Kein Umkehrschluss

Iran schaltet Google Mail ab lässt leider nicht den Umkehrschluss zu, dass Google Mail den Iran abschaltet.

Alle Dackel sind Hunde, aber nicht alle Hunde sind Dackel.

Witziges - 2010-02-11, 13:28:32 - Noch keine Kommentare

Die Ablösung der Klimakatastrophe

Da uns jetzt demnächst ein Asteroid (kein Android!) eventuell vielleicht bestimmt treffen wird, können wir ja die Klimakatastrophendiskussion stoppen. Zu dieser Zeit sollen ja auch die Wildfischbestände gegen Null konvergiert sein, die Fische wären dann eh gekocht, wenn das Ding im Meer einschlägt.

Die Investitionen in Solaranlagen lohnen übrigens nicht, da die Staubwolke die Sonne nicht mehr durchlassen wird. Bloss gut, dass die Solarpanel-Produktion in Deutschland eh gerade eingeht... hätte eh keine Zukunft.

Kolumne - 2010-02-09, 21:53:00 - 1 Kommentar

Steuerspender

Wenn Dich die deutschen Schuldenlast stört, dann tue doch was dagegen und fang an zu rauchen!

Deutschland - 2010-02-09, 21:22:52 - 2 Kommentare

Englisch-Slang lernen mit Vodafone

Das ist ein echter Biber und kein Geschlechtsorgan

Photo by laszio-photo under CC-BY-2.0

Jemand bei Vodafone hat sich diese Woche einen schweren Patzer erlaubt und Mist getwittert. Aber man soll ja aus den Fehlern Anderer lernen und in diesem Fall lernen wir die falsche Nutzung des Apostrophs sowie Geschlechtsorgan-Slang.

"VodafoneUK is fed up of dirty homo's and is going after beaver"

Wir wollen uns jetzt natürlich nicht mit der moralischen Signifikanz beschäftigen, sondern mit der reinen Übersetzung. Der Text heisst auf Deutsch ungefähr: "VodafoneUK hat die Nase voll von dreckigen Homosexuellen und läuft Vagina hinterher".

Der Sprachkundige wird sofort sehen, dass "homo's" falsch ist, denn es soll das Plural darstellen, wurde aber besitzanzeigend benutzt. Es muss also "homos" heissen. Besitzanzeigend wäre es im Sinne von "homo's cell phone" - "das Handy des Schwulen" zu nutzen.

Gleichzeitig lernen wir, dass das weibliche Geschlechtsorgan auch als Biber bezeichnet werden kann. Was eventuell auf Sharan Stone in Basic Instinct zurückgeht und damit wohl ein haariges Vergnügen in diesem Kontext darstellt.

Korrekterweise müsste es übrigens "beavers" heissen... ich bezweifle, dass der textuelle Verursacher sich hier auf eine einzige Frau beschränken wollte.

Mehr dazu bei Spiegel-Online.

P.S. Immer wieder interessant zu sehen, dass unterstes Niveau und Bildung in keinem Zusammenhang stehen.

Wissen - 2010-02-07, 11:15:01 - Noch keine Kommentare

Probiere mal 244

Erdbeer-Mädchen

Photo by Tetsumo under CC-BY-2.0

Warum immer ich? Warum stehe ich immer in der Schlange am Supermarkt, wo irgendjemand irgendetwas kauft, das die Scannerkasse nicht kennt. Im weiteren Verlauf scheitert die Kasslerin dann an der Bewältigung dieser Ausnahme.

Hier das Ganze in chronologischer Reihenfolge. René steht im Tegut und beäugt die Schlangen. Drei Leute hier mit grossen Wagen, zwei dort und ganz hinten nur ein grosser Wagen. Ok, da machen wir hin. Also angestellt. Der grosse Wagen war schon am Auspacken (166 Euro am Ende), aber davor stand noch ein Restkunde, der sich offensichtlich für frischen (haha) Erdbeeren begeisterte. Randnotiz: Wie kann man auch im Februar frische Erdbeeren kaufen? Sowas muss ja fehlschlagen!

"Tina, welche Nummer sind die Erdbeeren? Ich habe schon die Nummer abgetippt (Anmerkung: Die Zahlen unterm Barcode)...!" "Probiere mal die 244." "Häh?" "2-4-4".

