Der Finger hupt

"Horn is broken, watch the finger."

Den Spruch habe ich eben als Autoaufkleber gefunden...

Ein Satz muss sein - 2010-04-10, 18:14:54 - Noch keine Kommentare

Frankfurt, Muffinerotik, Boston und kalt

Muffinerotik

Photo by norwichnuts - CC-BY-2.0

Frankfurt Flughafen. Die halbjährliche Routine, naja... eher die vierteljährliche. Ich sitze im Starbucks und trinke meinen ersten Caffé Latte. Kein Rumfressen heute. Mein Gepäck ist bereits auf dem Weg durch den Magen des Airports und ich bin mental flugbereit.

Mein Gepäck war heute 2 kg zu schwer. 25 statt 23. Es ist ja nur noch ein Gepäckstück gratis, deswegen habe ich alles mit Gewalt in meinen grossen Koffer gestopft. Ging ganz gut, wenn das Übergewicht nicht wäre. Ich habe die Dame hinterm Schalter nett angelächelt und Smalltalk betrieben. Sie hat gelächelt und gemeint, ich müsste dann aber beim Rückflug aufpassen. "Na klar doch, da ist dann weniger drin, weil jetzt jede Menge Schokolade mitreist."

Einen Spiegel habe ich auch noch gekauft, da meine Kollegen in den USA etwas lesen möchten. IX gibt es diesmal nicht, denn da steht nix Gescheites drin. Die Leute beim Starbucks hier haben eine Preismeise. Der Eistee kostet hier 4,30 Euro in Grande. 80 Cent teurer als der Latte. In den USA kostet der Eistee nicht mal die Hälfte vom Kaffee.

Wenn eine junge Frau einen Muffin isst, dann ist das eine Mischung aus ekelig anzusehen und unwiderstehlicher Erotik. Putzig vor allem, wenn der Muffin gross ist und sie reinbeissen will und nicht etwa ein Stück abbricht.

Neben mir zieht sich gerade eine junge blonde Dame aus... naja, nicht ganz aus. Nur den Pullover vom T-Shirt runter. Die Verrenkungen sind eine Augenweide, denn sie versucht natürlich, keine Haut zu zeigen und zieht und zerrt nach 2 cm hoch gleich wieder alles 2 cm runter, damit die Entblössung ein Traum bleibt. Ist ok, denn hier sitzen auch ältere Männer ;)

Ich bin am Gate und ein Blick in die Runde sagt mir, dass der Flieger wohl nicht voll werden wird. Es stehen und sitzen einfach zu wenige Leute rum, die einen Airbus A340-600 vollmachen würden. Sicherheitskontrolle war übrigens heute zügig, aber die Metallknöpfe in der Jeans haben mich zur manuellen Kontrolle geführt. Merke: Stoffhosen tragen. Aber freundlich waren alle. Sogar der Mann von der Bundespolizei. Der ist wohl noch nicht lange dabei.

So, wir überspringen mal die letzten Stunden bzw. raffen sie. Flug war ok. Voll, aber trotzdem ok. Stewardessen waren lustig. Neben mir sass Barbara aus Maine. Wir haben uns gut unterhalten. Sie hat ihren Sohn in Europa besucht. Er wohnt in London und beide haben zusammen Kroatien und Bosnien besucht. Meine Einreise war Scheisse, denn alle vier grossen Fluglinien aus Europa haben ihre Passagiere gleichzeitig abgekippt. Ich habe 45 Minuten in der Schlange gestanden. Für 1 Minute fragen und stempeln. Danach stand ich eine im Stau auf der Interstate 93. Nicht zu vergessen, dass es aus Eimern schüttet. Nach dem Checkin im Hotel, bin ich nochmal in die Firma und habe danach Kaffee bei Starbucks gemacht.

