Mein Test - Braun Tassimo Kaffeeautomat

Kaffeebohnen

Update

Für alle, die nach einem aktuellen Test einer Bosch Tassimo suchen, ich habe einen Testbericht dazu online gestellt: Bosch Tassimo T40 mit Getränken.

Test Braun Tassimo

Immer mehr Menschen sind Singles und immer mehr Menschen sind bequem. Zeitgleich boomt das moderne Café. Damit man zu Hause ähnliche Freuden geniessen kann, die aber nicht mit 1000 Euro für einen echten Espressoautomaten bezahlt werden sollen, hat sich ein Sparte von Kaffeeautomaten entwickelt, die mit der gemeinen Kaffeemaschine nichts mehr gemein haben. Filtern ist out, wir brühen!

Das Segment wurde zweifelsohne von Philips mit der Senseo begründet und dieser Automat hat sich 5 Millionen Mal seitdem verkauft. Anfangs belächelt und als zu teuer verschrien, sind die Senseo und ihre Konkurrenten zu neuen Gelddruckmaschinen der Kaffeeindustrie geworden. Schliesslich war dies nötig, denn der Markt war gesättigt und man konnte nur noch durch Kanibalisierung wachsen.

Die Braun Tassimo gehört genau in dieses Segment und ich möchte mit diesem Artikel einen kleinen Testbericht beisteuern, damit die Qual der Wahl unter den Maschinen nicht so schwer ist. Ich bin eher zufällig zu meiner Tassimo gekommen, denn sie war ein Weihnachtsgeschenk meiner Eltern. Im Regelfall wissen sie nicht, was sie mir schenken können und zugleich stand bei mir in der Küche eine 9 Jahre alte Filtermaschine, die von mir kaum benutzt wurde und somit nur der Versorgung meiner Gäste diente. Ich denke, meine Eltern haben sich quasi auch selbst beschenkt.

Aussehen

Wenn man Bilder der Tassimo sieht oder deren Packung in der Hand hat, dann erwartet man eine riesige Maschine, die die halbe Küche blockiert. Nach dem Auspacken, ist sie dann nur noch als süss zu bezeichnen. Sie ist nicht viel grösser als eine der herkömmlichen Filtermaschinen. Die Farbe ist auch ok, da schwarz wohl ausreichend neutral in jede Küche passt. Andere Farben sind mit bisher nicht über den Weg gelaufen.

Funktion

Die Tassimo nutzt sogenannte T-Discs (wenn wir die Marketingabteilungen nicht hätten) zur bequemen Zubereitung. Diese Discs enthalten den Filter sowie Kaffee bzw. Kakao und Tee. Von der Grösse sind Discs sehr handlich und sie lassen sich auch einfach in das Gerät einlegen. Keine Fummelei nötig, einfach Verschlusshebel hoch, Disc rein, genau einrasten lassen und Hebel runter. Ab dann beginnt die Maschine mit dem Aufheizen und eine knappe Minute später kann es losgehen.

Abhängig von den Discs, die mit einem Barcode versehen sind, erfolgt das Aufheizen und Brühen. Die Maschine brummt und pumpt dabei lautstark, aber durchaus ertragbar. Man nennt sowas wohl Geräuschdesign.

Das Nachfüllen des Wassers ist einfach und geht ohne Anstrengungen. Auch der Wasserüberlauf vom Boiler ist einfach zu entleeren. Leider passen zu grosse Tassen und Macchiato Gläser nicht unter die Maschine. Normale Kaffeepöte gehen aber problemlos. Diese werden auch fast nie voll, ausgenommen bei Kaffee und Latte Macchiato. Bei Cappuccino wird die Tasse nur halbvoll.

Sorten und Geschmack

Beim Geschmack kommt es auf das Getränk selbst an. Ein pauschales Urteil ist nicht möglich. Der Latte Macchiato schmeckt ganz passabel, allerdings dürfte die gesüsste und leicht chemische Milch nicht jedermanns Sache sein. Das Gleiche gilt für den Cappuccino, wobei man beide Sorten wohl eher an der Menge des fertigen Getränks, als im Geschmack auseinanderhalten kann.

