Wir sprechen Deutsch

Ich sehe zum ersten Mal Stirb Langsam I im Original. Die Bösen sprechen ja Deutsch?! Das wusste ich ja überhaupt nicht. Teilweise fliessend ohne Akzent... teilweise absolut peinlich gestammelt...

Mediales - 2008-07-06, 07:11:06 - 8 Kommentare

Filmkritik - Wanted

Heute waren wir in Wanted, dem neuen Sommer-Actionfilm. Wie immer gibt es keine Story hier, sondern nur eine Kurzmeinung.

So richtig weiss ich nicht, was ich schreiben soll. Der Film ist wirft mit visuellen Effekten ähnlich der Matrix um sich. Viele Dinge sind physikalisch nicht möglich, aber wer geht schon deswegen ins Kino. Eventuell geht man wegen Frau Jolie ins Kino. Immerhin lächelt sich durchaus verführerisch und man darf auch kurz auf ihren halbnackten Hintern schauen, aber das war es dann auch schon. Der Rest von ihr ist ja ohnehin mit "Kunst" übersät.

Die Handlung ist einfach und vorhersehbar, zumindest wusste mein Kollege neben mir immer schon kurz vor mir, was jetzt Überraschendes kommt. Selbstverständlich ist die ganze Sache mit viel Blut und vielfältigen Tötungsmethoden garniert.

Fazit: So richtig gelohnt haben sich die $ 10,25 nicht. Zeitweise unterhaltend, aber extrem gewaltsam und das teilweise sehr geniessend dargestellt, wenngleich das Blut auch oft mit Unschärfe spritzt. Man muss den Film nicht gesehen haben.

Mediales - 2008-07-03, 05:37:32 - 6 Kommentare

Filmkritik: Wall-E

Zu Wall-E gibt es nicht viel zu sagen und schreiben. Ein Animationsfilm, den man gesehen haben muss. Liebevoll "gezeichnet", liebevoll animiert und mit etwas Herz gewürzt.

Man kann erkennen, dass die Menschen der Zukunft und die Müllkippe Erde eindeutig als Kritik zu verstehen sind. Nicht umsonst nuckeln die Menschen in 700 Jahren immer noch an Plastikbechern mit süssen Getränken und lassen sich den ganzen Tag fahren, denn sie können auch vor lauter Fett nicht mehr laufen. Der Rest der Welt besteht nur aus Werbung...

Fazit: Alle Daumen hoch, auch oder trotz der Tatsache, dass die Trailer noch höhere Erwartungen in mir geweckt hatten.

Mediales - 2008-07-02, 04:19:10 - 7 Kommentare

Filmkritik - Get Smart

Get Smart ist die Sommerkomödie 2008. Jedenfalls ist sie als diese geplant. Ganz passt sie nicht in diese Schuhe, aber man amüsiert sich prächtig.

Der Film basiert auf der bekannten Fernsehserie aus den 60er-Jahren und ist gespickt mit Wortwitz und Slapstick. Man lacht reichlich, es ist natürlich alles affig blöd, aber es ist ja auch eine Komödie. Interessant sind die satirischen Bezüge auf die CIA, Homeland Security und George Bush.

Fazit: Ansehen, lachen und gut gelaunt nach Hause gehen. Für die Jungs unter uns ist auch noch Anne Hathaway äusserst angenehm anzuschauen, die sich mit extrem langen Beinen Zutritt zu einer Party verschafft. Für die Damen dürfte das Kleid interessant sein, elegant und sexy zugleich.

Mediales - 2008-06-21, 06:26:22 - 1 Kommentar

Bill Maher - Religulous

Bill Maher

Ich bin ja ein grosser Fan von Bill Maher und am 03. Oktober gibt es den Mann in Kinolänge - Religulous. Nix für schwache Nerven und gläubige Geister.

P.S. Und wer ihn nicht kennt, der kann bei DeineRöhre eine extra Portion Sarkasmus über seine Sicht auf Amerika abholen.

Mediales - 2008-06-15, 20:00:00 - 3 Kommentare

Jetzt liest er auch noch!

Lange habe ich überlegt, ob ich Euch damit quäle oder es für mich behalte, schliesslich könnte ich damit die Augen und Ohren meiner Leser schädigen. Nun bringe ich es also doch - Jetzt liest er auch noch!

Dieses "Schundvideo" entstand während der 2. Thüringer Bloglesung und wurde mir freundlicher Weise von Sapere Aude zur Verfügung gestellt. Man merkt leider, dass ich meine Texte überhaupt nicht Probe las, sondern wieder auf den letzten Drücker aus dem Drucker habe.