Momentan sitze ich noch im Barnes & Noble und tippe Euch diese Zeilen. Ich will nicht zu zeitig im Bett landen, damit ich morgen am Samstag nicht um 7 Uhr wach bin. Auch habe ich mir noch was ohne Zucker und Koffein zum Trinken geholt. Im Flugzeug war ich nicht so durstig.

Rechts und links von mir sitzt Medizin. Links sitzen vier Krankenschwestern, die sich gegenseitig abhören im Bezug auf Behandlungsmethoden. Jetzt haben sie sich aber der kommenden Hochzeit der vierten Schwester zugewandt. Sehr sommersprossig übrigens. Rechts sitzt die Marketingabteilung über dem Budget ihrer Medizinfirma. Lustig anzuhören, ich verstehe aber nicht, worum es geht. Nur ein Satz ist einprägsam: "Good job!"

Ich friere übrigens, weil die Klimanlage über mir blässt und hier unten jetzt Frost ist. Rene im kurzen Hemd. Der Rest rund um mich herum mit dicken Überjacken. Aus diesem Grund werde ich jetzt Schluss machen und ins Hotel eilen, mich unter die warme Dusche stellen und alle Fünfe grade sein lassen.

Der Dude links von mir... der die Damen ersetzt hat, führt sein iPad vor. Schön auf den Tisch gelegt, damit es jeder sehen kann. Die Frau neben mir, hat mich gefragt, ob ich friere. Ja, tue ich und sie tut es auch, obwohl einheimisch. Ich gehe jetzt... kalt. Gute Nacht!

P.S. Vorm Hotel stehen Bäume. Die lassen es in meiner Nase kribbeln... Mist!

Meiner selbst - 2010-04-10, 14:16:51 - 2 Kommentare

Bundesverfassungsgericht rocks

Das Bundesverfassungsgericht ist die einzige Institution in Deutschland, der ich einigermassen über den Weg traue.

Deutschland - 2010-04-08, 11:37:07 - 2 Kommentare

Rezession ist zu Ende - iPad wird zerstört

Hier ein schönes Beispiel für das Ende der Rezession - Leute verschwenden wieder Geld für Blödsinn. Kaum hat er ein iPad gekauft, hat er es auch schon kaputt gemacht und zwar mit Vorsatz und durch Draufhauen.

Übrigens finde ich es höchst seltsam, dass wohl jede Nachrichtensendung gestern eine Meldung über den Verkaufsstart vom iPad brachte. Das Zeug verkauft sich von selbst, warum also noch melden? Ist ja schon fast ein Fall für die Monopolkommission.

Crazy Guy Smashes iPad With Baseball Bat

Witziges - 2010-04-04, 11:16:44 - 1 Kommentar

Rauchen verboten

Ich mag alte Schilder, die an Fabriken und Scheuen hängen und von alten Zeiten berichten. Heute haben wir beim Kurzspaziergang dieses alte Rauchen-verboten-Schild an einer Scheune entdeckt. Da haben doch bereits böse Buben mit dem Luftgewehr draufgehalten, würde ich sagen.

Optisches - 2010-04-02, 20:35:39 - 3 Kommentare

Buchkritik: Robert Charles Wilson - Julian Comstock

Buchcover Julian Comstock

Gerade habe ich Robert Charles Wilson - Julian Comstock ausgelesen und deswegen soll es auch gleich einen Kurzabriss geben, damit ich es nicht wieder vergesse.

Julian Comstock spielt in der Zukunft, aber das Buch ist kein High-Tech Science Fiction, sondern Low-Tech. Die Technologie ist verschwunden und die Welt erfindet sich gerade wieder neu. Man gräbt nach den alten Sachen der untergegangenen Welt. Die Dampfmachine ist aktuell, Öl gibt es keins mehr, Kohle ist die Energieform der Wahl. Computer kennt man nicht, Hochhäuser sind Skelette und vom alten Glanz ist kaum etwas übrig, nur Gerüchte und feuchte muffige und illegale Bücher, die nicht jeder lesen kann, weil nicht jeder lesen kann.

