Kurzes

Ich leide unter einer Schreibblockade bzw. korrekt an einer Zeitblockade durch Arbeit. Es gibt so viel zu tun, dass das Blog wieder leidet. Wenn ich mich an Zeiten erinnere, wo ich glatt jeden Tag einen frischen Eintrag hatte... wow! Die Besucherzahlen sprechen auch Bände, wenn man sich nicht regelmässig in Text ergiesst.

Eigentlich gibt es genug zu schreiben: Atome, Bomben, Krisen, Börsen und Wetter, aber mir fehlt die Muse. Wie würden jetzt einige Freunde sagen: Wird Zeit das warm wird und Du in die Cafés kommst. Erstmal mache ich wieder den germanischen Fisch und exportiere harte Euro in die USA, um deren Defizit zu verringern.

Meiner selbst - 2011-04-27, 06:57:28 - 3 Kommentare

Macho-Content

Warum fliege ich immer die falsche Airline zur falschen Zeit in der falschen Klasse? Stewardessen posieren für den "Playboy".

Optisches - 2011-04-20, 19:12:14 - 1 Kommentar

Buchkritik: Tom Rob Smith - Child 44

Cover Child 44

Lange hat es gedauert, denn ich habe mir das Buch vor zwei Jahren gekauft und jetzt erst gelesen. Irgendwie hatte ich keine Lust, weil ich etwas anderes erwartet hatte, als das Buch dann doch erzählte.

Tom Rob Smith hat mit Child 44 sein Erstlingswerk abgeliefert und dabei saubere Arbeit geleistet. Man wird in die Sowjetunion von Stalin zurückversetzt. Es ist das Jahr 1953 und jeder und alles wird verfolgt. Selbst die, die zum System gehören, werden vom System verfolgt.

Smith zeichnet ein sehr glaubhaftes Bild einer Gesellschaft, die leidet, sich selbst beschönigt und in der Verbrechen offiziell nicht existiert. Verbrechen werden totgeschwiegen, als Infiltration des Westens gebrandmarkt oder einfach dadurch gelöst, dass man Trinker, Juden, Homosexuelle oder Kranke "findet", die dann das Verbrechen "gestehen".

Leo Demidov ist Offizier des Geheimdienstes und gehört zum System. Er ist erfolgreich, hat eine schöne Frau und Verbindungen, um auch seinen Eltern etwas Wohlstand zu ermöglichen. Bis eines Tages das System sich gegen ihn wendet und er alles verliert.

An dieser Stelle will ich aufhören, den Inhalte zu verraten und kann nur jedem empfehlen, das Buch zu lesen. Egal ob das englische Original oder die deutsche Übersetzung. Es ist beklemmend, spannend, düster, traurig und teilweise überraschend. Man fühlt sich glaubwürdig in der Zeit zurückversetzt und leidet mit dem "Helden".

Wer möchte, der kann aus meinen Händen das Buch als Geschenk empfangen. Es ist die englischsprachige Taschenbuchausgabe. Lesewillige vor.

Lesematerial - 2011-04-17, 21:25:04 - 4 Kommentare

Eichplatz Jena - Aktion am Samstag

Eichplatz-Aktion

Am Samstag findet in Jena eine Aktion zur kontroversen Eichplatzbebauung statt. Wer sich beteiligen möchte... hier geht es lang zu Infos. Man findet mich auch dort irgendwo, schliesslich wird meinem Büro wohl ein Teil der Aussicht verbaut.

Jena - 2011-04-12, 21:24:52 - 2 Kommentare

Wenn Kinder nach Fröschen und Eiern fragen

Herrlich... in Englisch! Hier geht es zum Video... https://youtu.be/Ry-LwxR746s

Witziges - 2011-04-12, 19:48:36 - 1 Kommentar

Der kleine Wochenendeintrag

Mein Notebook durfte am Ende der Woche noch mal richtig zeigen, was es kann. Am Freitag habe ich es runtergeworfen. Es lief dabei. Glücklicherweise traf es flach auf den Boden auf und da war auch noch Teppich drunter. Ausser einer Staubwolke war nix. Auch der Plattencheck danach sagte alles fein. Meine Platte hat auch so einen Fallsensor. Der hat hier scheinbar Wunder getan.

