Gefährlich, gefährlich - Süssstoff

"Use of this product may be hazardous to your health. This product contains Saccharin which has been determined to cause cancer in laboratory animals."

Grob übersetzt: "Der Gebrauch dieses Produktes könnte ihrer Gesundheit nicht zuträglich sein. Dieses Produkt enthält Saccharin, das in Laborversuchen Krebs bei Tieren verursacht hat."

Stinknormaler Zucker rulez! Und die Sache mit dem Krebs ist heiss diskutiert... aber damit später keine Klagen kommen... Das Paket habe ich bei mir im Schrank gefunden und es stammt von einer USA-Reise im Jahre 2000.

Thematisch USA - 2006-07-01, 06:28:00 - 5 Kommentare

10 Dinge an denen man erkennt... kommentiert

USA Flagge Detail

Bei Melles Welt habe ich eine kommentierte Version meines Artikels "10 Dinge an denen man erkennt, dass man in den USA ist" gefunden. Da sie in Colorado (der Staat in den USA, nicht die Tüte von Haribo) wohnt, gibt es reale lustige Kommentare zu jedem Punkt. Schaut einfach mal lang: Melles Welt - Lustig ...

Thematisch USA - 2006-06-16, 10:02:30 - Noch keine Kommentare

Sieben Frauen und ein Mann...

Ich habe Euch nicht alles erzählt. Ich habe Euch Dinge aus meinem Leben verheimlicht. Aufregende und sinnliche Dinge mit viel Biss. Dinge, die bei manchen Leuten zum Vorspiel gehören... oder eigentlich ist zumindest der Verzehr zu Zweit oft das Vorspiel. ...ich habe in Boston einen Kochkurs besucht.

Hä? Du und Kochen? Na klar, kann ich Kochen. Zumindest kann ich prima Bratkartoffeln warmmachen.

Jetzt mal im Vollernst. Da ich in Boston weit draussen wohne und viele der Leute, mit denen ich arbeite kenne, wurde es höchste Zeit, einige native Ureinwohner kennenzulernen. Also habe ich die Idee von Mademoiselle K. aufgegriffen und bin mit ihr zu einem dreistündigen Kochkurs an eine Volkhochschule in der Bostoner Innenstadt gefahren. Der Kurs ging von 18 - 21 Uhr bzw. wie die Ureinwohner sagen würden: 6pm - 9pm.

Unsere Köchin hiess Caitlin und sie ist ausgebildete Köchin inkl. Erfahrungen in Asien. Normalerweise arbeitet sie für Partydienste - neudeutsch Caterer, aber gelegentlich macht sie auch diese Kochkurse an der Volkshochschule, quasi als Zweitjob. Wobei wir im Gespräch erfahren haben, dass es eigentlich schon der Viertjob ist. Jedenfalls war sie sehr nett und hat recht europäisch gekocht. Auch die Zutaten waren alle aus Europa bzw. das Fleisch vom kleinen Bioladen an die Ecke.

Die Küche lag im Keller und es ist nicht dass, was ein Europäer von einer Küche erwarten würde. Als Gefühl würde ich sagen, dass die Küche aus den frühen 80er Jahren stammte und seitdem unverändert in Betrieb war. Aber ich habe ja schon vorher gelernt, dass in den USA alles solange gequält wird, wie es Geld abwirft. Es muss nicht schön sein und ordentlich erst recht nicht, Hauptsache es geht. Selbstverständlich war ein Grossteil des normalen Geschirrs aus Plaste und zum Wegwerfen, aber Töpfe, Messer und Schnittbretter waren immerhin normale Küchenwerkzeuge.

Achso, besonders schön, vom Kochen mal abgesehen, war, dass unser Kurs aus sieben Frauen und einem Mann bestand und der eine Mann war ich. Die Damen entsprachen nicht den amerikanischen Standard, sondern waren durchaus nett anzuschauen. Ich hatte aber das Gefühl, dass die anderen Teilnehmer eher gekommen waren, weil sie nächste Woche verheiratet werden und bis dahin noch schnell lernen mussten, wie sie ihren zukünftigen Mann auch ausserhalb des Bettes satt bekommen.

