Filmkritik: Die Unfassbaren

Gestern noch spät im Kino gewesen und Die Unfassbaren ("Now You See Me") geschaut.

Sehr positiv überrascht gewesen. Schöner Film mit Überraschungen zum Ende und mal ohne Tote. Der Film geht nicht in die Tiefe der Figuren, aber unterhält wunderbar und man hat eigentlich immer jemanden anders im Verdacht.

Mediales - 2013-08-18, 14:38:51 - 1 Kommentar

Kino - White House weg

So, jetzt habe ich beide White-House-Abrissfilme gesehen. "Olympus has fallen" and "White House down".

"Olympus has fallen" ist ernster, eher wie Stirb Langsam im Weissem Haus und mit wenig Humor. Solider Actionfilm. Interessanterweise fand ihn meine Freundin gut und das hat mich doch verwundert. Actionfilme sind eigentlich eher immer ein diskussionsfähiges Thema zwischen uns.

"White House down" ist mehr eine Satire. Er ist humorvoller, sarkastischer, kritischer und Roland Emmerich zieht vieles typisch Amerikanische und Präsidentische irgendwie durch den Kakao.

Man kann beide unbesorgt als Actionfilme schauen, aber ich finde "White House down" besser. Man sollte natürlich weder Realismus noch ausgefeilte Charaktere erwarten. Popcornkino halt.

Mediales - 2013-07-16, 04:13:44 - Noch keine Kommentare

Filmkritik: Looper

Wir waren diese Woche im Kino und haben uns Looper angesehen. Allein vom Aufgebot der Schauspieler hätte es nicht in die Hose gehen können. Die Kritiken waren auch alle voll des Lobes, aber genau das hätte mich stutzig machen sollen.

Es geht um Zeitreisen und das organisierte Verbrechen. Letzteres hat sich ersteres zu nutze gemacht, obwohl oder gerade weil Zeitreisen illegal sind. Die Zukunft 2044 ist gut gemacht und auch die Zukunft der Zukunft ist gut entwickelt.

Merkwürdig sind die vielen Charaktere, die auftauchen, angedeutet werden und man sie für wichtig hält und die dann sinnlos immer mal rumspringen. Da der Film mit dem Paradoxon der Zeitreise spielt, ist es komisch, dass es am Anfang falsch ist. Der Protagonist erschießt sich am Ende selbst, damit er nicht aus der Zukunft kommt, um ein Kind zu töten. Soweit ok. Am Anfang des Films verrät er aber seinen Freund, der sein eigenes Ich aus der Zukunft hat entkommen lassen. Darauf hin foltert man den Kameraden, um im Jetzt den Mann aus der Zukunft zu sich selbst zu locken. Das Problem ist aber, dass Zeitreise ab dem Moment erst in 30 Jahren möglich wird. In seinem Zustand wird er die Zeit nicht überleben und selbst wenn, dann könnte er so vor seinem Ich nicht fliehen und damit würde er nie gefoltert, könnte dann aber wieder vor sich fliehen.

Der Titelheld reist z.B. drei Mal, wenn ich mich nicht verzählt habe. Beim ersten Mal stirbt der junge Held, weil der alte Held entkommen ist... damit wäre die Schleife schon gebrochen und der Film zu Ende. Aber nein, er reist nochmal, aber wie, denn er kann ja die Zukunft nicht mehr erleben. So endet doch der Film.

Von den holprigen Zeitreisen mal abgesehen, im Moment, wo die Leute mentale Kräfte haben, um Dinge schweben zu lassen, wird das ganze Gebilde echt abgedreht. Muss das Kind unbedingt mit Phsikräften ganze Räume schweben lassen, um dann seine Verfolger zu ermorden?

Fazit: Viel Potential, viel verschenkt und gleichzeitig mit Gewaltorgien um sich geworfen.

P.S. Auf dem Tablet geschrieben, der Text kann deswegen durchaus eiern.

Mediales - 2012-10-14, 23:27:49 - 2 Kommentare

Lord of War - weil es so aktuell ist

Weil der Film "Lord of War" gerade im Fernsehen lief und weil er so gut ist. Die grössten Demokratien machen die grössten Geschäfte mit dem Tod und regen sich aber sowas von auf, wenn jemand anders die Geschäfte macht, denn dann ist es nicht ok. Auch Deutschland braucht sich nicht zu verstecken, aber ich bin mir sicher, wenn wir plötzlich aufhören würden, dann wäre das Geschrei gross wegen der Arbeitsplätze und der Notwendigkeit diese Industrie selbst zu kontrollieren etc. Moral ist, wenn man nicht hinschaut. Ausserdem sind wir nicht mehr im kalten Krieg, wo man noch fast davon ausgehen konnte, dass die meisten Waffen niemals zu Einsatz kommen werden.

