Eggnog!!

Dank der Pinguine aus Madagaskar wissen wir alle, dass es Eggnog gibt. Naja, zumindest glaube ich das, denn ich kenne nicht die deutsche Synchronisation. Eggnog taucht ab November im Supermarkt auf und ist eine Art Eierflip. Auf jeden Fall nicht mit Eierlikör zu verwechseln. Selbstverständlich sind die Versionen im Supermarkt alkoholfrei, auch wenn Southern Comfort draufsteht, die Originalversionen sind natürlich mit Dröhnung. Könnte also ggf. die Ersatzdroge zu Glühwein sein.

Hier der Auszug aus der Wikipedia: Eggnogs haben ihren Ursprung wohl in den Vereinigten Staaten. Zu einer gewissen Popularität hat es der Baltimore Eggnog gebracht. Im deutschsprachigen Raum werden Eggnogs kaum in Bars angeboten. Eggnogs sind im Prinzip Longdrinks, mit Eigelb oder einem ganzen Ei, Zucker, Alkohol und Milch. Es gibt sie als warme und kalte Varianten. Traditionell werden Eggnogs besonders zur Weihnachtszeit getrunken. Dann werden größere Mengen warmen Eggnogs im Bowlenglas zubereitet. Pro Portion braucht man immer ein Ei.

Wer mehr Infos dazu hat, nur her damit. Mir ist das Zeug noch mystisch und es schmeckt auch nicht.

Der Ministerpräsident rät: Der Konsum von unbekannten Getränken kann zu Magenverstimmungen führen. Sollten Sie die Finger nicht davon lassen können, dann müssen wir das Zeug verbieten.

Thematisch USA - 2006-12-01, 03:03:59 - 7 Kommentare

Mesothelioma

Letztens kam mir das Wort Mesothelioma unter, weil es eins der Suchworte bei Google ist, die am Höchsten bezahlt werden. Ich habe mal bei der Wikipedia nachgeschlagen und herausgefunden, dass es Lungenkrebs ist, der durch Asbest hervorgerufen wird.

Da jede Menge Klagen unterwegs sind, zahlen Anwälte für Adwords Werbung bis zu $ 50 pro Klick. Meine Herren, muss es da um Summen gehen.

Ihr Ministerpräsident und sein Finanzminister warnen: Die Teilnahme an jeglicher Onlinewerbung kann geldgeil machen und zu fragwürdigen Handlungen oder Inhalten auf der Webseite führen. Ohne eine Empfehlung für den Besuch aussprechen zu wollen, aber die Top-100 Liste von Blogcounter demonstriert diese Auswüchse hervorragend.

Thematisch USA - 2006-11-27, 05:01:04 - 7 Kommentare

Thanksgiving Zusammenfassung

Auch dieses Jahr gibt es von mir eine Thanksgivingzusammenfassung, die aber recht kurz ausfallen wird. Ich möchte Euch eigentlich nur zwei Fotos zeigen. Eins vom Truthahn und eines von der Nachspeise - Pies.

Also, unser Truthahn war ein glücklicher 16 Pfund (7,3 kg) Truthahn, denn er wurde auf einem Bauernhof in der Nähe von Boston ökologisch korrekt aufgezogen. Also kein fett gemästetes Tier. Er war zart, saftig und hat sehr gut geschmeckt. Dazu gab es Kartoffelbrei (von mir selbst gestampft), Bohnen, süsse Kartoffeln, Rosenkohl, die Füllung gab es auch extra (Kirschen, Äpfel, Rosinen etc.).

Als Nachtisch gab es Obstsalat und Pies (Kuchen/Torten). Apple-Pie, Pumpkin-Pie und Raspberry-Pie.

Wir haben uns den ganzen späten Nachmittag und Abend ausgezeichnet unterhalten über Dies und Das, sowie Jenes. Wein gab es auch und Kaffee. Wir hatten einen deutschen Weisswein im Supermarkt gefunden und als Gastgeschenk mitgebracht. Kam gut an und hat auch geschmeckt.

Der Ministerpräsident meint: Der Genuss von Fleisch, Obst und Gebäck im Ausland kann zu ernsthaften Erfahrungen mit dem deutschen Versicherungssystem führen. Essen sie deshalb nur sterilisierte Nahrungsmittel.

Thematisch USA - 2006-11-26, 21:59:23 - 9 Kommentare

Heute ist Thanksgiving

Und was viele Deutsche nicht wissen: Thanksgiving ist nicht gleich Erntedankfest. Einfach mal bei USA erklärt nachlesen.