Zubereitet haben wir: Lachsschnittchen mit selbstgemachter Creme, Garnellen gebacken mit Maisdipp, Pilz-Bohnen Pfanne und eine Fleischpfanne mit Rind. Letztere ging etwas daneben, da das Fleisch eher zäh wurde. Caitlin hat sich aber sehr dafür entschuldigt. Das machte die Sache mit dem Kochen glaubhafter und sie hat noch einen Rettungsversuch gestartet und man konnte es sogar noch essen am Ende. Achja, es gab noch ein Rhababer-Erdbeer-Blätterteig Dessert.

Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich mir die Rezepte nicht aufgeschrieben habe. Es ging mir halt nur um den Spass und darum, Leute kennenzulernen. Ich fand meine $58 Dollar sehr gut angelegt. Einige Vokabeln habe ich auch gelernt: rhubarb, parsley, puff paste und einige andere, die sich leider nicht permanent in meinem Erinnerungsvermögen festgesetzt haben. Leider hatten die anderen Teilnehmer nicht die Geduld bzw. das Ziel, sich auch gut zu unterhalten, so dass Mademoiselle K. und ich allein mit der Köchin noch einen Schwatz gemacht haben. Die anderen sind recht früh aufgesprungen und weggerannt.

P.S. Eigentlich wollten wir ja Fotokurse machen, aber die waren alle schon ausgebucht. Da hätte ich dann eher den Kundigen raushängen lassen können.

Thematisch USA - 2006-06-12, 09:06:22 - Noch keine Kommentare

Gelbe Schluckspechte

Jeder kennt die gelben Taxis in New York. Die Dinger prägen das Strassenbild. Die meisten Taxis in den USA kommen von Ford und sind Crown Victoria Modelle. Unter der Haube blubbert ein 4.6L V8. Auch die Polizei fährt die Dinger.

Soweit so gut. Aber da ja in den USA die Benzinpreise die 3 Dollarmarke umrunden, ist das Geschrei natürlich gross, weil ja jeder auf Benzin angewiesen ist. Besonders Taxifahrer spüren besonders, wenn die Galone auch nur um 10 Cent steigt, denn ein typisches Cab macht im Stadtverkehr im Schnitt 8 mpg bzw. 6 mpg mit laufender Klimaanlage. Umgerechnet sind das 29-39 Liter auf 100km.

Frage an die Taxifahrer in Deutschland: Was braucht Euer Wagen so?

Thematisch USA - 2006-06-06, 06:10:00 - 7 Kommentare

Spass mit Greyhound für nur 49 Dollar

Hier der versprochene spektakuläre Erlebnisbericht von unserer New York Reise am Wochenende.

Mit dem Auto nach New York zu fahren macht keinen Sinn. Die Stadt ist zu unübersichtlich und Parken ist unerschwinglich, zudem fährt man ungefähr 4h. Man kann auch von Boston aus den Zug nehmen, da ist man dann mit $144 Dollar hin- und zurück dabei. Oder man nimmt den Bus und löhnt nur $49. Die Fahrzeit ist vergleichbar, also auch ca. 4h. Es gibt noch einen ICE-ähnlichen Zug, der nur knapp über 3h braucht, aber der kostet noch etwas mehr. Man kann noch fliegen, aber kurzfristig ist es nicht wirklich eine Option. Wir haben also den Bus genommen und bekamen sogar ordentlich etwas geboten.

Nachdem wir schon mehr als 3.5 Stunden unterwegs waren und bereits durch New York Harlem fuhren, wollte der Bus nicht mehr so richtig. Er kroch plötzlich nur noch und der Busfahrer kämpfte mit dem Automatikgetriebe. An einer Kreuzung zog bereits eine riesige Rauchwolke quer über die Strasse. Dann kam auch schon die Ansage vom Busfahrer: "Wir haben Motorprobleme, eigentlich Getriebeprobleme. Deswegen werden wir nur langsam rollen, aber noch pünktlich im Bus Terminal ankommen. Ein Ventil klemmt scheinbar."

Wenige Minuten später qualmte es im hinteren Teil des Busses im Innenraum und die Fahrgäste wurden panisch. Wir hielten an und sprangen raus. In Geistesgegenwart habe ich meinen Fotorucksack mitgeschleift.

Mit einem lauten Knall explodierte etwas im Motorraum und eine brennende Öllache bildete sich unter dem Bus. Dichter schwarzer Rauch kroch aus allen Öffnungen und am Auspuff züngelten Flammen.