Amerika's Hauptstadt ist jetzt New York und der Amtssitz des Präsidenten liegt auf dem Gebiet des ehemaligen Central Park. Amerika reicht vom Panamakanal bis weit ins ehemalige Kanada. Es ist immer Krieg - Amerika und die Deutschen kämpfen gegeneinander. Nicht wirklich die Deutschen allein, denn "die Deutschen" ist der Sammelbegriff für Europa, dass auch nicht mehr so aussieht, wie es mal war.

Gesellschaftlich hat sich auch viel verändert. Ein Feudalsystem ist wieder entstanden, aus Aristokratie, Leiharbeitern und Leibeigenen. Die Kirche hat quasi das Sagen und diktiert Moral, Politik und Literatur. Der Präsident regiert auf Lebenszeit und wird nur noch bestimmt, nicht mehr gewählt.

In dieser Welt erzählt der gedachte Autor des Buches von seiner Freundschaft zu Julian Comstock, eines Neffen des gegenwärtigen Präsidenten. Das ganze Buch ist aus der Ich-Perspektive geschrieben und der Gesamtstil liegt irgendwo zwischen Tagebuch, Biografie und Roman. Beide erleben Kindheit, Jugend und Krieg zusammen und der Rest sei jetzt nicht verraten.

Wilson hat ein interessantes Buch geschrieben, dass leider nicht ganz alle Erwartungen erfüllt. So wartet man vergebens auf mehr Einblicke in die Zeit zwischen dem Heute und der Zukunft, die so komplett anders ist. Auf das Warum es so gekommen ist und warum die Welt so immens zurückfiel, geht er nicht weiter ein. Vielleicht, weil die Menschen dieser neuen Zeit auch nichts vom Gestern wissen. Die Kirche hortet das Wissen über das Damals und gibt es nicht frei. Ausgegrabene Bücher aus alten Städten machen unter der Hand die Runde, denn es ist illegal Bücher ohne Freigabe des Dominion (der Kirche) zu lesen.

Julian Comstock ist durchaus lesenswert, wenn man damit leben kann, dass nicht alle Fragen beantwortet werden und die Geschichte doch teilweise zu naiv verläuft. Aber schliesslich lesen wir aus der Perspektive eines anderen Schriftstellers, der Julian und sein Leben nachzeichnet und natürlich zu Übertreibung und Vereinfachung neigt.

Fazit: Ok-Stoff wenn es draussen regnet und schneit.

Lesematerial - 2010-03-28, 13:37:02 - 5 Kommentare

Produktnamen - Seifige Susi

Soap Susi

Lustige Produktnamen haben ihren Charme. Hier ist es die Seifen Susi. Angetroffen auf einer Herrentoilette und sie spendete Sauberkeit in Form von Flüssigseife.

Witziges - 2010-03-28, 06:26:00 - Noch keine Kommentare

Produktnamen - Brooklyn ist sicher

Speziell meine amerikanischen Kollegen wird es freuen zu hören, dass Brooklyn ein sicheres und kuschliges Plätzchen ist.

Brooklyn soft und sicher Taschentücher. Gefunden bei DM.

Witziges - 2010-03-27, 00:19:58 - 1 Kommentar

Meine Brieftasche

Momentaufnahme der Währungen in meiner Brieftasche. Nervig wird es nur beim Kleingeld. Und? Wer kennt die Länder oder Gebiete dazu?

Optisches - 2010-03-24, 14:59:57 - 5 Kommentare

2010 und alles ist wie immer

2010 und ich sitze im Café. Nichts hat sich geändert. Im Prinzip das gleiche Chaos wie 2009. Sobald draussen Bedienung nötig ist, bricht der Laden halb zusammen. Ich könnte meine Blogeinträge von 2009 1:1 kopieren.

Jena - 2010-03-20, 15:53:49 - 1 Kommentar

Schon wieder

Schon wieder eine Entschuldigung... tut mir leid, dass Ihr leidet. Aber momentan ist kein Saft drin. Habe Euch nicht vergessen.

