und Geschmeide sind. Werte, die Wissen darstellen und dem nächsten zugänglich sind, damit er wiederum Werte schaffen kann.

So, jetzt kriege ich mich wieder ein und schaue nochmal in die Runde. Lila im Überfluss und gerade radelt eine Frau vorbei... so wie sie aussieht und so wie sie auf dem Rad sitzt... ich glaube ich bin in Frankreich. Sie ist anmutig und schön. Ausserdem hat sie das gewisse Grundlächeln.

Die neuen Busse in Jena sind natürlich wieder laut. Geht das nicht leiser?

Euch ein schönes Wochenende.

Dies und Das - 2009-08-01, 15:30:23 - 2 Kommentare

Boston, New York und Monokini

Demnächst geht es wieder nach Boston(9). Ich freue mich schon drauf und hoffe, dass keine Schneeflocke(9) meine Fahrt nach Frankfurt trüben wird, denn ich habe keinen Bock mich wie in Finnland(7) zu fühlen. Ich kann mich gar nicht erinnern, ob die Finnen guten Kuchen(6) hatten... in Boston sieht es da immer etwas mager aus. Ein McDonalds Frühstück(6) hatte ich in den USA übrigens nur nur einmal und das war 1996.

Nach New York(5) könnte ich auch mal wieder, wobei mir die Stadt zu hektisch ist im Vergleich zu Erfurt(4) oder Jena(4). Wobei die Chance, in New York Kevin James(3) auf der Strasse zu treffen, ungleich hören ist. New York ist immer in Bewegung, wie ein Perpetuum Mobile(3), aber das Frühstück(3) ist nicht anders als in Boston.

Der Duschvorhang(3) in meinem Hotel ist hoffentlich nicht so muchtig, wie so oft in den alten Absteigen.

Ich würde ja mal gern mit dem Moped(3) durch New York donnern. Am besten mit ner alten Schwalbe :) Vielleicht lockt das eine hübsche Asiatin(3) an. Wir könnten zusammen ein Sandwich(3) machen... essen. Hoffentlich hat sie keinen Schmetterling(3) auf dem Knöcheln tätowiert... sowas kann ich nur schwer ausstehen. Oder sieht hat Werbung(2) auf der Schulter... uh.... sogar wenn es was Witziges(2) wäre... ich mag Beschädigungen nicht.

Einen Kinderwagen(2) werde ich später hoffentlich nicht brauchen, auch wenn ich die Dame eventuell im Monokini(2) gesehen haben sollte. Besondern toll sind ja die New Yorker Frauen in engen Jeans(2), auch wenn sie die Primzahlen bis 1000(2) nicht auswendig kennen... Kompromisse muss man machen. Sie könnten mich immerhin mit dem Wissen über den Benzinpreis 2002(2) beeindrucken oder mit der Erklärung, was Castor Oil(2) ist.

Apropos Werbung, da lag doch Letztens eine Werbung der Stadtwerke(2) in meinem Briefkasten. Beim Titelbild kam mir unweigerlich der Gedanke an eine Glockenkurve(2)...

P.S. In diesem Text habe ich die Top-Suchwörter verwurstet, die Besucher von Google und Co. heute in mein Blog geführt haben.

Dies und Das - 2009-02-23, 22:53:14 - 1 Kommentar

Indianer für 2 Mark

Dieser Häuptling der DDR-Spielwarenindustrie tauchte auch im Rahmen meiner Lebensmittelpunktsverschiebung auf. Irgendwo in einer Kiste lebte er seit ca. 15 Jahren oder mehr. 2 Mark hat er mal gekostet und seine Kameraden hat er alle verloren... die wurden vor vielen Jahren vom Dachboden meiner Eltern durch ungenehmigte Eigentumsübertragung entführt.

Dies und Das - 2009-02-18, 07:00:00 - 2 Kommentare

Beschimpfungen

Wer demnächst eine Politesse mit "Sie Banker, sie!" beschimpft, muss mit Strafen wegen Beleidigung bis zu 1200 Euro rechnen. Die verschärfte Variante: "Sie Investmentbanker!" oder "Du Boni-Empfänger!" können einen zusätzlich noch 7 Tage im Bau einbringen.