Am Samstag habe ich noch was Extremes probiert. Deckelgrilling. Ich habe im Café gesessen und das Teelicht nicht bemerkt, das unter dem offenen Notebookdeckel stand. Beim Zuklappen und Losziehen hatte ich mir plötzlich die Pfoten verbrannt. Der Deckel war glühend heiss. Aber Dank des Metalldeckels, der die Hitze breit abgeleitet hatte, blieben nur zwei Beulen im Selbigen. Sieht man nach dem Abkühlen kaum noch. Auch ist es nicht verfärbt.

Ich starre gerade aufs Teelicht, das im Moment in sicherer Entfernung steht und unschuldig flackert.

Ansonsten mache ich gerade Sachen, die ich immer gern mal machen wollte, aber in der Woche nie Zeit dazu habe. Ein Nichtinformatiker schüttelt jetzt mit dem Kopf, aber ich finde es entspannend: Programmieren und mit CSS rumspielen. Gleichzeitig beobachte ich Leute im Café und mache mir meinen Reim auf die Welt. Freundin ist verborgt und so sitze ich quasi auch vorwurfsarm noch im Café. Toller Nebeneffekt - es hält die lokale Wirtschaft am Laufen. Ich vertrinke und verfresse ausreichend Geld in den Jenaer Cafés.

So, gerade pfeife ich mir den ersten Eiskaffee des Jahres rein. Fett mit Sahne!

Hier ein kleiner Hinweis an die Damen: Riesige Sonnenbrillen ala Paris Hilton sehen nicht sexy aus. Wenn ich mich zu Fliegen hingezogen fühle würde, dann vielleicht... aber so...

Ernstere Themen können wir in der Woche mal diskutieren. Dann mal eine schöne davon.

Meiner selbst - 2011-04-10, 18:24:43 - 5 Kommentare

Der süsse Test - Schokolade zum Selberbauen

Ich habe mich mal wieder zum Produkttest verführen lassen und diesmal war/ist dieser mit reichlich Kalorien verbunden. Die Firma chocri hat mir zwei Ostertafeln zum Testnaschen nach Hause geschickt.

Bei chocri kann man seine Schokolade selber zusammenmischen. Leider hatte ich diesen Spass nicht, ich musste mit der Vorauswahl leben. Bekommen habe ich die Kükerbunt (Code 340ha7), eine weisse Schokolade mit Schokolinsen und Apfel, sowie Schlappohr (Code 25c36v), eine Bio-Vollmilchschokolade mit Orangenstücken und Hasselnusskrokant.

Die Vollmilchschokolade ist sehr schmelzend zart und mir schmeckten (Präteritum ;) besonders die kleinen Orangenfruchtfleischstückchen sehr gut. Die Schokodrops auf der Schokolade waren auch nicht zu verachten.

Weisse Schokolade ist ja extreme Ansichtssache. Mir ist sie meist zu süss und leider war das auch hier der Fall. Ich kann mich für den vielen Zucker nicht recht erwärmen, auch wenn die Apfelstücken durchaus reinpassen und gut schmecken.

Wie so oft, Schokolade ist Glaubenssache und ich glaube, dass chocri gute Schokolade liefert und eine prima kleine Geschenkidee ist. Billig ist natürlich anders, aber wer billig kauft, nascht unbefriedigter.

Getestet - 2011-04-05, 22:10:52 - 4 Kommentare

Warum wir alles zusammenkehren können sollten

Atomkraft ist sicher. Ja, ist sie, aber leider nur ohne den Menschen. Selbst wenn man das perfekte Kraftwerk bauen könnte und nicht schon beim Bau mit minderwertigem Beton, schlechten Schweissnähten und gefälschten Protokollen, hingeworfener Software etc. geschlampt worden wäre, selbst dann wäre das Kraftwerk ab Inbetriebnahme ein Problem.