Nicolas Cage spielt den Waffenhändler Yuri Orlov, der in diesem Film seinen bisherigen Lebensweg als Waffenhändler erzählt. Zu Beginn des Films bemerkt Yuri Orlov nüchtern, dass es über 550 Millionen Schusswaffen auf der Welt gebe, was bedeute, dass jeder 12. Mensch auf der Welt eine besitzt. Die Frage sei nur: "Wie bewaffnen wir die anderen elf?" Der restliche Film wird von Orlov rückblickend erzählt, wobei er in den 80er Jahren beginnt. Aus dem Off beschreibt Yuri Orlov, wie er ein Waffenhändler wurde.

Der Film ist eine bitterböse Satire auf die Welt, die wir kennen. Was mich erschreckt, dass er sehr realitisch wirkt und dummerweise wohl auch ist. Schaut ihn Euch an, er ist sehr zu empfehlen. Man kann sogar das ein oder andere Mal lachen. Die Rolle des Waffenhändlers passt 100% auf Nicolas Cage und er spielt sie sehr gut. Wer übrigens jede Menge blutiges Gemetzel erwartet, der wird enttäuscht sein. Der Film braucht solche Bilder nicht, er ist auch so ausreichend eindringlich.

Der Schlusssatz des Film ist sehr erschütternd: "Die Vereinigten Staaten, Großbritannien, Frankreich, Russland und China sind die grössten Waffenhändler der Welt... und bilden die ständigen Mitglieder des UN-Sicherheitsrates."

Mediales - 2012-09-13, 23:01:19 - 4 Kommentare

Filmkritik: Total Recall 2012

Diese Woche waren wir im Kino zu Total Recall, der Neuauflage. Kein Arni, aber Colin Farell, Kate Beckinsale und Jessica Biel. Im Film von 1990 hopste noch eine nackte Sharon Stone durchs Bild. Das ist 2012 nicht mehr drin.

Natürlich sind die Spezialeffekte Wahnsinn und die Erde der Zukunft ist dreckig, düster und futuristisch, so wie es sich gehört. Auch der Fahrstuhl nach Australien ist ein netter Gag. Das magnetische Highwaysystem der Zukunft ist fast schon ein Patent wert, denn so ungefähr könnte es werden. Fehlen nur noch starke Magnete. Apple sollte noch schnell ein Patent auf das IPhone in der Handfläche anmelden, denn das wird kommen, sonst ist Samsung am Ende schneller.

Der Rest läuft wie im Original, nur das wir nicht auf den Mars müssen. Leider ist die Sache flach und leidenschaftslos. Irgendwie auch weniger verdreht und spielt nicht mit dem "Träumen wir noch oder hetzen wir schon durch das echte Leben?" Es fehlt diese Verwirrung, das Entdecken der Figur Douglas Quaid und das alles schon einmal war, wenn auch anders.

Fazit: Kein Muss, eher ein Kann und wer wirklich will, sollte Total Recall von 1990 nochmal schauen. Mehr Science Fiction, weil mit einem Hauch Blödsinn verbunden und deshalb gerade gut.

Mediales - 2012-09-01, 18:27:45 - Noch keine Kommentare

Filmkritik: Ziemlich beste Freunde

Französische Filme sind ja immer entweder richtig gut oder eher so lala... oder man versteht sie nicht. Zumindest geht es mir so. "Ziemlich beste Freunde" gehört zur Kategorie "Richtig gut" und man muss ihn sich anschauen. Traurig und heiter. Ziemlich böser Humor hier und da, aber trotzdem lustig.

Fazit: Sehenswert und gerade jetzt, wo es kalt draussen ist, denn der Film erzählt von Wärme. Ich fürchte, dass der Film von Hollywood ein zweites Mal gedreht werden wird und dann total Scheisse ist... so wie so oft, wenn die Amerikaner aus Prinzip keine französischen Film ins Kino lassen. Wer wird schon in europäische Filme gehen? Die kann man ja wegen der Sprache schon nicht verstehen.