Das Image des Bankers dürfte erfolgreich für die nächsten 247 Jahre ruiniert sein. Ähnlich vergeigt haben es nur bisher Politiker und Anwälte... ok, Autoverkäufer stehen auch nicht so gut da.

Dies und Das - 2009-02-11, 10:03:45 - 1 Kommentar

Frage - Onlineplaner mit Teilnehmerliste etc

Zur Organisation eines Klassentreffens bin ich auf der Suche nach einem guten Online-Werkzeug, das erlaubt, Teilnehmer ein- und auszutragen (am besten jeder kann sich ein- oder austragen), an die Teilnehmer zu mailen etc... Ideen?

Dies und Das - 2009-01-18, 00:30:58 - 5 Kommentare

Öl wird wieder teuer

Da sieht man mal, was für ein abhängiges Zeug Rohöl doch ist. Die kleinste Erschütterung auf der Welt und schon können die Lieferanten und Spekulanten wieder die Preise diktieren. Wir haben hier gerade wieder einen klassischen Verkäufermarkt und ich bin mir recht sicher, dass die Preise manipuliert sind und zwar von den Lieferländern, die die Ölindustrie unter staatlicher Kontrolle haben.

Dies und Das - 2009-01-06, 09:37:19 - Noch keine Kommentare

Wir sammeln für ein Englisch-Blog

Michael sammelt für ein Englisch-Blog, weil ich ihn schon lange nerve mit der Idee. Mein Wunsch ist ein Aussprache- und Redewendungsblog. Dinge, die man sonst nicht findet oder die man selbst nicht merkt... und ich hoffe, dass ich meinen Akzent dadurch um 0.5% verringern kann. Bitte unterstützt meine Idee!

Ich könnte mir vorstellen, dass auch anderen Leute mitmachen wollen, als z.B. Muttersprachler oder Englisch-Dozenten... sozusagen ein Poolblog.

Dies und Das - 2008-10-28, 18:26:01 - 3 Kommentare

So ein Quatsch

General Motors (GM) will angeblich Chrysler kaufen... was soll der Schwachsinn? Das ist, also würde die Hypo Real Estate die IKB kaufen wollen. GM-USA soll endlich erkennen, wie man Autos baut und alle SUVs, Pickups und speziell Hummer aus dem Programm verbannen. Danach nur noch zeitgemässe Autos bauen und nicht auf Halde. GM muss sich zum Autokonzern der Zukunft machen und alles Alte abschneiden. EIn radikaler Schnitt und gut ist.

Dies und Das - 2008-10-13, 10:22:18 - 2 Kommentare

Verschiedenes

Nur kurz: Ab sofort habe ich kein eigenes Analytics mehr laufen. Daten haben mich eh kaum interessiert. Damit wird das Blog schneller und wir haben ein Sicherheitsrisiko weniger.

Apropos Sicherheit. Gestern gemerkt, dass am Vortag mein Blog gehackt wurde. Jemand hat Pornowerbelinks platziert. Sind wieder weg, auch der angelegte Account, aber jetzt muss ich mal sehen, wie ich meine Blogsoftware update. Die ist arg alt und ich habe sie angepasst... eventuell steige ich ja auf Wordpress um, aber das wird schmerzhaft im Sinne einer Artikelmigration.

Dies und Das - 2008-09-12, 10:40:50 - 8 Kommentare

Lebenszeichen, Virgin und Verschiedenes

Flughafen Frankfurt. Wir sitzen im Foodcourt, der Fressmeile, haben Kaffee und ich noch ein Stück Kuchen. Es lief heute wieder sehr flüssig, aber heute geht es ja auch mit British Airways los und da gibt es nie Schlangen. Auch ist das Terminal 2 meist weniger hektisch.