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Mediales - 2008-06-12, 01:55:52 - 4 Kommentare

NYTimes über Charlotte Roche

Die New York Times schreibt über den Roman "Feuchtgebiete" von Charlotte Roche. Hier kann man den Artikel lesen.

"Germans have been accused, on occasion, of overanalyzing. Sometimes a funny, dirty book is just a funny, dirty book, but not this one, according to its author."

Quelle: NYTimes.com Artikel

Mediales - 2008-06-06, 06:41:10 - 3 Kommentare

Filmkritik - Sex and the City

Ich möchte meine Kritik kurz machen, da jeder weiss, was Sex and the City ist und das es so einen Film dazu gibt. Am Wochenende waren wir also im Kino. Samstag 22:45 Uhr. Das Kino war sehr sehr leer, was wohl am Frühlingsfest mit Feuerwerk in Jena zur gleichen Zeit gelegen hat. Uns war es recht.

Die Serie habe ich nur zum Teil gesehen, aber das macht nichts, weil der Film mit einer Kurzvorstellung beginnt und sonst kaum Wissen aus der Serie "abfragt". Ausgenommen mal den Fakt, dass Mr. Big DER Mann für Carrie ist, unserer Protagonistin.

Der Film ist unterhaltend und kurzweilig. Wer denkt, dass Ding sei nur für Frauen, der irrt. Mann amüsiert sich auch. Besonders interessant fand ich, dass man quasi den pompösen amerikanischen Hochzeitsstil kritisiert. Anders kann man es nicht sehen, denn fette Hochzeiten sind quasi Pflicht in den Staaten. Jedenfalls ist das mein Eindruck aus mehr als drei Jahren USA-Aufenthalten. Als Randinformation sei noch gesagt, dass die durchschnittliche amerikanische Hochzeit ca. $ 25.000 Dollar kostet.

Die schlichte Hochzeit am Ende des Film (ups, was verraten :) gleicht damit einem kleinen Aufstand. Schliesslich war Sex and the City bisher oft wegweisend oder stilbildend. Ich hätte mir sogar gewünscht, sie hätten nicht geheiratet und wären glücklich bis ans Lebensende geworden. Viva la revolution! Soviel konnte man dem Durchschnittskonsumenten aber wohl nicht zumuten.

Fazit: Sehenswert! Für die Frauen gibt es einen Knackhintern und Waschbrettbauch in Grossaufnahme. Für die Männer toben einige nackte Frauen durchs Bild, hauptsächlich mit Kunstmöpsen, denn schliesslich spielen diese Sekunden immer in Hollywood. Viel Spass also im Kino.

P.S. Ich neige dazu, immer Sex in the City zu sagen...

Mediales - 2008-06-04, 09:24:43 - 9 Kommentare

Schuldenfrei

So, ich begleiche mal meine Schulden, aber nur zum Teil, da ich nicht so ein Stöckchen-Freund bin, aber was macht man nicht alles für schöne Frauen. Hier der Wurf und jetzt 6 Nichtigkeiten/Macken von mir:

1. Ich brauche Zeitreserven bei Terminen. Also wenn der Termin 10 Uhr ist, dann bin ich bestimmt 9 Uhr spätestens da. Liebe drücke ich mich noch etwas rum, als Stress bei der Anreise zu haben. Mit Fliegen ist es noch schlimmer. Wenn andere bei 2 Stunden vor Abflug noch viel zu zeitig für sich da sind, dann ist das bei mir bei 3-4 Stunden. Lieber sitze ich noch Stunden im Starbucks oder einem anderen Kaffee und lese, als das ich in einer Schlange anstehen muss.

2. Grosse Dokumente kann ich nur in Cafés schreiben. Im Büro kann ich mich nicht konzentrieren. Ausserdem bringt es mich zum Kochen, wenn Leute mit Textverarbeitungsprogrammen nicht umgehen können. Besonders im Bezug auf Formatierungen.

3. Bunte neue Sachen muss ich einmal ausprobieren. Meist nur im Bezug auf lustige Dinge im Supermarkt, wie Eistee, Cola, Säfte oder so. Allerdings nur, wenn sie chemisch korrekt für mich sind.