Ihr Ministerpräsident informiert: Das Ausüben von fremdländischen Riten und Gebräuchen kann zu ernsthaften sozialen Konsequenzen führen.

Thematisch USA - 2006-11-23, 19:07:25 - Noch keine Kommentare

Warren Buffett Tipps

Gerade kommt in Fernsehen ein Bericht über Warren Buffett mit ihm selbst. Auf die Frage, was er jungen Leuten raten würde:

  • Stay away from creditcards!
  • Invest in yourself!

Thematisch USA - 2006-11-21, 02:45:31 - 3 Kommentare

Achtung Gas!

Es ist Freitagabend 18:50 Uhr. Gemütlich sitzt man über seiner Arbeit gebeugt, da kommt ein Kollege rüber und meint, ob man mal eine Sekunde Zeit hätte und in sein Büro kommen könnte. "Ja, klar doch." "Es riecht glaube ich nach Gas." "Wie Gas?" "Stell Dich einfach mal hier unter den Luftaustritt der Klimaanlage."

Schnüffel, schnüffel... uhh... ja stimmt - Gas und das in der dritten Etage eines Bürogebäudes aus Holz, Leim und zwei Stahlträgern.

Also zügig Sachen geschnappt, Feuerwehr angerufen, keinen(!) Feueralarm ausgelöst und raus aus dem Gebäude. Das stand auch schon die Feuerwehr vor der Tür und genau dort roch es noch viel schlimmer nach Gas. Die Feuerwehr ist rein, hoch ins Büro und kam wieder runter. Nö, alles ok. Drin ist es "Safe", das Gas zieht von draussen rein. Einer der mexikanischen Reinigungskräfte beschrieb noch mit Händen und Füssen, dass im anderen Bürogebäude eine Wand fehlen würde, da man da ein Gerät reingeschafft hätte. Dort würde es viel schlimmer riechen. Schön, dass uns sowas nicht nervös macht. Warum auch, es riecht doch an fast jeder Ecke in der Bostoner Gegend nach Gas.

Wenigstens ist man so in den Feierabend gekommen und konnte noch drei grosse bunte Feuerwehrfahrzeuge bewundern, die sich vor dem Gebäude laut dieselt aufgestellt hatten. Machen schon was her. Das Auge löscht bekanntlich mit.

Thematisch USA - 2006-11-11, 05:37:22 - 7 Kommentare

Michael J. Fox - Stammzellenforschung

Michael J. Fox

Vor einigen Tagen hat Michael J. Fox in einem Werbespot für einen demokratischen Kandidaten gesprochen und die Forschung mit und an Stammzellen unterstützt. Die meisten von Euch werden wissen, dass Michael J. Fox an Parkinson erkrankt ist. Übrigens sind es auch 1 Millionen andere Amerikaner (aktuelle deutsche Zahlen kenne ich nicht) daran erkrankt.

Wenn Ihr Euch den Spot einmal anseht, dann werdet Ihr sehen, dass die Krankheit schon recht weit vorgeschritten ist. Er hat sogar seine Medizin genommen und hier kommen wir zum Thema.

Ein konservativer Talk-Show-Kommentator hat ihn beschuldigt sein Krankheit übertrieben zu spielen. Das hat natürlich zu weitreichenden Diskussionen in den Medien geführt. Gerade habe ich ein Interview zu diesem Thema mit Michael J. Fox gesehen. Am Beginn des Interviews hat er seine Medizin noch nicht genommen und schüttelt sich fürchterlich, man möchte kaum hinschauen, da man Michael J. Fox ganz anders kennt. Später setzt die Wirkung seiner Medizin ein und sein Bewegungen sind denen im Werbespot ähnlich.

Ich bewundere Michael dafür, dass er sich so zeigt und für den medizinischen Fortschritt eintritt. Auch wenn leider für Ihn dieser Fortschritt zu spät kommen wird. Respekt.

Thematisch USA - 2006-11-07, 05:08:03 - 11 Kommentare

Keine Brüste - bloss gut

Was in den USA als lustige Halloween Dekoration verkauft wird, finde ich mehr als eklig und makaber. Ganz besonders eklig waren abgetrennte Finger und Füsse, die unter dem Titel Meat Market blutig und wie ein Steak im Supermarkt abgepackt, angeboten wurden. Ist sowas nicht geschmacklos?