Einmeisel, möpp! "Ne!" "Frau Schmidt an Kasse 1 bitte." Geht ne Tür auf, tritt die Chefin vom Dienst raus. "Ich habe schon drübergezogen und die Nummer abgetippt. Was sind die denn?" "Probiere mal 267, da muss Euro 1,99 rauskommen." Möpp! "276?" Möpp. Beide Frauen starren auf dem Barcode. "Ich tippe es nochmal ab..." Möpp! "Das ist eine Zwei..." "Eine Zwei?!" Fokussierende Bewegungen des Handapparates vor dem Auge. "Ich werde verrückt..." Ding! "Geht."

Gefühlter Zeitverlust: 30 Minuten, in Realzeitwaren das ca. 90 Sekunden. Danach packte der 166 Euro Mann seinen Wagen weiter aus und türmte das komplette Warenband mit seinen Einkäufen zu und musste auch noch einige Dinge rüberreichen, weil sie nicht draufpassten. Stöhn...!!!

Namen geändert. Originalnamen dem Autoren nicht bekannt. Ja, kann natürlich passieren und ich war auch nicht wirklich in Eile, aber trotzdem alles mal erwähnenswert.

Nerviges - 2010-02-05, 21:07:44 - 3 Kommentare

Kleinkram zur Nacht

Heute gibt es schnell noch einige Zeilen zur Nacht und nein, ich sitze nicht in einem Barnes & Noble, auch wenn man das von der Zeit annehmen könnte. Ich liege zu Hause auf dem Bett... andere Leute liegen im Bett, aber ich auf.

Neben mir stand bis vor Sekunden noch eine Saftschorle und konsumiert habe ich Wick Medinait. Ja, das Zeug ist hinterfragbar, aber es hilft mir bzw. bilde ich es mir ein. Besser ein guter Placeboeffekt, als keine Besserung. Achso, ich liege also auf dem Bett und schreibe Euch noch einige Zeilen zu Themen, die sich ereigneten, mich streiften oder einfach nur in der Zeitung standen.

Rumklippern tue ich übrigens auf meinem Lenovo T500 mit Ubuntu 9.10. Ich habe am Anfang des Jahres den endgültigen Schritt zu Linux gemacht und Windows gibt es nur noch in scheinbaren Schachteln auf meinem Computer. Selbstverständlich bin ich nicht ganz glücklich mit meinem Linux, aber war ich ja auch schon mit Windows nicht. Hält sich also die Waage. Die kleinen Problemchen nerven. Die externe Tastatur vergisst ihre Wiederholrate täglich, wenn die Platte heftig rödelt geht überhaupt nix und Dualscreen ist bissl komisch, aber scheint zu gehen. Nervig ist auch der Umstand, den man treiben muss, um seine Locale einzustellen. Mein OS ist Englisch, aber meine Datums- und Zeitformate sollen Deutsch sein. Da gibt es partout kein Progrämmchen standardmässig, wo man das Einklimpern kann. Auch das die Zuordnungen von Mime-Types zu Programmen immer mal wieder anders sind und auch jedes Programm das anderes sieht, ist bissl sparsam.

Geil war, dass mein neuer Drucker HP Photosmart Premium C309a auf Anhieb funktioniert hat. Im Netzwerkmodus und ohne Treiberinstallation. Auch der Scanner legte sofort motiviert los. Der Stromverbrauch mit Akku geht mittlerweile auch einigermassen, powertop sei gedankt, auch wenn ich die Einstellungen immer wieder anwenden muss. Das muss in irgendeine .irgendwasrc-Datei rein, aber ich bin nicht motiviert zu suchen. So etwas muss einfach von sich aus gehen, da will ich als Anwender, selbst als Profi, nicht drehen müssen. Wie ich mein internes UMTS-Modem abschalten kann, habe ich auch noch nicht gefunden.

Ihr seht schon, alles Kleinkram und im Prinzip geht es gut. Thunderbird 3 macht Freude (von einem kleinen Bug mal abgesehen, dass Nachrichtentexte von Emails in Tabs nach dem Löschen einer Nachricht nicht aktualisiert werden), speziell die neue Suche nach Emails ist recht ordentlich.