4. Ich kann eine Stunde vor drei Tuben Zahnpasta stehen und mich nicht entscheiden können, welche nun die Beste ist. Das passiert meist, wenn ich neue Sachen kaufen muss, die ich selten brauche oder noch nie gebraucht habe. Ja, Zahnpasta ist nur ein Beispiel, die brauche eigentlich häufig. Aber wenn ein Hersteller unbedingt sein Angebot ändern muss oder der Supermarkt umgeräumt hat... dann passiert es, dass ich stundenlang abwäge.

5. Wenn ich nicht mit mir zufrieden bin, dann bin ich meist nicht sonderlich zu ertragen, weil grummelig oder schlecht gelaunt. Halt zum aus dem Weg gehen. Meist bin ich dann gern auch allein.

6. Es gibt einige Sachen in meinem Leben, die ich gern nachträglich anders gemacht hätte. Nichts Grosses, auch nichts Wichtiges, sondern nur Nuancen. In den meisten Fällen sind es Konversationen oder Ereignisse mit anderen Menschen, wo ich nachträglich gern meinen Text und meine Entscheidung editieren würde :)

Ich hoffe, dass reicht als Antwort?! Dann kann ich mich auch auf endlich wieder auf Rügen sehen lassen :)

Mediales - 2008-05-07, 11:16:41 - 8 Kommentare

Dreharbeiten mit Kevin James - Hollywood ganz nah

Heute ist Hollywood-Tag und zwar aus gutem Grund, denn in der Burlington Mall filmt Columbia Pictures gerade eine neue Komödie mit Kevin James. Kevin James ist besser bekannt als "King of Queens". Er spielte auch an der Seite von Will Smith in "Hitch - Der Datedoktor".

Jayma Mays spielt die weibliche Hauptrolle. Sie ist in den USA aus "Ugly Betty" bekannt ist und hat glaube ich auch in "Heros" mitspielt. In "House" soll sie auch mal aufgetaucht sein. Soweit zu den Grundlagen. Jetzt zur Geschichte des heutigen Tages.

Eigentlich wollte ich nur in die Mall, um mich wieder eine halbe Stunde von den Chinesen kneten zu lassen, denn das entspannt immer so schön. Leider war die Mall irgendwie voll und es stand Weihnachtsdekoration rum. Ein Schild hat Dreharbeiten angekündigt. Ein Blick von mir genügte und ich habe die Sache als Film des Disney-Channels abgestempelt, denn alles war bunt und kein einziges Gesicht bekannt. Die Dame vor der Kamera war auch jung und unschuldig - sowas bringt nur Disney - also rauf auf den Chinastuhl und walken lassen.

Nach meiner halben Stunde bin ich dann doch mal neugierig rumgelaufen und siehe da, Kevin James erkannt. Tja und da konnte ich natürlich nicht widerstehen und drehte meine Runde um das Set. Da die Mall zwei Etagen hat, konnte man oben stehen und prima auf die Dreharbeiten schauen.

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Mediales - 2008-04-03, 05:55:25 - 4 Kommentare

Die volle Packung - Radio-G-Podcast mit René

PodLogo

Micha von Radio-G und meine Person haben wir mal gelabert bis zum Abwinken. Wer unseren Stimmen nicht widerstehen kann, der ist herzlich eingeladen, sich die Dröhnung zu geben. Danke Micha!

Themen: Die neue Radio-G Webseite, Renes Erfahrungen mit der TSA, Das neue Terminal 5 in London Heathrow, Leipzig in der Champions League, Urlaub in Vietnam, Wirtschaftsoptimismus in Deutschland, Auswirkungen der Rezession in Amerika, Sarkozy, Carla und die Queen, Obama, Hillary und McCain, Warum noch Geschäftsreisen?, 21 Der Film

Mediales - 2008-03-31, 04:36:46 - 1 Kommentar

Waste Allocation Load Lifter Earth-Class

Schaust Du hier: Wall*e.

Mediales - 2008-03-14, 05:29:50 - 1 Kommentar

Filmkritik: Der Krieg des Charlie Wilson

Charlie Wilson's War

Da hätte ich Euch doch fast um eine Filmkritik betrogen. Ich war nämlich vor mehr als einer Woche im Kino und habe mir den Film "Der Krieg des Charlie Wilson" angesehen.

Wie immer verrate ich nicht viel, nur soviel sei gesagt. Es geht um den Afghanistan-Krieg und die Rolle der CIA bei der Lieferung von Waffen an die Widerstandskämpfer. Insgesamt klingt es nicht sonderlich interessant, aber Julia Roberts und Tom Hanks spielen mit viel Freude. Philip Seymour Hoffman als fetter CIA-Agent ist einfach der Hammer. Die Dialoge sind ironisch und süffisant, die Bilder stimmig.