Schon stand der erste Streifenwagen der NYPD (New York Police Department) mit Blaulicht hinter uns und der Busfahrer kämpfte mit seinem Feuerlöscher gegen die Flammen im Motorraum. Sekunden später standen zwei Trucks der New Yorker Feuerwehr hinter dem Bus und blockierten die komplette Strasse für den restlichen Verkehr.

Relativ unaufgeregt schauten sich die Feuerwehrleute die Sache an, packten den Hochdruckschlauch aus und hielten in den Motorraum des Busses rein. Weisse Rauchwolken lösten die schwarzen ab und eine dicke ölige Schlammlawine lief in die Kanalisation. Die Jungs löschten bzw. kühlten mit Wasser, also war klar, dass keine Dieselleitung betroffen war und nur das heisse Öl aus dem Automatikgetriebe im Motorraum sich verteilt und an einem bewegten Teil entzündet hatte.

Minuten später dampfte unser Bus noch leicht und die Feuerwehr rückte wieder ab. Ich unterhielt mich mit dem Cop und erzählte ihm, dass wir in dem Bus sassen und aus Boston gekommen waren. Amerikaner lieben solche Geschichten. Ich muss aber ehrlich sagen, dass mein Englisch durch die Aufregung doch etwas gelitten hatte, jedenfalls ging es nicht so flüssig von den Lippen bzw. holperte sichtlich. Hier hätten wohl zwei Bier Wunder wirken können.

15min später stand ein Ersatzbus bereit und wir sind, inkl. dem Unglücksbusfahrer und dem Dispatcher von Greyhound, zum Terminal gefahren. Der Schrottbus blieb allein am Strassenrand stehen. Ihn wird wohl in der Nacht ein Abschlepptruck geholt haben. Im Bus haben wir alle noch Unfallteilnahmeformulare ausgefüllt und dann waren wir auch schon da.

Für 49 Dollar bekommt man bei Greyhound ordentlich was geboten. Da kann man echt nicht meckern. Ehrlicherweise muss man aber sagen, dass die Bahn (Amtrak) am Vortag eine vergleichbare Aktion für Reisende zwischen Washington und New York veranstaltet hatte. Dort sassen die Leute 3h ohne Strom in den Zügen und einige Glückliche durften diese Zeit sogar im Tunnel unter dem Hudsonriver verbringen.

Thematisch USA - 2006-06-02, 00:18:02 - 2 Kommentare

Chips für alle

Chips für alle! Mögen die Chips mit Euch sein!

Thematisch USA - 2006-05-26, 05:07:40 - 4 Kommentare

Seid gewarnt

Mittlerweile habe ich mich ja an den Warnspruch in der Alkoholwerbung oder auf der Bierflasche gewöhnt: Please drink responsibly! Gestern ist mir aber eine Packung KitKat in die Hände gefallen und danach konnte ich nicht mehr anders und musste es posten.

Candy is a treat. Please consume in moderation.

Für alle Nichtengländer hier die grobe Übersetzung: Süssigkeiten sind eine Leckerei. Bitte geniessen Sie in Maßen.

Diesmal kam ich nicht umhin, ein ß zu schreiben, auch wenn ich mich gegen den Buchstaben meist wehre... sonst hätte in Massen dagestanden.

Thematisch USA - 2006-05-25, 01:00:00 - 6 Kommentare

Basketball Celtics gg. Miami

Vor einigen Wochen war es soweit: Basketball Nacht. Sport in den USA gehört zu den Sachen, die man auf seiner Tourismus- und Erlebnisliste definitiv abhaken muss, also haben wir uns aufgemacht zum Spiel Boston Celtics gegen Miami Heat im Boston Garden Center (ehemals Fleetcenter).

Andreas hatte ein Familienpaket aus vier Karten, vier Hotdogs und vier Kids-Cola bestellt, weil Einzelkarten nicht mehr zu vernünftigen Preisen zu bekommen waren. Besonders gefreut hat sich Andreas auf die Topspieler, da er die Namen der selbigen kannte. Aber dazu später mehr.

Gelöhnt haben wir jeder $42,50 für das Ticket und damit waren uns Plätze knapp unterm Dach sicher. Recht weit weg vom Spielfeld also, aber es sollte sich als sehr nett herausstellen.