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Getestet - 2007-05-13, 17:57:33 - 22 Kommentare

Die Löffelchen sind wieder da - Vanille Eiskrem

Heute gibt es wieder eine Zeitreise. Leider muss ich wieder einige Bewohner dieses Landes aussen vor lassen, denn diese Erinnerungen beziehen sich auf die verwaisten Gebiete. Aber es steht ihnen natürlich frei, die hier erwähnten Produkte zu erwerben und sich selbst ein Bild zu machen.

Ich ging also am Samstag in den Globus Einkaufsmarkt, der übrigens diesmal die Silberstreifen-VISA ohne Zucken genommen hat. Beim Durchwandern des Marktes und dem gesunden Einkauf von Obst und anderen Dingen für eine kleine Party am Montag, bin ich doch versehentlich (wirklich) am Eisregal lang gekommen.

Da fiel meine Blick auf Moskauer Eis und ich dachte mir: "Mmmm... lecker. Könnte man mal wieder naschen." Mein Blick fiel aber auch etwas globaler in die Eistruhe und da habe ich sie entdeckt, die Löffelchen meiner Kindheit (erst der Gedanke macht das Wort zur Sau ;) inkl. ähnlich geformter Eisbecher.

Aha, sagte mein Hirn, gut nachgemacht ist halb verkauft und wollte schon einer Firma aus den alten Ländern den Löffelklau unterstellen, doch da fiel mein Blick auf die Beschreibung auf der Packung. Es ging um Geschichte und die Neuentwicklung gemeinsam mit dem alten Erfinder/Ingenieur etc. Die ALBIG Feinfrost GmbH aus Heichelheim bei Weimar stellt also das "alte" Eis wieder her... na dann... Rene hat also reingelangt und eine Packung mit zwei Eisbechern und, ganz wichtig, zwei Kultlöffeln, mitgenommen.

Nach dem gesunden Salat musste es dann noch Sünde sein und wir haben uns aufs Eis gestürzt. Bei den Löffeln machte es sofort Klick. Man schaute auf die Namen auf den Löffeln, lachte und öffnete die Deckel der Becher, die jetzt deutlich grösser als früher sind. Dann fing man an, genüsslich die Miniportionen Eis (der Löffel ist klein) reinzuschaufeln und wie früher, konnte der Berg auf dem Löffel nicht gross genug sein.

Anfangs ist der Geschmack ungewohnt, einfach anders. Aber nach einem Viertel des Bechers waren alle Hirnknoten mit Erinnerungen wieder aufgetaut und man freute sich, dass man wieder einen neuen alten Geschmack geniessen konnte. Leider gibt es momentan nur Vanille, Schoko war damals auch sehr lecker. Nur an Frucht wollte ich nie ran, da blieb auch immer bis zum Schluss in der Kühltruhe liegen und erst wenn Schoko und Vanille alle waren, hat man es gekauft.

Diese Eiskrem kaufe ich mir bestimmt jetzt wieder öfters. Auf den Löffeln stand übrigens Holger und Jens... früher stand eigentlich fast immer Sven drauf. Kleiner Vorschlag, eventuell die alte Portionsgrösse wiederbeleben, denn Eisnaschen geht auch mit Verstand und wenn es kleiner ist, dann ist man bewusster dabei bzw. stopft nicht, bis es leer ist.

Getestet - 2007-04-30, 05:31:00 - 8 Kommentare

Zetti Fetzer - Back in Time

Zetti Fetzer

Nachdem ich ja gestern schon wegen Musik in der Zeit gereist bin, geht es heute mit Speisen lustig weiter. Speisen ist vielleicht etwas überhöht, es ist Naschwerk und zwar in Riegelform.

Meinen Mars-, Twix/Raider- und Snickers verwöhnten Mitbürgern aus den angeschlossenen Gebieten muss ich leider im Vorraus mitteilen, dass für sie die Zeitreise leider heute ausfallen muss, denn ich bin mir recht sicher, dass die DDR keine Schokoriegel in den Westen exportiert hat. Der Bringer waren die Riegel nämlich nicht. Meine heutige Findung war aber ausreichend geeignet, eine Brücke durch die Zeit zu bauen.