Jetzt mal vom Geek-Modus wieder weg. Heute über die Pleiten des Weltklimarates gelesen. Der Chef soll ja gut mit Interessengruppen verbandelt sein. Nicht mal hier kann man auf ehrliche Leute hoffen. Deswegen eine kleine Wende von mir, in der Sicht auf die Erderwärmung: "Fuck Erderwärmung, aber wir sollten unseren Kindern ein sauberes Wohnzimmer hinterlassen und das Parkett nicht total runterlatschen." Soll heissen, egal was die Leute sagen, wir müssen mit dem was wir haben verantwortungsvoll umgehen. Alles einfach mal aufbrauchen ist keine gute Idee, auch wenn es momentan bequem ist.

Kleiner Gegenvorschlag: Wir streichen alle Energiesteuern, also auf Sprit- und Strom zum Beispiel und lassen die Leute hemmungslos konsumieren. Wenn der Mist alle ist, dann werden wir uns schon was einfallen lassen oder nicht... Mad Max lässt grüssen.

Derzeit lese ich noch in meinem Buch Spektrum. Bin fast durch und es wird immer spannender. Ich hoffe, dass es so gut endet, wie es sich liest. Bisher ist es total empfehlenswert.

Der Kauf der Steuer-CD ist ein gemischtes Ding für mich. Ich bin für Gleichbehandlung, also ein Ende der Steuervermeiderei. Wer genug Geld hat, kann sich jemanden leisten, der dafür sorgt, dass es weniger Steuern kostet. Wer wenig Geld hat, der ist der doofe Steuerzahler. Wer Deutschland nicht mag, der soll ausziehen. Allerdings kann ich es nicht verstehen, wie man einem Kriminellen die CD abkaufen kann. Man belohnt damit Straftaten. Eine geschenkte CD wäre ok gewesen... eine gekaufte ist es für mich nicht. Wo liegt der Unterschied zu einem Kriminellen, der einfach mal 1 Millionen Datensätze von Normalbürgern, die er im Büro geklaut hat, für 10.000 Euro an eine Werbefirma verkauft? Nur weil es der Staat der Käufer ist, ist es nicht legal. Hehlerei nennt man das.

So, Ende im Text. Gute Nacht!

Dies und Das - 2010-02-03, 22:52:41 - 9 Kommentare

Blackjack oder wie werde ich schnell reich

Blackjack und Chips

Während meiner letzten Reise in die USA habe ich Blackjack spielen gelernt, auch als 21 bekannt. Sehr amüsant und kurzweilig, so lange man kein echtes Geld verliert und der Dealer weiblich und beflirtbar ist.

Bei Interesse ist der recht gute Film 21 zur Weiterbildung empfohlen. Spielt übrigens teilweise in Boston bzw. in Cambridge am MIT.

Thematisch USA - 2010-02-02, 21:33:14 - Noch keine Kommentare

Das andere Ende

Socken

Photo by Dave or Atox - CC-BY-2.0

Ich bin mir sicher, dass es irgendwo auf unserem Planeten einen Platz gibt, an dem Tausende, wenn nicht Millionen von Einzelsocken und -strümpfen rumliegen. Es muss ein riesiger Berg sein. Schwarze, rote, grüne, lange, kurze, mit oder ohne Löcher, aber garantiert ohne Gegenstück.

Auf dem Weg zwischen Wäschekorb, Waschmaschine, Trockner oder Wäscheleine hin zum Schrank, muss es irgendwo eine temporale oder räumliche Anomalie geben, in der sich die Fussbekleidung verfängt. Es ist nur eine Theorie, aber ich denke, dass paarweise Socken/Strümpfe zu dick sind, um die Anomalie zu passieren. Nur achtlos gelagerte Fussbekleidung wird hineingezogen und verschwindet ohne Wiederkehr.

Vielleicht ist der Endpunkt der Anomalie auch auf dem Mond. Aber das werden wir nie erfahren, weil ja die NASA gerade ihre nächste Mondmission abgesagt hat.

Vielleicht sind die Socken auch überhaupt nicht weg, sondern nur in einem anderen Quantenzustand, so dass wir sie nicht sehen oder fühlen können? Stellt Euch vor, Eure Wohnung ist voller Socken und Strümpfe. Überall liegen sie rum. Bloss gut, dass sie meist nach dem Waschen verschwinden... dieser Gestank... aber halt, der Geruch hätte ja auch einen anderen Quantenzustand... puh... nochmal Glück gehabt.