Mediales - 2012-02-05, 20:16:36 - 1 Kommentar

Filmkritik: The Ides of March - Tage des Verrats

Kurz vor Weihnachten waren wir noch in "Ides of March - Tage des Verrats". Dieses Politthriller von George Clooney zeichnet den amerikanischen Präsidentschaftswahlkampf nach und zwar den Vorwahlkampf auf Parteiebene der Demokraten. Wo in Deutschland oft nur zwischen den Parteien mit Schlamm geworfen wird, wirft man in den USA innerhalb seiner Partei mit Schlamm. Das gilt besonders dann, wenn es um die Kandidatur zur Präsidentschaft geht.

Der Film gibt interessante Einblicke in die sumpfigen Gefilde des Wahlkampfes und ist packend gemacht. Oft baut man Sympathien für eine Figur auf und Minuten später ist man geschockt, dass man sich so täuschen konnte.

Fazit: Absolut sehenswert und gerade für 2012, den Vorwahlkampf der Republikaner in den USA und den späteren Präsidentschaftswahlkampf, sehr empfehlenswert. Quasi als kleines Bildungsfernsehen.

Mediales - 2011-12-29, 13:41:12 - Noch keine Kommentare

Filmkritik: Mission Impossible - Phantom Protokoll

Gestern waren wir im Kino zu Mission Impossible - Phantom Protokoll. Ein Jungsfilm also. Hier die Kurzeinschätzung.

Die IV ist gut. Natürlich ist es ein Actionkracher mit Hyperrealismus ;) aber das Ding unterhält und ist besser als III und II. Die Actionteile sind spannend und gottseidank weniger nervös wie in vielen anderen Filmen. Es ist alles so ausreichend absurd, dass es einem "alten" James Bond Genüge tun würde. Gadgets ohne Ende und eine ordentliche Portion Humor machen M:I 4 zum guten Popkornkino.

Simon Pegg gibt einen herrlich launischen Techniker und Paula Patton lässt man keine Sekunde aus den Augen. Tom Cruise ist zwar der Hauptdarsteller, aber irgendwie und zum Glück dreht sich der Film nicht so um seine Figur.

Lustig ist übrigens die Übersetzung des Filmtitels aus dem Englischen, denn da heisst er Ghost Protocol. Geisterprotokoll oder Gespensterprotokoll klingen halt uncool. Schon nicht immer einfach, die Titel ins Deutsche zu bringen. Wenigstens hat man es sich diesmal nicht einfach gemacht und den Titel Englisch belassen.

Fazit: Wer Bondaction mag und diese bei Bond mittlerweile vermisst, ist hier gut aufgehoben. Unterhaltsame 132 Minuten.

Mediales - 2011-12-22, 21:26:47 - Noch keine Kommentare

Filmkritik: In Time

Ganz kurze Kritik zu In Time mit Justin Timberlake und Amanda Seyfried.

Der Film spielt in der Zukunft. Zeit ist Geld und richtiges Geld gibt es nicht mehr. Zeit ist der Ersatz. Jeder wird 25 und ab dann bekommt er ein Jahr. Er kann Zeit verdienen und seine Uhr aufladen, aber muss auch mit Zeit alles bezahlen: Miete, Essen, Bus etc. Wenn die Uhr 0 zeigt, dann stirbt man sofort. Kann man genug Zeit sich verschaffen, dann kann man für immer leben und altert nicht.

Rest vom Film muss man sehen. Optisch guter Film, erster Teil der Geschichte ist dicht und packend, zweite Hälfte wird etwas weich und "normal". Er hält sein Tempo nicht.

Fazit: Trotzdem empfehlenswert, weil der Film eine Gesellschaftskritik ist. Alle Parallelen zum Jetzt sind da. Leider verkommt der Schluss zum Roadmovie. Aber das Wichtigste ist da. Fand ihn trotzdem packend.

P.S. Amanda Seyfried hat unglaublich riesige Augen und sie musste den ganzen Film lang in hohen Schuhen rennen. Respekt!

Mediales - 2011-11-04, 03:11:14 - Noch keine Kommentare

Filmkritik: Larry Crowne

Larry Crown Filmposter

Poster by Wikipedia

Letzte Woche waren wir zu Larry Crowne im Kino. Eine leichte Sommerkomödie mit Tom Hanks und Julia Roberts. Hier ohne Inhaltsangabe eine kurze Kritik.

Ja, es ist nicht der Bretterknaller, aber Larry Crowne ist auch keine Enttäuschung. Leicht und selbstverständlich offensichtlich entwickelt sich die Geschichte und man hat seinen Spass dabei. Der Humor ist nicht brachial und auch leise Töne kommen vor.