Wir sind gerade aus London los, d.h. wir sitzen in der Virgin Atlantic Maschine. Man muss Virgin neidlos lassen, dass allein das Flugzeug nicht 0815 aussieht. Alles mit etwas mehr Liebe zum Detail und nicht einfach das langweiligste Plastik von der Stange bestellt. Verchromte Details, farbige Teppiche, blaues Licht im Bad und und und...

Kurz zurück zu London Heathrow. Terminal 5 ist zwar neu, aber irgendwie ein Terminal. Ich hoffe, dass das Gepäck vernünftig umgeladen wurde, weil es unpraktisch ist, auf einer Hochzeit ohne Klamotten und Geschenken aufzutauchen.

Unser Abflugterminal 3 war total überfüllt. Nicht so richtig der Knüller, aber wenigstens waren die Sandwiches und der Kaffee gut. Bekanntlich kann man mich damit schon einigermassen glücklich machen.

Die Stewardessen von Virgin sind wirklich hübsch und überaus freundlich. Mal sehen, ob das den ganzen Flug so bleibt oder irgendwann die Nerven zu sehr strapaziert sind. Das Entertainment-System ist auf jeden Fall schon mal nicht schlecht, denn es bietet 50 Filme, 50 Serien, 20 Spiele und jede Menge anderer kleinere Spielereien. Allerdings ist es etwas doof zu bedienen und träge. Oft denkt man, dass man den Button nicht getroffen hat, aber Sekunden später regt sich etwas, dann ist man aber schon hunderte Male auf anderen Buttons rumgeritten und so verhält sich das System dann auch.

Das Essen erfüllt mich ja mit Hochspannung. Ist es der gleiche Mist, wie er auch bei anderen Airlines auf dem Teller ist oder mit besonderer Sorgfalt ausgewählt und zubereitet... ?

Momentan schreibe ich übrigens auf meinem MSI Wind. Der passt perfekt auf den Economy-Tisch auf meinem Economy-Platz. Nur meine Ellenbogen ragen etwas weit nach aussen, so dass die Stewardess hängen bleibt bzw. meine Freundin immer mal zurückschubst.

Der Airbus 340 ist angenehm leise, so dass es sich recht bequem reisen lässt. Ich neige noch nicht zum Schlafen, aber werde bestimmt später mal Nickern. 05:47 Stunden sind es noch, aber solange hält der Wind nicht durch. Ich schreibe einfach immer mal wieder einige Sätze... meine kleine Kamera habe ich nicht einstecken... nur meine grosse und die möchte ich ungern rausholen.

Ich neige dazu, immer wieder über Arbeit nachzudenken... das ist zwar völlig normal, aber dient nur unzureichend der nötigen Erholung. Hunger!!

Unsere Maschine schüttelt sich gerade etwas. Nicht schlimm. Mehr als faszinierend ist aber, dem Triebwerk beim Wackeln und Schwingen zuzuschauen. Flugzeuge wirken ohnehin häufig labil und irgendwie darf man der Sache keine Beachtung schenken, schliesslich waren tausende Ingenieure am Bau beteiligt und Behörden, sowie Fluggesellschaften haben das Ergebnis mehrmals abgenommen.

Geärgert habe ich mich heute auch schon, denn ich habe mir das neue Andreas Eschbach Buch gekauft und im Flieger von Frankfurt nach London liegen lassen. Arg. Urlaub geht gut los.

So, mehr gibt es nicht, denn ich habe Urlaub, aber ich musste einfach mal was schreiben. Nun bin ich in Boston und packe den Teil einfach mal kommentarlos online. Etwas zusammengestückelt, aber ein Lebenszeichen, wenn auch der Inhalt schon eine Woche alt ist.

Dies und Das - 2008-08-31, 21:43:52 - 2 Kommentare

Erja

Ich wusste gar nicht, dass sich Mika Häkkinen von seiner Frau Erja scheiden liess. Schade eigentlich, denn ich fand sie immer wunderbar. Richtige Frau halt... kein blondes Formel-1 Küken mit dicken B... acken.

Dies und Das - 2008-08-19, 23:26:09 - 6 Kommentare