Da Sport in den USA in die Kategorie Massenauflauf gehört, sind wir ordentlich mit der Regionalbahn nach Boston reingefahren, denn im Stadion ist auch gleich eine Bahnstation. Zudem hat Zugfahren in den USA etwas Nostalgisches, denn es erinnert mich an Fahrten mit der Deutschen Reichsbahn. Die Wagen sind vom Design her sehr alt, man bekommt Fahrkarten, die einem vom Design auch sehr an die Zeit vor 20 Jahren erinnern und der Schaffner stanzt auch noch richtig viele Löcher hinein. Warum er sie danach uns aber trotzdem abnimmt, wenn er sie schon entwertet, dass verstehe ich nicht.

Am besten kommt aber noch das teilweise Ausrufen der Stationen. Der Schaffner zieht die Tür zum Abteil auf und brüllt: "Anhuomamii Souahhhuo." ... das heisst soviel wie Anderson Station. Teilweise benutzt er auch die Methode Lautsprecher, dann klingt es so: "Anasud asdfas". Für einen Ortsunkundigen also der pure Horrortrip. Gottseidank hat man auf dem Hinweg kein Problem damit, weil Northstation die Endstation und gleichzeitig das Stadion ist.

Busen

Wir sind also aus dem Zug raus direkt zum Ticketschalter. Dort konnten wir eine Weile Leute beobachten und haben uns einen Spass daraus gemacht, die Flip-Flops und nackten Beine zu belächeln. Gleichzeitig haben wir ernsthaft darüber nachgedacht, warum Frauen in Amerika deutlich mehr Balkon haben, also die Damen in Europa. Nicht das es schöner wäre, aber es fällt sehr auf. Liegt es am fettigen Essen oder am vielen Zucker oder einfach nur an den Hormonen im Fleisch?

Wir hatten dann auch endlich unsere Karten und da stand es dann: "No Bags!" Irgendwie wurde der Rucksack mit meiner Kameraausrüstung auf dem Rücken plötzlich deutlich schwerer. Scheisse, hier kommst Du nie rein. Ich hatte ja eigentlich schon sowas geahnt, aber es trotzdem probieren wollen. Ich lasse doch mein Baby nicht allein zu Hause, wenn ich tolle Bilder bekommen kann.

Also sind wir erstmal zum Eingang und da stand schon Security an der Rolltreppe und hat mich geschnappt: "No Bags!!!!!" "Es ist doch nur ne Kamera?!" "No Bags!!!" "Wohin damit?" "Look for a pub in front of the stadium. They have a checkroom." Schei....!!!

Also haben wir uns getrennt und die beiden Jungs sind schon rein. Kristine und ich haben uns auf die Suche nach dem Schliessfach in einer Kneipe gemacht. Es ist übrigens sehr schwer, gegen den Strom aus einem Stadium rauszukommen. Nach zweimal Fragen hatten wir dann auch eine üble Kaschemme gefunden, die sich für 10 Dollar meiner Tasche bemächtigen wollte. Etwas zittrig habe ich sie dann abgegeben....

Aber in meiner Jacke war noch die kleine Ixus und der Spruch "No cameras." auf der Eintrittskarte war erstmal mit einem "Ihr könnt mich mal." abgetan. Also sind wir ins Stadion zurück, haben uns Bier in grossen Plastebechern geholt und sind weiter rauf. Schön war übrigens der Spruch: "Two beer per person only." am Verkaufsstand.

Die Nationalhymne habe ich leider verpasst bzw. nur im Vorbeilaufen gehört. Dann waren wir aber auch endlich da und ich konnte den imposanten Blick in die Arena geniessen. Wow! Obwohl wir wirklich fast am Anschlag sassen, konnten wir die Spieler gut sehen. Natürlich hatten alle Leute kleine Kameras mit, so dass immer wieder Blitzlichtgewitter niedergingen.

Immer wieder interessant waren die Spielpausen, denn da wurde geworben und gerätselt und verlost und verteilt und gejubelt und und und. Zum Schluss gab es sogar ein Auto zu gewinnen oder wie ich es liebevoll nenne, eine Schwanzverlängerung, dann es war ein Tier von SUV.