Fragen über Fragen...

Nerviges - 2010-01-31, 20:53:53 - 4 Kommentare

Weiden

Kühe weiden, aber Weiden nicht.

Ein Satz muss sein - 2010-01-31, 20:13:40 - Noch keine Kommentare

Filmkritik: Up in the Air

Filmposter Up in the Air

Poster by Wikipedia under Fairuse

Diese Woche war ich noch im Kino. Ich musste unbedingt den neuen und viel gelobten Film Up in the Air im Original sehen.

Zur Geschichte, wie immer nur mit kurzen Worten beschrieben, denn Ihr sollt ja den Film im Kino sehen. George Clooney spielt einen Berater, der Mitarbeiter in fremden Firmen feuert, weil die eigentlichen Chefs nicht den Mumm dazu haben. Er fliegt quer durch die USA und Hotels sind sein zu Hause. Noch lieber ist er aber am Flughafen und in der Luft. Er sammelt Meilen und hat nur ein Ziel: Die Karte aller Karten. Familie und Partnerschaft gibt es in seinem Leben nicht, er lebt und liebt seine Reisetätigkeit. Aber dann kommen zwei Frauen dazu und seine Firma will Kosten sparen... und die Geschichte kommt in Fahrt.

Ich wurde nicht enttäuscht. Alle Kritiken stimmen und das Gesamtwerk ist stimmig. George Clooney ist charismatisch, witzig und auch Traurigkeit bringt er glaubhaft rüber. Seine beiden Filmpartnerinnen (Vera Farmiga, Anna Kendrick) sind perfekt ausgewählt und spielen überzeugend an seiner Seite. Der Regisseur Jason Reitman (von ihm stammt auch Juno) hat ganze Arbeit geleistet.

Fazit: Wenn es ohne Action und ohne Horror geht, dann ist Up in the Air die erste Wahl. Gut unterhalten mit Sinn für Humor und Feinheiten mit einer Portion Traurigkeit. Im Original ist der Film noch etwas besser, weil die Stimmen der Hauptdarsteller sehr angenehm bzw. sehr passend sind.

Eine interessante Randnotiz ist übrigens die Altersfreigabe. In den USA ist der Film R, also für unter 17 nur in Begleitung eines Erwachsenen. In Deutschland ist der Film FSK 0, also geeignet für alle Altersgruppen. Das R kommt bestimmt vom nackten Hintern (nicht von George) und einigen F-Worten. In Deutschland dürfte der Hintern auch zu sehen sein, aber das F-Wort ist bestimmt mit "Scheisse!" oder "Mist!" übersetzt.

Mediales - 2010-01-30, 19:42:03 - 1 Kommentar

Hin und Her in einem Eintrag

Wir sitzen im Flieger und ich habe mal mein Handy rausgekramt, um versuchsweise Euch etwas zu schreiben. Einfach ist es nicht, denn meine Finger sind echt gross. Es ist schwer mit beiden Daumen zu tippen, da sie sie breit sind und ich deswegen nicht genau merke, wo die Haut zuerst den Schirm berührt. Ausserdem nervt die Worterkennung.

Getränke sind durch und das Essen riecht schon. Wir fliegen heute LH nach Boston und das mit einen Airbus A340-600.

Heute sitzt jemand neben mir, dessen Nationalität¤t ich nicht einschätzen kann. Seine Begleiterin sieht indisch aus, aber ich kann mich täuschen. Jedenfalls scheint er sonst nie mit einer Gabel zu essen, denn er stösst immer an den Zähnen an und zieht später das Werkzeug schabend zwischen dem Zähnen hervor. Er macht sich zudem extra breit, denn ich habe immer seinen Ellenbogen in der Seite.

Heute gab es Pasta. Recht essbar. Alternativ Rind, aber das habe ich schon morgen als Megasteak.

Die Stewardess erwähnte, dass die Lufthansa die Schweinegrippe sehr ernst nahm und es einige erwischt hatte. Die gesamte Crew musste dann in Quarantäne. Darauf kamen wir übrigens, weil sie die Zitronenscheibe nicht aus dem Becher bekam und ich meinte, sie könne sie gern mit den Fingern anfassen.