Meiner selbst - 2010-03-19, 21:59:03 - 2 Kommentare

Wenn ein Mann alt wird

"Ein Mann merkt, dass er alt wird, wenn er die Mutter scharf findet und nicht mehr die Tochter."

(Der Blogautor)

Ein Satz muss sein - 2010-03-14, 18:22:48 - 8 Kommentare

Gleich zwei SF-Buchkritiken

Eschbach - Solarstation

Heute möchte ich meine beiden letzten Bücher in einem Artikel abhandeln. Wie immer sei nicht viel vom Inhalt verraten.

Der erste Buch ist von Andreas Eschbach und heisst Solarstation. Es spielt an Bord der japanischen Solarstation NIPPON, die um die Erde kreist, um das Sonnenlicht einzusammeln und mit einem Mikrowellenstrahl zur Erde zu schicken. Doch dann geschieht der erste Mord im Weltraum und ein fremdes Raumschiff dockt an.

Eschbach hat einen schöne Geschichte geschrieben, die von einem mächtigen Japan handelt, dass die USA überflügelt hat. Europa ist zerstritten und im Nahen Osten ist Krieg. Man fühlt sich beim Lesen quasi an Bord der Raumstation und schwebt mit dem Helden durch die Module. Leider verliert sich der Charme eines guten Krimis mit einem Ermittler schnell in hektischen Handlungen, die die Geschichte etwas zu schnell zu Ende kommen lassen. Die Spannung ist dann etwas dahin.

Trotzdem kurzweiliger Science-Fiction, den man schnell mal an einem Tag verzehrt hat und der nicht gross belastet. Durchaus lesenswert.

Scalzi - Androidenträume

John Scalzis Roman Androidenträume spielt dagegen in einer noch ferneren Zukunft, denn Ausserirdische sind etwas ganz Normales. Natürlich sind nicht alle Ausserirdischen lieb und nett, einige sind durchaus intrigant. Also kommt es im Laufe der Geschichte zu Missverständnisen und einem Wettlauf um den Androidentraum. Nur soviel sei gesagt, es ist keine Maschine.

Das Buch ist schön zu lesen, leider spielen zu viele Charaktere mit und man verliert leicht die Übersicht, wer jetzt eigentlich was will. Einige Stellen sind auch etwas zu viel Fantasy für meinen Geschmack. Die Scheibenwelten und Douglas Adams lassen grüssen. Es dauert auch etwas lange, eh das Buch verrät, wo die Reise überhaupt hingehen soll.

Als Fan von SF macht man trotzdem wenig falsch, man muss nur genau auf die handelnden Personen und ihre Namen achten. Gerade die Ausserirdischen heissen irgendwie alle gleich.

Lesematerial - 2010-03-13, 16:22:30 - Noch keine Kommentare

Trödelladen

Ich beobachte den "Hinweis 10 - Ihre Smartcard ist für die Sendung nicht freigeschaltet." auf dem Bildschirm meines Fernbildübertragungsgerätes. Die Störungstelle meinte, sie könne nix machen, da gerade ihr System nicht funktioniert. Er könne sich es ja mal aufschreiben. Früher konnte ich die blöde Karte wenigstens online freischalten, aber der Link ist nicht mehr zu finden.

Kabel Deutschland ist echt der Trödelladen der Nation. Was ich da schon für Stress hatte. Wann unternimmt eigentlich mal jemand was gegen das Kabelmonopol? Die doofe Regierung soll Google in Ruhe lassen und die Kabelgesellschaften mal in Schwung bringen.

Nerviges - 2010-03-09, 21:17:47 - Noch keine Kommentare

Eva in jungen Jahren

Die Frau am Fenster sieht bissl aus wie Eva Mendes mit 19.

Dies und Das - 2010-03-07, 13:51:53 - 2 Kommentare