So, was labbert der Kerl eigentlich? Ich will eigentlich nur darauf hinaus, dass mir doch heute beim abendlichen Schnelleinkauf ein Zetti Fetzer Riegel visuell im Weg rumlag und eine Kaufaufforderung in meinem Hirn generiert hat. Dieser Riegel... äh... diese Marke... lag auch schon in meiner Kindheit im Schaufenster rum. Kam glaube ich 1 DDR-Mark und ich habe meiner Mutter immer eine Mark abgeluchst. War ja ein braves Kind ;)

Jedenfalls empfand ich es heute als extrem befriedigend, diesen Riegel mit einem Kaffee zu verspeisen und kein schlechtes Gewissen zu haben. ...Ich stand mit meinem Rad vor einem Schaufenster mit Schokoriegeln, das Preisschild sagte eine Mark und ich beobachtete die Leute, wie sie rein und raus gingen. Lange habe ich überlegt, ob ich die Mark ausgeben sollte. War ja schliesslich viel Geld. Man bekam dafür auch ein Moskauer Eis oder zwei Limos oder vier Selters oder sogar fünf Fruchteisbecher, aber nur zwei Schokoeisbecher. Ausserdem hatten Schokoriegel was von Westen, sie tauchten irgendwann in den achtziger Jahren plötzlich auf und lagen rum. Ich tippe mal auf Konsumgüterproduktion (Ostinsiderwitz). Mein Rad war gelb, 22er und ich hatte ein buntes Ringel-T-Shirt an und eine noch schlimmere Popper-Locke als heute. Schliesslich habe ich mir den Riegel gekauft und ihn viel zu schnell verschlungen. Ich konnte Lebensmittel noch nie langsam zu mir nehmen...

Wie gewohnt weich und klebrig, schokoladiger und weniger süss als früher, aber genug zum Kind werden... nicht jeden Tag, aber auf jeden Fall einmal im Monat. Genug jetzt der Nostalgie - immerhin ist die DDR definitiv nicht an den Schokoriegel zu Grunde gegangen.

Getestet - 2007-04-25, 20:02:11 - 39 Kommentare

Test Coca Cola BlaK™

Coca Cola BlaK

Heute gibt es wieder einen Test von mir, weil ich im Supermarkt nicht an der Coca Cola BlaK™ vorbeigehen konnte. Der Viererpack 237ml Flaschen zu $ 3,99. BlaK ist übrigens kein Schreibfehler, sondern Absicht.

Verpackung

Geliefert wird Coke BlaK in kleinen Glasflaschen, die mit braunem Plastik ummantelt sind. Grösse 237ml oder 8 flüssige Unzen (fl.Oz.). Schraubverschluss. In 10 der 50 US-Bundesstaaten wird Pfand erhoben. Der Viererpack wird von einem kleinen Tragekorb aus Pappe zusammengehalten. Sehr gut zu tragen, aber die Flaschen fallen leicht raus.

Geschmack

Nach dem Öffnen der Flasche bemerkt man vor dem ersten Schluck einen leichten Karamellgeruch, der nicht unangenehm ist. Beim ersten Schluck verspürt man durchaus eine Überraschung, denn Blak ist nicht süss im Geschmack und enthält glücklicherweise nur wenig Kohlensäure. Beide Faktoren lassen das Getränk durchaus angenehm erscheinen. Auch stellt sich nicht der typische Cola-Geschmack ein. Das laut Aufdruck enthaltene Kaffeeextrakt, macht sich nicht stark bemerkbar.

Fazit

Überraschend süffiges Getränk, muss aber gekühlt genossen werden. Zudem sollte man nicht zuviel davon trinken, da die doppelte Menge Koffein im Vergleich zu herkömmlicher Coca Cola enthalten ist. Eine Flasche enthält 45 Kalorien.

Blak wird es nicht mehr lange zu kaufen geben, da der Markterfolg ausgeblieben ist und damit wohl auch nicht in deutschen Supermärkten auftauchen. Für ein Experiment ist der Geschmack gar nicht so schlecht.

Einen weiteren Testbericht kann man auf der Seite von Consumer Reports finden.

Getestet - 2007-02-10, 22:54:54 - 21 Kommentare

Für Männer und andere Nutzer

Da es ab 01.09. in Deutschland den Gillette Fusion zu kaufen geben wird, hier nochmal kurz der Link zu meinem Testbericht vom April diesen Jahres.