Gleich kommt Kaffee und ich bin auf meinen Kuchen gespannt. Mich müsste übrigens alarmieren, dass in meiner Umgebung keiner Tomatensaft bestellt hat. Sehr verdächtig.

Meine Nachbarn sind aus Äthiopien. Eben den Pass gesehen. Links hinter mir sitzt eine Frau unter einer schwarzen Burka. Man sieht nur die Augen, aber die sind wunderschön und mystisch dunkel. Ihr Mann sitzt im T-Shirt neben ihr. Ihre Tochter rechts von ihr.

Eben einen Film geschaut: G-Force. Was mit Meerschweinchen. Jetzt schaue ich Kylie Musik-Videos. Visa-Papiere sind ausgefüllt. Fehlt nur noch ein guter Kaffee mit einem Stück gutem Kuchen. Leider gibt es noch kein fliegendes Starbucks. Wäre echt cool. Eine Lounge im Flugzeug mit Top-Kaffee.

Das Konzert mit Kylie fetzt nicht. Klingt alles so gleich. Radioversionen sind schöner. Jetzt schaue ich Monk.

So, Monk hat den Fall gelöst und wir haben jetzt Abendbrot. Lauwarme Pizzataschen... Calzone genannt. Übertrieben! Es sind Kalorien mit Nicht-Pizza-Geschmack. Die Stewardess wurde zum Ausgleich angeflirtet, was sie mit einem herzhaftem Lachen quittierte.

Noch 803km... angekommen... alles geklärt... jetzt schnell zurück...

Rene sitzt im Flieger zurück nach Frankfurt. Ein Airbus A340-600 bringt uns von Boston nach Frankfurt. Der Start war etwas langwierig, da zuerst die Maschine enteist werden musste. Es schneite kurz in Boston. Danach kam Homeland Security rein und hat sich einen Passagier samt Gepäck gegriffen. Ohne Randale, also muss es nichts Schlimmes gewesen sein. Natürlich musste das Gepäck auch aus dem Bauch vom Flieger raus.

Wir sind heute erfreulich leer. Links von mir ist Platz, rechts von mir (Gang) ist Platz und hinter mir ist Platz. Mein Notebook sagt 10.2 Watt Verbrauch und damit sind noch ca. 6.5 Stunden Saft im Akku. Hoffen wir, dass es so bleibt. Ich habe natürlich auch kaum Licht an, also das Display runtergedreht.

Die Damen und Herren der Lufthansa beginnen Ihren Rundgang mit trinkbaren Lebensmitteln. Ich werden wohl Tomatensaft und Wasser nehmen. Die Damen sind heute sehr attraktiv. Auge fliegt halt mit. Mal sehen, ob es auch für Freundlichkeit reicht.

Mein Vormitsitzer hat glücklicherweise sich noch nicht zum Kippen seiner Lehne durchgerungen, so lässt sich das Notebook immer noch einigermassen bequem handhaben. Der Herr links von mir, mit zwei leeren Stühlen Abstand, schaut StarTrek - TNG auf seinem Notebook. Nur die Folge fällt mir nicht ein. Kommt mir aber bekannt vor. Kein Wunder, denn ich habe ja alle gesehen :) Worfs Adoptiveltern sind da und er ist sichtlich genervt. Der Picard rennt durch Weinberge.

Leider kommen im Bordkino die gleichen Filmen wie auf dem Hinweg. Damit habe ich alles Schaubare angeschaut. Der Rest reizt mich nicht. Ich bin aber ausreichend müde und etwas Computer klimpern wird reichen, um mich nachher schlafen zu lassen. Jetzt gibt es Essen. Von der Stewardess habe ich mir Pasta empfehlen lassen. Kaffee habe ich keinen genommen, weil ich sonst wieder wach werde und da muss nicht sein.

Ich versuche jetzt zu schlafen... so wie mein linker Nachbar, dessen Notebook fleissig StarTrek dudelt, obwohl der Zuschauer in seine eigene Traumwelt verschwunden ist.

Jetzt fehlen einige Stunden, denn ich habe geschlafen. Zwar mehr schlecht als recht und mir tut der Rücken weh, aber ich haben Zeit geschunden und mich etwas an die Zeitverschiebung gewöhnt. Wir sind über London.