Das Spiel an sich war öde. Der Antrieb der Boston Celtics war Null, weil sie vorher aus den Playoffs ausgeschieden waren. So haben sie dann auch nur die zweite Liga aufs Spielfeld geschickt. Aber ich war sowieso eher nur wegen der Atmosphäre gekommen.

Unsere Karten waren mit Gutscheinen für Hotdogs und einem kleinen Soda verbunden. Wir haben uns also am Fressstand angestellt und nach 10min hat der Mensch uns gesagt, als wir endlich dran waren, dass er die Gutscheine nicht nimmt, sondern nur der Stand weiter drüben. Also nochmal angestellt und zugesehen, wie die Amerikaner in grossen Mengen Hotdogs, Nachos, Bier und Cola wegschleppten. Die grossen M&Ms Tüten nicht zu vergessen.

Eigentlich ist es ja nicht gesund, aber was macht man nicht alles, um eine Kultur zu verstehen. Ich habe mir also das Hotdog eingeworfen, zudem hatte ich vorher kein Abendbrot. Da Kristine die Fleischsache momentan nicht macht, durfte ich auch ihren Kalorienberg vertilgen.

Es war ein grosser Spass und die Stimmung war super. Wir haben mitgegröllt und uns von der Sportbegeisterung tragen lassen. Freue mich schon auf Baseball und Nascar.

Eigentlich war der Artikel schon lange geplant, aber ich bin einfach nicht dazu gekommen bzw. hatte für die Menge der Schreiberei keine Lust.

Breasts Image by metacinetics under CC-BY-NC-SA-2.0

Thematisch USA - 2006-05-23, 02:00:00 - 6 Kommentare

Der nächste US-Präsident?

Heute habe ich den Mann aus nächster Nähe gesehen und erlebt, der als potentieller nächster US-Präsident gehandelt wird: Rudolph W. Giuliani.

Wir haben die Abschlussfeier der Suffolk University besucht und dort hat er als Gastredner gesprochen. Der Mann kann definitiv reden. Er redet frei, er redet unterhaltsam und er kann die Leute fesseln. Alles was man eigentlich als Präsident braucht. Zudem ist er sehr liberal, obwohl Republikaner und weiss, wie man Politik macht, denn er war 8 Jahre lang der Bürgermeister von New York.

Ich weiss, er war nicht unumstritten, aber der Mann hat das, was man braucht, um etwas zu bewegen: Er kann Leute überzeugen und führen. Er hat schon richtig in seinem Leben gearbeitet. Er hat Charisma.

Wer doch cool, denn dann hätte ich heute nur 75m entfernt vom nächsten US-Präsidenten gestanden.

Thematisch USA - 2006-05-22, 01:55:16 - 2 Kommentare

Mein Schwa* ist zu gross

Zwei Frauen und ein Ding

Gestern habe ich gemerkt, dass mein Schwa* eigentlich zu gross ist. Zudem ist er sehr weich und schwammig im Verkehr. Harte Stösse gibt er direkt er an meinen Rücken weiter und wenn man mal Härte braucht, damit man mal mehr seitlich hineinschnippeln kann, dann schwankt er nur hin und her. In den meisten Fällen sitzt man damit auch nicht richtig und er kann nicht besonders lange. Ausserdem scheint er Frauen nicht sonderlich zu beeindrucken. Man muss auch sagen, dass die angewandte Technik nicht sonderlich modern ist.

Deshalb habe ich mich entschlossen, dass ich mir wieder ein normales Teil besorge und mein dickes Monster-Schwa*verlängerungsdings zurückgebe. Also bin ich zur Mietwagenfirma und habe gesagt, dass mein Teil zu weich und unbequem ist und ich gern was Normales hätte.

Naja, habe ich dann auch bekommen. Jetzt fahre ich einen Chevrolet Malibu statt der Schwanzverlängerung Buick Rainier SUV. Das Ding hat Opel Vectra Grösse. Es liegt stramm im Verkehr und man sitzt auch straff drin.

Da aber der amerikanische Mann nicht ganz ohne fahrbare Prothese kann, hat er natürlich auch sechs sehr grosse Löcher, namentlich Zylinder und da passen 3.5 Liter rein. Also echt Volumen und sowas will Frau ja, wenn man der einschlägigen Informationspostflut trauen darf.

Update: Ausgeschwanzt. Es suchen zuviel Leute danach und landen hier. Sucht mal kreativer!