Die ersten Preissichtungen sagen 14,99 EUR für den Rasierer und 16,99 EUR für 4-Klingen. Kleiner Hinweis an Gillette - man kann es auch übertreiben.

Getestet - 2006-08-27, 18:19:11 - 2 Kommentare

Mach mich sauber - Sensorcleaning

Heute gibt es es einen Kurztest bzw. eine Empfehlung. Wer Probleme mit Staub und Schmutz auf dem Sensor seiner Digitalkamera hat, dem sei das Eclipse Reinigungsset mit Sensor Swabs empfohlen, Hersteller Photographic Solutions, Inc. Kleine Spattel mit fusselfreiem Tuch und dazu eine Reinigungsflüssigkeit.

Es wird super sauber und der Sensor leidet nicht. Habe die Sache mit drei Kameras ausprobiert (2x Canon 300D und eine Canon 10D).

Nicht ganz billig, aber zum Reinigen einschicken ist auch kein Vergnügen und mit jedem Objektivwechsel kann wieder Staub und Schmutz auf den Sensor kommen. Die neuen Kameras haben eine automatische Sensorreinigung mit antistatischer Aufladung und Staubabschütteln, aber das wird auch nicht 100% helfen.

Getestet - 2006-08-26, 00:52:00 - 6 Kommentare

Neu - Diet Pepsi Jazz - Black Cherry and French Vanilla

Aus mir nicht ganz bekannten Gründen kann ich einfach nicht an neuen bunten Colas im Supermarkt vorbeigehen. Heute fiel meine Blick auf die neue Diet Pepsi Jazz - Black Cherry and French Vanilla. Diet Pepsi Jazz ist der neueste Wurf von Pepsi und wird gross im Fernsehen beworben.

Hier mein kurzer Testbericht: Die Cola ist nicht ganz so dunkel wie klassische Cola und sie scheint auch weniger Kohlensäure zu enthalten. Den Geschmack würde ich als undefiniert beschreiben. Ich kann weder die Kirsche noch die Vanille richtig herausschmecken. Aber man schmeckt heraus, dass es Diet bzw. Light Cola ist. Einzig überzeugend ist, dass sie nicht klebrig süss im Mund ist, aber leider rollt sie auch nicht erfrischend über den Gaumen.

Fazit: Ich habe jetzt 11 Dosen Pepsi im Kühlschrank und weiss nicht wohin damit.

Das Ganze gibt es auch noch als Diet Pepsi Jazz - Strawberry and Cream. Nach einigen schlechten Erfahrungen mit Getränken, die mit Cream gelabelt waren, konnte ich der Versuchung widerstehen. Übrigens habe ich keine Ahnung wann und ob das Zeug in Deutschland auf den Markt kommen wird. Es ist wohl eher unwahrscheinlich.

Getestet - 2006-08-17, 06:00:00 - 8 Kommentare

Sarotti No.1 - Santo Domingo

Heute mal schnell wieder ein Schokoladenschnelltest. Ich habe mir die neue Sarotti No.1 - Santo Domingo gekauft. Sie hat 85% Kakaoanteil. Da ich ja eine Geschmacksplinse bin, wie ein Freund immer zu sagen pflegt, hier nur meine Kurzeinschätzung: Lecker! Nicht zu trocken, gerade noch genug Schmelz, aber schon sehr kräftig im Geschmack.

Getestet - 2006-07-02, 06:32:21 - 1 Kommentar

Gerolsteiner Naturell

Gerolsteiner Naturell

Da es jetzt die letzten Tage recht heiss war, habe ich mir einfach mal Wasser gekauft, was praktisch zu tragen (Sechserpack mit Henkel) war und nett aussah. Ich hatte keine Lust Kästen ins Büro zu schleppen. Hier mein Kurzfazit zum Gerolsteiner Naturell Mineralwasser.

Gerolsteiner Naturell ist ein stilles Wasser. Es schmeckt sehr mineralisch, teilweise schon recht salzig. Aus diesem Grund empfinde ich es nicht als Erfrischung. Wenn man sportlich unterwegs ist oder schwer schuftet, dann mag es ok sein, dass man sich die Mineralien wieder zuführt. Für Bürohengste wie mich aber, halte ich es eher für ungeeignet. Es mag vielleicht sehr gesund sein (?), aber es macht eigentlich nur noch mehr Durst.