Die Chemie zwischen Tom und Julia stimmt. Sie ist wie immer umwerfend und Tom Hanks ist einmal mehr etwas Forrest Gump. Wer die USA und die Kultur des Landes kennt, der wird an der ein oder anderen Stellen mehr schmunzeln können als andere.

Fazit: Sehbar und gerade für den Gang zu zweit ins Kino besser geeignet als Transformer. Vorher gut essen, hinterher einen Cocktail und der Abend passt.

Mediales - 2011-07-19, 22:07:00 - Noch keine Kommentare

Filmkritik: Tron Legacy 3D

Tron Legacy Film Poster

By Wikipedia - Fair Use

Lange hat es gedauert und ich habe doch noch meinen Weg in Tron Legacy 3D gefunden. Heute war der letzte Spieltag im IMAX und nur dort fetzt 3D richtig. Ich kenne zwar das Computerspiel Tron, aber nicht den ersten Film, deswegen vergeben mir die Fans bitte die nächsten Sätze. Wie immer gibt es nix zur Handlung an dieser Stelle, nur eine Meinung.

Leider ist die Story recht... naja, fade. Mir schwebte da mehr vor. Fragt mich nicht was, denn ich verdienen mein Geld nicht mit Drehbuchschreiben. Mehr 3D halt ;)

Die Umgebung der Kunstwelt ist toll, wenn auch der 3D-Teil (siehe weiter unten), nicht sonderlich ausgefeilt wirkt. Ich hätte gern mehr von der Welt gesehen, mehr "Alltägliches". Es scheint auch, dass die Ideen oder das Budget in der zweiten Hälfte ausgingen, zumindest in der Mitte. Es wurde irgendwie alles einfacher.

Toll ist die Ausstattung. Speziell die Kostüme sind sehenswert und wenn jemand nur wegen der Hauptdarstellerin ins Kino geht, dann kann ich ihm/ihr das nicht verübeln. Ich hoffe nicht, dass sowas mal Allerweltskleidung wird, weil 95% Prozent der Weltbevölkerung wurde einfach nur Scheisse drin aussehen würden, meine Person eingeschlossen. Aber dazu gibt es ja Filme. Man bekommt Fantasien vorgesetzt, die nie wahr werden oder einfach so nicht sein können.

Die 3D-Effekt sind teilweise nicht sehr ausgeprägt und man spielt nicht sehr mit der Weite der künstlichen Welt. Ich habe hier deutlich mehr erwartet. Natürlich ist das Motorrad-Grid der Hammer, aber auch hier wirkt der Film räumlich nicht extrem tief. Avatar ist in 2D nicht zu gebrauchen, Tron könnte dagegen in 2D auf jeden Fall genauso wirken.

Der Soundtrack ist toll. Er erinnert mich stellenweise an Inception und ich fürchte, ich werde ihn käuflich erwerben, damit ich ihn rauf und runter leiern kann.

Die Qualität der Wiedergabe war im IMAX, Reading, MA nicht sehr gut. Auf der rechten Seite des Film liefen die beiden Bilder auseinander und es wirkte, als hätte man keine Brille auf. In der Mitte und links war alles ok. Ich fühlte mich wie halbblind auf dem rechten Auge. Das war sehr störend.

Die Handlung und die Art und Weise von Tron Legacy erinnert insgesamt doch sehr an Matrix.

Fazit: Kann man sehen, wenn man auf Kult steht und die Musik gern hört. Sollte man sehen, wenn man Frauen in Lederklamotten mag und Neon nicht abtörnend findet. Sollte man nicht sehen, wenn man mit Computern und Science Fiction nichts anfangen kann.

Mediales - 2011-02-16, 04:46:51 - 2 Kommentare

Filmkritik: The Tourist

The Tourist

From Wikipedia under Fair Use

Bin gerade aus dem Kino zurück. Ich war in der Vorpremiere zu "The Tourist". Da im Netz und in den Zeitungen nur negative Kritiken kursieren, hier meine persönliche Kritik, die nicht zur Meinung der Masse passt.

Ich halte "The Tourist" für einen guten Film. Angelina Jolie und Johnny Depp spielen gut und ich finde, dass die Chemie zwischen beiden stimmt. An der Reaktion des Kinopublikums merkt man, dass die Gesten, die die beiden sich zuwerfen, funktionieren. Depp spielt einen leicht naiven und irritierten Zeitgenossen, der auf eine sündige und überfeminine Jolie trifft.