Dazu muss man sagen, dass Kinder aller Altergruppen freien Zugang zum Laden haben. Ich verstehe nicht ganz, warum nackte Frauenbrüste gebannt, aber blutige Darstellungen mehr als geduldet werden. Wenn doch wenigstens alles gleichmässig verboten wäre, dann würde Verständnis aufkommen, aber so...

Rechts auf dem Bild könnt Ihr schön den staunenden kleinen Besucher im bunten Partybedarf-Laden sehen.

Thematisch USA - 2006-11-02, 04:12:54 - 5 Kommentare

Metrisch per Übernahme

Auf der Halloween Party am Sonntag habe ich mich mit Amerikanern unterhalten. Natürlich auch über das metrische System. Sie waren ganz erstaunt zu erfahren, dass das metrische System in den USA eigentlich längst gilt und die NASA schon Raumfahrzeuge wegen Umrechnungsproblemen verloren hat. Zitat: "Nobody told us that."

Dann meinte ich, spätestens mit der Übernahme der USA durch China in einigen Jahren hätte sich die Sache erledigt und Metrisch ist dann Gesetz. Sie waren geschockt! "Die Chinesen werden uns nicht übernehmen." bekam ich trotzig zu hören. Dann habe ich in einem Anflug von blindem Bildungseifer versucht, den beiden zu erklären, wo das Geld für die Waren aus China herkommt, wenn man ein Aussenhandelsdefizit mit sich rumschleppt - nämlich aus China selbst.

Quasi zur Bestätigung schreibt heute tagesschau.de: "Die Regierung finanziert den Krieg, in dem sie die Staatsverschuldung immer weiter in die Höhe treibt. Staatsanleihen werden verkauft. Hauptkunden dafür sind vor allem Länder wie Japan und China, was auch für die USA finanz- und wirtschaftspolitisch nicht unproblematisch ist."

Ich sollte solche Lehrstunden künftig wohl eher lassen, damit ich noch Chancen habe, mal wieder auf einer Party eingeladen zu werden. Es hilft ja eh nicht.

Thematisch USA - 2006-11-01, 05:48:00 - 15 Kommentare

Kuchen in den USA

Manchmal habe ich den Verdacht, dass Kuchen in den USA mit Schwerem Wasser gebacken wird. Anders kann ich mir die hohe Dichte nicht erklären, die nur knapp unter der Dichte eines Neutronensterns liegt.

Thematisch USA - 2006-10-31, 21:11:51 - 7 Kommentare

Respekt den Frauen

Jemand Berühmtes hat mal gesagt: Nur wer seinen Feind kennt, kann ihn besiegen. Zu Deutsch, es ist Zeit für Halloweenparties und die Einladung zur Party am letzten Samstag lautete:

"Please join us to celebrate Halloween with a different kind of Girls Night Out - this one open to men as well as women. The hitch of course is that everyone needs to come dressed as a woman..."

Wenn mal also nicht den üblichen langweiligen Deutschen geben wollte, dann musste man einfach mal über sich hinauswachsen und neue Ufer betreten. Ich habe mich also ins Abenteuer gestürzt und mich verkleidet unter das einfache Volk gemischt.

Dazu waren nötig: Eine Bluse - $9, Absatzschuhe - $8, ein Rotkäppchenkostüm - $30, eine Netzstrumpfhose - $4, Satinstrümpfe $4, ein weisser BH in 40C - $11, eine Perücke - $14 und der Mut alles anzuziehen - priceless. Und da wir keine halben Sachen machen und es auch einen Preis für das beste und sexieste Kostüm geben sollte - Gillette Venus Wegwerfrasierer - $7.

Meine Damen, sie haben sich mit dieser meiner Aktion meinen vollen Respekt verdient, denn es ist scheiss aufwändig sich die Beine zu rasieren. Zudem sieht man(n) am nächsten Tag wie ein Streuselkuchen aus und irgendwie kalt wird es auch, wenn man draussen rumrennt. Mal ganz zu schweigen von Strumpfhosen auf Ledersitzen bei 5 Grad Aussentemperatur im Auto. Vergessen möchte ich auch nicht den Muskelkater in meinen Oberschenkeln durch die Absatzschuhe und das einschneidende Gefühl mit Atemnot durch den BH. Meine Damen - ihr seit Heldinnen! Ich weiss nun erst recht euer Leiden für die Schönheit, und damit fürs uns Männer, zu schätzen.