Was meint Ihr?

Getestet - 2006-06-28, 22:15:36 - 7 Kommentare

Testbericht Gillette Fusion Power Update

Ich habe den Testbericht zum Gillette Fusion Power mit Infos zu Haltbarkeit geupdatet - schönes neudeutsches Wort - ergänzt.

Getestet - 2006-04-07, 16:35:05 - Noch keine Kommentare

Testbericht Gillette Fusion Power

Gillette Fusion Power Logo - Press Material Download

Hier ist der versprochene Test des neuen Gillette Fusion Power, den es derzeit nur auf dem amerikanischen Markt gibt (Update: Seit 01.09.2006 auch in Deutschland). Das Besondere an diesem Nassrasierer ist sein 5+1 Klingensystem. Hier nun der Testbericht nach meinen ersten drei Rasuren. Passend zum Rasierer habe ich mir auch gleich das neue Rasiergel zugelegt, so dass ich mit einem optimal abgestimmten System zum Test angetreten bin.

Grösse und Optik

Der Rasierer selbst hat im Durchmesser etwas zugelegt, ist aber nicht schwerer geworden als der M3 Power. Er sieht durch den vielen Chrom sehr edel aus. Der Rasiererhalter ist leider deutlich grösser und zerklüfteter geworden. Das ist sehr ungünstig wenn man viel reist, denn in einer Waschtasche ist eigentlich immer zu wenig Platz. Auch kann ich mich mit der Farbgebung nicht anfreunden. Das Orange sieht einfach nicht sonderlich männlich aus.

Haptik

Der Rasierer liegt sehr gut in der Hand und fühlt sich wertig an. Der Schalter für die Mikrovibrationen schliesst jetzt bündig mit dem Gehäuse ab und bietet einen deutlichen Druckpunkt, so dass das Einschalten einfacher ist. Den M3 habe ich öfters versehentlich beim Rasieren abgeschaltet, da der Schalter vorstand und auch keinen Druckpunkt hatte.

Klinge

Er hat fünf normale Klingen, die wie bei einem Mach 3 Rasierer angeordnet sind. Damit der Rasierer nicht die Grösse eines Spachtels bekommt, mussten die Klingen deutlich verkleinert werden und nehmen deswegen nur unwesentlich mehr Platz ein, als bei einem Gillette Mach 3. Die Klinge insgesamt ist aber deutlich höher als beim M3. Das hat wohl auch zur Notwendigkeit der sechsten Klinge auf der Rückseite geführt, so dass man schwer zugängliche Bereiche erreichen kann - z.B. unter der Nase.
Die Farbwahl für das weiche Kissen an der Klinge ist mehr als ungeschickt, denn wie man sehen kann, wird der Rasierer relativ schnell unansehnlich, denn man bekommt die feinen Barthaare nicht aus dem Kissen gespült. Man kann auch gut erkennen, dass der Gleitstreifen schon nach der dritten Rasur sichtlich mitgenommen aussieht. Das lässt nichts Gutes mit Blick auf die Haltbarkeit der Klinge erahnen.

Rasur

So, nun zur eigentlichen Rasur. Ich war sehr positiv überrascht. Gerade im Problembereich meiner zwei Kinns ist das Ergebnis ausgezeichnet. Zart wie ein Babypopo. Es gibt also bei der Rasierleistung überhaupt nichts zu bemängeln und mich verwundert, dass man das gute Ergebnis eines M3 nochmal verbessern konnte.
Vielleicht täusche ich mich, aber beim dritten Mal schien es bereits nötig zu werden, öfters über die gleiche Stelle zu gehen, damit das Ergebnis gut wird.

Reinigung

Kritische Komponente eines Rasierers ist auch immer die Reinigung, da man durch die Schärfe der Klingen ja nur abspülen kann. Auch hier gibt es für die Klingen nichts auszusetzen, denn es bleibt nichts dazwischen hängen. Einzig das Gummikissen sieht nach der Rasur sofort so aus, als ob man die gleiche Klinge seit zwei Jahren benutzt, aber das hatte ich ja bereits erwähnt.