Der Regisseur Donnersmarck ("Das Leben der anderen") hat Angelina Jolie nur Frau sein lassen. Sie schiesst nicht, sie schlägt nur mit Rettungsringen und macht auch keine mörderischen Bewegungen. Sie ist nur Frau und das voll. Garderobe, Gang und rötester Lippenstift. Dazu grossen Lippen und riesigen Augen. Man versteht auf Anhieb die Verstörung von Johnny Depp, als er ihr begegnet.

Man kann dem Film nicht vorwerfen, ein typisches Hollywood-Werk zu sein. Es rummst nicht einmal, keine Autoverfolgungsjagd, keine Hubschrauber und keine Kung-Fu Helden. Einzig einmal zu Fuss und einmal auf dem Wasser, beides aber eher gemächlich, werden die Haupthelden verfolgt. Wir jagen auch nicht über alle Kontinente - etwas Paris und viel Venedig, mehr nicht.

Die Polizisten erinnern etwas an die Tolpatsche von Scotland Yard bzw. einem Hauch von Saint Tropez. Leicht schusselig, leicht genervt, wenig erfolgreich, aber liebenswert.

Man langweilt sich eigentlich nicht und die Geschichte ist auch nicht unnötig schwer und verworren erzählt. Irgendwie strahlt der Film den Charme alter guter und fast schon sauberer Unterhaltung aus. Wie ein Krimi oder Agententriller aus den 60ern oder 80ern vielleicht. Dazu ein Schuss französische Krimikomik und etwas Europa und fertig.

Fazit: Ja, es wäre wohl noch mehr dringewesen. Etwas mehr Tempo und noch zwei oder drei zusätzliche Verwicklungen oder Kapriolen. Ich finde das Werk trotzdem sehenswert. Der Eintritt war gut angelegt.

Mediales - 2010-12-15, 23:48:42 - 2 Kommentare

Inception in Realtime

Inception Realtime

Für die Fans von Inception gibt es hier ein kleines Highlight: Inception in Pseudo-Echtzeit. Eigentlich fehlt die erste Realitätsebene, die Zeit im Flugzeug, aber der Macher entschuldigt sich damit, dass es keine Bilder davon im Film gibt. Musik ist auch sehr schön. Wegen dieses Videos habe ich mir auch den Soundtrack gekauft, weil ich die Musik erst bewusst nach diesem Video wahrgenommen habe.

Mediales - 2010-12-14, 23:08:45 - Noch keine Kommentare

Filmkritik: Wallstreet 2 - Geld schläft nie

Nun war ich endlich im Kino zu Wallstreet 2. Lange drauf gewartet, viel erwartet und naja, nicht alles erfüllt. Momentan fühle ich mich etwas schreibfaul, deswegen mache ich es kurz.

Oliver Stone hätte mehr draus machen können. Ansätze waren vorhanden, wurden dann aber von Familienschnulzigkeit verdrängt. Es fällt zwar einfach, die tatsächlichen Ereignisse von 2008 einzuordnen, aber es wurde nicht konsequent versucht, den Leuten den Blick hinter die Kulissen zu geben. Persönliche Rachefeldzüge wurden hier in den Vordergrund gestellt.

Fazit: Wer den ersten Teil kennt, der wird den zweiten Teil verstehen und milde urteilen. Wer das Original nicht kennt, der wird wenig Gefallen finden, denn für eine Systemkritik ist der Film zu lasch.

Mediales - 2010-10-30, 22:52:19 - Noch keine Kommentare

Filmkritik: The American

The American

Poster: Wikipedia

Grau, leise, kaum Worte, meist Gesten und viel Kaffee - so kann man den Film "The American" mit George Clooney in der Hauptrolle beschreiben.

"The American" handelt von einem Auftragskiller, der sich in einem kleinen Dorf in Italien verstecken muss. Mehr als Kaffee und schöne Frauen gibt es dort nicht. Doch dann bekommt er einen neuen Auftrag und das Katz-und-Maus-Spiel beginnt.

Grossartige Panoramen, Schauspieler, die noch ihre Gesichter benutzen, um Stimmungen und Gefühle zu vermitteln und Action, die sich auf ein nötiges Minimum beschränkt, mehr braucht ein guter Film nicht.

Fazit: Sehr sehenswert, aber nicht für jeden. Wer es bunt, laut und brachial bevorzugt, der wird am "The American" keine Freude haben. Man sollte auch nicht müde in den Film gehen...

Mediales - 2010-09-18, 01:06:20 - 3 Kommentare