Zu meinem Stolz möchte ich aber berichten, dass ich nicht umgeknickt bin und auch keine Blasen an den Füssen davongetragen habe :)

Geschmickt und beraten wurde ich übrigens ganz professionell von Jeanette, einer echten Frau. Ich hätte mir wohl sonst die Wimperntusche ins Auge gerammt und den Lippenstift abgebissen. Vielen Dank nochmal.

Nicht zu vergessen die Party. Schön, laut und gut unterhalten. Die anderen Männer waren in den meisten Fällen auch nicht zu feige und haben sich in Dame geworfen. Schöner Abend und es ging sehr untypisch erst um 20 Uhr los und wir sind bei vollem Haus gg. Mitternacht weg. Das steht damit total im Gegensatz zu den bisher erlebten US-Parties mit Beginn 17 Uhr und Rauswurf der Letzten und damit von uns Deutschen gg. 21 Uhr.

Kleiner Wissenseinwurf aus einem Gespräch auf der Party mit einem Restaurator für Steinskulpturen. Die Ostküste Amerikas hat tierische Probleme mit saurem Regen. Die Seen in Vermont und New Hampshire sind so klar, weil sie so sauer sind, dass kaum Mikroorganismen überleben. Skulpturen aus Stein altern dreimal schneller in Neuengland als in Rom. Und der Grund ist der mittlere Westen. Dort stehen die grossen Kraftwerke der USA, die einen Grossteil der Energie aus Kohle gewinnen und damit ordentlich Probleme in die Luft schleudern. Irgendwie erinnert mich das verdächtig an früher...

Thematisch USA - 2006-10-30, 03:36:23 - 15 Kommentare

Kalt ist es

Hatte das erste Mal heute vereiste Scheiben in diesem Herbst/Winter. Brrr! Da mus ich mir noch schnell einen Eiskratzer besorgen, die Mietwagen haben sowas immer nicht. Etwas Winterzusatz zum Waschwasser wird auch nicht schaden, ich kenne doch hier die billigen Wartungsnachfüllflüssigkeiten.

Thematisch USA - 2006-10-27, 15:25:23 - 1 Kommentar

Ein Gläschen in Ehren...

Chris hatte schon vor einigen Wochen darauf hingewiesen, dass in Massachusetts demnächst eine Volksabstimmung über den Verkauf von Wein im Supermarkt stattfindet (07. November 2006). Im Prinzip ein Thema, dass den gewöhnlich trinkenden Deutschen nicht einmal zu einem Prost motivieren würde.

Im konservativen Amerika (in diesem Fall der Bundesstaat Massachusetts), mit dem Antrieb alles und jeden vor allem und jedem zu schützen, von Schusswaffen und Gurtpflicht mal abgesehen, ist das ein heisses Thema. Bisher darf nämlich alles mit Drehungen nur in Liquor Stores verkauft werden. Das sind spezielle Läden mit der Lizenz zum Gelddrucken. Nun sollen zusätzliche Lizenzen an Tankstellen, kleine Shops, Supermärkte und Drogerien verteilt werden.

Himmel!! Alkohol im Supermarkt! Die Jugend ist zum Niedergang verdammt. Es wird nur noch trunkene und verdorbene Kinder geben etc. und blabla.

Naja, die USA haben den Zugriff auf Alkohol und den Genuss stark eingeschränkt, mit dem Effekt, dass doch alle Trinken und allein im Strassenverkehr pro Jahr 16.885 Menschen alkoholbedingt sterben. Das sind dreimal soviel Unfalltote wie INSGESAMT in Deutschland.

Was aber cool in den USA ist, dass auf Volksfesten nicht wie in Deutschland gesoffen wird und damit das Fest immer kindertauglich ist (Brüste sind ja auch illegal ;) und zum Schluss keine Schnapsleichen in der Gegend rumliegen.

Mehr bei Chris.

Thematisch USA - 2006-10-27, 04:25:18 - 10 Kommentare

Ordnungswahn

Diesen ordentlichen und wohlorganisierten Computerserviceladen haben wir in Keene, New Hampshire gefunden. Das ist der Blick durchs Schaufenster. Alles an der richtigen Stelle und keine weiten Wege.

Thematisch USA - 2006-10-22, 06:38:42 - 4 Kommentare

Erledigt

Heute habe ich meinen Antrittsbesuch im Starbucks meines Vertrauens erledigt. Grande Caramel Macchiato Decaf in einer richtigen Tasse (muss man extra sagen).

Thematisch USA - 2006-10-21, 02:49:24 - 6 Kommentare