Haltbarkeit

Das scheint das traurige Kapitel der letzten Innovation von Gillette zu sein. Beim fünften Mal war es bereits schmerzhaft, also waren die Klingen stumpf und man musste mehrmals über eine Stelle gehen, um noch ein zufriedenstellendes Ergebnis zu erreichen. Auch war der Blutverlust des Testers enorm ;-) Rasur Nummer Sechs war eigentlich nicht mehr zu gebrauchen.
Liegt es an meinem Bart oder die Art der Nutzung? Ist die Haltbarkeit wirklich so mangelhaft? Ich kann mir vorstellen, dass man so wenig Stahl pro Klinge nicht wirklich lange scharf halten kann. Erfahrungen anderen Anwender sind herzlich willkommen.

Update zur Haltbarkeit: Ich rasiere mich jetzt seit 5 Monaten mit dem Fusion. Abhängig vom Bartwuchs, also meiner Faulheit, halten die Klingen mal länger, mal nicht. Lass ich mehr Bart stehen, dann halten sie länger, gehe ich zeitig drüber, dann ist früher Schluss. Ich habe nicht mitgezählt, aber ich bin wohl bei Klinge Nr. 9 im Moment.

Preis

Damit wären wir beim Schwachpunkt. Ich weiss noch nicht, mit welchen Preisen der Rasierer in Europa auf dem Markt kommen wird, aber hier muss man für vier Klingen momentan ca. $ 14,29 zzgl. Steuer auf den Tisch legen (5% Sales Tax in MA). Der Rasierer wird mit nur einer(!) Klinge für $ 9,99 angeboten. Es gibt das ganze System auch ohne Vibration jeweils für einen Dollar billiger.

Fazit

Die Farbgebung, der sperrige Halter und die Haltbarkeit sind meine Kritikpunkte, vom Preis mal abgesehen. Die Rasierleistung überzeugt und liegt über den Ergebnissen des M3 Power. Leider halten die Klingen nicht sonderlich lange - fünf Rasuren ist nicht wirklich viel bei dem Preis.
Mein Tipp an Gillette: Klingen im Preis reduzieren bzw. die Grosspackungen wirklich zum Schnäppchen machen. Wahlweise auch ein gutes Rabattprogramm einführen - 3x einen 4er Pack kaufen und den vierten Pack gibt es umsonst. Aber bitte nicht heimlich vorher am Preis drehen, so etwas merkt der König Kunde.

Meine Empfehlung: Einfach mal ausprobieren, denn Rasierwerkzeuge sind Geschmacks- und Glaubensfrage. Einen Versuch ist es auf jeden Fall wert und man sollte seine Frau/Freundin danach auf jeden Fall den Streichel- und Kusstest machen lassen ;)

P.S. Hier gibt es einen Test des Gillette Fusion in akustischer Form, ungefähr ab der Hälfte.

Fusion Logo by Gillette - Press Material Download

Getestet - 2006-04-02, 22:00:00 - 121 Kommentare

Sarotti No.1 Java

Sarotti No.1 Java

Damit niemand denkt, dass ich keine Schokolade mehr esse, hier der nächste Test aus der Kategorie Schokolade: Sarotti No.1 Java - Vollmilchschokolade.

Heute übertreiben wir es mal nicht mit dem Kakaoanteil, sondern halten uns niedrig bei 33%. Eigentlich ist es untypisch für mich, so wenig Kakao zu probieren, aber ich war einfach neugierig, denn die Varianten mit viel Kakao schmecken sehr gut (No.1 Papua Neuguinea und No.1 San Thome).

Wenn man von viel Kakao auf wenig Kakao zurückkommt, dann ist die Schokolade anfangs einfach nur süss und man schmeckt nichts. Nach einer gewissen Zeit entdeckt man wieder den typischen Vollmilchschmelz. Die No.1 Java schmeckt gut, aber kann mich nicht wirklich überzeugen, ohne das ich sagen kann warum. Ich denke einfach, dass ich den Geschmack für Vollmilchschokoladen verloren habe und die 33%-Schokolade insgesamt nichts dafür kann.

Getestet - 2006-03-16, 06:29:00 - Noch keine Kommentare

Sarotti No. 1 Papua Neuguinea

Sarotti No. 1 Papua Neuguinea
So, da wir nun festgestellt haben, dass 99% Kakaoanteil in Schokolade nicht wirklich der Knüller sind, geht es mit weniger hoch dosierten Schokoladen weiter.