Der Mensch ist gierig, der Mensch ist ignorant und der Mensch strebt seinen eigenen Vorteil an. Diese Grundeigenschaften unserer Spezies machen jedes Projekt unsicher, so sicher wie es sein mag. Die NASA hatte Budget bis zum Umfallen, Tausende intelligente Leute und trotzdem ist Challenger passiert. Man hat ignoriert, verschwiegen und gehofft.

Erinnern wir uns an die Schlampereien in deutschen Kraftwerken, die bisher ins Licht gekommen sind, erinnern wir uns an den Ärger von Vattenfall vor einigen Jahren und denken wir an Harrisburg und Tschernobyl. Es ist immer der Mensch gewesen. Ja, Fokushima ist nicht der Mensch gewesen, die Natur hat uns hier einfach mal erinnert, dass sie nicht beherrschbar ist, aber jetzt kommt raus, wie gespart, ignoriert und geschlampt wurde. Früher oder später hätten sich diese ganzen kleinen Ereignisse zu einem grossen Ereignis vereinigt. Ausserdem sehen wir, dass es für ein unwahrscheinliches Problem keinen Plan B gibt.

Wer hätte gedacht, dass Flugzeuge heutzutage noch wegen eines kleinen vereisten Stücks Metallrohr abstürzen können, aber der Absturz des Air France Airbus hat es gezeigt. Selbst alle Redundanz hat nicht geholfen. Die Concorde ist nie abgestürzt... bis auf dieses eine Mal als sich kleine Ereignisse zu einem grossen Problem vereinigt haben.

Erinnern wir uns an das Transrapid-Unglück. Eine moderne und im Design sichere Technik... menschliches Versagen und zusätzlich hatten wir dann doch vergessen, dass es diesen oder jenen Fall geben kann.

Wir fliegen aber trotzdem noch... warum? Weil die Auswirkungen eines Flugzeugabsturzes überschaubar sind. So traurig es auch ist, aber man kehrt zusammen und alles ist in Ordnung. Explodiert eine Kohlekraftwerk, dann kehrt man zusammen und gut ist. Bei einer Ölplattform im Wasser ist das schon schwieriger. Bei Kernkraft unmöglich.

Was ich mit diesen Vergleichen sagen will, so unwahrscheinlich auch ein Problem sein mag, es wird mit grosser Wahrscheinlichkeit eintreten.

Vielleicht sollten wir alle Deutschen mal gemeinsam zu einem Kurs Technikfolgenabschätzung an die Uni schicken? Die Politiker und Atommanager zuerst. Ich hatte meinen übrigens schon...

Dabei betrachten wir noch nicht mal das Problem von Atommüll und dem Rest, der am Ende von 30-40 Jahren Kraftwerk übrig bleibt. Ein Kraftwerk belastet uns noch für weitere 20-30 Jahre nach seinem abschalten. Ich erinnere gern an Fälle, wo plötzlich strahlender Schrott in Hochöfen auftauchte, der da nicht reingehört. Warum? Weil Menschen gierig und skrupellos sind. Da verscheuern wir schon mal radioaktiven Schrott als ok und kassieren das Geld.

Übrigens verhält es sich mit Sicherheit von Computern ebenso. Es bleibt immer ein Restrisiko. 100% Sicherheit gibt es nicht, weil wir alle nur Menschen sind und Menschen den Softwaremist verbockt haben. Wichtig ist nur, dass wir die Auswirkungen minimieren, wenn es dann doch passiert.

Genau das Gleiche muss mit jeder Technologie passieren. Wir müssen den unwahrscheinlichen Fall als wahrscheinlich ansehen und uns dann überlegen, ob wir mit den Auswirkungen leben können.

Zum Schluss noch meine Mahnung an die Deutschen. Wenn Ihr keine Kernkraft wollt, und ich selbst halte die möglichen Auswirkungen für zu gross, müsst Ihr damit leben, dass die Energie anders erzeugt wird und auch irgendwie zu Euch nach Hause muss. Ihr könnt also nicht gegen alles sein, wenn am Abend der Fernseher laufen soll. Gegen Windkraftwerke, gegen Kohlekraftwerke, gegen Biogaskraftwerke, gegen Freileitungen, gegen Solarfelder, gegen Wasserkraftwerke... da bleibt am Ende nur das Hamsterrad im Keller.