Es gab gerade Frühstück und ich habe das Brötchen ignoriert und nur die Früchte und den Riegel gegessen. Der Kaffee ging so. Freue mich auf festen Boden unter den Füssen und einen guten McCafe-Latte vor der Weiterfahrt. Hoffen wir auf gutes Wetter in Frankfurt, damit wir nicht noch Verspätung bekommen. Sonst gibt es leider nicht viel zu berichten. Kein Fernsehen geschaut, viel Zeitung gelesen und wenig am Computer gearbeitet.

Rechts vor mir sitzt ein älterer Herr aus Deutschland mit einer jüngeren asiatischen Begleitung. Seine Adoptivtochter scheint es nicht zu sein, weil sie nicht so jung ist. Aber Deutschland stirbt aus, da sind Einwanderer willkommen. Wenn es auf diese langsame Art und Weise passiert, dann fügt sich der neue Kulturkreis auch einfacher in Deutschland ein.

Sie, die Asiatin, schaut sich Bilder auf ihrer Kamera an. Leider ist deren Display nicht besonders, so dass ich zwar lunschen kann, aber nur Falschfarben von der Seite erkenne. Da wollte ich schon mal indiskret sein... wieder nix ;) Jetzt geht es abwärts... wir setzen zur Landung an und mein Computer setzt zum StandBy an.

Wieder in Jena, alles klar. Ich jetzt müde und Wochenende. Danke für die Aufmerksamkeit und bis dann.

Meiner selbst - 2010-01-29, 11:37:51 - 2 Kommentare

Wintertreppen

Ein Blick auf die Treppen der Havard University im Winter.

Optisches - 2010-01-27, 00:15:00 - Noch keine Kommentare

Kurztrip mit viel Essen

Wenn man nur kurz irgendwo ist, dann fehlt einem natürlich die Zeit, um langsam zu essen... also esse ich in kurzer Zeit mehr, damit ich das kompensieren kann.

Hier ein Bild vom ersten Kaffee bei Starbucks und vom ersten Steak im Hilltop-Steakhouse.

Meiner selbst - 2010-01-26, 00:05:13 - 1 Kommentar

Schnell nochmal

Los, schnell nochmal alle nach Griechenland in den Urlaub, bevor die Aufstände und Unruhen losgehen. In Ruinen ist Griechenland jetzt schon, da wird sich nicht viel ändern, aber ich nehme stark an, Ende 2010 werden wir Einiges gesehen haben, was in Europa nicht so oft passiert.

"Schnell nochmal die Ruinen anschauen, bevor sie kaputt sind."

Nerviges - 2010-01-22, 08:39:54 - 1 Kommentar

Die Nacktscanner-App ist endlich da

Nun ist sie da, die erste Nackscanner-App für Android-Handys. Noch nicht offiziell im Market, aber wenn man das Projekt kennt, dann kann man sich das Ding ziehen und selbst bauen. Unklar ist allerdings, ob die App jemals öffentlich wird, denn es sind scheinbar einige patentierte Codeschnipsel verbaut.

Trotzdem will ich Euch ein Probebild nicht vorenthalten. Eigentlich wollte ich in ein Café gehen und meinen üblichen Artikel mit den verbalen Beschreibungen durch Bildmaterial aufpeppen. Mir fiel dann aber ein, dass a) die erfassten Damen eventuell anderen Meinung sein könnten, b) meine männlichen Besucher einen unruhigen Tag danach haben würden und c) meine weiblichen Besucher grundlos Komplexe bekommen könnten.

Ich bin also in eine Einkaufsstätte getigert und habe einige Schaufensterpuppen abgelichtet. Ich finde, die Offenlegungsqualität ist schon nicht schlecht, man erkennt das Nötigste ;) Man darf übrigens nicht zu nah rangehen, dann funktioniert es nicht. Kann man an den beiden Ladys im Vordergrund sehen.

Nun stelle ich mir einen Haufen Fünftklässler vor, die während des Diktats lieber ein Bild ihrer Lehrerin zu hot-teachers.com hochladen und bewerten, also den Diktatstext mitzuschreiben. Feucht-fröhliches Spannen dann schon mal!

P.S. Nein, ich gebe die App nicht weiter...

Witziges - 2010-01-20, 22:30:04 - 3 Kommentare