Die Sarotti No. 1 Papua Neuguinea mit 72% Kakao und karameliaierten Orangenschalen ist da schon ganz anders zum Gaumen. Weich schmelzend und durch die Orangen mit einem süssen Nebengeschmack. Empfehlenswert!

Getestet - 2006-02-16, 05:18:00 - 1 Kommentar

Lindt Schokolade 99% Kakaogehalt

Lindt 99%

Ich habe es gemacht und 99% Schokolade ausprobiert. Mehr Kakaoanteil geht quasi nicht mehr in Schokolade rein. Auf der Packung steht eine Warnung, dass man sich langsam an die 99% ranessen und zunächst mit 70% und 85% an Schokolade mit viel Kakao gewöhnen soll.

Trotz Training werden wohl die meisten Leute den 99% nichts abgewöhnen können. Sie ist extrem trocken und sehr klebrig im Mund, wenn sie zergeht. Es fühlt sich wie ein Löffel Kakaopulver an, nur in gepresster Form halt. Vor Tagen habe ich ein Interview mit dem Chef der Rausch-Schokoladenwerke gelesen: "Alles über 80% macht keinen Sinn." Da gebe ich ihm sofort recht, eventuell gehen noch 85%, aber da muss sie echt gut gemacht sein.

Getestet - 2006-02-15, 06:18:00 - 35 Kommentare

IBIS Hamburg Wandsbek

  • Name: ibis Hamburg Wandsbek
  • Lage: Hamburg Wandsbek
  • Erreichbarkeit: 8min mit dem Auto von der A1/A255, zur U-Bahn 2min zu Fuss
  • Gebäude: Verklinkerter Neubau, 5 Etagen, eigenes Restaurant im Gebäude
  • Parkplatz: Tiefgarage EUR 6,50; umzäunter Parkplatz EUR 5,00; unbewachter Parkplatz frei. Laut Personal soll es öfters Eigentumsübergänge von Fahrzeugbestandteilen auf dem freien Parkplatz geben, so dass die Parkgebühr nicht verschwendet erscheint.
  • Zimmer
    • Größe: ausreichend, eher klein, IBIS halt
    • Einrichtung: Stuhl, Fensterbank als Tisch, Bett (2 Einzel- oder 1 Doppelbett)
    • Fernsehen: ja, ca. 20 Sender
    • Bad: Sanitärzelle, sehr kompakt, aber funktionell, Duschärger siehe unten. Seife/Shampoo kostenlos
    • Bett: Härte prima, Kopfkissen zu klein bzw. zu weich
    • Klimaanlage: ja, auch als Heizung, Lärm erträglich
    • Internet: ja, über Vodaphone WLAN, 2h zu EUR 9,95 oder 30min für EUR 3,95
  • Frühstück: Buffet für EUR 9,00, ziemlich ok, aber die Brötchen sind elend; Sorry, aber es sind typische Westbrötchen: Harte und krümmelige Schale, so gut wie kein Kern.
  • Personal: Freundlich, schnell
  • Preis: EUR 63,00 für das Einzelzimmer zzgl. EUR 9,00 fürs Frühstück
  • Anmerkungen
    • Lobby ist verqualmt, man muss also durch den Rauch rein und raus, sowie sich durch den Rauch zum Frühstück kämpfen
    • Internet halte ich für deutlich zu teuer, da kommt ab 3x online gehen eine UMTS-Karte schon fast billiger.
    • Zeitungen liegen zum Lesen kostenlos aus.
    • Die Zimmer zur Strasse (Lärm) und neben der Leuchtreklame (zu hell) sind nicht zu empfehlen.
    • Der Architekt der Einbaubäder gehört eingesperrt. Die Dusche ist nicht vernünftig getestet. Beim Duschen saut man das ganze Bad ein, weil die Türen nicht sonderlich effektiv und der Abfluss, sowie die Vertiefung der Duschwanne eher lächerlich sind.
Fazit: Günstiges Hotel. Kein Luxus, alles sehr praktisch. Verkehrsanbindung prima und abends findet man auch etwas zum Essen und um die Ecke etwas zum Einkaufen. Für den Geschäftsreisenden mit normalem Budget also ausreichend.

Getestet - 2006-02-01, 05:54:00 - 4 Kommentare