Übrigens ist es eigentlich eine Politkomödie oder -satire, wenn nicht die sowjetischen Truppen die Afghanen wie in einem Videospiel abschlachten würden.

Einige von Euch werden sich jetzt natürlich fragen, was kümmert mich der Krieg von gestern... aber es ist dummerweise eigentlich der Krieg von heute. In den letzten Minuten des Filmes wird sehr eindringlich darauf hingewiesen, dass man sich das Problem von heute damals eingebrockt hatte. Übrigens beruht der Film auf Tatsachen und ist nur in einigen Teilen fiktional.

Fazit: Sehr sehenswert, aber ohne Kinder anschauen. Wer den "Lord of War" gut fand, der wird diesen Film mögen. Wer "Lord of War" nicht gesehen hat, der wird diesen Film trotzdem mögen :) Wer intelligente Unterhaltung ohne Zeigefinger, aber mit Botschaft sucht, der ist hier genau richtig. Wer nur Action sucht, der sollte in "Rambo 34" gehen.

Poster by Wikipedia

Mediales - 2008-02-28, 21:51:31 - 6 Kommentare

Überschrift wechsle Dich

Am RSS-Feed der Welt Online lässt sich schön beobachten, wie oft die erste Idee einer Überschrift stirbt bzw. nach Beschwerden geändert werden muss. Oder ist hier wieder der Praktikant am Werk? Einige aktuelle Beispiele:

Alt: "Berlinale: Diane Kruger will für gute Filme kämpfen"
Neu: "Berlinale: Diane Kruger kämpft für gute Filme"

Alt: "Birthler-Behörde: Gröllmann war inoffizielle Mitarbeiterin der Stasi"
Neu: "Birthler-Gutachten: Gröllmann soll als IM "Jeanne" gespitzelt haben"

Alt: "World Press Photo: Erschöpfter Soldat ist das Foto des Jahres"
Neu: "World Press Photo: Foto des Jahres zeigt erschöpften Soldaten"

Alt: "Landesbanken: Rettung der WestLB kostet 1300 Arbeitsplätze"
Neu: "Landesbanken: Rettung der WestLB kostet 1500 Arbeitsplätze"

Alt: "Deutschlandtrend: Merkel büßt für Kochs Wahlkampf-Strategie"
Neu: "Deutschlandtrend: Roland Koch ist bei den Bürgern unten durch"

Mediales - 2008-02-08, 17:56:27 - 1 Kommentar

Filmkritik - I Am Legend

Poster I am Legend

Gerade sind wir aus dem Kino zurück. Es kam der neueste Streifen mit Will Smith - I Am Legend. Das Kino war randvoll und übrigens rauchfrei, zu meiner Freude. Aber total schmuddelig. Zurück zum Film. Wie immer werde ich jetzt nicht über die Geschichte berichten, sondern nur über meinen Gesamteindruck.

Der Film bietet eindrucksvolle Blicke auf ein verlassenes New York. Leer, verödet und überall erobert sich die Natur das Land zurück. Ein interessanter Platz... am Tag und im Sonnenlicht. Wird es Nacht, dann wird New York lebendig. Mehr sei jetzt nicht verraten... Ihr wisst schon - Zombies bzw. korrekterweise Mutanten im Überfluss.

Der Film bietet gigantische Bilder, aber weiss nicht, ob er Science Fiction, Gesellschaftskritik oder einfach nur Actionschocker mit Gruselfaktor sein will. Einige patriotische Anspielungen, einige verzweifelte Momente und zwei vermischte Botschaften a) es ist Gottes Plan - da ich von allen Dingen mit Gott nichts halte, geht mir dieser Teil sehr auf den Zeiger und b) der Mensch ist Schuld, wir machen grausame Versuche, wir zerstören die Natur.

Das Ende mag unerwartet sein, aber geht eigentlich fast ok. Ansonsten bin ich enttäuscht. Meine Erwartungen wurden nicht erfüllt. Ja, die Zeit vergeht schnell und ja, alles macht irgendwie Sinn und ein Zeigefinger fehlt auch nicht, aber irgendwie geht man nicht "befriedigt" aus dem Film

Fazit: Sehbar, aber kein Muss.

Source of Poster: Wikipedia

Mediales - 2008-01-12, 23:31:28 - 14 Kommentare