Wer dagegen ist, muss sich selbst zuerst einschränken. Der Mensch ist nicht reif für die Beherrschung der Natur, wie er es mit der Atomkraft versucht, denn er beherrscht sich selbst nicht. Solange Gier und Skrupellosigkeit existieren, solange Menschen Hunger leiden und nach jeden Strohhalm greifen, um zu überleben, solange können wir nicht mit Dingen spielen, die globale Auswirkungen haben.

Alles was wir zusammenkehren können, können wir machen. Für alles andere ist die Menschheit nicht reif genug.

Deutschland - 2011-04-02, 12:48:06 - 14 Kommentare

Die Strahlung in Germanien fast live

Strahlung in Germanien

Die aktuelle Lage der Strahlung in Deutschland lässt sich aus dieser Karte entnehmen, die 4x pro Tag aktualisiert wird.

Einbuddeln zum Entkommen hilft übrigens nicht, da die Strahlenbelastung in Erdhöhlen durch das natürlich vorkommende Radon deutlich höher ist. Gerade in Thüringen und im Vogtland und erst recht in den Gebieten des ehemaligen Uran-Bergbaus.

Deutschland - 2011-03-30, 09:44:14 - 6 Kommentare

WTF - Höhere Grenzwerte wenn man sie reisst

Wenn wir die Strahlengrenzwerte reissen, dann erhöhen wir die Grenzwerte. Wenn wir sie nicht reissen, dann gelten wieder die normalen Grenzwerte. What the fuck? Wozu gibt es Grenzwerte? Siehe Artikel im Tagesanzeiger.

Deutschland - 2011-03-29, 22:00:38 - 2 Kommentare

Angepasst

Ich bin gegen alles! Damit kommt man in Deutschland am Weitesten.

Deutschland - 2011-03-27, 00:11:34 - Noch keine Kommentare

Aktuelle iPhone5 Gerüchte

Apple wird das iPhone5 wohl mit integriertem Geigerzähler veröffentlichen, um den aktuellen geopolitischen Entwicklungen Rechnung zu tragen. Selbstschutz wird immer wichtiger. Das Ticken des Geigenzählers bei Strahlung kann optional in ein mehr oder minder starkes Vibrieren umgewandelt werden, damit man beim Umhergehen sofort weiss: "Aha, hier ist es nicht mehr sicher."

Selbstverständlich hat Apple auch schon einen Patentantrag für den Vibrationsgeigerzähler eingereicht.

Technisches - 2011-03-24, 13:46:09 - 2 Kommentare

Schrecklich

Die Tagesschau wird auch immer schlechter. Die Auslandskorrespondenten stottern belanglose Sätze ins Mikro, egal ob aus Libyen oder Japan und die Moderatoren im Studio fragen sinnlose Fragen.

Da fällt mir das Video ein, was den Zustand der Nachrichten in den USA beschreibt. Gottseidank sind wir noch ein Stück davon entfernt: What we call the News

Deutschland - 2011-03-20, 13:23:24 - Noch keine Kommentare

Die Opposition ist immer dagegen

Die CDU hat sich bei der UN-Libyen-Abstimmung enthalten, die SPD meckert jetzt. Wäre die SPD an der Macht, würde sie sich enthalten haben und die CDU dagegen protestieren. Eigentlich müsste man mal in Deutschland alle Parteien für illegal erklären und alle müssten sich neu gründen, neue Mitglieder sammeln und neue Ikonen bestimmen... ups... Ikonen haben wir ja gerade abgesägt... dann halt komische Figuren finden.

Deutschland - 2011-03-20, 12:57:53 - Noch keine Kommentare

Ping

Mich gibt es noch. Erst krank, jetzt gut beschäftigt. Komme leider nicht zu, die aktuelle Lage zu beurteilen.

Aus gegebenem Anlass aber nochmal meine sarkastische Sicht auf die Energiedebatte: Neulich beim Radio-Interview zu Energieproblemen.

Meiner selbst - 2011-03-20, 09:35:41 - 4 Kommentare