Photo by freedryk under CC-BY-NC-ND-2.0

Thematisch USA - 2006-05-19, 02:07:06 - 20 Kommentare

The real Deal - Mein SUV

Die Vorlage würde der deutschen Nationalmannschaft locker ins Finale verhelfen, mir verhilft sie zu einer spontanen Idee und der Erweckung aus persönlicher Stasis.

Pia hat also jetzt ein Auto. Da ich aus natürlichen Gründen kein ähnlich attraktives Bild liefern kann, habe ich einfach mal nach "Supersize me" gefragt und meinen Mietwagentausch mit einem Upgrade auf einen SUV verbunden. Für nur $9 mehr am Tag kann man ein dickes Monster haben - einen Buick Rainier. Gott bin ich jetzt amerikanisch.

Bin ich nicht sexy damit? Macht doch echt was her. Leider kann ich mich nicht so lässig auf dem Dach abstützen... es ist einfach zu hoch.

Ein SUV ist ausserdem ein guter Weg, die Entwicklung von alternativen Energien und Antriebsformen zu fördern. Unlogisch? Nein, die Erklärung ist ganz einfach - man verfeuert einfach ausreichend viel Erdöl in möglichst kurzer Zeit und plötzlich sind alle im Zugzwang ;-)

Wir beide haben übrigens die gleiche Mutter, also nicht Pia und ich, sondern unsere Autos. Wir beide sind Töchter von General Motors.

Hier mal einige kleine Features zum Anfüttern. 4.2 Liter V6 mit 375 Nm Drehmoment und 215 kW (291 PS) Leistung. Laut Katalog hat mein Trutzburg einen Verbrauch von 10.7 l/100km Highway und 14.7 l/100km Stadt. Mit dem Motor bin ich eigentlich schon untermotorisiert, dann so ein Ding braucht eigentlich einen V8. Meine erste kurze Tour inkl. Stadtverkehr kam auf 16 mpg, also 14.7 l/100km Verbrauch.

Und bitte keinen Fragen zu meiner Penislänge...

Thematisch USA - 2006-05-18, 05:14:29 - 4 Kommentare

Ob die Namensgebung glücklich ist?

Ob ich mein Produkt Skinny Cow - Magere Kuh genannt hätte? Na ich weiss ja nicht, ob das so glücklich ist...

Gefunden im Supermarkt im Eiscremeregal.

Thematisch USA - 2006-05-14, 06:11:00 - 2 Kommentare

Was ist das?

Es sind Baseballhandschuhe und die meisten Deutschen dürften sowas nur aus amerikanischen Spielfilmen kennen. Gefunden in einem Sportgeschäft. Dort kann man nicht ein oder zwei verschiedene Handschuhe kaufen, sondern Hunderte...

Thematisch USA - 2006-05-14, 06:10:00 - 2 Kommentare

FBI! Keine Bewegung!

FBI! Wir schiessen gleich!

Hier holt man schon mal die grosse Keule raus, wenn es um die Eindämmung von Raubkopien geht. Gefunden auf meiner neuen CD von Shania Twain - Greatest Hits. $ 13,99 bei Best Buy in New Hampshire. Umsatzsteuerfrei!

FBI Anti-Piracy Warning: Unauthorized copying is punishable under federal law.

Thematisch USA - 2006-05-14, 06:06:00 - Noch keine Kommentare

Viagra

Banane

Gerade im US-Fernsehen gesehen: Eine Werbung für Viagra: Eine schöne Frau verschwindet ins Schlafzimmer, der Mann sitzt vor dem Fernseher und schaut Baseball. Sie schaut um die Ecke, sie lächelt, er lächelt auch, schiebt eine Videokassette ein und geht mir ihr. Bummm... VIAGRA helps.

Ok, so weit, so gut. Ein Arzt erscheint für weitere Erklärungen und beginnt seinen Vortrag mit den Worten: "Before taking Viagra, make sure you are healthy enough to have sex."

Mmm... ich hätte jetzt eher erwartet, dass vielleicht das Arzneimittel das Risiko sein könnte... aber man täuscht sich ja oft.

Photo by thebmag under CC-NC-ND-2.0

Thematisch USA - 2006-05-12, 06:10:24 - Noch keine Kommentare